DE495078C - Nummernschalter fuer selbsttaetig betriebene Fernsprechanlagen - Google Patents

Nummernschalter fuer selbsttaetig betriebene Fernsprechanlagen

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Publication number
DE495078C
DE495078C DES70690D DES0070690D DE495078C DE 495078 C DE495078 C DE 495078C DE S70690 D DES70690 D DE S70690D DE S0070690 D DES0070690 D DE S0070690D DE 495078 C DE495078 C DE 495078C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
contact springs
impulse
movement
given
Prior art date
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Expired
Application number
DES70690D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Boehme
Otto Rinkow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES70690D priority Critical patent/DE495078C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE495078C publication Critical patent/DE495078C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/30Devices which can set up and transmit only one digit at a time
    • H04M1/31Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
    • H04M1/34Lost-motion or other arrangements for ensuring a pause between successive digit transmissions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Nummernschalter für selbsttätig betriebene Fernsprechanlagen Nummernschalter mit Leerlauf in beiden Bewegungsrichtungen ihres Einstellgliedes sind bekannt. Dieser Leerlauf hat den Zweck, die Pausen zwischen den einzelnen Stromstoßreihen einer einzustellenden Zahl zu vergrößern, um eine sichere Einstellung der durch die Stromstöße beeinflußten Schaltwerke zu erzielen.
  • Bei den bekannten Nummernschaltern der genannten Art findet ein solcher Leerlauf in der Ablaufbewegung des Schalters entweder nur vor oder nur nach der Stromstoßgabe statt. Der Nummernschalter der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich hiervon grundsätzlich dadurch, daß erfindungsgemäß die auf die Stromstoßgabe einwirkenden Teile des Schalters derart ausgebildet sind, daß während derAblaufbewegung des Schalters vor und nach der Stromstoßgabe je eine Leerlaufstrecke erzielt wird.
  • Hierdurch wird ihre Wirkungsweise verbessert, da nun außer Erzielung einer genügend großen Pause zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stromstoßreihen auch erreicht ist, daß durch den Leerlauf vor Beginn der Stromstoßgabe während der Ablaufbewegung des Schalters der diese Bewegung beeinflussende Bremsregler erst nach Erreichung seiner vollen Umdrehungszahl seine Wirkung auf die Stromstoßgabe ausüben kann.
  • Gemäß der Erfindung ist die Leerlaufstrecke vor der Stromstoßgabe kürzer bemessen als diejenige nach der Stromstoßgabe, da für die Erreichung der vollen Umdrehungszahl des Bremsreglers, vom Beginn der Ablaufbewegung des Schalters ab gerechnet, nur eine verhältnismäßig geringe Zeitspanne erforderlich ist.
  • Ein Nummernschalter mit den Kennzeichen der Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • In der Abb. i ist der Schalter in Rückansicht gezeigt.
  • Abb. 2 und 3 zeigt den Schalter in Seitenansicht in seiner Ruhelage und in seiner Arbeitsstellung unter Fortlassung des Bremsreglers und der Kontaktfedersätze. Diese sind hier der besseren Übersichtlichkeit wegen nur schematisch angedeutet.
  • Die Abb. q. und 5 zeigen Einzelheiten des Schalters in vergrößertem Maßstabe, ebenfalls von einer Seite des Schalters aus gesehen, in zwei verschiedenen Stellungen.
  • Die Einstellscheibe des Schalters ist mit t bezeichnet. :2 sind die Aussparungen in der Scheibe zum Einsetzen des Fingers zwecks Aufzugs -, und 3 ist der Anschlag zur Begrenzung der Aufzugsbewegung. 4 ist die unterhalb der Einstellscheibe angeordnete Montageplatte, welche zur Befestigung des Bremsreglers 5, der Kontaktfedersätze 6 und 7 für den Stromstoßkontakt und für andere Schaltzwecke dient. Die Drehachse 8 der Einstell- Scheibe ist durch die Montageplatte ¢ hindurchgeführt und trägt das mit ihr fest verbundene Zahnrad g. Dieses Zahnrad hat außer seinen Zähnen am Umfange des Rades noch durch Aussparungen 1a gebildete Stege i i. Die Zähne dienen zur Mitnahme des Bremsreglers 5, vermittels dessen Schnecke i o, während die Stege i i mit einem Zwischen-0 CY ied zusammenarbeiten, welches zur Beeinflussung des Stroinstoßkontaktes 13 benutzt wird. Das Zwischenglied- besteht aus zwei zu beiden Seiten des Zahnrades 9 auf der Achse 8 lose angeordneten und in Reibungseingriff mit dein Zahnrad stehenden Blechen i.1. Beide Bleche greifen mit ihrem Arm 15 über das Rad 9 hinweg. Bei der Verstellung des Schalters können die Arme 15 vermittels der Stege i i des Zahnrades 9 vorübergehend gespreizt und geschlossen werden. In der Ruhelage des Schalters befinden sich diese Arme 15 in geschlossener Stellung zwischen den beiden Kontaktfedern 6 des Stromstoßkontaktes 13. Beim Aufziehen der Einstellscheibe in der Pfeilrichtung wird das Zahnrad 9 mitgenommen. Gleichzeitig werden aber auch die beiden Bleche 14 einen bestimmten, durch Anschläge 17 und 18 begrenzten Weg mitgenommen, der den einen Leerlauf des Schalters bildet. Da sich die Arme 15 jetzt außerhalb der Kontaktfedern 6 befinden, so wird durch ihre vorübergehende Trennung bei der weiteren Verstellung des Zahnrades 9 kein Einfuß auf den Stromstoßkontakt 13 ausgeübt. Bei der Drehung des Zahnrades 9 wird auch der Bremsregler 5 vermittels seiner Schnecke io mitgenommen. Eine Beeinflussung des Bremsreglers kann jedoch in dieser Drehrichtung des Zahnrades verhindert werden, z. B. durch eine federnde Kupplung, welche den lose auf seiner Achse angeordneten Bremsregler nur während der Ablaufbewegung des Schalters wirksam werden läßt. Diese Anordnung ist für die Erfindung unwesentlich und daher nicht dargestellt und beschrieben.
  • Ist nun die Einstellbewegung des Schalters vollendet, so wird die Einstellscheibe i freigegeben, und sie bewegt sich jetzt unter der Einwirkung einer beim Einstellen gespannten Feder in ihre Anfangslage zurück. Gleich am Anfang dieser Ablaufbewegung werden die beiden Arme 15 des Zwischengliedes 14 durch das Zahnrad 9 in ihre Anfangslage zurückgebracht und dort vermittels der Anschläge 17 an einem Stift 18 der Montageplatte 4. festgehalten. Da während der Mitnahme der Arme 15 keine Stromstoßgabe stattfinden kann, so bildet diese Bewegung den Leerlauf vor der Stromstoßgabe während der Ablaufbewegung des Schalters.
  • Durch die erfolgte Drehung des Zahnrades 9 wurde jedoch bereits der Bremsregler 5 in Gang gesetzt, so daß dieser bei Beginn der Stromstoßgabe schon seine volle Umdrehungszahl erreicht hat. Bei der weiteren Drehung des Zahnrades 9 und der dadurch bewirkten Spreizung der Arme 1,5 erfolgt nun infolge ihrer Stellung zwischen den Kontaktfedern eine COffnung des Strornstoßkontaktes 13, und zwar so oft, als Stege ii des Rades in Berührung finit den Ansätzen 16 der Arme kommen. Da die Anzahl der Stege ii der Zahl der Fingeröffnungen 2 der Scheibe i entspricht, so werden der Verstellung der Scheibe i entsprechend viel Stromstöße ausgesandt.
  • Am Ende der Ablaufbewegung des Schalters findet nun nach der Stromstoßzabe wieder ein Leerlauf statt. Zu diesem Zweck sind an dem inneren Zahnrad des Rades 9 mehrere Stege i i zwischen den Aussparungen 12 fortgelassen, so daß hier eine größere Aussparung entsteht. Wenn das Zahnrad 9 daher am Ende der Ablaufbewegung des Schalters sich mit dieseln Teil zwischen den Armen 15 bewegt, so kann infolge des Fehlens der Stege keine Spreizung der Arme erfolgen und daher auch keine Beeinflussung der Kontaktfedern stattfinden. Dieser Leerlauf kann je nach der Länge der großen Aussparung verschieden bemessen werden und dient in an sich bekannter Weise dazu, die Pause zwischen den einzelnen Stromstoßreihen so groß zu halten, daß ein sicheres Einstellen der durch die Stromstöße beeinflußten Schaltwerke erzielt wird. Vergrößert wird die Pause noch dadurch, daß dieser Leerlauf auch bei Einstellung der Scheibe zur Wirkung kommt und so die Pause selbsttätig verlängert.
  • Es soll nun an Hand der Abb: 4 und 5 noch die bei der Bedienung des Schalters erfolgende Beeinflussung eines für andere Zwecke am Schalter angeordneten Kontaktsatzes erläutert werden. Dieser Kontaktsatz 7, wel- i eher z. B. zum Kurzschließen des Mikrophons benutzt werden kann, befindet sich hier unter dem Stromstoßkontakt-Federsatz 6. Seine Kontakte sind während der Ruhelage des Schalters geöffnet und müssen während der Benutzung geschlossen gehalten werden. Zu diesem Zweck ist auf der Schalterachse 8 ein Mitnehrner i g fest angeordnet, ferner ist lose auf der Achse 8 ein Schaltarm 2o gelagert, der an seinem freien, nach außen ragenden Ende eine Isolierrolle 21 trägt. In der Ruhelage des Schalters wird diese Rolle ai durch den Mitnehmer ig in einer Stellung zwischen den beiden abgebogenen Enden der Kontaktfedern 7 gehalten. Wird der Schalter verstellt, so entfernt sich der Mitnehmer ig von dem Schaltarm, -o, und dieser wird nun durch die Spannung der Kontaktfedern 7 mit seiner Rolle 21 aus den Federn 7 herausgedrückt und deren Kontakte geschlossen. Der Schaltarm 21 bleibt noch so lange in dieser Stellung, bis der Schalter kurz vor Erreichung der Ruhelage mit seinem 1VIitnehmer i9 die Rolle 21 des Schaltarmes.2o in die Federn 7 hineinbewegt und dadurch die Kontakte wieder öffnet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nummernschalter für selbsttätig betriebene Fernsprechanlagen mit Leerlauf des Schalters in beiden Bewegungsrichtungen seines Einstellgliedes, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Stromstoßgabe einwirkenden Teile (9, 14, 15) des Schalters derart ausgebildet sind, daß während der Ablaufbewegung des Schalters vor und nach der Stromstoßgabe je eine Leerlaufstrecke erzielt wird.
  2. 2. Nummernschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leerlaufstrecke vor der Stromstoßgabe kürzer bemessen ist als diejenige nach der Stromstoßgabe.
  3. 3. Nummernschalter nach Anspruch i mit zur besonderen Umschaltung dienenden, durch ein Schaltglied gesteuerten Kontaktfedern, dadurch gekennzeichnet, daß das die Kontaktfedern (7) beeinflussende Schaltglied (-21) in der Ruhelage des Schalters im Eingriff mit den Kontaktfedern (7) gehalten wird und bei Aufzug der Einstellscheibe (i) durch die Spannung der Kontaktfedern (7) außer Eingriff mit diesen gebracht wird.
DES70690D 1925-07-09 1925-07-09 Nummernschalter fuer selbsttaetig betriebene Fernsprechanlagen Expired DE495078C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966447C (de) * 1952-10-26 1957-08-08 Standard Elek K Ag Nummernschalter fuer Fernsprechselbstanschlussanlagen
DE1018105B (de) * 1955-06-25 1957-10-24 Automatic Telephone & Elect Nummernwaehlvorrichtung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966447C (de) * 1952-10-26 1957-08-08 Standard Elek K Ag Nummernschalter fuer Fernsprechselbstanschlussanlagen
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