DE768114C - Einrichtung zur Bildung von Mittelwerten fuer gleichartige, auf mehreren Messstaenden ermittelte veraenderliche Groessen - Google Patents
Einrichtung zur Bildung von Mittelwerten fuer gleichartige, auf mehreren Messstaenden ermittelte veraenderliche GroessenInfo
- Publication number
- DE768114C DE768114C DES126573D DES0126573D DE768114C DE 768114 C DE768114 C DE 768114C DE S126573 D DES126573 D DE S126573D DE S0126573 D DES0126573 D DE S0126573D DE 768114 C DE768114 C DE 768114C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bridge
- relay
- contact
- stand
- measuring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C19/00—Electric signal transmission systems
- G08C19/38—Electric signal transmission systems using dynamo-electric devices
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
Description
- Einrichtung zur Bildung von Mittelwerten für gleichartige, auf mehreren Meßständen ermittelte veränderliche Größen
Bei Anlagen zur Übertragung von an einem Beobachtungsinstrument erhaItenen Angaben auf ein oider mehreme Empfängersysteme ist es üft zweckmäßig, die B@eob@arhtun@g an mehreren Stellen gl@eidhzeitig vo@reuneh:men. Dies bist besonders diann zweckmäßig, wenn z. B. die Richtung oder die Entfernung eines Zieles mit igroßer Genauigkeit feistgelegt wer- den soql@l: Die Beobachtung bzw. die Messung wird dann an, versdhdied'enen Stelil@en ritt ver- sidhiedenen Beob,achtungsinstrumenten aus- geführt, die aber in ihren Angaben oft Unter- schiede zeugen, so, diaß man nicht in der Iaaige Ist, zu überb@l@i,cken, welches Instrument die richtige Angabe zeigt. Um den annähernd richtigen. Wert zu erhalten, wurdie deshalb der Mittelwert .aus -allen gefundenen, Angaibe .n genommen und dieser der Weitergabe an, d!as Gebersystem zugrunde gelegt. Es bist weiiterhin eine Einrichtung bekannt um selbsttätig ,aus den Angaben einer Anzahl von Beoib!achtungsinstrumenten den, Mittel- wert zu bn!ltd!en und diesen auf eine oder mehrere Empfängerstellen, zu übertragen. Bei dies-er bekannten Einrichtung zur Ermittlung dies Mittelrwertes der verschiedenen, den Beobachtungen -entsprechenden Geberstellen besitzen die an einem gemeinsamen Satz von Verbindungsleitungen parallel geschalteten motorähnlichen Geber je ein durch Wechsel- strom erzeugtes unabhängiges Feld und dazu verstellbare Spulen, so daß jeder der ebenfalls parallel geschalteten, auf demselben Prinzip wie die Geber beruhenden Empfänger sich entsprechend dem Mittelwert der Geber- einstellungen einstellt. Bei motorähnlichen Empfängern ist der Empfänger jederzeit frei einstellbar, und er ist durch seinen Aufbau so ausgebildet, daß er dieses Einstellmoment selbst aufbringen kann. Bei dieser bekannten Einrichtung sind in der Zuleitung der Geher Vorrichtungen angeordnet, die bei einer ein bestimmtes Maß überschreitenden Abwei- chung eines Gebers den anderen Gebern gegenüber zur Wirkung kommen und den ent- sprechenden Geher kenntlich machen oder selbsttätig abschalten. Bei dieser bekannten Einrichtung besteht keine Möglichkeit der direkten elektrischen Übertragung des gemittelten Wertes auf eine vorhandene Steuerung, der sieh an dem Emp- fänger einstellende, Wert kann vielmehr nur durch Zwischenschaltung eines -Bedienungs- mannes oder einerVorriehtung mit Anschlag- kontakten auf eine Steuerung zur Einwirkung gebracht werden. Es besteht außerdem die Gefahr, daß zu verschiedenen Zeitpunkten gemessene, also nicht zusamme-ugehörige Werte gemittelt werden und damit der ge- fundene Mittelwert unzutreffend wird. Zur Vermeidiung des Übelstandes der ic htberücksichtigung der verschiedenen Meßzeitpunkte sind bereits elektrische Wider- stände derart angeordnet -,vorden, daß die: richtige Zu rdnung der einzelnen Werte durch Einschalturig bzw. Ausschaltung von Teilen dieser Widerstände vorgenommen wird. Diese bekannte Einrichtung setzt voraus, daß elek- trische Fernübertragungssysteme zwischen den einzelnen -Meßständen und :der Stelle vor- handen sind, wo die Mittelung stattfinden soll, und daß die Widerstände in den Strom- kreis der elektrischen Übertragungsanord- nungen eingeschaltet werden. Diese Voraus- setzungen sind indessen in der Praxis nicht immer erfüllt, und außerdem kann auch durch die Regelwiderstände das Arbeiten der Fern- übertragungssysteme in unerwünschter Weise beeinträchtigt werden. Um diese Mängel zu vermeiden, ist eine bekannte Einrichtung so getroffen worden, daß von den einzelnen Meßständen aus ein- gestellte Wellen ein Cieschwindig1,eitsregel- getriebe beeinflussen, welches den Wellen eine Zusatzverstellung mitteilt. Jede der von den einzelnen Meßständen aus eingestellten Wellen ist dabei über eine Umschaltkupplung mit einem von einem ständig laufenden Hilfs- motor angetriebenen Getriebe beuinflußbar verbunden. Es ist ferner eine nach Art eines Dreh- transformators ausgebildete elektromagneti- sehe Brücke bekannt, die einen feststehenden und einen drehbeweglichen Teil aufweist. Auf dem Brückenständer ist dabei eine syrn- metri:sch verteilte und an zwei diarn.#-:tral gegenüberliegenden Punkten erregte Vier- phasenwicklung und auf dem Brückenläufer eine Dreiphasenwicklung untergebracht. Der- artige Brücken sind als Geber oder als Emp- fänger verwendbar und zu diesem Zwecke mechanisch und elektrisch gleich aufgl>aut und gleichgeschaltet. Geber und Empfänger zeigen hierbei keine Besonderheiten, die sie als Geber bzw. Empfänger auszeichnen, und sind daher ohne weiteres miteinander ver- tauschbar. Bilden zwei solcher elektromagnetischer Brücken als Geber und Empfänger eine Stellungsübertragungsanlage, wobei die drei- phasigen Wicklungen von Geber und Entp- fänger miteinander verbunden sind, so sind bei L`bereinstimmung der Stellung der beiden Brückenläufer die Spannungen der vier Wicklungsphasen gleich :groß, und die an den Brückenpunkten abzunehmende Spannung (Fehlerspannung) ist gleich 1u11. Bei Ver- stellung eines Brückenläufers tritt eine Feld- verschiebung im Ständer auf, die die vier Spannungen unterschiedlich macht und die Differenz der Spannungen von je zwei Brückenzweigen als Fehlerspannung abgibt. deren Größe von der Größe der Verstellung abhängig ist. Diese Fehlerspannung tritt auch dann auf, wenn geberseitig die nicht an das Erregernetz angeschlossenen Punkte der Vierphasemv ielklung miteinander kurzge- schlossen sind. Derartige elektromagnetische Brücken haben im Gegensatz zu den matarähnlichen Gebern und Empfängern nur ein sehr ge- ringes Einstellmoment, und die Empfänger sind hierbei immer an einen Motor gefesselt, also nicht frei einstellbar. Eine Empfänger- brüche wird vielmehr nur vom Motor selbst nachgestellt, während 'bei Abschaltung oder sonstigem Ausfall des -Motors keinerlei 1 ach- stell-ung der Empfängerbrücke erfolgt. 1lit Rücksicht darauf. daß Geber- und Empfängerbrücke bei der bekannten Einrich- tung ohne weiteres untereinander vertausch- bar sind, gestattet diese Einrichtung nicht einmal das Parallelschelten einer zweiten Empfängerbrücke. Würde man beispielsweise zu einer Empfängerbrücke eine zweite Emp- fängerbrücke- parallel schalten, so wird die erst;: Empfängerbrücke nicht nur durch die eigentliche Geberbrüche, sondern auch noch duirch diese: zweiite Empfängerbrücke be:ein- ßußt werden, die ebenfalls im Sinne eiirres Gebers winkt. Falls neun .der mit deir zweiten Empfängerbrücke gekuppielibe Motoir durch irgendwelche Störungen nicht soifoirt nach- dmeht, @so, wird der einrgedirehte Geberwert j e nach deirAbweii-chung der zwei.tenEmpfänger- brücke gefälsicht. Diiie voersiteihendein Auis.füh- r u:nigen lias-sen eindeutig erkennen, daß es nicht möglich ist, motorähnliche Geibeir und Empfänger durch elicktrom.agnetiiischeBrücken zu: ersetzen, wieil man idann immer ein un- richtiges Mitteliungsiengebnirs erhalten würde. Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Ein- richtung zur Bildung von Miitteilwerten für gleidhartige, :auf mehreren Meß.ständen er- mitteilte, veränderliche Größen mit Hilfe vorn elektriomagnetiischien, zur rein elektrischen Mittelwertbilidung parallel geschaltetem BTüile- ken, ,diie aws einem feststehenden rund eiine:m drehbeweglichen Teil bestehen; :der feine Teil trägt eine symmetrisch verteilte und an zwei diametral gegenüberliegenden Punkten er- regte Vierphasenwieklung und, deir andere Teil ei-nie Drenphase@nwiicklunig. Erfindungs- gemäß wird dieser Mittelwert auf Iden Drei- phasenteil einieis iebenfallis als e1eli:tro@inagne- tische Brücke (Rüc1cmel:deb#r:üclQe#) awsigebdlde- ten Empfängers übertragen, deren iunerregte Vieriphasenwiicklunig eine der Abweichung zwischen dem Mittelweirt un:d der Istsbeillung dies. Steuermotoirs entsprechende Auisigangs- spaninung (Fehleirspännung) liefeirt, die- eine an, eineu Steuerstelle vorhandene Stener- schaltung (z. B. gittergesteuerte Gas- oder Diampfenitladungsgefäße) unmiittelibiar beeiin- fliuißt, während an -dien hierausigeführten An- sohlurßpunkten der Vierphasenwdcklunig der Gieibeiribirücken gleichzeitig Ausganigsispannun- gein (Fefilieirspannungen) zur Verfügung st reihen, Jie der Abweichung zwischen dem Mittelwert und der einzelnen Geberstellung entsprechen rund beim Überschreiten einer wählbaren Größe Relais zum Ansprechen beringen, diiie dann dien jeweiligen. Meß,stand vorn deir Beteiligung an -der Mitbeluing aib- schaliten. Die Verwendung elektroimiagnietiseeher Berücken in, der besondreren Schaltung schafft üiberhiaupt erst die Voiraussetzunig für eine rein eliektr@ische:, vollautomatische Aus- führung einer Mitbeliungsschaltung. Darüber hinauisbesteht die Möglichkeit, .dein :gebildeten Mittelwert glieichzeitiig auf mehrere Steue- runigen zur Einwirkung zu bringiemr. Hierbei hatkeiner der Empfänger, auch wenn mehr-ere parallel geschaltet weerdien, eiirre Einwirkung auf das Mibtelunigsergebnis, selbst wenn eiirr oder imehrere Empfänger dabeii völlig still- gesetzt werden. In .diesem Fall ehest der still- gesetzte Motoir und !demzufolge auch die- zu- gehörige Empfänigeribrrückie in jeder Stellung eine Fehlerspannung, deinen Größe immer der Abweichung vorn dem jeweiligen Mittelwert entspricht. Ein weiterer Voirbe:il .der erfindiunigsgeimäßen Miittelungseinrichtung isst diarin zu sehen, daß die Fehlerspannungen dier Geber Unab- hängig vorn dien Stellungen der Empfänger die eigene Abweichiung dies Gebers vorn dem Mittelwert anzeigen. Diese Anzeigte Ist für d!ais ganze Prinzip der selbsttätigen Mitteilung insofern von großer Bedieutun:g, als id.ieise Fehlerspannung in ihrer Größe ein Maß dafür abgibt, ob. der dem Gelber z.ugeardnete, Meß- stand auch weiterhin an der Mitteilung be- beilügt bleibt oder aber infolge zu großer Abweiidhiuinig vorn dem Mittielwngsergebnis an der Mitteilung nicht mehir beteiligt eist. Beie ider erfindurngsgemäßen Einrichtung zeur Bildung von Mittelwerten .stellt das Mitteluingsergeibnis zunächst nur idien ariith- metischen Mittelwert der Einzelwerte z. B. vorn Entfernunigsmeßgeiräten :dar. Es hat sich nun. iherau:sigeistellt, daß eine noch weit größere Genauigkeit des Mittelungseergebniisseis er- reicht werden kann, wenn gemäß einer weiteren Ausbildung der Eirfindluing diese Einzelwerte mit verschiedenem Geweicht, ent- spredheinid idter Bauart oed.idlgI. der verwendeten Geräte, in das Mittelungseirgebniis eingehen. Beie Entfernungsmeßgeiräten wird: das Einfluß- gewichit eiirres 3-m-Gerätes beiis.piieilisiwei.se mit der Wertigkeit i bezeichnet, während die Wertigkeit eines 6 m-Geirätes bereits 2 und die Wertigkeit eines io-m-Geräteis q. beträgt. Unter dien eben gemachten Voraussetzungen hat also d er Meßwert eines io-ni-Geirätes auf dias Mditbelungsergebinis dien gleichen Einfluß wie idie gleichen Meßwerte von 6-im-Geräten odieir vorn vifer 3-m-Geräten. Der ermittelte e-(Enit£e;rnunigs-) Wert dieser Einzelwerte mit der Wieirtiigkeit q., 2 und i würde isiich also ergeben laus Essei an dieser Stelle gleich darauf hin- gewiesen, daß die-, Anzahl der benutzten Geräte nicht etwa drei zu iseeiin biraucht, sie kann vielmehr beliiiebig gewählt werden. Das gleiche geilet auch für die Wertigkeit der für die Mitteilung benutzten Geräte. Auf jedem Meßstand ist als Gelber eiirre elelctroimiagnietiis,che Brücke vorhanden, die entweeder vorn Hand oder zwanigl,äufiig .diurch das Meßigeirät einsgestellt werden kann.. Der Ständear einer solchen Brücke i-st hierbei raumfest angeordnet, während .der Läufer mit dem Meßigerät durch ein Getriebe verbrunden ist. Die Einstellung der einzelnen Geber- brücken erfolgt dabei durch eiirre Verdrehung ihrer Läufer aus ihrer Nullstellung, und zwar um einen Betrag, dessen Größe dein von dem Meßgerät ermittelten Meßwert ent- spricht. Da elektromagnetische Brücken als Gelber verwendet werden, so kann die Frage der Wertigkeit der Meßstände auf einfache Weise dadurch gelöst werden, daß den ein- zelnen Meßständen nicht nur eine einzige Brücke, sondern eine der höchsten Wertigkeit eines für die Ermittlung der veränderlichen Größe benutzten Gerätes entsprechende An- zahl parallel geschalteter und mechanisch gekuppelter Brückensysteme zuggeordnet wird. Für jeden Meßstand sind, falls die größte Wertigkeit eines Gerätes .I beträgt, vier Brück enssteme vorgesehen, von denen mit Hilfe eines Sehalters, der nur mit einem be- sonderen Sch lüssel betätigt werden kann, eine, zwei od:::r alle vier Brücken parallel geschaltet werden können, je nachdem es sich um i-, 2- oder 4"v ertiges Gerät handelt. Die in einem Meßstand überzähligen Brücken werden dabei gleichzeitig abgeschaltet. Die: Wertigkeit eines Gerätes kann also durch einfache Umschaltung verändert wer- den. Auf diese Weise ist auch die Möglichleit vorhanden, die Wertigkeit eines Gerätes noch nach anderen Gesichtspunkten, z. B. der Oualität des Messenden, der optischen Ver- größerung usw., zu bestimmen. Die Wertigkeit eines Gerätes kann unter Verzicht auf die Umschaltung im lleßstand auch durch eine: einzige Brücke berücksichtigt «;erden, die dann aber entsprechend bemessen werden m.uß. Toraussetzung ist allerdings, daß in einem 1Ießstand immer nur ein gleich- wertiges Gerät zur Verfügung steht und daß keine anderen Faktoren zu berücksichtigen sind. An Hand der Beschreibung des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbei- spiels sollen noch weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstands erläutert werden. Es zeigt Fig. i schematisch den Schaltu@ngs.aufbau zur automatischen Mittelung unter Verwen- dung von Brüchen, Fig. 2 de Schaltung einer Geberbrücke mit einer Rückmeldebrücke, Fig. 3 den Verlauf der Fehlerspannung an der Rückmeldwbrücle in Abhängigkeit von der Geberverstellung, Fig. d. die Schaltung dreier Geberbrücken auf eine Rückmeldebrücke, Fig. 5 den Verlauf der Fehlerspannung an den Ausgängen der Geberbrücke bei einer Schaltung nach Fig. d., Fig. 6 ein Beispiel für verschieden stehende Geberbrücken bei einer Schaltung nach Fig. d, Fig.7 .das Wirkungs:biid der Brücken- mittelung mit selbsttätiger Abschaltung, Fig.8 den Verlauf der Fehlerspannung einer Brüche bei Eigenerregung und bei Er- regung vom Hilfsbrückengeber aus, Fig. g das Wirkungsbild der Gro@bs_ynchro- nisierung, Fig. io das Wirkungsbild der sinnfälligen Anzeige für Handbetrie h, Fig. ii die Spannungskurve eines Galvano- meters in Abhängigkeit von der Verstellung der Rückmeldebrücke und Fig. i2a, i-2b und i2c dass gesamte Prinzip- bild der '.Xlittelungsschaltung. In jedem 1leßstand i ca, i b ... ist in der schematischen Schaltung der Fig. i je eine elektronmagnetische Brücke 2 a, 2 b ... vor- gesehen, die untereinander durch die Kon- takte 3 ac, 3 bc ... parallel geschaltet sind. Die Bedeutung des zweiten Index »c« wird bei der Beschreibung der Fig. ; näher er- läutert. Der gemittelte Wert der Brücken 2a, 2 b . . . wird unmittelbar auf die Dreiphasen- wicklung einer an einer Steuerstelle-l. vor- gesehenen elektromagnetischen Brücke5 über- tragen, deren Vie@rphasenwicklung unerregt ist. Der drehbare Teil der Brücke 5 ist mit einem Motor 7 gekuppelt, er kann sich also nicht frei einstellen. ereil die Stellung der Brücke 5 immer an die Stellung des -Motors 7 gebunden isst, von ersterer also gleichsam dieser der Iststellung entsprechende Wert »rücl:geme@ld t« wird, wird diese Brücke auch als »Rückme:lde;brücl-;e« bezeiehnet. Beim Auf- treten einer Abweichung zwischen dem Mittelwert und der Iststellung der Rück- melde:brücke:5 tritt an zwei diametral gegen- überliegenden Punkten ihrer Vierphasen- wicklung eine Ausgangsspannung auf, deren Größe von der Größe dieser Abweichung abhängt und daher als Fehlerspannung be- zeichnet "vi:rd. Die Fehlerspannung der Rück- meldebrücke 5 dient zur Beeinflussung einer Steuerschaltung 6, die z. B. aus gitter- gesteuerten Gas- oder Dampfentladungs- gefäße:n bestehen kann, von der aus der Motor 7 gespeist wird. Es besteht nun die Möglichkeit, daß von einem lleßstand eine stark vom Mittelwert abweichende Größe gemessen wird, die den richtigen -Mittelwert stark fälschen würde. Es ist daher an jeder Brücke 2 a, 2b... ein Spannungsrelais $ a.4, 8 b:4 ... vorgesehen, welches bei zu großer Abweichung der Anzeige eines Gerätes vom Mittelwert dieses abschaltet, so daß es nicht mehr an der Mittelung teilnimmt. Die Be- deutung des zweiten Index »_4« wird eben- falls bei der Beschreibung der Fig.7 näher erläutert. Das Spannungsrelais 8 a_4, 8 bA ... wird dabei von einer an zwei Brückenpunkten der Vierphasenwicklung der zugehörigen Geberbrüchen 2 a, 2 b ... abgenommenen Felhlerspan.nung gesteuert, wobei die Größe dieser Feihlierspannunig ein Maß für die Ab- weichung dies einzelnen Brüd .eiwertes b.zw. Meßwertes vom Mittelwert ist. Wenn sich die Anzeige des an dien Mittelung zunächst nicht imehr beteiligten Meßgeräteis im Laufe der Messung :dem vorhandenen Mittelwert wieder biiis auf eine zugelassene Abweichung näh fiert, wird es selbsttätig wieder :in: die weitere Mitteljung eingeschaltet. Um diie Ab- weichung eines ab:geischalteten Meßstandies von :dem Mittelwert auch weiter überwachen zu können,. wird idie Fehlerspannung dier z@u- gehör,ilgen Gebierbrück e :diadürch aufrecht- erhalten, @ddaß .sie igleichzeitig mit der Ab- schaltung von der Rückmelde!brücke 5 durch Umlegen eines der Kontakte 3 ac, 3 bc ... aiuf einen Hilifisibrückengebter g geschaltet wird, der mit der Rückmeldebrücke 5 mechanisch gekuppelt Ist. Der Hilfsibrückengeiber g besmtzt ebenfalls eine Vierphasenwiddung, die an zwei gegen- üiberliiiegenden Punkten zweckmäßig aus dem gleichen Netz erregt wird wie die Geb:er- birück .en 2 a, 2 b ... und eine Dreiphasen- wickliuing. Durch :diie mechanische Kupplung dien- idirehbiaren Teile, der R:ückmed@dieibrücke 5 und, des Hilfsibrückengeber,s, g nimmt Letzterer eine Sitelliuing ein, diie der Iststelliung ent- sprioht. Dia während des Betriebes die Ist- stelilung :annähernd übereinistimmt mit dein vorgegebenen Mittelwert, wird fach der Umilegunig eines :der Kontakte 3 ac, 3 bc ... dieser Wert lauf diie jetzt als Empfänger arbeitende Geberbrücke 2 a, 2 b ... übertragen und dadurch ihre Fehlerspannung auch weiterhin iaufrechterhalten. Während diiie, Fehlerspannungen .der Geber- brücken 2 a, 2 b ... ans:schlieiß!lich zum Steuern der Relais 8 caA, 8 bA ... dienen, wind idie Fehlerspiannung der Rückm:elde:- brücke 5 der Steuersoh:altu'ng 6 zugeführt. Besteht die Steuerischaltunig 6 z. B. aufs gitter- geis:teuerten Gas- oder D:ampfentl:.ad!ungs- gefäßen, so wird durch :diiese Fehlerispannung der Zündeinsiatzpunkt dieser Entlaidunigs- gefäßie: verändert, und zwar in einem solchen Sinne, idaß ;der von der Stieuerischaltunig 6 gespeiiste Steiuermotör bestrebt ist, dien Stellunigsunterischied zwischen der Stellung der 2 a, 2 b ... und die Rück- meldeb:riicake 5 zu beseitigen. Der Steuer- motor 7 treibt z. B. einen Fliakleitgelber an, der den gemittelten Wert (Entfernung) ieinem Rechengerät zuführt und dien gleichzeitig die Läufer edier Rüdcmeldebrücke,5 .unidi,des Hil:fs- brückenigeibers g nachdreht. Beie Abschaltung oder Ausfall der Steuer- schaltung 6 kann, ein Nachtdrehen d reis Steuer- motors, 7 von Hand erfolgen, und zwar nach der Anzeige eines dafür vorgesehenen und später näher beschriebenen Nullinstrumentes, dem die Fehlerspannung der Rückme.lde- brücke, 5 zugeführt wird. Bei id'er b:i!sh er- beschirie!benen Stellunigs- verg!lieichs;anlage, besbehend ;a!us .den Geber- brücken, 2 a:, 2 b ... und Ader RückmeIde- brüeke 5, :eist bekanntlich d ieÜ!bereinstimmung deir Stellungen zwischen Geber und Emp- fäniger nur innerhalb. einer Umdrehung ge- währleistet. Die, Folge hiervon ist, :d'aß die Genauigkeit :der Einstellung nicht isehir- groß ist. Um diese Genauigkeit zu :erhöhen, ist es bereits !bekannt, sogeniannte Groib-Fein-über- tragungsinilagen zu verwenden, wobei das Grobsysitem eine grobstufige Einstellung Innerhalb des- ganzen Versteillbereiches be- wiekt, während dass Feinsystem die- weitere feinstufige Eirns,telliung inn:erhalib dieis Gehietes ,der nächsten Stufe vornimmt. Das Über- s;etziungsverhäl,tni,s zwischen Grob- und Fein- system isst fest, aber frei wählbar. Beträgt dieses üiberseitzungsverhältnis z. B. i : io, so m:aicht,dlas Grabisystem bei einer Verstellung von 36o° ,eine volle Umdrehung, während dass Feii,nsystem bereits bei 36° Vers:tellun!geine Umidirehung ausführt. Da die bisher beschriebene Anordnung nur innerhalb. ± einer halben Umdrehung .der als Feinsystem arbeitenden elektromagnetischen Geberbrücke 2 a, 2 b ... synchron iist, sind in .dien einzelnen Meßiständen i a, i b ... weiter- hin die bei ähnlichen Anlagen, gleichfalls üblichen vorgese!hen, die aus dien Gerbern io a, io b . . . mit den Anizeige- emp:fängern i i a, i i b ... und dem Folge- ko;uta:ktempfän!geir 12 bestehen. Die- Grob- geber io a, io b ... können z. B. als Polschuh- type ausgebildet sein, :d. h. :ihre Erregerwick- lung isst auf .einem oder mehreren Polpaaren untergebracht, während ihre Läuferwicklung dreiphasig .ausgebildet ist. Die Feingeber (Geberbrücken) a a, 2 b ... :dagegen .s:i:nd als Rinigfelidbrüeke, ausigebildiet, d. h. sie, tragen auf ;dem Ständer eine- symmetrisch verteilte und an zwei Punkten an d'as Erreigernetz angeschloisisene, Vierphasenwieklung .und auf dem Läufer ebenfalls eine Dreip'hasen- wi:cklung. Die@Anz:eiigeempfänigeir i i a, i i b ... sind elektrisch mit dien zugehörigen Grob- gieib:eirn io a, io b ... verbunden, und zeugen demzufoilige,die Stellung dieser Geber an. Der Fodgekontaktempfäniger 12 enthält ein an, sich bekanntes Foilgekontaktwerk, welches einem Mittelikontakt und zwei zu beiden Seiten dieses Mittelkontaktes angeordnete, in einem Ko;ntaktwerktopf untergebrachte Außen.. kointälkte :aufweii@st. Der Mittelkontakt wird dabei vorn dem Grobgeber i o a, io b ... be- wegt, während die im Kontakttopf unter- gebrachten, Gegenkontakte vom Steuermotor 7 nachigeäreht werden. Um einte Übertragung dies mechanischen Antriebes 13 für eine der Zahl der Meßätände entsprechend;,- Zahl von Folgekontaktempfäng ern 12 vom Steuer- mOtOr 7 aus zu ersparen, sind die Grobgeber ioa, iob... auf die Ständer je eines Diffe- rentialempfängers i.la, 14b ... geschaltet. und die Läufer dieser Differentialempfänger id.a, i4b ... sind mit dem Folgekontakt- empfäng; r i2 des Grobäcätems parallel ge- schaltet. Ein Difcrentialempfänger trägt sowohl auf dem Ständer als auch auf dem Läufer eine Dreiph.asenwic:klung. Jeder Differential- empfäng-r id.a, i.lb ... ist also sowohl mit dem zugehörigen Grobgeber ioa, iob ... als auch mit dem Folgekontaktempfänger 12 über jeweils drei Leitungen verbunden und dabei so: geschaltet, daß sich die Läufer der Dife- rentiale,rnpfängerr i4a. id.b ... auf die Diffe- renz zwischen der Stellung der zugehärige-n Grobgebqr ioa, iob ... und .des Falge- kontaktempfängers 12 einstellen. Über die B-zdeutun:g der I#.ontalete@ 15 ac, 15 bc ... wird später noch berichtet #werden. Jedenfalls ist aus der Fi:g. i ersichtlich, daß bei geschlos- senem Kontakt 15 ac der Läufer des Differen- tialempfängers i.1 b auch von dem Gro,bge:ber ioa bezinflußbar ist. Das gleiche gilt für den Läufer des Differentialempfänb-eTs i4a durch den Grobgeber io b . Es soll jetzt zunächst einmal näher auf die Wirkungsweise der Brückenmittelung mit selbsttätiger Abschaltung eingegangen wer- den, und zwar für -das Feinsystem. Wie bereits erwähnt wurde, werden für -die Mitte- lungsschaltung normale Ringfeldb@rücken ver- wendet. d. h. sie «-eisen je eine :symmetrisch verteilte Vierphasenwicklung im Ständer und eine Dreiphasenwiclslung im Läufer auf. Die an dr Mittelung beteiligten G-eberbrüclcen 2 a, 2 b ... werden ständerseitig an zwei diametral ggenüberligend:en Punkten aus einem Wechselstromnetz erregt (Fig. 2), wogegen die: -1,'ie"rpha:s.e:nwicl:lung der Rickmelde- brü :ke 5 unerregt bleibt. Die Läufer der beiden Brücken 2 a und 5 i,#. sind dabei in bekannter Weise gegeneinander- geschaltet. Die beiden Fehlerspannungsa.us- gänge UFO und Ur.-R werden nicht parallel ge- schaltet" sondern einzeln ausgeführt. Der in diz Brücke,2a eingezzizhnete Pfeil gibt die .Nullstellung der Brücke an, die um beliebige Winkel y, verstellt werden kann. Eine Span- nung UFG entsteht dabei nur dann, wenn mindestens zwei vom Netz erregte Geber- brücken 2 a, 2b... parallel geschaltet und verstimmt sind, d. h. wenn sie nicht beide den gleichen Wert zeigen. Dagegen tritt b"-:i Ver- stellung einer ständerseitig nicht erregten Rückmelde!brüc.ke 5 keine Spannung LIFG. wohl aber eine Spannung LTFR auf. Der Ver- lauf der Fehlerspannung L'FR der Rückmelde- I b:rücke 5 in Abhängigkeit von der Verstellung der Geberbriic:1:e 2 a ist aus der in Fig. 3 dargestellten Kurve zu ersehen, worin x den \`erstellwinkel angibt. Werden nun beispiels- weisz drei Gebe.rbriieken 2 a, 21). 2 c auf die ge neinsaure Rickmeldehrücke 5 geschaltet. so ist d@e:r Verlauf der Feihlerspannung UrR der Rückure debrücke 5 etwa der gleiche. wie der in Fig. 3 dargestellte, jedoch ist hier an Stelle der Verstellung eines einzigen Gebers um einen Winkel x der arithmetische 'Mittel- wert aller Geberverstellungen zu setzen. Außerdem ist jetzt auch an den Fehleraus- gängen d,er Geberbrücken 2 a, 2 b, 2 c infolge ihrer Parallelschaltung eine der Abweichung des einzelnen Gebors vom -Mittelwert ent- sprechende Fehlerspannung Urc, vorhanden. deren Verlauf sich aber, wie aus der in Fig. darge;ste:llten Kurve ersichtlich ist. von dem der Fehlerspannung UFR der Rückmelde- brücke 5 unterscheidet. Nährend bei dein Verlauf der Fehlerspannung UFR der Rücl,- meldebrücke das :Maximum bei goJ auf- tritt, liegt das -Maximum der Fehlerspannung UI--C, der Geberbrücken 2a, 21) ... bereit bei -15:3. In der Fig. d. ist durch Pfeile die Stellung dier Geberbrücken angedeutet. Bei dem -e- wählten Beispiel ist die 2 a um - 20I#, die Geberbrüche 2 b um -1- 15 J und die Ge,berbrückc 2 c um -f-5 J verstellt worden. Die Fehlerspannung LTFR an der Rückmelde- brücke 5 ergibt sich nun aus dem arithmeti- schen Mittelwert dieser Geberverstellungen. würde also gleich Null sein. Die an den einzelnen Gebe rbriicken 2 a, 2 b, 2 c zu messenden Fehlerspannungen L-FG sind entsprechend ihren Winkeldifferenzen zum Mittelwert, der in ccrliegendem Falle gleich Null ist, aus den in Fig. 6 gezeichneten Kurven zu entnehmen. Die sich für das gewählte Bei- spiel ergebenden Fehlerspannungswerte L-FG der einzelnen Brücken sind noch besonders kenntlich gemacht. Die in Fig.6 eingezeich- neten Kurven entsprechen in ihrem Verlauf den in den Fig. 3 und 5 dargestellten Kurven und sind demzufolge auch mit UFG und L 'FR bezeichnet. Diese Geberfehleräpannungen [-FG der ein- zelnen Brücken 2 a, 2b, 2 c werden gleich- gerichtet und den Relais S a_4, Sb-g. S c_-1 (Fig. 7) zugeführt. Um die Briicken 2 a. 2 b, 2 c nicht zu stark zu belasten und dadurch eine Verschlechterung ihrer Eigenschaften h erbzizuführen, sind ihre Ausgänge über je einen Widerstand 16a. 16b, 16c und einen Cu-Cu O.,-Troclengleichrichter 17a. 17h, 17 cinGrätzschaltungabgeschlossen. ZurGlät- tung der gleichgerichteten Wechätlspannung dient je ein parallel zu den Relais 8a_4, S b.-?. Se--- geschalteter Kondensator i8cr, iSb, iSc. Die Relais 8 aA, 8 bA, 8 cA selbst sind sehr empfindlich und beisitzen außerdem ,eine groß-e. Ab-fallveirzögerung. Bei entsprechender Größe der Geb-erfehIerspaninung UFG spricht d ias zu- gehörige- A-Reliais an und schaltet seinen Geber ab. In idem gewählten Beispiel findet diese Abschaltung statt, wenn eine Birü.dke, so, stark verstellet isst, dlaß ihr Einzelwert von dem @siich en Mittelwert @m etwa ± 30° abweicht. Um idie verschiedenen, in jedem Meißistand vorh.and!eniein Relais hinsichtlich ihrer Be- deutung voneinander besser unterscheiden zu könnten, sind sie- außer mit laufendien Ziahlen und kleinen, dien Meßistand' angehenden Buch- staAben noch ritt großen Buchsitatben A, B, C uisw. bezeichnet. Es kommen also für die A-Relais die Bezeichnungen, 8 aA, 8 bA, 8 cA ... zustande. Von diesen Relais werden nun bei ihrem Ansprechen zum Teil mehrere Kontakte gestellt. Diesen wird e!benfaldis ,ein zweiter Index, und zwar aus kleinen Buchstaben a, b, c usw., hinzugefügt, entsprechend der Biezeiduiiuing,deis Relais, von dem ,aus dieser Kontakt gesiohal,tet wird. Die- Bezeichnung 3 bc biedeiubet dann z. B. einen Kontadtt 3 des Meßistan:des b, Ader von einem C-Relais ge!schaIbet wird. Halben d iie drei auf die Rüc mrneldlebirücl"#e 5 geschalteten Ge!herbrücken 2 a, 2 b, 2 c ange- nähevt dhegleiche Stellung, so. !sprechen die A-Relais 8 aA, 8 bA, 8 cA nicht an, und die C-Rel!aiis ig aC, ig bC, ig cC bekommen Strom über die a-Kontakte 2o aa, 2o ba, 20 Ca. Es siel her vorausbaeschiickt, daß dias Ansprechen der C-Relais .auch noch von anderen Kon;taakten abhängig ist, die aber führ dasi Verständnis der in Filg. 7 dargestellten A.bschialtung ohne Bedeutung sind. Die Speisung :der C-Relais erfolgt :aus einem Netz, dessen Sammel- schienen mit a1 und 22 bezeichnet sind. Beim Ansprechen der C-Relaiis rgaC, zg bC, z9 cC schließen die c-Ko@ntakte 23 ac, 23 bc, 23 cc, und die weiteren c-I,',on:takte 3 ac; 3 bc, 3 cc legen um. Die Brücken 2 a, 2 b, 2 c werden dann ailso über die Kontakte 23 ac, 23 bc, 23 cc aus einem Wechselstromnetz er- regt, wind auißerdem .sind sie über die Kon- takte 3 ac, 3 bc, 3 cc auf die Rückmetdiebrücke 5 geschaltet. Die Scihaltunig entspricht dann. also der Schaltung nach Fig. q.. Die Geber- brücken. 2 a, 2 b, 2 c werden .dann e!lso sitänder- seibiig ahn :zwei d'iam-etral gelegenen Punkten über Idas Wechselstromnetz erregt, während die Ständierwicklunig dor Rüdemeldebrücke 5 auch weiterhin u.nerregt bleibt. Die in Fiig. 7 gezeichnete Stellung alleer c-Kontakte ent- spricht idem s;broimilois@en Zustand, d. h. die C-Relaiis .sind nichterregt. Wird nun, z. B. ,die Brücke 2 a so stark verstellt, daß schließlich ihr Einzelwert von dem sich ergebenden Mittelwert um etwa. 30° a bwei cht, so. zieht das Relais 8 aA vor@aus- setzungsgemäß an und öffnet dabei seinen Kontakt 2o aa. Hierdurch fällt d,as Relais 1g aC ab, öffnet den Kontakt 23 ac und legt die K onta!ktie 3 ac um, d. h. letztere nehmen dann wiedleir die in der Fig. 7 gezeichnete Stellung ein. Die Brüclee 2 a, Bist,d!ann von d!er Rüclc#meilidie!birücdce 5 abgeschaltet und' infolge- dessen n@iiöht mehr an der Mittelung beteiligt. Nähert sich dann der Wert der Brücke 2 a dem isich :aus dien beiden übrigen Birücken- stelihingen ergebenden Mittelwert wieder und wied die Abweichung zwischen letzterem undi dem Wert des G-eibeirs 2 a wieder kleiner, so, fällt auch das Relais 8 aA weder üb, und der Konrtal"t 2o aa wird geschlossen. Mit Rücksicht auf die üblicherweise ver- schiiedene Höhe der Ansprech- und Abfall- spannung eines Relais wird das Relais 8a,4 nicht sofort .abfallen, wenn auf Grund der Abweichung wieder eine Beteiligung der Gie;berbrücl"iei 2 a an der Mittedunig möglich stein würde, @sondern es ges.chkeht dies erst dann, wenn seine Abweichung vorn Mittel- wert ,kleiner al!s 30° geworden eist. Beim Ab- fall in d eis Relais 8 aA wird der Kon@taikt 2o aa wieder ,geschlossen. Hierdurch, wird auch das Relais zgaC wieder erregt, schließt also den Kon,tad',t 23 ac und teigt die Kontakte 3 ac um. Die BTü:cike 2a ist idann. wiedieir auf .die- Rück- m@edidiebirürJl-e 5 geschaltet uni, nimmt an der weiteren Mittelung teil. Würdie man nun die Brücke 2 a. nach ihrer Abschaltüing von der Rückmieldebrüdeei 5 offen lassen, :so, würde- wegen d!er ausbleiiben- dein Fehlerspannung das Relais 8 aA nach Art einfies Selbistunberbirechers arbeiten, d. h. so- fort wieder abfallen, dann wieder an- ziehen usf. Auch eine Überwachung der Ab w-eiichunig oder abgeschalteten Brücke. 2 a vom Mittelwert wür.die dann nicht mehr möglich sein. Der Biriickengebier 2 a wird idaher wäh- Dendt der Zeit, in der dus Relais 8 aA ange- sprochen hat, durch die Kontaktier 3 ac auf dien Hidfsibrückemigebleir g geschaltet, wobei seine Vierphasenwi !kliung infolge, d ehr öffnung dies Konitaktesi 23 ac nicht mehr iaus dem Wechsel;stroimneitz erregt wird. Der Hiilfs- 1>rüdceanigeiber g ist voraussetzungsgemäß mit der Rüd<melideibirück e 5 mechanisch gekuppelt uni, wird,diaher von dem Steuermaitor 7 immer auf Iden Mittelwert gedreht. Die Gebier- bn-ücke :2a .arbeitet also, nach ihrer Auf- schailbung auf den Hilfsbirüdkengeber g als ständerseitig uneirreigte- Empfängerbrücke. Der Hilfsbrückenigeiber g :ist als Polschu!h- system @ausgeb;iil.diet und so, bemessen, daß die Fehlerspannung UFG der Geberbrücke 2 a bei der etwa die gleiche Größe be- hält, das Relais 8 aA also, angezogen bleibt. Um ein Klappern der A-Relais 8 a-.4, 8 L-1, 8 cA beim Umschalten der c-Kontakte 3 ac, 3 bc, 3 ec zu verhindern, weil hierbei ja. die Fehlerspannung kurzzeitig ausfällt, sind die Relais mit einer zweiten kurzgeschlossenen Spule VeTsehen, durch welche ihr Abfall ge- nügend verzögert wird. In der Fig.8 gibt die gesarichelte Kurve die Fehle rspann:"zng (-,"FG an der Geber- brücke 2 a an, die bei einer Abweichung der Stellung des Brückengebers 2a von dem Mittelwert vorhanden ist. Die voll aus- gezogene, Kurve ergibt sich, wenn die Geber- brücke 2 a als ständerseitig unerregte Emp- fängerbrücke arbeitet und vom Hilfsbrücken- geber 9 aus erregt wird. Da hierhei die Fehlerspannung der Geberbrücke 2 a ungefähr die gleiche Größe behalten soll, d:i-e sie vorher ge.4iabt hat, decken sich diese beiden Kurven auch angenähert bis zu einem Punkte, in dem die Abweichung der Geberbrücke, 2 a vom :Mittelwert etwa 30° beträgt. An dieser Stelle spricht das Relais 8a.4 an und erhält dann bei gleichbleibender oder noch größer -,ver-- dender Abweichung der Geberbrücke 2d vom Mittelwert .die etwas größere Spannung des Hiltsbrückeng-bers 9. Das Arbeiten der anderen A-Relais vollzieht sich in ent- sprechender Weise. Mit Rücksicht darauf, daß die Ansprec:h- und die Abfallspannung eines Relais voneinander verschieden ist, er- gibt sich ein Abfallen des Relais 8a..4 erst bei einer kleineren Abweichung der Geber- brücl:e -2 a, d. h. dies 'Meß wertels des Meß- standes i a. vom Mittelwert als 30°. In dem in der Fig. 8 dargestellten Beispiel erfolgt das Abfallen des Relais 8 a_4 z. B. erst bei einer Abweichung von etwa 22°. Der Anzieh- und der Abfallpunkt eines A-Relais sind in der Fig.8 noch besonders kenntlich gemacht. Soll eine aus einer Geberbrücke- 2 und einer Empfänger- hzw. Rückmeldebrücke 5 be- stehende Stellungsvergiei.chsanlage, zur Steue- rung eines ein Rechengerät einstellenden Motors 7 Verwendung finden, so m@uß dieser Motor im Sinne einer Beseitigung eines z-,vi- schen Geber und Empfänger aufgetretenen Wegfehlers be.einflußt werden. Als Regel- organ für einen solchen Motoir ist z. B. eine aus gittergesteuerten Entladungsgefäßen be- stehend,- Steuerschaltung 6 vorgesehen, wobei der Zündeinsatzpun'kt der Entladungsgefäße in Abhängigkeit von der dem Wegfe'hier entsprechenden Fehlerspannung verschoben wird. Dem :@Totor 7 wird hierl)ei eine soldhe Leistung zugeführt, daß er gerade in der Lage ist, den einzustellenden Gegenstand (Rechen- gerät) in die vom Geber befohlene Stellung zu bringen. Hat er diese erreicht, so wird die Fehlerspannung _Null, und er bleibt so lange stehen, bis der Geber erneut bewegt wird. Die Fig. 9 zeigt sinngemäß zu der Schal- tung der Fi-.7 für das Feinsystem die Schaltung für das Grobsystem. Der besseren Übersichtlichkeit wegen ist die Schaltung nur einphasig dargestellt worden, die jeweilige Phasenzahl ist dabei durch schräge Striche angedeutet. Die Stellung der Relais und der von ihnen abhängigen Kontakte entspricht wiederum dem stromlosen Zustand. Wie bereits früher ausgeführt, iäßt sich mit Hilfe e einer Grob-Fein-Ibertragungb- anlage die Genauigkeit der Einstellung ganz wesentlich erhöhen. Da nun aber das Fein- system nur eine genaue Einstellung innerhall> einer Umdrehung der Feinstufe, also z. B. bei einem Übersetzungsverhältnis zwischen Grob und Fein von i : io innerhalb eines Verstell- bereiches von 36` gewährleistet, so muß ztt- nächst durch das Grobsystem eine so weit- gehende Synchronisierung, d. h. Wieder- herbeiführung einer StellungSübe@reinstitn- mung zwischen Geber und Empfänger vor- genommen werden, daß der dann noch verbleibende Stellungsfehler durch das Fein- system allein ausgeglichen werden kann. Das Grobsystem führt also zunächst eine an- nä'hern'de Übereinstimmung zwischen der Geber- und Empfängerstellung herbei. wobei die noch verbleibende Abweichung nur so groß sein darf (also z. B. r8"), da(ß sie noch innerhalb des Einstellbereiches des Fein- systems verbleibt. Die Synchronisierung des Grobsystems erfolgt durch den mit dem Folge'kontaktwerk a:u:sgerüsteten Folgehontaktempfänger 12. Der auf der Welle des Folgekontaktempfängers 12 sitzende llittelhonta@ht wird dabei von einem der Grobgeber zoa, iob, ioc bewegt, wäh- rend die im Kontaktwerktopf untergelbrach- ten Gegenkontakte vom Steuermotor 7 nach- gedreht werden. Wird nun z. B. der Grob- geber ioa um einen gewissen Betrag verstellt. so, kommt der -Mittelkontakt je nach seinem Drehsinn mit einem der beiden Gegen- kontakte in Berührung. In diesem Augenblick wird die bisher am Eingang der Steuer- s- ha.ltung 6 liegend!e Fehlerspannung der Rückmeldebrücke 5 abgeschaltet uni gleich- zentig eine feste Spannung, deren Phase vom Drehsinn der Verstellung abhängig ist. an den Einsgang der Steuerschaltung 6 gelegt. Diese feste Spannung bewirkt nun eine solche Verschiebung des Zündeinsatzpunktes für die in der Steuerschaltung 6 enthaltenen Ent- ladungsgefäße, daß der -Motor 7 mit seiner größten Geschwindigkeit auf die Synchron- stellung zu läuft. Das Nachlaufen des Motors 7 erfolgt so lange, bis die Rückmelde- brücke 5 sich dem Gebe-r-,vert bis auf einen bestimmten Betrag genähert hat und dem- zufolge die ILontalite des Folgekontakt- empfängeirs 12 wieder frei gedreht worden sind. In ediesem Augenblick wird die feste Synehronisierspannung wieder unid idie Fehlenspannunig der Rüclemieil-die Brücke 5 liegt dann wieder am Eingang der Steuerschailtung 6, isst also, allein maßgebend für dien! weiteren: Nachlauf,des 7, ,d. h. bis zurr Erreichung der endgültigen Synchiroenstellung. Die Grobisynchroniisierunig tritt dabei beim Eiinschalten des ersten Meß- strandies i a bzw. i b ibzw. i c in Funil<:tion. Die soeben eheisehriebene Synchonisierung ist nicht Giegenstanid der Erfinideüng. Die Differentialempfänger iq.a, iq.b, iq.c arbeiten miit Kointajl<:,tweer#ken 2q. a, 24b, :24c zusammen. Die Kontaktwerke 2q. a, :24b, 24c bestehen antis dien raiumfest an Ideen Travie;rsen 25 a, 25 b, 25 c angebrachten Koentasetpaanen 26 a, 26 b, 26 c und eden Kontak tsoheiibeen 27 a, 27 b, 27 c. Die Kontaktschiembien 27 a, 27 b, 27 c esitzen auf dleir Läuferwelle der Differential- empfänigen 14a, 14b, 14c und bilden dien Mittelkontakt zu den die. feststehenden, Gegen- kointaktei dlarrstellenden Kointailctpaiaren 26a, 26 b, 26 c, die aileo in, diesem Falle nicht von einem Geetriabe- nachgedreht werden. Die, Ein- stellung edier Kon.baktsicheü!be 27 zu- dien Gegen- kOntaktenv 26 wird, dabei so, voirgenoemme n, diaß die Kointaktscheiebei 27 um ± 8° aus ihrer Nuliistelliunig verdreht werden mu ß, ibeevoir sie eeiinen ider Geigenkonitakte 26 berührt. Die drei Leitungen der Läuferwicklung :der -Differen- tialempfäneger 14a, iq.b, iq.c und der Läufer- wicIclung dies Foelgek-ontakteimpfängers i2 sind parallel geisehaliteet. Die Groibgeibitr ioa, io b, io c :siinid ebenfalls dreiphasig an je eine Ständerwicklung der zugehörigen Differen- tiea,lemipfängeir 1q. a, 14b, 14c angeschlossen. Zunächst sei .angenommen, daß alle drei Meß stände i a, i b, r c von, dieim Foil>gekontakt- empfängeer i-2 abgeschaltet sind. Unter dieser Von,aussetzun:g kann sich alisoi jeder Stand uniabhängig vorn seiner Geibemsiteddiung als ersteh Stand auf dien Empfänger 12 schialten. Wiind z. B. der Grobgeber io a durch Drücken der Taste 28a eingeschaltet, so zieht auf jeden. Fall das Relavs i9 aC .an, .auch wenn dass Kontälctwerk 24a des Differentialemp- fängers, iq.a angespnochen und duirch das An- ziehen eimies B-Relais 29 aB dem Kontakt 59 ab geäffnet hat, edenn :die Kointalzte 3 i bc und 31 cc bleieben gesichlosesen und übeirbTücken dem egeöffnetien Kontakt 59 ab. Die Speüsung der B- und" die. der C-Relaiis erfolgt aufs einem Netz, edessen Sammiels.chienien mimt 21 und 22 bezeichnet isind. Das Relais, igaC zieht aelso, an, öffnet ,die den Relais i9 bC und i9 cC mit zugeordneten KontaktrJ 3 i ac und schließt den Kontaltt 15 ac. An den Grobgeber ioa sind nasch Aus- führung dieser Relaisschaltung neunmehr an- geeschliosisen dieir Ständer .dies Diffeirential- empfämigers iq.a und außerdem über dien ge- sc(hlosseneni Kontakt i5 ac die Läufer der Diiffenentialeimip.fänigeir iq. a, 14b, 14c sowie der Läufer des Folgekontaktiempfängers i2. Die Synchroiniisieruing des Groibisyistems er- folgt nun durch dien Folgekontaktempfäniger 12 in der vo,rgeschiriebenen Weise auf den Wertdes Groibgebeirs ioa.. Da ,ein Differentialempfängen .immer so geischaltet ist, daß seine Felder im Läufer und' Stänider egegeneinander laufen, stellt er seich ialiso. stets auf die-, Differenz der durch die beeiden. Ihm zugeführten Drieiiph;asensp@annun- gen bestimmten Werte ein. Die Drehirichtung dieseirbeiden Felder ist in dier Fig. 9 durch Pfeil unigegeben. D,ie@eineDreiph:aisien:spanniun@g wird dialbei dem Ständer, die andere Drei- phaseeinspanenunigdem Läuferdes Differentia.l- empfängefis zugeführt. Wer-dein. nun. Ständer und Läufen ideis D:ifferentialempfän:geirs iq.a durch edas Schließen ,des Korntaktes i5 ac parallel geschaltet, so, -liegt an beiden Teilen die egileidhie Spannung, und dlie Differenz der durch diesle Spannung beistimmten Werte ist Nidel. Da nun die, Kontalktischeiebe 27a des Kontaktwerik eis 2q. a auf der Läuferwelle des Diffeirentialempfängers iq.a befestigt ist, springt =in diesem Falle :die Kontaktscheibe 27a is@oifoert in ihre Nullstellung und verbleibt auch in dieser Stellung, .solange der Kontakt 1 5 ac geschlossen isst. Die Differentiiale!mpfän- @ger 14b und 14c zeigen hierbei die Differenz ihrer eigenen Geberwerte io b und' io c zu dem deis Gebers i o a an. Selbstverständl.ich kann ,ajuch ein anderen Meßstand .als erster eingeisichaltet werden. Die einzelnen Schaltvorgänge sind dann sinngemäß die gleichen, wie sie bei der Einschaltung des Meßstandes i a beschrieben worden sind. Ein Hinzuschalten eines weiteren Standes ist jedlenrfalls nur idann möglich, wenn seine Steellunpdifferenz zu dien bereits ein- geschalteten Stand Stand so klein isst, idiaß dtas Kontaktwerk seines Differentialempfängers nicht anopnicht und .demzufolge auch edas ihm zuigeoirdnete B-Relais nicht anspricht. Nur darin ist nämlich ein Ansprechen des C-Relais möglich, da ja dieisisen Pear.ailleilströmkireis durch den, vorm C-Reliais dies eingeschalteten Standes abhängigen Kontakt, im gewählten Beispiel Kontakt 3 i ac, unterberochen isst. Das glevchie, gilt auch, wenn. bereits -mehrere Meß- ständie eingeschaltet sind und ein weiterer Stand neu hinzugesrhaltet werden sohl. Eine, nochmalige Beschreibung dieser Sciha:lt- vorigänige dürfte seich erübrigen, da sie an Hanid der im Fig. 9 gezeigten Schaltung ohne weiteres verfolgt werden können. Blei Ausfall der Motorsteuerung soll eine sinufäliliige Anzeige, dies gemitteilten Wertes noch einen Betrieh von Hand ermöglichen. Als Anzeigei.ns.trument dient hierbei ein Galvanometer 32 (Fig. io). Die :Messung er- folgt nach der Nullmethode, und zwar zeigt das Galvanometer 32 Null, -renn die Stellung der Rückmeldchrücke 5 dem gemittelten Wert sämtlicher beteiligter Geberbrücken 2 a. 2 b . . . entspricht. Die Folgegenauigkeit ist verhältnismäßig groß, da bei kleinen Ab- weichungen die größte Spannungsänderung und damit der größte Ausschlag am In- strument erfolgt, -während bei größeren Ver- stellungen der Verlauf der Spannungskurv asympto,tisch ablclingt und das Galvanometer 32 somit vor Überlastung geschützt ist. In Fig. ii ist die Spannungskurve dies Galvano- meters in Abhängigkeit von dem Verstell- winkel x der Rüclcmeldebrücke j dargestellt. Schlägt der Zeiger des Galvanometers 32 !)Ei einer Verstellung z. B. nach links aus, so. ist durch Rechtsdrehun- einer auf der Läufer- welle der Rüclcmeldeb,rüclie 5 befestigten hurhel 33 das Galvanometer in die -; ull- stellung zu bringen. Bei Rechtsausschlag des Ga,l.vanometerzeigers ist die Nullstellung durch Linksdrehung dir Kurbel 33 herbei- zuführen. Es sei jetzt angenommen, die Geber- brüC;ke 2 a werde zur Rückmeldebrücke 5 nach rechts verstellt. Die Rückmeldebrücke 5 gibt dann eine dieser Verstellung entsprechende Fehlerspannung, die mittels eines Vorver- stärkers 3.l und eines Verstärkers 6 auf die gewünschte Größe gebracht wird. Die vor- verstärkte Fehlerspannung wird auf die Primärseite eines Transformators 35 geleitet. Die Enden der Sekundärspule des Transfor- mators 35 sind an zwei diametral gegenüber- liegende Punkte einer Gleichriehterb@rüche@ 36 a.ngescTi.lo@ssen. Die beiden ühriggen Punkte der Brücke 36 liegen an .den Enden der Sekundärspule eines zweiten vom Netz 37 erregten Transformators 38. Die: Sekundär- spule der Transformatoren 35 und 38 besitzen Mittenanzapfungen, an welche .das Galvano- meter 32 angeschlossen ist. Wenn nun die Spannung am Transformator 3 5 gleich 2,'u l l ist, befindet sich die Brücke 36 im Gleichgewicht, und das Galvanometer 32 zeigt Null. Liefert der Transformator 35 dagegen eine Spannung, so, liegt am Galvanometer 32 eine Gleich- spannung mit .der Polarität, die der Phase der Fehlerspannung der Rückmeldebrücke 5 (o oder igo' je nach Drehrichtung der Geberbrüche 2 a) entspricht und die :sichtbar durch die Richtung des Zeigerausschlages die Folgerichtung der Rückmeldebrücke 5 angibt. Bei der oben angenommenen Verstellung der Geberbrücke a a muß also der Zeiger des Galvanometers 32 nach links ausschlagen. Durch Rechtsdrehung der Kurb°133 wird der Galvanoumeterzeiger und damit auch die f Fehlerspannung der Rüekmeldehrücke 5 auf Null gebracht. Ist die Nullstellung erreicht, so stehen Geberl)rüche 2 a und Rückcnelde- brücke 5 synchron. Selbstverständlich kann an Stelle einer Geberbrücke 2 a auch der Mittelwert einer Mehrzahl von Geber- brücken 2 a, 2 b, 2 c ... zum Stellungsvergleich mit der Rückmeldehrücke 5 herangezogen werden, ohne daß sich an der Schaltung und an der Anzeige etwas ändert. Die sinnfällige Anzeige muß natürlich auch dann noch einwandfrei arbeiten, wenn ein Grobgeber, z. B. der Grobgeber ioa, so stark verstellt ist, daß das Kontaktwerk des Falge- kontaktermpfängers 12 anspricht. Dieses Kon- tal;tw.erlz besteht aus der auf der Läuferwelle des Fo gekontaktempfängers 1-2 befestigten Kontaktscheibe 39 als -Mittelkontakt und den beiden diesem Mittelkontakt zueordneten Außenkontakten 4o und .li, die' von dem Steuermotor 7 nachgedreht -werden. Das aus den Kontakten 39, 40, .l1 bestehende Kontakt- werk möge ebenfalls bei einer Verstellung von f 8' ansprechen. Schließt die Kontakt- scheibe 39 z. B. den Kontakt 4o, so spricht das Relais .l2 an und schließt dabei seine Kontakte .l3 und .l4. Das Schließen des Kon- taktes -..l bewirkt ein Ansprechen des Relais 48, welches dabei seine Kontakte .l9 und 5o umlegt. Hierdurch -wird die Rückmelde- brücke 5 vom Galvanometer 3 2 abgeschaltet und letzteres mittels der umgelegten Kon- tal;te d.9 und 50 in der für die \ achdreh- riclrtun:g richtigen Spannungspolarität an einen mit Gleichstrom gesp.isten Spannungs- tei-ler 51 belegt. Für die andere Drehrichtung der Kontaktscheibe ist ein Pxelais .l5 mit den Kontakten .l6 und 47 vorgesehen, so d@aß die Abschaltung der Rückmeldebrücke 5 und die Abschaltung .des Galv anomete:rs 32 an den Spannungsteiler 3 i durch das Relais .l8 eben falls erfolgt. Die Speisung der Relais .12, .l; und 4,9 erfolgt wiederum von den Sammel- schienen 21 und 22 aus. Die Größe der Teil- spannung des Spannungsteil:e,rs 51 :darf die maximal zulässige Spannung des Galvano- tneters 3-2 einschließlich etwaiger VorSchalt- widerstände nicht überschreiten. In der Fig. i2a ist das Prinzipbild der gesamten Mittelungsschaltun.g einphasig dar- gestellt. Kurz zusammengefaßtergibt sich folgendes Bild von der Aufstellung der zur Mittelungsseha=ltung gehörendenTeile: Anden einzelnen -Ießständen sind die Grobgelxr und die 1leßbrücken angeordnet, ferner je eine Ein- und eine Ausschalttaste sowie eine Merklampe. Die Wertigkeit eines Meßstandes ist durch einen zusätzlichen Schalter um- schaltbar. An der Steuerstelle befindet sich der Steuermotor, die Rückmel:debrücke. der H@ilfsb@rücalwngebar, der Folgekontaktempfän- ger und das Anzeigeinstrument. An ein@eir Kontrollstelle mit beliebigem A>uf ibellunigsoTt können die gittergesteuerten Entlaidungs- gefäße, die Differentialempfänger und ihre Folgekontaktwerke, die Relais, die Übe:r- wacahumgstaisten .und die Merklampen unter- gebracht werden. Im einzelnem wimd in der folgenden Beschreibung noch näher auf diese Teile edngegangen. Jeder Meßstand ist mit einer Ein- und einer Ausschalttaste versehen. Hält der Messende seine Messung für richtig, so. kann er sich mittels der Eins:chaIttaste auf die Rzckmelde- brücke schalten. Dieses Ei.nschal!ten hat aber nicht unbedingt eine Beteiligung an .d!er Mit- telung zur Folge. Die Einschaltung eines Meß- stande:s wird durch Auf leuchten einer Merk- lampe am Meßistan:d' selbst und an der Kon- troill.s,teille, die Beteiligung am :der Mittelung durch das Aufleuchten einer zweiten Lampe an deir Kontrolils@telle- sichtbar gemacht. Als ersteh Meßstand kann isich jeder Stand unabhängig von seinem Meßwert und von seiner Wertiigkeit auf die Steuerung schalten. Die- Steuerung dann, zunächst auf diesien Wert, d. h. der Steuermotor läuft so@ lange, his zunä@dhst der Groibigeber über dein Folgeko:ntaktempfänger die Groibisynchiro- nislerung und darauf die dem eingeschalte- ten Meßs tand zuigeomdne@te G,eib:e@rb:rüoke die Feinsynidhroni!siiferung vollzogen hat. Schaltet sich ein zweiter Meßistand hinzu, so- verhindert bei großer ibweichungdes Meßwertes dieses Standes von :dem bereits ringesdhalteten Mefl- stand :der .dem zweiten Meß-stand zugeord- nete Differentialempfänger, destsen Kontakt- werk dabei aaspricht, bei kleinerer Abwei- chung Idas von ,der Fehlerspannung der zugehörigen Geberbrücke betätigte Abschalt- reliads (A-Relais) einte Beteiligung an der Mitteljung. Eine große Abweichung liegt dabei dann vor, wenn, bezogen auf die- Grob- werte der beiden Meßstände, die Abweichung den Betrag von, ± 8° übersteigt. Die kleinere Abweichung liegt dann vor, wenn, bezogen auf d(ie von den Geberbrücken angezeigten Feinwerte der beitden Meßstände, die Abwei- chung :den Betrag von ± 30° übersteigt. Zu beachten ist hierbei, ,daBeiner Abweichung von. ± 3o° der Feinwerte unter B:erüCksichti- gu:ng,des Übersetzungs:verhältnistses von i : io zwischen Grob .und Fein diese Abweichung nur einer Abweichung von ± 3° des Grob- wertes entspricht. Beträgt daher die Ab:wei- dhung dies hinzukommenden Megstandes von dem @durch seine Zuschaltwng unter Berück- si:chti:gung der Wertigkeit ,der beiden Meß- stände .sich hergebenden Mittelwert weniger als 30°, so, wird die Hinzuschaltung frei- gegeben. Beträgt dagegen die Abweichung dier Meßstände von diesem Mittelwert mehr als 3o°, bezogen auf .dass Feinsystem, dann hat unter ialJen Umständen das Gerät größe- rer Wertigkeit,den Vorzug, unabhängig davon, ob es bereits an der Messung beteiligt war oder !hinzukommen wallte, während das Gerät niedriger Wertigkeit selbsttätig abgeschaltet wird'. Aus einer Gruppe; mitteilnder Meßgerä:te wird ein Gerät also selbsttätig abgeschaltet, wenn sein Meßwert von .dem geibd1deten Mittel- wert um mehr als ± 30° abweicht, oder aber von Hand ,durch Drücken der Ausschalttaste am Meßstand oder in der Kontrollistelle. Von den in Fi:g. i2 ,a dargestellten Meß- ständen i, i b, i c Ist der Meßs:tand i a zwei- wertig lausige biildet; @d. h. er enthält die beiden Feinbrücken 2 a i und 2 a 2, während die Meß- stände i b und i c einwertig sind und dem- zu.fo!Lge auch nur die Feinbrücken 2 b und 2 c enthalten. Jeder Meßistand i a, i b, i c besitzt zwei Tasten, und zwar j e eine Einschalttaste 28 cu, 28 b, 28 c und je ei,nd Ausschalittaste 52 a; 52 b, 52 c. Ferner rbefindet sich, an jedem Meß- stand! i ctr, i b, i c eine, Lampe' 53 a, 53 b, 53 c, welche ,aufl@@iudhtet, wenn der zugehörige Meß- starnd eingeschaltet isst. Die Einischaltta:ste 28 a, 28 b, 28 c gibt immer nur einen Impuls, sie muß also. so: ausgebildet sein, daß .sie nach Kontaktgabe wieder auslöst. Für jeden Meß,stand i a, i b, i c befindet sich an der Kontrollstelle eine Relais- und Kon- taktschaltung 54 a (Fing. 12 a), 54 b (Fig. i2 b), 54c (Fing. i2c), in welcher a,l.s Paralleltasten zu den Ein- und Auss,chalttas-ten der Meß- stän@de je eine EinschaIttas.te 55 a, 55 b, 55 c und je :eine Ausschalttaste 56a, 56b, 56c vorgesehen sind. Wenn auf die Forderung, auch von der Kontrollstelle e:i.nen Eingriff in die Ein- -und Ausschaltung eines Meßständes vornehmen zukönnen, verzichtet wird, können dlie Paralleltasten auch ,in Wegfall kommen, in der Schaltung 54a, 54b 54c müssen dann nur @di(e Piaralile,ltasten 55 a, 55 b, 55 c sowie- 56a, 56 b, 56 c und die Kontakte 61 ar, 61 by, 61 cr überbrückt werden. In ,der Schaltung 54a, 54b, 54c sind weiterhin noch zwei Lampen 57 ca, 57b, 57c und 58a, 58b, 58c vorgesehen, von denen die erstere beim Ein- schalten des zugehörigen Meßstandes auf- leuchtet, während die- letztere nur aufleuchtet, wenn der Meßstand auch wi:rkl,ich an der Mittelung beteiligt ist. Bevor der Stromverlauf .an einem Beispiel erlz,lärt wird, sei noch .darauf hingewiesen, daß isämtliche Spannungsquellen edngeschal- tet sind und die Anzeigeempfänge:r i i a, i i b, i i c @die Grobwerte der entsprechenden Geber zo a, io b, io c der Meßstärnde i a, i b, i c anzeigen. Die Feinbrücken 2 a, :2b, 2 c sind entweder auf den Hilfsb-rückenge!ber 9 ge- schaltet oder aber, wenn die Kontaktwerke 24 a, 241_r, 2d.c der Differentialempfänger i-ja, 1d.b, 1d.c angesprochen haben, durch An- sprechen der b-Ko.ntal;tz 3o ab, 3o bb, 3o cb vollkommen abgeschaltet. Der Anodenstrom- kreis des Verstärkers 6 ist durch einen Kon- takt 7.4 abgeschaltet. Die Steuerung selbst soll auf Null stehen. Zum leichteren Verständnis der dairgestell- ten Schaltung sei noch darauf hingewiesen, daß alle schaltbaren Kontakte, die im Ruhe- zustand geschlossen sind und demzufolge beim Ansprechen der zugehörigen Relais ge- öffnet werden, mit einem schwarzen Dreieck, dagegen alle schaltbaren Kontakte, die im Ruhezustand geöffnet sind und demzufolge beim Ansprechen der zugehörigen Relais -c- schlossen werden, mit einem weiß gelassenen Dreieck bezeichnet sind. Wird jetzt der lleßstand i a, der einen Meßwert von z. B. ioo° besitzt und dessen Differentialempfänger i-ja so stark verstellt sein soll, daß das Relais 29aB anspricht und dadurch seine Kontalzte 3o ab und 59 ab öff- net, durch Drücken der Einschalttaste 28a als erstes Gerät eingeschaltet, so ergibt sich zunächst ein Stromlauf von 22 über 28 a, 52 a, 56a, 6oaR nach 21. Das Relais 6o a .R spricht an, schließt seine, Kon.talzte C6i ar, 62 ar und 63 ar und wird gehalten durch einen Strom- kreis, der von a-2 über 61ar, 52a, 56a, 6oaR nach 21 verläuft. Nach .dem Einschalten des l eßstandes i a müssen die Lampen 53 a und 57a aufleuchten. Dies ist auch der Fall, denn der Stromkreis für .die Lampe 53 a ist von 21 über 53 a, 61 ar und 22 und der für die Lampe 57a von 22 über 57a, 63 ar- und 21 geschlos- sen. Jedem lleßsta:nd i a, i b, i c sind ferner zwei Kontakte des C-Reaais igaC, igbC, 19 cC zugeordnet, wobei sich in der Schal- tung 54 a die Kontakte 31 bc und 31 cc, in der Saaltun, -54b die Kontakte 3i ac und 31 cc. in der Schaltung 5d. c die Kontakte 31 ac und 31 bc befinden. Es verläuft nunmehr ein Stromkreis von 21 über igaC, 62a'--, 31 bc, 31 cc nach 22, und das Relais igaC zieht an. Beim Anziehen de:s Relais i9 aC werden die Kontakte i 5 ac, 23 a i c und 23a 2 c, 66 ac, 67 ac und 68 ac gesc!hlossen, die Kontakte 31 ac in den Schaltungen 5.4 b und 5.1. c geöffnet und der Kontakt 3 ac umgelegt. Es besteht jetzt auch,eine Verbindung von 21 über 66 ac, 58a, nach 2-2, und die Lampe 58a leuchtet auf. D.er Grobgeber ioa. isst einmal mit dem Ständer des Differentialempfängers i.4a und einmal über den geschlossenen Kontakt 15 ac mit dem Läufer des Differentialempfängers 14a. und von da aus mit dem Folgekontakt- empfäD'ge 12 verbunden. Durch diese Par- allelschaltung wird die gleiche Spannung auf den Ständer und auf den Läufer des Diffe- r2ntialempfängers i.ja gegeben. Da voraus- setzungsgemäß bei einem D:ifferentialempfän- ge.r :die Schaltung immer so getroffen ist, daß die Felder in beiden Teilen gegeneinander laufen, so ist die Differenz der durch die an beiden Teilen liegenden Spannung bestimmten Werte -Null. Sein Läufer springt demzufolge sofort in die Nullstellung. Da die Kontakt- schei.be -27a des Ko.ntakt-,ve.rl-zes 2d. a auf der Läuferwelle des Differentialempfängers id.a befestigt ist, nimmt demzufolge auch erstere ihre N ullstellung zu den Gegenkontakten 26a ein. Demzufolge fällt das Relais 29aB ab und schließt seine Kontakte 3oab und 59ab. urimehr sind auch die Feinbrücken 2 a i und 2a..2 über 3o ab und 3 ac auf die Rückmelde- brücke 5 geschaltet. Die Erregung der Brük- ken 2a . i und 2a-2 aus dem Einphasenwechsel- stromnetz erfolgt über die Kontakte 23 a 1 e und 23 a 2 c. Voraussetzungsgemäß soll die Steuerung auf Null stehen. Die von dem Steuermotor 7 bewegten Gegenkontakte 4o,41 des dem Folge- kontaktempfänger 12 zugeordneten Kontakt- werkes nehmen daher auch ihre Nullstellung ein. Der Läufer des Folgekontaktempfängers 1-2 ist über den Kontakt i5ac mit dem Grob- geber ioa verbunden, erfährt also eine Aus- lenkung gegenüber seinem feststehenden Stän-- der, die dem Meßwert von ioo:# des Grob- ge-bers io a entspricht. Da nun auf der Läufer- welle des Folgekontaktempfängers 12 die Kontaktscheibe 39 des ihm zuggeordneten Kontaktwerkes befestigt ist, hat dies zur Folge. daß d,ie Kontaktscheibe 39 den Kontakt so schließt. Es besteht nunmehr ein geschlos- sener Stromkreis von 21 über 39. .i0 und das Relais 42 nach 22. Das Relais d.-2 zieht demzufolge an und schließt seine Kontakte 44 und 69. Durch das Schließen des Kontaktes 44 ist auch für das Relais 48 ein Stromkreis geschlossen, und zwar von 21 über 4., 48 nach 22, und es zieht an unter Umlegung seiner Kontakte 71 und 72. Gleichzeitig zieht auch ein Relais 73 an. dessen Stromkreis von -21 über 68ac, 73 nach 22 verläuft und schließt seinen Kontakt 7.1. Die bisher beschriebenen Relaisschaltungen dienen insbesondere der erforderlichen Grob- synchronisierung der Steuerung auf den -'\Ieß- wert des Grobgebers ioa. Die Grobsvnchro- nisierung soll, wie das früher ausgeführt wurde, durch eine feste Svnclironisierspan- nung erfolgen, und weiterhin soll während der Zeit der Grabsvnclironisi-erung das Fein- systenm, also im vorlieg enden Falle die Geber- brücken 2 a i und 2a2, von der Steuerschal- tung 6 abgeschaltet sein. Letzteres ist auch der Fall, denn die vom Relais .48 betätigten Kontakte 71, 72 haben die direkte Verbindung zwischen Vorverstärker 34 und Steuerschal- tung 6 unterbrochen. Die feste Svnchronisier- spannjung wird von einem Synchronisiertrans- form,atoir 75 geliefert, idessen Primärwicklung aus einer vorhandenen Wech'selstromspa.n- niuingsquel:le gespeist wird und .der die beiden Siekuindärwirilclungen 76 und 77 besitzt. Da der K'o'ntakt 69 geschlossen ist, liegt das eine Ende der Sekundärwi,clelunig 76 über 69 und 74 .das andere Ende über 72 unmittelbar an der Steuerschaltung 6. Ist dagegen der Dreh- sinn der Kontaktscheibe 39 umgekehrt, so spricht das Relais 45 au, s-chliießt sehnen Kon- takt 70, und die S'ekunidiärwi:dcl'ung 77 ist mit der Stenueredhaltung 6 unmittelbar veribün'den. Durch d!ie eben beschriebene Schaltung wird erreicht, d'aß der Steuersichaltuag 6 jeweils Spannung derjenigen Phasenilaige zugeführt wird, die erforderlich ist, den Steu-eirmoitOir 7 im wünschten. Drehsinn in Bewegung zu setzen. Die Speiisunig Beis Steuiormo'to'rs' 7 von der Stenerschaltun'g 6 :aufs erfolgt über dien Kon- takt 74 und! ein Reil'aJis 78, und 'die Steuerung synchronisiert nun auf dien: Me'ßwert des Grobgebers ioa, his :beiim Erreichen .eines Meßwertes von etwa, 92° :die Kontaktscheibe 39 ,dien Kontakt 40 freigibt. In diesem Augen- blick fällt zunächst das Relais 42 ab, und öffnen seine Kontakte, 44 und 69. Durch dass Öffnen, des Kontaktes 44 wird' auch 'dias Relais 48 stromlos und legt seine, Kontakte 71 und 72 um. Hi-erduirch wird der Synchro- niis;iertransforirnator 75 von der Steuerschal- tuing 6 abgeschaltet. Nach dein Abschalten: der festen Synch:ro_ nisierspannung Übernimmt das Feinsystem die weitem, Synchronisierung und führt die genaue Übereinstimmung zwischen Geber und Empfänger herbei. Zu diesem Zwecke erfolgt die Speieung des StenermO'to@rs 7 jetzt ent- sprechend der von der Rückmieldebrücke 5 gelieferten Fehlerspannung über den Vor- verstärker 34 und .die Kontakte- 71 und 72 laus der Steuerschaltung 6. In der Zuleitung zwi- s'ch'en Steners.chaltung 6 und Steuermotor 7 liieigtaußer dem Kontakt 74 noich ein Relais 78. Das Reilaiis 78 äffst ein Speziailistro'mrelals, welches auf Wechselstrom nicht anspricht, dagegen, faber bei der kleinsten Gleichsitro'm- leoimponiente. Es wdird also immer dann an- sprechen, wenn zwischen ,dien Geberbrücken 2 a, 2 b, 2 c und der Rückmeldebirücke 5 eine Verstellung vorhanden, ist. Beim Anspreihen des ROlia'iis 78 werden: auch steine' Kontakte 79 a, 79 b, 79 c ges'chloissen. Der Steueermoito'r 7 läuft diann weiter bis zur Erreichung dies angenommenen, Geberwertes von, ioo° und bleibt ran :dieser Stelle stehen, weil dann j a die, Feihlerspann:ung der- Rü.ckmeldeibrüäke 5 Null geworden isst. Unterschreitet beider Feinsynchronisierung die Fehlerspannung UFG des Feinsystems, hier also der Geberbrücken. 2 a i und 2 a 2, den Wert von 22°, so fällt entsprechend Fiig.8 diais Rehdis 8 aA, welches his diahin angezogen war und sieiin'en Kontakt 2o aa geöffnet Matte, ab:. Dias Relais igaC hält :sich jetzt auch üb'e'r 22, 20 aa, 5 9 ab, 62 ar, I9 aC, 21. Ist die Synchronstellung erreicht, .so fällt dann auch das Reil'ais 78 ab' untieir gleichzeitiger Öffnung seiner Kontakte 79 a, 79 b u'n'd 79 c. Die Differentialempfänger 14b wind 14c zeugen während dieser ganzen Zeit d ie. Diffe- renz zwii!sch'en dem Wert des Gebers ioa und dein ides Gebers 1o b bzw. 1o c an, 'denn der Geberwert von lob bzw. 1oc wird ja auf die, Ständer der Diüereintialempfänger 14b bizw. 14 c gegeben" ider Geberwert von 1 o a dagegen über Korntakt 15 ac auf .die Läufer beider Diifferen'ti:alempfänger. Bei einer Differenz vorn etwa 8° spricht dabei das entsprechende Kontaktwerk 24 b b'zw. 24 c an. Es soilil nunimeh @r angenommen werden, daß seich in die Messung, nachdem der Steuer- motor 7 den Meßwe'rt ioo° dies Meßistamid'es i a eingesteuert hat, auch der M:eßstanid i b hin- zuischal:tet. Der Meßweirt :des Meßstanide's i b möge 1o7° betragen. Der Mittelwert der beiden Meßstände i a und i b würde demzu- folge unter Berücksichitiiguag:ihrer Wertigkeit beitragen. Das Relaiis- 29 bB; ,das nur über -den Differentiiail'em'pfängeir 14 b eingiesthaltet wer- dien kann, spricht nicht an, -da diie Differenz zwischen idem Meßwert .dier Stände 1 a 'bis i b weniger als 8° beträgt und daJh'er die auf der Läuferwelle des D'ifferentiialempfänge'rs 14b befestigte K:o'ataktscheiibe 27b ke'in'e- der ihr zuigeoridm'eten Ge'genkointalete 26b s'chlie'ßt. Diafis Reliai's, 8 bA dagegen ist angezogen, da die Differenz seines Meßwertes zudem des bereits eingesch'altete'n M:e'ß,standies i a, be- zogen auf Üais Feinsystem, 70° -beträgt, also mehr alis 30°, .die zum Ansprechen einfies A -Relais voraussetzungsgemäß erfomdierl-ich sind. Wird :die Ein.s'chalttaste 28b gedrückt, so ergibt seich ein Stromlauf von 22 über 28b, 52b, 56b, 6o bR nach 21. Dias Relais 6o bR spricht= und ,schließt .seine Kontakte 61 br, 62 br, 63 br und wird gehalten durch einen Stroimkreis, der von 22 über 61 br, 52 b, 56 b, 6o bR nach 21 verläuft. Nach dem Einischalte@n des Mießstandes 1 b müssen die Lampen 53 b und 57 b aufleuchten. Dies; ist ajuch der Fall, denn, der Stromkreis für die Lampe 53 b ist von 21 über 53 b, 61 br iun'd! 22 und der für die Lampe; 57 b von 22 über 57 b, 63 br .und 21 geschlossen. Eis verläuft nunmehr ein weite- rer Stromkreis von 22 über 28 b, 59 bb, 62 br, 1g bC nach 1, und das Relais 1g bC zieht an. Es werden nunmehr die Kontakte 15 bc . 23 bc, 66 bc, 67 bc und 68 bc geschlossen, die Kon- takte 31 bc in den Schaltungen 54a. und 54c geöffnet und der Kontakt 3 bc umgelegt. Es besteht jetzt auch eine von 21 über 66 bc, 58 b nach -22, und die Lampe 58 b leuchtet auf. Durch das Schließen des Kon- ta.Icte!s 23 bc wird die Feln@hrüCke 2 b Vom @ etz erregt. Die Brüche 2 b arbeitet über die Kon- takte 3o bb und 3 bc; Rückmeldebrücke 5, Vorverstärker 34, Kontakt.- 71, 72 auf die Steuerschaltung 6, welche über den Kontakt 74 - beim Anziehen des Relais 1g bC ist das Relais 73 über den 1iontal:t 68 bc zum An- spreclun gebracht worden und hat dabei sein; n Kontakt 74 geschlossen - und Relais 78 den Steuermotor 7 speist. Da zwischen Geber und Rückm.elde:brücke eine Verstellung vor- handen ist, spricht das Relais 78 an und schließt szinen Kontakt 7 g b. Das Relais 1g bC wird jetzt durch einen Stromkreis gehalten, der von 22 über 7 9 b, 67 bc, 59 b b-, 62 br-, i g bC nach 21 Verläuft. Die Steuerung läuft nun auf den sogenann- ten hypothetischen Mittelwert von 1o2,33°. Der hypofihetische Mittelwert ist dabei der -Mittelwert, der sich kurzzeitig an allen ein- geschalteten lleßständen - in bisher beschrie- benem Ausführungsbeispiel also an den -Ieß- ständen. i a. und i b - bildet, der aber nur so lange Gültigkeit hat, wie der St.uermo.to-r7 noch läuft und d@.-mzufolge das zwischen der Steuerschaltung 6 und dem Steuermotor 7 vorgesehene- Relais 78 angezagen hat. Hat der Steuermotor 7 diesen hypothetischen Mittelwert eingestellt und fällt demzufo -e das Relais 78 wieder ab, so öffnet es auch seinen Kontakt 79 b, und allein die A-Relais bestimmen die weitere Zusammenschaltung der einzelnen lMeßstände, also der Stände i a und i b. hei Überschreitung der festgelegten Toleranzen von ± 30= (bezogen auf das Fein- system) zwischen dein hypothetisc?nen Mittel- wert von 102,33:# und den -leßcve.rtzn roo und 107" der beiden -Meßstände i a bis 1 b wird der entsprechende 1leßstand abgeschal- tet. Die Abweichung zwischen dem hypothe- tischen -littehvert und dem Meßwert des Meßstandes 1a beträgt also. -2.33° und unter Berücksichtigung des n2rsetzttngs- verhältnisses von i : to zwischen Grob. und Fein, auf die Geberbrücken 2 a i und 2a2 bezogen, -23,3F. Dies bedeutet, daß das Relais 8a<43, welches vorher bereits abgefallen war, auch weiterhin abgefallen bleicht. Die Abweichung zwischen dem hypothetischen Mittelwert und dem lleßwert dies hMeßstan- des t b beträgt dagegen -f- 4,67° und unter Berücksichtigung des Cbe@rsetzungsve@rhält- nisses von i : 1o, auf die Geberbrücke 2 b he zogen. -i- -16-7=. Dies bedeutet. da-- rlas Relais 8 b_4 auch weiterhin anz,=zog°n bleibt. Das Relais S b.-I öffnet demzufolge auch seinen Kontakt 2o ba. Da auch der Kontakt 79b bereits geöffnet ist, sind die beiden an sich möglichen Haltestromkreise für das Relais 1g bC, nämlich Von 22 über 20 ha, 59 bb, 62 br, 1g bC, nach 21 bei 2o ba oder Von 22 über 79b , 67 b c, 59 bb, 62 bi-, 1g bC, nach 21 bei 79 b unterbrochen, und das Relais 1g bC fällt al>. Mit dem Abfallen des Relais 1g bC «-erden seine Kontakte 15 bc, 23 bc, 66bc, 67 bc und 68 bc geöffnet, die Kontakte 3177c in den Schaltungen 54a und 54c geschlossen und der Kontakt 3 bc umgelegt. Durch das Öffnen des Kontaktes 23 bc wird die Gebe rlir@icl;e 2 b von der Erregung abgeschaltet. Das UmIegen des Ko.ntaktzs 3 bc bewirkt. daß die Geber- brücke 2 b wieder auf den Hilfsbrüc.kengeber <) geschaltet wird. Das Öffnen des Kontakte 66 bc bringt ein Erlöschen der Lampe -,e b mit sich. Dies bedeutet, daß der Meßstand i b nicht mehr an der Mittelung beteiligt ist. obwohl er auch weiterhin eingeschaltet bleibt. Die Steuerung läuft nunmehr in der bei der Einschaltung des Meßstandes i a beschriebenen Weise wieder auf dessen '-,#leß,#vert Von roo'. Würde der Meßstand i b von vornherein einen Meßwert liefern, der um mehr als ± 8- von dem -Meßwert dos -Meßstandes i a ab- w#-icht. so, ivürd"e die Steuerung überhaupt in Ruine Verbleiben und der Meßstand i b vcii vornherein nicht an der JMittelung beteiligt sein. In diesem Falle würde nämlich das Relais 29 bB ansprechen und demzufolge den Kontakt 59 bb öffnen. Da der Kontakt 31 c c bereits offen ist, könnte das Relais 1g bC überhaupt nicht ansprechen. Weiterhin sei nun der Fall betrachtet, daß sich auch der 1vIeßstand i c_, dessen Meßwert z. h. 103 betrogen möge, in die -Messung hinzuschaltet. Das Relais 2g cB spricht nicht an, da die Differenz zwischen den -Ießwerten der Meßstände i a bis i c weniger als 8' be- trägt. Das Relais 8cA ist dagegen angezogen, da die Differenz seines Meßwertes zu dem bereits eingeschalteten Meßstand i a, bezogen auf das Feinsystem, gerade 30' beträgt. Der Mittelwert der beiden lMeßstände i a und i c beträgt unter herüd;sichtigun- der Wertig- keit des Meßstandes i a daher Wird die Einschalttaste 28c gedrückt, so ergibt sich ein Stromlauf Von 22 über 28c, 52c, 56c, 6o cR nach 21. Das Relais 6o cR spricht an und schließt seine Kontakte 61 cr, 62 cr, 63 cr und wird gehalten durch einen Stromkreis, der von 22 über 61cr, 52c, 56c, 6o cR nach 21 verläuft. Xac.h dem Einschalten des Meß tandes i c müssen die Lampen 53 c und 57c aufleuchten. Dies ist auch der Fall, denn edier Stromkreis für die Lampe 53 c ist vorn 21 über 53 c, 61 cr und 22 und der für die Lampe 57 c vorn 22 über 57 c, 63 cr und 21 ge@schloisse:n. Es verläuft nunmehr ein weiterer Stromkreiis von 22 über 28c, 5g cb, 62 Cr, y9 cC nach 21, und, das Relais 19 cC zieht an. Es werden die Kontakte 15 CC, 23 cc, 66 cc, 67 cc und 68 cc geschl:oissen,, d-ie Kon- takte 31 cc in dien Schaltungen 54 a rund 54 b geöffnet und ider Kontakt 3 cc umgelegt. Es besteht jetzt auch einte Verbindung von 21 über 66 cc, 58 c nach 22, und die Lampe 58 c leuchtet auf. Durch das Schließen des Korntaktes 23 cc wird d!ie Feiiinbirficlee 2 c vom Netz eirregt. Die Birüclc"e 2 c arbeitet über die Kontakte 3o cb und 3 cc, Rüclemleil:debirüclc-e 5, Vorverstärker 34, Kontakte71, 72 auf,die Steuerschaltung6, welche über dien Kontakt 74 - beim Anziehen des Relais 1g cC i:st Idas Relais 73 über Kon- talet 68 cc zum Ansprechen gebracht worden und hat dhbei iseinen K ontakt 7q. 9,eschlo!ss@en - und RelUiis 78 den Steuer,moto@r 7 speist. Da zwischen Gebeir- ün& Rückm@eldebrücke eine Verstellung vorhanden ist, spricht das h,e,l;ai:s 78 ,an und schließt )seinen Kontakt 79 c. Dias Relais 1gcC wird jetzt durch einen Stromkreis gehalten, der von 22 über 79c, 67 cc, 59 cb, 62 cr, 1g cC nach 21 verläuft. Diie Steuerung läuft nunmehr auf den hypothetischen Mittelwert von ioi°. Die Ab- weiiehung zwischen dem )hypothetischen Mittelwert und dem Meßweirt des Meß- stanid@eis i a beträgt also - i ° und un!ter- Bierü.cksiichtiigüing des Übersetzungsverhält- nisses von i : io zwischen Grob, und Fein, auf die GebeAirücken 2 a 1 und 2 a 2 .beizogen, - io°. Dies bedeutet, daß das Relais 8 aA abgefallen )bleibt. Die Abweichung zwischen dem ibypoithetischen Mittelwert unddem Meß- wert des Meßstandes i c beträgt dagegen -I- 2° und unter Berücksichtigung dies über- setzungsverhältnisses, von- i : io, ,auf die Geberbrücke 2 c bezogen, + 2o°. Dies be- deutet, @daß das Reliais 8-cA, welches z;um.ädlrst angezogen hatte" ebenfalls abfällt. Die Steue- rung beleibt also. auf diesem Wertstehen, und der hypothetische Mittelwert fällt,demzufo,lge miit d lern die Wertigkeit der Meßstärnde i a und i c berücksichtigenden ariitlhmetdschen Mittelwert zusammen. Es @sold nun noch der Fall untersucht wer- dien, was geschieht, wenn jetzt edier Meiß- stand! i a abgeschaltet wird', .die Meßstände i b und i c aber bleiben. Das Ab- s!eb,alten des Meßatan@des i a kann entweider durch Drücken dier- Taste 52a am Meßstand oidlerdurch Drücken dier Taiste 56 a .an der Kontrollstelle erfolgen. Hierdurch wird der Haltestroimkreis für das Relais 6o aR unter- broichen, idieses fällt ab und öffnet dabei seine Kontakte 61 ar, 62 ar und 63 ar. Es erlÖschen demzufolge die Lampen . 53 a und 57 a, und das R@elials 1g aC fällt ab, weil sein Hahestrorn- kreis bei 62 ar unterberochen ist. Hierdurch werden .die Kontakte 15 ac, 23 a i c; 23 a2 c, 66ac, 67 ac ,sowie 68 ac geöffnet, die Kontakte 31 ac in den Sohalltungen 54 b und 54 c ge- schlossen und ider Kontakt 3 ac umgelegt. Das Öffnen dier Korntakte 23 a i c und 23 a2 c be- wirkt eine Abschaltung der Erregung der Brücken .2 a i und 2 a 2, die Umleguing des Kontaktes 3 ac ihre Schaltung auf ,den Hilfs- b:rückeingeiber g. Durch Öffnen des Kontaktes 66 ac erlischt nunmehir auch die Lampe- 58 a, und der Meßstand i a .ist nicht mehr an der Messung beteiligt. Die Steuerung läuft nunmehr von dem hypothetischen Mittelwert ioi° zunächst auf dien Meßwert 1o3° des Meßstandies i c, da letzterer nur noch allfein an der Mesisung b.e- teiLigt isst. Hat die Steuerung dien Meßwe:rt 1o3° eingestellt, so hleibt ,der Meß.starnd i b auch weiterhin von der Mitteliung 2usge- scihloissen, ida. die Abweichung zwischen den Meßwerten .der Meßstärndie i b und( i c noch im:moir 4°, auf das Feinsystem bezogen, also 40° ;beträgt und :demzufolge- ,das Relais 8 bA des Meß-standes i b nicht abfaulen kann. Würde ,die; Abweichung zwischen den Meß- werten der Meß,atänide i b und i c jedoeh nur noch etwia2° beitragen, so, kann das Relais 8 bA abfallen. Mit )dem Abfallen des Relais 8 bA wird, sein. Kontakt 2o ba geschlosisen, und das Rcd.ais 1g bC spricht an. Die Brücke, 2 b des Meßistand@es i b wird dabei ei.nima#l an die Er- regung gelegt, weiterhin aber .auch vom Hilf s- brückerrgeiber 9 auf die Rückmelidebrücke 5 geschaltet. Auch. das Relais 19 bG kann nun ansprechen .und schaltet seine zugehörigen Kontakte um. Die Lampe 58 b 'leuchtet auf, der Meßstand i b ist wieder an -der Messung beteiligt, und die Steuierung läuft nunmehr auf den eich ergebenden Mittelwert. Alle anderen möglichen Betriebsfälle lassen sidh .an Hand der in dien Fing. 12,a, 12 ,b, 12C d@arigiestelIten Schaltung und ihrer Beschrei- bung unschwer verfoilgen, so diaß auf ihre Beschreibung verzichtet werden kann. Wenn in vorstehender von der Entfernungsmessung als veränderliche Größe gesprochen ist, .so soll die Erfindung jedoch nicht hierauf beschränkt sein. An Stelle der Entfernung kann vielmehr eben- sog ut ihr gestürzter (reziip,roikeir) Wert, ein Winikelwert od. dgl. treten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zurr Bildung von Mittelwerten. für gleichartige, auf mehreiren
Meßständen ermittelte veränderliche Grüßen mit Hilfe von ele@htromagneti- schen, zur rein elektrischen Mittelwert- bild:ung parallel geschalteten Brücken, die aus einem feststehenden und einem dreh- beweglichen Teil bestehen und bei denen der eine Teil eine symmetrisch verteilte und an zwei diametral gegenüberliegenden Punkten. erregte, Vierplrasenwiclzlung und der andere Teil eine Dreiphasenwick.lung trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelwert auf den Dreiphasenteil eines ebenfalls als elektromagnetische Brücke (Rückmeldebrück e 5) ausgebildeten Emp- fängers übertragen wird und daß dieVicr- p°hasenw icklung der Rückmeldebrücke (5) urierregt ist und eine der Abweichung zwischen dem Mittelwert und der 1st- stellung eines Steuermotors (7) ent- prec ende Aus-angsspannung (Fehler- s 'h z21 ZD spannung UFR) liefert, die eine Steuer- sehaltung (z. B. gittergesteuerte Gas- od:r Dampfentla:dungsgefäße6) für den Steuer- mo@tor (7) unmitte-Ibar beeinflußt, und da?) ferner an den herausgeführten Anschluß- punkten der Vierphasenwicklungen der Geberbrück°n (2a-, 2b, 2c) gleichzeitig Ausgangsspannungen (Fehlerspannungen -TFG) zur -Verfügung stehen, die der Ab- e3 zwischen dem Mittelweirt und der einzelnen Geberstellung entsprechend und beim Überschreiten einer wählbaren Grüße Relais (S a.4, S b,4, 8 cA) zum An- sprechen bringt, die dann den jewei.li"ctti Meßstand (i a, i b, i c) von der Beteiligung an der Mittelurig abschalten. 2. Einrichtung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß jedem einzelnen Meßstand (i a, i b, i c) eine der höchsten NVertigkeit eines für die Ermittlung der veränderlichen Grüße benutzten Gerätes entsprechende Anzahl parallel geschalteter und mechanisch gekuppelter Brücken- svsteme (2 a i, :2a2, :2b, 2c) zugeordnet ist (Fig. i2a). 3. Einrichtung nach Anspruch 2. da- durch gelzennzeichnet, daß die jeweils gewünschte Parallelschaltung der Brücken (2 a. i, 2 a:2) nur mit Hilfe eines durch einen besonderen Schlüssel bedienbaren Schalters erfolgt unter gleichzeitiger Ab- schaltung der überzähligen Brücken. .l. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch die Relais (8a-4 , 8 bA, 8 cA) abge- schalteter NIeßstand (i a., i b, i c) selbst- tätig durch Abfallen dieser Relais wieder zugeschaltet wird, wenn sich :der Meßwert seines «-%leßgerätes im Laufe der 'Messung dem vorhandenen 'Mittelwert wieder bis auf eine zugelassene Abweichung nähert. 5. Einrichtung nach Anspruch 4. da- durch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Abschaltung eines Meßstandes (i a, i b, i c) die seinem lleßgerät zugeordnete Brücke (2 a, 2 b. 2 c) von der Riickmelde- brücke (5) abgeschaltet und auf einen Hilfsbrückengeber (9) geschaltet wird, der mit der Rückmeldebrücke (5) me- chanisch gekuppelt ist. 6. Einrichtung nach einem der vorher- gehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, daß das Nachdrehen des Steuer- mo.toirs (7) außer in Abhängigkeit von einer von der Fehlerspannung (L"FR) der Rückmeldübrücke (5) beeinflußten Steuer- schaItung (6) auch von Hand (33) nach der Anzeige eines -Nullinstrumentes (32) .erfolgen kann, dem dann die Fehler- spannung (L'FR) der Rückmeldebrücke zugeführt wird. 7. Einrichtung nach Anspruch i. wobei jedem Meßstand ein Grob- und ein Fein- sy-stem zugeo@rdn,-t ist, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Grobgeber (ioa, iob, ioc) jedes Meßstandes (i a, i b, i c) mit drei Leitungen auf die Ständer je eines Differentialempfängers (14a. 1-.b, id.c) und die Läufer der Differentialempfänger ebenfalls mit drei Leitungen mit einem für alle Grobgeher (ioa, iob. ioc) ge- meinsamen Folge:contaktempfänger (12) parallel geschaltet sind. Einrichtung nach Anspruch 7, da- durch gekennzeichnet, daß der Folge- kontaktempfänger (12) in mechanischer Antriehsverbindung mit dem Steuermotor (7) steht. g. Einrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß beim ersten Einschalten eines _IIeßstandes (i a, i b oder i c) ein Relais (igaC, i9 bC oder i9 cC) anspricht, dessen Kontakt (15 ac, 15 bc oder 15 cc) die Aufschaltung der Dreiphasenspanriung des zugehörigen Grobgebers (ioa, iob oder ioc) auf den Läufer des Differentialempfängers (i4a, id.b oder id.c) und auf den Folgekontakt- empfänger (i2) vornimmt und hierdurch beim Ansprechen des dem letzteren zu- geordneten Kontaktwerkes (39, 40. 41) die Grobsynchronisierung auf den Wert des eingeschalteten 1Teßstandes (i a. i b oder i c) bewirkt. io. Einrichtung nach den Ansprüchen ;. bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß wäh- rend des Anspredhens des Kontaktwerkes (39. .1o, .41) des Folgekontaktempfängers (12) eine von diesem abhängige Relais- schaltung (d.2, .45, d.8) in @`erbindung mit enem von dem Relais (igaC, igbC, 19cC) a'bhängi,gen Relais (73) eine feste Synahronis er:splannung anden:Eingamg der Steuerschaltung (6) für den, Steuermotor (7) legt. i i. Einrichtung nach den Ansprüchen 7 bis g, dladurch gek ennzeicihnet, d'aß jedem Dhfferentli(aJ,empfänigeir (14a, 14b, 14c) ein Konta!lztw@erlz (24a, 24b, 24c) zUge- ordnet isst, daß bei seinem Ansprechen beim Hnzu:schalte@n eines zweiten oder eines weiteren Meßstandes zu einem oder mehreren bereits eingeschalteten Meß- ständen dieBeten,ligung ,d eses zugeschalte- ten Meßstandes am der Mittelung dadurch verhindert, daß ein von dem ansprechen- ,den Kontaktwerk (24a, 24b, 24c) be- tätigtes Relais (29 aB, 29 bB, 2g cB) @seinen Kontakt (59 ab, 59 bb, 59 cb) öffnet und dies Ansprechen des Relais (igaC, igbC, ig cC) verhindert. 12. Einrichtung nach einem der vomher- geihervden, Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet :daß beim Ausfall der Motoir- steuerung (Fig. zo) und Ansprechen des Kontaktwerkeis (39= 40, 41) des Folge- kontaktempfängers (z2) für die, Grob- synchronisierung @durch von dem gernann- ten Kontaktwerk gesteuerte; Relais (42, 45, 48) diie Rüahmeldebrüeke (5) abge- schaltet und glei:chzei@tig ein Anzeige- instrument (32) in der für die Nach- drehvorric'htung ridhtige Spannungs- polarität an einem mit Gleidhstrom ge- speisten Spannungsteiler (51) abgeschaltet wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen womden: Deutsche Paitentsch@riften Nr. 234 974, 3oi 623, 328 811, 584 850; USA.-Paitentschrii,ft Nr. 1684137.13. Einrichtung nach dein Ansprüchen i bis i2"diaid@urah getkennzeichnet, daß jeder Meßstand (i a, i b, i c) mittels einer Ein@sahalttaste (28a, 28b, 28c) beliebig auf die Rückmeldebrücke (5) sch,altbar und durch eine Abschalttaste (52 a, 52 b, 52c) wieder absah,altbar ist. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, .da- ,durch gek emnzoivrihnet, daß die Ein- und Ausischal-tung eines Meßstandes (i a, i b, i c) :auch von einer KontroiIsteIlle (54 a, 54b, 54c) durch besondere, zurr über- waahung dienende Einschalttasten (55a, 55 b, 55 c) und Aus-schialttasroen. (56 a, 56 b, 56 c) vorgenommen werden kann. 15. Einrichtung nach denAnsprüchen 13 und 14, dadurch :gekennzeichnet, d@aß diie Einschaltung eines Meßstandes (i a, i b, i c) durch Aufleuchten einer Merklampe (53a, 53b, 53c) am Meßstand und einer solchen (57a, 57b, 57c) an der Kon:troll- Stelle (54a, 54b, 54c) und seine Be- teiligung an der Mittelunig durch das Aufileulchten einer weiteren Lampe- (58a,, 58b, 58c) an der KOntra1lstell:le (54a, 54b, 54c) sichtbar gemacht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES126573D DE768114C (de) | 1937-03-25 | 1937-03-25 | Einrichtung zur Bildung von Mittelwerten fuer gleichartige, auf mehreren Messstaenden ermittelte veraenderliche Groessen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES126573D DE768114C (de) | 1937-03-25 | 1937-03-25 | Einrichtung zur Bildung von Mittelwerten fuer gleichartige, auf mehreren Messstaenden ermittelte veraenderliche Groessen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE768114C true DE768114C (de) | 1955-07-30 |
Family
ID=7537214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES126573D Expired DE768114C (de) | 1937-03-25 | 1937-03-25 | Einrichtung zur Bildung von Mittelwerten fuer gleichartige, auf mehreren Messstaenden ermittelte veraenderliche Groessen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE768114C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE234974C (de) * | ||||
| DE301623C (de) * | ||||
| DE328811C (de) * | 1912-04-05 | 1921-03-23 | Siemens & Halske Akt Ges | Einrichtung zur Ferneinstellung von Scheinwerfern, Fernrohren und anderen Gegenstaenden unter Vermittlung synchron laufender Geber- und Empfaengersysteme |
| US1684137A (en) * | 1925-11-30 | 1928-09-11 | Gen Electric | Means for reproducing position |
| DE584850C (de) * | 1930-05-11 | 1933-09-25 | Elek Sche App M B H Ges | Einrichtung zur Ermittlung oder zum Ausgleich des Stellungsunterschiedes zweier raeumlich getrennter Wellen |
-
1937
- 1937-03-25 DE DES126573D patent/DE768114C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE234974C (de) * | ||||
| DE301623C (de) * | ||||
| DE328811C (de) * | 1912-04-05 | 1921-03-23 | Siemens & Halske Akt Ges | Einrichtung zur Ferneinstellung von Scheinwerfern, Fernrohren und anderen Gegenstaenden unter Vermittlung synchron laufender Geber- und Empfaengersysteme |
| US1684137A (en) * | 1925-11-30 | 1928-09-11 | Gen Electric | Means for reproducing position |
| DE584850C (de) * | 1930-05-11 | 1933-09-25 | Elek Sche App M B H Ges | Einrichtung zur Ermittlung oder zum Ausgleich des Stellungsunterschiedes zweier raeumlich getrennter Wellen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE768114C (de) | Einrichtung zur Bildung von Mittelwerten fuer gleichartige, auf mehreren Messstaenden ermittelte veraenderliche Groessen | |
| DE1039605B (de) | Fernstellsystem mit wenigstens einem Steuerkanal und mit einem Nachlaufempfaenger | |
| DE642677C (de) | Regelung von Leistungsverteilung, Leistungsfluessen und Drehzahl (Frequenz) in ein- oder mehrphasigen Wechselstromnetzen oder -netzverbaenden | |
| DE563879C (de) | Schaltungsanordnung, insbesondere zur Fernsteuerung elektrischer Unterstationen | |
| DE767960C (de) | Einrichtung zur motorischen Einstellung eines Gegenstandes | |
| DE757543C (de) | Anordnung zur UEbertragung des Stromes von Spannungsquellen von verschiedener EMK und gleichem Innenwiderstand auf einen oder mehrere gemeinsame Verbraucher | |
| DE672304C (de) | Mit Wechselstrom gespeiste Fernuebertragungseinrichtung | |
| DE896377C (de) | Einrichtung zur kontaktlosen Synchronisierung | |
| DE688717C (de) | Einrichtung zur Blindleistungsregelung in Wechselstromnetzen mittels mehrerer zu- und abschaltbarer Kondensatoren | |
| AT156394B (de) | Elektrische Fernsteueranlage. | |
| DE907198C (de) | Einrichtung zur selbsttaetigen Spannungsregelung | |
| DE674537C (de) | Einrichtung zur Frequenzintegral- und Lastanteilregelung von durch Kraftmaschinen angetriebenen Wechselstromerzeugern | |
| DE654241C (de) | Regelung von Leistungsverteilung, Leistungsfluessen und Drehzahl (Frequenz) in ein- oder mehrphasigen Wechselstromnetzen oder -netzverbaenden | |
| CH161470A (de) | Nutzbremsschaltung für Einphasen-Serienmotoren. | |
| DE602829C (de) | Schaltungsanordnung fuer die Zeigereinstellung einer Uhrenanlage mit einer Hauptuhr und mit mit dieser durch eine gemeinsame Betriebsleitung verbundenen, selbstaendig gehenden Nebenuhren | |
| DE528685C (de) | Doppelanzeigegeraet fuer eine Lastverteilerstelle | |
| DE768014C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Synchronisieren von Gebern und Empfaengern in Grob-Fein-UEbertragungssystemen | |
| DE501744C (de) | Einrichtung zur Synchronisierung einer in einer Nebenstelle aufgestellten Wechselstromquelle von einer entfernten Hauptstelle aus | |
| DE2717783C3 (de) | Einrichtung zum Umschalten der Speisequellen eines Elektromotors | |
| AT200217B (de) | Eindrahtimpulsfernsteuerung | |
| DE1000852C2 (de) | Fernsteueranlage | |
| DE708354C (de) | Anordnung zur Leistungsregelung in Gleichstromhochspannungsnetzen | |
| DE732877C (de) | Stufenwiderstand fuer die Steuerung elektrischer Fahrzeugantriebsmotoren und aehnlicher Elektromotoren | |
| DE916779C (de) | Fernsteueranlage | |
| DE604056C (de) | Einrichtung zur Bedienung einer Nebenstelle von einer entfernten Hauptstelle aus |