DE542460C - Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger - Google Patents

Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger

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Publication number
DE542460C
DE542460C DEH122600D DEH0122600D DE542460C DE 542460 C DE542460 C DE 542460C DE H122600 D DEH122600 D DE H122600D DE H0122600 D DEH0122600 D DE H0122600D DE 542460 C DE542460 C DE 542460C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piece
pointer
measuring piece
measuring
gear
Prior art date
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Expired
Application number
DEH122600D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Koloman Rezsny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HYDROMETER AKT GES
Original Assignee
HYDROMETER AKT GES
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Filing date
Publication date
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Application filed by HYDROMETER AKT GES filed Critical HYDROMETER AKT GES
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Priority to DE1930542990D priority patent/DE542990C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE542460C publication Critical patent/DE542460C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means
    • G01P3/10Devices characterised by the use of mechanical means by actuating an indicating element, e.g. pointer, for a fixed time

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger Die Erfindung bezieht sich auf Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger und einem zwecks Abkupplung von der Wegwelle in Richtung seiner Drehachse verschiebbaren und dabei sich sperrenden Meßstück nach Patent 515 072.
  • Die Erfindung betrifft Verbesserungen des Hauptpatents, und zwar hat das Meßstück gemäß der Erfindung einen zylindrischen Rand, der bei größter axialer Verschiebung des Meßstückes den die Sperrzähne tragenden Teil des Einstellstückes überdeckt.
  • Die Erfindung ist ferner gekennzeichnet durch ein für Meßstück und Einstellstück gemeinsames Sperrorgan, das während der Dauer des größten Meßstückausschlages das Meßstück gesperrt hält und durch dieses so weit ausgerückt wird, daß das Einstellstück auf die Dauer der Zeigereinstellung freigegeben wird.
  • Hierdurch wird erreicht, daß der Geschwindig= keitsmesser einfach und sehr zuverlässig ist. In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführung dargestellt.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht, Abb. 2 ein senkrechter Schnitt nach Linie .4-_4 und Abb. 3 ein waagerechter Schnitt nach Linie ß-B der Abb. i. In dem Gehäuse i eines Geschwindigkeitsmessers ist die senkrechte Antriebswelle 2 gelagert, welche z. B. von einem Lokomotivrad durch Übersetzung angetrieben wird. Auf dieser Antriebswelle ist eine Schnecke 3 angeordnet, die durch ein Wendegetriebe, welches z. B. aus den Kegelrädern .4 besteht, ständig in einer Richtung, z. B. nach links, gedreht wird. Die Schnecke 3 greift in ein auf der waagerechten Gießwelle 5 sitzendes Schneckenrad 6 ein, das -auf einer Muffe 6' einen mit seitlichen Zähnen versehenen Antriebsarm 7 trägt. Mit den Zähnen dieses Armes kann eine seitlich verschiebbare, entsprechend gezahrite Scheibe 8, die an einem Zahnrad 9 befestigt ist, zeitweise gekuppelt werden. Auf der anderen Seite des Zahnrades 9 sitzt eine Scheibe io mit einem Sperrzähne ii' tragenden Ringflansch oder Zylinder ii. Die Teile 8 bis ii bilden zusammen das sogenannte, mit M bezeichnete Meßstück, welches auf der Meßradwelle 5 seitlich verschiebbar ist.
  • Das Zahnrad 9 des Meßstücks steht mit einem Rückstellzahnrad 12 in Eingriff. Letzteres ist auf der im Bock 13 gelagerten Welle 14 angeordnet und wird durch eine Feder 15 in der Pfeilrichtung F (Abb. 2) derart gedreht, daß es mit einem an ihm sitzenden Zapfen 16 gegen einen festen Anschlag 17 gedrückt wird. Zwischen den Scheiben 8 und io greift mittels einer Rolle 181 ohne Spiel ein Steuerhebel 18 ein.
  • Auf der Meßradwelle 5 ist lose drehbar, jedoch gegen seitliche Verschiebung gesichert, eine Scheibe ig mit seitlichen Sperrzähnen igl angeordnet. Die Scheibe ig ist auf einer Hülse 20 befestigt, auf der zwei Zahnräder 21 und 22 und ein Kegelrad 23 festsitzen, welches in die Zähne des Zeigerkegelrades 24 eingreift. Dieses ist auf der Zeigerwelle 25 befestigt, auf welcher der Zeiger 26 sitzt. Das Zahnrad 21 steht mit einem Rückstellzahnrad 27 in Eingriff, welches ebenfalls auf der Welle 14 angeordnet ist und durch eine Feder 28 in derselben Richtung F (Abb. 2) wie das Rad i2 gedreht wird, und zwar so weit, bis sein Zapfen 29 gegen einen festen Anschlag 3o anschlägt. Das Zahnrad 22 greift in eine Zahnstange 31 ein, welche die hier nicht gezeichnete Schreibvorrichtung antreibt.
  • Die Teile ig bis 23 bilden zusammen das sogenannte Einstellstück und werden gemeinsam mit E bezeichnet.
  • An der Scheibe io ist ein Stift 32 befestigt, welcher in einen kreisbogenförmigen Schlitz 33 der Scheibe ig eingreift und durch den der größte Ausschlag des Meßstücks M auf das Einstellstück E übertragen wird, wie weiter unten beschrieben wird. Durch ein hier nicht gezeichnetes Uhrwerk wird die sogenannte Zeitwelle 34 im gleichmäßigen Gang gehalten. Auf der Zeitwelle ist eine Steuerscheibe 35 befestigt, welche z. B. vier Nocken hat, von denen jeder zwei verschieden hohe Stufen 351 und 352 trägt. Auf einer waagerechten Welle 36 ist eine Hülse 37 drehbar angeordnet, welche einen nach unten ragenden, durch eine Feder 38' ständig gegen die Steuerscheibe 35 gedrückten Arm 38 und den erwähnten Steuerhebel 18 trägt. Die Arme 18, 38 und die Hülse 37 bilden zusammen den sogenannten Steuerhebel und werden gemeinsam mit S bezeichnet.
  • In die seitlichen Sperrzähne iil und igl greift eine gemeinsame Sperrklinke 39, welche zwei seitliche Sperrzahnreihen 391 und 392 hat. Eine hier nicht gezeichnete Feder drückt die Sperrklinke 39 nach links, so daß durch diese einzige Klinke abwechselnd das Meßstück und das Einstellstück gesperrt bzw. freigegeben wird.
  • Die Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Von der Antriebswelle 2 wird durch das Wendegetriebe die Schnecke 3 ständig in einer Richtung angetrieben, z. B. nach links gedreht, wodurch das Schneckenrad 6 in Richtung des Pfeiles R in Abb. 2 gedreht wird. Durch die Antriebswelle 2 wird ferner die Uhrfeder ständig aufgezogen, und dadurch erhält auch die Zeitwelle 34 eine Drehung in der Pfeilrichtung Q (Abb. 3). Durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Ankerhemmung erhält die Zeitwelle 34 einen gleichmäßigen Gang, und zwar macht sie in einer Minute z. B sechs Umdrehungen.
  • Durch die Feder 381 wird der Arm 38 des Steuerhebels S' gegen die Steuerscheibe 35 gezogen, gleichzeitig stehen Antriebsarm 7 und Scheibe 8 in Eingriff, so daß auch der Stift 32 im Kreise bewegt wird. Durch den Stift 32 wird das Einstellstück E mitgenommen, wodurch gleichzeitig der j eweiligen Geschwindigkeit entsprechend der Zeiger 26 und die Stange 31 der Schreibvorrichtung eingestellt werden. Wenn nun einer der Nocken der Steuerscheibe 35 gegenüber dem Arm 38 gelangt, so wird dieser durch die vorderste und höchste Stufe 351 ganz zurückgedrückt, dadurch .das Meßstück M nach rechts verschoben und die Kupplung zwischen diesen und dem Antriebsarm 7 aufgehoben. Gleichzeitig wird der Zylinder ii in seiner Lage durch die Sperrklinke 39 festgehalten, nachdem das Meßstück so weit weggedrückt ist, daß die- Sperrzähne iil über die Sperrzähneigl reichen, und diese von der Sperrklinke 39 frei geworden sind. In diesem Augenblick ist also das Einstellstück frei, worauf bei Abnahme der Geschwindigkeit das Rückstellzahnrad 27 durch das Zahnrad 21 das Einstellstück so weit zurückdrückt, bis das Ende des Schlitzes 33 am Stift 32 liegt, d. h. der Zeiger auf die letzte 'Geschwindigkeit eingestellt ist. Durch die größte Verschiebung des Meßstücks M nach rechts ist also die Klinke 39 in Eingriff mit den seitlichen Sperrzähnen iil gekommen, so daß während der Zeigereinstellung das Meßstück festgehalten ist. Wenn nun die niedrigere zweite Stufe 352 zur Anlage an den Hebel 38, kommt, so wird durch ihn und die Feder 381 das Meßstück M etwas nach links gerückt, ohne aber mit dem Antriebsarm 7 in Eingriff zu kommen; dabei werden die Sperrzähne igl wieder durch die Sperrzähne 392 der Klinke 39 gesperrt und dadurch der Zeiger und die Schreibvorrichtung festgehalten. Das Meßstück M wird aber in dieser Stellung des Hebels 38 von der Klinke 39 freigegeben, so daß es infolge des Rückstellzahnrades 12 so weit zurückgedreht wird, bis das Zahnrad 12 mit seinem Zapfen 16 den Anschlag 17 erreicht; jetzt ist das Meßstück wieder in seine Anfangslage zurückgebracht. Die Steuerscheibe 35 dreht sich weiter, so daß die Nockenstufe 352 an dem Hebelarm 38 vorbeigeht, wodurch dieser ganz frei wird. Infolgedessen wird das Meßstück mit dem Antriebsarm 7 wieder gekuppelt und die Messung wiederholt sich.
  • Die einzelnen Schaltungen erfolgen immer zwischen zwei Hemmungsschlägen, so daß die Schaltungen augenblicklich geschehen, wodurch die einzelnen Perioden, wie Meßzeit, Zeigereinstellung, Zurücklaufen des Meßstücks, haarscharf voneinander getrennt sind. Wie ersichtlich, treibt das Meßstück M das Einstellstück E unmittelbar an, und zwar in der Weise, daß der Stift 32 die Bewegung auf das Einstellstück unmittelbar überträgt. Die Rückstellzahnräder i2 und 27 ermöglichen, daß. die Anschläge nicht an dem Meßstück und Einstellstück angeordnet sind, sondern an diesen Zahnrädern, wodurch das Meßstück und Einstellstück von harten Schlägen geschont werden und diese Teile bei Stillstand des Fahrzeugs nicht durch die Rückstellfedern 15, 28 belastet sind. Dadurch läuft das Uhrwerk während des Stillstandes leichter und die Abnutzung ist viel geringer.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger nach Patent 5,5 072, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßstück einen zylindrischen Rand (ii) hat, der bei größter axialer Verschiebung des Meßstücks den die Sperrzähne tragenden Teil des Einstellstücks überdeckt.
  2. 2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein für Meßstück und Einstellstück gemeinsames Sperrorgan (3g).
DEH122600D 1928-08-18 1929-07-23 Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger Expired DE542460C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH122600D DE542460C (de) 1928-08-18 1929-07-23 Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger
DE1930542990D DE542990C (de) 1929-07-23 1930-05-11 Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC41829D DE515072C (de) 1928-08-18 1928-08-18 Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger
DEH122600D DE542460C (de) 1928-08-18 1929-07-23 Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE542460C true DE542460C (de) 1932-01-25

Family

ID=34888390

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH122600D Expired DE542460C (de) 1928-08-18 1929-07-23 Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise eingeschaltetem Zeiger

Country Status (1)

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DE (1) DE542460C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743867C (de) * 1939-07-06 1944-01-04 Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt Stichzaehler, insbesondere fuer sehr hohe Drehzahlen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE743867C (de) * 1939-07-06 1944-01-04 Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt Stichzaehler, insbesondere fuer sehr hohe Drehzahlen

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