DE761432C - Abschnappkupplung fuer Zuendapparate - Google Patents

Abschnappkupplung fuer Zuendapparate

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DE761432C
DE761432C DEB188091D DEB0188091D DE761432C DE 761432 C DE761432 C DE 761432C DE B188091 D DEB188091 D DE B188091D DE B0188091 D DEB0188091 D DE B0188091D DE 761432 C DE761432 C DE 761432C
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DE
Germany
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pawl
coupling
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snap
speed
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Expired
Application number
DEB188091D
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English (en)
Inventor
Johannes Rebentisch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/04Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
    • F16D43/14Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Abschnappkupplung für Zündapparate In, dem Patent 70q.78,2 ist eine Abschnappkupplung für Zündapparate zum Betrieb von Brennkraftrnaschinenbeschrieben" derenSperrklinke nicht wie üblich als Fhehgewieht ausgebildet ist, sondern unter der Wirkung eines Kliinkenmochanismus steht, der bei Unterschreitung einer bestimmten Drehzahl aus seiner Sperrstellung heraus zu einer pendelnden Bewegung angestoßen wirrt: und dessen Trägheit so bernessen ist, daß er bei Überschreitung einer bestimmten Drehzahl nicht mehr in die Sperrstellung zurückkehren kann. Gemäß der Erfindung enthält eine derartige Abschnappkupplung eine an einem umlaufenden Kuppduinigsteil. angeordnete und hier in zwei verschiedenen Stellungen, der Sperrstellung und derjenigen Stellung, in; welcher keine Schnappwirkung vorhanden ist, unter der Wirkung einer Feder stehende Sperrklinke und eine Umschalteinfrichtung, welche aus einer am Klinkenträger angeordneten Umschaltklinke, aus einer am feststehenden Kupplungsteil angeordneten Weiche und aus einem den Bewegungen des trägheitsabhängigen Fliehgewichtsmechanisrnus folgenden Schaltglied besteht, «-elche so zusammenarbeiten:, daß die Sperrklinke bei Unterschreitung einer bestimmten Drehzahl selbsttätig in die Sperrstellung gebracht und bei Überschreitung einer bestimmten Drehzahl aus der Sperrstellung herausgeschwenkt wird. Der Vorteil dieser Ausführung der Abschnappkupplung gegenüber derjenigen nach dem Hauptpatent besteht darin; daß sie eine freie Bemessung der auf die Sperrklinke: wirkenden Richtkraft ermöglicht, so daß das Einfallen der Sperrklinke in die Klinkensperre in dem ganzen vorgeschriebenen Drehzahlbereich gewährleistet ist.
  • In den Fig. i bis. 8 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Abschnappkupplung in der Draufsicht bei abgenommenem Mitnehmerund Fig. -2 eineAbschnappkupplung von: der Seite im Schnitt nach der Linie II-II in Feig. i ; in Fig. 3 ist der mit der Zünderwelle zu kuppelnde Klinkenträger vom Zündergehäuse aus gesehen mit in der Sperrstellung und in Fig..I mit in der Ruhestellung stehender Sperrklinke dargestellt; ferner zeigt Fig. 5 die am Zündergehäuse zu befestigende Klinkensperre mit einem zum Umschalten der Sperrklinke dienenden Schaltglied in der Draufsicht, und zwar in derjenigen Stellung, in welcher die Sperrklinke in der Sperrätel.lung gehalten wird, und Fig.6 in derjenigen. Stellung, in welcher die Sperrklinke in ihre Ruhestellung eingeschaltet wird; in Fig. ; ist die Stellung des Schaltgliedes und der Sperrklinke zueinander kurz vor dem Umschalten der Sperrklinke von der Ruhestellung in die Sperrstellung und in Fig. 8 das Schaltglied und ein zu seiner Betätigung dienendes Organ von der Seite dargestellt.
  • In Fig. i und 2 ist i eine Zünderwelle mit einem konischen Ansatz i'. Auf diesen ist eine ebenfalls mit einem Konus. 2' versehene Hülse 2 aufgekeilt, mit welcher der Klinkenträger 3 einer Abschnappkupplung fest verbunden ist. Die Hülse 2 ist auf der Welle i durch eine Mutter 4 und eine Scheibe 5 gesichert, durch welche auch das Kupplungsteil 6 festgehalten ist, welches vermittels Kupplungsklauen 7 mit dem Zünderantrieb zu kuppeln ist. Auf dem Klinkenträger 3 ist eine Sperrklinke 8 um einen Bolzen 9 schwenkbar gelagert. Sie steht gemäß Fig. 3 unter der Wirkung einer auf einen Stift io aufgeschobenen Schraubenfeder i i, deren Druckrichtung auf die Sperrklinke 8 so verändert werden kann, daß die Sperrklinke 8 entweder die in F'ig. 3 dargestellte Sperrstellung oder die in Fig. q dargestellte Ruhestellung einnehmen kann, in «-elcher die bei der Betätigung de r Abschnappkupplung sich gegeneinander verdrehenden Kupplungsteile 3 und 6 verriegelt sind. Zur Veränderung der Druckrichtung der auf den Stift io aufgeschobenen Schraubenfeder i i ist das eine Ende des Stiftes io in einem auf der Sperrklinke 8 schwenkbar gelagerten Bolzen 12 festgenietet, während das andere Ende des Stiftes io in einem Bolzen 13 geführt ist. Der Bolzen 13 ist auf einer auf der Rückseite des Klinkenträgers 3 schwenklmr gelagerten Umschaltklinke 14. mit einem Schaltzahn 15 drehbar befestigt, indem er ein, fach vermittels eines an seinem Ende eingeschnittenen Gewindes in die Umschaltklinke rd. eingeschraubt und in dem umgebogenen Ende 14 der Umschaltklinke 14 geführt ist. Zur Betätigung der Umschaltklinke 1.4 ist innerhalb einer am Zündergehäuse 16 verstellbar befestigten Klinkensperre 17 mit Schlitzen 17' für den Durchtritt von Befestigungsschrauben und mit Ausnehmungen 18, an deren Begrenzungsflächen 18' die Sperrklinke 8 bei niedrigen. Drehzahlen festgehalten wird, ein um einen Bolzen ig schwenkbares Schaltglied 20 mit einem Schaltzahn 21 vorgesehen. Dieses im folgenden mit Weiche bezeichnete Schaltglied kann ebenfalls zwei Stellungen einnehmen, und zwar eine in. Fig. 5 dargestellte:, in welcher die Sperrklinke 8 und die Umschaltklinke 14 in der Sperrstellung, und eine zweite, in Fig.6 dargestellte, bei welcher die: Sperrklinke 8 und die Umschaltklinke rd. in der Ruhestellung gehalten werden, in welcher der Zünderläufer nicht festgehalten wird. In den beiden Stellungen liegt ein aus der Ebene der Weiche 20 leerausgebogener Ansatz 2ö unter der Wirkung einer Feder 22 (Feg. 8) an den Kanten 23, 23' eines Ausschnitts in der Klinkensperre 17 an (Feg. 6 und 7).
  • Die Verbindung zwischen dem Klinkenträger 3 als dem mit der Zünderwelle i fest verbundenen. Kupplungsteil und dem mit dem Zünderantrieb zu kuppelnden Mitnehmerteil 6 ist durch eine als Spiralfeder ausgebildete Schnappfeder 24 hergestellt, «-elche einerseits an einem Ansatz 25 des Klinkenträgers 3 und andererseits in einen Schlitz 26 in einer mit dem Kupplungsteil 6 fest verbundenen Lagerbüchse 27 eingehängt ist. Der Rand des schalenartigen Kupplungsteils 6 weist auf seiner dem Klinkenträger 3 zugekehrten Seite zwei An ätze 28, 29 auf, von denen der eine, 28, mit seiner Stirnseite 28' als Auslöser für die Sperrklinke 8 wirkt, während die entgegengesetzte Stirnseite 28" des Ansatzes 28 und die Stirnseite 29' des Ansatzes 29 unter der WIrkun!g der Schnappfeder 24 an zwei aus: der Ebene desi 3 bierausgebogenen Anschlägen 30 anliegen. An; dem Ansatz 28 des Kupplungsteils 6 ist noch ein Ausschntt 28"' vorhanden, in welchen gemäß Fig. 4 das Ende 8' der Sperrklinke 8 in ihrer Ruhestellung eingreift und dadurch die beiden Kupplungsteile 3 und 6 gegeneinander verriegelt.
  • Zur Betätigung der Weiche 2o dient ein Weichensteller 31. Dieser ist als zylindrischer Stift auf einem in dem Kuplungst eil 6 um einen Balzen 32 schwenkbar gelagerten Fliehgewicht 33 befestigt und an seinem freien Ende mit einer Anfräsu@ng 31' versehen, auf welche bei jeder Schaltbewegung, welche der Weichensteller 31 ausführt, der Zahn: 2 i der Weiche 2o auftrifft. Die Stellung des Weichenstellers 31 zur Weiche 2o ist von der Drehzahl des Züniderantriebes abhängig. Um. diese Drehzahlabhängigkeit herbeizuführen, ist auf dem Fliehgewicht 33 eine Blattfeder 34 mit einem umgebogenen Kopf 35 festgenietet, welche durch eine Aussparung 6' im Rand des Kupplungsteils 6 in; den Bereich eines. auf der Klinkensperre 17 drehbar befestigten Nockenrings 36 hineinragt und beim Auflaufen auif die Fläche 36' des Nockenring9 36 bei jeder Umdrehung des Zünders; bzw. der Kupplung einmal angestoßen wird. Das angestoßene Ge- wicht 33 wirkt dabei wie ein schwingendes System mit konstanter, von der Drehzahl des Antriebs umabhängiger Rückschwingdauer, während die Umlaufgeschwindigkeit des angetriebenen Kuplungsteils: von der Drehzahl des Antriebs abhängig ist. -Aus: dem Zusammenhang zwischen diesen beiden; Größen ergibt es sich, ob bei einer bestimmten Drehzahl des Antriebs nach dem Ablauf des Kopfes 35 vom Nockenring 36 an der Fläche 36" und nach dem Ausschwingen des Flie gewIchts 33 der Weichensteller 31 die Weiche 2o umschaltet oder nicht. Außerdem birgt die Beziehung zwischen dein schwingenden Gewicht 33 und der Umlau%aeschwindi.gkeit des umlaufenden Kupplungsteils, die Möglichkeit in sich, durch Veränderung der Stellung des Nockenirings 36 auf der Klinkensperre 17 diejenige Drehzahl in- weiten Grenzen, zu verändern, bei welcher die Abschnappkupplung unwirksam wird. Im einzelnen ist das Teil 34 als Blattfeder mit einer Öffnung 34' für dien vollkommen ungehemmten Durchtritt des Bolzens 32 ausgebildet, damit bei rückläufigen Bewegungen der Kupplung der Kopf 35 der Blattfeder 34 auf die Stirnseite des Nockens 36 auflaufen kann., woben die Blattfeder 34 hochgebogen, wird. Dieses; Aus: weichen der Blattfeder 34 bei rückläufigen Bewegungen der Kupplung, welche z. B. bei Rückstößen während des Anlassenns: von Brennkraftmaschinen vorkommen können, dient dazu, die Kupplung vor Beschädigungen zu schützen. Aus demselben Grund ist der Schaaltr zahn 21 der Weiche 2o als Blattfeder ausgebildet (Fig.8), so daß er vom Weichensteller 3 i auf die Weiche 2o niedergedrückt werden kann, wenn der Weichensteller V bei rückläufigen Bewegungen der Kupplung von der falschen Seite her auf den Schaltzahn 2,i auftrifft.
  • In Verbindung mit dem die Abschnappkupplung in Abhängigkeit von der Drehzahl steuernden Fliiehgewichts mechanismus ist noch en zweites, mit 37 bezeichnetes, ebenfalls im Kupplungsteil 6, und zwar um einen Bolzen 38 schwenkbar gelagertes Fliehgewicht zu, erwähnen, das mit dem Fliehgewicht 33 durch eine, an der Feder 34 angreifende Schiene 39 gelenkig verbunden ist und das zum Ausgleich des Gewichts des. Fliehgewichts 33 dient, damit die Kupplung lagennempfindlich ist. Durch eine .auf das Fliehgewicht 37 wirkende, am Kupplungsteil 6 festgenietete Blattfeder 4o wird eine kleine Richtkraft auf die beiden Fliehgewichte 33 und 37 ausgeübt, welche bewirkt, daß die Gewichte 33 und 37 bei immer in die in Eig. i dargestellte Stellung zurückgehen, wenn keine anderen Kräfte auf sie wirken.
  • Die Wirkungsweise der im vorstehenden beschriebenen, Abschnappkupplung ist die folgende: Bei niedriger Drehzahl, d. h. in; einem Drehzahlbereich. von beispielsweise o bis, i2o Umdrehungen pro Minute nehmen die Weiche 2o, der Weichensteller 3 i, die Umächaltkliin ke 14, 15 und die Sperrklinke 8 die in Fig. i, 2, 3, 5 und 7 dargestellte Stellung zueinander ein,. In dieser Stellung wird der auf der Zünderwelle i verkeilte Klinkenträger 3 durch die sich an die die Ausnehmung 18 begrenr zenden Stirnseite 18' der Klinkensperre 17 anlegende Sperrklinke 8 festgehalten, bis bei weiterer Verdrehung des. Kupplungsteils 6 die Sperrung der Klinke 8 dadurch aufgehoben wird, daß die Stirnseite 28' des Ansatzes 28 am Kupplungsteil 6 auf den Rücken der Sperrklinke 8 auftrifft und diese aus der Sperrstellung herausdrückt. Hierauf wird der zuerst festgehaltene Läufer des Zündapparates, auf dessen, Welle i der Klinkenträger 3 aufgekeilt ist unter der Wirkung der Schnappfeder 24 mit großer Wucht in der Drehrichtung des. Antriebsi gedreht, bis. die Sperrklinke 8 in die nächste der mit 18 bezeichneten Ausnehmungen in der Klii:nkensperre 17 eingreift und durch. die diese begrenzende Stirnseite 18' wieder festgehalten wird. Bei abermaligem Auftreffen der Stirnseite-:28' des Ansatzes 28 auf die Sperrklinke 8 wiederholt sich der Schnappvorgang in oben beschriebener Weise. Eine Änderung dieses Betriebszustandes tritt erst dann ein, wenn bei steigender Drehzahl der Abschnapgkupplung und des Zünders der Weichensteller 3i beim Zurückschwingen der Fliehgewichte 33 und 37 nach dem Ablaufen des Ablenkkopfes 35 von dem locken 36 an der Stelle 36" die in Fig. 5 mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung zur Weiche 20 einnimmt. In dieser Stellung kommt die abgeschrägte Fläche 3 i' des Weichenstellers3i beim Vorbeilaufen an der Weiche -2o in der Richtung des mit strichpunktierten Linien angedeuteten Pfeiles mit dem Zahn -2i der Weiche 2o in Berührung und schwenkt die Weiche 2o in der Richtung des an ihr angebrachten Pfeiles, so daß sie die in Fig. 6 dargestellte Stellung einnimmt, in welcher der aus derWeiche 2o licrausgehobene Ansatz -20' an der Kante 23 des Ausschnitts in der Klinkensperre i7 anliegt. Solange die Kupplung mit mehr als i2o Umdrehungen umläuft, läuft nun der Weichensteller 3i an der Weiche 2o vorbei, ohne sie zu streifen.
  • Andererseits ergibt sich aber aus Fig. 6, in welcher die Umschaltklinke 1q. mit strichpunktierten Linien eingezeichnet ist, da.ß die Weiche 2i nach ihrer Umschaltung durch den Weichensteller 31 im Wege der Umschaltklinke i-. stieht, s0 daß beim Vorbeilaufen der Umschaltklinke 1d. an der Weiche 21 nun der Schaltzahn 15 der Umschaltklinke 1d. auf den Schaltzahn 21 der Weiche auftrifft und die Umschaltklinke 1d. daher aus der in Fig. 6 angedeuteten in die Fig. 4. dargestellte Stellung geschwenkt wird. In dieser Stellung verbleibt die Umschaltklinke ebenfalls so lange, als die Kupplung mit beispielsweise mehr als i2o Umdrehungen umläuft, wobei die Weiche 2o und der Weichensteller 31 die in F'ig..l mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung einnehmen. Das Umschalten der Umschaltklinke 14 hatte natürlich auch eine Veränderung der Stellung der Sperrklinke 8 zur Folge, da ja gemäß Fig. 3 die Sperrklinke 8 mit der Umschaltklinke 1d. durch den an der Sperrklinke 8 angreifenden Stift io gekuppelt ist, welcher in dem auf der Umschaltklinke 1d. verdrehbaren Balzen 13 geführt ist. Auf Grund dieser Kupplung der Umschaltklinke 14 mit der Sperrklinke 8 nimmt diese nach dem Umschalten durch die Weiche 20 bei höheren Drehzahlen, bei denen eine Sperrung durch die Sperrklinke 8 nicht mehr erforderlich ist. ihre ebenfalls in Fig. d. dargestellte Ruhestellung ein. in welcher sie nicht in die Ausnehmungen 18 der Klinkensperre 17 eingreift und daher auch nicht an der Stirnseite 18' der die Ausnehmungen 18 begrenzenden Ansätze festgehalten werden kann. Wie i aus Fig.d. zu entnehmen ist, greift vielmehr die Sperrklinke S in der dargestellten Ruhestellung E mit ihrem Ende 8' in die Aussparung 28"' in dem Ansatz 28 am Kupplungsteil 6 ein und verriegelt dadurch die Kupplungsteile 3 und 6 gegeneinander, so daß die Feder 24 nicht mehr gespannt werden kann und die Kupplung den Zünderläufer starr mit dem Zünderantrieb kuppelt.
  • Um diese starre Kupplung zwischen den beiden Kupplungsteilen 3 und 6 aufzuheben und die Sperrklinke 8 wieder in ihre Sperrstellung zu bringen, müssen die im vorstehenden beschriebenen Schaltvorgänge wieder rückgängig gemacht «-erden, d. h. es muB zuerst die Weiche 2o durch den Weichensteller 3 1 und dann die Umschaltklinke 14 und damit die Sperrklinke 8 in ihre alte, in Fig. i, 2, 3 und 5 dargestellte Stellung zurückgeschaltet werden. Diese Schaltvorgänge vollziehen sich in Abhängigkeit von der Drehzahl der Kupplung bzw. des Zünderantriebs auf folgende Weise: Bei abfallender Drehzahl, beispielsweise bei weniger als i2o Umdrehungen pro Minute, nimmt der Weichensteller 31 beim Zurückschwingen der Fliehgewichte 33 und 37 die in Fig. 6 dargestellte Stellung zur «eiche 2o ein, in welcher er auf den Schaltzahn 21 der Weiche 2o auftrifft und daher die Weiche wieder in die in den Fig. i, 5 und 7 dargestellte Stellung umgestellt wird. In dieser Stellung trifft gemäß Fig. 7 der Schaltzahn 2 1 der NVeiche 2o auf den Schaltzahn 15 der Umschaltklinke 14 und schwenkt diese und damit auch die Sperrklinke 8 aus der in Fig. 7 dargestellten in die in Fig. 3 dargestellte Stellung zurück, in welcher die Sperrklinke 8 wieder in die Ausnehmu gen 18 in der Klinkensperre i7 hineinragt und an deren Begrenzungsflächen 18' ansteht, während die beiden Kupplungsteile 3 und 6 gegeneinander verdreht «-erden.
  • Durch den im vorstehenden beschriebenen Aufbau einer Schnappkupplung, bei welcher die Sperrklinke in eine Sperrstellung und eine Ruhestellung umschaltbar ist, ergibt sich gegenüber den bekannten Schnapperkonstruktionen als Hauptvorteil, daß der Schnappvorgang ohne Aussetzer innerhalb eines geforderten Drehzahlbereichs bei jedem Abriß im magnetischen Kreis der Zünder mit Sicherheit herbeigeführt werden kann und daß das von allerlei Zufällen abhängige sogenannte Stottern. das darin besteht. daß die Schnapp-Wirkung der Kupplung bei gleicher Drehzahl einmal eintritt und einmal nicht, vermieden wird. Es ist dies dadurch erreicht, daß die Einführung des Umschaltvorgangs in die zwei erwähnten Stellungen die Verwendung stärkerer auf die Sperrklinke wirkender Richtkräfte zuläßt, als dies bisher möglich War. Aus diesem Grund kann es auch nicht mehr vorkommen. daß die in den Schnappkupplungen vorhandenen Teile, wie Flieh, gewichte u. dgl., lediglich durch in die Kupplung eindringendes Öl oder Fett verkleben und nicht mehr in, ihre betriebsmäßige Stellung zurückschwingen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abschnappkupp@lung für Zündapparate zum Betrieb von Brennkraftmaschiinen; bei welcher der Zünderläufer durch eine ablenkbare, zum Aufziehen einer Kupplungsfeder dienende und durch einen trägheitslabhängigen" eine pendelnde Bewegung ausführendenTlliehgewichtsmecha,-nnsm,us gesteuerte Sperrklinke vorübergehend festgehalten wird, nach Patent 704 782, gekennzeichnet durch eine an einem umlaufenden Kupplungsteil (6) am geordnete und hier in zwei verschiedenen Stellungen, der Sperrstellung und derj enigen Stellung, in welcher keine Schnappwirkung vorhanden ist, unter der Wirkung einer Feder (i i) stehende Sperrklinke (8) und durch: eine Umschalteinrichtung, welche aus einer am Klinkenträger (3) angeordneten Umschaltklinke (14), aus einer am feststehenden Kupplungsteil (17) angeordneten Weiche (2o, 21) und aus einem den Bewegungen des, t.rägheitsabhängigen Fliehgewichtsmechanismus folgenden Schaltglied (3..1) besteht, welche so zusammenarbeiten, daß die Sperrklinke-(8) bei Unterschreitung einer bestimmten Drehzahl selbsttätig in die Sperrstellung gebracht und bei Überschreitung einer bestimmten Drehzahl aus der Sperrstellung herausgeschwenkt wird.
  2. 2. Abschnappkupplung nach-Anspruch i, d'ad'urch gekennzeichnet, daß die am Klinkenträger (3) angeordnete Umschaltklinke (1q.) die Druckrichtung der auf die Sperrklinke (8) wirkenden Feder (i i) so zu verändern gestattet, daß die Sperrklinke (8) bei der einen; Stellung der UmsehaltklInke (14) in der Sperrsteillung und, bei der anderen: Stellung der Umschaltklinke (14) in der Ruhestellung steht, in welcher die bei der Betätigung der Kupplung sich gegeneinander verdrehenden Kupplungsteile (6y 17) verriegelt sind.
  3. 3. Abschnappkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltklinke (l4) durch die am feststehenden Kupplungsteil angeordnete Weiche (2o, 21) in Abhängigkeit von der Drehzahl des Zünders in eine der Sperrstellung und eine der Ruhestellung' der Sperrklinke entsprechende Stellung einstellbar ist. q..
  4. Abschnappkupplung nach, Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dlas Schaltglied (31) zur Betätigung der Weiche auf einem in einem Kupplungsteil, schwenkbar gelagerten Fliehgewicht (33) angeordnet ist und die Weiche (2o, 21) bei Überschreitung einer bestimmten: Drehzahl in diejenige Stellung einstellt, in welcher diese die Umschaltklinke (14) und damit die Sperrklinke (8) von der Sperrstellung in die Ruhestellung umschaltet und die Weiche (20, 21) bei Unterschreitung einer bestimmten Drehzahl wieder in diejenige Stellung einstellt, in welcher sie- die Umschaltklinke (14) und; die Sperrklinke (8) von der Ruhesteflung in die Sperrstellung umschaltet.
  5. 5. Ab@schnappkupplung mach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehgewichtsmechanismus mit dem Schaltglied (3,1) zur Betätigung der Weiche (2o, 21) durch einen einhöckerigen Nocken (36"36") bei jeder Umdrehung einmal zu einer pendelnden Bewegung angestoßen wird, durch welche beim Zurückschwingen eine Änderung der Weichenstellung verursacht 'wird, wenn sich die Umlaufgeschwindigkeit merklich ändert.
  6. 6. Abschnappkupplung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken: (36) verstellbar ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand, der Technik sind im: Erteilungsverfahren folgende Druckschriften; in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 420941; französische Patentschrift Nr. 539 69,5.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146176B (de) * 1957-07-09 1963-03-28 Charbonnages De France Schutzeinrichtung gegen Kurzschluesse in elektrischen Netzen

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FR539695A (fr) * 1916-11-09 1922-06-29 Splitdorf Electrical Co Démarreur automatique par impulsions
DE420941C (de) * 1921-09-03 1925-11-04 Arthur George Lloyd Neighbour Magnetapparat

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