DE267186C - - Google Patents
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- DE267186C DE267186C DENDAT267186D DE267186DA DE267186C DE 267186 C DE267186 C DE 267186C DE NDAT267186 D DENDAT267186 D DE NDAT267186D DE 267186D A DE267186D A DE 267186DA DE 267186 C DE267186 C DE 267186C
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
- G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
- G08B5/24—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane
- G08B5/30—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane with rotating or oscillating members, e.g. vanes
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Structure Of Telephone Exchanges (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Ruf apparat für Hotels u. dgl.,
bei welchem auf der Welle einer die Bezeichnungen der an den Apparat angeschlossenen
Räume tragenden Trommel eine Anzahl gegeneinander versetzter Stifte angeordnet ist, deren
jeder mit einem der als doppelarmige Hebel ausgebildeten Anker von den Rufstellen zugeordneten
Elektromagneten zusammenarbeitet.
ίο Hierbei tritt der Anker des der Ruf stelle entsprechenden
Elektromagneten bei Stromschluß nicht nur mit dessen. Kern, sondern auch mit
einem in an sich bekannter Weise als Haltekontakt dienenden Federkontakt in Verbindung,
so daß der Ruftrommelapparat unter dem Einfluß der in dem auch nach Aufhören
des Druckes auf den der betreffenden Rufstelle entsprechenden Druckknopf geschlossen bleibenden
Stromkreise in bekannter Weise mittels eines Selbstunterbrechervorganges erzeugten
Stromstöße für den Schaltelektromagneten so lange weiterarbeitet, bis der über dem jeweilig
angezogenen Ankerhebelarm befindliche Stift der Trommelwelle den Anker vom Kern abhebt
und dadurch den Fortschaltevorgang unter . Stillsetzung der Ruftrommel aufhebt.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie E-F der Fig. 2,
Fig. 4 das Schaltungsschema. ■
Auf den Boden des Gehäuses 1 sind zwei Lager 2 und 3 montiert, welche die Trommelwelle
4 tragen. Auf dieser Trommelwelle ist die Trommel 5 montiert, die in der dargestellten
Ausführungsform achteckigen Querschnitt hat und auf ihren geraden Flächen die Bezeichnung
der an die Rufvorrichtung angeschlossenen Räume trägt. Da der dargestellte Apparat
für den Anschluß von acht Räumen bestimmt ist, so sind auf der Trommelwelle acht Stifte 6
angeordnet, die um gleiche Winkel im Kreise, also um 45°, gegeneinander versetzt sind und
mit als doppelarmige Hebel 7, 8 ausgebildeten Ankern 9 zusammenarbeiten. Die Drehachse 10
der Hebel 7, 8 wird durch die Lager 11 und 12 gestützt, die auf dem Boden des Gehäuses
befestigt sind. Unterhalb der Anker 9 sind acht Spulen 13 angeordnet, die je einen Eisenkern
14 enthalten. In den einzelnen Zimmern ist je ein Druckknopf 15 angeordnet. Neben
jedem Eisenkern 14 befindet sich eine kleine, am Spulenrad 16 befestigte Feder 17 (Fig. 2
und 4).
Auf der Trommelwelle 4 befindet sich ein Sperrad 18. Ferner greift an den Zapfen
der Trommelwelle 4 der Hebel 19 an (Fig. 2),. der die unter Einwirkung einer Feder 20
stehende Sperrklinke 21 trägt und selbst durch die Feder 19" mit der Gehäusewand verbunden
ist. Diese Sperrklinke 21 greift in die Verzahnung des Sperrades 18. Der Hebel 19 ist
durch die Stange 22 mit dem Anker 23 verbunden (Fig. 2 und 4), der von den Kernen 24
und 25 der Magnetspulen 26 und 27 angezogen wird, wenn letztere vom Strom durchflossen
werden. Der Anker 23 der Kerne 24 und 25 ist federnd an einem an der Wand 28 des Gehäuses
1 befestigten Ständer 29 angeordnet und arbeitet mit einer Kontaktschraube 30
(Fig. 2) zusammen. Es ist folgende Schaltung vorgesehen:
Die Druckknöpfe 15 sind an die Batterie 31
(Fig. 4) mittels der Leitungen 32 und 33 angeschlossen. Von jedem Druckknopf 15 führt
eine Leitung 34 über die Leitung 35 zu dem einen Ende der zugehörigen Spule 13, das durch
die Leitung 36 an die Feder 17 angeschlossen ist. Die anderen Enden der Spulen .13 sind
durch die Leitung 37 untereinander und durch die Leitung 38 mit dem anderen Pol der Batterie
31 verbunden. Die Eisenkerne 14 der Spulen 13
sind am einen Ende durch die Metallschiene 39 verbunden. Die Achse 10 der doppelarmigen
Hebel 7, 8 ist durch die Leitung 40 an die Leitung 33 angeschlossen. Die miteinander
verbundenen Spulen 26 und 27 sind einerseits durch die Leitung 41 an die Metallschiene 39,
anderseits an den Anker 23 angeschlossen. Von der Kontaktschraube 30 führt eine Leitung
42 zum Anschluß an die Batterie 31. In die die Leitungen 38 und 41 verbindende
Leitung 42, 43 ist ein Klingelwerk 44- eingeschaltet.
Im Ruhezustande steht der Anker 23 von den Kernen 24 und 25 der Spulen 26 und 27 ab.
Wird auf einem Zimmer auf den Druckknopf 15 gedrückt, so geht der Strom von der
Batterie 31 durch die Leitung 32, 33, den Druckknopf 15, die Leitungen 34 und
35, die betreffende Spule 13 und über die Leitung 38 zurück zur Batterie 31. Der betreffende
Anker 9 wird angezogen und schließt mittels des Kernes 14 einen Stromkreis, der
über die Metallschiene 39, die Leitung 41, die Spulen 26 und 27, den Anker 23, die Kontaktschraube
30, die Leitung 42 und 38, die Batterie 31, die Leitungen 32, 33 und 40, die
Achse 10 zum Anker 9 und von hier über Kern 14 zur Metallschiene 39 führt. Solange
der Anker.9 angezogen ist, bleibt dieser Stromkreis geschlossen, und der Selbstunterbrecher
23-27, 30 wird das Sperrad 18 mittels der Klinke 21 weiterschalten, bis der Anker 9
durch den zugehörigen Stift 6 (Fig. 2) und den Doppelhebel 7, 8 von seinem Kern 14 losgerissen
wird. In diesem Moment wird die Bezeichnung des rufenden Zimmers vor der Schauöffnung 45 des Apparatgehäuses 1 siehtbar
(Fig. 2 und 3).
Nun würde aber der Apparat nur so lange arbeiten, als auf den Druckknopf 15 gedrückt
wird. Da aber der Federkontakt 17 vom Anker 9 zugleich mit dem Kern 14 berührt
wird, so wird, da der Federkontakt 17 mit dem mit Druckknopf 15 in Verbindung stehenden
Spulenende durch die Leitungen 36 und 35 verbunden ist, die Spule 13 auch nach Aufhören
des Druckes auf den Knopf 15 unter -Strom sein. Dieser Strom geht von dem einen Pole
der Batterie 31 durch die Leitungen 32, 33 ■ und 40, die Achse 10, den Hebelarm 7, den
Anker 9 und den Federkontakt 17, sodann durch die Leitungen 36 und 35 und durch die
Spule 13 über Leitung 38 zur Batterie 31 zurück. Infolgedessen hält Spule 13 den
Anker 9 am Kern 14 fest, bis ersterer in der ■ beschriebenen Weise abgerissen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Elektrischer Ruf apparat für Hotels u. dgl, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle einer die Bezeichnungen der an den Apparat angeschlossenen Räume tragenden Trommel (5) eine Anzahl gegeneinander versetzter Stifte (6) angeordnet ist, deren jeder mit einem der als doppelarmige Hebel (7, 8) ausgebildeten Anker (9) von den Ruf stellen zugeordneten Elektromagneten (13) in der Weise zusammenarbeitet, daß der Anker (9) des der Ruf stelle entsprechenden Elektromagneten (13) bei Stromschluß nicht nur mit dessen Kern (14), sondern auch mit einem in an sich bekannter Weise als Haltekontakt dienenden Federkontakt (17) in Verbindung tritt, so daß der. Ruftrommelapparat unter dem Einflüsse der in dem auch nach Aufhören des Druckes auf den der betreffenden Rufstelle entsprechenden Druckknopf (15) geschlossen bleibenden Stromkreise in bekannter Weise mittels eines Selbstunterbrechervorganges erzeugten Stromstöße für den Schaltelektromagneten (26, 27) so lange weiterarbeitet, bis der über dem jeweilig angezogenen Ankerhebelarm (8) befindliche Stift (6) der Trommelwelle (4) den Anker (9) vom Kern (14) abhebt und dadurch den Fortschaltevorgang unter Stillsetzung der Ruftrommel aufhebt.Hierzu 1 Blatt; Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE267186C true DE267186C (de) |
Family
ID=524265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT267186D Active DE267186C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE267186C (de) |
-
0
- DE DENDAT267186D patent/DE267186C/de active Active
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