DE905136C - Kondenstopf - Google Patents

Kondenstopf

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Publication number
DE905136C
DE905136C DEY48A DEY0000048A DE905136C DE 905136 C DE905136 C DE 905136C DE Y48 A DEY48 A DE Y48A DE Y0000048 A DEY0000048 A DE Y0000048A DE 905136 C DE905136 C DE 905136C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
valve
valves
inlet
outlet
Prior art date
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Expired
Application number
DEY48A
Other languages
English (en)
Inventor
John Frederick Mckee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yarnall Waring Co
Original Assignee
Yarnall Waring Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yarnall Waring Co filed Critical Yarnall Waring Co
Priority to DEY48A priority Critical patent/DE905136C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE905136C publication Critical patent/DE905136C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/12Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by excess or release of pressure
    • F16T1/16Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by excess or release of pressure involving a high-pressure chamber and a low-pressure chamber communicating with one another, i.e. thermodynamic steam chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Kondenstopf Die Erfindung betrifft Kondenstöpfe, die besonders bei mit Wasserdampf arbeitenden Anlagen verwendet werden können, aber auch zum Abscheiden der Flüssigkeitsphase aus einer Mischung von Flüssigkeits- und Dampfphase eines beliebigen. Stoffes geeignet sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist, aus einer mit Dampf arbeitenden Anlage das sich in dieser bildende Kondensat sofort bei seiner Bildung schnell abzuführen. Dabei soll,das Ventil bis zu einer sehr geringen Druckhöhe durch :die Dampfphase geschlossen gehalten werden.
  • Weiterhin wird eine bessere Regelung der Kondensatabscheidung mittels Kondenstöpfe bezweckt. Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, den sich im Kondenstopf bewegenden Ventilen eine genaue Führung zu geben und beim Öffnen des Ein-und Auslaßventils das Öffnungsverhältnis beider Ventile gleichzuhalten und dem jeweiligen Zustand -des Strömungsmittels anzupassen.
  • Ferner wird gemäß der Erfindung ein Ventilbetätigungshebel schwenkbar gelagert und dabei durch eine Feder in seiner Lage gehalten..
  • Weiterhin wird bei dem erfindungsgemäßen Kondenstopf durch eine im Strömungsweg liegende Impulsscheibe die Öffnungskraft des Einlaßventils erhöht.
  • Der an Hand der Zeichnungen im folgenden beschriebene Kondenstopf ist eine sich besonders für Anlagen mit einem mittleren oder hohen Kondensatanfall eignende Weiterentwicklung eines bekannten Kondenstopfes, der nahe beieinander angeordnete und im Betrieb gemeinsam schwenkbare Ein- und Auslaßventile besitzt.
  • Bei dem bekannten Kondenstopf verhindern die besonderen Betriebseigenschaften des Kondenstopfes ein völliges Schließen des Einlaßventils. Gemäß der vorliegenden Erfindung trifft der Hebel, in dem die Ventile sitzen, in seiner Schließstellung auf eineu Anschlag, derderart angeordnet ist, daß keines der beiden Ventile geschlossen ist, wenn der Hebel am Anschlag anliegt. Sowohl das Einlaßventil wie das Auslaßventil sind einstellbar. Dabei werden die Ventile so eingestellt, daß beide Ventile offen sind, wenn der Kondenstopf sich seiner Schließstellung nähert.
  • Das Einlaßventil ist vorzugsweise so gestaltet, daß ein bestimmtes. Öffnungsverhältnis zwischen Ein,-und Auslaßventil im ganzen Bewegungsbereich ,der Ventile eingehalten wird, das zu jeder Zeit dem Zustand des Strömungsmittels entspricht. Obgleich die theoretisch beste Form des Ventils die in Fig. 7 gezeigte Knollenform ist, arbeitet ein genau Winkelrecht bearbeitetes konisches Ventil ebenfalls zufriedenstellend und ist wegen seiner einfacheren und billigeren Herstellung vorzuziehen.
  • Das Auslaßventil ist vorzugsweise als flache Scheibe ausgebildet, kann aber auch in seiner Form dem Einlaß.ventil ähnlich sein, vorausgesetzt, daß es so gestaltet ist, daß das Öffnungsverhältnis beider Ventile den gewünschten Wert hat.
  • Das Einlaßventil ist vom Hebelschwenkpunkt weiter als das Auslaßventil entfernt, wobei sein Kegel so weit in die Ventilöffnung hineinragt, daß das Öffnungsverhältnis, das beispielsweise :2 : i ist, beider Ventile beim Öffnen. und Schließen gleichbleibt.
  • Der Hebel ist an seinem freien Ende geführt und bewegt sich beim Öffnen und Schließen in der gleichen Bahn.
  • Um das Schwenken des Hebels einfach und möglichst ohne Reibung vor sich gehen zu lassen, wird -der Hebel vorzugsweise auf einer Schneide gelagert und dort mittels einer Feder behalten.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsart, die eine von vielen möglichen Ausführungsarten ist, eignet sich besonders zur Erläuterung .der Wirkungsweise des erfindungsgemäß gestalteten Kondenstopfes.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt durch den Kondenstopf gemäß Linie i-i :der Fig. 3, der die Vorrichtung in nahezu völlig geöffnetem Zustand zeigt; Fig. 2 ist ein der Fig. i entsprechender Schnitt, der die Vorrichtung in geschlossenem Zustand zeigt; Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den in Fig. 2 gezeigten Kondenstopf ohne Deckel; Fig.4 ist ein vergrößerter Teilschnitt gemäß Linie 4-4 der Fig. 3 ; Fig. 5 ist eine Draufsicht auf das Gehäuse; Fig. 6 zeigt eine iandere Ausführungsart eines in Fig. 2 gezeigten. Ventils; Fig. 7 zeigt in einem Teilschnitt eine andereAusführungsform des in Fig. 2 gezeigten Einlaßventils; Fig. 8 zeigt in einem Teilschnitt eine Abwandlung eines weiteren in Fig.2 gezeigtenKondenstopftei.les ; Fig. 9 ist ein Schnitt gemäß der Linie 9-9 der a Fig. 1o zeigt im Aufriß eine weitere Ausführungsart der Hebellagerung; Fig. ii ist der Grundriß der in Fig. 1o gezeigten Hebellagerung; Fig. 12 ist ein Schnitt gemäß Linie 12-i2 der Fig. 11.
  • Der Kondenstopf besteht aus dem Gehäuse 20, der Ventilsitzplatte 21, :dem Deckel 22, dem Hebel 23, dem Einlaßventil 24 und dem Auslaßventil 25. Das Gehäuse 2o besitzt an seiner einen Seite eine zur Aufnahme eines Rohrs mit Gewinde versehenen Eiillaßanschlußöffnung 26, eine Einlaßkammer 27 und eine Einlaßöffnung 28. An der anderen Seite einer Zwischenwand 3o besitzt das Gehäuse eine Auslaßöffnung 31, eine Auslaßkammer 32 und eine Auslaßanschlußöffnung 33, in die ein Rohr eingeschraubt werden kann. Das Gehäuse ist an seiner Oberseite mit Gewindelöchern 34 versehen, in, die die Befestigungsschrauben eingeschraubt werden, mittels derer der Deckel und die Ventilsitzplatte am Gehäuse befestigt werden..
  • Zwischen Ventilsitzplatte 21 und Gehäuse 2o befindet sich eine vorzugsweise aus Metall, z. B. Kupfer, bestehende, die Ventilöffnungen umgebende Dichtung 35. In der Ventilsitzplatte sind die nebeneinanderliegenden Ventilsitze 36 bzw. 37 für das Einlaßventil;bzw. das Auslaßventil vorgesehen, die am oberen Ende der beiden Öffnungen 38 bzw. 4o liegen, welch letztere mit den Ein- bzw. Auslaßöffnungen 28 bzw. 31 des Gehäuses fluchten.
  • Die Fläche des Einlaßventilsitzes 36 verläuft parallel zum Konus des Einlaßventils. Der Sitz des Auslaßventils besteht aus einer vorstehenden, etwas abgerundeten Kante, die durch die ringförmige, an ihrer Innenseite konisch gestaltete Aussparung 41 gebildet wird. Diese Ausgestaltung des Ventilsitzes erleichtert die Einstellung ,des Ventils und verhindert ein Ablagern von Ruß und Schmutz auf dem Ventilsitz. Das Abrunden der Kante wirkt sich günstig auf den Strömungsverlauf aus.
  • Zwischen Deckel 22 und Ventilsitzplatte befindet sich eine D:ichtung42, die ebenfalls vorzugsweise aus Metall, z. B. Kupfer, besteht. Der Deckel ist topfartig ausgebildet. Der innerhalb des Deckels liegende, die Ventile abdeckendie Raum ist mit der Bezugszahl 43 bezeichnet.
  • Der Hebel 23 besitzt an seinem einen Ende eine Aussparung 44, in die die an der Ventilsitzplatte befestigte Schneide 45 eingreift. Die sich an beiden Seiten des Hebels erstreckenden Ansätze der Schneide sind in derVerlän:gerung der Schneidkante mit Löchern 47 versehen, die die Enden der Haltefeder 48 aufnehmen. Die Feder 48 besitzt in der Nähe ihrer Enden ;die beiden Windungen 5o, und ihr Mittelteil 51 liegt in einem Schlitz 52 an der Oberseite des Hebels (s. Fig. 4). Die Feder drückt den Hebel gegen die Schneide. Sie behindert dabei ein Schwenken des Hebels aber nicht, da sie an. der Schwenkachse des Hebels angreift und die Hebellage daher nicht beeinflußt.
  • Abgesehen von der in den Fig. 1, 2, 3 und ,4 gezeigten Ausführung hat sich auch die in den. Fig. 8 und 9 gezeigteAusführung 48' der Feder als brauchbar erwiesen. Die Enden dieser Feder 48' greifen ebenfalls in die Löcher 47 der Schneidlageransätze ein, während der untere Teil der herzförmigen Einbiegung 51' im Schlitz 52 des Hebels 23 liegt.
  • Der Hebel 23 besitzt an seinem freien Ende an seiner der Ventilsitzplatte zugekehrten Seite zwei Ansätze 53, die in der unteren Stellung des Hebels mit einer Anschlagfläche 54 der Ventilsitzplatte in Berührung kommen. Zwischen. den beiden Ansätzen 53 liegt ein. Schlitz 55 zur Führung eines auf der Ventilplatte befestigten Führungsstiftes 56. Bei der Führung des freien Endes des Hebels kann der Führungsstift auch am Hebel und der Schlitz in einem festen. Teil angeordnet sein.
  • Das am Hebel 23 befestigte konische Einlaßventil 24 ragt sowohl in seiner geöffneten wie auch in seiner am weitesten geschlossenen Stellung in die Ventilsitzöffnung hinein. Das öffnen des Ventils wird durch Anschlagen der am äußeren Ende des Hebels befindlichen Anschlagfläche 57 an der Innenseite des Deckels befindlichen Anschlagfläche 58 begrenzt.
  • Der mit Gewinde versehene Ventilschaft 6o des Einlaßventils ist an seinem Ende mit einem Schraubenzieherschlitz 61 versehen, ist im Hebel z3 einstellbar und wird in seiner eingestellten Lage durch die Mutter 62 gesichert.
  • Das scheibenförmige Auslaßventil25 befindet sich immer im Ventilraum43 und ist ebenfalls durch Verschrauben seines mit dem Schraubenzieherschlitz 64 versehenen Schaftes 63 einstellbar und wird in seiner eingestellten Lage durch eine Mutter 65 gesichert. Es ist ersichtlich, daß die Hebelarme der beiden Ventile verschieden sind und daß das Einlaßventil den, längeren Hebelarm besitzt. Durch die stöpselartige Ausbildung des Einlaßventils ist es möglich, das Verhältnis der währenddes öffnungsvorgangs von beiden Ventilen freigegebenen Üffnungsquerschnitte (öffnungsverhältnis) gleichbleibend zu halten, vorausgesetzt, daß die Mantelfläche des Einlaßventils eine zur Erreichung dieses Zweckes geeignete Form hat. Wenn die Länge des Hebelarms des Auslaßventils 1,9 cm und die Länge des Hebelarms des Einlaßventils 5,7 cm beträgt, so sollte der Konuswinkel des Einlaßventilkonus zwischen. 16 bis 22°' und vorzugsweise zwischen 18 biss 20° liegen, um ein gleichbleibendes Ventilöffnungsverhältnis zu erzielen. Bei Änderung des Hebelarmverhältnisses muß dieser Winkel ebenfalls geändert werden. Ein gleichbleibendes öffnungsverhältnis verhindert einen zu großen Druckanstieg im Kondenstopf und verringert die ein zufriedenstellendes Arbeiten des Topfes behindernden Drosselwirkungen.
  • In Fig. 7 ist ein Ventil gezeigt, dessen Mantelfläche 66' eine knollenförmige oder konvexe Form hat, die es ermöglicht, das gewünschte konstante Öffnungsverhältnis bei der Ventilbewegung genauer einzuhalten als bei konischen Ventilen. Die konvexe Fläche sollte sich bei dem oben angegebenen Hebelarmve-rhältnis ungefähr halbwegs zwischen einer den Durchmesser der Ventilöffnung besitzenden Halbkugel und der von der Seite des Ventils gezogenen Sehneerstrecken und muß bei anderen Hebelarmverhältnissen entsprechend geändert werden.
  • Vorzugsweise ist das Verhältnis zwischen dem Üffnungsquerschnitt des Einlaßventils und dem des Auslaßventils ungefähr 2 : i. Dies Verhältnis kann sich bei verschiedenen öffnungsgraden der Ventile etwas ändern, um die durch die sich bei verschieJenen Ventilhüben ergebenden Strömungsänderungen hervorgerufenen Schwankungen des auf den Ventilflächen lastenden Drucks auszugleichen.
  • Die günstigen Strömungsverhältnisse in den gedrosselten Ventilöffnungen und das im vorhergehenden erläuterte Bewegungsverhältnis der beiden Ventile gestatten ein einwandfreies Arbeiten des Kondenstopfes zwischen dem vorkommenden höchster Druckbereich und sehr niedrigen Drücken, ohne daß dabei eine Änderung in der Einstellung vorgenommen werden muß.
  • Bisher bekannte Vorrichtungen dieserArt, die auf einen Betrieb nahe der Höchstgrenze des vorkommenden Druckbereiches eingestellt waren, waren im allgemeinen nicht in der Lage, die Ventile bei einem Dampfdruck unter i,io5 kg/cmQ Manometerdruck in ihrer Schließstellung zu halten. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen konischen und scheibenförmigen Ventile ist es möglich, die Ventile in ihrer am weitesten geschlossenen Stellung bis zum Erreichen eines in Annäherung dem Atmosphärendruck entsprechendenDampfdrucks zuhalten und bei gleichbloibender Einstellung einen zufrie.denstellenden Betrieb bei hohen Drücken zu erreichen.
  • Der Deckel wird mittels durch Löcher 68 der Ventilsitzplatte hindurchgehende und in die Gewindelöcher 34 eingeschraubter Befestigungsschrauben 67 am Gehäuse befestigt. Der Deckel läßt sich leicht entfernen, um eine Einstellung der Ventile zu ermöglichen.
  • Im Betrieb werden die Ventile zuerst ganz an dien Hebel herangeschrau'bt und der Hebel dann auf die Schneide so aufgesetzt, daß die Aussparung des Hebels die Schneide aufnimmt. Die Feder wird dann in den Löchern 45 befestigt, um den Hebel auf der Schneide zu halten. Nach Einführen von Fühlleeren, die vorzugsweise Blechstreifen sind, zwischen den Ventilen und ihren Sitzen werden dann die Ventile so eingestellt, daß in der Schließstellung zwischen jedem Ventil und seinem Sitz noch ausreichendes Spiel vorhanden ist. In dieser Stellung der Ventile liegen die Ansätze 53 an der Anschlagfläche 54 an, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Der Hebel wird dann angehoben und die Blechstreifen entfernt. Darauf werden die Muttern 62 und 65 angezogen. Der Hebel befindet sich dann in einer Lage, in der er vom Führungsstift 56 geführt wird. Nach Auflegen der Dichtung 42 wird der Deckel wieder angeschraubt.
  • Vorzugsweise werden die Ventile so eingestellt, daß das Öffnungsverhältnis der beiden Ventile angenähert 2 : i ist. Bei dem hier gezeigten Hebelarmverhältnis und einem Konuswinkel von etwa 16 bis 22'°' und vorzugsweise von i8 bis 22° wird beim öffnen .der Ventile der Öffnungsquerschnitt des Einlaßventils annähernd doppelt so groß bleiben wie der Öffnungsquerschnitt des Auslaßventils. Hierdurch werden ein zu schneller Druckanstieg im Ventilraum 43 und sich aus der Drosselung ergebende Schwierigkeiten vermieden.
  • Der an die Kondensatleitung einer mit Wasserdampf betriebenen Anlage angeschlossene Kondenstopf wird durch :die zwischen den hintereinandergeschalteten Ein- und Auslaßöffnungen stattfindenden Druckänderungen betätigt. Die Druckänderungen entstehen durch Änderungen der Phase oder des Zustandes :des Strömungsmittels entweder vor dem Eintritt in die Kondenstopföffnungen oder während des Durchflusses durch diese Öffnungen oder auch nach dem Verlassen dieser Öffnungen. DieseÄnderungen hängen vom Wärmeinhalt, vom Druck oder der Temperatur .des Strömungsmittels ab und werden von Unterschieden in der Phase oder dem Zustand des Strömungsmittels sowie auch durch Unterschiede im Gegendruck beeinflußt. Dabei wird der Ausfluß durch den im Ventilraum 43 des Deckels herrschenden Druck geregelt.
  • Der Durchfluß des Kondensats durch den Ventilraum (der Begriff Durchfluß ist hier im Gegensatz zu dem Abfluß kleiner Mengen durch die in Fig. 2 in ihrer Schließstellung gezeigten, stets etwas geöffneten Ventile gebraucht) wird dann bewirkt, wenn der Druck auf die Einlaßseite des Einlaßventils plus dem Druck auf die Auslaßseite des Auslaßventils den Ventilhebel anheben und dabei zum Öffnender Ventile den auf die Ventilraumseite der Ventile wirkenden Druck überwinden kann. Sobald dies der Fäll ist, kann ein Durchfluß des Kondensats durch den Ventilraum stattfinden und dauert so lange an, bis bei einem Anstieg :der Temperatur und des Dampfdrucks des Kondensats die- innerhalb des Ventilraums wirkende Kraft größer als der Einlaßdruck und der Gegendruck in der Auslaßleitung wird und die Ventile in ihre Schließstellung bringt. Die Ventile bleiben während eines erheblichen Zeitraums weit offen oder in ihrer aus Fig. 2 ersichtlichen Schließstellung. Obwohl der Querschnitt der hier gezeigtenVentile kreisförmig ist, könnennatürlich auch Ventile anderer Querschnittsformeu verwendet werden.
  • Durch die ihn umgebende konische Aussparung kann der Sitz des Auslaßventils als eine hervortretende, etwas abgerundete Kante ausgebildet werden, was,die Einstellung des Ventils erleichtert, das Verschmutzen des Sitzes verhindert und für einen guten Strömungsverlauf günstig ist. Die beschriebene Gestaltung der Aus- und Einlaßventile und Ventilöffnungen und das gleichbleibende Verhältnis der Öffnungsquerschnitte der beiden Ventile tragen dazu bei, daß der Kondenstopf ohne eine Änderung seiner Einstellung auch bei sehr geringen Einlaßdrücken .arbeiten kann.
  • In manchen Fällen reichen die ein Öffnen der Ventile bewirkenden Kräfte nicht aus, um die Ventile so weit zu öffnen, daß der größtmögliche Durchströmquerschnitt der Öffnungen ausgenutzt ist. Es empfiehlt sich :dann, am oberen Ende des Konus des Einlaßventils eine Impulsscheibe 7o anzubringen (s. Fig. 6). Die ltnpulsscheibe lenkt die Einlaßströmung um, wodurch durch die zusätzlich wirkende Strömungskraft die Öffnungskraft größer als der Differenzdruck wird. Wie gezeigt, besteht die Impulsscheibe lediglich aus einem an der Ventilraumseite des Einlaßventils befindlichen Flansch oder einer dort befestigten Scheibe. Abgesehen von der erhöhtenöffnungskraft besteht kein Unterschied in der Wirkungsweise der in Fig. 6 gezeigten Vorrichtung gegenüber der in den vorhergehenden Fig. i bis 5 gezeigten Vorrichtung.
  • In manchen'Fällen kann an Stelle einer Schneide vorteilhaft :ein Stift als Hebeldrehachse dienen (Fig. i-o, il und i2). Bei dieser Ausführungsart besitzt der Hebel 23' eine Bohrung für den Stift 7-2, der in den Klemmbacken 73 der seitlichen Ansätze 75 der Hebelhalterung 74 befestigt ist. Die Klemmbacken werden durch in die Ventilsitzplatte eingeschraubte Klemmschrauben 76 angezogen. Die Hebelhalterung ist mit der Ventilsitzplatte verschweißt.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kondenstopf mit einer Ventilkammer, in deren einer Wand die Sitze der Ein- und Auslaßventilenebeneinanderliegend angeordnet sind, gekennzeichnet -durch einen in der -Nähe seines einen Endes an einer Seite der Ventilsitze (36,37) gelang :rten und sich überdle:sehinweg erstreckenden, die Ventile (24, 25) tragenden Hebel (23), dessen Schwenkbewegung durch einen Anschlag (54) begrenzt wird, wobei der Anschlag innerhalb der Ventilkammer (43) so angeordnet ist, däß die Ventile (24, 25) beim Auftreffen des Hebels auf diesen Anschlag nicht ganz geschlossen werden.
  2. 2. Kondenstopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (24, 25). auf dem Hebel (23) einstellbar angeordnet sind.
  3. 3. Kondenstopf nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, :daß der Hebel (23) an seinem freien Ende fdurch einen Schlitz und einen in: diesen hineinragenden Führungsstift geführt wird.
  4. 4. Kondenstopf nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßve@ntil (25) neben :der Hebellagerung (q.4, 45) liegt.
  5. 5. Kondenstopf nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßventil (24) stöpselartig ausgebildet ist.
  6. 6. Kondenstopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßventil (24) in jeder Lage des Hebels durch den Einlaßventilsitz -('36) hindurchragt und daß der Querschnitt des Einlaßventils vom Hebel aus in Richtung auf die Einlaßkammer (27) derart abnimmt, daß das Verhältnis des Öffnungsquerschnitts des Einlaßventils zum Öffnungsquerschnitt des Auslaßventils in allen Stellungen der Ventil e angenähert gleichbleiut. 7.
  7. Kondenstopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, aß das stöpselartige Einlaßv entil (2q.) konisch ausgebildet ist und bei einem Hebelarmverhältnis von 5,7 bzw. 1,9 cm für das Eimaß- bzw. für das Auslaßv entil einen Konuswinkel von 16 bis 22° hat und bei einem anderen Hebelarmverhältnis einen entsprechend anderen Konuswinkel aufweist, der zur Aufrechterhaltung eines angenähert konstant bleibenden Offnungsverhältnisses der Ein- und Ausla$-ventile geeignet ist. B.
  8. Kondenstopf nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das stöpselartige Einlaßventil (24) knollenförmig (Fig. 7) ausgebildet ist. g.
  9. Kondenstopf nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßventil (24) an seinem hebelseitigen Ende mit einer Impulsscheibe (70) versehen ist (Fig.6). io.
  10. Kondenstopf nach einem der Ansprüche i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßventil (25) ein am Hebel (23) einstellbar befestigtes Scheibenventil ist. i i.
  11. Kondenstopf nach einem der Ansprüche i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaßventilsitz (37) von einer in der Ventilkammer (.1.3) liegenden konischen Aussparung (q.1) umgeben ist und daß der Hebel (!23) durch eine Feder (48,48') in seiner Halterung gehalten wird.
  12. 12. Kondenstopf nach einem der Ansprüche i bis i i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Hebelhalterung (74) neben dem Auslaßventil (25) angeordnet ist und zwei an beiden Seiten des Hebels (23') liegende Klemmbacken (73) enthält, in denen ein durch eine Bohrung (71) des Hebels hirndurchgehender, als Hebeldrehachse dienender Stift (72) festgeklemmt ist (Fig. io bis 12).
DEY48A 1952-04-22 1952-04-22 Kondenstopf Expired DE905136C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085168B (de) * 1954-09-07 1960-07-14 Yarnall Waring Company Dampfwasserableiter mit Regelkammer und einem Ventile tragenden Hebel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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