DE800254C - Ablegevorrichtung, insbesondere fuer Kartoffel- und Ruebenerntemaschinen - Google Patents

Ablegevorrichtung, insbesondere fuer Kartoffel- und Ruebenerntemaschinen

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DE800254C
DE800254C DEP20988D DEP0020988D DE800254C DE 800254 C DE800254 C DE 800254C DE P20988 D DEP20988 D DE P20988D DE P0020988 D DEP0020988 D DE P0020988D DE 800254 C DE800254 C DE 800254C
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DE
Germany
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depositing device
potato
depositing
chute
machine
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Expired
Application number
DEP20988D
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English (en)
Inventor
Heinrich Kamplade
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Heinrich Lanz AG
Original Assignee
Heinrich Lanz AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/04Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel
    • A01D19/10Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel with receiving screens; Implements for depositing the root crops

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ablegevorrichtung, insbesondere für Kartoffel- und Rübenerntemaschinen, mittels derer die gerodeten Erdfrüchte in Reihen auf die abgeerntete Feldseite abgelegt werden. Mit dem Erfindungsgegenstand soll die Ablegevorrichtung an die während der Ernte häufig wechselnden Arbeitsbedingungen anpaßbar gemacht werden.
Bei Kartoffel- und Rübenerntemaschinen ist es
ίο üblich, die gerodeten Erdfrüchte so auf die abgeerntete Feldseite abzulegen, daß sie beim nächsten Durchgang der Maschine von den Laufrädern nicht erfaßt werden. Dieser Forderung wird bei einreihigen Erntemaschinen dadurch entsprochen, daß das Ablegen seitlich außerhalb der Maschine erfolgt, während bei zwei- und mehrreihigen Erntemaschinen die Erdfrüchte nach hinten, und zwar in der Maschinenmitte oder seitlich davon abgelegt werden. Die bekannten Ablegevorrichtungen haben den Nachteil, daß sie jeweils nur in einer der bezeichneten Richtungen, d. h. entweder nur nach einer Seite oder nur in die Mitte ablegen können. Dieser Mangel erschwert das Ernten am Hang, da die starr angeordnete Ablegevorrichtung, die meistens aus einer ein- oder zweiteilig ausgebildeten Rutsche l>esteht, die Erdfrüchte nicht in jedem Falle nach der Talseite ablegen kann, sondern bei Umkehrung der Arbeitsrichtung bergwärts ablegt. Nun können aber bergseitig abgelegte Knollenfrüchte nach ihrem Auftreffen auf die Erde unter Umständen so weit talwärts rollen, daß sie in die danebenstehende, noch unabgeerntete Reihe gelangen oder aber beim darauffolgenden Durchgang doch in der Spur der Laufräder liegen.
Gemäß der Erfindung wird hier dadurch Abhilfe geschaffen, daß die Ablegevorrichtung gegenüber der Erntemaschine verstellbar ist, um die Reihenablage in seitlicher Richtung veränderlich zu halten. Auf diese Weise lassen sich die gerodeten
Erdfrüchte den jeweiligen Erfordernissen entsprechend wahlweise in der Maschinenmitte oder nach links oder rechts ablegen. Das hat praktisch den Vorteil, daß das Ablegen in jedem Falle nach der abgeernteten Feldseite hin; erfolgen kann, ganz gleich, in welcher Richtung die Maschine arbeitet. Der hierdurch erzielte Fortschritt besteht darin, daß die Kartoffel- und Rübenreihen unter Ausnützung der Hin- und Rückfahrt der Maschine
ίο fortlaufend gerodet werden können, Darüber hinaus lassen sich infolge der weitgehenden Anpassungsfähigkeit der Ablegevorrichtung selbst größere Felder am Hang ausschließlich von der Talseite her bearbeiten und die gerodeten Erdfrüchte stets talwärts, und zwar genügend weit nach der Seite ablegen.
Die Ausbildung und Anordnung der Ablegevorrichtung ist an eine bestimmte Ausführung nicht gebunden, sondern richtet sich im einzelnen nach der Maschinengattung. Bei Kartoffelerntemaschinen z. B. mit einem an das Schar anschließenden Förder- und Siebrost wird als Ablegevorrichtung vorteilhaft eine Rutsche oder Mulde verwendet, die gemäß der Erfinduiiig mit einer Parallelogrammführung verbunden ist, welche am Auslaufende der Erntemaschine angeordnet und nach links und rechts schwenkbar sowie in verschiedenen Stellungen feststellbar ist. Das Betätigungsgestänge der Parallelogrammführung wird dabei zweckmäßig so angeordnet, daß es vom Fahrersitz der Erntemaschine orler der Zugmaschine aus erreichbar ist. Um auch die Breite der Ablegereihen verändern zu können, besteht die Ablegerutsche aus zwei Ablaufböden, die in seitlicher Richtung gegeneinander verstellbar sind, um den zwischen ihnen vorgesehenen Spalt zu verändern. Zu diesem Zweck ist die Koppel der Parallelogrammführung längenveränderlich, und zwar vorteilhaft teleskoprohrartig ausgebildet.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einer Kartoffelerntemaschine beispielsweise veranschaulicht. Abb. ι zeigt die Anordnung im Aufriß, Abb. 2 und 3 jeweils in Ansicht von oben. Nach Abb. 2 werden die Erdfrüchte in bezug auf die Fahrtrichtung der Erntemaschine nach links abgelegt, in Abb. 3 dagegen nach rechts, während die strichpunktierten Linien in Abb. 2 die Mittelstellung der Ablegevorrichtung andeuten.
Im Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine Kartoffelerntemaschine, bei der das gerodete Gut von den Scharen aus über die nur zum Teil dargestellte umlaufende Förder- und Siebvorrichtung ι geleitet wird, auf der die Kartoffeln vom Kraut und von der Erde getrennt werden. Die gereinigten Kartoffeln gelangen auf eine sich an die Förder- und Siebvorrichtung 1 anschließende Rutsche, die sie in Reihen auf die abgeerntete Feldseite ablegt. Die Rutsche besteht aus den beiden Böden 2 und 3, die nach der Maschinenmitte schräg geneigt sind und zwischen denen ein sich nach hinten erweiternder Spalt gelassen ist. Nach außen schließen die eine Mulde miteinander bildenden Böden 2 und 3 in der Mittelstellung mit den Seitenwänden 4 und 5 der Maschine ab. Außerdem ist jeder Boden mit seinem senkrecht hoch- *>5 gezogenen Seitenteil 6 bzw. 7 an einem Arm 8 bzw. 9 befestigt, die beide in waagerechter Ebene schwenkbar an die Seitenwinde 4 bzw. 5 angeschlossen und durch die Stange 10 zu einer Parallelogrammführung verbunden sind. Auf Grund dieser Anordnung läßt sich die Ablegerutsche 2, 3, wie aus Abb. 2 und 3 ersichtlich, gegenüber der Erntemaschine in seitlicher Richtung verstellen, um die gerodeten Kartoffeln wahlweise nach links oder rechts oder auch nach der Mitte ablegen zu können. Als Verstellvorrichtung dient das am Schwenkarm 9 angreifende Gestänge 11 und 12, das nach vorn bis in die Nähe des Sitzes 13 geführt ist und an seinem vorderen Ende einen Sperrbolzen 14 trägt, der zum Feststellen der Rutsche in die an der Seitenwand 4 befestigte Platte 15 eingesteckt wird. Die Platte hat mehrere Vorstecklöcher 16, von denen in jedem eine bestimmte Stellung der Ablegerutsche feststellbar ist. Schließlich ist die als Koppel der Parallelegrammführung dienende Verbindungsstange 10 längenveränderlich bzw. teleskoprohrartig ausgebildet, damit die beiden Ablaufböden 2 und 3 auch gegeneinander in seitlicher Richtung verstellt werden können.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Ablegevorrichtung für Kartoffel- und Rübenerntemaschinen, durch die die gerodeten Erdfrüchte in Reihen auf die abgeerntete Feldseite abgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablegevorrichtung, beispielsweise eine Ablegerutsche (2 und 3), gegenüber der Erntemaschine verstellbar ist, um die Reihenablage in seitlicher Richtung veränderlich zu halten.
2. Ablegevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablegerutsche (2 und 3) mit einer am Auslaufende der Erntemaschine angeordneten, nach links und rechts i°5 schwenkbaren sowie feststellbaren Parallelogrammführung (8 bis 10) verbunden ist.
3. Ablegevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablegerutsche (2 und 3) aus zwei Ablaufböden besteht, die durch Verlängern oder Verkürzen: der hierzu teleskoprohrartig ausgebildeten Koppel (10) der Parallelogrammführung (8 bis 10) gegeneinander verstellbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 2400 10.50
DEP20988D 1948-11-07 1948-11-07 Ablegevorrichtung, insbesondere fuer Kartoffel- und Ruebenerntemaschinen Expired DE800254C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1053841B (de) * 1951-05-01 1959-03-26 Hans Christian Pedersen Maschine zum Roden, Reinigen und Ablegen von Rueben

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DE1062973B (de) * 1956-11-28 1959-08-06 Amazonen Werke Dreyer H Kartoffelerntemaschine mit einer in Ruettelbewegung versetzten Verleseeinrichtung zum Trennen eines Gemisches von Kartoffeln und Steinen

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DE1053841B (de) * 1951-05-01 1959-03-26 Hans Christian Pedersen Maschine zum Roden, Reinigen und Ablegen von Rueben

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DE957986C (de) 1957-02-14

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