DE768114C - Einrichtung zur Bildung von Mittelwerten fuer gleichartige, auf mehreren Messstaenden ermittelte veraenderliche Groessen - Google Patents

Einrichtung zur Bildung von Mittelwerten fuer gleichartige, auf mehreren Messstaenden ermittelte veraenderliche Groessen

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DE768114C
DE768114C DES126573D DES0126573D DE768114C DE 768114 C DE768114 C DE 768114C DE S126573 D DES126573 D DE S126573D DE S0126573 D DES0126573 D DE S0126573D DE 768114 C DE768114 C DE 768114C
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DES126573D
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English (en)
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Wilhelm Hansel
Hans Roehr
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Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/38Electric signal transmission systems using dynamo-electric devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Bildung von Mittelwerten für gleichartige, auf mehreren Meßständen ermittelte veränderliche Größen
    Bei Anlagen zur Übertragung von an einem
    Beobachtungsinstrument erhaItenen Angaben
    auf ein oider mehreme Empfängersysteme ist
    es üft zweckmäßig, die B@eob@arhtun@g an
    mehreren Stellen gl@eidhzeitig vo@reuneh:men.
    Dies bist besonders diann zweckmäßig, wenn
    z. B. die Richtung oder die Entfernung eines
    Zieles mit igroßer Genauigkeit feistgelegt wer-
    den soql@l: Die Beobachtung bzw. die Messung
    wird dann an, versdhdied'enen Stelil@en ritt ver-
    sidhiedenen Beob,achtungsinstrumenten aus-
    geführt, die aber in ihren Angaben oft Unter-
    schiede zeugen, so, diaß man nicht in der Iaaige
    Ist, zu überb@l@i,cken, welches Instrument die
    richtige Angabe zeigt. Um den annähernd
    richtigen. Wert zu erhalten, wurdie deshalb
    der Mittelwert .aus -allen gefundenen, Angaibe .n
    genommen und dieser der Weitergabe an, d!as
    Gebersystem zugrunde gelegt.
    Es bist weiiterhin eine Einrichtung bekannt
    um selbsttätig ,aus den Angaben einer Anzahl
    von Beoib!achtungsinstrumenten den, Mittel-
    wert zu bn!ltd!en und diesen auf eine oder
    mehrere Empfängerstellen, zu übertragen. Bei
    dies-er bekannten Einrichtung zur Ermittlung
    dies Mittelrwertes der verschiedenen, den
    Beobachtungen -entsprechenden Geberstellen
    besitzen die an einem gemeinsamen Satz von
    Verbindungsleitungen parallel geschalteten
    motorähnlichen Geber je ein durch Wechsel-
    strom erzeugtes unabhängiges Feld und dazu
    verstellbare Spulen, so daß jeder der ebenfalls
    parallel geschalteten, auf demselben Prinzip
    wie die Geber beruhenden Empfänger sich
    entsprechend dem Mittelwert der Geber-
    einstellungen einstellt. Bei motorähnlichen
    Empfängern ist der Empfänger jederzeit frei
    einstellbar, und er ist durch seinen Aufbau so
    ausgebildet, daß er dieses Einstellmoment
    selbst aufbringen kann. Bei dieser bekannten
    Einrichtung sind in der Zuleitung der Geher
    Vorrichtungen angeordnet, die bei einer ein
    bestimmtes Maß überschreitenden Abwei-
    chung eines Gebers den anderen Gebern
    gegenüber zur Wirkung kommen und den ent-
    sprechenden Geher kenntlich machen oder
    selbsttätig abschalten.
    Bei dieser bekannten Einrichtung besteht
    keine Möglichkeit der direkten elektrischen
    Übertragung des gemittelten Wertes auf eine
    vorhandene Steuerung, der sieh an dem Emp-
    fänger einstellende, Wert kann vielmehr nur
    durch Zwischenschaltung eines -Bedienungs-
    mannes oder einerVorriehtung mit Anschlag-
    kontakten auf eine Steuerung zur Einwirkung
    gebracht werden. Es besteht außerdem die
    Gefahr, daß zu verschiedenen Zeitpunkten
    gemessene, also nicht zusamme-ugehörige
    Werte gemittelt werden und damit der ge-
    fundene Mittelwert unzutreffend wird.
    Zur Vermeidiung des Übelstandes der
    ic htberücksichtigung der verschiedenen
    Meßzeitpunkte sind bereits elektrische Wider-
    stände derart angeordnet -,vorden, daß die:
    richtige Zu rdnung der einzelnen Werte durch
    Einschalturig bzw. Ausschaltung von Teilen
    dieser Widerstände vorgenommen wird. Diese
    bekannte Einrichtung setzt voraus, daß elek-
    trische Fernübertragungssysteme zwischen
    den einzelnen -Meßständen und :der Stelle vor-
    handen sind, wo die Mittelung stattfinden
    soll, und daß die Widerstände in den Strom-
    kreis der elektrischen Übertragungsanord-
    nungen eingeschaltet werden. Diese Voraus-
    setzungen sind indessen in der Praxis nicht
    immer erfüllt, und außerdem kann auch durch
    die Regelwiderstände das Arbeiten der Fern-
    übertragungssysteme in unerwünschter Weise
    beeinträchtigt werden.
    Um diese Mängel zu vermeiden, ist eine
    bekannte Einrichtung so getroffen worden,
    daß von den einzelnen Meßständen aus ein-
    gestellte Wellen ein Cieschwindig1,eitsregel-
    getriebe beeinflussen, welches den Wellen
    eine Zusatzverstellung mitteilt. Jede der von
    den einzelnen Meßständen aus eingestellten
    Wellen ist dabei über eine Umschaltkupplung
    mit einem von einem ständig laufenden Hilfs-
    motor angetriebenen Getriebe beuinflußbar
    verbunden.
    Es ist ferner eine nach Art eines Dreh-
    transformators ausgebildete elektromagneti-
    sehe Brücke bekannt, die einen feststehenden
    und einen drehbeweglichen Teil aufweist. Auf
    dem Brückenständer ist dabei eine syrn-
    metri:sch verteilte und an zwei diarn.#-:tral
    gegenüberliegenden Punkten erregte Vier-
    phasenwicklung und auf dem Brückenläufer
    eine Dreiphasenwicklung untergebracht. Der-
    artige Brücken sind als Geber oder als Emp-
    fänger verwendbar und zu diesem Zwecke
    mechanisch und elektrisch gleich aufgl>aut
    und gleichgeschaltet. Geber und Empfänger
    zeigen hierbei keine Besonderheiten, die sie
    als Geber bzw. Empfänger auszeichnen, und
    sind daher ohne weiteres miteinander ver-
    tauschbar.
    Bilden zwei solcher elektromagnetischer
    Brücken als Geber und Empfänger eine
    Stellungsübertragungsanlage, wobei die drei-
    phasigen Wicklungen von Geber und Entp-
    fänger miteinander verbunden sind, so sind
    bei L`bereinstimmung der Stellung der beiden
    Brückenläufer die Spannungen der vier
    Wicklungsphasen gleich :groß, und die an den
    Brückenpunkten abzunehmende Spannung
    (Fehlerspannung) ist gleich 1u11. Bei Ver-
    stellung eines Brückenläufers tritt eine Feld-
    verschiebung im Ständer auf, die die vier
    Spannungen unterschiedlich macht und die
    Differenz der Spannungen von je zwei
    Brückenzweigen als Fehlerspannung abgibt.
    deren Größe von der Größe der Verstellung
    abhängig ist. Diese Fehlerspannung tritt auch
    dann auf, wenn geberseitig die nicht an das
    Erregernetz angeschlossenen Punkte der
    Vierphasemv ielklung miteinander kurzge-
    schlossen sind.
    Derartige elektromagnetische Brücken
    haben im Gegensatz zu den matarähnlichen
    Gebern und Empfängern nur ein sehr ge-
    ringes Einstellmoment, und die Empfänger
    sind hierbei immer an einen Motor gefesselt,
    also nicht frei einstellbar. Eine Empfänger-
    brüche wird vielmehr nur vom Motor selbst
    nachgestellt, während 'bei Abschaltung oder
    sonstigem Ausfall des -Motors keinerlei 1 ach-
    stell-ung der Empfängerbrücke erfolgt.
    1lit Rücksicht darauf. daß Geber- und
    Empfängerbrücke bei der bekannten Einrich-
    tung ohne weiteres untereinander vertausch-
    bar sind, gestattet diese Einrichtung nicht
    einmal das Parallelschelten einer zweiten
    Empfängerbrücke. Würde man beispielsweise
    zu einer Empfängerbrücke eine zweite Emp-
    fängerbrücke- parallel schalten, so wird die
    erst;: Empfängerbrücke nicht nur durch die
    eigentliche Geberbrüche, sondern auch noch
    duirch diese: zweiite Empfängerbrücke be:ein-
    ßußt werden, die ebenfalls im Sinne eiirres
    Gebers winkt. Falls neun .der mit deir zweiten
    Empfängerbrücke gekuppielibe Motoir durch
    irgendwelche Störungen nicht soifoirt nach-
    dmeht, @so, wird der einrgedirehte Geberwert j e
    nach deirAbweii-chung der zwei.tenEmpfänger-
    brücke gefälsicht. Diiie voersiteihendein Auis.füh-
    r u:nigen lias-sen eindeutig erkennen, daß es
    nicht möglich ist, motorähnliche Geibeir und
    Empfänger durch elicktrom.agnetiiischeBrücken
    zu: ersetzen, wieil man idann immer ein un-
    richtiges Mitteliungsiengebnirs erhalten würde.
    Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Ein-
    richtung zur Bildung von Miitteilwerten für
    gleidhartige, :auf mehreren Meß.ständen er-
    mitteilte, veränderliche Größen mit Hilfe
    vorn elektriomagnetiischien, zur rein elektrischen
    Mittelwertbilidung parallel geschaltetem BTüile-
    ken, ,diie aws einem feststehenden rund eiine:m
    drehbeweglichen Teil bestehen; :der feine Teil
    trägt eine symmetrisch verteilte und an zwei
    diametral gegenüberliegenden Punkten er-
    regte Vierphasenwieklung und, deir andere
    Teil ei-nie Drenphase@nwiicklunig. Erfindungs-
    gemäß wird dieser Mittelwert auf Iden Drei-
    phasenteil einieis iebenfallis als e1eli:tro@inagne-
    tische Brücke (Rüc1cmel:deb#r:üclQe#) awsigebdlde-
    ten Empfängers übertragen, deren iunerregte
    Vieriphasenwiicklunig eine der Abweichung
    zwischen dem Mittelweirt un:d der Istsbeillung
    dies. Steuermotoirs entsprechende Auisigangs-
    spaninung (Fehleirspännung) liefeirt, die- eine
    an, eineu Steuerstelle vorhandene Stener-
    schaltung (z. B. gittergesteuerte Gas- oder
    Diampfenitladungsgefäße) unmiittelibiar beeiin-
    fliuißt, während an -dien hierausigeführten An-
    sohlurßpunkten der Vierphasenwdcklunig der
    Gieibeiribirücken gleichzeitig Ausganigsispannun-
    gein (Fefilieirspannungen) zur Verfügung
    st reihen, Jie der Abweichung zwischen dem
    Mittelwert und der einzelnen Geberstellung
    entsprechen rund beim Überschreiten einer
    wählbaren Größe Relais zum Ansprechen
    beringen, diiie dann dien jeweiligen. Meß,stand
    vorn deir Beteiligung an -der Mitbeluing aib-
    schaliten.
    Die Verwendung elektroimiagnietiseeher
    Berücken in, der besondreren Schaltung schafft
    üiberhiaupt erst die Voiraussetzunig für eine
    rein eliektr@ische:, vollautomatische Aus-
    führung einer Mitbeliungsschaltung. Darüber
    hinauisbesteht die Möglichkeit, .dein :gebildeten
    Mittelwert glieichzeitiig auf mehrere Steue-
    runigen zur Einwirkung zu bringiemr. Hierbei
    hatkeiner der Empfänger, auch wenn mehr-ere
    parallel geschaltet weerdien, eiirre Einwirkung
    auf das Mibtelunigsergebnis, selbst wenn eiirr
    oder imehrere Empfänger dabeii völlig still-
    gesetzt werden. In .diesem Fall ehest der still-
    gesetzte Motoir und !demzufolge auch die- zu-
    gehörige Empfänigeribrrückie in jeder Stellung
    eine Fehlerspannung, deinen Größe immer der
    Abweichung vorn dem jeweiligen Mittelwert
    entspricht.
    Ein weiterer Voirbe:il .der erfindiunigsgeimäßen
    Miittelungseinrichtung isst diarin zu sehen,
    daß die Fehlerspannungen dier Geber Unab-
    hängig vorn dien Stellungen der Empfänger
    die eigene Abweichiung dies Gebers vorn dem
    Mittelwert anzeigen. Diese Anzeigte Ist für
    d!ais ganze Prinzip der selbsttätigen Mitteilung
    insofern von großer Bedieutun:g, als id.ieise
    Fehlerspannung in ihrer Größe ein Maß dafür
    abgibt, ob. der dem Gelber z.ugeardnete, Meß-
    stand auch weiterhin an der Mitteilung be-
    beilügt bleibt oder aber infolge zu großer
    Abweiidhiuinig vorn dem Mittielwngsergebnis an
    der Mitteilung nicht mehir beteiligt eist.
    Beie ider erfindurngsgemäßen Einrichtung
    zeur Bildung von Mittelwerten .stellt das
    Mitteluingsergeibnis zunächst nur idien ariith-
    metischen Mittelwert der Einzelwerte z. B.
    vorn Entfernunigsmeßgeiräten :dar. Es hat sich
    nun. iherau:sigeistellt, daß eine noch weit größere
    Genauigkeit des Mittelungseergebniisseis er-
    reicht werden kann, wenn gemäß einer
    weiteren Ausbildung der Eirfindluing diese
    Einzelwerte mit verschiedenem Geweicht, ent-
    spredheinid idter Bauart oed.idlgI. der verwendeten
    Geräte, in das Mittelungseirgebniis eingehen.
    Beie Entfernungsmeßgeiräten wird: das Einfluß-
    gewichit eiirres 3-m-Gerätes beiis.piieilisiwei.se mit
    der Wertigkeit i bezeichnet, während die
    Wertigkeit eines 6 m-Geirätes bereits 2 und
    die Wertigkeit eines io-m-Geräteis q. beträgt.
    Unter dien eben gemachten Voraussetzungen
    hat also d er Meßwert eines io-ni-Geirätes auf
    dias Mditbelungsergebinis dien gleichen Einfluß
    wie idie gleichen Meßwerte von 6-im-Geräten
    odieir vorn vifer 3-m-Geräten. Der ermittelte
    e-(Enit£e;rnunigs-) Wert dieser Einzelwerte mit
    der Wieirtiigkeit q., 2 und i würde isiich also
    ergeben laus
    Essei an dieser Stelle gleich darauf hin-
    gewiesen, daß die-, Anzahl der benutzten
    Geräte nicht etwa drei zu iseeiin biraucht, sie
    kann vielmehr beliiiebig gewählt werden. Das
    gleiche geilet auch für die Wertigkeit der für
    die Mitteilung benutzten Geräte.
    Auf jedem Meßstand ist als Gelber eiirre
    elelctroimiagnietiis,che Brücke vorhanden, die
    entweeder vorn Hand oder zwanigl,äufiig .diurch
    das Meßigeirät einsgestellt werden kann.. Der
    Ständear einer solchen Brücke i-st hierbei
    raumfest angeordnet, während .der Läufer mit
    dem Meßigerät durch ein Getriebe verbrunden
    ist. Die Einstellung der einzelnen Geber-
    brücken erfolgt dabei durch eiirre Verdrehung
    ihrer Läufer aus ihrer Nullstellung, und
    zwar um einen Betrag, dessen Größe dein von
    dem Meßgerät ermittelten Meßwert ent-
    spricht. Da elektromagnetische Brücken als
    Gelber verwendet werden, so kann die Frage
    der Wertigkeit der Meßstände auf einfache
    Weise dadurch gelöst werden, daß den ein-
    zelnen Meßständen nicht nur eine einzige
    Brücke, sondern eine der höchsten Wertigkeit
    eines für die Ermittlung der veränderlichen
    Größe benutzten Gerätes entsprechende An-
    zahl parallel geschalteter und mechanisch
    gekuppelter Brückensysteme zuggeordnet wird.
    Für jeden Meßstand sind, falls die größte
    Wertigkeit eines Gerätes .I beträgt, vier
    Brück enssteme vorgesehen, von denen mit
    Hilfe eines Sehalters, der nur mit einem be-
    sonderen Sch lüssel betätigt werden kann, eine,
    zwei od:::r alle vier Brücken parallel geschaltet
    werden können, je nachdem es sich um i-, 2-
    oder 4"v ertiges Gerät handelt. Die in einem
    Meßstand überzähligen Brücken werden
    dabei gleichzeitig abgeschaltet.
    Die: Wertigkeit eines Gerätes kann also
    durch einfache Umschaltung verändert wer-
    den. Auf diese Weise ist auch die Möglichleit
    vorhanden, die Wertigkeit eines Gerätes noch
    nach anderen Gesichtspunkten, z. B. der
    Oualität des Messenden, der optischen Ver-
    größerung usw., zu bestimmen.
    Die Wertigkeit eines Gerätes kann unter
    Verzicht auf die Umschaltung im lleßstand
    auch durch eine: einzige Brücke berücksichtigt
    «;erden, die dann aber entsprechend bemessen
    werden m.uß. Toraussetzung ist allerdings,
    daß in einem 1Ießstand immer nur ein gleich-
    wertiges Gerät zur Verfügung steht und daß
    keine anderen Faktoren zu berücksichtigen
    sind.
    An Hand der Beschreibung des in den
    Zeichnungen dargestellten Ausführungsbei-
    spiels sollen noch weitere Einzelheiten des
    Erfindungsgegenstands erläutert werden. Es
    zeigt
    Fig. i schematisch den Schaltu@ngs.aufbau
    zur automatischen Mittelung unter Verwen-
    dung von Brüchen,
    Fig. 2 de Schaltung einer Geberbrücke mit
    einer Rückmeldebrücke,
    Fig. 3 den Verlauf der Fehlerspannung an
    der Rückmeldwbrücle in Abhängigkeit von
    der Geberverstellung,
    Fig. d. die Schaltung dreier Geberbrücken
    auf eine Rückmeldebrücke,
    Fig. 5 den Verlauf der Fehlerspannung an
    den Ausgängen der Geberbrücke bei einer
    Schaltung nach Fig. d.,
    Fig. 6 ein Beispiel für verschieden stehende
    Geberbrücken bei einer Schaltung nach Fig. d,
    Fig.7 .das Wirkungs:biid der Brücken-
    mittelung mit selbsttätiger Abschaltung,
    Fig.8 den Verlauf der Fehlerspannung
    einer Brüche bei Eigenerregung und bei Er-
    regung vom Hilfsbrückengeber aus,
    Fig. g das Wirkungsbild der Gro@bs_ynchro-
    nisierung,
    Fig. io das Wirkungsbild der sinnfälligen
    Anzeige für Handbetrie h,
    Fig. ii die Spannungskurve eines Galvano-
    meters in Abhängigkeit von der Verstellung
    der Rückmeldebrücke und
    Fig. i2a, i-2b und i2c dass gesamte Prinzip-
    bild der '.Xlittelungsschaltung.
    In jedem 1leßstand i ca, i b ... ist in der
    schematischen Schaltung der Fig. i je eine
    elektronmagnetische Brücke 2 a, 2 b ... vor-
    gesehen, die untereinander durch die Kon-
    takte 3 ac, 3 bc ... parallel geschaltet sind.
    Die Bedeutung des zweiten Index »c« wird
    bei der Beschreibung der Fig. ; näher er-
    läutert. Der gemittelte Wert der Brücken 2a,
    2 b . . . wird unmittelbar auf die Dreiphasen-
    wicklung einer an einer Steuerstelle-l. vor-
    gesehenen elektromagnetischen Brücke5 über-
    tragen, deren Vie@rphasenwicklung unerregt
    ist. Der drehbare Teil der Brücke 5 ist mit
    einem Motor 7 gekuppelt, er kann sich also
    nicht frei einstellen. ereil die Stellung der
    Brücke 5 immer an die Stellung des -Motors 7
    gebunden isst, von ersterer also gleichsam
    dieser der Iststellung entsprechende Wert
    »rücl:geme@ld t« wird, wird diese Brücke auch
    als »Rückme:lde;brücl-;e« bezeiehnet. Beim Auf-
    treten einer Abweichung zwischen dem
    Mittelwert und der Iststellung der Rück-
    melde:brücke:5 tritt an zwei diametral gegen-
    überliegenden Punkten ihrer Vierphasen-
    wicklung eine Ausgangsspannung auf, deren
    Größe von der Größe dieser Abweichung
    abhängt und daher als Fehlerspannung be-
    zeichnet "vi:rd. Die Fehlerspannung der Rück-
    meldebrücke 5 dient zur Beeinflussung einer
    Steuerschaltung 6, die z. B. aus gitter-
    gesteuerten Gas- oder Dampfentladungs-
    gefäße:n bestehen kann, von der aus der
    Motor 7 gespeist wird. Es besteht nun die
    Möglichkeit, daß von einem lleßstand eine
    stark vom Mittelwert abweichende Größe
    gemessen wird, die den richtigen -Mittelwert
    stark fälschen würde. Es ist daher an jeder
    Brücke 2 a, 2b... ein Spannungsrelais $ a.4,
    8 b:4 ... vorgesehen, welches bei zu großer
    Abweichung der Anzeige eines Gerätes vom
    Mittelwert dieses abschaltet, so daß es nicht
    mehr an der Mittelung teilnimmt. Die Be-
    deutung des zweiten Index »_4« wird eben-
    falls bei der Beschreibung der Fig.7 näher
    erläutert. Das Spannungsrelais 8 a_4, 8 bA ...
    wird dabei von einer an zwei Brückenpunkten
    der Vierphasenwicklung der zugehörigen
    Geberbrüchen 2 a, 2 b ... abgenommenen
    Felhlerspan.nung gesteuert, wobei die Größe
    dieser Feihlierspannunig ein Maß für die Ab-
    weichung dies einzelnen Brüd .eiwertes b.zw.
    Meßwertes vom Mittelwert ist. Wenn sich
    die Anzeige des an dien Mittelung zunächst
    nicht imehr beteiligten Meßgeräteis im Laufe
    der Messung :dem vorhandenen Mittelwert
    wieder biiis auf eine zugelassene Abweichung
    näh fiert, wird es selbsttätig wieder :in: die
    weitere Mitteljung eingeschaltet. Um diie Ab-
    weichung eines ab:geischalteten Meßstandies
    von :dem Mittelwert auch weiter überwachen
    zu können,. wird idie Fehlerspannung dier z@u-
    gehör,ilgen Gebierbrück e :diadürch aufrecht-
    erhalten, @ddaß .sie igleichzeitig mit der Ab-
    schaltung von der Rückmelde!brücke 5 durch
    Umlegen eines der Kontakte 3 ac, 3 bc ... aiuf
    einen Hilifisibrückengebter g geschaltet wird,
    der mit der Rückmeldebrücke 5 mechanisch
    gekuppelt Ist.
    Der Hilfsibrückengeiber g besmtzt ebenfalls
    eine Vierphasenwiddung, die an zwei gegen-
    üiberliiiegenden Punkten zweckmäßig aus dem
    gleichen Netz erregt wird wie die Geb:er-
    birück .en 2 a, 2 b ... und eine Dreiphasen-
    wickliuing. Durch :diie mechanische Kupplung
    dien- idirehbiaren Teile, der R:ückmed@dieibrücke 5
    und, des Hilfsibrückengeber,s, g nimmt Letzterer
    eine Sitelliuing ein, diie der Iststelliung ent-
    sprioht. Dia während des Betriebes die Ist-
    stelilung :annähernd übereinistimmt mit dein
    vorgegebenen Mittelwert, wird fach der
    Umilegunig eines :der Kontakte 3 ac, 3 bc ...
    dieser Wert lauf diie jetzt als Empfänger
    arbeitende Geberbrücke 2 a, 2 b ... übertragen
    und dadurch ihre Fehlerspannung auch
    weiterhin iaufrechterhalten.
    Während diiie, Fehlerspannungen .der Geber-
    brücken 2 a, 2 b ... ans:schlieiß!lich zum
    Steuern der Relais 8 caA, 8 bA ... dienen,
    wind idie Fehlerspiannung der Rückm:elde:-
    brücke 5 der Steuersoh:altu'ng 6 zugeführt.
    Besteht die Steuerischaltunig 6 z. B. aufs gitter-
    geis:teuerten Gas- oder D:ampfentl:.ad!ungs-
    gefäßen, so wird durch :diiese Fehlerispannung
    der Zündeinsiatzpunkt dieser Entlaidunigs-
    gefäßie: verändert, und zwar in einem solchen
    Sinne, idaß ;der von der Stieuerischaltunig 6
    gespeiiste Steiuermotör bestrebt ist, dien
    Stellunigsunterischied zwischen der Stellung
    der
    2 a, 2 b ... und die Rück-
    meldeb:riicake 5 zu beseitigen. Der Steuer-
    motor 7 treibt z. B. einen Fliakleitgelber an,
    der den gemittelten Wert (Entfernung) ieinem
    Rechengerät zuführt und dien gleichzeitig die
    Läufer edier Rüdcmeldebrücke,5 .unidi,des Hil:fs-
    brückenigeibers g nachdreht.
    Beie Abschaltung oder Ausfall der Steuer-
    schaltung 6 kann, ein Nachtdrehen d reis Steuer-
    motors, 7 von Hand erfolgen, und zwar nach
    der Anzeige eines dafür vorgesehenen und
    später näher beschriebenen Nullinstrumentes,
    dem die Fehlerspannung der Rückme.lde-
    brücke, 5 zugeführt wird.
    Bei id'er b:i!sh er- beschirie!benen Stellunigs-
    verg!lieichs;anlage, besbehend ;a!us .den Geber-
    brücken, 2 a:, 2 b ... und Ader RückmeIde-
    brüeke 5, :eist bekanntlich d ieÜ!bereinstimmung
    deir Stellungen zwischen Geber und Emp-
    fäniger nur innerhalb. einer Umdrehung ge-
    währleistet. Die, Folge hiervon ist, :d'aß die
    Genauigkeit :der Einstellung nicht isehir- groß
    ist. Um diese Genauigkeit zu :erhöhen, ist es
    bereits !bekannt, sogeniannte Groib-Fein-über-
    tragungsinilagen zu verwenden, wobei das
    Grobsysitem eine grobstufige Einstellung
    Innerhalb des- ganzen Versteillbereiches be-
    wiekt, während dass Feinsystem die- weitere
    feinstufige Eirns,telliung inn:erhalib dieis Gehietes
    ,der nächsten Stufe vornimmt. Das Über-
    s;etziungsverhäl,tni,s zwischen Grob- und Fein-
    system isst fest, aber frei wählbar. Beträgt
    dieses üiberseitzungsverhältnis z. B. i : io, so
    m:aicht,dlas Grabisystem bei einer Verstellung
    von 36o° ,eine volle Umdrehung, während dass
    Feii,nsystem bereits bei 36° Vers:tellun!geine
    Umidirehung ausführt.
    Da die bisher beschriebene Anordnung nur
    innerhalb. ± einer halben Umdrehung .der als
    Feinsystem arbeitenden elektromagnetischen
    Geberbrücke 2 a, 2 b ... synchron iist, sind in
    .dien einzelnen Meßiständen i a, i b ... weiter-
    hin die bei ähnlichen Anlagen, gleichfalls
    üblichen
    vorgese!hen, die aus dien
    Gerbern io a, io b . . . mit den Anizeige-
    emp:fängern i i a, i i b ... und dem Folge-
    ko;uta:ktempfän!geir 12 bestehen. Die- Grob-
    geber io a, io b ... können z. B. als Polschuh-
    type ausgebildet sein, :d. h. :ihre Erregerwick-
    lung isst auf .einem oder mehreren Polpaaren
    untergebracht, während ihre Läuferwicklung
    dreiphasig .ausgebildet ist. Die Feingeber
    (Geberbrücken) a a, 2 b ... :dagegen .s:i:nd als
    Rinigfelidbrüeke, ausigebildiet, d. h. sie, tragen
    auf ;dem Ständer eine- symmetrisch verteilte
    und an zwei Punkten an d'as Erreigernetz
    angeschloisisene, Vierphasenwieklung .und auf
    dem Läufer ebenfalls eine Dreip'hasen-
    wi:cklung. Die@Anz:eiigeempfänigeir i i a, i i b ...
    sind elektrisch mit dien zugehörigen Grob-
    gieib:eirn io a, io b ... verbunden, und zeugen
    demzufoilige,die Stellung dieser Geber an. Der
    Fodgekontaktempfäniger 12 enthält ein an, sich
    bekanntes Foilgekontaktwerk, welches einem
    Mittelikontakt und zwei zu beiden Seiten
    dieses Mittelkontaktes angeordnete, in einem
    Ko;ntaktwerktopf untergebrachte Außen..
    kointälkte :aufweii@st. Der Mittelkontakt wird
    dabei vorn dem Grobgeber i o a, io b ... be-
    wegt, während die im Kontakttopf unter-
    gebrachten, Gegenkontakte vom Steuermotor 7
    nachigeäreht werden. Um einte Übertragung
    dies mechanischen Antriebes 13 für eine der
    Zahl der Meßätände entsprechend;,- Zahl von
    Folgekontaktempfäng ern 12 vom Steuer-
    mOtOr 7 aus zu ersparen, sind die Grobgeber
    ioa, iob... auf die Ständer je eines Diffe-
    rentialempfängers i.la, 14b ... geschaltet.
    und die Läufer dieser Differentialempfänger
    id.a, i4b ... sind mit dem Folgekontakt-
    empfäng; r i2 des Grobäcätems parallel ge-
    schaltet.
    Ein Difcrentialempfänger trägt sowohl auf
    dem Ständer als auch auf dem Läufer eine
    Dreiph.asenwic:klung. Jeder Differential-
    empfäng-r id.a, i.lb ... ist also sowohl mit
    dem zugehörigen Grobgeber ioa, iob ... als
    auch mit dem Folgekontaktempfänger 12 über
    jeweils drei Leitungen verbunden und dabei
    so: geschaltet, daß sich die Läufer der Dife-
    rentiale,rnpfängerr i4a. id.b ... auf die Diffe-
    renz zwischen der Stellung der zugehärige-n
    Grobgebqr ioa, iob ... und .des Falge-
    kontaktempfängers 12 einstellen. Über die
    B-zdeutun:g der I#.ontalete@ 15 ac, 15 bc ... wird
    später noch berichtet #werden. Jedenfalls ist
    aus der Fi:g. i ersichtlich, daß bei geschlos-
    senem Kontakt 15 ac der Läufer des Differen-
    tialempfängers i.1 b auch von dem Gro,bge:ber
    ioa bezinflußbar ist. Das gleiche gilt für den
    Läufer des Differentialempfänb-eTs i4a durch
    den Grobgeber io b .
    Es soll jetzt zunächst einmal näher auf die
    Wirkungsweise der Brückenmittelung mit
    selbsttätiger Abschaltung eingegangen wer-
    den, und zwar für -das Feinsystem. Wie
    bereits erwähnt wurde, werden für -die Mitte-
    lungsschaltung normale Ringfeldb@rücken ver-
    wendet. d. h. sie «-eisen je eine :symmetrisch
    verteilte Vierphasenwicklung im Ständer und
    eine Dreiphasenwiclslung im Läufer auf. Die
    an dr Mittelung beteiligten G-eberbrüclcen 2 a,
    2 b ... werden ständerseitig an zwei diametral
    ggenüberligend:en Punkten aus einem
    Wechselstromnetz erregt (Fig. 2), wogegen
    die: -1,'ie"rpha:s.e:nwicl:lung der Rickmelde-
    brü :ke 5 unerregt bleibt.
    Die Läufer der beiden Brücken 2 a und 5
    i,#.
    sind dabei in bekannter Weise gegeneinander-
    geschaltet. Die beiden Fehlerspannungsa.us-
    gänge UFO und Ur.-R werden nicht parallel ge-
    schaltet" sondern einzeln ausgeführt. Der in
    diz Brücke,2a eingezzizhnete Pfeil gibt die
    .Nullstellung der Brücke an, die um beliebige
    Winkel y, verstellt werden kann. Eine Span-
    nung UFG entsteht dabei nur dann, wenn
    mindestens zwei vom Netz erregte Geber-
    brücken 2 a, 2b... parallel geschaltet und
    verstimmt sind, d. h. wenn sie nicht beide den
    gleichen Wert zeigen. Dagegen tritt b"-:i Ver-
    stellung einer ständerseitig nicht erregten
    Rückmelde!brüc.ke 5 keine Spannung LIFG.
    wohl aber eine Spannung LTFR auf. Der Ver-
    lauf der Fehlerspannung L'FR der Rückmelde- I
    b:rücke 5 in Abhängigkeit von der Verstellung
    der Geberbriic:1:e 2 a ist aus der in Fig. 3
    dargestellten Kurve zu ersehen, worin x den
    \`erstellwinkel angibt. Werden nun beispiels-
    weisz drei Gebe.rbriieken 2 a, 21). 2 c auf die
    ge neinsaure Rickmeldehrücke 5 geschaltet.
    so ist d@e:r Verlauf der Feihlerspannung UrR
    der Rückure debrücke 5 etwa der gleiche. wie
    der in Fig. 3 dargestellte, jedoch ist hier an
    Stelle der Verstellung eines einzigen Gebers
    um einen Winkel x der arithmetische 'Mittel-
    wert aller Geberverstellungen zu setzen.
    Außerdem ist jetzt auch an den Fehleraus-
    gängen d,er Geberbrücken 2 a, 2 b, 2 c infolge
    ihrer Parallelschaltung eine der Abweichung
    des einzelnen Gebors vom -Mittelwert ent-
    sprechende Fehlerspannung Urc, vorhanden.
    deren Verlauf sich aber, wie aus der in Fig.
    darge;ste:llten Kurve ersichtlich ist. von dem
    der Fehlerspannung UFR der Rückmelde-
    brücke 5 unterscheidet. Nährend bei dein
    Verlauf der Fehlerspannung UFR der Rücl,-
    meldebrücke das :Maximum bei goJ auf-
    tritt, liegt das -Maximum der Fehlerspannung
    UI--C, der Geberbrücken 2a, 21) ... bereit
    bei -15:3.
    In der Fig. d. ist durch Pfeile die Stellung
    dier Geberbrücken angedeutet. Bei dem -e-
    wählten Beispiel ist die
    2 a um
    - 20I#, die Geberbrüche 2 b um -1- 15 J und
    die Ge,berbrückc 2 c um -f-5 J verstellt worden.
    Die Fehlerspannung LTFR an der Rückmelde-
    brücke 5 ergibt sich nun aus dem arithmeti-
    schen Mittelwert dieser Geberverstellungen.
    würde also gleich Null sein.
    Die an den einzelnen Gebe rbriicken 2 a,
    2 b, 2 c zu messenden Fehlerspannungen L-FG
    sind entsprechend ihren Winkeldifferenzen zum
    Mittelwert, der in ccrliegendem Falle gleich
    Null ist, aus den in Fig. 6 gezeichneten Kurven
    zu entnehmen. Die sich für das gewählte Bei-
    spiel ergebenden Fehlerspannungswerte L-FG
    der einzelnen Brücken sind noch besonders
    kenntlich gemacht. Die in Fig.6 eingezeich-
    neten Kurven entsprechen in ihrem Verlauf
    den in den Fig. 3 und 5 dargestellten Kurven
    und sind demzufolge auch mit UFG und L 'FR
    bezeichnet.
    Diese Geberfehleräpannungen [-FG der ein-
    zelnen Brücken 2 a, 2b, 2 c werden gleich-
    gerichtet und den Relais S a_4, Sb-g. S c_-1
    (Fig. 7) zugeführt. Um die Briicken 2 a.
    2 b, 2 c nicht zu stark zu belasten und dadurch
    eine Verschlechterung ihrer Eigenschaften
    h erbzizuführen, sind ihre Ausgänge über je
    einen Widerstand 16a. 16b, 16c und einen
    Cu-Cu O.,-Troclengleichrichter 17a. 17h,
    17 cinGrätzschaltungabgeschlossen. ZurGlät-
    tung der gleichgerichteten Wechätlspannung
    dient je ein parallel zu den Relais 8a_4, S b.-?.
    Se--- geschalteter Kondensator i8cr, iSb, iSc.
    Die Relais 8 aA, 8 bA, 8 cA selbst sind sehr
    empfindlich und beisitzen außerdem ,eine groß-e.
    Ab-fallveirzögerung. Bei entsprechender Größe
    der Geb-erfehIerspaninung UFG spricht d ias zu-
    gehörige- A-Reliais an und schaltet seinen
    Geber ab. In idem gewählten Beispiel findet
    diese Abschaltung statt, wenn eine Birü.dke, so,
    stark verstellet isst, dlaß ihr Einzelwert von
    dem @siich
    en Mittelwert @m etwa
    ± 30° abweicht.
    Um idie verschiedenen, in jedem Meißistand
    vorh.and!eniein Relais hinsichtlich ihrer Be-
    deutung voneinander besser unterscheiden zu
    könnten, sind sie- außer mit laufendien Ziahlen
    und kleinen, dien Meßistand' angehenden Buch-
    staAben noch ritt großen Buchsitatben A, B, C
    uisw. bezeichnet. Es kommen also für die
    A-Relais die Bezeichnungen, 8 aA, 8 bA,
    8 cA ... zustande. Von diesen Relais werden
    nun bei ihrem Ansprechen zum Teil mehrere
    Kontakte gestellt. Diesen
    wird
    e!benfaldis ,ein zweiter Index, und zwar aus
    kleinen Buchstaben a, b, c usw., hinzugefügt,
    entsprechend der Biezeiduiiuing,deis Relais, von
    dem ,aus dieser Kontakt gesiohal,tet wird. Die-
    Bezeichnung 3 bc biedeiubet dann z. B. einen
    Kontadtt 3 des Meßistan:des b, Ader von einem
    C-Relais ge!schaIbet wird.
    Halben d iie drei auf die Rüc mrneldlebirücl"#e 5
    geschalteten Ge!herbrücken 2 a, 2 b, 2 c ange-
    nähevt dhegleiche Stellung, so. !sprechen die
    A-Relais 8 aA, 8 bA, 8 cA nicht an, und die
    C-Rel!aiis ig aC, ig bC, ig cC bekommen Strom
    über die a-Kontakte 2o aa, 2o ba, 20 Ca. Es siel
    her vorausbaeschiickt, daß dias Ansprechen der
    C-Relais .auch noch von anderen Kon;taakten
    abhängig ist, die aber führ dasi Verständnis
    der in Filg. 7 dargestellten A.bschialtung ohne
    Bedeutung sind. Die Speisung :der C-Relais
    erfolgt :aus einem Netz, dessen Sammel-
    schienen mit a1 und 22 bezeichnet sind.
    Beim Ansprechen der C-Relaiis rgaC,
    zg bC, z9 cC schließen die c-Ko@ntakte 23 ac,
    23 bc, 23 cc, und die weiteren c-I,',on:takte 3 ac;
    3 bc, 3 cc legen um. Die Brücken 2 a, 2 b, 2 c
    werden dann ailso über die Kontakte 23 ac,
    23 bc, 23 cc aus einem Wechselstromnetz er-
    regt, wind auißerdem .sind sie über die Kon-
    takte 3 ac, 3 bc, 3 cc auf die Rückmetdiebrücke 5
    geschaltet. Die Scihaltunig entspricht dann. also
    der Schaltung nach Fig. q.. Die Geber-
    brücken. 2 a, 2 b, 2 c werden .dann e!lso sitänder-
    seibiig ahn :zwei d'iam-etral gelegenen Punkten
    über Idas Wechselstromnetz erregt, während
    die Ständierwicklunig dor Rüdemeldebrücke 5
    auch weiterhin u.nerregt bleibt. Die in Fiig. 7
    gezeichnete Stellung alleer c-Kontakte ent-
    spricht idem s;broimilois@en Zustand, d. h. die
    C-Relaiis .sind nichterregt.
    Wird nun, z. B. ,die Brücke 2 a so stark
    verstellt, daß schließlich ihr Einzelwert von
    dem sich ergebenden Mittelwert um etwa. 30°
    a bwei cht, so. zieht das Relais 8 aA vor@aus-
    setzungsgemäß an und öffnet dabei seinen
    Kontakt 2o aa. Hierdurch fällt d,as Relais
    1g aC ab, öffnet den Kontakt 23 ac und legt
    die K onta!ktie 3 ac um, d. h. letztere nehmen
    dann wiedleir die in der Fig. 7 gezeichnete
    Stellung ein. Die Brüclee 2 a, Bist,d!ann von d!er
    Rüclc#meilidie!birücdce 5 abgeschaltet und' infolge-
    dessen n@iiöht mehr an der Mittelung beteiligt.
    Nähert sich dann der Wert der Brücke 2 a
    dem isich :aus dien beiden übrigen Birücken-
    stelihingen ergebenden Mittelwert wieder und
    wied die Abweichung zwischen letzterem
    undi dem Wert des G-eibeirs 2 a wieder kleiner,
    so, fällt auch das Relais 8 aA weder üb, und
    der Konrtal"t 2o aa wird geschlossen.
    Mit Rücksicht auf die üblicherweise ver-
    schiiedene Höhe der Ansprech- und Abfall-
    spannung eines Relais wird das Relais 8a,4
    nicht sofort .abfallen, wenn auf Grund der
    Abweichung wieder eine Beteiligung der
    Gie;berbrücl"iei 2 a an der Mittedunig möglich
    stein würde, @sondern es ges.chkeht dies erst
    dann, wenn seine Abweichung vorn Mittel-
    wert ,kleiner al!s 30° geworden eist. Beim Ab-
    fall in d eis Relais 8 aA wird der Kon@taikt 2o aa
    wieder ,geschlossen. Hierdurch, wird auch das
    Relais zgaC wieder erregt, schließt also den
    Kon,tad',t 23 ac und teigt die Kontakte 3 ac um.
    Die BTü:cike 2a ist idann. wiedieir auf .die- Rück-
    m@edidiebirürJl-e 5 geschaltet uni, nimmt an der
    weiteren Mittelung teil.
    Würdie man nun die Brücke 2 a. nach ihrer
    Abschaltüing von der Rückmieldebrüdeei 5
    offen lassen, :so, würde- wegen d!er ausbleiiben-
    dein Fehlerspannung das Relais 8 aA nach Art
    einfies Selbistunberbirechers arbeiten, d. h. so-
    fort wieder abfallen, dann wieder an-
    ziehen usf. Auch eine Überwachung der Ab
    w-eiichunig oder abgeschalteten Brücke. 2 a vom
    Mittelwert wür.die dann nicht mehr möglich
    sein. Der Biriickengebier 2 a wird idaher wäh-
    Dendt der Zeit, in der dus Relais 8 aA ange-
    sprochen hat, durch die Kontaktier 3 ac auf
    dien Hidfsibrückemigebleir g geschaltet, wobei
    seine Vierphasenwi !kliung infolge, d ehr öffnung
    dies Konitaktesi 23 ac nicht mehr iaus dem
    Wechsel;stroimneitz erregt wird. Der Hiilfs-
    1>rüdceanigeiber g ist voraussetzungsgemäß mit
    der Rüd<melideibirück e 5 mechanisch gekuppelt
    uni, wird,diaher von dem Steuermaitor 7 immer
    auf Iden Mittelwert gedreht. Die Gebier-
    bn-ücke :2a .arbeitet also, nach ihrer Auf-
    schailbung auf den Hilfsbirüdkengeber g als
    ständerseitig uneirreigte- Empfängerbrücke.
    Der Hilfsbrückenigeiber g :ist als Polschu!h-
    system @ausgeb;iil.diet und so, bemessen, daß die
    Fehlerspannung UFG der Geberbrücke 2 a bei
    der
    etwa die gleiche Größe be-
    hält, das Relais 8 aA also, angezogen bleibt.
    Um ein Klappern der A-Relais 8 a-.4, 8 L-1,
    8 cA beim Umschalten der c-Kontakte 3 ac,
    3 bc, 3 ec zu verhindern, weil hierbei ja. die
    Fehlerspannung kurzzeitig ausfällt, sind die
    Relais mit einer zweiten kurzgeschlossenen
    Spule VeTsehen, durch welche ihr Abfall ge-
    nügend verzögert wird.
    In der Fig.8 gibt die gesarichelte Kurve
    die Fehle rspann:"zng (-,"FG an der Geber-
    brücke 2 a an, die bei einer Abweichung der
    Stellung des Brückengebers 2a von dem
    Mittelwert vorhanden ist. Die voll aus-
    gezogene, Kurve ergibt sich, wenn die Geber-
    brücke 2 a als ständerseitig unerregte Emp-
    fängerbrücke arbeitet und vom Hilfsbrücken-
    geber 9 aus erregt wird. Da hierhei die
    Fehlerspannung der Geberbrücke 2 a ungefähr
    die gleiche Größe behalten soll, d:i-e sie vorher
    ge.4iabt hat, decken sich diese beiden Kurven
    auch angenähert bis zu einem Punkte, in dem
    die Abweichung der Geberbrücke, 2 a vom
    :Mittelwert etwa 30° beträgt. An dieser Stelle
    spricht das Relais 8a.4 an und erhält dann
    bei gleichbleibender oder noch größer -,ver--
    dender Abweichung der Geberbrücke 2d vom
    Mittelwert .die etwas größere Spannung des
    Hiltsbrückeng-bers 9. Das Arbeiten der
    anderen A-Relais vollzieht sich in ent-
    sprechender Weise. Mit Rücksicht darauf,
    daß die Ansprec:h- und die Abfallspannung
    eines Relais voneinander verschieden ist, er-
    gibt sich ein Abfallen des Relais 8a..4 erst bei
    einer kleineren Abweichung der Geber-
    brücl:e -2 a, d. h. dies 'Meß wertels des Meß-
    standes i a. vom Mittelwert als 30°. In dem
    in der Fig. 8 dargestellten Beispiel erfolgt das
    Abfallen des Relais 8 a_4 z. B. erst bei einer
    Abweichung von etwa 22°. Der Anzieh- und
    der Abfallpunkt eines A-Relais sind in der
    Fig.8 noch besonders kenntlich gemacht.
    Soll eine aus einer Geberbrücke- 2 und einer
    Empfänger- hzw. Rückmeldebrücke 5 be-
    stehende Stellungsvergiei.chsanlage, zur Steue-
    rung eines ein Rechengerät einstellenden
    Motors 7 Verwendung finden, so m@uß dieser
    Motor im Sinne einer Beseitigung eines z-,vi-
    schen Geber und Empfänger aufgetretenen
    Wegfehlers be.einflußt werden. Als Regel-
    organ für einen solchen Motoir ist z. B. eine
    aus gittergesteuerten Entladungsgefäßen be-
    stehend,- Steuerschaltung 6 vorgesehen, wobei
    der Zündeinsatzpun'kt der Entladungsgefäße
    in Abhängigkeit von der dem Wegfe'hier
    entsprechenden Fehlerspannung verschoben
    wird. Dem :@Totor 7 wird hierl)ei eine soldhe
    Leistung zugeführt, daß er gerade in der Lage
    ist, den einzustellenden Gegenstand (Rechen-
    gerät) in die vom Geber befohlene Stellung
    zu bringen. Hat er diese erreicht, so wird die
    Fehlerspannung _Null, und er bleibt so lange
    stehen, bis der Geber erneut bewegt wird.
    Die Fig. 9 zeigt sinngemäß zu der Schal-
    tung der Fi-.7 für das Feinsystem die
    Schaltung für das Grobsystem. Der besseren
    Übersichtlichkeit wegen ist die Schaltung nur
    einphasig dargestellt worden, die jeweilige
    Phasenzahl ist dabei durch schräge Striche
    angedeutet. Die Stellung der Relais und der
    von ihnen abhängigen Kontakte entspricht
    wiederum dem stromlosen Zustand.
    Wie bereits früher ausgeführt, iäßt sich
    mit Hilfe e einer Grob-Fein-Ibertragungb-
    anlage die Genauigkeit der Einstellung ganz
    wesentlich erhöhen. Da nun aber das Fein-
    system nur eine genaue Einstellung innerhall>
    einer Umdrehung der Feinstufe, also z. B. bei
    einem Übersetzungsverhältnis zwischen Grob
    und Fein von i : io innerhalb eines Verstell-
    bereiches von 36` gewährleistet, so muß ztt-
    nächst durch das Grobsystem eine so weit-
    gehende Synchronisierung, d. h. Wieder-
    herbeiführung einer StellungSübe@reinstitn-
    mung zwischen Geber und Empfänger vor-
    genommen werden, daß der dann noch
    verbleibende Stellungsfehler durch das Fein-
    system allein ausgeglichen werden kann. Das
    Grobsystem führt also zunächst eine an-
    nä'hern'de Übereinstimmung zwischen der
    Geber- und Empfängerstellung herbei. wobei
    die noch verbleibende Abweichung nur so
    groß sein darf (also z. B. r8"), da(ß sie noch
    innerhalb des Einstellbereiches des Fein-
    systems verbleibt.
    Die Synchronisierung des Grobsystems
    erfolgt durch den mit dem Folge'kontaktwerk
    a:u:sgerüsteten Folgehontaktempfänger 12. Der
    auf der Welle des Folgekontaktempfängers 12
    sitzende llittelhonta@ht wird dabei von einem
    der Grobgeber zoa, iob, ioc bewegt, wäh-
    rend die im Kontaktwerktopf untergelbrach-
    ten Gegenkontakte vom Steuermotor 7 nach-
    gedreht werden. Wird nun z. B. der Grob-
    geber ioa um einen gewissen Betrag verstellt.
    so, kommt der -Mittelkontakt je nach seinem
    Drehsinn mit einem der beiden Gegen-
    kontakte in Berührung. In diesem Augenblick
    wird die bisher am Eingang der Steuer-
    s- ha.ltung 6 liegend!e Fehlerspannung der
    Rückmeldebrücke 5 abgeschaltet uni gleich-
    zentig eine feste Spannung, deren Phase vom
    Drehsinn der Verstellung abhängig ist. an
    den Einsgang der Steuerschaltung 6 gelegt.
    Diese feste Spannung bewirkt nun eine solche
    Verschiebung des Zündeinsatzpunktes für die
    in der Steuerschaltung 6 enthaltenen Ent-
    ladungsgefäße, daß der -Motor 7 mit seiner
    größten Geschwindigkeit auf die Synchron-
    stellung zu läuft. Das Nachlaufen des
    Motors 7 erfolgt so lange, bis die Rückmelde-
    brücke 5 sich dem Gebe-r-,vert bis auf einen
    bestimmten Betrag genähert hat und dem-
    zufolge die ILontalite des Folgekontakt-
    empfängeirs 12 wieder frei gedreht worden
    sind. In ediesem Augenblick wird die feste
    Synehronisierspannung wieder
    unid idie Fehlenspannunig der Rüclemieil-die
    Brücke 5 liegt dann wieder am Eingang der
    Steuerschailtung 6, isst also, allein maßgebend
    für dien! weiteren: Nachlauf,des
    7,
    ,d. h. bis zurr Erreichung der endgültigen
    Synchiroenstellung. Die Grobisynchroniisierunig
    tritt dabei beim Eiinschalten des ersten Meß-
    strandies i a bzw. i b ibzw. i c in Funil<:tion. Die
    soeben eheisehriebene Synchonisierung ist nicht
    Giegenstanid der Erfinideüng.
    Die Differentialempfänger iq.a, iq.b, iq.c
    arbeiten miit Kointajl<:,tweer#ken 2q. a, 24b, :24c
    zusammen. Die Kontaktwerke 2q. a, :24b, 24c
    bestehen antis dien raiumfest an Ideen Travie;rsen
    25 a, 25 b, 25 c angebrachten Koentasetpaanen
    26 a, 26 b, 26 c und eden Kontak tsoheiibeen 27 a,
    27 b, 27 c. Die Kontaktschiembien 27 a, 27 b, 27 c
    esitzen auf dleir Läuferwelle der Differential-
    empfänigen 14a, 14b, 14c und bilden dien
    Mittelkontakt zu den die. feststehenden, Gegen-
    kointaktei dlarrstellenden Kointailctpaiaren 26a,
    26 b, 26 c, die aileo in, diesem Falle nicht von
    einem Geetriabe- nachgedreht werden. Die, Ein-
    stellung edier Kon.baktsicheü!be 27 zu- dien Gegen-
    kOntaktenv 26 wird, dabei so, voirgenoemme n,
    diaß die Kointaktscheiebei 27 um ± 8° aus ihrer
    Nuliistelliunig verdreht werden mu ß, ibeevoir sie
    eeiinen ider Geigenkonitakte 26 berührt. Die drei
    Leitungen der Läuferwicklung :der -Differen-
    tialempfäneger 14a, iq.b, iq.c und der Läufer-
    wicIclung dies Foelgek-ontakteimpfängers i2
    sind parallel geisehaliteet. Die Groibgeibitr ioa,
    io b, io c :siinid ebenfalls dreiphasig an je eine
    Ständerwicklung der zugehörigen Differen-
    tiea,lemipfängeir 1q. a, 14b, 14c angeschlossen.
    Zunächst sei .angenommen, daß alle drei
    Meß stände i a, i b, r c von, dieim Foil>gekontakt-
    empfängeer i-2 abgeschaltet sind. Unter dieser
    Von,aussetzun:g kann sich alisoi jeder Stand
    uniabhängig vorn seiner Geibemsiteddiung als
    ersteh Stand auf dien Empfänger 12 schialten.
    Wiind z. B. der Grobgeber io a durch Drücken
    der Taste 28a eingeschaltet, so zieht auf
    jeden. Fall das Relavs i9 aC .an, .auch wenn
    dass Kontälctwerk 24a des Differentialemp-
    fängers, iq.a angespnochen und duirch das An-
    ziehen eimies B-Relais 29 aB dem Kontakt 59 ab
    geäffnet hat, edenn :die Kointalzte 3 i bc und
    31 cc bleieben gesichlosesen und übeirbTücken
    dem egeöffnetien Kontakt 59 ab. Die Speüsung
    der B- und" die. der C-Relaiis erfolgt aufs einem
    Netz, edessen Sammiels.chienien mimt 21 und 22
    bezeichnet isind. Das Relais, igaC zieht aelso,
    an, öffnet ,die den Relais i9 bC und i9 cC mit
    zugeordneten KontaktrJ 3 i ac und schließt den
    Kontaltt 15 ac.
    An den Grobgeber ioa sind nasch Aus-
    führung dieser Relaisschaltung neunmehr an-
    geeschliosisen dieir Ständer .dies Diffeirential-
    empfämigers iq.a und außerdem über dien ge-
    sc(hlosseneni Kontakt i5 ac die Läufer der
    Diiffenentialeimip.fänigeir iq. a, 14b, 14c sowie
    der Läufer des Folgekontaktiempfängers i2.
    Die Synchroiniisieruing des Groibisyistems er-
    folgt nun durch dien Folgekontaktempfäniger
    12 in der vo,rgeschiriebenen Weise auf den
    Wertdes Groibgebeirs ioa..
    Da ,ein Differentialempfängen .immer so
    geischaltet ist, daß seine Felder im Läufer
    und' Stänider egegeneinander laufen, stellt er
    seich ialiso. stets auf die-, Differenz der durch die
    beeiden. Ihm zugeführten Drieiiph;asensp@annun-
    gen bestimmten Werte ein. Die Drehirichtung
    dieseirbeiden Felder ist in dier Fig. 9 durch
    Pfeil unigegeben. D,ie@eineDreiph:aisien:spanniun@g
    wird dialbei dem Ständer, die andere Drei-
    phaseeinspanenunigdem Läuferdes Differentia.l-
    empfängefis zugeführt. Wer-dein. nun. Ständer
    und Läufen ideis D:ifferentialempfän:geirs iq.a
    durch edas Schließen ,des Korntaktes i5 ac
    parallel geschaltet, so, -liegt an beiden Teilen
    die egileidhie Spannung, und dlie Differenz der
    durch diesle Spannung beistimmten Werte ist
    Nidel. Da nun die, Kontalktischeiebe 27a des
    Kontaktwerik eis 2q. a auf der Läuferwelle des
    Diffeirentialempfängers iq.a befestigt ist,
    springt =in diesem Falle :die Kontaktscheibe
    27a is@oifoert in ihre Nullstellung und verbleibt
    auch in dieser Stellung, .solange der Kontakt
    1 5 ac geschlossen isst. Die Differentiiale!mpfän-
    @ger 14b und 14c zeigen hierbei die Differenz
    ihrer eigenen Geberwerte io b und' io c zu
    dem deis Gebers i o a an.
    Selbstverständl.ich kann ,ajuch ein anderen
    Meßstand .als erster eingeisichaltet werden. Die
    einzelnen Schaltvorgänge sind dann sinngemäß
    die gleichen, wie sie bei der Einschaltung des
    Meßstandes i a beschrieben worden sind.
    Ein Hinzuschalten eines weiteren Standes
    ist jedlenrfalls nur idann möglich, wenn seine
    Steellunpdifferenz zu dien bereits ein-
    geschalteten Stand Stand so klein isst, idiaß dtas
    Kontaktwerk seines Differentialempfängers
    nicht anopnicht und .demzufolge auch edas ihm
    zuigeoirdnete B-Relais nicht anspricht. Nur
    darin ist nämlich ein Ansprechen des C-Relais
    möglich, da ja dieisisen Pear.ailleilströmkireis
    durch den, vorm C-Reliais dies eingeschalteten
    Standes abhängigen Kontakt, im gewählten
    Beispiel Kontakt 3 i ac, unterberochen isst. Das
    glevchie, gilt auch, wenn. bereits -mehrere Meß-
    ständie eingeschaltet sind und ein weiterer
    Stand neu hinzugesrhaltet werden sohl. Eine,
    nochmalige Beschreibung dieser Sciha:lt-
    vorigänige dürfte seich erübrigen, da sie an
    Hanid der im Fig. 9 gezeigten Schaltung ohne
    weiteres verfolgt werden können.
    Blei Ausfall der Motorsteuerung soll eine
    sinufäliliige Anzeige, dies gemitteilten Wertes
    noch einen Betrieh von Hand ermöglichen.
    Als Anzeigei.ns.trument dient hierbei ein
    Galvanometer 32 (Fig. io). Die :Messung er-
    folgt nach der Nullmethode, und zwar zeigt
    das Galvanometer 32 Null, -renn die Stellung
    der Rückmeldchrücke 5 dem gemittelten Wert
    sämtlicher beteiligter Geberbrücken 2 a.
    2 b . . . entspricht. Die Folgegenauigkeit ist
    verhältnismäßig groß, da bei kleinen Ab-
    weichungen die größte Spannungsänderung
    und damit der größte Ausschlag am In-
    strument erfolgt, -während bei größeren Ver-
    stellungen der Verlauf der Spannungskurv
    asympto,tisch ablclingt und das Galvanometer
    32 somit vor Überlastung geschützt ist. In
    Fig. ii ist die Spannungskurve dies Galvano-
    meters in Abhängigkeit von dem Verstell-
    winkel x der Rüclcmeldebrücke j dargestellt.
    Schlägt der Zeiger des Galvanometers 32 !)Ei
    einer Verstellung z. B. nach links aus, so. ist
    durch Rechtsdrehun- einer auf der Läufer-
    welle der Rüclcmeldeb,rüclie 5 befestigten
    hurhel 33 das Galvanometer in die -; ull-
    stellung zu bringen. Bei Rechtsausschlag des
    Ga,l.vanometerzeigers ist die Nullstellung
    durch Linksdrehung dir Kurbel 33 herbei-
    zuführen.
    Es sei jetzt angenommen, die Geber-
    brüC;ke 2 a werde zur Rückmeldebrücke 5 nach
    rechts verstellt. Die Rückmeldebrücke 5 gibt
    dann eine dieser Verstellung entsprechende
    Fehlerspannung, die mittels eines Vorver-
    stärkers 3.l und eines Verstärkers 6 auf die
    gewünschte Größe gebracht wird. Die vor-
    verstärkte Fehlerspannung wird auf die
    Primärseite eines Transformators 35 geleitet.
    Die Enden der Sekundärspule des Transfor-
    mators 35 sind an zwei diametral gegenüber-
    liegende Punkte einer Gleichriehterb@rüche@ 36
    a.ngescTi.lo@ssen. Die beiden ühriggen Punkte
    der Brücke 36 liegen an .den Enden der
    Sekundärspule eines zweiten vom Netz 37
    erregten Transformators 38. Die: Sekundär-
    spule der Transformatoren 35 und 38 besitzen
    Mittenanzapfungen, an welche .das Galvano-
    meter 32 angeschlossen ist. Wenn nun die
    Spannung am Transformator 3 5 gleich 2,'u l l ist,
    befindet sich die Brücke 36 im Gleichgewicht,
    und das Galvanometer 32 zeigt Null. Liefert
    der Transformator 35 dagegen eine Spannung,
    so, liegt am Galvanometer 32 eine Gleich-
    spannung mit .der Polarität, die der Phase
    der Fehlerspannung der Rückmeldebrücke 5
    (o oder igo' je nach Drehrichtung der
    Geberbrüche 2 a) entspricht und die :sichtbar
    durch die Richtung des Zeigerausschlages die
    Folgerichtung der Rückmeldebrücke 5 angibt.
    Bei der oben angenommenen Verstellung der
    Geberbrücke a a muß also der Zeiger des
    Galvanometers 32 nach links ausschlagen.
    Durch Rechtsdrehung der Kurb°133 wird
    der Galvanoumeterzeiger und damit auch die
    f Fehlerspannung der Rüekmeldehrücke 5 auf
    Null gebracht. Ist die Nullstellung erreicht,
    so stehen Geberl)rüche 2 a und Rückcnelde-
    brücke 5 synchron. Selbstverständlich kann
    an Stelle einer Geberbrücke 2 a auch der
    Mittelwert einer Mehrzahl von Geber-
    brücken 2 a, 2 b, 2 c ... zum Stellungsvergleich
    mit der Rückmeldehrücke 5 herangezogen
    werden, ohne daß sich an der Schaltung und
    an der Anzeige etwas ändert.
    Die sinnfällige Anzeige muß natürlich auch
    dann noch einwandfrei arbeiten, wenn ein
    Grobgeber, z. B. der Grobgeber ioa, so stark
    verstellt ist, daß das Kontaktwerk des Falge-
    kontaktermpfängers 12 anspricht. Dieses Kon-
    tal;tw.erlz besteht aus der auf der Läuferwelle
    des Fo gekontaktempfängers 1-2 befestigten
    Kontaktscheibe 39 als -Mittelkontakt und den
    beiden diesem Mittelkontakt zueordneten
    Außenkontakten 4o und .li, die' von dem
    Steuermotor 7 nachgedreht -werden. Das aus
    den Kontakten 39, 40, .l1 bestehende Kontakt-
    werk möge ebenfalls bei einer Verstellung
    von f 8' ansprechen. Schließt die Kontakt-
    scheibe 39 z. B. den Kontakt 4o, so spricht
    das Relais .l2 an und schließt dabei seine
    Kontakte .l3 und .l4. Das Schließen des Kon-
    taktes -..l bewirkt ein Ansprechen des Relais
    48, welches dabei seine Kontakte .l9 und 5o
    umlegt. Hierdurch -wird die Rückmelde-
    brücke 5 vom Galvanometer 3 2 abgeschaltet
    und letzteres mittels der umgelegten Kon-
    tal;te d.9 und 50 in der für die \ achdreh-
    riclrtun:g richtigen Spannungspolarität an
    einen mit Gleichstrom gesp.isten Spannungs-
    tei-ler 51 belegt. Für die andere Drehrichtung
    der Kontaktscheibe ist ein Pxelais .l5 mit den
    Kontakten .l6 und 47 vorgesehen, so d@aß die
    Abschaltung der Rückmeldebrücke 5 und die
    Abschaltung .des Galv anomete:rs 32 an den
    Spannungsteiler 3 i durch das Relais .l8 eben
    falls erfolgt. Die Speisung der Relais .12, .l;
    und 4,9 erfolgt wiederum von den Sammel-
    schienen 21 und 22 aus. Die Größe der Teil-
    spannung des Spannungsteil:e,rs 51 :darf die
    maximal zulässige Spannung des Galvano-
    tneters 3-2 einschließlich etwaiger VorSchalt-
    widerstände nicht überschreiten.
    In der Fig. i2a ist das Prinzipbild der
    gesamten Mittelungsschaltun.g einphasig dar-
    gestellt. Kurz zusammengefaßtergibt sich
    folgendes Bild von der Aufstellung der zur
    Mittelungsseha=ltung gehörendenTeile: Anden
    einzelnen -Ießständen sind die Grobgelxr
    und die 1leßbrücken angeordnet, ferner je
    eine Ein- und eine Ausschalttaste sowie eine
    Merklampe. Die Wertigkeit eines Meßstandes
    ist durch einen zusätzlichen Schalter um-
    schaltbar. An der Steuerstelle befindet sich
    der Steuermotor, die Rückmel:debrücke. der
    H@ilfsb@rücalwngebar, der Folgekontaktempfän-
    ger und das Anzeigeinstrument. An ein@eir
    Kontrollstelle mit beliebigem A>uf ibellunigsoTt
    können die gittergesteuerten Entlaidungs-
    gefäße, die Differentialempfänger und ihre
    Folgekontaktwerke, die Relais, die Übe:r-
    wacahumgstaisten .und die Merklampen unter-
    gebracht werden. Im einzelnem wimd in der
    folgenden Beschreibung noch näher auf diese
    Teile edngegangen.
    Jeder Meßstand ist mit einer Ein- und einer
    Ausschalttaste versehen. Hält der Messende
    seine Messung für richtig, so. kann er sich
    mittels der Eins:chaIttaste auf die Rzckmelde-
    brücke schalten. Dieses Ei.nschal!ten hat aber
    nicht unbedingt eine Beteiligung an .d!er Mit-
    telung zur Folge. Die Einschaltung eines Meß-
    stande:s wird durch Auf leuchten einer Merk-
    lampe am Meßistan:d' selbst und an der Kon-
    troill.s,teille, die Beteiligung am :der Mittelung
    durch das Aufleuchten einer zweiten Lampe
    an deir Kontrolils@telle- sichtbar gemacht.
    Als ersteh Meßstand kann isich jeder Stand
    unabhängig von seinem Meßwert und von
    seiner Wertiigkeit auf die Steuerung schalten.
    Die- Steuerung
    dann, zunächst
    auf diesien Wert, d. h. der Steuermotor läuft
    so@ lange, his zunä@dhst der Groibigeber über
    dein Folgeko:ntaktempfänger die Groibisynchiro-
    nislerung und darauf die dem eingeschalte-
    ten Meßs tand zuigeomdne@te G,eib:e@rb:rüoke die
    Feinsynidhroni!siiferung vollzogen hat. Schaltet
    sich ein zweiter Meßistand hinzu, so- verhindert
    bei großer ibweichungdes Meßwertes dieses
    Standes von :dem bereits ringesdhalteten Mefl-
    stand :der .dem zweiten Meß-stand zugeord-
    nete Differentialempfänger, destsen Kontakt-
    werk dabei aaspricht, bei kleinerer Abwei-
    chung Idas von ,der Fehlerspannung der
    zugehörigen Geberbrücke betätigte Abschalt-
    reliads (A-Relais) einte Beteiligung an der
    Mitteljung. Eine große Abweichung liegt
    dabei dann vor, wenn, bezogen auf die- Grob-
    werte der beiden Meßstände, die Abweichung
    den Betrag von, ± 8° übersteigt. Die kleinere
    Abweichung liegt dann vor, wenn, bezogen
    auf d(ie von den Geberbrücken angezeigten
    Feinwerte der beitden Meßstände, die Abwei-
    chung :den Betrag von ± 30° übersteigt. Zu
    beachten ist hierbei, ,daBeiner Abweichung
    von. ± 3o° der Feinwerte unter B:erüCksichti-
    gu:ng,des Übersetzungs:verhältnistses von i : io
    zwischen Grob .und Fein diese Abweichung
    nur einer Abweichung von ± 3° des Grob-
    wertes entspricht. Beträgt daher die Ab:wei-
    dhung dies hinzukommenden Megstandes von
    dem @durch seine Zuschaltwng unter Berück-
    si:chti:gung der Wertigkeit ,der beiden Meß-
    stände .sich hergebenden Mittelwert weniger
    als 30°, so, wird die Hinzuschaltung frei-
    gegeben. Beträgt dagegen die Abweichung
    dier Meßstände von diesem Mittelwert mehr
    als 3o°, bezogen auf .dass Feinsystem, dann
    hat unter ialJen Umständen das Gerät größe-
    rer Wertigkeit,den Vorzug, unabhängig davon,
    ob es bereits an der Messung beteiligt war
    oder !hinzukommen wallte, während das Gerät
    niedriger Wertigkeit selbsttätig abgeschaltet
    wird'. Aus einer Gruppe; mitteilnder Meßgerä:te
    wird ein Gerät also selbsttätig abgeschaltet,
    wenn sein Meßwert von .dem geibd1deten Mittel-
    wert um mehr als ± 30° abweicht, oder aber
    von Hand ,durch Drücken der Ausschalttaste
    am Meßstand oder in der Kontrollistelle.
    Von den in Fi:g. i2 ,a dargestellten Meß-
    ständen i, i b, i c Ist der Meßs:tand i a zwei-
    wertig lausige biildet; @d. h. er enthält die beiden
    Feinbrücken 2 a i und 2 a 2, während die Meß-
    stände i b und i c einwertig sind und dem-
    zu.fo!Lge auch nur die Feinbrücken 2 b und 2 c
    enthalten. Jeder Meßistand i a, i b, i c besitzt
    zwei Tasten, und zwar j e eine Einschalttaste
    28 cu, 28 b, 28 c und je ei,nd Ausschalittaste 52 a;
    52 b, 52 c. Ferner rbefindet sich, an jedem Meß-
    stand! i ctr, i b, i c eine, Lampe' 53 a, 53 b, 53 c,
    welche ,aufl@@iudhtet, wenn der zugehörige Meß-
    starnd eingeschaltet isst. Die Einischaltta:ste
    28 a, 28 b, 28 c gibt immer nur einen Impuls,
    sie muß also. so: ausgebildet sein, daß .sie nach
    Kontaktgabe wieder auslöst.
    Für jeden Meß,stand i a, i b, i c befindet sich
    an der Kontrollstelle eine Relais- und Kon-
    taktschaltung 54 a (Fing. 12 a), 54 b (Fig. i2 b),
    54c (Fing. i2c), in welcher a,l.s Paralleltasten
    zu den Ein- und Auss,chalttas-ten der Meß-
    stän@de je eine EinschaIttas.te 55 a, 55 b, 55 c
    und je :eine Ausschalttaste 56a, 56b, 56c
    vorgesehen sind. Wenn auf die Forderung,
    auch von der Kontrollstelle e:i.nen Eingriff in
    die Ein- -und Ausschaltung eines Meßständes
    vornehmen zukönnen, verzichtet wird, können
    dlie Paralleltasten auch ,in Wegfall kommen,
    in der Schaltung 54a, 54b 54c müssen dann
    nur @di(e Piaralile,ltasten 55 a, 55 b, 55 c sowie-
    56a, 56 b, 56 c und die Kontakte 61 ar, 61 by,
    61 cr überbrückt werden. In ,der Schaltung
    54a, 54b, 54c sind weiterhin noch zwei
    Lampen 57 ca, 57b, 57c und 58a, 58b, 58c
    vorgesehen, von denen die erstere beim Ein-
    schalten des zugehörigen Meßstandes auf-
    leuchtet, während die- letztere nur aufleuchtet,
    wenn der Meßstand auch wi:rkl,ich an der
    Mittelung beteiligt ist.
    Bevor der Stromverlauf .an einem Beispiel
    erlz,lärt wird, sei noch .darauf hingewiesen,
    daß isämtliche Spannungsquellen edngeschal-
    tet sind und die Anzeigeempfänge:r i i a, i i b,
    i i c @die Grobwerte der entsprechenden Geber
    zo a, io b, io c der Meßstärnde i a, i b, i c
    anzeigen. Die Feinbrücken 2 a, :2b, 2 c sind
    entweder auf den Hilfsb-rückenge!ber 9 ge-
    schaltet oder aber, wenn die Kontaktwerke
    24 a, 241_r, 2d.c der Differentialempfänger i-ja,
    1d.b, 1d.c angesprochen haben, durch An-
    sprechen der b-Ko.ntal;tz 3o ab, 3o bb, 3o cb
    vollkommen abgeschaltet. Der Anodenstrom-
    kreis des Verstärkers 6 ist durch einen Kon-
    takt 7.4 abgeschaltet. Die Steuerung selbst
    soll auf Null stehen.
    Zum leichteren Verständnis der dairgestell-
    ten Schaltung sei noch darauf hingewiesen,
    daß alle schaltbaren Kontakte, die im Ruhe-
    zustand geschlossen sind und demzufolge
    beim Ansprechen der zugehörigen Relais ge-
    öffnet werden, mit einem schwarzen Dreieck,
    dagegen alle schaltbaren Kontakte, die im
    Ruhezustand geöffnet sind und demzufolge
    beim Ansprechen der zugehörigen Relais -c-
    schlossen werden, mit einem weiß gelassenen
    Dreieck bezeichnet sind.
    Wird jetzt der lleßstand i a, der einen
    Meßwert von z. B. ioo° besitzt und dessen
    Differentialempfänger i-ja so stark verstellt
    sein soll, daß das Relais 29aB anspricht und
    dadurch seine Kontalzte 3o ab und 59 ab öff-
    net, durch Drücken der Einschalttaste 28a als
    erstes Gerät eingeschaltet, so ergibt sich
    zunächst ein Stromlauf von 22 über 28 a, 52 a,
    56a, 6oaR nach 21. Das Relais 6o a .R spricht
    an, schließt seine, Kon.talzte C6i ar, 62 ar und
    63 ar und wird gehalten durch einen Strom-
    kreis, der von a-2 über 61ar, 52a, 56a, 6oaR
    nach 21 verläuft. Nach .dem Einschalten des
    l eßstandes i a müssen die Lampen 53 a und
    57a aufleuchten. Dies ist auch der Fall, denn
    der Stromkreis für .die Lampe 53 a ist von 21
    über 53 a, 61 ar und 22 und der für die Lampe
    57a von 22 über 57a, 63 ar- und 21 geschlos-
    sen. Jedem lleßsta:nd i a, i b, i c sind ferner
    zwei Kontakte des C-Reaais igaC, igbC,
    19 cC zugeordnet, wobei sich in der Schal-
    tung 54 a die Kontakte 31 bc und 31 cc, in der
    Saaltun, -54b die Kontakte 3i ac und 31 cc.
    in der Schaltung 5d. c die Kontakte 31 ac und
    31 bc befinden. Es verläuft nunmehr ein
    Stromkreis von 21 über igaC, 62a'--, 31 bc,
    31 cc nach 22, und das Relais igaC zieht an.
    Beim Anziehen de:s Relais i9 aC werden die
    Kontakte i 5 ac, 23 a i c und 23a 2 c, 66 ac,
    67 ac und 68 ac gesc!hlossen, die Kontakte 31 ac
    in den Schaltungen 5.4 b und 5.1. c geöffnet und
    der Kontakt 3 ac umgelegt. Es besteht jetzt
    auch,eine Verbindung von 21 über 66 ac, 58a,
    nach 2-2, und die Lampe 58a leuchtet auf.
    D.er Grobgeber ioa. isst einmal mit dem
    Ständer des Differentialempfängers i.4a und
    einmal über den geschlossenen Kontakt 15 ac
    mit dem Läufer des Differentialempfängers
    14a. und von da aus mit dem Folgekontakt-
    empfäD'ge 12 verbunden. Durch diese Par-
    allelschaltung wird die gleiche Spannung auf
    den Ständer und auf den Läufer des Diffe-
    r2ntialempfängers i.ja gegeben. Da voraus-
    setzungsgemäß bei einem D:ifferentialempfän-
    ge.r :die Schaltung immer so getroffen ist, daß
    die Felder in beiden Teilen gegeneinander
    laufen, so ist die Differenz der durch die an
    beiden Teilen liegenden Spannung bestimmten
    Werte -Null. Sein Läufer springt demzufolge
    sofort in die Nullstellung. Da die Kontakt-
    schei.be -27a des Ko.ntakt-,ve.rl-zes 2d. a auf der
    Läuferwelle des Differentialempfängers id.a
    befestigt ist, nimmt demzufolge auch erstere
    ihre N ullstellung zu den Gegenkontakten 26a
    ein. Demzufolge fällt das Relais 29aB ab
    und schließt seine Kontakte 3oab und 59ab.
    urimehr sind auch die Feinbrücken 2 a i und
    2a..2 über 3o ab und 3 ac auf die Rückmelde-
    brücke 5 geschaltet. Die Erregung der Brük-
    ken 2a . i und 2a-2 aus dem Einphasenwechsel-
    stromnetz erfolgt über die Kontakte 23 a 1 e
    und 23 a 2 c.
    Voraussetzungsgemäß soll die Steuerung
    auf Null stehen. Die von dem Steuermotor 7
    bewegten Gegenkontakte 4o,41 des dem Folge-
    kontaktempfänger 12 zugeordneten Kontakt-
    werkes nehmen daher auch ihre Nullstellung
    ein. Der Läufer des Folgekontaktempfängers
    1-2 ist über den Kontakt i5ac mit dem Grob-
    geber ioa verbunden, erfährt also eine Aus-
    lenkung gegenüber seinem feststehenden Stän--
    der, die dem Meßwert von ioo:# des Grob-
    ge-bers io a entspricht. Da nun auf der Läufer-
    welle des Folgekontaktempfängers 12 die
    Kontaktscheibe 39 des ihm zuggeordneten
    Kontaktwerkes befestigt ist, hat dies zur
    Folge. daß d,ie Kontaktscheibe 39 den Kontakt
    so schließt. Es besteht nunmehr ein geschlos-
    sener Stromkreis von 21 über 39. .i0 und das
    Relais 42 nach 22.
    Das Relais d.-2 zieht demzufolge an und
    schließt seine Kontakte 44 und 69. Durch das
    Schließen des Kontaktes 44 ist auch für das
    Relais 48 ein Stromkreis geschlossen, und
    zwar von 21 über 4., 48 nach 22, und es zieht
    an unter Umlegung seiner Kontakte 71 und 72.
    Gleichzeitig zieht auch ein Relais 73 an. dessen
    Stromkreis von -21 über 68ac, 73 nach 22
    verläuft und schließt seinen Kontakt 7.1.
    Die bisher beschriebenen Relaisschaltungen
    dienen insbesondere der erforderlichen Grob-
    synchronisierung der Steuerung auf den -'\Ieß-
    wert des Grobgebers ioa. Die Grobsvnchro-
    nisierung soll, wie das früher ausgeführt
    wurde, durch eine feste Svnclironisierspan-
    nung erfolgen, und weiterhin soll während
    der Zeit der Grabsvnclironisi-erung das Fein-
    systenm, also im vorlieg enden Falle die Geber-
    brücken 2 a i und 2a2, von der Steuerschal-
    tung 6 abgeschaltet sein. Letzteres ist auch
    der Fall, denn die vom Relais .48 betätigten
    Kontakte 71, 72 haben die direkte Verbindung
    zwischen Vorverstärker 34 und Steuerschal-
    tung 6 unterbrochen. Die feste Svnchronisier-
    spannjung wird von einem Synchronisiertrans-
    form,atoir 75 geliefert, idessen Primärwicklung
    aus einer vorhandenen Wech'selstromspa.n-
    niuingsquel:le gespeist wird und .der die beiden
    Siekuindärwirilclungen 76 und 77 besitzt. Da
    der K'o'ntakt 69 geschlossen ist, liegt das eine
    Ende der Sekundärwi,clelunig 76 über 69 und
    74 .das andere Ende über 72 unmittelbar an
    der Steuerschaltung 6. Ist dagegen der Dreh-
    sinn der Kontaktscheibe 39 umgekehrt, so
    spricht das Relais 45 au, s-chliießt sehnen Kon-
    takt 70, und die S'ekunidiärwi:dcl'ung 77 ist mit
    der Stenueredhaltung 6 unmittelbar veribün'den.
    Durch d!ie eben beschriebene Schaltung wird
    erreicht, d'aß der Steuersichaltuag 6 jeweils
    Spannung derjenigen Phasenilaige zugeführt
    wird, die erforderlich ist, den Steu-eirmoitOir 7
    im wünschten. Drehsinn in Bewegung zu
    setzen.
    Die Speiisunig Beis Steuiormo'to'rs' 7 von der
    Stenerschaltun'g 6 :aufs erfolgt über dien Kon-
    takt 74 und! ein Reil'aJis 78, und 'die Steuerung
    synchronisiert nun auf dien: Me'ßwert des
    Grobgebers ioa, his :beiim Erreichen .eines
    Meßwertes von etwa, 92° :die Kontaktscheibe
    39 ,dien Kontakt 40 freigibt. In diesem Augen-
    blick fällt zunächst das Relais 42 ab, und
    öffnen seine Kontakte, 44 und 69. Durch dass
    Öffnen, des Kontaktes 44 wird' auch 'dias
    Relais 48 stromlos und legt seine, Kontakte
    71 und 72 um. Hi-erduirch wird der Synchro-
    niis;iertransforirnator 75 von der Steuerschal-
    tuing 6 abgeschaltet.
    Nach dein Abschalten: der festen Synch:ro_
    nisierspannung Übernimmt das Feinsystem
    die weitem, Synchronisierung und führt die
    genaue Übereinstimmung zwischen Geber und
    Empfänger herbei. Zu diesem Zwecke erfolgt
    die Speieung des StenermO'to@rs 7 jetzt ent-
    sprechend der von der Rückmieldebrücke 5
    gelieferten Fehlerspannung über den Vor-
    verstärker 34 und .die Kontakte- 71 und 72 laus
    der Steuerschaltung 6. In der Zuleitung zwi-
    s'ch'en Steners.chaltung 6 und Steuermotor 7
    liieigtaußer dem Kontakt 74 noich ein Relais 78.
    Das Reilaiis 78 äffst ein Speziailistro'mrelals,
    welches auf Wechselstrom nicht anspricht,
    dagegen, faber bei der kleinsten Gleichsitro'm-
    leoimponiente. Es wdird also immer dann an-
    sprechen, wenn zwischen ,dien Geberbrücken
    2 a, 2 b, 2 c und der Rückmeldebirücke 5 eine
    Verstellung vorhanden, ist. Beim Anspreihen
    des ROlia'iis 78 werden: auch steine' Kontakte 79 a,
    79 b, 79 c ges'chloissen. Der Steueermoito'r 7
    läuft diann weiter bis zur Erreichung dies
    angenommenen, Geberwertes von, ioo° und
    bleibt ran :dieser Stelle stehen, weil dann j a
    die, Feihlerspann:ung der- Rü.ckmeldeibrüäke 5
    Null geworden isst.
    Unterschreitet beider Feinsynchronisierung
    die Fehlerspannung UFG des Feinsystems, hier
    also der Geberbrücken. 2 a i und 2 a 2, den
    Wert von 22°, so fällt entsprechend Fiig.8
    diais Rehdis 8 aA, welches his diahin angezogen
    war und sieiin'en Kontakt 2o aa geöffnet Matte,
    ab:. Dias Relais igaC hält :sich jetzt auch üb'e'r
    22, 20 aa, 5 9 ab, 62 ar, I9 aC, 21. Ist die
    Synchronstellung erreicht, .so fällt dann auch
    das Reil'ais 78 ab' untieir gleichzeitiger Öffnung
    seiner Kontakte 79 a, 79 b u'n'd 79 c.
    Die Differentialempfänger 14b wind 14c
    zeugen während dieser ganzen Zeit d ie. Diffe-
    renz zwii!sch'en dem Wert des Gebers ioa und
    dein ides Gebers 1o b bzw. 1o c an, 'denn der
    Geberwert von lob bzw. 1oc wird ja auf die,
    Ständer der Diüereintialempfänger 14b bizw.
    14 c gegeben" ider Geberwert von 1 o a dagegen
    über Korntakt 15 ac auf .die Läufer beider
    Diifferen'ti:alempfänger. Bei einer Differenz
    vorn etwa 8° spricht dabei das entsprechende
    Kontaktwerk 24 b b'zw. 24 c an.
    Es soilil nunimeh @r angenommen werden, daß
    seich in die Messung, nachdem der Steuer-
    motor 7 den Meßwe'rt ioo° dies Meßistamid'es i a
    eingesteuert hat, auch der M:eßstanid i b hin-
    zuischal:tet. Der Meßweirt :des Meßstanide's i b
    möge 1o7° betragen. Der Mittelwert der
    beiden Meßstände i a und i b würde demzu-
    folge unter Berücksichitiiguag:ihrer Wertigkeit
    beitragen. Das Relaiis- 29 bB; ,das nur über -den
    Differentiiail'em'pfängeir 14 b eingiesthaltet wer-
    dien kann, spricht nicht an, -da diie Differenz
    zwischen idem Meßwert .dier Stände 1 a 'bis i b
    weniger als 8° beträgt und daJh'er die auf der
    Läuferwelle des D'ifferentiialempfänge'rs 14b
    befestigte K:o'ataktscheiibe 27b ke'in'e- der ihr
    zuigeoridm'eten Ge'genkointalete 26b s'chlie'ßt.
    Diafis Reliai's, 8 bA dagegen ist angezogen, da
    die Differenz seines Meßwertes zudem des
    bereits eingesch'altete'n M:e'ß,standies i a, be-
    zogen auf Üais Feinsystem, 70° -beträgt, also
    mehr alis 30°, .die zum Ansprechen einfies
    A -Relais voraussetzungsgemäß erfomdierl-ich
    sind.
    Wird :die Ein.s'chalttaste 28b gedrückt, so
    ergibt seich ein Stromlauf von 22 über 28b,
    52b, 56b, 6o bR nach 21. Dias Relais 6o bR
    spricht= und ,schließt .seine Kontakte 61 br,
    62 br, 63 br und wird gehalten durch einen
    Stroimkreis, der von 22 über 61 br, 52 b, 56 b,
    6o bR nach 21 verläuft. Nach dem Einischalte@n
    des Mießstandes 1 b müssen die Lampen 53 b
    und 57 b aufleuchten. Dies; ist ajuch der Fall,
    denn, der Stromkreis für die Lampe 53 b ist
    von 21 über 53 b, 61 br iun'd! 22 und der für die
    Lampe; 57 b von 22 über 57 b, 63 br .und 21
    geschlossen. Eis verläuft nunmehr ein weite-
    rer Stromkreis von 22 über 28 b, 59 bb, 62 br,
    1g bC nach 1, und das Relais 1g bC zieht an.
    Es werden nunmehr die Kontakte 15 bc . 23 bc,
    66 bc, 67 bc und 68 bc geschlossen, die Kon-
    takte 31 bc in den Schaltungen 54a. und 54c
    geöffnet und der Kontakt 3 bc umgelegt. Es
    besteht jetzt auch eine
    von 21
    über 66 bc, 58 b nach -22, und die Lampe 58 b
    leuchtet auf. Durch das Schließen des Kon-
    ta.Icte!s 23 bc wird die Feln@hrüCke 2 b Vom @ etz
    erregt. Die Brüche 2 b arbeitet über die Kon-
    takte 3o bb und 3 bc; Rückmeldebrücke 5,
    Vorverstärker 34, Kontakt.- 71, 72 auf die
    Steuerschaltung 6, welche über den Kontakt
    74 - beim Anziehen des Relais 1g bC ist das
    Relais 73 über den 1iontal:t 68 bc zum An-
    spreclun gebracht worden und hat dabei sein; n
    Kontakt 74 geschlossen - und Relais 78 den
    Steuermotor 7 speist. Da zwischen Geber
    und Rückm.elde:brücke eine Verstellung vor-
    handen ist, spricht das Relais 78 an und
    schließt szinen Kontakt 7 g b. Das Relais 1g bC
    wird jetzt durch einen Stromkreis gehalten,
    der von 22 über 7 9 b, 67 bc, 59 b b-, 62 br-, i g bC
    nach 21 Verläuft.
    Die Steuerung läuft nun auf den sogenann-
    ten hypothetischen Mittelwert von 1o2,33°.
    Der hypofihetische Mittelwert ist dabei der
    -Mittelwert, der sich kurzzeitig an allen ein-
    geschalteten lleßständen - in bisher beschrie-
    benem Ausführungsbeispiel also an den -Ieß-
    ständen. i a. und i b - bildet, der aber nur
    so lange Gültigkeit hat, wie der St.uermo.to-r7
    noch läuft und d@.-mzufolge das zwischen der
    Steuerschaltung 6 und dem Steuermotor 7
    vorgesehene- Relais 78 angezagen hat. Hat
    der Steuermotor 7 diesen hypothetischen
    Mittelwert eingestellt und fällt demzufo -e
    das Relais 78 wieder ab, so öffnet es auch
    seinen Kontakt 79 b, und allein die A-Relais
    bestimmen die weitere Zusammenschaltung
    der einzelnen lMeßstände, also der Stände i a
    und i b. hei Überschreitung der festgelegten
    Toleranzen von ± 30= (bezogen auf das Fein-
    system) zwischen dein hypothetisc?nen Mittel-
    wert von 102,33:# und den -leßcve.rtzn roo
    und 107" der beiden -Meßstände i a bis 1 b
    wird der entsprechende 1leßstand abgeschal-
    tet. Die Abweichung zwischen dem hypothe-
    tischen -littehvert und dem Meßwert des
    Meßstandes 1a beträgt also. -2.33° und
    unter Berücksichtigung des n2rsetzttngs-
    verhältnisses von i : to zwischen Grob. und
    Fein, auf die Geberbrücken 2 a i und 2a2
    bezogen, -23,3F. Dies bedeutet, daß das
    Relais 8a<43, welches vorher bereits abgefallen
    war, auch weiterhin abgefallen bleicht. Die
    Abweichung zwischen dem hypothetischen
    Mittelwert und dem lleßwert dies hMeßstan-
    des t b beträgt dagegen -f- 4,67° und unter
    Berücksichtigung des Cbe@rsetzungsve@rhält-
    nisses von i : 1o, auf die Geberbrücke 2 b he
    zogen. -i- -16-7=. Dies bedeutet. da-- rlas
    Relais 8 b_4 auch weiterhin anz,=zog°n bleibt.
    Das Relais S b.-I öffnet demzufolge auch
    seinen Kontakt 2o ba. Da auch der Kontakt
    79b bereits geöffnet ist, sind die beiden an
    sich möglichen Haltestromkreise für das
    Relais 1g bC, nämlich Von 22 über 20 ha, 59 bb,
    62 br, 1g bC, nach 21 bei 2o ba oder Von 22 über
    79b , 67 b c, 59 bb, 62 bi-, 1g bC, nach 21 bei 79 b
    unterbrochen, und das Relais 1g bC fällt al>.
    Mit dem Abfallen des Relais 1g bC «-erden
    seine Kontakte 15 bc, 23 bc, 66bc, 67 bc und
    68 bc geöffnet, die Kontakte 3177c in den
    Schaltungen 54a und 54c geschlossen und
    der Kontakt 3 bc umgelegt. Durch das Öffnen
    des Kontaktes 23 bc wird die Gebe rlir@icl;e 2 b
    von der Erregung abgeschaltet. Das UmIegen
    des Ko.ntaktzs 3 bc bewirkt. daß die Geber-
    brücke 2 b wieder auf den Hilfsbrüc.kengeber <)
    geschaltet wird. Das Öffnen des Kontakte
    66 bc bringt ein Erlöschen der Lampe -,e b mit
    sich. Dies bedeutet, daß der Meßstand i b
    nicht mehr an der Mittelung beteiligt ist.
    obwohl er auch weiterhin eingeschaltet bleibt.
    Die Steuerung läuft nunmehr in der bei der
    Einschaltung des Meßstandes i a beschriebenen
    Weise wieder auf dessen '-,#leß,#vert Von roo'.
    Würde der Meßstand i b von vornherein
    einen Meßwert liefern, der um mehr als ± 8-
    von dem -Meßwert dos -Meßstandes i a ab-
    w#-icht. so, ivürd"e die Steuerung überhaupt in
    Ruine Verbleiben und der Meßstand i b vcii
    vornherein nicht an der JMittelung beteiligt
    sein. In diesem Falle würde nämlich das
    Relais 29 bB ansprechen und demzufolge den
    Kontakt 59 bb öffnen. Da der Kontakt 31 c c
    bereits offen ist, könnte das Relais 1g bC
    überhaupt nicht ansprechen.
    Weiterhin sei nun der Fall betrachtet, daß
    sich auch der 1vIeßstand i c_, dessen Meßwert
    z. h. 103 betrogen möge, in die -Messung
    hinzuschaltet. Das Relais 2g cB spricht nicht
    an, da die Differenz zwischen den -Ießwerten
    der Meßstände i a bis i c weniger als 8' be-
    trägt. Das Relais 8cA ist dagegen angezogen,
    da die Differenz seines Meßwertes zu dem
    bereits eingeschalteten Meßstand i a, bezogen
    auf das Feinsystem, gerade 30' beträgt. Der
    Mittelwert der beiden lMeßstände i a und i c
    beträgt unter herüd;sichtigun- der Wertig-
    keit des Meßstandes i a daher
    Wird die Einschalttaste 28c gedrückt, so
    ergibt sich ein Stromlauf Von 22 über 28c,
    52c, 56c, 6o cR nach 21. Das Relais 6o cR
    spricht an und schließt seine Kontakte 61 cr,
    62 cr, 63 cr und wird gehalten durch einen
    Stromkreis, der von 22 über 61cr, 52c, 56c,
    6o cR nach 21 verläuft. Xac.h dem Einschalten
    des Meß tandes i c müssen die Lampen 53 c
    und 57c aufleuchten. Dies ist auch der Fall,
    denn edier Stromkreis für die Lampe 53 c ist
    vorn 21 über 53 c, 61 cr und 22 und der für die
    Lampe 57 c vorn 22 über 57 c, 63 cr und 21
    ge@schloisse:n. Es verläuft nunmehr ein weiterer
    Stromkreiis von 22 über 28c, 5g cb, 62 Cr,
    y9 cC nach 21, und, das Relais 19 cC zieht an.
    Es werden
    die Kontakte 15 CC, 23 cc,
    66 cc, 67 cc und 68 cc geschl:oissen,, d-ie Kon-
    takte 31 cc in dien Schaltungen 54 a rund 54 b
    geöffnet und ider Kontakt 3 cc umgelegt. Es
    besteht jetzt auch einte Verbindung von 21
    über 66 cc, 58 c nach 22, und die Lampe 58 c
    leuchtet auf.
    Durch das Schließen des Korntaktes 23 cc
    wird d!ie Feiiinbirficlee 2 c vom Netz eirregt. Die
    Birüclc"e 2 c arbeitet über die Kontakte 3o cb
    und 3 cc, Rüclemleil:debirüclc-e 5, Vorverstärker
    34, Kontakte71, 72 auf,die Steuerschaltung6,
    welche über dien Kontakt 74 - beim Anziehen
    des Relais 1g cC i:st Idas Relais 73 über Kon-
    talet 68 cc zum Ansprechen gebracht worden
    und hat dhbei iseinen K ontakt 7q. 9,eschlo!ss@en
    - und RelUiis 78 den Steuer,moto@r 7 speist.
    Da zwischen Gebeir- ün& Rückm@eldebrücke
    eine Verstellung vorhanden ist, spricht das
    h,e,l;ai:s 78 ,an und schließt )seinen Kontakt 79 c.
    Dias Relais 1gcC wird jetzt durch einen
    Stromkreis gehalten, der von 22 über 79c,
    67 cc, 59 cb, 62 cr, 1g cC nach 21 verläuft.
    Diie Steuerung läuft nunmehr auf den
    hypothetischen Mittelwert von ioi°. Die Ab-
    weiiehung zwischen dem )hypothetischen
    Mittelwert und dem Meßweirt des Meß-
    stanid@eis i a beträgt also - i ° und un!ter-
    Bierü.cksiichtiigüing des Übersetzungsverhält-
    nisses von i : io zwischen Grob, und Fein,
    auf die GebeAirücken 2 a 1 und 2 a 2 .beizogen,
    - io°. Dies bedeutet, daß das Relais 8 aA
    abgefallen )bleibt. Die Abweichung zwischen
    dem ibypoithetischen Mittelwert unddem Meß-
    wert des Meßstandes i c beträgt dagegen
    -I- 2° und unter Berücksichtigung dies über-
    setzungsverhältnisses, von- i : io, ,auf die
    Geberbrücke 2 c bezogen, + 2o°. Dies be-
    deutet, @daß das Reliais 8-cA, welches z;um.ädlrst
    angezogen hatte" ebenfalls abfällt. Die Steue-
    rung beleibt also. auf diesem Wertstehen, und
    der hypothetische Mittelwert fällt,demzufo,lge
    miit d lern die Wertigkeit der Meßstärnde i a
    und i c berücksichtigenden ariitlhmetdschen
    Mittelwert zusammen.
    Es @sold nun noch der Fall untersucht wer-
    dien, was geschieht, wenn jetzt edier Meiß-
    stand! i a abgeschaltet wird', .die Meßstände i b
    und i c aber
    bleiben. Das Ab-
    s!eb,alten des Meßatan@des i a kann entweider
    durch Drücken dier- Taste 52a am Meßstand
    oidlerdurch Drücken dier Taiste 56 a .an der
    Kontrollstelle erfolgen. Hierdurch wird der
    Haltestroimkreis für das Relais 6o aR unter-
    broichen, idieses fällt ab und öffnet dabei seine
    Kontakte 61 ar, 62 ar und 63 ar. Es erlÖschen
    demzufolge die Lampen . 53 a und 57 a, und das
    R@elials 1g aC fällt ab, weil sein Hahestrorn-
    kreis bei 62 ar unterberochen ist. Hierdurch
    werden .die Kontakte 15 ac, 23 a i c; 23 a2 c,
    66ac, 67 ac ,sowie 68 ac geöffnet, die Kontakte
    31 ac in den Sohalltungen 54 b und 54 c ge-
    schlossen und ider Kontakt 3 ac umgelegt. Das
    Öffnen dier Korntakte 23 a i c und 23 a2 c be-
    wirkt eine Abschaltung der Erregung der
    Brücken .2 a i und 2 a 2, die Umleguing des
    Kontaktes 3 ac ihre Schaltung auf ,den Hilfs-
    b:rückeingeiber g. Durch Öffnen des Kontaktes
    66 ac erlischt nunmehir auch die Lampe- 58 a,
    und der Meßstand i a .ist nicht mehr an der
    Messung beteiligt.
    Die Steuerung läuft nunmehr von dem
    hypothetischen Mittelwert ioi° zunächst auf
    dien Meßwert 1o3° des Meßstandies i c, da
    letzterer nur noch allfein an der Mesisung b.e-
    teiLigt isst. Hat die Steuerung dien Meßwe:rt
    1o3° eingestellt, so hleibt ,der Meß.starnd i b
    auch weiterhin von der Mitteliung 2usge-
    scihloissen, ida. die Abweichung zwischen den
    Meßwerten .der Meßstärndie i b und( i c noch
    im:moir 4°, auf das Feinsystem bezogen, also
    40° ;beträgt und :demzufolge- ,das Relais 8 bA
    des Meß-standes i b nicht abfaulen kann.
    Würde ,die; Abweichung zwischen den Meß-
    werten der Meß,atänide i b und i c jedoeh nur
    noch etwia2° beitragen, so, kann das Relais 8 bA
    abfallen. Mit )dem Abfallen des Relais 8 bA
    wird, sein. Kontakt 2o ba geschlosisen, und das
    Rcd.ais 1g bC spricht an. Die Brücke, 2 b des
    Meßistand@es i b wird dabei ei.nima#l an die Er-
    regung gelegt, weiterhin aber .auch vom Hilf s-
    brückerrgeiber 9 auf die Rückmelidebrücke 5
    geschaltet. Auch. das Relais 19 bG kann nun
    ansprechen .und schaltet seine zugehörigen
    Kontakte um. Die Lampe 58 b 'leuchtet auf,
    der Meßstand i b ist wieder an -der Messung
    beteiligt, und die Steuierung läuft nunmehr
    auf den eich ergebenden Mittelwert.
    Alle anderen möglichen Betriebsfälle lassen
    sidh .an Hand der in dien Fing. 12,a, 12 ,b, 12C
    d@arigiestelIten Schaltung und ihrer Beschrei-
    bung unschwer verfoilgen, so diaß auf ihre
    Beschreibung verzichtet werden kann.
    Wenn in vorstehender
    von
    der Entfernungsmessung als veränderliche
    Größe gesprochen ist, .so soll die Erfindung
    jedoch nicht hierauf beschränkt sein. An
    Stelle der Entfernung kann vielmehr eben-
    sog ut ihr gestürzter (reziip,roikeir) Wert, ein
    Winikelwert od. dgl. treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zurr Bildung von Mittelwerten. für gleichartige, auf mehreiren Meßständen ermittelte veränderliche Grüßen mit Hilfe von ele@htromagneti- schen, zur rein elektrischen Mittelwert- bild:ung parallel geschalteten Brücken, die aus einem feststehenden und einem dreh- beweglichen Teil bestehen und bei denen der eine Teil eine symmetrisch verteilte und an zwei diametral gegenüberliegenden Punkten. erregte, Vierplrasenwiclzlung und der andere Teil eine Dreiphasenwick.lung trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelwert auf den Dreiphasenteil eines ebenfalls als elektromagnetische Brücke (Rückmeldebrück e 5) ausgebildeten Emp- fängers übertragen wird und daß dieVicr- p°hasenw icklung der Rückmeldebrücke (5) urierregt ist und eine der Abweichung zwischen dem Mittelwert und der 1st- stellung eines Steuermotors (7) ent- prec ende Aus-angsspannung (Fehler- s 'h z21 ZD spannung UFR) liefert, die eine Steuer- sehaltung (z. B. gittergesteuerte Gas- od:r Dampfentla:dungsgefäße6) für den Steuer- mo@tor (7) unmitte-Ibar beeinflußt, und da?) ferner an den herausgeführten Anschluß- punkten der Vierphasenwicklungen der Geberbrück°n (2a-, 2b, 2c) gleichzeitig Ausgangsspannungen (Fehlerspannungen -TFG) zur -Verfügung stehen, die der Ab- e3 zwischen dem Mittelweirt und der einzelnen Geberstellung entsprechend und beim Überschreiten einer wählbaren Grüße Relais (S a.4, S b,4, 8 cA) zum An- sprechen bringt, die dann den jewei.li"ctti Meßstand (i a, i b, i c) von der Beteiligung an der Mittelurig abschalten. 2. Einrichtung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß jedem einzelnen Meßstand (i a, i b, i c) eine der höchsten NVertigkeit eines für die Ermittlung der veränderlichen Grüße benutzten Gerätes entsprechende Anzahl parallel geschalteter und mechanisch gekuppelter Brücken- svsteme (2 a i, :2a2, :2b, 2c) zugeordnet ist (Fig. i2a). 3. Einrichtung nach Anspruch 2. da- durch gelzennzeichnet, daß die jeweils gewünschte Parallelschaltung der Brücken (2 a. i, 2 a:2) nur mit Hilfe eines durch einen besonderen Schlüssel bedienbaren Schalters erfolgt unter gleichzeitiger Ab- schaltung der überzähligen Brücken. .l. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch die Relais (8a-4 , 8 bA, 8 cA) abge- schalteter NIeßstand (i a., i b, i c) selbst- tätig durch Abfallen dieser Relais wieder zugeschaltet wird, wenn sich :der Meßwert seines «-%leßgerätes im Laufe der 'Messung dem vorhandenen 'Mittelwert wieder bis auf eine zugelassene Abweichung nähert.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4. da- durch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Abschaltung eines Meßstandes (i a, i b, i c) die seinem lleßgerät zugeordnete Brücke (2 a, 2 b. 2 c) von der Riickmelde- brücke (5) abgeschaltet und auf einen Hilfsbrückengeber (9) geschaltet wird, der mit der Rückmeldebrücke (5) me- chanisch gekuppelt ist. 6. Einrichtung nach einem der vorher- gehenden Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet, daß das Nachdrehen des Steuer- mo.toirs (7) außer in Abhängigkeit von einer von der Fehlerspannung (L"FR) der Rückmeldübrücke (5) beeinflußten Steuer- schaItung (6) auch von Hand (33) nach der Anzeige eines -Nullinstrumentes (32) .erfolgen kann, dem dann die Fehler- spannung (L'FR) der Rückmeldebrücke zugeführt wird. 7. Einrichtung nach Anspruch i. wobei jedem Meßstand ein Grob- und ein Fein- sy-stem zugeo@rdn,-t ist, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Grobgeber (ioa, iob, ioc) jedes Meßstandes (i a, i b, i c) mit drei Leitungen auf die Ständer je eines Differentialempfängers (14a. 1-.b, id.c) und die Läufer der Differentialempfänger ebenfalls mit drei Leitungen mit einem für alle Grobgeher (ioa, iob. ioc) ge- meinsamen Folge:contaktempfänger (12) parallel geschaltet sind. Einrichtung nach Anspruch 7, da- durch gekennzeichnet, daß der Folge- kontaktempfänger (12) in mechanischer Antriehsverbindung mit dem Steuermotor (7) steht. g. Einrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß beim ersten Einschalten eines _IIeßstandes (i a, i b oder i c) ein Relais (igaC, i9 bC oder i9 cC) anspricht, dessen Kontakt (15 ac, 15 bc oder 15 cc) die Aufschaltung der Dreiphasenspanriung des zugehörigen Grobgebers (ioa, iob oder ioc) auf den Läufer des Differentialempfängers (i4a, id.b oder id.c) und auf den Folgekontakt- empfänger (i2) vornimmt und hierdurch beim Ansprechen des dem letzteren zu- geordneten Kontaktwerkes (39, 40. 41) die Grobsynchronisierung auf den Wert des eingeschalteten 1Teßstandes (i a. i b oder i c) bewirkt. io. Einrichtung nach den Ansprüchen ;. bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß wäh- rend des Anspredhens des Kontaktwerkes (39. .1o, .41) des Folgekontaktempfängers (12) eine von diesem abhängige Relais- schaltung (d.2, .45, d.8) in @`erbindung mit enem von dem Relais (igaC, igbC, 19cC) a'bhängi,gen Relais (73) eine feste
    Synahronis er:splannung anden:Eingamg der Steuerschaltung (6) für den, Steuermotor (7) legt. i i. Einrichtung nach den Ansprüchen 7 bis g, dladurch gek ennzeicihnet, d'aß jedem Dhfferentli(aJ,empfänigeir (14a, 14b, 14c) ein Konta!lztw@erlz (24a, 24b, 24c) zUge- ordnet isst, daß bei seinem Ansprechen beim Hnzu:schalte@n eines zweiten oder eines weiteren Meßstandes zu einem oder mehreren bereits eingeschalteten Meß- ständen dieBeten,ligung ,d eses zugeschalte- ten Meßstandes am der Mittelung dadurch verhindert, daß ein von dem ansprechen- ,den Kontaktwerk (24a, 24b, 24c) be- tätigtes Relais (29 aB, 29 bB, 2g cB) @seinen Kontakt (59 ab, 59 bb, 59 cb) öffnet und dies Ansprechen des Relais (igaC, igbC, ig cC) verhindert. 12. Einrichtung nach einem der vomher- geihervden, Ansprüche, dadurch gekenn- zeichnet :daß beim Ausfall der Motoir- steuerung (Fig. zo) und Ansprechen des Kontaktwerkeis (39= 40, 41) des Folge- kontaktempfängers (z2) für die, Grob- synchronisierung @durch von dem gernann- ten Kontaktwerk gesteuerte; Relais (42, 45, 48) diie Rüahmeldebrüeke (5) abge- schaltet und glei:chzei@tig ein Anzeige- instrument (32) in der für die Nach- drehvorric'htung ridhtige Spannungs- polarität an einem mit Gleidhstrom ge- speisten Spannungsteiler (51) abgeschaltet wird.
    13. Einrichtung nach dein Ansprüchen i bis i2"diaid@urah getkennzeichnet, daß jeder Meßstand (i a, i b, i c) mittels einer Ein@sahalttaste (28a, 28b, 28c) beliebig auf die Rückmeldebrücke (5) sch,altbar und durch eine Abschalttaste (52 a, 52 b, 52c) wieder absah,altbar ist. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, .da- ,durch gek emnzoivrihnet, daß die Ein- und Ausischal-tung eines Meßstandes (i a, i b, i c) :auch von einer KontroiIsteIlle (54 a, 54b, 54c) durch besondere, zurr über- waahung dienende Einschalttasten (55a, 55 b, 55 c) und Aus-schialttasroen. (56 a, 56 b, 56 c) vorgenommen werden kann. 15. Einrichtung nach denAnsprüchen 13 und 14, dadurch :gekennzeichnet, d@aß diie Einschaltung eines Meßstandes (i a, i b, i c) durch Aufleuchten einer Merklampe (53a, 53b, 53c) am Meßstand und einer solchen (57a, 57b, 57c) an der Kon:troll- Stelle (54a, 54b, 54c) und seine Be- teiligung an der Mittelunig durch das Aufileulchten einer weiteren Lampe- (58a,, 58b, 58c) an der KOntra1lstell:le (54a, 54b, 54c) sichtbar gemacht ist.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen womden: Deutsche Paitentsch@riften Nr. 234 974, 3oi 623, 328 811, 584 850; USA.-Paitentschrii,ft Nr. 1684137.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE234974C (de) *
DE301623C (de) *
DE328811C (de) * 1912-04-05 1921-03-23 Siemens & Halske Akt Ges Einrichtung zur Ferneinstellung von Scheinwerfern, Fernrohren und anderen Gegenstaenden unter Vermittlung synchron laufender Geber- und Empfaengersysteme
US1684137A (en) * 1925-11-30 1928-09-11 Gen Electric Means for reproducing position
DE584850C (de) * 1930-05-11 1933-09-25 Elek Sche App M B H Ges Einrichtung zur Ermittlung oder zum Ausgleich des Stellungsunterschiedes zweier raeumlich getrennter Wellen

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