DE768014C - Verfahren und Einrichtung zum Synchronisieren von Gebern und Empfaengern in Grob-Fein-UEbertragungssystemen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Synchronisieren von Gebern und Empfaengern in Grob-Fein-UEbertragungssystemen

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DE768014C
DE768014C DES133792D DES0133792D DE768014C DE 768014 C DE768014 C DE 768014C DE S133792 D DES133792 D DE S133792D DE S0133792 D DES0133792 D DE S0133792D DE 768014 C DE768014 C DE 768014C
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DE
Germany
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voltage
rectifier
inverter
coarse
circuit
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DES133792D
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English (en)
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Herbert Dipl-Ing Kind
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Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device
    • G05D3/1436Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device with fine or coarse devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Synchronisieren von Gebern und Empfängern in G'rob-Fein-Übertragungssystemen Bei den bekannten Einrichtungen zur Ferneinstellung von Gegenständen, wie Fernrohren, Scheinwerfern u. dgl., sind zunächst zwei synchron laufende Vorrichtungen als Geber und Empfänger benutzt worden, von denen der letztere die Einstellung bewirkt hat. Die Gleichheit der Einstellung war aber, sobald es sich um die Übertragung größerer Kraftleistungen handelte, nur ungenügend. Wurde für die Einstellung eine Übersetzung vorwendet, so ging der Syncjhronvismus zwischen Geber und Empfänger leicht verloren.
  • Dieser Übelstand läßt sich durch eine gleichfalls bekannte Anordnung zur Ferneinstellung beliebiger Einrichtungen mittels elektrischer Übertragung durch mehrere die Verstellung gemeinsam beeinflussende Vorrichtungen, die voneinander elektrisch unabhängig von der Ausgangsstelle aus in Tätigkeit gesetzt werden, beseitigen, bei der eine dieser Vorrichtungen eine grobe Einstellung innerhalb des ganzen Einstellbereichs bewirkt, während eine weitere Vorrichtung die Einstellung innerhalb des Gebietes der Feinstufe vornimmt. Diese Anordnung ist so getroffen, daß- die Einstellung des Gegenstandes unter Anwendung eines Motors erfolgt, der erst dann ausgeschaltet wird, wenn alle Einzeleinstellungen zusammen gewirkt haben und der einzustellende Gegenstand sich in der gewünschten Stellung befindet. Der Einstellmotor wurde dabei unter Benutzung einer -ziemlich verwickelten Schaltung und eines recht erheblichen Aufwands an mechanischen Übertragungsgliedern an eine konstante Gleichspannungsquelle gelegt.
  • Vielfach wird der Einstellmotor auch über einen aus gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsgefäßen bestehenden Verstärker gespeist. Zur Flerbeiführung des Synchronismus zwischen Geber und Empfänger erfolgt die Steuerteig dieser Entladungsgefäße entweder in =lbliängiglceit von der Größe der Fehlerspannung des Feinübertragungssysteins oder in Abhängigkeit von einer festen Synchronisierspannung, die einem besonderen Transformator entnommen wird und der gegebenenfalls noch die wechselgerichtete Spannung einer I'Lücl,#meldetacliometermaschine. d. h. einer mit dein einzustellenden Gegenstand gekuppelten Tachometermaschine. überlagert wird. Um den Einstellmot,@r in der zutreffenden Drehrichtung zu beeinflussen. sind bisher mehrere in Reihe liegende Relais verwendet «-orden. die in Abhängigkeit voneinander geschaltet «-erden. Insbesondere bei hohen Folge-esclitvindigIzeiten der Empfänger ergab sich durch die Verwendung mehrerer Relais der Nachteil einer zu großen Schaltverzögerung. Der Einstellmotor wurde des öfteren erst verspätet vom Grobsystem auf das Feinsystem und umgekehrt geschaltet.
  • Es ist weiterhin eine Schaltung zur Synchronisierung von Gebern und Empfängern in Grob-Fein-Ü bertragungsscstemen vorgeschlagen worden. die der Einstellung eine vorzugsweise schweren Gegenstandes dienen. Hierbei findet ein einziges Relais Verwendung, -welches beim Arbeiten des Grobsystems einen Einstellmotor, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Verstärkers, unter gleichzeitiger Abschaltung des Feinscstems vom Verstärker so lange an eine Spannungsquelle legt, bis der Einstellmotor den Synchronismus zwischen Geber und Empfänger annähernd wieder hergestellt hat. während es nach dem Arbeiten des Grobsvstems wieder das Feinsystem zur Einwirkung auf den Verstärker bringt.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Synchronisieren von Gebern und Empfängern in Grob-Fein-Übertragungssystemen, die der Einstellung eine: vorzugsweise schweren Gegenstandes dienen unter Verwendung eines i VVechselrichters, und eine Einrichtung zur ! Durchführung dieses Verfahrens. Erfindungsgemäß wird die zum Synchronisieren erforderliche Fehlerspannung für die Steuerung des Einstellmotors durch Schaffung einer Unsvminetrie der Spannungen in dem Wechselrichter erzeugt, der während des Svnchronisiervorganges nur von der mit dem ein-
    zustellenden Gegenstand --ekuppeIteri Tacho-
    metermaschine gespeist wird. Die finit dein
    Geber gekuppelte Tachometermaschine ist
    @rährend des S<.-nchr@;nisier#.-@rrgange= ,ahne
    Einf'#_=.-a auf #leii -@"e,cliselricliter. Die bes,_,n-
    deren Forteile (Juni Bekannten @egtiiiil)er
    liegen darin. daß man außer dein s@-nchroni-
    sierttngstransiormator noch die Kunstschal-
    tung für die Sz:nchronisierspaniitin@ und ihre
    sehr 1<istil-e Justierung spart.
    In den Zeichnungen sind einiL Atistiili-
    rtin--sbeispiele des @rfnrlungsgedanl,ens dar-
    gestellt und itn folgenden näher erlätitert. Es
    zeigt
    Fig. i die Grundschaltung für die Synchr,-)-
    nisierung.
    Fit. 2 den Aufbau der Schaltun,- eines aus
    f rleichrichtersäulen besteheii#len V"ecliselrich-
    ters niit je einem Gleichrichter einer Siiiilu
    zugeordneten t`,-iderständen.
    Fi°. 3 den _Aufbau der Sclu_hung eint: at::
    Gleichrichtersäulen bestehenden Wechselrich-
    ters finit nur einuni Teil der Säulen zuge#@rd-
    netun "tiderständen.
    Fiz. -t den _ttflsau der Schaltung eines aus
    Gleichrichtersäulen hestelienrlen Z@"ec@se@rich-
    ters nach Fig. 3 in Verbindung finit einer Svii-
    chronisierschaltung. in der vcm @beinpfän-
    ger nur ein Relais geschaltet wird.
    Fig. 3 die während einer H @Ibperiorl@ wirk-
    #aine Schaltung üir Teil 26 der Fig. 2 His 4
    Gleichrichter unter der Voraussetzung L'- = o.
    Fig.6 die Stromspannungscharakteristik
    der im Teil 26 der Fig. 2 bis .4 vorhandenen
    Gleicliri,c-lter unter der i'oraussLtzun@r T-= = o.
    Fig. 7 die während einer Halbperiode wirk-
    same Schaltung für Teil -26 der Fig. 2 bis 4
    unter der @"oraussetzung U_ >o.
    Fig. 8 die Stromspannungscharakteristik
    der im Teil 26 der Fig. 2 bis -i vorhandenen
    Gleichrichter unter der Voraussetzttn- T-- > o.
    Fig. 9 den Aufbau der Schaltung eines aus
    Gleichrichtersäulen bestehenden @@"cc@sel-
    richterS mit verschieden großer Erregung der
    beiden Gleichrichter jeder Säule.
    Fig. io die während einer Hall>periorl,#
    wirksame Schaltung nach Fig. 9 für die durch-
    lässigen Gleichrichtersäulen,
    FiZ. ii die Stromspannungscharakteristik
    der Gleichrichter nach Fig. io für L"-
    Fig. 12 die Stromspanriungscharakteristik
    der Gleichrichter nach Fig. io für V>o.
    Fig. 13 den Aufbaudur Schaltung eines aus
    Ver stärl-:ersvsternen bestehenden WechSel-
    richters in @Terbindung mit einer S@-nc@ironi-
    sierschaltung. in der vom Grobempfänger nur
    ein Relais geschaltet wird.
    Fig. i.t die Esponentialcharalzteristik der
    nach Fig. 13 benutzten :-erstärhers@steme.
    Fig. i3 den Aufbau der Scha:tui.- eine:
    aus Verstärkersestenien bestehenden @@-echsel-
    richters in Verbindung mit einem unsymmetrischen Ausgangstransformator und Fig. 16 eine Abwandlung der Schaltung nach Fig. 15, bei der die Unsymmetrie des Ausgangstransformators durch Parallelschatten von Widerständen erfolgt.
  • Von dem Grob-Fein-Übertragungssystem sind nur der Grobempfänger i und der Feinempfänger 2 dargestellt. Ersterer ist als Polschuhempfänger, letzterer als Brückenempfänger ausgebildet. Die Läufer 3 und 4 der beiden Empfänger i und 2 sind in bekannter Weise mit den Läufern der nicht dargestellten Geber verbunden. Mit dem Läufer 3 des Geberempfängers i arbeiten Kontakte 5 bzw. 6 zusammen, von denen 5 das Relais 7 und 6 das Relais 8 an eine Spannungsquelle 9 legt. Von den Relais 7 und 8 werden eine Anzahl Kontakte gestellt, die mit der Bezeichnung des jeweiligen Relais versehen sind und zusätzlich einen Index a; b usw. tragen. In der Fig. i sind dies die Kontakte 7a, 7b, 8a und 8b. Alle Kontakte sind im folgenden -in der Ruhestellung der Relais 7 und 8 gezeichnet. Im normalen Betrieb ist die Tachometermaschine io, die mit dem Geber gekuppelt ist und ein Maß für die vorgegebene Geschwindigkeit liefert, der Tachometermaschine i i, die mit dem einzustellenden Gegenstand gekuppelt ist und ein Maß für die nachgebildete Geschwindigkeit liefert, entgegengeschaltet. Die Spannungsdifferenz der beiden Maschinen io und i i wird einem Wechselrichter 12 zugeführt, dessen Ausgangsspannung einer z. B. aus gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsgefäßen bestehenden Schaltung 13 zugeführt wird, die einen nicht mitgezeichneten Einstellmotor speist. Dieser wechselgerichteten Spannung wird noch eine dem Wegfehler zwischen Geber und einzustellendem Gegenstand proportionale, in dem Feinempfänger 2 erzeugte Spannung überlagert. Der Grobempfänger i ist während des normalen Betriebes ohne Einfluß auf die Steuerung des Einstellmotors.
  • Befinden sich Geber und Empfänger des Übertragungssystems außerhalb des Synchronismus und. ist dabei die gegenseitige Verstellung so groß, daß durch einen mit dem Läufer 3 des Grobempfängers i verbundenen Nocken od. dgl. z. B. der Kontakt 5 geschlossen wird, so spricht das Relais 7 an und legt seine Kontakte 7a und 7b um. Durch das Umlegen des. Kontaktes 7a wird die Gebertachometermaschine io und durch das Umlegen des Kontaktes 7b der Feinübertragungsempfänger 2, 4 abgeschaltet. Am Eingang der Schaltung 13 bzw. am Gitter der darin enthaltenen Entladungsgefäße liegt jetzt nur die von der Tachometermaschine i i erzeugte und im Wechselrichter i2 wechselgerichtete Spannung. Der aus der Schaltung 13 gespeiste Einstellmotor läuft nun so lange nach der Synchronstellung hin, bis er diese fast erreicht hat. Der mit dem Läufer 3 des Grobempfängers i verbundene Nocken öffnet dann den Kontakt 5 wieder und macht das Relais 7 stromlos. Die Kontakte 7a und 7b legen wieder um, und damit wird die Differenzspannung der Tachometermaschine i o- und i i sowie die Wegfehlerspannung des Feinsystems 2, 4 wieder an den Eingang der Schaltung 13 gelegt. Diese Steuergrößen führen dann die endgültige Synchronstellung herbei.
  • Bei der entgegengesetzten Drehrichtung des Läufers 3 wird der Kontakt 6 geschlossen, damit spricht das Relais 8 an und legt seine Kontakte 8a und 8b um. An dem Eingang des Wechselrichters 12 liegt dann wiederum, jedoch mit entgegengesetzter Richtung, nur die Spannung der Tachometermaschine i i. Die Synchronisierung der Geber und Empfänger erfolgt in der gleichen Weise wie vorbeschrieben. Der Einstellmotor läuft ebenfalls in der umgekehrten Drehrichtung an.
  • Es soll jetzt zunächst angenommen werden, daß der Wechselrichter aus Trockengleichrichtersäulen aufgebaut ist. Zur verhältnisgleichen Umwandlung einer Gleichspannung in eine wechselgerichtete Spannung ist bereits eine aus zwei symmetrisch aufgebauten Teilen bestehende Schaltung vorgeschlagen worden, deren j eder Teil für jede Durchlaßrichtung der Wechselstromerregerspannung zwei hintereinanderliegende Trockengleichrichter, insbesondere Kupferoxydulgleichrichter, und einen Transformator enthält, dessen mittenangezapfte Primärwicklung zwischen den Trockengleichrichtern angeschlossen ist und aus einer Gleichspannungsquelle derart erregt wird, daß in dem einen Teil das Transformatormittelpunktspotential um einen gewissen Spannungswert der Gleichspannungsquelle erhöht, in dem anderen Teil um denselben Wert erniedrigt wird.
  • Besteht der Wechselrichter aus Trockengleichrichtersäulen, so gibt es zwei Möglichkeiten, um die Spannungsverhältnisse in ihm zu beeinflussen. Diese Möglichkeiten sind: a) Parallelschaltung eines ohmschen Widerstandes zu je einem Gleichrichter einer Säule oder zu einem Teil der Säulen des Wechselrichters, wobei unter Säule jeweils zwei in Reihe- liegende Gleichrichter verstanden sind, b) Vorsehung verschieden großer Erregerspannungen.
  • Es soll nun zunächst der unter a) genannte Fall näher untersucht werden. In der Fig. 2 ist der Aufbau der Schaltung hinsichtlich der Widerstände symmetrisch vorgenommen. An die aus einer Wechselströmquelle 14 über einen Transformator 15 gespeisten Leitungen 16 und 17 sind die Trockengleichrichter 18 bis 25 angeschlossen. Die Schaltung ist dabei so getroffen, daß zwei symmetrische Teile 26 und 27 vorhanden sind, die für jede Durchlaßrichtung jeweils zwei hintereinanderliegende Trockengleichrichter enthalten. Zwischen den Punkten 28 und 29 des Teiles 26 bzw. 30 und 3 i des Teiles 27 ist die Primärwicklung 32 bzw.33 je eines Transformators angeschlossen, dessen Sekundärwicklungen mit 3.4 und 35 bezeichnet sind. Die Primärwicklungen 32 und 33 besitzen je eine Mittenanzapfung 36 bzw. 37. Die beiden Anzapfungen 36 und 37 stehen mit einer Gleichspannungsquelle in Verbindung, und zwar mit den beiden Tachometermaschinell 1o und i i. Da aber beim Ansprechen eines der Relais 7 oder 8 die Tachometermaschine io sofort abgeschaltet wird, ist in vorliegender und auch in den späteren Figuren immer nur die Tachometermaschine i i eingezeichnet worden. Die von der Tachometermaschine gelieferte Gleichspannung ist im folgenden immer mit U- bezeichnet worden. Die Sekundärwicklungen 3.4 und 35 sind miteinander verbunden. Ihre Ableitungen 38 und 39 führen die der Gleichspannung U= verhältnisgleiche Wechselspannung U_, die zur Beeinflussung der Gitter der in der Schaltung 13 vorhandenen Entladungsgefäße dient. Auch hier ist das Feinsystem 2, d., welches ja beim Ansprechen eines der Relais 7 oder 8 sofort abgeschaltet wird, der einfacheren Darstellung wegen nicht mit in die Figuren aufgenommen worden.
  • Parallel zu der Sekundärwicklung des Transformators 15 liegt ein Spannungsteiler 40 mit den beiden veränderlichen Abgriffen 41 und 42. Beim Arbeiten des Grobempfängers i spricht entweder das Relais 7 oder das Relais 8 an. Hierdurch werden entweder die Kontakte 7e, 7 @ und 7e oder 8e, 8d und 8e eingelegt. Mit Hilfe des Kontaktes 7 e oder 8e wird der Spannungsteiler d0 parallel zu der Sekundärwicklung des Transformators 15 geschaltet. Bei eingelegten Kontakten 7d und 7e sind für die eine Durchlaßrichtung der Trockengleichrichter die ohmschen Widerstände 43 und 4.4 parallel geschaltet zu den Gleichrichtern 18 und 2o, während für die andere Durchlaßrichtung der Trockengleichrichter die olimschen Widerstände .I5 und q.6 parallel zu den Gleichrichtern 22 und 2..1. geschaltet sind. Bei eingelegten Kontakten 8d und 8e werden vermittels des Kontaktes 8d die Widerstände q.5 und .I6 parallel zu den Gleichrichtern 23 und 25 und vermittels des Kontaktes 8e die Widerständeq.3 und 44 parallel zu den Gleichrichtern i9 und 21 geschaltet.
  • Bei dem in der Fig. 3 gezeigten Aufbau der Schaltung sind nur in dem Teil 26 ohmsche Widerstände 47 und 48 vorhanden, die ver-
    mittels der Kontakte 7f und 7-- bzw. 8f und 89
    parallel zu den Gleichrichtern 18 und 22 bzw.
    i9 und 23 geschaltet werden. Der übrige Auf-
    bau der Schaltung und ihre Bezeichnung elft-
    ! spricht der Fig. :2.
    Die Parallelschaltung der Widerstände und
    gegebenenfalls auch die Anschaltung des
    Spannungsteilers erfolgt bei den in den Fig. 2
    und 3 gezeigten Schaltungen des '\@'eclisel-
    ricliters jeweils in Abhängigkeit von den bei-
    den vom Grobempfänger geschalteten Relais.
    Es ist aber auch möglich. eine Schaltung zu
    verwenden, bei der vom Grobempfänger nur
    ein einziges Relais geschaltet wird. In diesem
    Fall erhält ein Spannungsteiler je nach der ge-
    forderten Synchronisierrichtung eine Wechsel-
    Spannung von gleichem Scheitelwert, aber
    entgegengesetzter Richtung. Eine derartige
    Schaltung ist in Fig. 4. gezeigt, und zwar sind
    hier wiederum nur einem Teil der Zweige des
    Wechselrichters Widerstände zugeordnet. Die
    Zuordnung von Widerständen kann aber auch
    für alle Zweige des Wechselrichters erfolgen.
    Bei der Schaltung nach Fig. q. wird von der
    Wechselstromquelle 1d. die Primärwicklung 4c)
    eines Transformators gespeist, der zwei
    Sekundärwicklungen 5o und 51 besitzt. die
    mit Mittenanzapfungen 5-2 bzw. 5 3 ausge-
    rüstet sind. Ein Spannungsteiler 5q. mit den
    Abgriffen 55 und 56 ist einmal mit der All-
    zapfung 53 der Wicklung 51 und einmal mit
    einem Punkt 57 verbunden, der seinerseits mit
    dem 1Iittelkontakt zu den beiden Kontakten 5
    und 6 in leitender Verbindung steht. Ist der
    Kontakt 5 geschlossen, so wird der Spannungs-
    teiler 54 in der einen, bei geschlossenem Kon-
    takt 6 dagegen in der anderen Richtung voll
    einem Wechselstrom durchflossen. Parallel
    zum Spannungsteiler 54 liegt ein Relais 58,
    welches bei seinem Ansprechen außer den die
    Abschaltung des Feinsystems 2, q. und der
    Tachometermaschine io bewirkenden Kon-
    takten noch einen Kontakt 5811 betätigt. Dieser
    Kontakt 58" gewährleistet, daß der Wechsel-
    richter im Feinbereich auf jeden Fall sym-
    metrisch ist. Die Anzapfung 52 der Wicklung
    50 ist mit der Mitte des Spannungsteilers 54.
    verbunden.
    Die Verwendung des Spannungsteilers 5
    geschieht. um an die Widerstände 47 und .t8
    eine andere Spannung anzulegen wie all die
    Gleichrichter 18 und 22. Es ist natürlich eben-
    so auch möglich. den Widerständen .I7 und -.8
    feste Spannungen zuzuführen und die Wider-
    stände selbst veränderlich auszubilden.
    Es sei jetzt zunächst die Wirkungsweise der
    nach den Fig.2 bis -. geschalteten Wechsel-
    richter erläutert. Die Betrachtung der Schal-
    tungen zeigt, daß die Teile 26 und 27 sV-m-
    metrisch sind, jedoch mit dem Unterschied.
    daß das Potential des Transformatormittel-
    Punktes 36 selbsttätig um einen Teil, und zwar die Hälfte des Spannungswertes der Gleichspannungsquelle, erhöht, das Potential des Transformatormittelpunktes 37 dagegen ebenfalls selbsttätig um die Hälfte des Spannungswertes der Gleichspannungsquelle erniedrigt ist.
  • In Fig. 5 ist angenommen, daß die Leitung 16 augenblicklich positive, die Leitung 17 negative Spannung besitzt und die Spannung U- = o ist. Es sind demzufolge nur die beiden Gleichrichterpaare 18, i9 und 2o, 2I durchlässig, während die Gleichrichterpaare 22, 23 und 24, 25 undurchlässig sind. Der Einfachheit wegen sind sowohl die undurchlässigen Gleichrichterpaare als auch das durchlässige Gleichrichterpaar 20, 2 1 in der Fig. 5 weggelassen. Die undurchlässigen Gleichrichterpaare können in der folgenden Betrachtung unberücksichtigt bleiben, ohne die tatsächlichen Verhältnisse zu beeinflussen. Die durchlässigen Gleichrichter stellen für U _ = o praktisch gleich große Widerstände dar. An den beiden Gleichrichtern 18 und i g liegt j eweils die gleiche aus der Spannungsquelle 14 stammende Wechselstromerregerspannung u/2, in ihnen fließt deshalb auch der gleiche Strom. Es gilt für sie also die Beziehung il = i2, wobei il den Strom im Gleichrichter 18 und i2 den Strom im Gleichrichter i9 bedeutet. In der Fig. 5 sind für diese Ströme noch Pfeile miteingezeichnet, deren Größe ein Maß für die Größe der Ströme angibt. Unter der Annahme, daß alle Widerstände; die mit Hilfe der Relais 7, 8 oder 58 eingeschaltet werden können, gleich groß sind, fließt durch alle diese Widerstände der gleiche Strom. Für Fig.5 gilt daher in, i = i" 2 = u/2 :=W, wobei iu,1 der durch den Widerstand 43 und i", der durch den Widerstand 45 fließende Strom und W der Widerstandswert dieser Widerstände in Ohm ist. Der gleiche Strom geht auch durch die beiden Teile der Primärwicklung 32 hindurch und ist dort mit i, und in bezeichnet. Es gilt daher 'I = iII = 'w 1 = 'w 2. Da die Ströme il und in den gleichen Richtungssinn haben, ist ares = 2 ii. Dabei ist i" der resultierende Strom in der Primärwicklung der Transformatoren 32 bzw. 33. Der Strom il = il, fließt allerdings nur, wenn eines der mit dem Grobempfänger i zusammen arbeitenden Relais angesprochen und die Widerstände, z. B. 43 und 45, eingeschaltet hat. Der Strom i.... erzeugt am Ausgang des Wechselrichters. eine Spannung, die über die Schaltung 13 den Eins,tellmotoir zum Anlaufen bringt.
  • In Fig.6 sind die Kennlinien der beiden Gleichrichter 18 und i9 in Abhängigkeit von Strom und Spannung dargestellt. Die Steilheit der Kennlinie der Gleichrichter 18 und i9 ist im oberen Bereich fast konstant. Der Wert für die Wechselstromerregerspannung u muß so groß gewählt werden, daß möglichst auf diesem konstanten Teil der Kennlinie gearbeitet wird. Durch die Parallelschaltung des ohmschen Widerstandes 43 wird die Kennlinie des Gleichrichters 18 in die gestrichelt miteingezeichnete Lage gebracht. Unter Annahme einer bestimmten, sich sinusförmig ändernden Erregerspannung u können die verschiedenen i-Werte für eine Halbwelle der Erregerspannung den Kennlinien unmittelbar entnommen werden. Für die zweite Halbwelle derErregerspannung (Umpolung der Leitungen 16 und 17) gelten die gleichen Überlegungen.
  • Fängt nun der Einstellmotor an zu laufen, so erzeugt die Rückmeldetachometermaschine i i eine Gleichspannung U= > o und damit auch einer. Strom i. Bei derselben Polarität der Erregerwechselspannung u wie im. Fig. 5 ergibt sich jetzt ein Stromverlauf nach Fig. 7. In den beiden Gleichrichtern 18 und i9 fließt jetzt nicht mehr der gleiche Strom, es gilt vielmehr 22 % il + Ztv 1 und 2I = 'i + Zu, 1 - i2. Letzterer Wert ist negativ. Weiterhin wird iii gleich Die beiden Ströme il und in fließen in entgegengesetzter Richtung, für den resultierenden Strom gilt daher Z res = il, - ii. Der Strom i"" .ist gerade so groß, daß der Einstellmotor die Synchronisierdrehz:ahl erreichen kann.
  • In Fig.8 sind wiederum die Kennlinien der beiden Gleichrichter 18 und i9 in Abhängigkeit von Strom und Spannung dargestellt. Die gestrichelte Linie gibt die Kennlinie des Gleichrichters 18 bei eingeschaltetem Parallelwiderstand 43 an. Mit größer werdendem U= nähert man sich bei: konstanter Wechselstromerregung u dem Fall, wo das steile annähernd konstante Stück der Kennlinie verlassen wird und das Verhältnis zwischen Ausgangsspannung und Eingangsspannung des Wechselrichters sinkt. Die Fig. 8 ist unter Annahme eines ganz bestimmten Wertes für U= gezeichnet worden. Die i-Werte können den Kennlinien wiederum unmittelbar entnommen werden.
  • In den Eig. 3 und 4 sind jeweils nur einem Teil der Glevchrichiers.äulen Widerstände zugeordnet, und zwar den in dem Teil 26 untergebrachten Gleichrichtersäulen. Mit Bezug auf die Fig. 5 und 7 kann man hier in erster Annäherung annehmen, daß die Wicklung des Ausgangstransformators in der nicht mitgezeichneten Hälfte des Wechselrichters das konstante M,ittelp,otential beibehält, welches sie bei einem symmetrischen Wechselrichter und bei U- =@o besitzt. Tatsächlich ist dieses Potential jedoch nicht konstant, sondern es ändert sich mit der Gleichspannung etwa um Die Spannung U- muß dabei größer sein, als sie bei konstant angenommenem Mittelpotential zu sein braucht.
  • Es soll nunmehr der unter b) genannte Fall näher untersucht werden. In Fig. 9 ist der Aufbau der Schaltung eines aus Gleichrichtersäulen bestehenden Wechselrichters mit verschieden großer Erregung der beiden Gleichrichter jeder Säule gezeigt. An die aus der Wechselstromquelle 14 über den Transformator 15 gespeisten Leitungen 16 und 17 sind die beiden symmetrisch aufgebauten Teile 26 und 27 angeschlossen. Der Anschluß selbst erfolgt über die Wechsellzontakte 7", 71, 81' und 81. Die gezeichnete Stellung entspricht hierbei dem Fall, daß der Grobempfänger i nicht in Tätigkeit ist, die beiden Relais ; und sich also in Ruhe befinden. Wie aus der Fig. g ohne weiteres zu ersehen ist, liegt dann an jedem Gleichrichter eine gleich große Erregerspannung, und zwar z%12. Spricht jedoch eines der Relais, z. B. 7, an, so werden die Kontakte 71' und 71 umgelegt. In diesem Augenblick werden die Gleichrichter 18 bis 25 paarweise verschieden erregt, und zwar liegt in der einen Durchlaßrichtung an den Gleichrichtern 18 und 21 eine kleinere Wechselspannung (zti<ts/2) und an den Gleichrichtern ig und 2o eine größere Wechselspannung (it.,> 1Gf2). In der anderen Durchlaßrichtung liegt die Spannung izi an den Gleichrichtern 22 und 25 und die Spannung u., an den Gleichrichtern 23 und 2q..
  • An Hand der Fig. io bis 12 sei die Wirkungsweise eines nach Fig. 9 arbeitenden Wechselrichters erläutert. In der Fig. io sind für eine Richtung der Erregerspannung-zs die Ströme angegeben und durch Pfeile kenntlich gemacht. Die nicht durchlässigen Gleichrichtersäulen sind der Einfachheit halber weggelassen. Es sei auch hier wieder zuerst der Fall betrachtet, daß die Tachometerspannung U= = o ist. Infolge der Unsymmetrie der Spannungen zzl und u" von denen zr., größer ist als zt1, ergibt sich der resultierende Strom Zres zu Die durch diesen Strom in den Transf(;rmatorwiclzlungen 3.4 und 35 entstehende Spannung bringt über die Schaltung 13 den Einstellmotor zum Anlaufen.
  • In Fig. i i sind die Kennlinien der beiden Gleichrichter 18 und ig in Abhängigkeit von Strom und Spannung dargestellt. Auch hier gilt -,nieder, daß die Steilheit der Kennlinien der Gleichrichter 18 und ig im oberen Bereich fast konstant ist. Der Wert der Erregerspannung zs muß demzufolge so groß gewählt werden, daß auf diesem konstanten Teil der Kennlinie gearbeitet wird. Unter Annahme
    einer bestimmten, sich sinusförmig ändernden
    Erregerspannung z: können auch hier wieder
    die verschiedenen i-Werte für eine Halbwelle
    der Erregerspannung den Kennlinien umnit-
    telbar entnommen werden. Für die zweite
    Halbwelle der Erregerspannung (Umpolung
    der Leitungen 16 und 17) gelten die gleichen
    L`l)erlegungeri.
    Fängt nun der Einstellmotor an zu laufen.
    so erzeugt die Rüclzmeldetacliometer:nascliine
    i i eine Gleichspannung T'- > o. Die Poten-
    tiale der beiden in Fig. io gezeichneten Tran:-
    formatorenwicklungen 32 und 33 werden da-
    durchgegeneinander verschoben, undzwar wird
    z. B. das Potential der Wicklung 3-2 erniedrigt
    und das Potential der f@Ticlslung 33 um
    den gleichen Betrag gegenüber dein Potential
    der Wicklungen 32 und 33 bei 17 - = o erhöht.
    Die Potentialerniedrigung der «"icklung 32
    hat zur Folge, daß an dem Gleichrichter 18
    eine Erregerspannung in der Gröle von
    zri -- L'-12 und an dem Gleichrichter i g eine
    Erregerspannung in der Größe von zr.,-
    liegt. Der resultierende Strom ergibt sich
    auch hierbei wie der zu i,... Die
    Potentialverschiebung der Z@'iclclungen 32 und
    33 geschieht in einem solchen Sinn. (laß der
    Strom i"S bei wachsender Gleichspannung
    verkleinert wird. Er ist gerade so groß. daß
    der Einstellmotor mit der Synchronisierdreli-
    zahl läuft.
    In der Fig. 12 sind wiederum die Kenn-
    linien der beiden Gleichrichter i e und i g dar-
    gestellt in ihrer Abhängigkeit von Strom und
    Spannung. Auch hier ist der Zeichnung wie-
    der ein bestimmter Wert für t-= zugrunde
    gelegt worden. Die i-Werte können den Kenn-
    linien ohne weiteres entnommen «-erden.
    In der bisherigen Beschreibung ist der
    Wechselrichter immer aus Trockengleich-
    richtersäulen aufgebaut gewesen. Unsymme-
    trische Spannungsverhältnisse in "einem
    Wechselrichter lassen sich aber auch in zwei
    gegeneinander geschalteten. z. B. aus Elek-
    tronen.röhren bestehenden Verstärker:vstetnen
    herstellen. Es ist auch bereits vorgeschlagen
    worden, derartige V erstärkersysteme zur Um-
    tvandlung einer Gleichspannung in eine
    Wechselspannung zu benutzen, die ihrerseits
    auf die Gitter einer aus Gas- oder Dampf-
    entladungsgefäßen bestellenden Schaltung ein-
    wirkt, von der aus der Einstellmotor gespeist
    wird. Die '#,-erstärkersysteme werden dabei
    mit einer Wechselspannung erregt, die phasen-
    und frequenzgleich ist mit der Steuerspa:inung
    der Entladungsgefäße.
    Besteht der Wechselrichter aus Verstärker-
    systemen (Elektronenröhren), so gibt es eben-
    falls zwei Möglichkeiten, um die Spannung:- i
    v erhältnisse in ihnen zu beeinflussen. Diese
    Möglichkeiten sind: c) Verwendung verschie-
    den großer Erregerspannungen und d) Verwendung eines unsymmetrischen Ausgangstransformators.
  • Es soll nunmehr zunächst der unter c) genannte Fall näher untersucht werden. In der Fig. 13 ist der Aufbau der Schaltung dargestellt, und zwar unter der Voraussetzung, daß mit dem Grobempfänger i nur ein einziges Relais zusammen arbeitet. Von der Wechselstromquelle 14 wird die Primärwicklung 49 eines Transformators gespeist, dessen Sekundärwicklung 51 eine Mittenanzapfung 53 beisitzt. Ein Spannungsteiler 54 mit den Abgriffen 55 und 56 ist einmal mit der Anzapfung 53 der Wicklung 5 i und einmal mit einem Punkt 57 verbunden, der seinerseits dem Mittelkontakt zu mit den Kontakten 5 und 6 in leitender Verbindung steht. Ist der Kontakt 5 geschlossen, so wird der Spannungsteiler in der einen, bei geschlossenem Kontakt 6 dagegen in der anderen Richtung von einem Wechselstrom durchflossen. Parallel zum Spannungsteiler 54 liegt ein Relais 58, welches bei seinem Ansprechen außer den die Abschaltung des Feinsystems 2, 4 und der Tachometermaschine io bewirkenden Kontakten noch einen Kontakt 58b öffnet.
  • Die beidem; gegeneinandergeschalteten Verstärkersysteme 59 und 6o sind gleich aufgebaut. Ihre Kathoden 61 und 62 werden aus einer Gleichstrombatterie oder auch indirekt mittels Wechselstrom geheizt und erhalten eine gegebenenfalls durch einen Widerstand regelbare negative Vorspannung (Batterie 63). über die Leitungen 64 und 65 erhalten die Gitter 66 und 67 der Rohre 59 und 6o aus der Batterie 68 eine gegebenenfalls regelbare feste Vorspannung zugeführt. Die beiden Gitter 69 und 70 der Rohre 59 und 6o werden mit einem einer Spannungsquelle 7 1 entnommenen Wechselstrom erregt. Die Spannungen von 14 und 71 -müssen kohärent sehn, sie können auch in eine einzige Spannungsquelle zwsammenfallen. Die der Spannungsquelle 71 entnommene Wechselspannung wird den Gittern 69 und 7o über einen Transformator 72, dessen Sekundärwicklung reit der Mitte des Spannungsteilers 54 in Verbindung steht, je eine Hälfte des Spannungsteilers 54 und die Abgriffe 55 und 56 zugeführt. Dieser Wechselspannu;ng wird noch die von der Tachometermaschine i i gelieferte Gleichspannung U= überlagert, sobald das Relais 58 angesprochen hat. Die Absahlußwiderstände 73 und 74 der Gitter 69 und 7o besitzen einen hohen Widerstand. Die Kondensatoren 75, 76 und 77 dienen zur Sperrung der Gleichspannung.
  • Im Feinbereich dagegen wird der aus der Spannungsquelle 71 entnommenen Wechselspannung die von den gegeneinandergeschalteten Tachometermaschinen io und i i gelieferte Gleichspannung überlagert. Der Kontakt 58b bewirkt, daß im Feinbereich der aus den beiden Verstärkersystemen 59 und 6o bestehende Wechselrichter auf jeden Fall symmetrisch ist.
  • Die Anoden der Rohre 59 und 6o sind mit 78 und 79 bezeichnet und mit den gegeneinan,dergeschalteten Primärwicklungen 8o und 81 eines Transformators 8a verbunden. Die Sekundärwicklung 83 dieses Transformators steht über die Leitung 84 und 85 mit der Schaltung 13 rin Verbindung. Die .in der Sekundärwicklung 83 entstehende Spannung bewirkt eine Verschiebung des Zündeinsatzpunktes der in der Schaltung 13 vorhandenen gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsgefäße und damit auch eine Steuerung des Einstellmotors.
  • Die Rohre 59 und 6o weissen zweckmäßig Exponentialcharakter auf und können auch in einem einzigen Rohr (Hexode) untergebracht werden. Die in Fig. 13 erläuterte Wechse:lrichterschaltung ist auch brauchbar, wenn ein V erstärkersystem durch eine feste Wechselspannung ersetzt wird.
  • Im Augenblick des Einschalteis einer irgendwie verstellten Steuerung ist U= = o. Würden die Gitter beider Rohre 59 und 6o völlig gleich erregt, so würden @in beiden Anodenstromkreisen die gleichen Ströme fließen. Ihre Wirkungen würden sich gegeneinander aufheben, und in der Sekundärwicklung 83 könnte keine Spannung induziert werden, die Steuerung könnte infolgedessen nicht anlaufen. Beire Vorhandenseineiner Stellungsdifferenz zwischen Geber und einzustellendem Gegenstand soll nun z. B. der Kontakt 5 geschloissen sein. Das, Schließen des Kontaktes 5 hat zur Folge, daß der Spannungsteiler 54 an Spannung gelegt wird und z. B. von 57 nach 53 von einem Strom durchflossen wird. Die Spannung, die der Wechselstromquelle 71 entnommen wird; wird also für die Speisung des Gitters 69 um einen gewissen Betrag erniedrigt und für die Speisung des Gitters 70 um dem gleichen Betrag erhöht, wie sich ohne weiteres aus dem Stromverlauf ergibt. Das Rohr 6o wird demzufolge weiter ausgesteuert als das Rohr 59, und man erhält im Ausgangstransformatoir 82 durch die Differenz der Amperewindungen im; den Wicklungen 8o und 81 in der Wicklung 83 eine Spannung, die über die Schaltung 13 den Einstellmotor zum Anlaufen bringt.
  • Der laufende Motor erzeugt dann in der Rüc'Luneldetachometermaschine i i eine Gleichspannung U= > o. Diese Spannung verschiebt die Arbeitspunkte der beiden Rohre 59 und 6o auf der beiden Rohrein :gemeinsamen Kennlinie derart, daß die dem Gitter 69 des Rohres 59 zugeführte niedrigere Wechselspannung erhöht und die dem Gitter 70 des Rohres 6o zugeführte höhere Wechselspannung erniedrigt wird. Dadurch ergibt sich auch ein niedrigerer resultierender Strom, der durch die Wicklungen 8o und 8i des Ausgangstransformators 82 fließt. - Demzufolge sinkt die in der Wicklung 83 induzierte Spannung, und zwar so lange, bis der Einstellmotor mit der Synchronisierdrehzahl läuft.
  • In Fig. 1q. ist die Kennlinie 86 eines Rohres in Abhängigkeit von der Vorspannung e dargestellt. Da die Rohre 59 und 6o gleich aufgebaut sein sollen, gilt die Kennlinie 86 für beide Rohre. Bei einer bestimmten Vorspannung der Kathoden 61 und 62 und der Gitter 69 und 70 sowie der Gleichspannung U- = o stellt sich auf der Kennlinie 86 z. B. der Arbeitspunkt 87 ein. Auf Grund der '\@'echselstromerregung (voll eingezeichnete Kurve 88) für das Rohr 59 ergibt sich eine Aussteuerung auf der Kennlinie 86 zwischen den Punkten 89 und go. Auf Grund der Wechselstromerregung (gestrichelt eingezeichnete Kurve 9r) für das Rohr 6o ergibt sich eine Aussteuerung auf der Kennlinie 86 zwischen den Punkten 92 und 93. Die bei dieser Aussteuerung auftretenden Ströme sind mit i5" und i.. bezeichnet. Der resultierende Strom ergibt sich als Differenz dieser Ströme zu i,... = ic) - -g. Beim Auftreten einer Gleichspannung U = > o tritt unter sonst gleichen Verhältnissen, wie eben beschrieben, eine Vergrößerung der Amplitude der Kurve 88 durch Verschiebung des Arbeitspunktes auf dem steileren Ast und eine Verkleinerung der Amplitude der Kurve 9i durch Verschiebung des Arbeitspunktes auf dem flacheren Ast der Kennlinie ein, -was zur Folge hat, daß der Strom z-,." kleiner wird.
  • In Fig. 15 sind gleiche Teile mit denselben Bezeichnungen versehen iiie in Fig. 13- Wie an Hand der Fig. 13 bereits erörtert, sind beide Rohre 59 und 6o gleich aufgebaut und geben daher bei gleicher Erregung ihrer Gitter den gleichen Strom ab. Um die Steuerung überhaupt zum Anlaufen zu bringen, ' wird gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, die Primärwicklungen 8o und 81 des Ausgangstransformators 82 in Abhängigkeit von den vom Grobempfänger i betätigten Relais 7 bzw. 8 unsymmetrisch zu machen. Zu diesem Zweck besitzen die beiden Wicklungen 8o und 8i die Anzapfungen 9:a. und 95, die mit Hilfe der Relaiskontakte 7k oder 8L' mit dem einen Pol der Batterie 68 verbunden werden. Gleichzeitig -wird die sonst mit dieser Batterie verbundene 3Tittenanzapfung durch den Kontakt 71 oder 81 geöffnet. Es sei angenommen, daß der Grobempfänger i das Relais 7 zum Ansprechen gebracht hat. Durch die Differenz der Ampere-Windungen der Wicklungen 8o und 81 ent- i steht in der Sekundärwicklung 83 eine Spannung, die über die Schaltung 13 den Einstellmotor zum Anlaufen bringt.
  • Der laufende Einstellmotor erzeugt in der Rückmeldetachometermaschine i i eine Gleichspannung U- >o. Die eine Hälfte dieser Spannung wird dem Gitter 69 des Rohres ;9 zugeführt und erhöht die der Spannungsquelle 71 entstammende Wechselspannung, während die andere Hälfte dieser Spannung dem Gitter 7o des Rohres 6o zugeführt wird und die der Spannungsquelle 7 i entstammende Wechselspannung erniedrigt. Es fließt daher in dem Anodenkreis des Rohres 59 und damit auch in der die kleinere Windungszahl aufweisenden Primärwicklung 8o ein größerer. in dem Anodenkreis des Rohres 6o und damit auch in der die größere Windungszahl aufweisenden Primärwicklung 8i ein kleinerer Strom. Die Differenz der Ampere«-indungen der beiden Wicllungen 8o und 81 ist so groß, daß der Einstellmotor im Gleichge« ichtszustand mit der Synchronisierdrehzalil läuft.
  • Anstatt die Primärwicklungen 8o und 81 anzuzapfen, ist es auch möglich, eine Unsymmetrie dadurch herbeizuführen, daß ihnen mit Hilfe der Kontakte 7°z bzw. 8"' ohinsche Widerstände 96 bzw. 97 parallel geschaltet werden. Soweit diese Schaltung von der iii Fig. 15 gezeigten Schaltung abweicht, ist sie in Fig. 16 dargestellt. Die Vorgänge sind hierbei die gleichen, wie sie mit Bezug auf die Fig. 15 bereits beschrieben sind.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Synchronisieren von Gebern und Empfängern in Grob-Feinübertragungssystemen, die der Einstellung eines vorzugsweise schweren Gegenstandes dienen, unter Verwendung eines Wechselrichters, dadurch gekennzeichnet. daii die zum Synchronisieren erforderliche Fehlerspannung für die Steuerung des Einstellmotors durch Schaffung einer U nsy-mmetrie der Spannungen in dem Wechselrichter erzeugt wird, der während des Svnchronisiervorganges nur von der mit dem einzustellenden Gegenstand gekuppelten Tachometermaschine gespeist wird.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der Grad der Unsvmmetrie und damit die Synchronisierdrehzalil des Einstellmotors mittels eines aus einer ÄVechselstromquellegespeisten Spannungsteilers einstellbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2 unter Verwendung eines aus Trockengleichrichtersäulen aufgebauten Wechselrichters, dadurch gekennzeichnet, daß zu j e einem Gleichrichter einer Säule oder nur einem Teil der Säulen des Wechselrichters ein ohmscher Widerstand parallel geschaltet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau der Schaltung hinsichtlich der Widerstände symmetrisch vorgenommen und jeweils einem Gleichrichter einer Gleichrichtersäule ein Widerstand zugeordnet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nur einem Teil der Gleichrichtersäulen des Wechselrichters ein Widerstand zugeordnet ist.
  6. 6. Einrichtung nach einem öder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelschaltung der Widerstände und gegebenenfalls die Anschaltung des Spannungsteilers in Abhängigkeit von zwei vom Grobempfänger geschalteten Relais (Fig. 2 und 3) erfolgt.
  7. 7. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche :L> bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelschaltung der Widerstände nur in Abhängigkeit von einem vom Grobempfänger geschalteten Relais (Fig.4) erfolgt. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteiler j e nasch der geforderten Synchronisierrichtung von ` einem Transformator (49, 50, 51) in Abhängigkeit von einem Sahaltwark (5, 6, 57) eine Wechselspannung von gleichem Scheitelwert, aber entgegengesetzter Richtung erhält. g.
  9. Einrichtung nach Anspruch :2 unter Verwendung eines aus Trockengleichriahtersäulen aufgebauten Wechselrichters, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerspannung für die beiden Gleichrichter einer Säule verschieden groß ist. to.
  10. Einrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der Erregerspannung an die Gleichrichter in Abhängigkeit von zwei vom Grobempfänger geschalteten Relais erfolgt. r r.
  11. Einrichtung nach den Ansprüchen 2, 7 und 8 unter Verwendung eines aus zwei gegeneinandergeschalteten Verstärkersystemen (Elektronenrohren) aufgebauten Wechselrichters, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerspannung für die beiden Verstärkersysteme verschieden groß ist.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch r r, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorhandensein einer Gleichspannung diese Spannung der Wechselstromerregung im Gitterkreis der Verätärkersysteme derart überlagert `wird, daß die an dem Gitter des einen Rohres liegende niedrigere Wechselspannung erhöht und die an dem Gitter des anderen Rohres liegende höhere Wechselspannung erniedrigt wird.
  13. 13. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch z unter Verwendung eines aus zwei gegeneinandergeschalteten Verstärkersystemen (Elektronenrohren) aufgebauten Wechselrichters, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Primärwicklungen eines Ausgangstransformators von den vom Grobempfänger betätigten Relais durch Einschalten von Anzapfungen unsymmetrisch gemacht werden.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß -beim Vorhandensein einer Gleichspannung die eine Hälfte dieser Spannung zur Erhöhung der an dem Gitter des einen Rohres liegenden Wechselspannung, die andere Hälfte dieser Spannung zur Erniedrigung der an dem Gitter des anderen Rohres liegenden Wechselspannung dient.
  15. 15. Einrichtung nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, d,aß die Unsymmetrie der Primärwiicklungen des Ausgangstransformators durch Paral1eIsiahalbung von ohrnmsch@en Widierständen zu dien Primärwicklungen erhalten wird.
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