DE2931202C2 - Vorrichtung zum Bearbeiten von Rahmenteilen aus Holz für Fensterrahmen mit Glashalteleisten - Google Patents
Vorrichtung zum Bearbeiten von Rahmenteilen aus Holz für Fensterrahmen mit GlashalteleistenInfo
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Description
Die Erfindung bcirifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten
von Rahmenteilcn aus Holz für Fensterrahmen mil Glashaltclcistcn, deren Rahmenieile an ihren Finden
durch Fräsen mit Schlitzen und Zapfen oder Zinken versehen werden, das für die Glashalteleiste bestimmte
Teil des Rahmenteil* auf Gehrung und Länge bearbeitet und anschließend aus diesem herausgetrennt wird, mit
einem Fingerfräser zur Bearbeilung der Enden der Glashalteleiste und einem Maschinentisch zur Auflage
des Rahmenteil.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (OE-AS Π 0Of)) ist zunächst ein Fräsersatz zum Fräsen der
Schulze und Zapfen vorgesehen, der auf einer in bezug auf die Rahmenteile zur späteren Rahmenebene
senkrechten Achse angeordnet ist. Ein Fingerfräser, dessen Achse parallel zur Fräserachse, also senkrecht
zur Auflagefläche des Maschinentisches angeordnet ist, ist an einem in Längsrichtung der Rahmenieile
verschiebbaren Schlitten gelagert. Die Endstellung dieses Schlittens ist durch einen in Abhängigkeil vom
Flugkreisdurchmcsser des Fräscrsatzes einstellbaren Anschlag bestimmt. Ferner ist zur Feinbearbeitung der
Endfläche der Glashalteleiste ein in bezug auf die Rahmenteile senkrecht zur späteren Rahmenebene
bewegliches Stanzwerkzeug vorgesehen. Das Stanz
werkzeiig ist dabei an dem gleichen Schlitten gelagert
und in Bewegungsrichtung des Schlittens dicht vor dem ingerfräser angeordnet Dadurch, dall die Glaslialtelei
sien ,ml Gehrung bearbeitet werden, wahrend sie sich
noch an dem Rahmenteil Ih 'linien, wnd eine besonders
hohe ( reri.iiivki n Ier
< ilash.iltelcisle erreicht Nai htei
lig beim bekannten Verfahren ist es jedoch, daß zum Bearbeiten der Enden der Glashalteleiste sowohl eir,
Fräser als auch ein Stanzwerkzeug erforderlich sir.d. Trotz dieser beiden Werkzeuge lassen sich die Enden
der Glashalteleisten nicht einwandfrei bearbeiten, insbesondere dann, wenn die Rahmenteile aus härteren
Holzarten bestehen. Es kommt nämlich immer wieder vor, daß die Glashalteleisten beim Stanzen so stark
splittern oder unsaubere Schnittflächen aufweisen, daß sie unbrauchbar sind. Auch ist die bekannte Vorrichtung
aufwendig, denn es ist neben einem Fingerfräser auch noch das Stanzwerkzeug und ein Antrieb hierfür
erforderlich. Auch fordert das Stanzwerkzeug einen zusätzlichen Zeitaufwand.
Es is; ferner auch bekannt, zwei zusammengeklammerte Rahmenteile an ihren Enden zu bearbeiten
(DE-OS 22 01 6IJ).
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu
schaffen, die im Vergleich zur bekannten Vorrichtung durch einen geringeren Aufwand an Werkzeugen
einfacher in ihrem Aufbau ist sowie rasch und fehlerfrei arbeitet.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Achse des Fingerfräsers parallel zu der Auflagefläche
des Maschinentisches angeordnet und der Fingerfräser an einem senkrecht zum Masehineniisch beweglichen
Schlitten gelagert ist und daß der Fingerfräser an seinem freien vorderen Ende kegelförmig ausgebildet
ist, mit eiiii-'m .Spitzenwinkel von 90".
Die ertmdungsgemäße Vorrichtung ist einfacher in
ihrem Aufbau, denn ein Stanzwerkzeug und dessen Antrieb entfallen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
arbeilet auch schneller, denn zur Herstellung der Gehrung ist nur der Fingerfräser erforderlich. Die
Gehrung kann also in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt werden. Schließlich arbeitet die erfindungsgemäße
Vorrichtung auch genau und sauber, denn beim Fräsen wird im Gegensatz zum Stanzen immer eine
saubere, glatte Oberfläche erzielt unci :!as Aussplittern
von Holz, wird weitgehend vermieden.
Um jegliches Splittern von Holz auch bein) Fräsen zu
vermeiden, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zweckmäßig an dem Schlitten ein in Verschieberichtung
desselben entgegen Federkraft beweglicher Schieber vorgesehen, der an seinem dem Maschinentisch
zugekehrten freien Ende ein dem Umriß ties Fingerfräsers angepaßtes Konterholz trägt. Da dieses Konterholz
in Ausgangsstellung des Fräsers in Richtung zur Auflagefläche des Maschinenlisdies zunächst über den
Fräserumfang vorsteht, legt sich bei Bewegung des Fräserschliucns zunächst das Konterholz an die
Oberfläche des Rahmenteiles an. first dann taucht der Fräser in das Rahmenteil ein. Da das Konlerholz der
Kontur lies Fräsers angepaßt ist. wird das Aussplittern
des Holzes vermieden.
Zweck-Fällig ist das Konterholz dem Umriß des halben Fingerfräsers angepaßt und nur auf derjenigen
Seile desselben angeordnet, an wjlclier die rotierende
Fräserschneide aus dem Holz austritt. Diese Ausgestal ΐιιηκ reicht, um ein Atisspliltgrn des Hol/es zu
vermeiden, völlig aus und außerdem isi das K'inlerhnlz
einfacher in i\fr I lerslellung.
Die Erfindung ist in folgendem ,ιηΙι,ιικΙ eines in der
Zeichnung dargestellten Aiisluhnmgsheispieles naher
'1I läutert fs zeigt
Fig I eine Stirnansithl dci ii η Vernichtung m
einer ersten Arbeitsstellung
F i g. 2 eine Teilstirnansicht in einer zweiten Arbeitsstellung
etwa in natürlicher Größe
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie Ill-Ill der Fig. 2
Fi g. 4 eine Seilenansicht in Richtung IV der Fig. I.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Maschinentisch bezeichnet, der eine Auflagefläche la für die Rahmenteile
2, 3 aufweist. Die Rahmenteil 2,3 können aus zwei
getrennnten Hölzern bestehen, die für die Bearbeitung zusammengeklammert sind. Ein Schlitten 4 ist senkrecht
zur Auflageflächt is des Maschinentisches 1 beweglich
gelagert. Dieser Schlitten 4 trägt einen um eine parallel zur Auflagefläche la verlaufende Achse Λ rotierenden
Fingerfräser 5. Der Fingerfräser 5 ist an seinem freien vorderen Ende 5a kegelförmig ausgebildet, wobei der
Spitzcnwinkel λ 90° betragt. Zweckmäßig ist an dem
Schlitten 4 ein in Verschieberichtung B desselben entgegen der Kraft der Feder 6 beweglicher Schieber 7
vorgesehen, der an seinem, dem Maschinentisch 1 zugekehrten freien Ende ein dem Umriß des Fingerfräsers
angepaßte Konterholz 8 trägt. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Konterholz 8 dem Umriß
ucs halben FingeifiaSers angepaßt und nur auf
derjenigen Seile desselben angeordnet, an welcher die rotierende Fräserschneide 50 aus dem Holz austritt.
Nachdem die Rahmenteil 2 und 3 an ihren Enden in üblicher Weise durch Fräsen mit Schlitzen 9 und Zapfen
10 versahen worden sind, wird der Schlitten 4 in
Richtung ßauf den Mas:hinentisch 1 zu bewegt. Hierbei legt sich zunächst gemäß Fig. 1 das Konlerholz an das
Rahmenteil 2 an. Bei weiterer Abwärtsbewegung des Schlittens 4 tritt der Fingerfräser 5 in die beiden
Rahmenteil ein, wobei sich der Schieber 7 entgegen der
Kraft der Federn 6 in dem Schlitten 4 verschiebt. Das auf dem Rahmenteil 2 aufliegende Konterholz 8
verhindert an derjenigen Stelle, an der die Fräserschneide 5b aus dem Rahmenholz 2 austritt, ein Aussplittern
derselben.
In F i g. 2 ist der Fräser 5 in seiner unteren
Lndstellung dargestellt. Mit strinpunktierten Linien ist
in Fig. 2 das spätere Fensterprofil eingezeichnet und außerdem sind auch die beiden Glashalteleisten 11 und
12 angedeutet. Bei der Abwärtsbewegung hat der Fräser 5 die Endflächen dieser Glashalteleiste!) II, 12
auf Gehrung bearbeitet. Die Glashalteleisten II, 12 werden anschließend in einem weiteren, in tier
Zeichnung nicht dargestellten Arbeitsgang aus ilen Rahmenhö!zern2,3 herausgetrennt, wobei die Kahmen
hölzer auch in der gewünschten Weise ofilier; werden
Bei der beschi'ebenen Arbeitsweise weden jeweils
zwei Glashalteleisten II, 12 in einem Arbeitsgang jeweils an ihrem einen Ende bearbeitet. Eis ist auch
möglich, die Vorrichtung so zu verwenden, daß jeweils
nur eine C-'ashalteleiste bearbeitet wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Bearbeiten von Rahmenteilen aus Holz für Fensterrahmen mit Glashalteleisten,
mit der die Rahmenteile an ihren Enden durch Fräsen mit Schlitzen und Zapfen oder Zinken
versehen werden, das für die Glashalteleiste bestimmte Teil des Rahmenteils auf Gehrung und
Länge bearbeitet und anschließend aus diesem herausgetrennt wird, mit einem Fingerfräser zur
Bearbeitung der Enden der Glashalteleiste und einem Maschinentisch zur Auflage des Rahmenteils,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (A) des Fingerfräsers (5) parallel zu der Auflagefläche
{la) des Maschinentisches (I) angeordnet und der Fingerfräser (5) an einem senkrecht zum
Maschinentisch (1) beweglichen Schlitten (4) gelagert ist und daß der Fingerfräser j5) an seinem freien
vorderen Ende (5u) kegelförmig ausgebildet ist, mit einem Spitzenwinkel (α) von 90°.
2. Vorrichtvu>g nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Schütten (4) ein in Verschieberichtung (B) desselben entgegen Federkraft (6)
beweglicher Schieber (7) vorgesehen ist, der an seinem dem Maschinentisch (Ia^zugekehrten freien
Ende ein dem Umriß des Fingerfräsers (5) angepaßtes Konterholz (8) trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Konterholz (8) dem Umriß des halben Fingerfräser (5) angepaßt und nur auf
derjenigen Seite desselben angeordnet ist, an welcher die ro ^rende Fräserschneide {5b) aus dem
Holz austritt.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE2931202A DE2931202C2 (de) | 1979-08-01 | 1979-08-01 | Vorrichtung zum Bearbeiten von Rahmenteilen aus Holz für Fensterrahmen mit Glashalteleisten |
| FR7920618A FR2462977B1 (fr) | 1979-08-01 | 1979-08-13 | Dispositif de fabrication de chassis de fenetre comportant des liteaux de maintien des vitres, en bois |
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Publications (2)
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| DE2931202C2 true DE2931202C2 (de) | 1981-09-17 |
Family
ID=25780300
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE2931202A Expired DE2931202C2 (de) | 1979-08-01 | 1979-08-01 | Vorrichtung zum Bearbeiten von Rahmenteilen aus Holz für Fensterrahmen mit Glashalteleisten |
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Families Citing this family (1)
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- 1979-08-01 DE DE2931202A patent/DE2931202C2/de not_active Expired
- 1979-08-13 FR FR7920618A patent/FR2462977B1/fr not_active Expired
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Also Published As
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|---|---|
| FR2462977B1 (fr) | 1985-09-13 |
| DE2931202B1 (de) | 1980-12-11 |
| FR2462977A1 (fr) | 1981-02-20 |
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