DE532299C - Sparuhr - Google Patents

Sparuhr

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DE532299C
DE532299C DEJ36749D DEJ0036749D DE532299C DE 532299 C DE532299 C DE 532299C DE J36749 D DEJ36749 D DE J36749D DE J0036749 D DEJ0036749 D DE J0036749D DE 532299 C DE532299 C DE 532299C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/0007Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for clockworks, e.g. alarm clocks, saving clocks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. AUGUST 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 b GRUPPE
Simon Hjalmar Jensen in Oslo
Sparuhr Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1929 ab
Bei Sparuhren bekannter Art, welche durch Münzeneinwurf während einer bestimmten Zeit in Gang erhalten werden, vorausgesetzt, daß die Uhren aufgezogen sind, geschieht die Entsp errang des Triebwerkes dadurch, daß die Münze auf ihrem Wege durch eine Führungsrinne auf einen Hebel einwirkt, der der vom Uhrwerk angetriebenen Kontrollscheibe gegenüberliegt. Zu diesem Zweck muß die Rinne mit einem seitlichen Schlitz versehen werden. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß sich bei gleichzeitigem Einführen mehrerer Münzen die Münzen leicht festsetzen, wodurch das richtige Funktionieren der Uhr verhindert wird.
Diesem Übelstand soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden, gemäß welcher die Schlitze für die beiden Hebel in zwei aneinanderstoßenden Flächen des!
Münzkanals angebracht sind. Während der Schlitz für die Kontrollscheibe in einer Schmalseite des Kanals in bekannter Weise angebracht ist, wirkt der die Unruhe freigebende Hebel durch einen Schlitz in der Breitseite des Kanals.
Hierdurch gelangt der Schlitz auf der anderen Schmalseite der Münzenrinne in Wegfall, so daß die Münzen einen ungestörten Durchgang 'erhalten und ihre Neigung -zum Festklemmen verhindert wird.
Weitere Vorteile der Erfindung erhellen aus der nachstehenden Beschreibung.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. r eine Ausführungsform derselben,
Abb. 2 eine Ansicht mit entsperrtem Triebwerk,
Abb. 3 und 4 Ansichten weiterer Ausführungsformen.
In dem Gestell 1 ist .die Unruhe 2" gelagert. Im unteren Teil des Gestells befindet sich ein Zahnrad 4, welches mit eine? sehr kleinen Geschwindigkeit durch ein zweites in Verbindung mit dem Uhrdruck stehenden Zahnrad 5 angetrieben wird. Auf der Achse 6 des Zahnrades 4 ist 'eine Zeitkontrollscheibe 7 befestigt, welche in bekannter Weise zur Kontrolle der für die Bewegung der Münze durch die Geldrinne 8 erforderliehen Zeit dient. Die Sp err anordnung des Ankers besteht gemäß Abb. 1 aus einem Hebel 9, welcher auf einem Zapfen 10 gelagert und mit einem Arm 11 ausgerüstet ist, der in der Sperrlage mit dem Stift oder Anschlag 3 in Eingriff kommt. Ferner besitzt der Hebel 9 einen dem Arm 11 entgegengesetzt gerichteten Arm 12 und einen hierzu senkrechten dritten Arm 13. Der untere Teil 14 des Hebels 12 ist breiter als die Diebe'
der Geldrinne 8 und paßt in eine Aussparung IS in der Schmalseite der Geldrinne hinein. Am Hebel 12 ist außerdem 'eine dünne Blattfeder 16 befestigt, welche gegen die Kontrollscheibe 7 anliegt und mit dieser durch eine dazu seitliche Aussparung in die Rinne 8 eingreift. Ferner ist ein Hebel 17 angeordnet, welcher an einem Zapfen 18 schwingbar befestigt ist und zwei einander !entgegengesetzt
ίο gerichtete Arme 19 und 20 trägt, wobei der Arm 19 bei der Schwingung des Armes 17 um den Zapfen 18 in einer senkrecht zu der Geldrinne 8 stehenden Ebene mit dem Arm 13 des Hebels 9 in Eingriff kommt. Der zweite Arm 20 des Hebels 17 ist gebogen und greift durch einen Schlitz 21 in deT flachen Seite der Geldrinne in diese ein.
Die in Abb. 1 gezeichnete Lage wird eingenommen kurz nachdem eine Münze 22 die Geldrinne 8 verlassen hat und bevor eine neue Münze eingeführt ist, so daß die Uhr nun stehengeblieben ist, weil der Arm 11 mit dem Stift 3 in Eingriff gekommen ist. Wenn nun eine Münze, wie in Abb. 2 gezeigt, in die Rinne 8 eingeführt worden ist, stößt sie unterwegs zuerst gegen den unteren Teil 14 des Hebels 9 und drückt diesen auf der Zeichnung nach rechts hinaus, wodurch der Sperrarm 11 des Hebels 9 gehoben wird und die Unruhe 2 nun wieder angetrieben werden; kann.
Die Münze 23 kommt nun zum Anliegen gegen die Feder 16, welche ihrerseits an einen der Nocken der Kontrollscheibe 7 anliegt. Indem sich diese in der Richtung des Pfeiles 24 dreht, wird die Münze weiter in der Rinne 8 heruntersinken, und bei ihrer Bewegung nach unten drückt sie' den unteren Arm 20 des Hebels 17 nach außen, so daß der Arm 19, auf den Arm 13 des Hebels 9 wirkt; der, Arm 11 desselben wird während .einer Zeitperiode, nachdem, die Münze die Stelle in der Rinne 8 verlassen hat, wo sie auf den Arm 14 des Hebels 9 wirkt, außer Eingriff mit dem Stift 3 der Unruhe gehalten. Erst wenn die Münze 22, wie auf Abb. 1 gezeigt, aus der Rinne herausfällt, geht der Arm 19 zurück, und die Feder 25 kann nun den Hebel 9 um den Zapfen 10 drehen, wodurch die Uhr gesperrt wird. Während der Bewegung der Münze nach unten dient die dünne Blattfeder 16 zur Verminderung der Reibung zwischen der Kontrollscheibe 7 und der Münze. Dieses ist von großer Bedeutung, wenn z.B.
Münzen mit gerillten Kanten verwendet werden.
Abb. 3 zeigt eine etwas einfachere Ausführung der Erfindung, wobei der Hebel nur zwei Armen' und 13' hat. Der Arm20 des Hebels 17 hat solche Abmessungen, daß die Münze ohne Verwendung des in Abb. 1 und 2 gezeigten Armes 14 des Hebels 9 den Hebeln' zur richtigen Zeit auslösen -wird. Hierdurch wird die Aussparung 15, in welche der Arm 14 eingreift, vermieden, wodurch eine weitere Sicherung dafür geschaffen wird, daß die Münze sich nicht festsetzen kann. Die dünne Blattfeder 16' ist in diesem Falle nicht, wie in Abb. 1 gezeigt, am Arm 14, s'ondewi an einer Schraube 26 am Gestell r befestigt.
Diese Ausführungsform der Erfindung hat sich nach den vorgenommenen Versuchen als sehr gut wirksam erwiesen. Es steht dem nichts im Wege, den Hebel 9 mit seinen verschiedenen Teilen nebst der Feder 25 fortzulassen, indem man dem Hebel 17 solche Gestalt und Abmessungen gibt, daß derselbe die Unruhe 2 sperrt, wenn sich keine Münze in der Geldrinne 8 befindet. Einige Einzelheiten einer solchen Ausführungsform sind in Abb. 4 gezeigt, die Wirkung entspricht der oben beschriebenen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Sparuhr mit Münzkanal, in dessen eine Schmalseite leine von dem Triebwerk angetriebene Kontrollscheibe eingreift, die die Münze innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zurückhält, und mit einem zweiarmigen die Unruhe in der go einen Stellung sperrenden und in der anderen Stellung freigebenden Hebel, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm (20) des Hebels (17) durch einen in der Breitseite des Münzenkanals angeordneten Schlitz (21) vorzugsweise rechtwinklig zur Münzfläche schwingbar ist.
2. Sparuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Verlängerung des Schlitzes für die Kontrollscheibe (7) und- oberhalb der Eintrittsstelle des Hebels (17) ein weiterer Hebel (9) in den Münzkanal (8) eingr eif t,. zu dem' Zwecke, die sofortige Auslösung der Unruhe zu bewirken, Wiährend der Hebel (17) dazu dient, diese Auslösung aufrecht zu halten, solange sich die Münze in dem Münzkanal befindet.
3. Sparuhr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Kontrollscheibe (7) in dem Münzkanal (8) eine Blattfeder (16) angeordnet ist, die die Reibung zwischen dar Münze und der Kontrollscheibe verringert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ36749D 1928-11-08 1929-01-16 Sparuhr Expired DE532299C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO532299X 1928-11-08

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DE532299C true DE532299C (de) 1931-08-26

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ID=19905995

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DEJ36749D Expired DE532299C (de) 1928-11-08 1929-01-16 Sparuhr

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