DE2303003C3 - Fahrbarer Krautrupf er - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen fahrbaren Rupfer für das Kraut von Knollenfrüchten, insbesondere Kartoffeln,
der zumindest ein angetriebenes um eine etwa horizontale Achse rotierendes Element aufweist, das mit
einem anderen Element ständig einen verhältnismäßig dicht über dem Boden befindlichen, gegen den Boden
offenen Spalt bildet.
Durch die US-PS 9 88 405 ist bereits eine Vorrichtung
zum Ausrupfen von Unkraut bekannt. Diese Vorrichtung weist eine quer zu deren Fahrtrichtung angeordnete
obere Walze mit verhältnismäßig großem Durchmesser sowie eine genau unter dieser befindliche und an ihr
unter der Wirkung einer Federkraft anliegende untere Walze ziemlich geringen Durchmessers auf. Die beiden
Walzen bilden einen Spalt, dessen Symmetrieebene sich in waagerechter Lage befindet Sie sind angetrieben,
und zwar derart, daß sie eine größere Umfangsgeschwindigkeit als die Fahrtgeschwindigkeit de^ Vorrichtung
aufweisen. L'm die obere Walze sowie um eine, in Fahrtrichtung gesehen, schräg über und vor dieser
angeordnete Zahnwalze ist eine Laschenkette mit in Abstand voneinander befindlichen Querstäben geführt.
is Zur Aufnahme der S?äbe dieser Kette ist die obere
Walze an ihrem Umfang mit entsprechenden Längsnuten versehen. Dicht unterhalb der unteren Walze und
mit Abstand über dem Erdboden ist bei der Vorrichtung noch ein Leitblech vorgesehen, welches zum Abfördern
des ausgezogenen Unkrauts dient.
Bei der Benutzung der bekannten Vorrichtung gerät das auszuziehende Unkraut zunächst in die Zwischenräume
zwischen den Stäben der Laschenkette. Von dieser wird es dann in den Spalt zwischen den beiden
Walzen mitgenommen, von denselben erfaßt und mit seinen Wurzeln ausgezogen sowie auf das Leitblech
geworfen, von welchem aus es dann seitlich neben die Vorrichtung gelangt. Zum Rupfen des Krautes von
Knollengewächsen, wie beispeilsweise von Kartoffeln,
so wobei die Knollen dieser Gewächse im Boden verbleiben sollen, ist die bekannte Vorrichtung jedoch
nicht geeignet, du bei ihr das Herausziehen der Wurzeln bzw. Knollen der Pflanzen aus dem Boden nicht zu
vermeiden ist.
Γ) Die FR-PS 15 39 190 zeigt weiterhin schon eine
Krautrupf- bzw. Krautauflesevorrichtung, die mit einer sich dicht über dem Boden fortbewegenden angetriebenen
Walze oder einem sich entsprechend bewegenden Förderband versehen ist. die bzw. das unter Bildung
•ίο eines sich quer zur Fahrtrichtung erstreckenden Spaltes
mit dem durchhängenden unteren Trum einer Förderkette zusammenwirkt. Die Vorrichtung ist dazu
bestimmt, Pflanzen aus dem Boden zu reißen und über ein Förderband einem Wagen zuzuführen oder auf dem
!·"> Boden in Schwaden liegendes Heu bzw. andere
abgemähte Gewiichse aufzulesen.
Zum Rupfen des Krautes von Knollengewächsen, beispielsweise von Kartoffeln, bevor deren Knollen
bzw. Kartoffeln maschinell gerodet werden, ist diese
w bekannte Vorrichtung nicht geeignet. Bei Benutzung
der Vorrichtung zum Rupfen des Krautes von Kartoffelpflanzen werden von ihr, insbesondere bei
lockerem Boden, die Kartoffelknollen nämlich mit dem Kartoffelkraut nach oben gerissen und infolgedessen
v> aus dem Boden herausgezogen.
Durch die DE-AS 12 15 955 ist weiterhin eine
Krautziehvorrichtung für mehrreihige Knollenfrucht-Erntemaschinen bekannt. Diese Vorrichtung weist zwei
sich quer zur Fahrtrichtung erstreckende Stachelwalzen
M) auf, von welchen das Kraut durch einen zwischen ihnen
befindlichen Spalt schräg nach oben gezogen wird. Unter dem von den Siachelwal/en gebildeten Spall ist
für jede Pflanzenreihe mit Abstand über dem Boden ein Abstreifkamm vorgesehen. Durch diese Kämme wird
fii verhindert, daß die Knollenfrüchte, nachdem sie
zusammen mit dem Kraut aus dem Boden herausgezogen worden sind, mit diesem nach oben in den Spalt
zwischen den Walzen gelangen. Unmittelbar hinter
jedem Abstreifkamm ist bei der Vorrichtung ein Rodeschar vorgesehen, durch welche die von den
Abstreifkämmen zurückgehaltenen Knollenfrüchte aufgenommen und einer Fördereinrichtung zugeführt
werden. Infolge ihrer Ausbildung und Wirkungsweise ermöglicht diese Vorrichtung jedoch nicht, bei auf
einem Feld stehenden Knollenfruchtgewächsen lediglich deren Kraut zu rupfen and ihre Knollenfrüchte im
Boden zu belassen, um diese zu einem späteren Zeitpunkt zu roden.
Die US-PS 23 14 773 zeigt weiterhin schon einen fahrbaren Krautrupfer, insbesondere für Kartoffelkraut,
der eingangs genannten Art Dieser Krautrupfer weist für jede Pflanzenreihe zwei sich in seiner Fahrtrichtung
erstreckende, mit gleicher Geschwindigkeit angetriebene Walzen auf, von welchen ein senkrechter Rupfspalt
gebildet wird. Von diesen Walzen hat jede einen vordem kegelstumpfförmigen Teil sowie einen hinteren
zylindrischen TeiL Infolgedessen ist der Rupfspalt an
dem vorderen Ende der Walzen verhältnismäßig breit und verjüngt sich von dort bis zu deren zylindrischem
Teil, wo er eine konstante ziemlich geringe Breite besitzt- Unterhalb der für jede Pflanzenreihe bestimmten
Walzen sind bei dieser Vorrichtung zwei sich ebenfalls in Fahrtrichtung erstreckende Platten vorgesehen,
welche den Boden berühren. Die einander zugekehrten Kanten dieser Platten befinden sich unter
Bildung eines Durchtrittsschlitzes im Abstand voneinander. Dabei ist die Breite dieses Schlitzes am vorderen
Ende der Platten verhältnismäßig groß, nimmt nach hinten hin aber ziemlich schnell auf eine der
Pflanzenbreite entsprechende Breite ab.
Bei der Benutzung des bekannten Krautrupfers ist dieser mit seinen Walzenpaaren auf je eine Pflanzenreihe
auszurichten. Bei der Bewegung des Krautrupfers in Richtung der Pflanzenreihen gelangt dann das Kraut
der Pflanzen in den Rupfspalt jedes Walzenpaares und wird durch die Drehung der Walzen nach oben gezogen.
Die unterhalb der Walzen angeordneten Platten haben dabei die Aufgabe zu verhindern, daß die im Boden
befindlichen Knollenfrüchte mit dem Kraut aus dem Boden herausgezogen werden. Das von den Knollen
getrennte Kraut wird dann schließlich unter Vermittlung von Leitblechen seitlich von den Walzen und
Platten auf den Boden abgeworfen.
Der bekannte Krautrupfer hat verschiedene durch seine Konstruktion und Wirkurgsweise bedingte
Nachteile. Einer dieser Nachteile besteht darin, daß er mit seinen Walzer.- und Plattenpaaren jeweils auf eine
Pflanzenreihe ausgerichtet werden muß und daß man beim Fahren über das Feld stets darauf achten muß, daß
diese Ausrichtung beibehalten bleibt. Ein weiterer Nachteil ist der, daß auf die Pflanzen in ihrer
Gesamtheit ein ziemlich starker Zug nach oben ausgeübt wird, mit der Folge, daß die im Boden
befindlichen Knoüsn leicht nach oben gegen die Platten
gezogen werden, was Beschädigungen der Knollen zur Folge haben kann. Der Grund hierfür liegt insbesondere
darin, daß auf die Pflanzen ein senkrecht nach oben gerichteter Zug ausgeübt wird.
Weiterhin besteht ein Nachteil darin, daß je nach der Bodenbeschaffenheit die Platten nicht immer in der
gewünschten Form auf dem Boden aufliegen, sondern in diesen eindringen oder sich in Abstand über diesem
befinden, was dazu führen kann, daß entweder die Knollen beschädigt oder teilweise aus dem Boden
herausgezogen werden. Schließlich ist auch noch von Nachteil, daß sich der zwischen den Platten befindliche
Schlitz leicht durch besondere breite Pflanzen, Erdbrokken oder Steine verstopfen kann. Dies hat dann zur
Folge, daß der Krautrupfer überhaupt funktionsfähig wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, fahrbare Krautrupfer der vorstehend beschriebenen Art so
auszubilden, daß die ein sicheres sowie störungsfreies Abrupfen des Krautes von Knollengewächsen, beispielsweise
Kartoffeln, von deren Knollen ermöglicht, ohne daß die Knollen aus dem Boden herausgezogen
oder beschädigt werden.
Eine erste Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäU
darin, daß die Spaltbildungselemente sich quer zur Fahrtrichtung des Rupfer erstreckend angeordnet
υ sind, daß die Umfangsgeschwindigkeit der von den
Spaltbildungselementen gebildeten Spaltwände größer als die Fahrtgeschwindigkeit des Rupfers ist und daß
das, bezogen auf die Fahrtrichtung des Rupfers, hintere Spaltbildungselement derart angeordnet ist, daß sich
)f, sein dem Erdboden nächster Bereich in unmittelbarer
Nähe desselben befindet.
Diese Aufgabe wird gemäß der Yi iindung aber auch
noch dadurch gelöst, daß die Umfangsgeschwindigkeit der von dem rotierenden Spaltbildungselement gebilde-
2-; ten Spaltwand größer als die Fallgeschwindigkeit des
Rupfers ist und das das, bezogen auf die Fahrtrichtung des Popfers, hintere Spaltbildungselement als den
Erdboden berührende Gleitplatte ausgebildet ist.
Dadurch, daß bei dem Krautrupfer nach der
3n Erfindung die Spaltbildungselemente sich quer zu seiner
Fahrtrichtung erstreckend angeordnet sind, ist es nicht erforderlich, diese auf die Pflanzenreihen auszurichten
und darauf zu achten, daß diese Ausrichtung beim Fahren über das Feld beibehalten wird. Ferner wird
j-, durch die erfindungsgemäße Anordnung der Spaltbildungselemente
erreicht, daß von diesen kein senkrecht, sondern lediglich ein schräg nach oben gerichteter Zug
auf die Pflanzen ausgeübt wird. Dies trägt dazu bei, daß die Knollen der Pflanzen nicht aus dem Boden
herausgezogen werden und daß das Kraut von diesen in der gewünschten Weise abgerupft wird. Letzteres ergibt
sich weiterhin dadurch, daß bei dem erfindungsgemäßen Krautrupfer die Umfangsgeschwindigkeit der von den
umlaufenden Spaltbildungselementen gebildeten Spaltwände größer als seine Fahrtgeschwindigkeit ist.
Infolgedessen üben die umlaufenden Spaltbildungselemente auf das Kraut der Pflanzen einen plötzlichen Zug
aus, durch welchen das Abrupfen des Krauts von den Knollen gefördert wird. Dadurch, daß sich bei dem
in neuen Krautrupfer der dem Erdboden nächste Bereich
des hinteren Spaltbildungselementes in unmittelbarer Nähe des Erdbodens befindet oder daß das hintere
Spaltbildungselement als den Erdboden berührende Gleitplatte ausgebildet ist, werden schließlich auch noch
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die 'Cnollen der Pflanzen in dem Boden gehalten, ohne
daß dies zu Beschädigungen derselben oder zu Betriebsstörungei; des Rupfers beispielsweise durch
Verstopfungen, führen kann.
Bei dem neuen Krautrupfer ist erfindungsgemäß
ί,ο weiter vorgesehen, daß die Symmetrieebene des
Rupfspaltes vorzugsweise unter einem Winkel von 45°, bezogen auf die Fahrtrichtung des Rupfers, schräg nach
vorne und unten geneigt ist. Diese Anordnung ist besonders günstig, um das gewünschte Abrupfen des
bi Krauts von den Knollen zu erreichen.
Sind bei dem nenen Krautrupfer beide Spaltbildungselemente
umlaufend, so können diese jeweils einen gesonderten Antrieb haben. Es ist aber auch möglich,
daß ein Spaltbildungselemcnt angetrieben wird und daB dieses das andere Spaltbildungselement durch Reibung
oder andere Mittel in Drehung versetzt.
Erfindungsgemäß kann bei dem neuen Krautrupfer weiterhin vorgesehen sein, daß die Antriebsgeschwindigkeit
der umlaufenden Spaltbildungselcmentc einstellbar ist. Eine derartige Ausbildung ergibt die Möglichkeit,
die Antriebsgeschwindigkeit der Spaltbildungselcmente der jeweiligen Art und Beschaffenheit des zu
rupfenden Krauts anzupassen.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß wenigstens ein umlaufendes Spaltbildungselemenl mit einem endlosen
Hand oder einer endlosen Kette versehen sein kann, was
für manche Anwendungsfälle von Vorteil ist.
Gemäß der Erfindung kann bei dem neuen Krautrupfer schließlich auch noch vorgesehen sein, daß das dem
Erdboden nächste Spaltbildungselemcnt als den Erdboden berührende Walze ausgebildet ist. Infolgedessen
kann sich dieses dann besonders leicht Boclcnunebenheilen anpassen.
Der Krautrupfer als solcher kann im übrigen derart ausgebildet sein, daß er sich zum Anbauen an einen
Schlepper eignet. Er kann aber auch ein eigenes Fahrgestell aufweisen. Vorzugsweise wird er jedoch an
einen Schlepper angebaut. Dabei ist auch ein seitlicher Anbau an einen Schlepper möglich.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen des Krautrupfcrs nach der Erfindung dargestellt, die
nachfolgend näher beschrieben werden. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Krautrupfers nach der
Erfindung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 3 eine Vorderansicht der Vorrichtline nach Fig. I.
Fig. 4 schematisch eine Einzelheit in Seitenansicht einer geänderten Ausführungsform eines Krautrupfers
nach der Erlindung.
F i g. 5 cine F i g. 4 entsprechende Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform und
Fig. 6 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform
des Krautrupfers nach der Erfindung.
«_. . _ Γ- _ IiO -J — — ——_»»_
r
besteht aus einem auf zwei Rädern fahrbaren Gestell 3. auf dem hintereinander zwei Förderbänder 4, 5
angeordnet sind. Der obere Trum des Förderbandes 4 bewegt sich der Fahrtrichtung entgegen schräg
aufwärts, das hinter diesem angeordnete Förderband 5 bewegt sich quer zur Fahrtrichtung.
Das Förderband 4 ist ein Siebband und besteht aus Gummizugbändern 10, 11. zwischen denen Stahlstäbe
12 angeordnet sind, die z. B. mit Nieten auf den
Zugbändern befestigt sind.
Das Siebband 4 läuft über eine Anzahl dazwischen liegender Tragrollen 8, 9 unterstützt Über dem
Vorderende des Siebbandes 4 ist eine Rolle 13 an zwei um eine Achse 14 verschwenkbaren Armen 15
aufgehängt, so daß diese Rolle an der Vorderseite der Umlenkrolle 7 auf dem Siebband 4 aufruhL Vorzugsweise
schließt die Symmetrieebene des von den Rollen 7,13 gebildeten Spaltes, also auch die Verbindungslinie ihrer
Achsen einen Winkel von 45° mit der Waagerechte ein. Die Rolle 13 ist durch Ketten 16 antreibbar, welche der
Rolle dieselbe Umfangsgeschwindigkeit erteilen, wie dem Siebband 4. In dem Spalt ist die Bewegungsrichtung
beider dieser bildenden Elemente schräg aufwärts. Auf dem Gestell 3 ist eine Gewindespindel 17 mit einer
Druckfeder 18 angeordnet, die über eine Querslange 19 auf die Arme 15 drückt, damit das Anliegen der Rolle 13
auf den Stäben des Siebbandes 4 gesichert wird. Die Spannung der Feder 18 kann durch eine mit einem
Handgriff 20 drehbare Mutter 21 eingestellt werden.
Die Geschwindigkeit, mit der das Siebband angetrieben
wird ist 30 bis 40% höher als die des Schleppers. Durch diese Geschwindigkeit wird ein Rupfeffekt
erreicht, durch den die Knollen bzw. Kartoffeln dem Blattwerk schwerer folgen können als in dem Falle, daß
das Rupfen langsamer erfolgt. Weiter halten die Rolle 7 und das Sicbband 4 sofort hinter dem Spalt den Boden
und die sich darunter befindlichen Knollen zurück, so daß auch dadurch gesichert wird, daß das Kraul von den
Knollen abgezogen wird.
Der Antrieb erfolgt vorzugsweise mittels Hydromotoren, weil mit diesen die Geschwindigkeiten eingestellt
werden können, so daß die Vorrichtung der Art des
Bodens sowie auch der des Gewächses angepaßt werden kann.
Die Vorrichtung kann selbstverständlich mit den benötigten Hilfsmitteln versehen werden, wie mit einem
Rudcschar, oder einem Haspe! an der Vorderseite für
die Vorbehandlung des Blattwerks. An Stelle eines einfachen Paares Spaltbildungselemcnten kann man
z. B. eine Doppelausführung anwenden mit /wci Spaltbildungselementen beidseitig des Gestells, wenn
man nur Kraut von in Reihen wachsenden Pflanzen rupfen will.
In F i g. 4 ist mit 113 die obere angetriebene Rolle
bezeichnet worden, welche durch den federbelasteten Arm 119 getragen und durch die Kette 116 angetrieben
wird. Die Rolle 113 bildet mit der ortsfest in dem Gestell angeordneten Gleitplatte 120 einen Spalt. Innerhalb der
Gleitplatte ist die untere Umlcnkrollc 121 für das Förderband oder die Förderkette 114 angeordnet. Die
Rolle 113. die gegebenenfalls mit deren Reibung erhöhenden Elementen, beispielsweise Rippen, versehen
ist, zieht die Pflanzenstengel über die ortsfeste Gleitplatte 120 und übergibt sie dem Förderband 114.
Die Gleitplatte 120 berührt dabei den Boden unter dem Spalt.
eine gleichfalls angetriebene Rolle 117 angeordnet, hinter der das Förderband 114 um eine Umlenkrolle 121
geführt ist. Der Antrieb der Rolle 117 ist über die Kette
122 von der Rolle 113 abgeleitet.
Auch bei den Ausbildungen nach den Fig. 4 und 5 kann der Antrieb der Rolle 113 variabel sein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist die obere Rolle 213 als Führungsrolle für ein endloses Ba"d 223
ausgebildet, das um einige andere Rollen 216, 224 geführt wird, von denen die Rolle 224 in Fahrtrichtung
vor und einstellbar höher als die obere Rolle 213 angeordnet ist, und zwar derart, daß das Band 223 von
dieser Rolle her schräg abwärts zum Spalt läuft Mit diesem Bandteil wird das Kraut dem Spalt zugeführt.
Die Rolle 213 ist mit einer hinter ihr liegenden Rolle 214 drehbar auf einem um eine Achse 217 schwenkbaren
Träger 215 angeordnet Wenn z. B. Steine in den Spalt gelangen, wird zwar die Rolle 213 hochgedrückt, aber
gleichzeitig wird die Rolle 214 abwärts geschwenkt, wodurch die zwei Bänder 223 und 204 nach wie vor
aneinander gedrückt werden. Diese Bänder laufen mit gleicher Geschwindigkeit von dem Spalt zu der Rolle
216.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Fahrbarer Rupfer für das Kraut von Knollenfrüchten, insbesondere Kartoffeln, der zumindest ein
angetriebenes um eine etwa horizontale Achse rotierendes Element aufweist, das mit einem
anderen umlaufenden Element ständig einen verhältnismäßig dicht über dem Boden befindlichen,
gegen den Boden offenen Spalt bildet, wobei die Umfangsgeschwindigkeit der Spaltbildungselemente
gleich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltbildungselemente (7,13; 113, 117; 207, 213,
223) sich quer zur Fahrtrichtung des Rupfers erstreckend angeordnet sind, daß die Umfangsgeschwindigkeit
der von den Spaltbildungselementen gebildeten Spaltwände größer als die Fahrtgeschwindigkeit
des Rupfers ist und daß das, bezogen auf die Fahrtrichtung des Rupfers, hintere Spaltbildungselement
(7; 117,207) derart angeordnet ist, daß sich sein dem Erdboden nächster Bereich in
unmittelbarer Nähe desselben befindet.
2. Fahrbarer Rupfer für das Kraut von Knollenfrüchten, insbesondere Kartoffeln, der zumindest ein
angetriebenes um eine etwa horizontale Achse rotierendes Element aufweist, das mit einem
anderen Element ständig einen verhältnismäßig dicht über dem Boden befindlichen, gegen den
Boden offenen Spalt bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltbildungsclemente (113, 120) sich quer
zur Fahrtrichtung des Rupfers erstreckend angeordnet sind, daß die Umfangsgeschwindigkeit der von
dem rotierenden Spaltbildungselement (113) gebildeten Spaltwand größer als die Fahrtgeschwindigkeit
des Rupfers ist t/nd daP das, bezogen auf die
Fahrtrichtung des Rupfors hintere Spaltbildungselement als den Erdboden berühr- ,de Gleitplatte (120)
ausgebildet ist.
3. Rupfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Symmetrieebene des
Rupfspaltes unter einem Winkel von 45°, bezogen auf die Fahrtrichtung des Rupfers, schräg nach vorne
und unten geneigt ist.
4. Rupfer nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsgeschwiudigkeit
der Spaltbildungselemente (7, 13; 113, 117;
207, 213, 223) bzw. des Spaltbildungselcmcntes (113)
einstellbar ist.
5. Rupfer nach einem der Ansprüche I bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Spaltbildungselement (207 bzw. 213) mit einem endlosen
Band (204 bzw. 223) oder einer endlosen Kette versehen ist.
6. Rupfer nach einem der Ansprüche 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Erdboden
nächste Spaltbildungselement als den Erdboden berührende Walze (117,207) ausgebildet ist.
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