DE893956C - Gleisrueckmaschine mit Schwellenstopfeinrichtung - Google Patents
Gleisrueckmaschine mit SchwellenstopfeinrichtungInfo
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- E01B27/12—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track; Compacting track-carrying ballast
- E01B27/13—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track
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Description
- Gleisrückmaschine mit Schwellenstopfeinrichtung Es ist eine Gleisrückmaschine bekannt, bei der zwischen einem Zwängrollenwerk und Hubrollenwerken ein mechanisches Gleisstopfwerk angeordnet ist. Gleisstopf-,verke wurden bisher so ausgebildet, daß die jeweils zu beiden Seiten einer Schwelle angreifenden Stopfarme zwangsläufig mittels Exzenter und Gestänge angetrieben wurden. Hierbei tritt eine erhebliche Beanspruchung der zahlreichen Gelenkstellen auf, was angesichts der hohen Umlaufzahl der Exzenter zu einem starken Verschleiß führt. Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden, was dadurch geschieht, daß die pendelnd aufgehängten Stopfarme, die paarweise zu beiden Seiten der Rückeinrichtung angeordnet sein können, mit in entgegengesetztem Drehsinn angeordneten, in bezug auf die zu unterstopfende Schwelle gleichartig umlaufenden Unwuchträdern als Schwingungserreger ausgestattet und in bekannter Weise mittels einer Spindel gegeneinander bewegbar sind. Es ist zwar bei Handstopfern be- kannt, zur Schwingungserregung Unwuchtteile zu verwenden. Hierdurch ist aber nicht nahegelegt, paarweise an einem Maschinenrahmen aufgehängte Stopfarme mit in entgegengesetztem Sinn angetriebenen Un@wuchträdern vorzusehen, die bewirken, daß sich die Stopfarme gleichzeitig zur Schwelle hin und gleichzeitig von ihr weg bewegen.
- Zweckmäßig werden bei der Maschine nach der Erfindung die Stopfarme zwischen je zwei einstellbaren, vorzugsweise aus -Gummi bestehenden. Puffern gelagert, welche die Schwingungsbewegung begrenzen. Es ist zwar bei Gleisstopfmaschinen bekannt, die Anlenkstellen der Stopfarme unter Verwendung von Federn oder Luftpuffern am Maschinenrahmen anzubringen, und es ist ferner bekannt, zur Ausübung der Druckkraft bei maschinellen Gleisstopfern Federn zu verwvenderi. Bei diesen bekannten Einrichtungen dienen aber die federnden Glieder nicht zur Begrenzung der Schwingbewegung von Stopfarmen gemäß der Erfindung.
- Gemäß einem weiteren Schritt der Erfindung wird zum Ausrichten von Schwellen, die: sieh beim Rücken. des Gleises schräg eingestellt haben, eine Vorrichtung vorgesehen, die aus heb:- und senkbaren Zangen besteht, welche an-einern doppelarmigen, in horizontaler Ebene verstellbaren Hebel aufgehängt sind. Es ist zwar eine auf einem Gleis verfahrhare Vorrichtung bekannt, mittels der die Schwellen eines gerückten Baggergleises wieder ausgerichtet werden können. Sie unterscheidet sich aber grundsätzlich von der Ausrichtvorrichtung nach der Erfindung. Bei der bekannten Vorrichtung ist nämlich ein Greiferrad vorgesehen, das an Mitnehmerstegen auf den Schwellen angreift und durch eine lange, auf Torsion*beanspruchte Welle so- lange an einer Drehung gehindert wird, wie eine Sperrklinkeneinrichtung wirksam bleibt, die: durch einen vielteiligen Mechanismus beim Anstoßen an weiteren, auf den Schwellen sitzenden Stegen ausgelöst wird. Diese: Einrichtung ist nachteilig wegen ihrer komplizierten.-Bauart, wegen der langen Torsionswelle sowie deshalb, weil sie die Anbringung. von Mitnehmerstegen an sämtlichen Sehwellen notwendig macht.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Gleisruck- und Gleisstopfmaschine nach der Erfindung dargestellt.
- Fig. i zeigt die Maschine in Seitenansicht und Fig. 2 in Draufsicht, während Fig. 3 und q. Einzelheiten der Gleisstopfvorrichtung im vergrößerten Maßstab darstellen.
- An dem Tragrahmen i (Fig. i und 2) ist der Rückkopf 2 angebracht, der in -an sich bekannter Weise mittels der Rollen 3 ,die Schienen q., auf denen die Maschine mit Rädern 5 fährt, anhebt und seitwäxts rückt. Zu beiden Seiten des Rückkopfes 2 sind Stopfarme 6 angeordnet. Diese sind an Querrahmen 7 pendelnd aufgehängt, die ihrerseits mittels der Gewindespindeln 8 gehoben und gesenkt werden können.
- Außer den. Einrichtungen zum Gleisrücken und Gleisstopfen ist bei dem in Fig. i und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel auch noch eine bisher unbekannte Einrichtung zum Ausrichten der beim Rücken der Gleise schräg gestellten Schwellen vorgesehen. Die Einrichtung besteht aus zwei Zangen. g, die an beiden Enden eines doppelarmigen Hebels io angelenkt sind. Die Arme der Zangen 9 sind an ihrem unteren Enden mit schrägen Flächen ii versehen, die beim Absenken an den Schwellen entlang gleiten und so ein selbsttätiges Öffnen der Zangen ermöglichen. Durch Federn 12, die auf die Zangenhebel einwirken, wird ein selbsttätiges Greifen der Zangen gesichert. Widerhaken an den Zangen bewirken, daß die von den Zangen erfaßten Schwellen auch festgehalten werden. Der doppelarmige Hebel io -kann. .durch zwei Spindeln 13 gegenüber dem Tragrahmen i in horizontaler Ebene verstellt werden. An beiden Enden des doppelarmigen Hebels io sind (nicht dargestellte) Vibratoren; vorgesehen, die den Hebel io. in horizontale Schwvingbewegungen versetzen. Der Hebel io ist gegenüber dem Tragrahmen i elastisch abgestützt. Die ganze Einrichtung ist gegenüber dem Tragrahmen i heb- und senkbar. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i und :2 ist nur, eine Einrichtung zum Ausrichten der Schwellen vo,rgesehen. Selbstverständlich kann man auch an beiden Seiten der Stopfeinrichtung eine Einrichtung zum Ausrichten der Schwellen vorsehen, was den Vorteil ergibt, daß die Maschine in beiden Fahrtrichtungen arbeiten kann.
- Die Einrichtung zum Stopfen der Gleise ist in Fig. 3 und q. in vergrößertem Maßstab dargestellt. Die an den Querrahmen 7 pendelnd aufgehängten Stopfhebel 6 werden durch Schwingungserreger so in: Schwingungen versetzt, daß $.ie gegeneinander schwingen. Die Schwingungen werden, wie Abb. q. zeigt, durch Unwuchträder 14 erzeugt, die an den Stopfhebel .angeordnet sind. Die Unwuehträder der gegeneinander schwingenden Stopfhebel müssen mit entgegengesetztem Drehsinn rotieren. In Fig.4 ist die Drehrichtung. durch Pfeile angedeutet. Die Schwingbewegungen- der Stopfhebel 6 um die Achsen 15 werden begrenzt durch Puffer 16, die vorzugsweise aus Gummi bestehen und auf Hülsen 17 angebracht sind. Die Hülsen 17 sind als Muttern ausgebildet, die durch die Spindel r8 mittels der Schnecke 1g bewegt werden können und dadurch die Stopfhebel verstellen. Die Spindel 18 weist im Bereich .einer Hülse 17 Rechtsgewinde und im Bereich der anderen Hülse Linksgewinde auf, damit die Bewegung der Hülsen 17 gegenläufig ist. Da das Stopfen der :Gleise zweckmäßig auf beiden Seiten der Schienen erfolgt, sind beim Ausführungsbeispiel je zwei Stopfarme zu einem Doppelarm vereinigt worden, von denen jeder einzelne auf einer Seite der Schiene arbeitest. Der Querrahmen 7 mit den Stopfarmen 6 kann mittels der Spindel 8 und der als Mutter ausgebildeten Hülsen 2o, die mit dem Querrahmen 7 verbunden ist, gehoben und gesenkt werden. Auf der Hülse 20 sind vorzugsweise aus Gummi bestehende Puffer 21 vorgesehen, die die senkrechten Schwingungen des Querrahmens 7 im Betrieb begrenzen. Der Antrieb der Spindel 8 erfolgt -über eine Schnecke 22.
- Das Arbeiten .mit der :Gleisruck- und: Gleisstopfmaschine nach der Erfindung erfolgt in der Weise, daß das Gleis zunächst gerückt wird. Dann werden die Schwellen, die sich beim Rücken schräg gestellt haben, mittels der Zangen 9 ausgerichtet und gleichzeitig die im Bereich der Stopfarme 6 befindlichen Schwellen gestopft. Während dieser Arbeiten wird :das Gleis durch die Rollen 3 angehoben. Wenn nur ein Zangenpaar vorhanden ist, wird die Fahrtrichtung so gewählt, daß dieses in der Fahrtrichtung vor der Stopfvorrichtung liegt.
- Die Gleisruck- und Gleisstopfmaschin.e nach der Erfindung ist für alle Schwellenarten und für alle Spurweiten verwendbar. An Stelle der beim beschriebenen Ausführungsbeispiel vorgesehenen Rückeinrichtung kann auch eine andere Einrichtung dieser Art angewendet werden.
Claims (5)
- PATENTAVSPRICHE@ i. Gleisrückmaschine mit Schwellenstopfeinrichtung, die beiderseits der Rückeinrichtung vorgesehene Stopfärmpaare aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die pendelnd aufgehängten Stopfarme (6) mit in entgegengesetztem Drehsinn angetriebenen, in bezug auf die zu unterstopfende Sch-,velle gleichartig laufenden Unwuchträdern (i4) als ausgestattet und in bekannter Weise etwa mittels einer Spindel (i8) gegeneinander bewegbar sind.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfarme zwischen je zwei einstellbaren, vorzugsweise aus Gummi bestehenden Puffern (i6) gelagert sind, welche die Schwingbewegungen begrenzen.
- 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch ge-Icennzeichnet, daß sie zum Ausrichten schräg gestellter Schwellen eine Vorrichtung aufweist, die aus heb- und senkbaren Zangen (9) besteht, weiche an einem doppelarmigen, in horizontaler Ebene verstellbaren Hebel aufgehängt sind. q.. .
- Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der doppelarmige Hebel (io) durch Vibratoren in horizontale Schwingungen versetzt werden kann.
- 5. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der doppelarmige Hebel (io) gegenüber dem Tragarm der Maschine elastisch abgestützt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 554 093, 571 297, 652 500; USA.-Patentschrift Nr. 1 329 04.9.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK1543A DE893956C (de) | 1950-01-28 | 1950-01-28 | Gleisrueckmaschine mit Schwellenstopfeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK1543A DE893956C (de) | 1950-01-28 | 1950-01-28 | Gleisrueckmaschine mit Schwellenstopfeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE893956C true DE893956C (de) | 1953-10-22 |
Family
ID=7208973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK1543A Expired DE893956C (de) | 1950-01-28 | 1950-01-28 | Gleisrueckmaschine mit Schwellenstopfeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE893956C (de) |
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