DE284512C - - Google Patents
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- DE284512C DE284512C DENDAT284512D DE284512DA DE284512C DE 284512 C DE284512 C DE 284512C DE NDAT284512 D DENDAT284512 D DE NDAT284512D DE 284512D A DE284512D A DE 284512DA DE 284512 C DE284512 C DE 284512C
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- Germany
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- contact mechanism
- setting device
- number switch
- movement
- disk
- Prior art date
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/26—Devices for calling a subscriber
- H04M1/30—Devices which can set up and transmit only one digit at a time
- H04M1/31—Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
- H04M1/34—Lost-motion or other arrangements for ensuring a pause between successive digit transmissions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
- Keying Circuit Devices (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Durch das Patent 276887 ist ein Nummernschalter geschützt, bei welchem die Einstellvorrichtung
(Nummernscheibe) derart ausgebildet ist, daß vor den der Einstellung und Wahl der gewünschten Teilnehmernummer
entsprechenden Bewegungen der Einstellteile sowohl beim Aufzug als auch beim Ablauf ein
toter Weg liegt, welcher den Leerlauf verlängert, um auch verhältnismäßig langsam arbeitenden
Wählern genügend Zeit zur selbsttätigen Einstellung zu geben.
Bei Schaltern dieser Art macht die Erzielung des toten Ganges der Einstellvorrichtung
insofern Schwierigkeiten, als es nicht leicht ist, eine gedrängte und betriebssichere Ausführungsform zu finden.
Durch die Erfindung wird nun eine besonders gedrängte und dabei betriebssichere Ausführungsform
eines Nummernschalters dieser Art erzielt durch Einschalten eines Zwischengliedes
zwischen Einstellvorrichtung und Kontaktwerk, welch letzteres aus den Impulskontaktfedern
und deren Bewegungsgliedern besteht. Das Zwischenglied kommt derart zur Wirkung, daß es während der Aufzugsbewegung
erst nach Zurücklegung eines gewissen Weges durch die Einstellvorrichtung mit dieser
oder dem Kontaktwerk gekuppelt wird, ohne aber eine zwangläufige Verbindung zwischen Nummernscheibe
und Kontaktwerk herbeizuführen. Diese erfolgt erst nach Zurücklegung einer gewissen
Weglänge durch die Einstellvorrichtung bei ihrem Ablauf.
Das Zwischenglied zwischen Einstellvorrichtung und Kontaktwerk kann zweckmäßig mit
einer an sich bekannten, beispielsweise aus Sperrad und Klinke bestehenden Sperrvorrichtung
zusammen arbeiten, welche mit Hilfe des Zwischengliedes die Kupplung der Einstellvorrichtung
mit dem Kontaktwerk nur beim Rücklauf der ersteren bewirkt, während beim "^f-Aufzug das Mitnehmen des Zwischengliedes
ohne Kupplung der Einstellvorrichtung mit dem Kontaktwerk erfolgt. Dabei wird zweckmäßig
das Zwischenglied als eine auf der Welle der Nummernscheibe leicht drehbar angeordnete
Scheibe ausgebildet, die durch Schlitz und Stift mit der Einstellvorrichtung oder dem Kontaktwerk in Verbindung stehen
kann. .
Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der letzteren
Art dargestellt.
Auf der Zeichnung sind in Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 im axialen Schnitt
Teile eines Nummernschalters für Teilnehmerstationen dargestellt.
In einer Grundplatte 1, die an dem Apparat der Sprechstelle befestigt ist, ist eine
Buchse 2 zentrisch eingesetzt, in der eine Welle 3 drehbar gelagert ist, an deren vorderem
Ende die FingerScheibe 4 und ein Zahn-
rad 5 befestigt ist. An ihrem hinteren Ende ist die Welle 3 mit einem Ende einer Spiralfeder
6 lösbar verbunden, deren anderes Ende in eine Bohrung 7 der Grundplatte 1 eingehakt
ist. Durch die Feder 6 wird die Fingerscheibe 4 in ihrer gezeichneten Ruhelage festgehalten.
Das Zahnrad 5 ist am äußeren Umfange mit Zähnen versehen, die in Zähne
eines kleineren Zahnrades 8 eingreifen, das seinerseits mittels Schneckengetriebes mit einem
Fliehkraft - Bremsregulator 9 in Verbindung steht.
Das Zahnrad 5 ist mit einer zentrischen Aussparung und innerhalb dieser mit Steigradzähnen
10 versehen, in welche eine Sperrklinke 11 federnd eingreift. Diese Klinke ist
auf einer Scheibe 12 beschränkt drehbar befestigt, welche leicht drehbar auf die Welle 3
aufgeschoben ist. Die Scheibe 12 ist mit einem Schlitz 13 versehen, durch welchen ein Anschlagstift
14 hindurchgreift, der in eine leicht drehbar auf die Buchse 2 aufgeschobene
Scheibe 15 eingesetzt ist. Die Scheibe 15 ist am Umfange mit Zähnen versehen, die in
Zähne eines kleineren Zahnrades 16 eingreifen, dessen Welle leicht drehbar in einer in die
Grundplatte 1 eingesetzten Buchse 17 gelagert ist und auf der dem Zahnrad 16 entgegengesetzten
Seite der Grundplatte 1 mit einer aus Isoliermaterial hergestellten Scheibe 18
fest verbunden ist, welche bei ihrer Drehung in der gezeichneten Pfeilrichtung den bekannten
Impulskontakt 19 des Nummernschalters periodisch öffnet und schließt. In der dem
Pfeil entgegengesetzten Drehrichtung setzen die Impulskontaktfedern 20 der Drehung der
Scheibe 18 Widerstand entgegen und verhindern deren Drehung.
Arbeitsweise der Einrichtung.
Beim Aufzug des Nummernschalters durch Drehen der Fingerscheibe 4 von einer ihrer
Fingereinlegeöffnungen ab in der gezeichneten Pfeilrichtung bis zum Fingeranschlag 21 wird
die Feder 6 gespannt und zugleich auch das Zahnrad 5 mitgedreht, das mittels Zahnrades 8
mit dem Regulator 9 in Verbindung steht. Von dem Zahnrad 5 wird beim Drehen in der angegebenen Richtung mittels der Sperrklinke
11 die leicht drehbare Scheibe 12 mitgenommen,
wobei die Klinke mit dem Zahn, mit welchem sie in Ruhestellung der Einrichtung jeweils in Eingriff stand, vom Beginn
der Drehung der Fingerscheibe an so lange in Eingriff bleibt und die Scheibe 12 mitdreht,
bis die Kante 22 des Schlitzes 13 an den Stift 14 anschlägt. Die Scheibe 12 wird jetzt
versuchen, mittels des Stiftes 14 das Zahnrad 15 mitzudrehen. Dieses Mitdrehen wird
aber verhindert, indem die Scheibe 18 gegen die Impulskontaktfedern 20 stößt. Hierdurch
kommt beim Weiterdrehen des Rades 5 die Sperrklinke 11 außer Eingriff, und die Zähne 10
gleiten über den Zahn der Sperrklinke 11 hinweg. Wird dann nach Erreichen des Fingeranschlages
21 die Fingerscheibe 4 losgelassen, so dreht sich diese und damit auch das Rad 5
unter der Wirkung der beim Aufzug der Fingerscheibe gespannten Feder 6 bis in ihre
gezeichnete Ruhelage zurück. Beim Zurückdrehen des Rades 5 nimmt dieses mit demjenigen
seiner Zähne io, mit welchem die Klinke 11 beim Erreichen des Fingeranschlages
in Eingriff kommt, die Klinke 11 und damit die Scheibe 12 mit. Solange hierbei der Schlitz
sich über Stift 14 frei bewegt, bleibt das Zahnrad 15 noch stehen. Die Länge des
Schlitzes 13 bestimmt hierbei. den Weg, welchen die aufgezogene Fingerscheibe nach Loslassen
zurückzulegen hat, bevor die Impulsgäbe erfolgt. Diese beginnt, sobald beim Zurückdrehen
der Scheibe 12 die Kante 23 des Schlitzes 13 an den Stift 14 anschlägt. Hierdurch
wird das Rad 15 in Drehung versetzt und überträgt seine Bewegung mittels Zahnrades
16 auf die Scheibe 18, welche bei jeder Umdrehung den Impulskontakt 19 zweimal
öffnet und ihn sich wieder schließen läßt, wodurch so viel Stromstöße erzeugt werden, als'
der Ziffer entspricht, von welcher ab die Fin- g0
gerscheibe aufgezogen wurde.
Die Sperrvorrichtung kann auch die Verbindung von Zwischenglied und Kontaktwerk
direkt vermitteln. In diesem Falle wird der Zapfen 14 oder der Schlitz 13 an der Nummernscheibe
angebracht und das Zwischenglied bei der Aufzugbewegung und dem Ablauf der Einstellvorrichtung durch diese erst mitgenommen,
nachdem sie einen gewissen Weg zurückgelegt hat.
Claims (3)
1. Nummernschalter für selbsttätig betriebene Fernsprechanlagen nach Patent
276887, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ablauf eine Übertragung der Bewegung der Einstellvorrichtung (Nummernscheibe 4)
auf das Kontaktwerk (15 bis 20) des Nummernschalters durch ein Zwischen- n0
glied (12) erfolgt, ■ welches die Bewegung der Einstellvorrichtung auf das Kontaktwerk
erst überträgt, nachdem die Einstellvorrichtung einen gewissen Teil ihres Weges zurückgelegt hat. ,
2. Nummernschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung
des toten Weges der Einstellvorrichtung während ihres Ablaufes das. Zwischenglied
(12) mit der Einstellvorichtung oder dem Kontaktwerk durch eine Kupplung in
Verbindung steht, deren Kupplungsglieder
(i3, 14) durch die Einstellvorrichtung bei
ihrer Aufzug- und ihrer Ablaufbewegung, erst nachdem sie eine gewisse Wegstrecke
zurückgelegt hat, in unmittelbaren Eingriff miteinander gebracht werden.
3. Nummernschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
als Scheibe ausgebildete Zwischenglied (12) leicht drehbar auf der Welle der Nummernscheibe
angeordnet und mit Einstellvorrichtung und Kontaktwerk einerseits durch Schlitz und Stift (13, 14) und andererseits
durch eine an sich zur Mitnahme des Kontaktwerks durch die Nummernscheibe bekannte Sperrvorrichtung (5, 11) verbunden
ist, die nur beim Ablauf der Einstellvorrichtung ihre zwangläufige Verbindung mit dem Kontaktwerk herstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54895D DE383231C (de) | 1920-12-01 | 1920-12-01 | Nummernschalter fuer selbsttaetig oder halbselbsttaetig betriebene Fernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284512C true DE284512C (de) |
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ID=7490097
Family Applications (6)
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|---|---|---|---|
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| DES54895D Expired DE383231C (de) | 1920-12-01 | 1920-12-01 | Nummernschalter fuer selbsttaetig oder halbselbsttaetig betriebene Fernsprechanlagen |
Family Applications Before (3)
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|---|---|---|---|
| DENDAT291849D Active DE291849C (de) | 1920-12-01 | ||
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Family Applications After (2)
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|---|---|---|---|
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Country Status (2)
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Families Citing this family (3)
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| DE1161320B (de) * | 1961-08-24 | 1964-01-16 | Fernsprecher Ges M B H Deutsch | Telefonapparat, bei dem das Apparatgehaeuse auf die Montagebasis mit gehaltertem Nummernschalter aufsetzbar ist |
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1920
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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