DE417780C - Sicherungsvorrichtung fuer dynamoelektrische Zuendmaschinen mit Federantrieb - Google Patents

Sicherungsvorrichtung fuer dynamoelektrische Zuendmaschinen mit Federantrieb

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DE417780C
DE417780C DESCH71910D DESC071910D DE417780C DE 417780 C DE417780 C DE 417780C DE SCH71910 D DESCH71910 D DE SCH71910D DE SC071910 D DESC071910 D DE SC071910D DE 417780 C DE417780 C DE 417780C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

  • Sicherungsvorrichtung für dynamoelektrische Zündmaschinen mit Federantrieb. Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung für dynamoelektrische Zündmaschinen mit Federantrieb, die den Zweck hat, eine richtige, verläßliche und zeitgemäße Betätigung der üblichen Kurzschlußvorrichtung und das hindernislose Ablaufen der Ankerantriebsfeder nach erfolgter Auslösung derselben zu sichern.
  • Zu diesem 'Zweck ist die Anordnung so getroffen, daß sowohl der die Kurzschlußvorrichtung in Wirksamkeit setzende Kurzschlußhebel. in betätigter Stellung als auch die zwecks Auslösens der Ankerantriebsfeder aus dem zugehörigen Sperrad ausgehobene Auslöseklinke in ausgerückter Stellung unter Vermittlung eines auf dem Kurzschlußhebel und eines auf der Auslöseklinke selbst angebrachten Hilfsorgans so lange zwangsweise gehalten wird, bis das Wiederaufziehen der Antriebsfeder erfolgt. Das an dem Kurzschlußhebel und das an der Auslöseklinke beweglich angebrachte Hilfsorgan wird vorteilhaft von einer besonders eingerichteten,, mit der Zugfeder gekuppelten Steuerscheibe beeinflußt, um die Sicherung in der angegebenen Weise zu bewirken.
  • Falls sowohl der Kurzschlußhebel als auch die Auslöseklinke mit einem Hilfsorgan versehen sind, kann für beide eine gemeinsame Steuerscheibe vorgesehen sein.
  • Die Abb. i und 2 der Zeichnungen veranschaulichen eine der Erfindung gemäß eingerichtete dynamoelektrische ,.Minenzündvorrichtung in zwei senkrechten Schnitten. Die Abb. 3 und 4. zeigen die Sicherungsvorrichtung für den Kurzschlußliebel und für die Sperr- und Federauslöseklinke in Ansicht. Die Abb. 5 bis 9 zeigen die Sicherungsvorrichtung für die Sperr- und Federauslöseklinke für sich allein in verschiedenen Darstellungen. Die Abb. i o bis i i zeigen die Sicherungsvorrichtung für den Kurzschlußhebel für sich allein bei geöffnetem und geschlossenem Kontakt. Das Ankerantriebsrad i der Zündmaschine ist in bekannter Weise durch eine einseitig wirkende Klinke 2 mit dem auf der Federhülse 3 befindlichen Sperrad 4. einseitig gekuppelt. Auf der Federhülse 3 befindet sich auch eine Steuerscheibe 5; diese kann, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, mit der Hülse 3 auch aus einem Stück hergestellt sein. Auf der Federhülse ; ist ferner die Zugfeder 6 angenietet, «nährend deren zweites Ende am Federgehäuse 7 befestigt ist. Das Ankerantriebsrad i greift in ein :lufziehrad 9 ein, das mit dem Aufziehbolzen io gekuppelt ist. An die Sperr- und Auslöseklinke i i, die mit dem Abfeuerungsbolzen 12 fest gekuppelt ist, ist ein Hebel 13 angelenkt, welcher durch eine Blattfeder 1,1 an die Seiteilwand (Flanke) der Steuerscheibe 5 gedrückt wird. Auf der perspektivischen Darstellung (Abb. 8, 9) ist dieser angelenkte Hebel 13 der leichteren Lbersicht wegen außen angebracht. " Die Sperrklinke i i wird durch Feder 15 in die Sperrverzahnung 16 des Antriebsrades i gedrückt. Sobald die Sperrklinke i i entgegen der Wirkung der Feder 15 aus dem Sperrrad 16 des Antriebsrades i ausgehoben wird, gleitet der angelenkte Hebel 13 unter Wirkung der Feder 14. von der Seitenwand der Steuerscheibe 5 auf die Umfläche derselben und läßt die Sperrklinke i i so lange nicht einfallen, als sich das Antriebsrad i mit dem Sperrad 16 in der Richtung des Uhrzeigers (Abb.6) bewegt. Bewegt sich aber das Antriebsrad i mit dem Sperrad 16 entgegen der Drehrichtung des Uhrzeigers, wie dies beim Aufziehen der Feder 6 der Fall ist, dann wird mittels des eine Stufe 17 bildenden Randes einer auf der Steuerscheibe 5 angebrachten Kerbe oder Vertiefung i 8 der drehbare Hebel 13 zurückgeschoben, so daß er wieder an der Seitenwand der Steuerscheibe 5 gleiten muß. Solange sich also das Antriebsrad i mit dem Sperrad 16 (beim Aufziehen der Feder 6) entgegen der Drehung des Uhrzeigers bewegt, wird die Sperrklinke i i am Eingriff in die Zähne des Sperrades 16 nicht behindert, wird sie aber mit ihrem angelenkten Hebel 13 zwecks Auslösung der Zugfeder 6 ausgerückt, in welchem Falle sich das Sperrad 16 mit dem Antriebsrad i im Sinne des Uhrzeigers bewegt, so kann die Sperrklinke i i so lange nicht in die Zähne des Sperrades 16 zurückfallen, als die Drehung in dieser Richtung andauert. Die Sperrklinkensicherungsvorrichtung soll also bewirken, daß während des Ablaufens der Zugfeder 6, also des Betriebs der Zündmaschine, die Sperrklinke i i nicht in die Zähne des Sperrades 16 einfällt, während beim iSpannen der Zugfeder 6, d. h. wenn die Steuerscheibe 5 wieder in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird, die Sperrklinke i i sofort wieder in die Zähne des Sperrades 16 einfallen muß. Die Abb, q, und 5 zeigen die Stellung der Sperrklinke i i beim Aufziehen der Antriebszugfeder 6. Abb. 6 zeigt die ausgerückte und in ausgerückter Stellung gesicherte Sperrklinke i i beim Federablauf oder Rücklauf. Abb. 7 zeigt die Teile in dem Augenblick, wo zu Beginn des Aufziehens der Feder 6 die durch die Kerbe 18 gebildete Stufe 17 den Hebel 13 zurückzuschieben beginnt, so daß er wieder an der Seitenwand der Steuerscheibe 5 gleitet und die Klinke i i von neuem mit dem Sperrad 16 in Eingriff kommt.
  • Die Kurzschlußvorrichtung i9 der Zündmaschine kann, wie dargestellt, mit einer der beschriebenen Vorrichtung wesensgleichen Einrichtung versehen werden, die die richtige, verläßliche und zeitgerechte Wirkungsweise der üblichen Kurzschlußvorrichtung sichert, In diesem Fall kann die Sicherungsvorrichtung eine besondere zweite Steuerscheibe 5 erhalten, oder eine einzige Steuerscheibe 5 kann in entsprechender Ausführung beiden Sicherungsvorrichtungen gemeinsam sein.
  • Auf dem die Kurzschlußvorrichtung i9 bedienenden Einschalthebel 2o ist ebenfalls ein schwenkbares Organ, nämlich ein Exzenter 21, befestigt, dessen Bewegung nach beiden Richtungen durch Anschlagflächen 22 begrenzt wird. Die Steuerscheibe 5 trägt noch einen Stift 23. Wenn die Zugfeder 6 gespannt wird, dreht sich die Steuerscheibe 5 entgegen der Drehrichtung des Uhrzeigers. Nach erfolgter Auslösung der Feder 6 dreht sich die Steuerscheibe 5 in der Richtung des Uhrzeigers. Der Stift 23 verschwenkt das Exzenter 21 bei Drehung der Steuerscheibe 5 in der Uhrzeigerrichtung bis zum Anschlag, und dadurch wird dasselbe so verdreht, daß sein längster Schenkel auf dem Umfang der Steuerscheibe 5 zu liegen kommt und vorteilhaft noch etwas über die Radialstellung hinausgeht, wie aus Abb. io ersichtlich ist.
  • Hierdurch wird der Einschalthebel 20 verdreht und die Kontaktfeder 24 der Kurzschlußvorrichtung von ihrem Gegenkontakt abgehoben (Abb. io). Beim Aufziehen der Feder 6 fällt das Exzenter 21 in eine Einkerbung 25 der Steuerscheibe 5 ein, wodurch es wieder in seine Ruhestellung zurückgebracht wird. Dadurchkommen aber auch derEinschalthebel 2o und die Kurzschlußkontaktfeder 24 wieder in ihre Ruhelage (Abb. i i). Beim Aufziehen der Zugfeder 6 wird also der Kurzschlußkontakt 24 durch Umlegen des Exzenters 2 i geschlossen, und zwar bewegt sich in diesem. Falle die Steuerscheibe 5 entgegen der Drehrichtung des Uhrzeigers. Der Kurzschlußkontakt 24. muß etwa während einer ganzen Umdrehung der Steuerscheibe 5 geschlossen bleiben, wenn sich letztere im, Sinne des Uhrzeigers bewegt, was nach erfolgter Auslösung der Zugfeder 6 der Fall ist. Erst nachdem sich die Steuerscheibe 5 etwa eine ganze Umdrehung im Sinne des Uhrzeigers bewegt hat, wird das Exzenter 21 durch den Stift 23 verstellt, so daß er mit seinem längeren Schenkel radial zum Mittelpunkt der Steuerscheibe oder etwas darüber hinaus zu stehen kommt und dadurch den Kurzschlußkontakt so lange offen hält (Abb. to), als sich die Steuerscheibe in der Richtung des Uhrzeigers dreht. Die Laufrichtung im Sinne des Uhrzeigers ist immer diejenige, die nach erfolgter Aulösung der Zugfeder 6 stattfindet, während die andere Drehung entgegen der Uhrzeigerbewegung diejenige ist, die beim Spannen oder Aufziehen der Zugfeder 6 stattfindet.

Claims (3)

  1. PATE NT-ANS1'RÜciIE: i. Sicherungsvorrichtung für dynamoelektrische Zündmaschinen mit Federantrieb, die eine Kurzschlußvorrichtung und eine die Antriebsfeder sperrende und auslösende Klinke enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der die Kurzschlußvorrichtung (i9) beeinflussende Kurzschlußhebel (2o) in seiner wirksamen Stellung (Aufhebung des Ankerkurzschlusses) als auch die zwecks Auslösens der Ankerantriebsfeder (6) aus dem zugehörigen Sperrad (16) ausgehobene Klinke (i i ) und in ihrer ausgerückten Stellung unter Vermittlung je eines am Kurzschlußhebel (2o) und eines an der Auslöseklinke (i i ) selbst beweglich angebrachten Hilfsorgans (21 und 13) so lange zwangsweise gehalten werden, bis die Antriebsfeder (6) wieder aufgezogen wird.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die am Kurzschlußhebel (20) und an der Auslöseklinke (i i) selbst angebrachten beweglichen Hilfsorgane (21 und 13) von einer gemeinsamen oder je einer besonders eingerichteten, mit der Zugfeder (6) gekuppelten Steuerscheibe (5) beeinflußt werden.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem Kurzschlußhebel (2o) angebrachte Hilfsorgan aus einem begrenzt drehbaren Exzenter (21) besteht, das beim Federablauf etwa mittels eines an einer geeigneten Stelle befindlichen Stiftes (23) der Steuerscheibe (5) zeitgerecht in jene Grenzstellung gebracht wird, bei der die Kurzschlußvorrichtung betätigt, etwa deren Kontakt geöffnet wird, während das Exzenter (21) beim Aufziehen der Zugfeder (6) etwa durch eine Kerbe (25) der Steuerscheibe (5) wieder zurückgestellt, d. h. in die andere Grenzstellung gebracht wird, in der die Kurzschlußvorrichtung geschlossen ist. ¢. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Sperr- und Federauslöseklinke (i i ) angebrachte Hilfsorgan aus einem drehbaren und federnden Hebel (13) besteht, der beim Ausheben der Klinke (i i) zwecks Auslösens der Antriebszugfeder (6) auf den Umfang der Steuerscheibe (5) gelangt und hierdurch während des ganzen Federablaufes zwangsweise ausgerückt gehalten wird, während beim Aufziehen der Zugfeder (6) der Hebel (13) vorteilhaft durch den eine Stufe (17) bildenden Rand einer Kerbe (18) der Steuerscheibe (5) wieder zurückgeschoben und in jene Stellung zurückgebracht wird, in der er an der Seitenfläche der Steuerscheibe (5) gleitet, so daß die Sperrklinke (i i) wieder in das Sperrrad (16) eingreift.
DESCH71910D 1923-10-27 1924-10-25 Sicherungsvorrichtung fuer dynamoelektrische Zuendmaschinen mit Federantrieb Expired DE417780C (de)

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