DE301623C - - Google Patents
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- DE301623C DE301623C DENDAT301623D DE301623DA DE301623C DE 301623 C DE301623 C DE 301623C DE NDAT301623 D DENDAT301623 D DE NDAT301623D DE 301623D A DE301623D A DE 301623DA DE 301623 C DE301623 C DE 301623C
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C13/00—Arrangements for influencing the relationship between signals at input and output, e.g. differentiating, delaying
- G08C13/02—Arrangements for influencing the relationship between signals at input and output, e.g. differentiating, delaying to yield a signal which is a function of two or more signals, e.g. sum or product
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
Description
Bei Anlagen zur Übertragung von an einem Beobachtungsinstrument erhaltenen Angaben
auf ein oder mehrere Empfängersysteme ist es
oft zweckmäßig, die Messung der Richtung oder Entfernung eines Zieles an mehreren Stellen zu
gleicher Zeit vorzunehmen, wenn z. B. die Entfernung des. Zieles sehr groß ist oder aber wenn
der Seitenwinkel des Zieles mit großer Genauigkeit festgelegt werden' soll. Es wird dann
ίο die Messung bzw. Beobachtung an den verschiedenen Stellen mit verschiedenen Beobachtungsinstrumenten ausgeführt. Da die Beobachtungsinstrumente,
z. B. auf Fahrzeugen, eine gewisse Größe nicht überschreiten dürfen, zeigen sie in ihren Angaben oft Unterschiede,
so. daß man nicht in der Lage ist, zu überblicken, welches Instrument die richtige Angabe
zeigt. Um den annähernd richtigen Wert zu erhalten, nimmt man deshalb den Mittelwert
aus allen gefundenen Angaben und legt diesen der Weitergabe an das Gebersystem
zugrunde. , .
Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung, um selbsttätig aus den Angaben einer Anzahl
Beobachtungsinstrumente den Mittelwert zu . bilden und diesen auf eine oder mehrere Empfängerstellen
zu übertragen.. . - .
Das Eigenartige der Erfindung besteht darin, daß mehrere an einem gemeinsamen Satz
. Verbindungsleitungen parallel geschaltete Geber je ein durch Wechselstrom erzeugtes, unabhängiges
Feld Und dazu verstellbare Spulen besitzen, so daß jeder der ebenfalls parallel geschalteten,
auf demselben' Prinzip wie die Geber- beruhenden.
Empfänger sich entsprechend dem Mittelwert der Gebereinstellungen einstellt.
Um den Mittelwert vor Beeinflussung solcher ,;
Beobachtungsstellen zu schützen, deren In-^
strumente große Unterschiede gegenüber den anderen zeigen, wird die Einrichtung zweckmäßig
derart ausgestaltet, daß in der Zuleitung der Geber zu. der gemeinsamen Verbindungsleitung Vorrichtungen angeordnet sind, die bei
einer ein bestimmtes Maß überschreitenden Abweichung eines Gebers den anderen gegen1
über zur Wirkung kommen und den entsprechenden Geber kenntlich machen oder selbsttätig
ausschalten. ' , :
Auf der ,.Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch in.zwei ver-
schiedenen Stellungen dargestellt. '
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind drei Beobachtungsstellen mit Instrurnenten
f\> fi' fs angenommen. Der. Mittelwert der
Angaben dieser Instrumente soll auf zwei Empfänger ex, e„ übertragen werden, wobei als
Übertragungssystem ein auf Induktion beruhendes Wechselstromsystem Verwendung findet.
Die Fernübertragung wird dadurch bewirkt, daß die Geber in einem durch Wechsel-'
strom erzeugten Felde eine oder mehrere Spulen besitzen, die relativ dazu verstellbar sind.
Durch die in den Geberspulen indizierten Spannungen werden Ströme hervorgerufen, die in den
Empfängern je ein Kraftlinienfeld erzeugen, das sich va. die Richtung des Wechsel- oder
Drehfeldes einstellt bzw. in dessen Richtung der Anker eingestellt wird. Die Geber werden
■ entweder von Hand oder, wie bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel, zwangläufig durch
die Beobachtungsvorrichtungen eingestellt, während die Empfängerspulen oder Spulensysteme
frei drehbar sind und sich den in den Leitungen auftretenden Spannungen entsprechend einstellen.
Die Gebersysteme und Empfänger sind erfindungsgemäß sämtlich parallel geschaltet. Der
ίο Mittelwert der indizierten Geberspannungen
wirkt gleichzeitig vermittels der gleichen Leitungen auf alle Empfänger.
Da die Gebersysteme mechanisch und elektrisch gleich groß sind, so werden, wenn alle drei
.15 Beobachtungsinstrumente die gleiche Lage einnehmen,
die Empfänger genau so anzeigen, als wenn nur ein Geber von der gleichen Lage auf
ν sie einwirkt, da in diesem Falle der Mittelwert der Spannungen gleich den Einzelspannungen
-.0 ist.
Weicht dagegen ein Instrument, z. B. ft, um
einen bestimmten Winkel α ab, so wirken jetzt zwei gleiche , und eine davon verschiedene
Spannung auf die einzustellenden Empfänger ev e2. Die beiden Geber g2, gs suchen
die Empfänger elt e2 in die entsprechende Richtung
χ einzustellen, während der Geber ^1
die" Empfänger in die Richtung y führen will. Unter Einwirkung dieser drei Kräfte werden
sich mithin die Empfänger in die Richtung der Resultierenden ζ einstellen, wobei zu beachten
ist, daß, da die Geber g2, g3 die gleiche Lage
haben, sie doppelt so stark auf die Empfänger einwirken als der Geber ^1.
Es ist in den meisten Fällen erwünscht oder erforderlich, nur die Mittelwerte aus den einigermaßen
übereinstimmenden Beobachtungswerten der Instrumente zu erhalten, dagegen gänzlich
falsch zeigende Beobachtungsinstrumente bzw. mit großen Abweichungen den anderen Werten
gegenüber behaftete Meßwerte möglichst auszuschalten, da durch die annähernde Übereinstimmung
mehrerer Werte bereits die Sicherheit gegeben ist, daß in diesen Grenzen. der
genaue Wert liegt.
. Nach der Erfindung kann- nun die Ausschaltung oder Unschädlichmachung dieser stark
,abweichenden Werte in folgender Weise geschehen:
so . Werden die verschiedenen Geber des Wechsel-
- Stromübertragungssystems gegeneinander geschaltet, so wird, wenn die Apparate die gleiche
Lage zueinander einnehmen, kein Strom in die Verbindungsleitung L1, L2, Z3 fließen.. Weicht
dagegen ein Geber, z. B. ^1 (Fig. 2), um ein
größeres Maß gegenüber den anderen Apparaten ab, so fließt jetzt ein Strom durch die Verbindungsleitung
L1, Z2, Z3, dessen Stärke abhängig'
ist erstens davon, wieviel Geber ungefähr gleichstehen und auf den abweichenden Geber
einwirken, und zweitens davon, um welchen Winkel dieser Geber gegenüber den anderen
verstellt ist. Bringt man nun in den Leitungen Anzeigeklappen, Unterbrechungsrelais oder
Drosselspulen K1, K2, K3 an, deren Empfindlichkeit
so gewählt ist, daß sie bei einem bestimmten Ablenkungswinkel bzw. bestimmten Strom der Verbindungsleitung ansprechen, so
wird bei Überschreitung dieser Grenze die An- ;
zeigenklappe in Tätigkeit treten bzw. durch ein Unterbrecherrelais der Geberstrom geschwächt
oder aber, bei Anwendung einer Drqsselspule, der ■ Widerstand der Verbindungsleitung beträchtlich
erhöht, so daß der Geber ^1 nicht mehr mit seiner vollen Kraft, sondern in beliebig
abgeschwächter Weise das Resultat der anderen Geber beeinflußt.
Claims (2)
1. Einrichtung zur elektrischen Ferneinstellung
von beliebigen Vorrichtungen, insbesondere Signalempfängern, und zur Ermittlung
des Mittelwertes der Gebereinstellungen, dadurch gekennzeichnet, daß beliebig viele, an einen gemeinsamen Satz Verbindungsleitungen
parallel geschaltete Geber je ein durch Wechselstrom erzeugtes, unabhängiges
Feld und dazu verstellbare Spulen besitzen, so daß jeder der ebenfalls parallel ■ geschalteten, auf demselben Prinzip wie die
Geber beruhenden Empfänger sich entsprechend dem Mittelwerte der Geberstellungen
einstellt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Zuleitung der Geber zu der gemeinsamen Verbindungsleitung
Vorrichtungen (Klappen, Relais, Drosselspulen) angeordnet sind, welche bei
einer ein bestimmtes Maß überschreitenden Abweichung eines Gebers den anderen Gebern gegenüber zur Wirkung kommen und
den entsprechenden Geber kenntlich machen oder selbsttätig ausschalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301623C true DE301623C (de) |
Family
ID=555482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301623D Active DE301623C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301623C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE768114C (de) * | 1937-03-25 | 1955-07-30 | Siemens App | Einrichtung zur Bildung von Mittelwerten fuer gleichartige, auf mehreren Messstaenden ermittelte veraenderliche Groessen |
-
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- DE DENDAT301623D patent/DE301623C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE768114C (de) * | 1937-03-25 | 1955-07-30 | Siemens App | Einrichtung zur Bildung von Mittelwerten fuer gleichartige, auf mehreren Messstaenden ermittelte veraenderliche Groessen |
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