DE456040C - Zehnerschaltvorrichtung - Google Patents

Zehnerschaltvorrichtung

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DE456040C
DE456040C DEK100188D DEK0100188D DE456040C DE 456040 C DE456040 C DE 456040C DE K100188 D DEK100188 D DE K100188D DE K0100188 D DEK0100188 D DE K0100188D DE 456040 C DE456040 C DE 456040C
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DE
Germany
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wheel
wheels
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switching
carriers
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Expired
Application number
DEK100188D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Breitling
Heinrich Bruckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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Description

  • Zehnerschaltvorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Zehnerschaltvorrichtung mit zwischen den Schaltgliedern und den Zählrädern angeordneten schwenkbaren Zwischenrädern, welche nach jeder durch eine Zehnerschaltung verursachten Verschwenkung in ihre Ausgangslage zurückgeführt werden.
  • Um die Zwischenradträger entsprechend dem im Zählrade niederer Ordnung erfolgenden Übergange von Neun auf Null um eine Einheit zu verstellen, werden bei bekannten Vorrichtungen dieser Art Klinken- oder Federgesperre verwendet. Derartige Anordnungen besitzen nicht die erforderliche Zuver- lässigkeit, da es vorkommen kann, daß Teile des Gesperres überschleudern oder versagen und dadurch Fehlschaltungen entstehen.
  • Um den genannten Übelstand auszuschließen, wird die Verbindung zwischen dem Zählrade und dem Zwischenradträger der nächsthöheren Ordnung formschlüssig gestaltet, indem gemäß der Erfindung der hin und her verstellte Zwischenradträger von einem von dem Zählrade niederer Ordnung beeinflußten, eine absatzweise Drehbewegung ausführenden Zehnerübertra_gungsgesperre gesperrt bzw. bewegt wird - wie dies bei Zehnerschaltvorrichtungen mit umlaufendem Zwischenrade bekannt ist -, wenn das Zählrad mit dem Schaltgliede durch das Zwischenrad gekuppelt ist, während er nach seiner Entkupplung von dem übertragungsrade in seine Ausgangsstellung zurückgeschwenkt wird, und zwar in einem Zeitabschnitt, wo die Zählräder außer Eingriff mit ihren Schaltgliedern sind.
  • In der Zeichnung ist die neue Zehnerschaltvorrichtung in der Anwendung- auf ein Mehrzählwerk mit zwei Zählwerksgruppen dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine im Schnitt gehaltene Seitenansicht der Vorrichtung, Abb.2 eine in einem anderen Schnitt gehaltene Seitenansicht, Abb.3 einen Schnitt nach III-HI der Abb. 2 in größerem Maßstabe und Abb. q. Einzelteile der Vorrichtung.
  • Auf einer von Seitenwänden i (Abb. i) der Maschine getragenen Welle 2 sind Schalträder 3 lose gelagert, die durch Zwischenräder q. (Abb. i und 3) mit Zählrädern 5 von sechs konzentrisch um die Welle 2 angeordneten Zählwerken zusammenwirken. Jedes Zählwerk hat sechs Stellen (Abb.3); jedes Zählglied besteht aus dem genannten Zählrade 5, einer damit verbundenen, mit Ziffern o bis 9 versehenen Zählrolle 6, die einen Sperrkranz 7 aufweist (in Abb.2 sind die Sperrkränze der nächstniederen Stellen teilweise angedeutet). und zwei miteinander starr verbundenen Kuppelrädern 8, 9. Die Teile 5 bis 9 sind auf der Zählwerkswelle io lose gelagert. Letztere wird von einem Zählrverksrahmen i i (Abb. i und 3) getragen, der an Zapfen 12 (Abb. i und 2) der Seitenwände i der Maschine _ drehbar gelagert ist und durch besondere, nicht dargestellte Mittel aus seiner Ruhelage (vgl. Abb. i, untere drei Zählwerke) in seine Arbeitslage (vgl. Abb. i, erstes und drittes Zählwerk von oben) verschwenkt werden kann. In der Ruhelage, in welcher sich die Zählräder 5 außer Eingriff mit den Zwischenrädern 4 befinden, werden die ersteren durch auf Stangen 13 der Zählwerksrahmen ii gelagerte, von Federn 14 (Abb. i) beeinflußte Klinken 15 nachgiebig in ihren Stellungen gehalten. Bei der Einrückbewegung der Zählwerke treffen die Klinken 15 auf in den Seitenwänden i der Maschine gelagerte Stangen 16 und geben die Zählräder 5 frei, sobald diese in Eingriff mit den Zwischenrädern 4 gelangt sind. Auf den Stangen 13 sind ferner Übertragungsräder 17 (Abb.3) lose gelagert, die einen linken (Abb.3) achtzähnigen und einen rechten vierzähnigen Teil aufweisen, mit dem Kuppelrade 8 ständig in Eingriff stehen und mit dem Sperrkranze 7 der Zählrolle 6 und einer aus zwei Schaltzähnen gebildeten Tasche 18 °(Abb. 2) in bekannter Weise so zusammenarbeiten, daß sie gewöhnlich gesperrt sind, ihnen jedoch bei einem Übergange des Zählrades von Neun auf Null eine Vierteldrehung .erteilt wird, die sich auf die Kuppelräder 8, 9 überträgt.
  • Die Schalträder 3 stehen durch Räder 20 (Abb. i) und 21 in nicht näher dargestellter Weise so in zwangläufiger Verbindung mit dem Hauptschaltglied der Maschine, daß jedes Schaltrad 3 während des Maschinenganges eine Drehbewegung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne, .entsprechend der in der betreffenden Stelle eingestellten Betragstastd,. vollführt. Die Zurückführung der Schalträder 3 in ihre Ausgangsstellung erfolgt zu Beginn des nächsten Maschinenganges.
  • Die Zwischenräder 4 sind mit Ausnahme des Zwischenrades 4 für die Einerstelle, das auf einem ortsfesten Zapfen 50 (Abb. 3) angeordnet ist, mittels Zapfen 22 an auf der Welle 2 drehbaren s agmentartigen Trägern gelagert, und zwar sind entsprechend zwei Gruppen von Zählwerken zwei Zwischenradträger 23, 24 vorgesehen, von denen der Träger 23 für die unteren vier, der andere Träger 24 für die oberen beiden Zählwerke bestimmt ist. Jeder Träger ist im Bereiche der gegenüberliegenden Kuppelräder 9 mit einer Verzahnung 25 versehen, die bei eingerücktem Zählwerk mit dem betreffenden Kuppelrade 9 in Eingriff steht. Der obere Teil des Trägers 24 (Abb. 2) ist seitlich so gekröpft, daß die Verzahnungen 25 der Träger 23,24 in einer Ebene liegen.
  • Der Träger 23 ist in drei kammartig ausgebildeten, an Querstangen 26, 27, 28 befestigten Blechen 29 seitlich geführt; der Träger 24 wird durch Abstandsstifte 31 in der richtigen Seitenlage gehalten. Jeder Träger 23, 24 wird von einer Feder 32 im Drehsinne des Uhrzeigers beeinflußt. Die beiden Träger werden bei ausgerückten Zählwerken entgegen der Wirkung ihrer Federn 32 durch nach unten gerichtete Ausleger 33, 34 und durch eine mit Arenen 35 zu einem Bügel vereinigte Stange 36 in der Ruhelage gehalten. Die Arme 3 5 sind auf der Welle 2 (Abb. 4) lose gelagert. An einem der Arme ist eine Schubstange 37 angelenkt, die sich mit einer öffnung 38 an einer Triebwelle 39 führt und mit einer Rolle 41 unter der Wirkung einer Feder 4o an einer auf der Welle 39 befestigten Hubscheibe 42 anliegt. Befindet sich der erhöhte Teil der Hubscheibe 42 unter dem Stift 44 so nehmen die Stange 36 und die Träger 23, 24 die in Abb.2 dargestellte Lage ein, in welcher sich die Ausleger 33, 34 an das Führungsblech 29 der Stange 28 anlegen.
  • Um den durch die Räderübertragung zwischen, dem Hauptschaltgliede und dem Schaltgliede 3 entstehenden toten Gang auszuschalten, ist ein besonderer Auslichtbalken 43 (Abb.2) vorgesehen. Dieser wird von auf der Stange 28 lose gelagerten Armen 44 gehalten; er ist mit einer Schubstange 45 gelenkig verbunden, welche die Triebwelle 39 gabelförmig umfaßt und mit einer Rolle 46 in eine auf der Triebwelle 39 befestigte, nicht dargestellte Kurvennutscheibe :eingreift.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Im Ruhezustande der Maschine befinden sich die Zählwerke in ihrer ausgerückten Lage. Die Schalträder 3 sind in der von dem vorhergehenden Maschinengange herrührenden Stellung durch den Richtbalken 43 gesperrt, und die Träger 23, 24 befinden sich in der in der Abb.2 dargestellten Lage, in welcher die Federn 32 gespannt gehalten sind. Bei Beginn des Maschinenganges erfolgt nach Ausschwenken des Richtbalkens 43 die Zurückführung der Schalträder 3 in ihre Ausgangslage vermittels der Räder 20, 21 von dem Hauptschaltgliede aus durch nicht näher dargestellte Mittel. Alsdann wird je ein Zählwerk der beiden Zählwerksgruppen in die Arbeitslage verschwenkt. Hierdurch kommen die betreffenden Zählräder 5 in Eingriff mit ihren Zwischenrädern 4 und die Kuppelräder 9 in Eingriff mit den Verzahnungen 25 der Träger 23, 24. Nunmehr wird die Stange 36 in die in Abb. 4 dargestellte Lage bewegt, in welcher die Träger 23, 24 für die Zehnerschaltbewegung freigegeben sind. Entgegen der Wirkung der Federn 32 bleiben die Träger 23, 24 (Abb. 2) jedoch noch von den Übertragungsrädern 17 und den Sperrkränzen 7 in ihrer Ruhelage festgehalten.
  • Die Vorrichtung steht nun für den Schaltvorgang bereit. Dieser erfolgt, indem die Schalträder 3 vermittels der Räder 2o, 2 i entgegen dem Uhrzeigerdrehsinne um den eingestellten Zahlenbetrag verstellt werden. Vermittels der Zwischenräder 4 überträgt sich dieser Betrag auf die zugehörigen Zählräder 5. Tritt hierbei, in. einem Zählrade 5 ein Übergang von Neun auf :`lull ein, so hat dies die Drehung des betreffenden Übertragungsrades 17 und die entsprechende Schwenkung des Trägers 23 bzw. 24 der nächsthöheren Stelle im Uhrzeigerdrehsinne zur Folge. Hierbei wirkt das in Eingriff mit dem Zählrad 5 der nächsthöheren Stelle befindliche Zwischenrad 4 wie ein Planetenrad, indem es auf seinem Schaltrade 3 abrollt, was die Weiterschaltung seines Zählrades 5 um eine Einheit zur Folge hat. Das zur Erzielung dieser Wirkung und der an sich bekannten überdecku:ng der in Arbeitsstellung befindlichen Sperrzähne des Übertragungsrades 17 in den Stellungen Null und Neun des Zählrades durch den Sperrkranz 7 erforderliche Übersetzungsverhältnis wird durch Anordnung des zweiten Kuppelrades 8 neben dem Kuppelrade 9 ermöglicht.
  • Da die Zwischenräder 4 der vier unteren Zählwerke von den Zwischenrädern 4 der beiden oberen Zählwerke unabhängig gelagert sind, können gleichzeitig zwei verschiedenen Gruppen angehörige Zählwerke eingeschaltet sein, ohne daß etwa gleichzeitig stattfindende Zehnerschaltungen störend aufeinander :einwirken.
  • Um die Zahl der Zwischenräder 4 zu vermindern, könnte die Vorrichtung auch so ausgebildet sein, daß an Stelle mehrerer Z@vischenräder 4 jeder Träger 23, 24 nur ein Zwischenrad 4 aufweist. Zur Ausführung der Schaltung und Zehnerschaltung wäre es dann notwendig, den das Zwischenrad 4 tragenden Arm gegenüber dem Ausleger 33 bzw. 34 verstellbar zu machen und ihn vor dem Einrücken des ausgewählten Zählwerks so um die Welle 2 zu verschwenken, daß das Zwischenrad gegenüber dem ausgewählten Zählwerke zu liegen kommt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zehnerschaltvorrichtung mit zwischen den Schaltgliedern und den Zählrädern angeordneten schwenkbaren Zwischenrädern, welche nach jeder durch eine Zehnerschaltung verursachten Verschwenkung in ihre Ausgangslage zurückgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der hin und her verstellte Zwischenradträger (23, 24) von einem von dem Zählrade (5) niederer Ordnung beeinflußten, eine absatzweise Bewegung ausführenden Zehnerübertragungsgesperre (7, 17) gesperrt bzw. bewegt wird - wie dies bei Zehnerschaltvorrichtungen mit umlaufendem Zwischenrade (4) bekannt ist -, wenn das Zählrad (5) mit dem Schaltgliede (3) durch das Zwischenrad (4) gekuppelt ist, während er nach seiner Entkupplung von dem Übertragungsrade (17) in seine Ausgangsstellung zurückgeschwenkt wird, und zwar in einem Zeitabschnitt, wo die Zählräder (5) außer Eingriff mit ihren Schaltgliedern (3) sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Zählrollen (6) starr verbundenen Zählräder (5) mit den Zwischenrädern (4) und gleichzeitig Kuppelräder (9), welche mit dem übertragungsgesperre (7, 17) zwangläufig verbunden sind, mit Verzahnungen (25) der Zwischenradträger (23, 24) in und außer -Eingriff gebracht werden können-3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählrollen (6) und die Kuppelräder (8, 9) der übertragungsgesperre auf gemeinsamer Welle (i o) gelagert sind und gemeinsam (durch Schwenken der Welle io) mit den Zwischenrädern (4) bzw. mit den Zwischenradträgern (23, 24) in Eingriff gebracht werden können. ¢. Zehnerschaltvorrichtung mit zwischen den Schaltgliedern und den Zählrädern angeordneten schwenkbaren Zwischenrädern, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenradträger (23, 24) mehrere je einem Zählwerke zugeordnete Zwischenräder (4) trägt, die ständig mit einem gemeinsamen Schaltgliede (3) in Eingriff stehen. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zwischenradträger (23, 24) vorgesehen sind, von denen jeder mit je einer Gruppe von Zählwerken zusammenwirkt. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenradträger (23, 24) - wie bei ähnlichen Vorrichtungen bekannt - in der Schaltrichtung von Federn (32) beeinflußt sind, deren Antriebsbewegung durch die Sperrung zwischen dem Sperrkranz (7) der Zählrolle (6) und dem Übertragungsrade (i7) geregelt wird. 7. Vorrichtung nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenradträger (23, 24) neben der Sperrung durch das Übertragungsrad (17) noch ein zweites. Sperrmittel (36) aufweisen, das bei ausgerücktem Zählwerk wirksam ist. B. Vorrichtung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zurückführung sämtlicher bei der Zehnerschaltung verstellten Zwischenradträger (23, 34) bei ausgerückten Zählwerken durch einen gemeinsamen Bügel (35, 36) ,erfolgt, :der die Zwischenradträger bis nach dem Wiedereinrücken der Zählwerke in ihrer Ruhelage entgegen der Wirkung der Federn (32) gesperrt hält. 9. Vorrichtung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, däß der die Verzahnungen (25) tragende Teil des einen der beiden nebeneinander auf :einer Welle (2) gelagerten Trägers (23 bzw. 24) seitlich so gekröpft ist, däß die Verzahnungen (25) beider Träger (-23, 24) in einer Ebene liegen. . io. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Kuppelrade (8) noch ein zweites Kuppelrad (9) von anderem Durchmesser angeordnet ist, um das für eine vollständige TUberdeckung der in Arbeitsstellung befindlichen Sperrzähne des übertragungsrades (17) in den Stellungen. Neun und Null durch den Sperrkranz (7) erforderliche Übersetzungsverhältnis im übertragungsgesperre zu erzielen. i i. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein mit mehreren Zählwerken zusammenarbeitendes Zwischenrad (4) vorgesehen ist, das wahlweise für die Kupplung zwischen dem Schaltrade (3) und dem Zählrade (5) des ausgewählten Zählwerks eingestelltwerden kann.
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