DE855538C - Absperrvorrichtung fuer die Zuendflamme einer Zentralzuendeinrichtung - Google Patents

Absperrvorrichtung fuer die Zuendflamme einer Zentralzuendeinrichtung

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DE855538C
DE855538C DEH9308A DEH0009308A DE855538C DE 855538 C DE855538 C DE 855538C DE H9308 A DEH9308 A DE H9308A DE H0009308 A DEH0009308 A DE H0009308A DE 855538 C DE855538 C DE 855538C
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DE
Germany
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valve
shut
actuating spindle
seat
nozzle
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Expired
Application number
DEH9308A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr-Ing Cleis
Otto Haese
Willy Homann
Rolf Mais
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HOMANN WERKE
Original Assignee
HOMANN WERKE
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/28Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid in association with a gaseous fuel source, e.g. acetylene generator, or a container for liquefied gas
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/465Details for torches
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • F23N1/007Regulating fuel supply using mechanical means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/10Arrangement or mounting of ignition devices
    • F24C3/103Arrangement or mounting of ignition devices of electric ignition devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Absperrvorrichtung für die Zündflamme einer Zentralzündeinrichtung Die Erfindung betrifft eine Absperrvorrichtung für die Zündflamme einer Zentralzündeinrichtung, insbesondere von Herden mit einer Düse für den .Austritt des Zündgases.
  • Damit die Zündflamme ihrer Aufgabe gerecht wird, muß ihr Gasdurchgang so gering wie möglich sein. In der Praxis hat sich zu diesem Zweck ein Gasdurchgang bewährt, der etwa zwischen 5 bis to 1/h liegt. Für die Bemessungen dieser Gasmenge ist weitgehend der Durchmesser der Austrittsdüse maßgebend, der daher nur einige Zehntel Millimeter groß sein darf. Aus diesem Grund besteht die Gefahr, daß die Düsenholirung durch äußere Einflüsse oder durch Absetzungen aus dem Gas verengt und verstopft wird. Gemäß der Erfindung betätigt zur Behebung dieses Mangels eine gemeinsame Betätigungsspindel einerseits ein Absperrventil und andererseits eine Düsennadel, die bei geschlossenem Absperrventil von innen her durch die Düsenöffnung hindurchtritt. Auf diese Weise sind die beschriebenen Mängel vollständig vermieden, indem die mit der Betätigungsspindel verbundene Nadel ständig dafür sorgt, d@aß die Düsenbohrung nicht verstopft oder verengt ist.
  • Vorzugsweise ist die Betätigungsspindel zusätzlich mit einem Ventilkegel versehen, der sich bei geöffnetem Absperrventil gegen einen Ventilsitz des Gehäuses legt. Es sind demgemäß zwei Ventile vorhanden, von denen das eine als Absperrventil be zeichnete Ventil dazu dient, den Zutritt des Gases zu der Düse abzusperren. Das aridere Ventil, das im nachfolgenden auch als Öffnungsventil bezeichnet wird, dient nur dazu, bei geöffnetem Absperrventil den Kanal zur Verbindung seiner Durchtrittsöffnung mit der Düse nach außen hin abzusperren, so daß die Betätigungsspindel nicht nach außen hin abgedichtet zu werden braucht.
  • Es empfiehlt sich hierbei, die Bewegungsachse des Absperrventils winklig zu der Achse der Betätigungsspindel anzuordnen. Hierdurch ist es besonders leicht möglich, die Zündflamme in der günstigsten Lage an den Enden der Überzündrohre für die einzelnen Brennstellen anzuordnen und ein gutes Überzünden zu gewährleisten. Außerdem ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung der bewegliche Teil des Absperrventils als Kugel, insbesondere aus nicht rostendem Stahl ausgebildet, die zwecks Schließung des Absperrventils durch die Betätigungsspindel auf seinen Sitz gedrückt wird. Auf diese Weise steht die Kugel ohne feste mechanische Anlenkung zu der Betätigungsspindel. Neben dem Sitz des Absperrventils ist zweckmäßigerweise eine nach unten geneigte Fläche angeordnet. Dadurch wird erreicht, daß bei geöffnetem Absperrventil die Kugel unter dem Einfluß ihres Gewichts und durch den Druck des Strömungsmittels von dem Ventilsitz wegrollt und auf diese Weise das Absperrventil öffnet. Die Betätigungsspindel braucht also nur in Richtung der Schließbewegung auf das Absperrventil zu wirken. Die Öffnungsbewegung erfolgt selbsttätig durch das Gewicht der Kugel.
  • Dieser Gedanke wird am einfachsten dadurch ausgeführt, daß der Ventilsitz senkrecht angeordnet ist, während die Achse der Betätigungsspindel geneigt sowohl zu der Senkrechten als auch zu der Waagerechten angeordnet ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform beispielsweise ist die Betätigungsspindel um 30° gegenüber der Waagerechten geneigt angeordnet. Der Gaszutrittskanal selbst kann dann vorzugsweise senkrecht angeordnet sein, indem an seinem Ende ein waagerechter Kanal vorgesehen ist, der in den Ventilsitz für das Absperrventil mündet. Das Absperrventil selbst benötigt keine Zwischenstellungen, sondern braucht nur voll geöffnet und voll geschlossen werden. Aus diesem Grund wird erfindungsgemäß die Betätigungsspindel mittels einer federnden Schnappvorrichtung zwischen diesen beiden Endstellungen bewegt. Diese Schnappvorrichtung besteht vorzugsweise aus zwei in einer Fläche gekrümmten Federdrähten, die sich einerseits in dem Ventilgehäuse und andererseits auf -der Betätigungsspindel abstützen.
  • Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind an Hand der Abbildung beschrieben, in der vereinfacht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt ist.
  • Mit i ist das Zündventilgehäuse z. B. aus Aluminiumkokillenguß bezeichnet, das in bekannter Weise durch eine Flanschverbindung auf ein nicht gezeigtes Gaszuleitungsrohr geklemmt ist. Im Ventilgehäuse -i ist ein Ventilsitz 2 eingegossen, der in der Darstellung als Scheibe ausgebildet, aber auch als Hülse ausgeführt sein kann. Das Material für diese Scheibe 2 ist wärme- und korrosionsbeständig. Vorzugsweise besteht die Scheibe aus nichtrostendem Stahl.
  • Mit,dem Ventilsitz 2 arbeitet eine Ventilkugel 3 aus gehärtetem, rostbeständigem Material zusammen. Das Innere des Ventilgehäuses ist durch einen Gewindenippel4verschlossen, in dem zwei 5-förmig gebogene Springfedern 5 gelagert sind, die sich einerseits in entsprechenden Aussparungen des Nippels 4 und andererseits in einer Ausdrehung 6 einer Betätigungsspindel ? abstützen. Nach außen hin sind die Springfedern 5 durch ein Deckblech 8 abgeschlossen. Fest mit der Betätigungsspindel 7 ist ein Ventilkegel 9 verbunden, der mit einem entsprechenden Sitz 21 auf der Innenseite des Gewindenippels 4 die Abdichtung des Zündventils im geöffneten Zustand nach außen bewirkt. Unmittelbar neben dem Ventilkegel 9 ist eine Tellerscheibe ioangeordnet, -die bei hineirigedrückterBetätigungsspirxdel 7 die Ventilkugel 3 auf ihren Ventilsitz 2 drückt.
  • Die Betätigungsspindel 7 ist einerseits durch den Gewindenippel 4 und die beiden Schnappfedern 5 geführt. Eine zweite Führungsstelle ist bei i i vorgesehen; hinter dieser Führungsstelle ist die Betätigungsspindel zu dem Nadelhalter 12 verjüngt.
  • Die Teile 7, 9, @10, i i und 12 können aus einem Drehteil hergestellt werden. Da es jedoch zweckmäßig ist, den Ventilkegel 9 und/oder die Tellerscheibe io aus korrosionsbeständigem Material anzufertigen, werden diese Teile als Scheibe ausgebildet und durch eine nicht dargestellte Gewindeverschraubung zwischen der Betätigungsspindel 7 und dem Nadelhalter 12 etwa in dem Bereich der Tellerscheibe io verschraubt.
  • Die Ausströmöffnung 14 des Zündventilgehäuses ist in einer Zünddüse 20 vorgesehen, die aus Keramik, insbesondere Steatit oder gebranntem Speckstein, hergestellt und in einem Düsenhalter 13, beispielsweise aus :Messing, z. B. durch Verschraubung, befestigt ist, der wiederum mit dem Ventilgehäuse i verschraubt ist. Auf diese Weise wird vermieden, daß irgendwelche Absetzungen in oder in der Nähe der Ausströrnöffnung 14 das Material angreifen, in das die Öffnung hineingearbeitet ist. Durch die Düsenöffnung 14 kann eine Nadel 15 hindurchtreten, die fest mit dem Nadelhalter 12. insbesondere durch Lötung, verbunden ist. Falls der Ventilkegel 9 und die Tellerscheibe iti aus getrennten Stücken hergestellt sind, die nachträglich mit der Betätigungsspindel? verschraubt werden, kann gleichzeitig mit dem Einlöten der Nadel 15 auch das Schraubstück, das die Tellerscheibe io und den Ventilkegel 9 ,bildet, mit der Betätigungsspindel 7 verlötet werden.
  • In der gezeigten Stellung ist die Betätigungsspindel 7 vorgeschoben, wodurch der Ventilkegel 9 von seinem Sitz 21 wegbewegt worden ist. Die Ventilkugel 3 wird durch die Tellerscheibe io auf ihren Sitz 2 gedrückt. In der anderen Endstellung der Spindel 7 wird der Kegel 9 gegen den Sitz 21 gedrückt. Die Tellerscheibe io hat sich von der Kugel 3 wegbewegt, so daß die Kugel nunmehr die geneigte Fläche 16 hinabzurollen vermag, so daß das Absperrventil geöffnet ist und das Gas durch den Kanal 17 in den Raum i8 eintreten kann. Von hier aus tritt das Gas an der Führung vi vorbei durch einen nicht gezeigten Kanal zu dem Ringraum i9 und von hier aus durch die Düsenbohrung 14 ins Freie. In dieser geöffneten Stellung ist die Düsennadel 15 aus der Bohrung 14 herausgezogen.
  • Um das Ventil zu schließen, braucht nur die Bet äti-uiicsspiiidel unter Cberwindung der Spannung b n der S-förmigen Federn 5 hineingestoßen zu werden. Die Tellerscheibe io drückt nunmehr die Ventilkugel 3 auf ihren Sitz 2, wodurch der Zutritt des Gases abgesperrt wird. Gleichzeitig tritt, wie gezeigt, die Nadel 15 in die Düsenbohrung 14 hinein und verhindert hierdurch zwangsläufig eine Verstopfung dieser Bohrung oder reinigt diese von sich evtl. bildenden .'11isetzungen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Absperrvorrichtung für die Zündflamme einer Zentralzündeinrichtung, insbesondere von Herden, mit einer Düse für den Austritt des Gases, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Betätigungsspindel (7) einerseits ein Absperrventil (2-3) und andererseits eine Düsennadel (15) betätigt, die bei geschlossenem Absperrventil von innen her durch die Öffnung (14) der Düse (2o) hindurchtritt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsspindel (7) zusätzlich mit einem Ventilkegel (9) (Öffnungsventil) versehen ist, der sich hei geöffnetem Absperrventil (2-3) gegen einen Ventilsitz (21) des Gehäuses (1-4) legt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsachse des Absperrventils (2-3) winklig zu der Achse der Betätigungsspindel (7) liegt. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Teil des Absperrventils (2-3) als Kugel (3) insbesoiidere aus nicht rostendem Stahl ausgebildet ist, die zwecks Schließung des Absperrventil durch die Betätigungsspindel (7) auf seinen Sitz (2) gedrückt wird. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Ventilsitz (2) des Absperrventils (2-3) eine nach unten geneigte Fläche (16) angeordnet ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, ,dadurch gekennzeichnet, daß .der Ventilsitz (2) des Absperrventils (2-3) senkrecht und die Achse der Betätigungsspindel (7) geneigt sowohl zu der Senkrechten als auch zu der «'aagerechten angeordnet sind. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Gaszutrittskanals (17) senkrecht liegt und am Ende mit einem waagerechten Kanal versehen ist, dessen eines Ende den Sitz (2) des Absperrventils trägt. B. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsspindel (7) mittels einer federnden Schnappvorrichtung (5) zwischen zwei Endstellungen bewegt wird. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Schnappvorrichtung aus zwei in einer Fläche gekrümmten Federdrähten (5) besteht, die sich einerseits in dem Ventilgehäuse (1-4) und andererseits auf der Betätigungsspindel (7) abstützen. io. Vorrichtung nach ,Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsspindel (7) mit einer Tellerscheibe (to) zwecks Betätigung der Ventilkugel (3) des Absperrventils (2-3) versehen ist. i i. Vorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Tellerscheibe (to) und/ oder die beweglichen '\'entilglieder (3, 9) und/ oder die Ventilsitze (2, 21) aus korrosions- und wärmebeständigem Material, insbesondere aus nichtrostendem Stahl, hergestellt sind. 12. Vorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tellerscheibe (io) und das Öffnungsventil (9) aus einem oder aus je einem Stück aus nichtrostendem Material hergestellt und nachträglich mit der Spindel (7) verbunden sind. 13. Vorrichtung nach Anspruch i bis -12, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (2) des Absperrventils aus einem besonderen Körper hergestellt und in das Ventilgehäuse (i) aus Leichtmetall eingegossen ist. 14. Vorrichtung nach Anspruch i .bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zünddüse (20) mit der Ausströmöffnung (14) aus Keramik, z. 13. Steatit oder gebranntem Speckstein, besteht. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zünddüse (2o) aus Keramik in einem Düsenhalter (13) eingesetzt ist, der an dem Ventilgehäuse (i) befestigt ist.
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