DE551121C - Kartoffelerntemaschine mit einem mit Scheiben zusammenwirkenden Schar und anschliessendem Kettenrost - Google Patents
Kartoffelerntemaschine mit einem mit Scheiben zusammenwirkenden Schar und anschliessendem KettenrostInfo
- Publication number
- DE551121C DE551121C DEV25233D DEV0025233D DE551121C DE 551121 C DE551121 C DE 551121C DE V25233 D DEV25233 D DE V25233D DE V0025233 D DEV0025233 D DE V0025233D DE 551121 C DE551121 C DE 551121C
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- coulter
- grate
- chain grate
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D17/00—Digging machines with sieving and conveying mechanisms
- A01D17/10—Digging machines with sieving and conveying mechanisms with smooth conveyor belts, lath bands or rake bands
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Aushebevorrichtung an Kartoffelerntemaschinen.
Bei Kartoffelerntemaschinen ist es bereits bekannt geworden, den Kartoffeldamm durch
ein Schar und mit diesem zusammenwirkenden Scheiben auszuheben und auf ein mit Seitenwänden
versehenes Förderwerk zu bringen. Diese Aushebevorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie den Kartoffeldamm nur unvollständig
ausheben und daß "sich, das Kraut und die Wurzeln leicht festklemmen können.
Diese Nachteile werden durch die Aushebevorrichtung gemäß der Erfindung dadurch vermieden,
daß das Schar nur die Breite des mittleren, die Kartoffeln enthaltenden Dammstreifens
einnimmt, während die Scheiben derart zum Schar angeordnet sind, daß sie die beiden
äußeren Dammstreifen ausheben und daß die bis über das Schar reichenden^ Seitenwände des
Förderwerkes mit ihren unteren Kanten' einen den Durchgang von Wurzeln u. dgl. zulassenden
Abstand yom Kettenrost aufweisen. Diese Seitenwände sind außerdem um einen am hinteren
Ende gelegenen Bolzen schwenkbar gelagert, und der am vorderen Ende sie zusammenhaltende
Bügel weist einen Anschlag gegenüber dem Maschinenrahmen auf, durch welchen der Abstand vom Kettenrost auf ein Mindestmaß
begrenzt wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar
gestellt:
Fig. ι ist eine Seitenansicht und
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Kartoffelaushebevorrichtung.
Die Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten.
Der Rahmen 1 der Maschine, an welchem die verschiedenen Arbeitswerkzeuge befestigt sind,
wird von einem Paar auf der Zeichnung nur teilweise dargestellten Fahrrädern 7 und einem
Paar Vorderrädern 60 getragen, welche in senkrechter Richtung verstellbar sind, wodurch der
Tiefgang des Schares während der Arbeit geregelt wird. Unter dem Rahmen sind an einer
gebogenen Welle 61 zwei gegeneinandergeneigte und jedes nach seiner Seite schräg nach außen
und nach vorn gestellten Scheiben 62 gleicher Größe angeordnet. Die Welle 61, deren mittlerer
Teil 63 etwas stärker gestaltet und mit Rillen versehen ist (s. Fig. 3 und 4), wird von
einem Haltestück festgehalten, das von dem unteren Ende eines aufrecht stehenden Armes 64
und einem an diesem durch einen Bolzen 65 befestigten Spannstück 66 gebildet wird. Das
Haltestück kann wie der Teil 63 der Welle 61 mit Rillen versehen werden, wodurch ein unbeabsichtigtes
Drehen der Welle 61 verhindert wird, wenn das Haltestück geschlossen ist.
Durch Lösen des Bolzens 65 kann die Welle 61 gedreht und zwecks Einstellung der Scheiben 62
in die gewünschte Lage in eine andere Stellung gebracht und in dieser gesichert werden. Zu
diesem Zwecke ist auch der Arm 64 einstellbar, und zwar in senkrechter Richtung.
Hinter den Scheiben 62 ist mit Hilfe von Armen 67 am Rahmen 1 ein Schar 68 befestigt,
das in der Verbindung mit einem Kettenrost 69 angeordnet ist, welcher über Scheiben oder
Rollen 70 und 71 läuft und von einer unter dem Rost angeordneten Spannrolle 72 straff und im
Abstand vom Boden gehalten wird. Oberhalb des Kettenrostes 69 sind zur Führung des auf
diesem befindlichen Erntegutes Seitenwände 74 um Bolzen 73 schwenkbar angeordnet. Diese
Seitenwände 74 sind von durch einen lose über den Armen 67 angeordneten Bügel 75 miteinander
verbunden, welcher gegen die Arme 67 anschlägt und die Seitenwände 74 in der gezeichneten
unteren Lage trägt, aber eine Bewegung der Seitenwände nach oben zuläßt.
Um zu bewirken, daß das Kartoffelkraut möglichst aufrecht an die hinter dem Kettenrost
69 vorhandenen Sortiervorrichtungen gelangt, sind innerhalb der Seitenwände 74 Führungsbleche
76 angebracht, die entweder mit den Seitenwänden 75 fest verbunden sind und
mit diesen bewegt oder auch an den Armen 67 befestigt werden können, so daß nur die Seitenwände
74 beweglich sind.
Ein hinter dem Rost 69 angeordneter Kettenrost 25 nimmt das Erntegut zwecks Abtrennung
der Kartoffeln von der Erde und Sortierung auf. Der Rost 25 ist, wie aus der Fig. 2 hervorgeht,
breiter als der Rost 69.
Während des Arbeitsvorganges wird das Schar 68 in verhältnismäßig großer Tiefe unter
die Kartoffelreihe geführt, wo die Kartoffeln am tiefsten liegen. Die Scheiben 62 werden so
eingestellt, daß sie nicht allzu tief gehen, aber die an den Seiten der Kartoffeldämme vorhandene
Erdmasse dort, wo die Kartoffeln in der Nähe der Erdoberfläche liegen, ausheben,
so daß die gelöste Masse in einer dicken Schicht auf das verhältnismäßig schmale Schar und den
schmalen Kettenrost 69 geschoben wird. Durch diese Anordnung und die angegebene Einstellung
der Scheiben wird eine große Kraftersparnis gegenüber solchen Maschinen mit Schar erreicht, durch welches der Kartoffeldamm
in seiner ganzen Breite ausgehoben wird, da das Schar bei der Maschine nach der Erfindung
nur den mittleren Teil der Reihe heraushebt und die Arbeit des Heraushebens der seitlichen Teile des Kartoffeldammes den
Scheiben überlassen wird, welche infolge ihres geringen Tiefganges in Verbindung mit dem
schmalen Schar erheblich leichter arbeiten. Ein weiterer Vorteil ist der, daß die Erdmasse
in einer verhältnismäßig dicken Schicht über das Schar 68 und den Rost 62 befördert wird,
so daß die Wurzeln usw. nicht an dem Schar hängenbleiben können, da die dicke Erdschicht
Kraft genug besitzt, um die Wurzeln trotz des Widerstandes des Schares mit einzuziehen. Die
Erfahrung hat gezeigt, daß bei breiten Scharen die Erdschicht sich verteilt und zu dünn wird,
um die Wurzeln usw. mitzunehmen, welche dann an den Rändern des Schares hängenbleiben.
Der Nachteil dabei ist zunächst ein großer Kraftverlust und ferner ein häufiges Stillegen des Betriebes zwecks Reinigung des
Schares.
Aus dem oben Angeführten ist zu entnehmen, daß es von großer Wichtigkeit ist, daß die
Wurzeln, Kraut u. dgl. sich auf dem Wege über das Schar und den Kettenrost 69 nicht festsetzen
können, und aus diesem Grunde sind diese Teile und die Seitenwände 74 in das beschriebene
und auf der Zeichnung dargestellte Verhältnis zueinander gebracht. Der Rost 69, auf welchem die Masse nach oben befördert wird,
erstreckt sich seitwärts über die Arme 67, welche an jeder Seite des Rostes angebracht sind und
das Schar tragen. Die Seitenwände 74 erstrecken sich wiederum seitwärts über den Rost 8g
69, so daß an jeder Seite der feststehenden Teile der Wand 76 und der Arme 67, die das
Schar tragen, ein freier Durchgang für die Masse vorhanden ist (s. Fig. 1). Die Arme 67
sind an der Stelle, wo sie aus der parallelen Lage in den Rahmen übergehen, nach der Seite gebogen,
so daß der erwähnte freie Raum auch hier gegeben ist. Wurzeln o. dgl., welche gegebenenfalls
von den Seiten des Rostes 69 herabhängen, erhalten dadurch freien Zugang zu der Maschine und werden nicht von feststehenden
oder nicht fördernden Teilen gehemmt. Die Wände 74 sind drehbar an dem Bolzen 73 angebracht, damit sich nicht in dem
erwähnten Zwischenraum aus obenerwähntem Grunde Steine o. dgl. festsetzen, die hemmend
wirken würden. Gerät ein Stein z. B. in diesem Zwischenraum hinein, so bewegt sich die betreffende
Seitenwand nach oben, wodurch der Stein sofort herunterfällt.
Wenn die Masse vom Kettenrost 69 auf den Rost 25 befördert ist, so wird sie sich schnell
über die ganze Breite dieses Rostes verteilen, auf dem die Sortierung erfolgt. Der Rost 67
hat somit ausschließlich den Zweck, die Masse zu transportieren, und ist daher schmal ausgeführt,
um die Aufgabe, die ganze Masse zu befördern, zufriedenstellend zu lösen, während
der Rost 25 das Sortieren sowie das Weiterbefördern von Kraut, Wurzeln u. dgl. bezweckt
und deshalb als breiter Siebrost ausgebildet ist, so daß Erde und Kartoffeln leicht durchfallen,
während Kraut, Wurzeln usw. an dem Rost hängenbleiben und nach hinten abgeführt werden.
Auch andere Ausführungsformen sind in bezug auf die konstruktiven Einzelheiten innerhalb
des Rahmens der Erfindung denkbar. Auch kann der Kettenrost 67 z. B. durch ein Förderband
oder eine Reihe umlaufender Rollen, Scheiben 0. dgl. ersetzt werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Kartoffelerntemaschine, bei welcher der Kartoffeldamm durch ein Schar und mit diesem zusammenwirkende Scheiben ausgehoben und auf ein mit Seitenwänden versehenes, aus einem endlosen Kettenrost bestehendes Förderwerk gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schar (68) nur die Breite des mittleren, die Kartoffeln enthaltenden Dammstreifens einnimmt, während die in bekannter Weise im Winkel zueinander stehenden Scheiben (62) derart zum Schar angeordnet sind, daß sie die beiden äußeren Dammstreifen ausheben, und daß die bis über das Schar reichenden Seitenwände (74) des Förderwerkes mit ihren unteren Kanten einen den Durchgang von Wurzeln 0. dgl. zulassenden senkrechten Abstand vom Kettenrost (69) aufweisen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (74) um einen am hinteren Ende gelegenen Bolzen (73) schwenkbar gelagert sind und der am vorderen Ende sie zusammenhaltende Bügel (75) einen Anschlag gegenüber dem Maschinenrahmen aufweist, durch welchen der Abstand auf ein Mindestmaß begrenzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV25233D DE551121C (de) | 1929-05-01 | 1929-05-01 | Kartoffelerntemaschine mit einem mit Scheiben zusammenwirkenden Schar und anschliessendem Kettenrost |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV25233D DE551121C (de) | 1929-05-01 | 1929-05-01 | Kartoffelerntemaschine mit einem mit Scheiben zusammenwirkenden Schar und anschliessendem Kettenrost |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE551121C true DE551121C (de) | 1932-05-27 |
Family
ID=7581776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV25233D Expired DE551121C (de) | 1929-05-01 | 1929-05-01 | Kartoffelerntemaschine mit einem mit Scheiben zusammenwirkenden Schar und anschliessendem Kettenrost |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE551121C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933957C (de) * | 1953-10-07 | 1955-10-06 | Holsten & Luehrs | Hackfruchterntemaschine |
-
1929
- 1929-05-01 DE DEV25233D patent/DE551121C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE933957C (de) * | 1953-10-07 | 1955-10-06 | Holsten & Luehrs | Hackfruchterntemaschine |
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