DE767960C - Einrichtung zur motorischen Einstellung eines Gegenstandes - Google Patents

Einrichtung zur motorischen Einstellung eines Gegenstandes

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DE767960C
DE767960C DES137010D DES0137010D DE767960C DE 767960 C DE767960 C DE 767960C DE S137010 D DES137010 D DE S137010D DE S0137010 D DES0137010 D DE S0137010D DE 767960 C DE767960 C DE 767960C
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DE
Germany
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voltage
generator
armature
control
motor
Prior art date
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Expired
Application number
DES137010D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Dipl-Ing Kogelschatz
Erich Pergande
Karl Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens APP und Maschinen GmbH filed Critical Siemens APP und Maschinen GmbH
Priority to DES137010D priority Critical patent/DE767960C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE767960C publication Critical patent/DE767960C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G05—CONTROLLING; REGULATING
    • G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00—Control of position or direction
    • G05D3/12—Control of position or direction using feedback
    • G05D3/121—Control of position or direction using feedback using synchromachines (selsyns)
    • G05D3/122—Control of position or direction using feedback using synchromachines (selsyns) without modulation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung zur motorischen Einstellung eines Gegenstandes Zur motorischen Einstellung eines Gegenstandes ist es bereits bekannt, den Einstellmotor und einen Generator mit dem Netz nach dem Prinzip der ' Zu- und Gegenschaltung zu verbinden. Wirkt dabei der Generator mit voller Ankerspannung der Netzspannung entgegen, so hat der Einstellmotor die Ankerspannung Null. Die Netzspannung liegt dann am Einstellmotor, wenn die Generatorspannung Null geworden ist und eine höhere Spannung, wenn sich Netz- und Generatorspannung addieren. Das Feld des Generators muß dabei beim Regelvorgang in gleicher Drehrichtung bis zur halben Nenndrehzahl in der einen und danach bis zur vollen Nenndrehzahl in der anderen Richtung erregt werden. Bei der bisher üblichen Anordnung der Zu-und Gegenschaltung erfolgte die Umpolung des Generatorfeldes in einem Kontroller, was naturgemäß für Steuerzwecke, insbesondere für Fernsteuerzwecke, nicht brauchbar ist.
  • Die Zu- und Gegenschaltung ist auch bereits bei elektrischen Fahrzeugantrieben bekanntgeworden. Auch hierbei bereitet die Umschaltung des Generatorfeldes durch einen Kontroller keine Schwierigkeiten. Beim Wechseln der Fahrtrichtung muß hierbei aber außerdem noch das Feld des Antriebsmotors unter voller Spannung umgeschaltet @verden. Diese 'Maßnahme ist an sich nicht nur unangenehm, sondern erfordert auch noch einen zusätzlichen Aufwand.
  • Bei Steuerungen, insbesondere bei Fernsteuerungen, bei denen ein Gegenstand entsprechend einer nach Größe und Richtung vorgegebenen Bewegung eingestellt werden soll, wird der Einstellmotor meist von mehreren als Spannungen vorhandenen Steuergrößen beeinflußt, die z. B. dem Wegfehler zwischen vorgegebener und nachgebildeter Bewegung, der Geschwindigkeit der vorgegebenen oder der nachgebildeten Bewegung, der Geschwindigkeitsdifferenz zwischen vorgegebener und nachgebildeter Be-,vegung, der Beschleunigung der vorgegebenen Bewegung od. dgl. proportional sind. Die beim Vorhandensein eines Stellungsunterschiedes, z. B. zwischen einem Geber und einem Empfänger eines Synchronübertragungssystems, auftretende sogenannte Wegfehlerspannung ist als Z%rechselspannung vorhanden. Der drehbare Teil des Empfängers ist dabei mit dem einzustellenden Gegenstand gekuppelt. Geber und Empfänger können hierbei als Ringfeldbrückensystem ausgebildet sein. Der Geber kann aber auch z. B. aus einem Polschuhsy stem bestehen. Auf dem Ständer des R.ingfeldbrückenempfängers befindet sich dabei eine symmetrisch verteilte Vierphasenwicklung, welche an zwei diametral gelegenen Punkten erregt werden kann, während sich auf seinem Läufer eine Dreiphasemvicklung befindet. Diese Dreiphasenwicklung steht mit einer ebensolchen Läuferwicklung des Gebers in Verbindung. Bei der Synchronstellung der beiden Läufer sind die Spannungen der vier Ständerwicklungsphasen gleich groß, und die an den, Brückenpunkten abzunehmende Fehlerspannung ist gleich Null. Bei einer Verstellung des Geberläufers tritt eine Feldverschiebung im Ständer des Empfängers auf, die die vier Spannungen unterschiedlich macht und die Differenz der Spannungen, von je zwei gegeuüberl.iegenden Brückenzweigen als Fehlerspannung abgibt, deren Größe abhängig ist von der Größe der Verstellung des Läufers des Gebers gegenüber dem Läufer des Empfängers.
  • Die veränderliche Wechselspannung kann aber auch z. B. einem Drehtransformator entnommen sein, deren drehbarer Teil mit der Präzessionsachse eines Kreisels verbunden ist. Beim Auftreten einer Präzessionsbewegung entsteht also auch in diesem Falle eine Art Fehlerspannung, deren Größe abhängig ist von der Größe der Auslenkung.
  • Dieser als Wechselspannung vorhandenen Steuergröße können noch . weitere Steuergrößere überlagert werden, :deren Größe z. B. proportional ist der Gesch@vindigkeit, mit der die Änderung des Wegfehlers stattfindet. Wird die weitere Steuergröße in Form einer Gleichspannung erhalten, so muß sie zuvor wechselgerichtet werden. Die den verschiedenen Steuergrößen entsprechenden Spannungskomponenten bilden dann zusammen eine Steuerwechselspannung. Diese Steuergröße ist aber in den meisten Fällen zu gering, um einen -Motor unmittelbar zu beeinflussen.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung zur motorischen. Einstellung eines Gegenstandes unter Verwendung der Zu- und Gegenschaltung einer Gene.ratorspannung zu einer Netzspannung und entsprechend einer gegebenenfalls aus mehreren Komponenten bestehenden, der Größe und Richtung einer veränderlichen umkehrbaren Bewegung proportionalen Steuerwechselspannung, bei der die Größe dieser Steuerwechselspannung über den Zu- und Gegenschaltungsgenerator auf den Anker und die Richtung dieser Steuer-,vechselspannung über eine Schaltung aus gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsgefäßen auf das Feld des Einstellmotors zur Einwirkung gebracht wird. Die absolute Größe der gleichgerichteten Steuerwechselspannüng überlagert sich der Erregung eines Vorgenerators, dessen Spannung zur Erregung des Generators dient, in dessen Ankerkreis der Anker des Einstellmotors liegt. Die phasenrichtig gleichgerichtete Steuerwechselspannung wird weiterhin über eine Kippvorrichtung (Kippschalter, polarisiertes Relais od. dgl.) einer aus gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsgefäßen bestehenden Schaltung zugeführt, die entsprechend der vorgegebenen Richtung der Steuerwechselspannung mittels der Entladungsgefäße eine Feldumschaltung des Einstellmotors bewirkt. Die Umschaltung erfolgt dabei ohne Ausübung eines Stoßes auf die Steuerung in dem Augenblick, in dem die Spannung am Einstellmotor gleich Null oder doch unbedeutend klein ist.
  • In der Zeichnung isst ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt. Mit z ist der Anker, mit -2 die Feldwicklung eines einen vorzugsweise schweren Gegenstand (Waffe, Scheinwerfer od. dgl.) einstellenden Motors bezeichnet. Im Ankerkreise des Einstellmotors i, 2 liegt der Anker 3 eines Generators. Die Feldwicklung 4. dieses Generators wird von einem Vorgenerator gespeist, dessen Anker mit 5 und dessen Erregerwicklung mit 6 bezeichnet ist. Die Größe der Erregung der Wicklung 6 ist mit Hilfe eines Widerstandes 7 einstellbar. Generator 3, a. und `'orgenerator 5, 6 werden gemeinsam von einem 'Motor angetrieben, dessen Anker mit 8 und dessen Feldwicklung mit 9 bezeichnet ist. An Stelle eines Motors für beide Generatoren können auch getrennte Antriebsmotoren für jeden Generator vorgesehen sein. Die Klemmen des Gleichstromnetzes sind, mit io und ii bezeichnet.
  • An den Eingangsklemmen 12 und 13 einer Verstärkerach.altung 14, die z. B, eine normale@reieilektronenröhre enthält, liegt die gegebenenfalls aus mehreren Komponenten bestehende Steuerwechselspannung. Diese Steuerwechselspannung wird verstärkt und über einen im Ausgang der Verstä.rkerschaltttng 14 liegenden Transformator 15 einer in Graetz geschalteten Gleichrichteranordnung 16 zugeführt. Nach der Gleichrichtung hat die Steuerwechselspannung ihre Richtwirkung verloren, sie wird dann der Erregerspannung für die Feldwicklung 6 überlagert. Die Energie der Verstärkerschaltung 14, die gegebenenfalls auch aus einer Parallelschaltung mehrerer Röhren gleicher Type bestehen kann., wird einem Gleichstromnetz 17, i S entnommen, welches auch mit dem Gleichstromnetz io, ii identisch sein kann. An-die Stelle einer Verstärkerschaltung 14 kann auch eine aus gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsgefäßen bestehende Schaltung treten. Eine derartige Schaltung muß dann an ein Wechselstromnetz angeschlossen werden.
  • Anden Punkten 19 und 2o wird die Steuerwechselspannung abgegriffen und einer Schaltung 21 zugeführt, in der ebenfa11s ihre Gleichrichtung, hier aber phasenrichtig, erfolgt. An den Punkten i9 und 2o besitzt die Steuerwechselspannung noch ihre Richtwirkung. Die phasenrichtig gleichgerichtete Steuerwechselspannung wird einem Kippschalter 22 oder einem polarisierten Relais od. dgl. zugeführt. Mit dem Kippschalter 22 wird das -eine oder das andere gittergesteuerte, in einer Schaltung 23 untergebrachte Gas-oder Dampfentladungsgefäß betätigt. Die Speisung der Schaltung 23 erfolgt aus einem Wechselstromnetz 24. Durch die Betätigung eines der Entladungsgefäße findet eine Umschaltung der Feldwicklung 2 entsprechend der durch die Steuerwechselspannung vorgegebenen Richtung statt. Der Kippschalter 22 ist so beschaffen, daß die Umschaltung bei kleinster Spannung erfolgt, jedoch darf bei der Steuerspannung Null noch keine Umschaltung stattfinden. Reicht die Größe der Steuerspannung zur- Betätigung des Kippschalters, 22 nicht aus, so ist sie durch einen gestrichelt eingezeichneten Verstärker 25 zu verstärken.
  • Die Einstellung der Entladungsgefäße kann dabei so erfolgen, daß sie bei ihrem Ansprechen: voll zur Aussteuerung gelangen. In manchen Fällen kann es auch zweckmäßig sein, sie zusätzlich noch in Abhängigkeit von der Stromaufnahme des Einstellmotors i, a zu beeinflussen. Zu diesem Zweck ist in dem Ankerstromkreis von Einstellmotor und Generator ein Widerstand 26 vorgesehen, an. dem eine der Belastung proportionale Spannung abgegriffen und zusätzlich den; Gittern der in der Schaltung 23 vorhandenen Entladungsgefäße zugeführt wird.
  • Es sei jetzt die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung betrachtet, und zwar unter der Voraussetzung, daß die an den Klemmen io und i i vorhandene Gleichspannung einen Wert von 22o V hat und die Steuerwechselspannung zunächst Null ist. Die Erregung des Vorgenerators 5, 6 ist so eingestellt, daß in Verbindung mit der Drehzahl des Motors 8, 9 seine Spannung i io V beträgt. Bei dieser Spannung ist der Generator 3, 4 gerade so, erregt, daß er eine Spannung von 22O V liefert, d. h. die Netzspannung gerade aufhebt. Dies hat zur Folge, daß die am Anker i des Einstellmotors liegende Spannung den Wert Null hat. Zu beachten ist noch, daß die Generatoren 3, 4 und 5, 6 so erregt werden, daß sie nicht im Sättigungsgebiet arbeiten.
  • Tritt nun an den Klemmen 12 und 13 eine Steuerwechselspannung auf, so wird die an der Feldwicklung 6 liegende Spannung erhöht. Diese Spannungserhöhung hat auch eine Erhöhung der Spannung des Ankers 5 und demzufolge auch eine Erniedrigung des Stromes zur Folge, der die Feldwicklung 4 durchfließt. Die am Anker 3 liegende Spannung nähert sich demzufolge dem Werte Null, und am Anker i liegt nunmehr eine Spannung von einer bestimmten Größe. Wird z. B. die Erregerwicklung 6 von einer Spannung gespeist, bei der der Anker 5 eine Spannung von 22o V abgibt, so wird die Spannung des Ankers 3 Null. Am Anker i des Einstellmotors liegt nunmehr die Netzspannung in Höhe von 22o V. Wird die an der Erregerwicklung 6 liegende Spannung noch größer, so addiert sich die Spannung des Generators 3, 4 zu der Netzspannung. Beii der größtmöglichen Steuerwechselspannung liefert der Anker 5 eine Spannung von 330 V. Bei dieser Erregerspannung nimmt die Spannung des Ankers 3 den Wert von + 220 V .an, und am Anker i des Einstellmotors liegt jetzt eine Spannung von 440 V.
  • Die eben beschriebene Wirkung der Steuerwechselspannung ist unabhängig von ihrer Richtung, denn nach der Gleichrichtersch.altung 16 hat sie ihren Richtungssinn verloren. Die Drehrichtung des Einstellmotors wird vielmehr bestimmt durch die Richtung des Feldes 2. Die Umpolung der Feldwicklung 2, erfolgt dabei in Abhängigkeit von der Kippvorrichtung 22 bei jedem Richtungswechsel der Steuerwechselspannung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einrichtung zur motorischen Einstellung eines Gegenstandes unter Ver-«-endung der Zu- und Gegenschaltung einer Generatorspannung zu einer Netzspannung und entsprechend einer gegebenenfalls aus mehreren Komponenten bestehenden, der Größe und Richtung einer veränderlichen umkehrbaren Bewegung proportionalen Steuerwechselspannung, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe dieser Steuerwechselspannung über den Zu- und Gegenspannungsgenerator auf den Anker und die Richtung dieser Steuerwechselspannung über eine Schaltung aus gittergesteuerten Gas- oder Dampfentladungsgefäßen auf das Feld des Einstellmotors zur Einwirkung gebracht wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die absolute Größe der gleichgerichteten Steuerwechselspannung sich der Erregung eines Vorgenerators überlagert, dessen Spannung zur Erregung des Generators dient, in dessen Ankerkreis der Anker des Einstellmotors liegt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die phasenrichtig gleichgerichtete Steuerwechselspannung über eine Kippvorrichtung einer aus gittergesteuerten Gas- oder Da_mpfcntladungsgefäßen bestehenden Schaltung zugeführt wird, die entsprechend der vorgegebenen Richtung der Steuert%-echselspannung mittels der Entladungsgefäße eine Feldumschaltung des Einstellmotors bewirkt. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die als Schaltorgan wirksamen Entladungsgefäße in Abhängigkeit von der Stromaufnahme des Einstellmotors zusätzlich beeinflußt werden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften -7r. 529 337, 5-1-a- 107; österreichische Patentschrift Nr. rot 494; britische Patentschrift Nr. 26 o49, 47:1705.
DES137010D 1939-05-11 1939-05-11 Einrichtung zur motorischen Einstellung eines Gegenstandes Expired DE767960C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183411B (de) * 1958-04-23 1964-12-10 Associated Electrical Ind Rugb Fernanzeigesystem fuer Winkelstellungen

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