DE80535C - - Google Patents

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DE80535C
DE80535C DENDAT80535D DE80535DA DE80535C DE 80535 C DE80535 C DE 80535C DE NDAT80535 D DENDAT80535 D DE NDAT80535D DE 80535D A DE80535D A DE 80535DA DE 80535 C DE80535 C DE 80535C
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electric circuit
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
    • H04M19/04Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone the ringing-current being generated at the substations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 74: Signalwesen.
Es ist eine Annehmlichkeit, wenn die Läutewerke, z. B. Hausglocken, Nachtglocken für Aerzte u. s. w., während der Zeit, wo sie entbehrt werden können, abstellbar eingerichtet sind, damit die Besitzer der Läutewerke nicht durch unangebrachtes Inthätigkeitsetzen der letzteren belästigt werden. Die Ab- und Ein-> stellung mechanisch in der Weise einzurichten, dafs sie von einer Person vorgenommen werden müssen, macht sie von dem Willen und der Achtsamkeit dieser Person abhängig und bietet daher keine Gewähr, dafs das Werk beständig richtig ein- bezw.- abgestellt ist.
Daher ist hier ein selbstthätig wirkender elektrischer Strom-Ein- und Ausschalter für derartige Läutewerke ersonnen worden, welcher die nachstehend beschriebene Einrichtung besitzt.
Der Anker α eines Elektromagneten b trägt eine bewegliche Klinke c, welche in die Verzahnung eines mit Sperrzähnen versehenen Rades d einfafst und dieses jedesmal um einen Zahn verdreht, wenn der Anker vom Elektromagneten angezogen wird. Während dann das Zahnrad in der verschobenen Stellung durch ein Gesperre, ζ. B. eine Feder e, festgehalten wird, schleift die bewegliche Klinke c am Zahnrade wieder zurück, sobald der Anker sich wieder vom Elektromagneten ablöst.
Auf der sich mitdrehenden Achse f des Zahnrades d sitzt eine Scheibe g, welche mit Vorsprüngen versehen ist, die beim Drehen der Achse nach einander und zeitweilig an eine Feder h zu liegen kommen.
Die vorbeschriebene Einrichtung steht durch Leitungsdrähte mit dem Läutewerk i, der elektrischen Batterie /r, einem Druckknopf / und einer Uhr πι in solcher Verbindung, dafs ein Stromkreis von der Batterie k über Stromschlufsstück η und Stundenzeiger 0 der Uhr m, Elektromagneten b und zur Batterie zurück und ein anderer Stromkreis von der Batterie durch Druckknopf/, Zahnradachse f, Scheibe g, Schleiffeder h, Läutewerk i und zurück zur Batterie geschlossen bezw. geöffnet erhalten werden können (Fig. 4).
Je nach den Zeiten, während welcher das Läutewerk ein- bezw. ausgeschaltet sein soll, steht die Anzahl der Vorsprünge der Scheibe g zu der Anzahl der Sperrzähne des Rades d und der Anzahl von Stromschlufsstücken, z. B. isolirten Stiften n, auf dem Zifferblatt in geeigneter Beziehung.
Soll z. B- das als Nachtglocke dienende Läutewerk i nur von Abends 10 Uhr bis Morgens 7 Uhr durch den Druckknopf 7 beeinflufst werden können, so befinden sich auf dem Zifferblatt neben den Zahlen 7 und 10 Stromschlufsstücke, die Scheibe g trägt vier Vorsprünge und das Rad d hat 16 Sperrzähne, oder ganz allgemein hat das Zahnrad viermal so viel Zähne als die Scheibe g Vorsprünge. Des Abends um 10 Uhr, wenn der Stundenzeiger 0 der Uhr den einen Stromschlufsstift η berührt, ist die Leitung konbk geschlossen, der Anker α wird angezogen und dadurch das Rad d um einen Zahn verschoben. Es ist in diesem Falle so eingerichtet, dafs ein Vorsprung
der Scheibe g an die Schleiffeder h zu liegen kommt und damit auch der Stromkreis k Ifg h i k schlufsbereit wird und jedesmal zwecks Läutens geschlossen wird, wenn Jemand den Knopf / niederdrückt.
Dieser Zustand bleibt unverändert bis zum anderen Morgen um 7 Uhr, zu welcher Zeit erst zum zweiten Mal der gleich nach 10 Uhr Abends vom Elektromagneten zurückgegangene Anker α wieder angezogen wird, weil Leitung k on b k sich wieder schliefst. Das Rad d wird hierbei um einen Zahn gedreht und die Verbindung zwischen Vorsprungscheibe g und Schleiffeder h gelöst. An dieser Stelle ist also Leitung klfghik unterbrochen worden und das Knopfniederdrücken bringt vorläufig kein Läuten hervor.
Weist der Zeiger 0 dann des Morgens auf ι ο Uhr, so wird Leitung k onb k wieder geschlossen und das Rad d um einen zweiten Zahn verdreht. Abends 7 Uhr erfolgt eine Drehung um einen dritten Zahn und Abends 10 Uhr um einen vierten Zahn. Erst diese Drehung bringt einen zweiten Vorsprung der Scheibe g an die Feder, und die Leitung k Ifg hik ist abermals während der Nacht schlufsbereit geworden.
Nach Fig. 5 und 6 ist die Vorrichtung als Wecker für 6 Uhr Morgens eingerichtet. Das Stromschlufsstück η liegt bei Ziffer 6 des Uhrzifferblattes und der Läutewerkstrom ist, anstatt von der Batterie k aus nach Knopf /, Achse_/ und Scheibe g geführt zu sein, unter Fortfall des Knopfes / von k zunächst nach Anker a und Klinke c geleitet, welch letztere nicht beständig an dem Zahnrade d anliegt, sondern nur so lange der Anker vom Elektromagneten festgehalten wird. Das Zahnrad d hat doppelt so viel Zähne als wie die Scheibe g Vorspränge hat.
Wenn der Stundenzeiger 0 am Morgen um 6 Uhr das Stromschlufsstück η berührt, wird Anker α angezogen und damit Zahnrad d durch Klinke c um einen Zahn gedreht, und zwar so, dafs ein. Vorsprung der Scheibe g an die Feder h zu liegen kommt. Es ertönt also 'das Läutewerk i so lange, als der Zeiger das etwas längliche Stromschlufsstück η berührt; verläfst es diesen, so kommt die Klinke c ganz aufser Eingriff mit dem Zahnrade d und die Läutewerkleitung k ac df g hik ist unterbrochen, das Läuten hört also auf.
Abends 6 Uhr wird zwar das Getriebe g d auch um einen Zahn verschoben, doch findet jetzt keine Berührung eines Scheibenvorsprunges mit der Feder h statt und daher auch kein Schlufs der Läutewerkleitung, das Läutewerk bleibt also in Ruhe.
In gleichartiger Weise läfst sich der Ein- und Ausschalter für andere Läutewerke einrichten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: '
    Selbsttätiger elektrischer Ein- und Ausschalter, gekennzeichnet durch die Verbindung des Ankers eines Elektromagneten, zu welchem letzteren die Speiseleitung über von einem Uhrzeiger zu schliefsende Contacte führt, mit einem Sperrrad, auf dessen Achse ein zweites Rad mit Stromschlufszähnen sitzt, und Schleiffedern für die letzteren, so dafs durch die Berührung eines Stromschlufszahnes mit der Schleiffeder der gewünschte Stromkreis geschlossen wird, wobei, durch die Möglichkeit, die Zahl der Zähne des Sperrrades und die der Stromschlufszähne in beliebigem Verhälfnifs anzuordnen, die Wiederholung des Stromschlusses in bestimmten Zeitabschnitten bewirkt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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