DE418748C - Zehneruebertragungsvorrichtung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Zehneruebertragungsvorrichtung fuer Rechenmaschinen

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DE418748C
DE418748C DER62106D DER0062106D DE418748C DE 418748 C DE418748 C DE 418748C DE R62106 D DER62106 D DE R62106D DE R0062106 D DER0062106 D DE R0062106D DE 418748 C DE418748 C DE 418748C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C15/00Computing mechanisms; Actuating devices therefor
    • G06C15/26Devices for transfer between orders, e.g. tens transfer device
    • G06C15/38Devices for transfer between orders, e.g. tens transfer device for pin-wheel computing mechanisms

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Description

  • Zehnerübertragungsvorrichtung für Rechenmaschinen. Es sind Zehnerübertrag ingsvorrichttuigert für Rechenmaschinen bekannt, bei denen zwischen den Ziffernscheiben eines Zähl-,verkes und einer umlaufenden, mit achsial verschiebbaren Zelmerschaltzähnen ausgerüsteten Trommel (Einstellwerk) in jeder Wertstelle zwei miteinander in Bewegungszusaimnenhang stehende Übertragungsglieder angeordnet sind.
  • Bei diesen Zehnerübertragungsvorricbtungen sind besondere Sperrvorrichtungen für die f'bertragungsglieder erforderlich, die w iilireiid i der Dauer der Einwirkung t' der Zehnerschaltstifte an den Zählscheiben auf die ntertragungsglieder diese feststellen. Diese besonderen Sperrvorrichtungen sind umständlich und müssen bei jeder Drehung des Einstellwerkes wieder aufgehoben werden, damit die ZehnerüLertragungsglieder wieder in ihre Ausgangslage zurückkehren können.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Zehnerübertragungsvorrichtung besteht darin, daß die zwischen den Ziffernscheiben des Zählwerkes und dein Einstellwerk angeordneten, an sich bekannten L'bertragungsglieder derart ausgebildet sind, daßdasdieVerschwenkung der Zehnerschaltzähne Lewirkende Glied in seiner Arbeitslage lediglich durch das darauf einwirkende oder ein vorhergehendes j_`ltertragtingsgli.ed selbsttätig gesperrt wird.
  • In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführtingsforin der Erfindung in zwei Ouerschnitten durch die Rechenmaschine dargestellt.
  • Das auf der Achse 2 angeordnete Einstellwerk i der Sprossenradrechenmaschine besteht in bekannter Weise aus einzelnen Antriebscheiben, aus deren Umfängen die herausschiebbaren Sprossenzähne vermittels verstellbarer IZurvenscheihen in die Arbeitslage gebracht werden können. An den Antriebscheiben sind zwei um kleine Drehachsen :I verschwenkbare Zehnerschaltzähne 3 gelagert, die bei einer Umdrehung des Einstellwerkes i vermittels der Maschinenkurbel 2' für gewöhnlich neben den Zwischenrädern 5 vorbeikreisen, während die eingestellten Sprossenzähne des Einstellwerkes i in diese Zwischenrüder 5 eingreifen und durch- deren Vermittlung die mit "Zahlentrommeln 25 ausgestatteten, das Resultatzählwerk bildenden Zahnräder 0 drehen. An jeder Zahlentrommel 25 des in einem verschiebt aren Zählwerkschlitten io eingebauten Restiltatzählwerkes ist eine finit einem Zehnerschaltzahn 7 ausgestattete Scheibe 27 befestigt. In der (r e ichen Ebene i,#t an der die Zwisclienrl-i der 5 tragenden festest Achse 13 ein zweiarmiger L'bertragungsltebel 12 frei drehbar angeordnet, dessen einer mit einer Nase 15 ausgestatteter Arin 14 tnit dein Zehnerschaltzahn 7 zusaininenwirkt, wenn der Hebel 12 sich in der ist Abb. i gezeichneten Lage befindet. Der andere Arm 16 dieses Hebels 12 wird, wenn er die Lage nach Abb.2 einnimmt, von dein Rückdrückkurvenstück 21, das an der ztigeliiirigen Antriebscheibe befestigt ist, wieder in die Stellung zurückgeschwenkt, die in Abb. i dar--estellt ist. An dem Arm i( des Hebels 12 ist ein seitlich vortretender Stift 1; befestigt, der in den Einschnitt r8 eines einarmigen, nc@lsen ihm angeordneten und um eine feste Achse 9 v erschwenkbaren Schalthebels 8 eingreift. Dieser aufwärtsragende und unter der Wirkung einer rechtsdrehenden Feder 2o stehende Schalthebel 8 ragt zum Zwecke der Führung finit seinem oberen Ende in einen Einschnitt einer im Zählwerkschlitten io befestigten Schiene 22 hinein. In der Nähe seines oberen Endes ist der einarmige Hebel 8 umgekröpft und mit zwei Schrägflächen i i ausgerüstet, durch die die an der Antriebscheibe der nächsthöheren Wertstelle gelagerten Zehnerschaltzähne 3 bei der Drehung des Einstellwerkes i zur Seite in das zugehörige Zwischenrad 5 eingeschwenkt werden können. Der Einschnitt 18 im Hebel 8 geht unter Zwischenschaltung einer ?Nase 29 in eine Einkerbung i9 über, in die der Stift 17 eintritt, wenn der Hebel sich in seiner in Abb. 2 dargestellten Arbeitslage befindet. Beim Zurückschwenken des Hebels 8 in die in Abb. i dargestellte Ruhelage legt sich der Stift 17 auf den Grund des Einschnittes 18. Die :aase 29, insbesondere ihre obere Fläche, ist so gestellt, daß die Rückbewegungskraft der Feder 2o, die an dem Hebel 8 angreift, den Hebel 12 unter Vermittlung des Stiftes 17 nicht in die Lage nach Abb. i zurückbringen kann, es sei denn, daß vorher der zweiarmige Hebel 12 die Rückschwenkbewegung einleitet.
  • Wenn hei dem Übergange von der auf der Zahlentrommel 25 angeordneten 9 auf die o der Zehnerschaltzahn 7 an der Base 15 des Hebels 12 vorbeiwandert, so verschwenkt er diesen Hebel 12 in die in Abb. 2 dargestellte Lage. Dabei bewirkt der Stift 17 eine Verschwenkung des Schalthebels 8 in die Arbeitslage (Abb. 2), so daß bei einer Drehung des Einstellwerkes i ein Zehnerschaltzahn 3 der nächsthöheren Wertstelle auf der einen Schrägfläche i i herauf gleiten und in das zugehörige Zwischenrad 5 eingreifen und dadurch eine Zehnerübertragung bewirken kann. Danach gleitet der Zehnerschaltzahn auf der zweiten Schrägfläche i i infolge der auf ihn einwirkenden Feder wieder in seine Ausgangslage zurück. Im Anschluß hieran wird der zweiarmige Hebel 12 unter blitnahine des Hebels 8 durch das Rückdrückkurvenstück 21 an der Antriebsscheibe wieder in die in Abb. i gezeichnete Ausgangslage zurückgedrückt.
  • Da der Stift 17 auf dein Hebel 12 erheblich weiter von der Drehachse 13 abliegt als die '-\-asei5 und da die Steuerflächen des Hebels8 von seiner Drehachse 9 erheblich weiter entfernt sind als der Angriffspunkt des Stiftes 17 von der Achse 9 des Hebels 8, so genügt eine geringe Bewegung des Zehnerichaltzahnes ; , um den Hebel 8 in die Arbeitslage zu bringen. Infolgedessen kann der Zelinerschaltzahn 7 in der Stellung vor einer Zehnerschaltbewegung von der Nase 15 durch einen Leerweg getrennt sein, wodurch der Vorteil erreicht wird, daß bei einer geringen Überscbleuderungsbewegung des "Zahnes 7 der Hebel i2 noch nicht in die Arbeitslage verschwenkt «-erden kann.
  • Eine weitere Sicherung gegen Überschleudern ist dadurch erzielt, daß bei der Nullstellung desResultatzählwerkes durchDrehung der mit Stiften 3o besetzten, die Zählräder 25 tragenden Welle 28 eine Welle 24 verdreht wird, die sich mit einem Stift 23 hinter den Arm 14 des Hebels 12 legt und dadurch dessen Verschwenkung beim Überschleudern sicher hindert. DieDrehbewegung derWelle24 wird durch die Drehung der Welle 28 herbeigeführt. Zu diesem Zwecke kann mit der Welle 24. ein Kurbelarm verbunden sein, der durch eine auf der Welle 28 befestigte Kurvenscheibe mit Ausschnitt gesteuert wird.
  • Sind mehr als zwei aufeinander einwirkende Cbertragungsglieder zwischen den Ziffernscheiben des Zählwerkes und dem Einstellwerk angeordnet, so kann die Feststellung des die Verschwenkung der Zehnerschaltzähne bewirkenden Gliedes naturgemäß auch durch ein anderes Zwischenglied erfolgen, das nicht ummittelbar auf das die Verschwenkung der Zehüerschaltzä hne bewirkende Glied einwirkt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zehnerübertragungsvorrichtung für Rechenmaschinen, bei der zwischen den Ziffernscheiben eines Zählwerkes und einer umlaufenden, mit achsial verschiebbaren Zehnerschaltzähnen ausgerüsteten Trommel (Einstellwerk) in jeder Wertstelle zwei miteinander in Bewegungszusammenhang stehendeÜbertragungsglieder angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Ziffernscheiben des "Zählwerkes und dem Einstell-,verk angeordneten, an sich bekannten Übertragungsglieder derart ausgebildet sind, daß (las die \-erschwenkung der Zehnerschaltzlihne (3) bewirkende Glied (8) in seiner Arbeitslage lediglich durch (las darauf einwirkende oder ein vorhergehendes Cbertragungsglied (12) selbsttätig gesperrt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß von den leiden zwangläufig miteinander gekuppelten Cbertragungsgliedern der eine Hebel (12) sowohl von dem Zehnerschaltzahn (7) an der Zählscheibe (25) als auch von der bei der Zehnerschaltung mit dem Einstellwerk (i) umlaufenden Rückdrückkurv e (21) gesteuert wird, während der mit diesem Hebel (12) in Bewegungszusammenhang stehende zweite Hebel (8) die die Zelmerschaltzähne (3) ablenkenden Steuerflächen aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schlitz (18) des Schalthebels (8) eine Schrägfläche (ig) vorgesehen ist, die beim Auftreten eines Drehmomentes im Schalthebel (8) sich gegen den Übertragungshebel (12) in Richtung einer durch seine Drehachse (13) gehenden Ebene abstützt.
  4. 4.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (8) unter Vermittlung seines Übertragungshebels (12) von der umlaufenden Rückdrückkurve (21) in die Ruhelage zurückgeschwenkt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (8) unter der Wirkung einer Feder (20) steht, die bestrebt ist, den Schalthebel (8) in die Ruhelage zu ziehen, um zu verhindern, daß bei Erschütterungen der Rechenmaschine die Hebel (8 und 12) aus der Ruhe- in die Arbeitslage schwingen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Stellung der Übertragungshebel (8, 12) in der Ruhelage beim Überschleudern des Zehnerschaltzahnes (7) an der Zählscheibe (25) eine mit der Nultstellungsvorrichtung in Bewegungszusammenhang stehende Sperre (23, 24) vorgesehen ist, die beim Andrehen der N ullstellungsvorrichtung in die wirksame Lage gelangt und bei Vollendung der Nullstellung wieder ausgerückt wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre gegen das Überschleudern aus einer mit Stiften (23) besetzten drehbaren Welle (24) besteht, die von einer mit der Nullstellungswelle (28) umlaufenden Scheibe mit Ausschnitt gedreht wird.
DER62106D 1923-10-20 1924-09-24 Zehneruebertragungsvorrichtung fuer Rechenmaschinen Expired DE418748C (de)

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