DE88025C - - Google Patents

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DE88025C
DE88025C DE189588025D DE88025DA DE88025C DE 88025 C DE88025 C DE 88025C DE 189588025 D DE189588025 D DE 189588025D DE 88025D A DE88025D A DE 88025DA DE 88025 C DE88025 C DE 88025C
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DE189588025D
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/10Transfer mechanisms, e.g. transfer of a figure from a ten-key keyboard into the pin carriage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
FRANZ TRINKS in BRAUNSCHWEIG.
Tasten.
Zusatz zum Patente JU 87093 vom 13. Juni 1895.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1896 ab. Längste Dauer: 12. Juni 1910.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Neuerung an der unter Nr. 87093 patentirten Vorrichtung, welche bezweckt, durch die Rückdrehung der Welle n>, durch welche bekanntlich sämmtliche Theile in die Anfangs-(NuIl-) Stellung gebracht werden, das Ziffernrad y noch nicht wieder in die Nullstellung zurückzubewegen, sondern dasselbe so lange in seiner letzten Einstellung zu belassen, bis eine erneute Einstellung erfolgen soll, in welchem Augenblicke die Rückdrehung von y in seine Nulllage geschehen soll.
Auf diese Weise kann eine einmal eingestellte Zahl mehrfach verglichen und ein Irrthum seitens des Beobachtenden leicht vermieden oder aufgeklärt werden. Die Einrichtung ist so getroffen, dafs durch die Rückdrehung der Welle w (Fig. 1) die das Staffelrad k und die Ziffernscheibe y tragende Welle r nicht mit zurückgedreht wird. Erreicht wird dies dadurch, dafs der Zahnsector Z erst dann zu einer Abwärtsbewegung veranlafst wird, wenn das Staffelrad k bereits so weit (nach links) zurückgezogen worden ist, dafs die Zähne des Sectors Z keine Verzahnung des Staffel-, rades mehr fassen können. " Dadurch bleibt die Welle r, und mit ihr die Ziffernscheibejr, in der einmal angenommenen Stellung, obgleich alle anderen Theile in die Ruhelage zurückkehren.
Da der Zeitpunkt der Zurückziehung des Staffelrades k lediglich von der Lage der Curve γ und der Hebel o, q1 und q2 abhängt, so kann durch passende Anbringung dieser Theile sehr leicht dafür gesorgt werden, dafs sie bereits früher in Wirkung treten, als der gezähnte Sector \ seine Abwärtsbewegung beginnt.
Die auf solche Weise zunächst unterlassene Einstellung der Ziffernscheibe j/- auf Null mufs nun vor Beginn der nächsten Tastenbethätigung nachgeholt werden.
Am besten geschieht das durch eine Feder F1 in Fig. ι und 2, deren rückdrehendem Impulse die Welle r erst dann folgen kann, wenn eine diese Rückbewegung hindernde Sperrklinke U (Fig. i, 2. und 3) aus einem auf der Welle r sitzenden Sperrrad ausgehoben wird, was mittelst eines Zuges an dem Knopfe O unter Vermittelung des Hebels J, der kleinen Welle W und des Hebels K geschehen kann.
Bei einer solchen Einrichtung würde aber jeder Tastendruck, durch den ja auch die Welle r gedreht wird, die Arbeit der Federspannung zu überwinden haben. Das würde einen für die Handhabung unerwünschten Widerstand bieten.
Es ist deshalb eine Einrichtung getroffen, welche die Spannung der Feder F1 erst durch die Rückdrehung der Welle w eintreten läfst, während die Welle r bis dahin völlig frei von dem Einflüsse dieser Feder ist.
Zu diesem Zwecke ist mit der Welle w ein Hebel L verbunden (Fig. 1 und 2), welcher
bei der Rückdrehung der Welle w, also in einem dem Uhrzeiger entgegengesetzten Drehsinne, auf einen Winkelhebel M und eine Zugstange N wirkt, die durch eine Kette mit dem einen Ende der gewundenen Feder F1 in Verbindung steht und so, eine Spannung derselben hervorbringt. Wird dann der Knopf 0 in die Höhe gezogen, so folgt die Welle r dem Einflüsse der vorher gespannten Feder und dreht sich und die Ziffernscheibe^ in die Nullstellung zurück.
Die Uebertragung der Rückbewegung der Welle w auf die zu spannende Feder kann natürlich auch auf andere Weise stattfinden. In Fig. 4 ist z. B. eine Schnur oder kleine Kette auf die Welle w oder auf eine mit ihr verbundene Scheibe oder Trommel gewickelt, welche (unmittelbar oder durch Vermittelung einer Leitrolle) die Feder F1 zu spannen vermag. In Fig. 5 ist diese Schnur. oder Kette mit dem Hebel g verbunden, der ja ebenfalls von der Welle w bewegt wird und beim Heruntergehen eine Spannung der Feder F1 besorgt. Die in den Figuren enthaltenen, in der Beschreibung aber nicht vorkommenden Buchstaben beziehen sich auf die Beschreibung der Patentschrift Nr. 87093.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. An der durch Patent Nr. 87093 geschützten Vorrichtung zur Sichtbarmachung einer bestimmten Ziffer durch eine Reihe gleichhubiger Tasten für Zählwerke, Controlkassen, Rechenmaschinen und ähnliche Apparate eine Einrichtung zur Belassung der Ziffernscheiben (y) in der einmal erfolgten Einstellung trotz erfolgender Rückbewegung der übrigen Bewegungstheile in die Ruhe- (Null-) Stellung, gekennzeichnet durch eine solche gegenseitige Lage der die Zurückziehung des Staffelrades (k) bewirkenden Theile (qx q% γ ο), dafs diese Zurückziehung früher erfolgt, als der gezähnte Sector (Z) seinen Abwärtsgang beginnt.
    2. An der unter i. gekennzeichneten Einrichtung zur nachträglichen Herbeiführung. der Nullstellung des Ziffernrades (y) mittelst einer die Rückdrehung bewirkenden Feder unter Vermeidung einer bei der Bethätigung der Tasten zu überwindenden Federspannung, dadurch gekennzeichnet, dafs die für die Rückdrehung der Zählscheibe (y) bezüglich ihrer Welle (r) dienende Feder (F1) an ihrem einen Ende von der den Betrieb der Einrichtung besorgenden Welle w oder von Theilen, die durch diese Welle getrieben werden (und zwar beim Rückgange der Welle w), gespannt wird, derart, dafs die Feder (F1) für gewöhnlich ohne Spannung bleibt und erst unmittelbar vor der Nulleinstellung in den arbeitsfähigen Zustand gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189588025D 1895-06-13 1895-06-13 Expired DE88025C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE87093T 1895-06-13
DE88025T 1896-03-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE88025C true DE88025C (de) 1896-08-18

Family

ID=359949

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE189588025D Expired DE88025C (de) 1895-06-13 1895-06-13

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