DE900012C - Verfahren und Vorrichtung zur Leimverbindung von insbesondere bereits gefraesten oder geschnittenen Tapetenleisten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Leimverbindung von insbesondere bereits gefraesten oder geschnittenen TapetenleistenInfo
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- DE900012C DE900012C DEE4650A DEE0004650A DE900012C DE 900012 C DE900012 C DE 900012C DE E4650 A DEE4650 A DE E4650A DE E0004650 A DEE0004650 A DE E0004650A DE 900012 C DE900012 C DE 900012C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27M—WORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
- B27M3/00—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
- B27M3/0013—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles
- B27M3/002—Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of composite or compound articles characterised by oblong elements connected at their ends
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Description
- Tapetenleisten werden mit Kreissägen aus astreinen Kiefern geschnitten und dann durch Hobeln auf das jeweils erforderliche Profil gebracht. Da nun die Leisten stets in einer einheitlichen Handelslänge (meist 2,5o m) geliefert werden müssen, tritt durch Bruch beim Arbeitsvorgang und durch unpassende Länge des Rohholzes ein erheblicher Holzabfall ein. Einen Ausweg hat man bisher darin gefunden, daß man zu kurze Leisten an der Stirnseite mit schrägen Leimfugen gemäß Abb. i der Zeichnung versehen und aneinandergeleimt hat. Aber auch das Verfahren gewährleistet keine völlige Holzausbeute und läßt die Bruchstücke bereits gesägter Leisten außer Betracht.
- Beim Verfahren nach der Erfindung können nun die Leisten entsprechend dem angelieferten Rohmaterial in beliebiger Länge eingeschnitten werden, indem an beiden Enden von Leistenstücken schrägflächige Leimzapfen mit einem Profilwerkzeug eingestanzt und die Leistenstücke mit Hilfe einer Leimpresse fortlaufend aneinandergereiht und die leimverbundenen Leistenstücke dann auf die gewünschte Länge abgeschnitten werden. Ferner ist es möglich, auch geschnittene und selbst fertig gefräste Leisten gut und schnell mit Leim zu verbinden. Da die Verleimung fortlaufend endlos erfolgt, ist keinerlei Sortieren nach der Länge erforderlich. Selbst Stücke von 20 cm Länge können noch lohnend verwertet werden, so daß praktisch keine Holzabfälle mehr entstehen. Ferner können jetzt auch minderwertige Holzklassen verarbeitet werden, :die-bisher wegen des hohen Bruches bei der Verarbeitung ausscheiden mußten. Die erzielte Einsparung des wertvollen Kiefernholzes ist ganz bedeutend. Die Arbeit geht sehr schnell vonstatten und wird durch die Holzeinsparung um ein Vielfaches aufgewogen.
- Die Ausarbeitung der Leimzapfen bzw. Nuten gemäß Abb. i erfolgt nicht wie in ähnlichen Fällen durch Fräsen, sondern nach der Erfindung durch Ausstanzen mit' einem Profilwerkzeug c gemäß Abb. ? der Zeichnung, dem eine entsprechend ausgesparte Schnittplatte d gegenübersteht. Das Profilwerkzeug c ist so ausgebildet, daß die Kante a in Verbindung mit der Leimzapfenseite b ein Stück aus der Leiste h herausschneidet. Hierdurch ist es möglich, auch an schräg abgebrochenen Leisten schnell die Leimzapfen zu schneiden, ohne daß vorher erst die Leiste abgelängt werden müßte, wie dies beim Fräsen der Fall sein würde. Dieser Arbeitsvorgang ist auf jeden Fall schneller auszuführen als Fräsen und gewährt einen Bratfreien Schnitt.
- Nachdem die Leistenstücke beiderseitig mit Leimzapfen versehen sind, werden sie mit Hilfe einer Leimpresse zsa gemäß Abb. 3 anei,nandergefügL. Der Auflagetisch n ist feststehend, das Anfangsstück der zu. leimenden Leiste wird hochkant auf diesen gegen den Anschlag p gelegt. Der Klemmhebel o, der unter leichtem Federdruck steht, hält die Leiste zunächst fest. Der andere Auflagetisch e ist auf einer Schlittenführung f längs beweglich angeordnet. Das anzuleimende Leistenstück h wird nun, nachdem Leim angegeben war, auf diesen Tisch gelegt. Durch Abwärtsbewegen des Handhebels g bewegt sich der Tisch mit der Leiste lz in Pfeilrichtung gegen die Leiste auf Tisch n. Sobald sich die beiden Leisten mit ihren Leimzapfen berühren, klemmen die Hebel o die Leisten fest gegen ihren Anschlag b, so daß sich die Leimzapfen unter dem Druck der Hand fest und gerade ineinanderpressen. Beim Heben des Handhebels g geht der Tisch e wieder in seine Anfangsstellung zurück. Die Klemmhebel lösen sich dabei wieder. Jetzt wird die so geleimte Leiste so weit nach links geschoben, bis ihr Ende zwischen die Tische zu liegen kommt. Dann wird das nächste anzuleimende Stück auf den Tisch e gelegt und wiederum durch Betätigung des Handhebels angeleimt. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis die geleimte Leiste so lang ist, daß sie gegen den Anschlag i in Abb. q. stößt. Dadurch wird die Pendelkreissäge k ausgelöst, welche die Leiste auf das eingestellte Maß abschneidet. Die Kreissäge kann auch durch eine Schere ersetzt werden. Jetzt kann sofort mit ,der Leimpresse m weitergeleimt werden. Für einen störungsfreien Betrieb ist es jedoch wichtig, daß die Verleimungszapfen verhältnismäßig lang bemessen werden und fest ineinanderklemmen, da sonst beim Abschneiden und Herunterfallen die Gefahr besteht, daß die einzelnen Stücke wieder auseinanderfallen. Die Leimantragung erfolgt ebenfalls durch einen kleinen Automaten, so daß der gesamte Arbeitsvorgang schnell vor sich geht.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Leimverbindung von insbesondere bereits gefrästen oder geschnittenen Tapetenleisten, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden von Leistenstücken schrägflächige Leimzapfen mit einem Profilwerkzeug eingestanzt und die Leistenstücke mit Hilfe einer Leimpresse fortlaufend aneinandergereiht und die leimverbundenen Leistenstücke dann auf die gewünschte Länge abgeschnitten werden.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilwerkzeug für die Leimzapfen hinsichtlich ihrer Abmessungen so ausgeführt ist, daß sich die Leisten fest ineinanderpressen lassen, so daß diese auch vor dem Abbinden des Leimes ohne auseinanderzufallen abgelängt werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE4650A DE900012C (de) | 1951-11-17 | 1951-11-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Leimverbindung von insbesondere bereits gefraesten oder geschnittenen Tapetenleisten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE4650A DE900012C (de) | 1951-11-17 | 1951-11-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Leimverbindung von insbesondere bereits gefraesten oder geschnittenen Tapetenleisten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE900012C true DE900012C (de) | 1953-12-17 |
Family
ID=7066369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE4650A Expired DE900012C (de) | 1951-11-17 | 1951-11-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Leimverbindung von insbesondere bereits gefraesten oder geschnittenen Tapetenleisten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE900012C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022980B (de) * | 1953-03-24 | 1958-01-16 | Edvin Gustav Ferdinand Sandstr | Spatenstiel aus Holz |
| DE1237762B (de) * | 1959-12-01 | 1967-03-30 | Willi Hofmann | Verzinkung fuer Laengsverbindungen von Holzteilen untereinander oder mit Teilen aus anderen Stoffen |
| DE1246987B (de) * | 1962-03-07 | 1967-08-10 | Willi Hofmann | Verzinkung fuer mit Laengsfugen zu verbindende Teile aus Holz oder Holzersatzstoffenuntereinander oder mit Teilen aus anderen Stoffen |
| DE1294004B (de) * | 1958-12-22 | 1969-04-30 | Zanini Luigi | Anlage zur Herstellung profilierter, mit Kunststoff ueberzogener Holzleisten, insbesondere Rolladenleisten |
| DE19700015C1 (de) * | 1997-01-02 | 1998-03-26 | Klaus Jurisch | Verfahren zur Herstellung von Verleimprofilen an Hölzern |
-
1951
- 1951-11-17 DE DEE4650A patent/DE900012C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022980B (de) * | 1953-03-24 | 1958-01-16 | Edvin Gustav Ferdinand Sandstr | Spatenstiel aus Holz |
| DE1294004B (de) * | 1958-12-22 | 1969-04-30 | Zanini Luigi | Anlage zur Herstellung profilierter, mit Kunststoff ueberzogener Holzleisten, insbesondere Rolladenleisten |
| DE1237762B (de) * | 1959-12-01 | 1967-03-30 | Willi Hofmann | Verzinkung fuer Laengsverbindungen von Holzteilen untereinander oder mit Teilen aus anderen Stoffen |
| DE1246987B (de) * | 1962-03-07 | 1967-08-10 | Willi Hofmann | Verzinkung fuer mit Laengsfugen zu verbindende Teile aus Holz oder Holzersatzstoffenuntereinander oder mit Teilen aus anderen Stoffen |
| DE19700015C1 (de) * | 1997-01-02 | 1998-03-26 | Klaus Jurisch | Verfahren zur Herstellung von Verleimprofilen an Hölzern |
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