DE429983C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Abschalten des Antriebes von staendig aufgezogenen Uhrwerken, insbesondere fuer Geschwindigkeitsmesser, Taxameter o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Abschalten des Antriebes von staendig aufgezogenen Uhrwerken, insbesondere fuer Geschwindigkeitsmesser, Taxameter o. dgl.

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DE429983C
DE429983C DER62010D DER0062010D DE429983C DE 429983 C DE429983 C DE 429983C DE R62010 D DER62010 D DE R62010D DE R0062010 D DER0062010 D DE R0062010D DE 429983 C DE429983 C DE 429983C
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DER62010D
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Seidel & Naumann AG
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Seidel & Naumann AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/04Special adaptations of driving means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Abschalten des Antriebes von ständig aufgezogenen Uhrwerken, insbesondere für Geschwindigkeitsmesser, Taxameter o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Abschalten des Antriebes vor. ständig aufgezogenen Uhrwerken, insbesondere für Geschwindigkeitsmesser, Taxameter o. dgl., und besteht darin, daß eine auf der Federbüchse mit Schraubgewinde sitzende Hülse entsprechend der sich ändernden Spannung der Feder verschoben wird und bei der Höchstspannung der Feder eine Klinke ausrückt, die den Anhieb für die Feder unterbricht. Dies ergibt eine außerordentlich einfache und sicher wirkende Bauart, die, wenn die Uhnverksfeder aus mehreren hintereinandergeschalteten Federelementen besteht, einen gleichmäßigen Gang des Werks und eine Schonung der Federn gewährleistet.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. z ist ein Längsschnitt teilweise in Ansicht, Abb. a ein Schnitt nach Linie A-B, Abb. 3 eine Aufsicht.
  • Abb. 4. bis 6 sind Einzelheiten.
  • Die Uhrwerkswelle a wird durch ein Schaltrad b und Klinkenarm c mit Schaltklinke cl gedreht. Der Zapfen e des Klinkenarmes e wird durch eine Stange d und diese durch ein vom Fahrzeug aus gedrehtes Exzenter bewegt. Eine Klinke e3 verhindert ein Zurückdrehen des Schaltrades.
  • Am oberen Ende der Uhrwerkswelle a ist ein Ring m befestigt, der in einer Gabeln eine breite, zweckmäßig federbelastete Klinke o drehbar trägt. Unter derr. Ring m sitzt lose auf der Welle a eine Scheibe p, welche am Rande z. B. zwölf Zähne PO und ferner eine Nabe g trägt. Die Nabe ragt in eine Federbüchse h ein, deren Feder y an der Nabe bei g1 und an der Büchse bei hl angreift.
  • Unter der Federbüchse h sind weitere, z. B. vier Federbüchsen angeordnet, die mit Ausnahme der untersten je eine Nabe g besitzen und deren Federn in derselben Weise angeordnet sind wie in der obersten Federbüchse h. Die unterste Büchse trägt ein Zahnrad k, das durch ein Rad 1, eine sich ständig gleichmäßig drehende Welle L, z. B. die Zeitwelle des Geschwindigkeitsmessers, dreht.
  • Die oberste Federbüchse lt trägt am- äußeren Umfang Schraubengewinde f für eine Hülse r, die überall, wo ein Zahn Po vorhanden ist, einen Ausschnitt r1 (Abb. q) hat, in den der Zahn Po eingreift. Die Scheibe p besitzt einen Anschlag P1, gegen den sich die Klinke o legen kann.
  • Dreht sich das Schaltrad in Richtung des Pfeiles, so werden durch die Welle a, den Ring m und die sich gegen den Anschlag P1 legende Klinke o die Uhrwerksfedern aufgezogen, und wenn man annimmt, daß jede der Federn nach sechs Umdrehungen voll aufgezogen ist, so hat beim vollständigen Aufziehen der Federn die unterste Nabe g sechs Umdrehungen, die Barüberliegende Nabe zwölf Umdrehungen und die oberste Nabe dreißig I'mdrehungen gemacht. Es verdrehen sich also die einzelnen Federbüchsen beim Vollaufziehen relativ zueinander und kehren beim Auflaufen der Uhrwerksfeder wieder in ihre Anfangslage zurück. Die Relativbewegung zwischen der Scheibe p und der darunterliegenden Federbüchse wird nun gemäß der Erfindung zur Auslösung ausgenutzt. Bei der Drehung der Uhrwerkswelle a wird durch die Teile m, o, P1, P und Po die Büchse r mitgenommen und steigt an der Federbüchse lt hoch, und zwar in dem llZaße, daß, wenn die Scheibe P zu der obersten Büchse lz um sechs Umdrehungen vorgeeilt ist, sie die Klinke o vom Anschlag abhebt. In diesem Augenblick hört das weitere Aufziehen der Uhrwerksfeder auf, und die Welle a ist von den Federn abgeschaltet. Damit die Scheibe p nicht zurückspringen kann, greift eine Sperrklinke q (Abb. 3) in die Zähne Po ein.
  • Da das untere Zahnrad k sich weiterdreht, so werden die Federn wieder teilweise entspannt, es dreht sich dabei auch die oberste Büchse h wieder zurück, infolgedessen sinkt die Hülse r, und die Klinke o wird wieder eingeschaltet.
  • Die Wirkung der Klinke o gegen den Anschlag P erfolgt sofort, sobald sie mit dem obersten Teil des Anschlages in Berührung kommt, dadurch würde aber die Haltbarkeit des Anschlages und der Klinke leiden. Um dies zu verhüten, hat der Anschlag P1 eine besondere Form erhalten, indem in ihm ein Keil (s. Abb. 5 und 6) verschiebbar angeordnet ist, der durch eine auf einem Bolzen so des Keils sitzende Feder t vorgedrückt wird. Der Keil. ist an seiner Spitze niedriger als die Höhe des Anschlages P1. Hierdurch wird erreicht, daß, wenn die nach dem Vollaufziehen ausgerückte Klinke o sich infolge der Entspannung wieder senkt, sie sich zunächst nicht vor den Anschlag P1 legt, sondern durch den Keil s über ihn hinweggeführt wird, und zwar so lange, bis die Hülse y sich so weit gesenkt hat, daß die Klinke o sich unmittelbar vor den Keil s legt. Es wird dann die schwache Feder t zusammengedrückt, der Keil s zurückgeschoben, und die Klinke o legt sich jetzt gegen den breiten Anschlag P1. Der Keil s ermöglicht also, daß der Anschlag P1 und die Klinke o sich nur auf einer größeren Fläche berühren, und daß nach Beginn der Entspannung der Feder y ein Wiederaufziehen nicht sofort erfolgt, sondern erst wenn die Uhrwerksfeder einen bestimmten Teil ihrer Spannung abgegeben hat. Hierdurch wird die Uhrwerksfeder sehr geschont, und der Gang des Uhrwerks ist bedeutend gleichmäßiger. Selbstverständlich könnte die kelativbewegung statt zwischen zwei benachbarten Elementen auch zwischen zwei weiter voneinander entfernten Elementen, z. B. zwischen dem zweiten und vierten Element ausgenutzt werden.
  • Es empfiehlt sich, in der die Hülse y tragenden Federbüchse eine etwas stärkere Feder anzuwenden als in den anderen Büchsen. Dadurch erreicht man, daß die Ausrückung erst erfolgt, wenn die anderen Federn ganz bestimmt aufgezogen sind, weil sonst eine vorzeitige Auslösung' stattfinden könnte. Die vorzeitige Auslösung kann auch dadurch gehindert werden, daß man die Feder in die oberste Federbüchse mit Vorspannung einsetzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Abschalten des Antriebes von ständig aufgezogenen Uhrwerken, insbesondere für Geschwindigkeitsmesser, Taxameter o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß eine auf der Federbüchse (h) mit Schraubengewinde sitzende Hülse (y) entsprechend der sich ändernden Spannung der Feder (y) verschoben wird und bei der Höchstspannung der Feder eine Klinke (o) ausrückt, die den Antrieb für die Feder unterbricht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Uhrwerkswelle (a) mitgenommene Klinke (o) gegen den Anschlag (P1) einer mit dem einen Federende verbundenen, in der einen Richtung gesperrten Scheibe (p) drückt, die durch Anschläge (Po, 7l) beim Spannen der Feder die Hülse (r) mitnimmt und sie nach Abschalten des Federantriebes gegen Drehung sichert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Anschlag (P1) ein unter Federwirkung stehender Keil (s), dessen Spitze niedriger als der Anschlag (P,) ist, derart verschiebbar gelagert ist, daß er normal vor dem Anschlag (P1) vorsteht und die Klinke (o) erst dann mit diesem in Eingriff treten läßt, wenn sie sich bis vor seine Spitze gesenkt hat. q.. Vorrichtung nach Anspruch i mit mehreren Federbüchsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder in der die Hülse (y) tragenden Federbüchse (h) stärker ist bz«,. eine größere Spannung hat als in den anderen.
DER62010D 1924-09-13 1924-09-13 Vorrichtung zum selbsttaetigen Abschalten des Antriebes von staendig aufgezogenen Uhrwerken, insbesondere fuer Geschwindigkeitsmesser, Taxameter o. dgl. Expired DE429983C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20040013486A1 (en) * 2002-07-16 2004-01-22 Cooper Vincent P. Power tool with integral gripping member

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