DE21192C - Neuerungen an telephonischen Signalapparaten - Google Patents
Neuerungen an telephonischen SignalapparatenInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q5/00—Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
- H04Q5/02—Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an jener Klasse von Telephonsignalen, welche
als Einzelrufer bekannt sind. Der Zweck der Erfindung ist, das Central- oder Haupt-Bureau
eines telephonischen Systems in den Stand zu setzen, das Rufsignal einer der angeschlossenen
bezw. einer bestimmten Station zu läuten, ohne die anderen. Signale in demselben Kreise mitzuläuten.
Die in Fig. 2 und 3 gezeigte Vorrichtung für die Haupt-Station besteht aus einem Uhrwerk
oder durch Feder getriebenem Räderwerk a, dessen Bewegung in der Normalstellung durch
einen Anschlagarm b angehalten wird. Dieser Arm b sitzt auf einer drehbaren Spindel c des
Uhrwerkes und steht mit der Anhaltevorrichtung e im Eingriff. Die Vorrichtung e ist mit
Spiralfeder f versehen, welche dazu dient, den Vorsprung g mit dem Arm b im Eingriff zu
halten. Die Spindel c, auf welcher der Arm b sitzt, trägt einen drehbaren Metallarm i mit
Contact j.
Das Räderwerk, die Anhaltevorrichtung und der Arm i sind elektrisch mit einander und
mit der nach der betreffenden Station führenden Linie verbunden. Die Metallplatte k ist
von dem Uhrwerk α und dem Arm i isolirt, mit Ausnahme der Zeit, zu welcher die
Station angerufen werden soll, und steht in elektrischer Verbindung mit der Batterie, der
magneto-elektrischen Maschine oder einer anderen elektrischen Kraftquelle. Ein drehbarer
Contactarm / ist an der Scheibe k befestigt, von gleichem Radius und concentrisch zum
Arm i angeordnet. Der Arm / liegt hinter der Platte k und in dem Weg, welchen der Con
tact j beschreitet, wenn derselbe durch die Einwirkung des Uhrwerkes gedreht wird. Auf
demselben Zapfen mit dem Arm /, auf der entgegengesetzten Seite der Platte k, die mit
Zahlen versehen ist, sitzt ein Zeiger m. Ein geriffelter Knopf 11 oder anderer passender Griff
ist mit dem Arm / und dem Zeiger m verbunden,
so dafs diese nach Bedarf durch die Hand gestellt werden können. Die Zahlen auf dem
Zifferblatt bezw. der Scheibe k zeigen die verschiedenen Punkte, auf welche der Zeiger m
und der damit verbundene Arm / gedreht werden, um einen der Angeschlossenen zu rufen,
dessen Stationsnummer mit der Zahl am Zifferblatt, auf welche der Zeiger gestellt wird, übereinstimmt.
Das in der Zeichnung dargestellte Zifferblatt ist für zehn Stationen bezw. zehn Angeschlossene
berechnet; es kann jedoch eine beliebige Anzahl auf gleiche Weise eingerichtet werden.
Die mit dem Uhrwerk elektrisch verbundene Anhaltevorrichtung e ist so angeordnet, dafs
dieselbe in Berührung mit dem mit dem Zifferblatt k elektrisch verbundenen Contact 0 kommt,
wenn die Anhaltevorrichtung niedergedrückt wird, um das Räderwerk freizugeben. Demnach
bildet das Räderwerk mit dem Arm i und der Anhaltevorrichtung e ein mit der Linie
eng verbundenes Glied, und das mit der Batterie verbundene Zifferblatt k, der Arm / und
der Contact ο bilden das zweite Glied des Kreises. Diese Theile sind verbunden, um den
Kreis von der Batterie nach der Linie zu schliefsen, einmal bei eo, wenn die Anhaltevorrichtung
bewegt wird, um das Räderwerk in Bewegung zu setzen, und das andere Mal, wenn
der Contact j des Armes i bei der Bewegung des Uhrwerkes über den Contactarm / gleitet.
Der Raum zwischen dem zweimaligen Schliefsen des Kreises hängt von der Stellung des Armes
mit Bezug auf die Anfangsstellung des Armes e ab und ist demzufolge bei jeder der Zahlen
am Zifferblatt, auf welche der Zeiger m gestellt wird, verschieden.
Der Annahmeapparat an der Anschlufsstelle, Fig. i, enthält zwei getrennte Uhrwerke a2 b2,
welche unabhängig von einander durch Federn oder Gewichte getrieben werden. Eines der
Räder des Uhrwerkes a2 wird durch eine Ankerhemmung controlirt, so dafs dasselbe eine gleichmäfsige
Bewegung erhält, und ist dessen Spindel c2 mit Haltearm d2 versehen. Dieser Arm d2
tritt mit einem Schnepper e2 in Eingriff, welcher
an der Armatur/2 eines Elektromagneten £·2
befestigt ist und durch diesen bewegt wird. Der Elektromagnet g2 ist in den Hauptkreis
eingeschaltet, welcher von dem Uhrwerk a des Uebermittelungsapparates an der Hauptstation
nach der angeschlossenen Station führt.
Das Räderwerk b2 ist angeordnet, um eine Glocke h2 anzuschlagen, ähnlich, wie dies bei
gewöhnlichen Uhrwerken der Fall ist. Eines der Räder des Werkes ist mit einer Reihe von
Stiften P versehen, welche beim Drehen des Rades mit dem Hammerhebel /z3 in Eingriff
treten und ein Vibriren des Hammers sowie das Anschlagen der Glocke verursachen. Das
Räderwerk wird durch die Anhaltevorrichtung z'2 controlirt, deren Arm z3 mit dem Flügel/2 des
Räderwerkes in Eingriff steht.
Der Arm z4 der Anhaltevorrichtung wird so bewegt, dafs der Arm is aus der Einkerbung o2
gehoben und der Arm z'3 gleichzeitig so aufser Eingriff mit dem Flügel gesetzt wird, dafs das
Räderwerk b2 sich in Bewegung setzen kann, um die Signalglocke zum Tönen zu bringen.
Durch die Armatur m2 eines Elektromagneten n2
läfst die Anhaltevorrichtung zu, .dafs das Räderwerk
b2 sich so lange dreht, bis eine andere Einkerbung o2 so herumgedreht wird, dafs dieselbe
den Arm z5 aufnimmt, während der Magnet n2 und die Armatur m2 ihre ursprüngliche
gegenseitige Stellung einnehmen. Das in Bewegung befindliche Räderwerk giebt eine bestimmte
Anzahl Schläge auf die Glocke, um die Aufmerksamkeit des Angeschlossenen zu erregen.
Der Elektromagnet n2, durch welchen die Signalvorrichtung l·2 controlirt wird, ist so eingerichtet,
dafs das eine Ende seiner Umwickelung mit dem Hauptkreis, das andere Ende mit einem
Contact r in Verbindung steht.
Der Contact r ist bei normaler Stellung vom Räderwerk sowie vom Gestell isolirt, liegt jedoch
in dem vom Anhaltearm d2 beschriebenen Weg, wenn der Arm durch das Freigeben des
Räderwerkes ä2 in Drehung versetzt wird. Der Anhaltearm bezw. das Gestell des Uhrwerkes
ist mit der Erde oder mit der nach der nächsten Station führenden Hauptlinie verbunden,
und es wird der Kreis des Magneten n2 nur
dann geschlossen, wenn der Contact r mit dem Anhaltearm d2 in Berührung kommt. Hierdurch
wird der Kreis von dem Magnet n2 nach der Erde oder nach der nächsten Station der Hauptlinie
geschlossen. Diese Contacte r der verschiedenen Apparate, die in demselben Kreis
angeordnet sind, werden an verschiedenen Stellen zu der Bewegung der Haltearme d2 angeordnet,
so dafs der Contact bei den verschiedenen Apparaten zu verschiedener Zeit erfolgt, der gleichzeitigen
Bewegung des Räderwerkes a2 der verschiedenen Stationen entsprechend. Der
Anhaltearm d2 und der Contact r bilden den Schlufs des Kreises und werden durch das
Räderwerk a2 controlirt.
Die Bewegung des Apparates ist aus Fig. 4 ersichtlich, wo ein Uebermittelungs- und zwei
Annahmeapparate des einen Kreises dargestellt sind. Die Räderwerke der verschiedenen Apparate
sind so regulirt, dafs sie sämmtlich übereinstimmend laufen. Wird, der Zeiger m des
Uebermittelungsapparates gegenüber der Zahl 1 gestellt, so kommt der Arm ij mit dem Arm /
in dem Moment in Berührung, in welchem der Arm d2 den Contact r im Aufnahmeapparat
der ersten Station erreicht. Wird der Zeiger tn auf die Zahl 2 gestellt, so wird der Contact
zwischen den Armen i und / in dem Moment hergestellt, in welchem der Arm d2 den Contact
r der zweiten Station erreicht, wobei der Arm den Contact der Station 1 bereits passirt
hat. Indem der Zeiger des Apparates der Haupt-Station auf eine gewünschte Zahl gestellt
und die Vorrichtung e niedergedrückt wird, wird der Kreis zuerst zwischen e und ο der
Haupt-Station geschlossen und ein Strom durch die Magnete g2 der Ann ah me apparate so gesendet,
dafs sämmtliche Räderwerke β2 in Bewegung
gesetzt werden. Hiernach wird e freigegeben und durch die Feder / so vom Contact
0 abgezogen, dafs der Kreis nicht geschlossen bleibt, bis der Arm i den Arm / des
Uebermittelungsapparates erreicht. Zu dieser Zeit kommt der Arm d2 mit dem Contact r
in Berührung bei derjenigen Station, welche mit der Zahl übereinstimmt, auf welche der Zeiger
gestellt wird.
Ein zweiter elektrischer Strom wird auf diese Weise durch den Magnet n2 der Station gesendet, deren Nummer mit der Zahl am Zifferblatt
des Uebermittelungsapparates, auf welche der Zeiger m gestellt ist, übereinstimmt.
Hierdurch wird die Armatur m2 bewegt, das
Räderwerk P der Station freigegeben und die Signalglocke geläutet. Die Kreise der Magnete n2
der anderen Stationen bleiben zwischen den Contacten .r und den Armen d offen und wer-
den nicht berührt, so dafs die Apparate kein Signal geben.
Aus Fig. ι ist ersichtlich, dafs die Armatur zum Controliren des Anhaltearmes des Uhrwerkes
ß3 mit zwei Vorsprüngen «4 und das
Hemmungsrad bl mit einer Signalscheibe versehen ist. Die Signalscheibe ist in verschiedene
Abtheilungen 20, 21 von verschiedener Farbe getheilt, oder die Abtheilungen sind auf andere
Weise von einander unterschiedlich gemacht.
Der Apparat wird in ein Gehäuse eingeschlossen und so mit einer Glasplatte versehen,
dafs ein Theil der Signalscheibe sichtbar ist. Die beiden Vorsprünge al sind so angeordnet,
dafs, wenn der Arm d1 mit einem dieser Vorsprünge
im Eingriff steht, die eine Abtheilung der Scheibe, z. B. Abtheilung 20, sichtbar wird;
wenn der Arm mit dem zweiten Vorsprung a2 im Eingriff steht, eine andere Abtheilung 21
sichtbar ist. Werden die Haltearme von einem der ersten Vorsprünge al nun vom TeIegraphisten
durch einen Strom von der Haupt-Station freigegeben und der Strom sofort abgeschlossen,
so dafs der zweite Vorsprung a4'
mit dem Arm d2 in Eingriff kommt, so wird ein Signal von anderer Farbe sichtbar. Hieraus
ersieht man, ob die Linie frei ist oder nicht. Ist an der angeschlossenen Station die eine
Farbe sichtbar, so weifs der Angeschlossene, dafs die Linie frei ist; ist die andere Farbe
sichtbar, so weifs er, dafs die Linie in Benutzung genommen ist und dafs er abwarten
rnufs, bis das Signal wechselt.
Es ist in vielen Fällen wünschenswert,
Glockensignale von gewöhnlicher Construction in demselben Kreise mit dem Anrufungskreise,
Fig. i, anzubringen. Das Räderwerk wird zu diesem Zweck so angeordnet, dafs der Contact
zwischen den Contactarmen i I des Uebermittelungsapparates,
den Armen d2 und dem Contact r der Annahmeapparate nur dann stattfindet,
nachdem genügend Zeit vergangen ist, um die Glocke zum Tönen zu bringen.
Der Uebermittelungsapparat ist in solchem Fall mit Contact t versehen, der elektrich mit k verbunden
ist und auf einer von der Spindel c des Rades α getragenen Scheibeu ruht. Die Scheibe«
ist, mit Ausnahme eines kleinen Stückes ihres Umfanges, von Isolirmitteln umgeben. Dieses
Stück bleibt während des ersten Theiles der Bewegung des Räderwerkes mit dem Contact t
in Berührung, so dafs der -Kreis zwischen Batterie und Linie am Uebermittelungsapparat geschlossen
wird. Ein Schlüssel w wird an einem beliebigen Punkt des Kreises zwischen der
Platte, k und Contactfeder t angeordnet und
kann so bewegt werden, dafs ein Glockensignal gegeben wird. Es ist ersichtlich, dafs der
Schlüssel durch den isolirten Theil der Peripherie der Scheibe nach dem Läuten der Glocke
ausgeschaltet wird, weil diese Vorrichtung sonst auf die Operation des Signalapparates hindernd
wirken könnte. Die Räderwerke a2 b2 sind in
solcher Construction dargestellt, dafs sie durch Schlüssel wie gewöhnlich aufgezogen werden.
a3 b3° sind vierkantige Spindeln, und ist die
Spindel a3 mit Trieb c3 versehen, welcher nur
theilweise verzahnt ist. Dieser Trieb wird beim Aufziehen der Uhr oder beim Ablaufen derselben
gedreht und greift mit genügender Reibung in das Rad d3 am Gestell,' so dafs d3
sich nur dann bewegen kann, wenn der Trieb mit der Verzahnung desselben im Eingriff steht.
Das Rad d3 ist mit optischem Signal versehen, welches beim Rotiren des Rades mittelst des
Triebes e3 durch eine Oeffnung im Gehäuse
sichtbar wird. In der Zeichnung, Fig. 1, ist das Wort »WIND« als Signal angebracht. Das
Signal zeigt an, dafs das Uhrwerk aufgezogen werden mufs, und tritt dasselbe zu der Zeit
hervor, zu welcher ein Aufziehen des Uhrwerkes erforderlich ist. Beim Aufziehen des Werkes
tritt das Signal aufser Sicht.
Claims (7)
1. Die Combination eines Uhrwerkes «2 mit
einem Elektromagnet g* und dessen Armatur/2
im Kreise der Hauptlinie zur Controle des Uhrwerkes a2 in Verbindung mit
der Anordnung eines Zweig- oder Erdkreises mit Stromschliefser r, welcher ebenfalls vom
Uhrwerk a2 controlirt wird und eine Signalvorrichtung
20, 21 auf dem Sperrrad bi in Thätigkeit setzt, welche Vorrichtung aus
einer Reihe mechanisch wirkender Triebe b3 b3 b^ besteht, die durch einen in den Erdkreis
eingeschalteten Controlmagnet ;z2 durch Vermittelung des Stromschliefsers r controlirt
werden, der seinerseits durch das Uhrwerk a2 controlirt wird.
2. Die Anordnung mehrerer nach der Anzahl der Stationen bemessener, unter 1. genannter
Apparate in einem einzigen Kreise, deren Uhrwerke so angeordnet sind, dafs sie zu
verschiedenen Zeitpunkten bei synchronischer Bewegung ihrer Controluhren wirken, wenn
sämmtliche Apparate durch einen gemeinsamen Strom in den bezüglichen Controlmagneten
in Gang gesetzt werden.
3. Auf der Hauptstation ein sich gleichmäfsig bewegendes Räderwerk a in Verbindung
mit einem Stromschliefser, dessen eine Elek-,
trode i von dem Uhrwerk α bewegt wird, während die andere Elektrode / durch den
Telegraphisten in eine bestimmte Lage gegen Zahlen, Buchstaben etc. des Zifferblattes k
mittelst der Schraube η gebracht werden kann, und in Verbindung mit dem Uhrwerk
α die Anhaltevorrichtung e für dasselbe und für den Stromschliefser o, der durch
die Anhaltevorrichtung e beim Freigeben
. des Uhrwerkes so in Thätigkeit gesetzt wird,
dafs ein Strom in dem Moment über die Linie kreist, wo das Uhrwerk in Bewegung
tritt, und ein zweiter Strom zu einem späteren Zeitpunkt der Bewegung des Uhrwerkes
zum Kreisen gebracht wird, wo / und i im Contact stehen, was andererseits
zur Folge hat, dafs d"" und r in Contact gebracht werden bei denjenigen Stationen,
welche mit der Zahl oder dem Buchstaben übereinstimmen, der auf dem Zifferblatt k
durch den Zeiger m bezeichnet wird.
4. Das Uhrwerk α in Verbindung mit der Anhaltevorrichtung e und dem Stromschliefser
e 0, welcher durch das Freigeben des Uhrwerkes in Thätigkeit tritt, und in
Verbindung mit dem durch das Uhrwerk a in Thätigkeit gesetzten Stromschliefser i I,
dessen eine Elektrode / so justirbar angeordnet ist, dafs der Stromschliefser zu
beliebiger Zeit während der Bewegung des Uhrwerkes in Wirkung tritt, und aufserdem
noch in. Verbindung mit einem Stromschliefser d2 r, welcher durch das Uhrwerk
«2 während einer bestimmten Zeit seiner Bewegung in Thätigkeit gesetzt wird,
so dafs auf derselben Linie in Wirkung treten der Signalapparat 20, 21 und der
Klingelapparat /P, welcher durch die Armatur
;«2 des Elektromagneten «2 und die
Hebel Pi3PP und Räderanordnung l·"1 bz b*
zum Tönen gebracht wird, was zu derselben Zeit geschieht, als der optische Signalapparat
20, 21 auf der Sperrscheibe bl in Thätigkeit tritt.
5. Die Combination des Uhrwerkes α und der
Anhaltevorrichtung e mit Spiralfeder /, um
' die Bewegung des Uhrwerkes an zwei einander entsprechenden Punkten anzuhalten,
mit einer optischen Signalvorrichtung 20, 21, die vom Uhrwerk a2 betrieben wird und
so angeordnet ist, dafs verschiedene Signale abwechselnd sichtbar werden, wenn das
Uhrwerk an den verschiedenen Punkten angehalten wird, und um auf diese Weise anzugeben,
ob die Linie frei ist oder nicht.
6. Ein Signalapparat, bestehend in der Räderverbindung cz d% zur Angabe, ob ein Aufziehen
der Uhr erforderlich ist.
7. Die Verbindung eines Contactes t mit dem Uebermittelungsapparat derart, dafs der Contact
t auf einem theilweise isolirten Rad u gleitet, dadurch also elektrische Ströme in
gegebenen Zeitabständen zum Kreisen gebracht werden, um Annahmeapparate in Thätigkeit zu setzen. Der Contact t ist also
zugleich in Verbindung mit dem Uhrwerk a und den dadurch getriebenen Vorrichtungen,
um die elektrischen Ströme für eine bestimmte Zeitdauer aufrecht zu erhalten und selbstthätig
auszuschalten, so dafs Glockensignale durch den von der Hand des Telegraphisten bewegten Schlüssel«/ gegeben werden können,
ohne den Anrufungssignalapparat in Thätigkeit zu setzen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21192C true DE21192C (de) |
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ID=297893
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT21192D Active DE21192C (de) | Neuerungen an telephonischen Signalapparaten |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE21192C (de) |
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