DE74953C - Vorrichtung zur zeitweisen elektrischen Beleuchtung - Google Patents
Vorrichtung zur zeitweisen elektrischen BeleuchtungInfo
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- G04F3/00—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
- G04F3/02—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
- G04F3/027—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
B. ZEITSCHEL in BERLIN. Vorrichtung zur zeitweisen elektrischen Beleuchtung.
Zusatz zum Patente ^73640 vom 22. Januar 1893.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1893 ab. Längste Dauer: 21. Januar 1908.
Die den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung
der im Haupt - Patent Nr. 73640 beschriebenen Einrichtung zur zeitweisen elektrischen
Beleuchtung. Die vereinfachte Construction ist in der Zeichnung dargestellt und folgendermafsen beschaffen.
Es bezeichnet F den Elektromagneten, welcher von den in den einzelnen Stockwerken
angeordneten Druckknöpfen aus erregt werden kann. Der Anker α dieses Magneten ist an
einem Hebel H befestigt, der unter dem Einflufs einer Feder J steht. Die Aufwärtsbewegung
des Ankers kann durch eine Anschlagschraube b nach Bedarf geregelt werden. An
dem anderen Ende des Hebels H ist die Stromschlufsscheibe K drehbar angeordnet, und zwar
befindet sich dieselbe auf einem Stift c, der derart mit einer Spiralfeder d verbunden ist,
dafs die letztere beständig .bestrebt ist, die Scheibe K in der Richtung des Pfeiles e zu
drehen. Die Stromschlufsscheibe K ist auf ungefähr einem Viertel ihres Umfanges (doch kann
dies auch mehr oder weniger sein) mit Zähnen versehen, welche mit einem Trieb P in Eingriff
kommen können, so dafs, sobald dieser Eingriff vorhanden ist und der Trieb sich in
Drehung befindet, die Scheibe K ein entsprechendes Stück und zwar entgegengesetzt
zur Richtung des Pfeiles e gedreht wird.
In der Ruhelage haben sämmfliche Theile die Lage, welche Fig. 3 zeigt, und es ist hierbei
die Feder d auf dem Stift c unter Spannung, da ein Zurückschnellen der Scheibe K durch
die Anlage des letzten Zahnes derselben am Trieb P verhindert wird. Bei dieser Lage liegt
eine entsprechend angeordnete Schleiffeder_/ auf einem in der Scheibe k angebrachten Hartgummistück
g auf, so dafs dann zwischen den Drähten h und i Unterbrechung stattfindet.
Wird nun aber der Elektromagnet F von irgend einer Stelle aus erregt, so wird der
Anker α angezogen und der Hebel H entsprechend gedreht, so dafs nun die Feder d
zur Wirkung kommen und die Scheibe K in Richtung des Pfeiles e herumschnellen kann,
so dafs dann die letztere in die Lage Fig. 4 gelangt, in welcher sie durch einen entsprechend
angeordneten Anschlag aufgehalten wird. Diese Lage hat die Scheibe K so lange, wie der
Anker α angezogen ist, und zwar ist jetzt bereits Verbindung zwischen den Drähten h und i
vorhanden. Der Strom Riefst nun zunächst durch einen zweiten Elektromagneten F*, dessen
■Anker α1 bis dahin das Triebwerk gesperrt
gehalten hatte. Da nun aber der Magnet F1 erregt und der Anker a1 angezogen wird, erfolgt
Auslösung des Triebwerkes-, und es wird der Trieb P in Drehung versetzt.
Nach Loslassen des Druckknopfes werden nun die Schlufsscheibe K und der Trieb P
durch die Feder J in Eingriff gebracht, und es wird jetzt die Scheibe K langsam entgegengesetzt
zum Pfeil e gedreht, während welcher
Zeit die in den betreffenden Stromkreis eingeschaltete Lampe brennt. Diese Arbeitslage ist in
Fig. 5 gezeigt. Haben nun sämmtliche Zähne der Scheibe K den Trieb P passirt, so ist auch
das Hartgummistück g wieder unter die Schleiffedery
gelangt, und es wird nunmehr der Strom unterbrochen, d. h. die Lampe erlischt und
der Elektromagnet F1 lä'fst seinen Anker α1 los,
so dafs die Bewegung des Triebwerkes gehemmt wird und Aufhören der Drehung des Triebes P
eintritt. Damit ist dann die Vorrichtung wieder in der Lage, wie sie Fig. 3 zeigt, und für erneute
Benutzung fertig, da durch den Trieb P auch die Feder d der Scheibe K wieder in
gehöriger Weise gespannt worden ist.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Abänderung der durch das Haupt-Patent Nr. 73640 gekennzeichneten Einrichtung zur zeitweisen elektrischen Beleuchtung, darin bestehend, dafs die Schlufsscheibe K unmittelbar am Hebel H angeordnet und mit einer bei Ruhelage der Vorrichtung vom Trieb P aus gespannt gehaltenen Feder d verbunden ist, welche die Schlufsscheibe entgegengesetzt zur Drehungsrichtung des Triebes P herumwirft, sobald dieselbe mittelst des Elektromagneten F vom Trieb abgehoben wird, derart, dafs die Schlufsscheibe nach der nun folgenden Senkung von dem Trieb in die frühere Lage zurückgedreht werden kann, während welcher Zeit der Stromkreis geschlossen bleibt.
Bei der unter 1. gekennzeichneten Abänderung die Anwendung einer Schlufsscheibe, welche nur auf einem Theil ihrer Peripherie mit Zähnen versehen ist.
Beider unter 1. gekennzeichneten Abänderung die Einrichtung, dafs in den von der Schlufsscheibe bei ihrem Zurückschnellen geschlossenen Stromkreis ein Elektromagnet F1 eingeschaltet ist, durch welchen das Uhrwerk für den Trieb P ausgelöst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE73640T | 1893-01-22 | ||
| DE74953T | 1893-05-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE74953C true DE74953C (de) | 1894-05-02 |
Family
ID=347956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189374953D Expired DE74953C (de) | 1893-01-22 | 1893-05-27 | Vorrichtung zur zeitweisen elektrischen Beleuchtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE74953C (de) |
-
1893
- 1893-05-27 DE DE189374953D patent/DE74953C/de not_active Expired
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