DE19359C - Lesemaschine für Unterrichtszwecke - Google Patents
Lesemaschine für UnterrichtszweckeInfo
- Publication number
- DE19359C DE19359C DENDAT19359D DE19359DA DE19359C DE 19359 C DE19359 C DE 19359C DE NDAT19359 D DENDAT19359 D DE NDAT19359D DE 19359D A DE19359D A DE 19359DA DE 19359 C DE19359 C DE 19359C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- phonetic
- peepholes
- reading machine
- characters
- printed
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000004048 modification Effects 0.000 claims description 5
- 238000012986 modification Methods 0.000 claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 1
- 238000007689 inspection Methods 0.000 description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 230000008602 contraction Effects 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09B—EDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
- G09B17/00—Teaching reading
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Educational Administration (AREA)
- Educational Technology (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Lesemaschine für Unterrichtszwecke.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Lesemaschine mit Drehvorrichtung soll das
Wesen des mechanischen Lesens, das Zusammenziehen der Laute zu Silben und Wörtern, veranschaulichen,
somit dem Lehrer den Unterricht und den Schülern die Erlernung des Lesens erleichtern. Dies geschieht, indem, mit Hülfe
der . Maschine die Vereinigung der Laute zu Silben und Wörtern in Druckschrift auf mechanische
Weise in einem Schauloch gezeigt wird. Gleichzeitig erscheint in einem zweiten Schauloch,
genau unter dem ersten, dieselbe Lautverbindung in Schreibschrift, so dafs der Lernende
sofort die Unterschiede beider Schriftarten verfolgen kann. Auf der beiliegenden
Zeichnung ist eine solche Maschine mit Drehvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine, wenn die Schaulöcher geschlossen sind,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Maschine, wenn die Schaulöcher geöffnet sind,
Fig. 3 Details der drehbaren Scheibe,
Fig. 4 eine innere Ansicht des Gehäuses, wenn die Thüren hinweggelassen gedacht sind.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Apparates,
Fig. 6 ein mittlerer Schnitt.
Fig. 7 veranschaulicht eine Modification der Maschine, bei welcher eine Scheibe mit vier
Buchstabenkreisen und acht Schaulöcher zur Anwendung kommen.
Fig. 8 ist eine Modification des Apparates, bei welcher statt der rotirenden Buchstabenscheiben
sich auf- und abwickelnde Streifen zur Anwendung kommen, im Längsschnitt dargestellt.
Fig. 9 ist die Innenansicht desselben.
In dem Kasten A, der aus Holz gefertigt ist, sind auf der Vorderseite, Fig. 1 und 2,
zwei Schaulöcher angeordnet, welche durch je zwei Schieber a a1 b b1 verschlossen werden
können. Diese Schieber ««' b bl bewegen sich
in entsprechenden Nuthen der Vorderplatte des Kastens A und können durch die Knöpfe ccc c
genau eingestellt werden. In der vorderen Platte des Kastens A sind ferner zwei verticale
Nuthen ddl zur Aufnahme von mit Druckschrift
versehenen Streifen ee angebracht; ebenso werden
darin zwei schräg liegende Streifen //, auf welche die Lautzeichen in Schreibschrift
aufgedruckt sind, in entsprechenden Nuthen verschiebbar gelagert.
In der Mitte dieses beschriebenen Kastens A, Fig. ι, 2 und 6, ist eine Welle i gelagert,
welche zur Aufnahme einer Anzahl Scheiben D dient, deren jede einen Kreis von in Druck-
und Schreibschrift dargestellten Lautzeichen trägt, wie in Fig. 3 ersichtlich.
Diese Scheiben D sind, wie schon gesagt, zur Hälfte ihres Umfanges mit gedruckten, zur
anderen Hälfte mit geschriebenen Lautzeichen ausgestattet, welche in solcher Reihenfolge angeordnet
sind, dafs in den beiden Schaulöchern immer die gleichen Lautzeichen zur Anschauung
kommen.
Wie in Fig. 6 ersichtlich, sitzen eine ganze Anzahl Scheiben D auf der Welle 2, und ist dieselbe
mit einer Feder m versehen, welche in
passende Nuthen der Scheiben D eingreift und
bezweckt, die Drehung der Scheiben D auf. der Welle i zu verhüten. Diese Feder macht es aufserdem
möglich, dafs man vermittelst des Knopfes η die Scheiben D in Umdrehung versetzen kann.
Damit die Scheiben D sich dicht gegen die Vorderwand des Kastens A legen, ist eine
Spiralfeder ο angeordnet, weiche die Welle i umfafst und auf eine metallene Scheibe / drückt,
wodurch das Anpressen der Scheiben D bewirkt wird, Fig. 6.
Der Knopf η sitzt auf einem Vierkantfortsatz
der Welle i und wird durch eine Mutter r' festgehalten, so dafs man in der Lage ist, durch
Drehung desselben, wie schon erwähnt, das abwechselnde Erscheinen der Lautzeichen in
den Schaulöchern hervorzubringen, derart, dafs eine kleine Feder s, Fig. 5, in entsprechende
Ausschnitte oder Nuthen des Knopfes einschnappt und so den Punkt markirt, wenn das Lautzeichen
seine richtige Stellung zu den Streifen eeff eingenommen hat. Die Büchse u
dient zur sicheren Lagerung der Welle i.
D^e Hinterwand des Kastens A ist in zwei
Theile zerlegt, deren jeder in Scharnieren ν befestigt ist, so dafs zwei Thüren gebildet werden,
welche man nach Entfernung des Knopfes η öffnen kann, um die Scheiben D auswechseln
zu können.
Die Fig. 7 veranschaulicht eine Modification dieses Apparates, bei welcher eine einzige, mit
vier Buchstabenkreisen versehene Scheibe D in Anwendung kommt. Infolge dessen sind auch
acht Schaulöcher angeordnet, von denen vier zur Darstellung der Druckschrift, die anderen
vier hingegen zur Darstellung der Schreibschrift dienen.
Bei dieser Anordnung sind sowohl für die Druckschrift als auch für die Schreibschrift
vertical in Nuthen verschiebbare Streifen χ angeordnet, und sind die Lautzeichen auf der
Scheibe D und auf den Streifen χ so gruppirt, dafs in den entsprechend geöffneten Schaulöchern
immer gleichlautende Zeichen, und zwar oben Druckschrift, unten Schreibschrift sichtbar werden. Die Scheibe D kann, wie
bei Fig. 1 bis 6 beschrieben, in einem Kasten gelagert sein, oder man kann dieselbe direct
an einem starken Brett drehbar befestigen, welches letztere mit den nöthigen acht Schaulöchern
versehen ist, die durch Schieber geschlossen werden können.
Hierbei kann man die Scheibe D direct mit der Hand drehen.
Die in Fig. 8 und 9 dargestellte Modification dieser Maschine unterscheidet sich von den
beschriebenen Anordnungen dadurch, dafs man statt der drehbaren Scheibe zwei Streifen yy1
anwendet, von denen der eine (y) Druckschrift-, der andere (yx) Schreibschriftzeichen trägt. Der
Apparat besteht auch hier aus einem leichten Holzkasten Αλ, dessen Vorderwand zwei Schaulöcher
enthält, die durch Schieber (in der Zeichnung nicht angedeutet) verschliefsbar sind.
In diesem Kasten A1 sind zwei Wellen #2«3
gelagert, auf denen je zwei mit Rädern versehene Rollen ζ befestigt sind, die zum Auf-
und Abwickeln der Streifen yy1 dienen. Die nach aufsen ragenden Enden dieser genannten
Wellen sind von viereckigem Querschnitt, um die Handkurbel r2 beliebig auf die eine oder
die andere der Wellen a" a3 aufsetzen zu können.
In die Vorderwand des Kastens A1 sind für die Streifen m2 mz je eine Nuth eingearbeitet,
in denen sich dieselben verschieben lassen, um so mit Hülfe der Streifen yy1 eine grofse Anzahl
von Variationen der Lautzeichenzusammenstellung zu ermöglichen. Damit die Streifen yy1
fest und glatt an den Schaulöchern erscheinen, ist im Kasten A1 eine mit elastischem Material
überzogene Platte P angebracht, welche sich im Scharnier k1 dreht und durch eine Feder m*
gegen die Vorderwand des Kastens geprefst wird. Ueber diese Platte z'2 sind die beiden
Streifen y y1 gezogen, derart, dafs erstere
gewissermafsen als Bremse wirkt, Fig. 8 und 9.
Die Vorderwand des Kastens A1 wird aus zwei Thüren gebildet, die sich in Scharnieren z2 s*
drehen, um das Innere des Kastens zugänglich zu machen.
Die Bewegung der Streifen yy1, welche aus
Papier, Leinwand oder einem anderen passenden Material angefertigt sein können, erfolgt
in der Richtung des Pfeiles, Fig. 9. Sind nun die Streifen yy1 auf die Scheiben ζ der Welle a3
vollständig aufgewickelt, so setzt man die Handkurbel r2 auf die Welle a% und dreht in entgegengesetzter
Richtung.
Claims (2)
1. Die Construction einer Lesemaschine mit Drehvorrichtung für Unterrichtszwecke, bestehend
aus einem Kasten A, in welchem auf der Vorderseite zwei Schaulöcher angeordnet
sind, die durch je zwei Schieber α al b P geschlossen werden können und
bei welcher ferner zwei in Nuthen verschiebbare, mit Lautzeichen bedruckte Streifen
e eff und eine rotirende Scheibe angewendet werden, welch letztere auch mit
Lautzeichen bedruckt ist, zum Zweck, auf mechanische Weise die verschiedenartigsten
Combinationen von Lautzeichen zur Anschauung zu bringen.
2. Bei der unter 1. genannten Lesemaschine die Anwendung eines Knopfes n, welcher
an seinem Rand mit Vertiefungen versehen ist, in welche eine Feder s einschnappen
kann, zum Zweck, die Stellung der Scheibe D
zu fixiren, wenn die Lautzeichen derselben, in Bezug auf diejenigen der Streifen e eff
ihre genaue Lage eingenommen haben.
Bei der unter i. genannten Lesemaschine die in Fig. 7 gezeigte Anwendung von acht Schaulöchern und einer mit vier Lautzeichenkreisen versehenen Scheibe D, zum Zweck, die Anzahl der Lautzeichencombinationen zu vermehren.-
Bei der unter i. genannten Lesemaschine die in Fig. 7 gezeigte Anwendung von acht Schaulöchern und einer mit vier Lautzeichenkreisen versehenen Scheibe D, zum Zweck, die Anzahl der Lautzeichencombinationen zu vermehren.-
Die in Fig. 8 und 9 dargestellte Modification dieser Lesemaschme mit Drehvorrichtung,
bei welcher auf zwei mit Rollen ζ versehenen Wellen a2«3 zwei oder mehrere, aus passendem
Material hergestellte, mit Lautzeichen bedruckte Streifen yy1 derart aufgewickelt
sind, dafs man durch Drehung der einen Welle die Streifen aufwickelt, 'wodurch an
den zwei oder mehreren Schaulöchern die verschiedenen Lautzeichen sichtbar werden
und eine durch Federdruck angeprefste Platte P zur Anwendung kommt, die zum
Straffhalten der Streifen yy1 dient und gewissermafsen als Bremse wirkt.
Die Gesammtanordnung der in den Fig. 1 bis 9 dargestellten Lesemaschine mit Drehvorrichtung für Unterrichtszwecke.
Die Gesammtanordnung der in den Fig. 1 bis 9 dargestellten Lesemaschine mit Drehvorrichtung für Unterrichtszwecke.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19359C true DE19359C (de) |
Family
ID=296179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT19359D Active DE19359C (de) | Lesemaschine für Unterrichtszwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19359C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3036386A (en) * | 1960-12-30 | 1962-05-29 | James F Seligmann | Rhyming device |
-
0
- DE DENDAT19359D patent/DE19359C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3036386A (en) * | 1960-12-30 | 1962-05-29 | James F Seligmann | Rhyming device |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19359C (de) | Lesemaschine für Unterrichtszwecke | |
| DE1159196B (de) | Vorrichtung zum Zaehlen von Blaettern oder Scheinen, insbesondere Banknoten | |
| DE552712C (de) | Musiklehrmittel | |
| DE681973C (de) | Lehrbuch mit auswechselbaren Blaettern | |
| DE1744201U (de) | Uebungs- und lerngeraet. | |
| DE3601682A1 (de) | Eingelenk-scharnier mit schliessrastung | |
| DE814954C (de) | Lehrmittel | |
| DE621317C (de) | Rechenlehrmittel | |
| DE1448766C (de) | Diagrammschreibgerät | |
| DE638781C (de) | Lotterieziehungsmaschine | |
| DE816607C (de) | Lesekasten | |
| DE414355C (de) | Aus einzelnen Bildteilen bestehendes Verwandlungsbild | |
| DE858132C (de) | Vorrichtung zum fortlaufenden Betrachten gestapelter, insbesondere stereoskopischer Einzelbilder | |
| DE816503C (de) | Zeichengeraet | |
| DE515730C (de) | Einrichtung zum Niederschreiben von Schriftzeichen fuer Reklamezwecke | |
| DE443596C (de) | Vorrichtung zur Erzeugung und unmittelbaren Betrachtung lebender Bilder | |
| DE498024C (de) | Auszeichnungsschild fuer Warenbezeichnung, Preisaufschriften u. dgl. | |
| AT33563B (de) | Wechselbilder mit veränderlichem Bildeffekt. | |
| DE1652311B1 (de) | Vorrichtung zum Praegen von Schriftzeichen od.dgl. in einen Kunststoffstreifen | |
| DE1622149C (de) | Einrichtung zur Darstellung von Raumkörpermodellen in der Rißlehre. Ausscheidung aus: 1472354 | |
| DE451136C (de) | Kontrollvorrichtung fuer Garderobenmarken | |
| DE741027C (de) | Vorrichtung zum Anzeigen von Zahlen und Buchstaben fuer Reklamezwecke o. dgl. | |
| DE1498113A1 (de) | Registriergeraet | |
| DE430681C (de) | Registerbuch | |
| DE587918C (de) | Verfahren und Vorrichtung fuer das Vergleichen beliebiger Spalten mehrerer Tabellenblaetter |