DE73029C - Vorlegebremse für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Vorlegebremse für Eisenbahnfahrzeuge

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DE73029C
DE73029C DENDAT73029D DE73029DA DE73029C DE 73029 C DE73029 C DE 73029C DE NDAT73029 D DENDAT73029 D DE NDAT73029D DE 73029D A DE73029D A DE 73029DA DE 73029 C DE73029 C DE 73029C
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Germany
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brake
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Application number
DENDAT73029D
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English (en)
Original Assignee
H. BÜSSING in Braunschweig
Publication of DE73029C publication Critical patent/DE73029C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/02Track brakes or retarding apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Bei den bisher gebräuchlichen^Bremsschuhen für den Verschubdienst auf Bahnhöfen ist die Wirkung die, dafs ein Rad des aufzuhaltenden Wagens auf den auf die Schiene gelegten Schuh aufläuft und diesen unter Aufhören der eigenen Drehung mitnimmt, wobei durch die Reibung zwischen Schuh und Schiene die lebendige Kraft des Fahrzeuges vernichtet werden soll.
Mit der vorliegenden Erfindung, ihrer Besonderheit entsprechend »Vorlegebremseκ genannt, soll dagegen die Wirkung hervorgebracht werden, dafs der auf die Schiene gelegte Schuh das auffahrende Rad in derselben Weise bremst, wie es die vom Wagen aus bedienten Bremsen thun, dafs also ein Bremsklotz durch eine äufsere Kraft gegen das auf der Schiene rollende Rad geprefst und die Reibung zwischen Rad und Bremsklotz zur Vernichtung der lebendigen Kraft des Wagens ausgenutzt wird.
Zu diesem Zwecke ist die ansteigende Spitze des Schuhes, die sogen. Zunge, kurz gehalten, sb dafs das zu bremsende Rad über sie hinwegfährt und dann auf der Schiene weiter rollt. Dabei trifft das Rad einen Bremsklotz, dessen Lagertheile fest mit der Zunge verbunden sind, so dafs das Rad den Schuh mitnimmt, indem es auf der Fahrschiene zwischen Zunge und Bremsklotz weiter rollt. Wird nun der Bremsklotz an das Rad angeprefst, so legt sich die Zunge hinten fest gegen das Rad an und bildet so das Widerlager für den Bremsklotz.
Der Bremsklotz kann nun durch Feder, Hebel u. s. w. angeprefst werden.
. Die Fig. 1 bis 4 zeigen eine Ausführungsform, bei der das Rad beim Ueberfahren der Zunge eine Feder spannt, die den Bremsklotz gegen das Rad drückt. Der Bremsklotz α ist um einen kleinen Winkel auf dem Bolzen b drehbar, der zugleich eine auf der Schiene aufruhende Rolle c trägt und in einer Gabel d gelagert ist. Mit der Gabel d ist ein Rohr f verbunden, das die Feder e trägt und seine Führung in den Querstücken g und g1 erhält. Die Feder liegt zwischen einem Bund des Rohres und dem Querstück gl; Winkeleisen i i1 verbinden die beiden Querstücke und sichern die Lage des Schuhes auf der Schiene. Das aufserhalb des Geleises befindliche Winkeleisen i ist verlängert und nimmt die Zunge h auf, so dafs dadurch eine feste Verbindung zwischen der Stützfläche gx der Feder und der Zunge hergestellt ist. Ein Handgriff k erleichtert das Tragen der Bremse.
Der Arbeitsgang ist folgender: Das Rad des aufzuhaltenden Wagens rollt über die Zunge h hinweg wieder auf die Schiene, trifft die Bremsbacke α und schiebt sie vorwärts, wobei die Feder e gespannt wird. Die Zunge h nimmt den Druck der gespannten Feder auf, und während das Rad auf der Schiene weiter rollt und die Vorlegebremse mitnimmt, wird der durch den Druck der Feder angeprefste Bremsklotz a allmälig die lebendige Kraft des Fahrzeuges vermindern.
Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen die Vorrichtung in entspanntem Zustande, wie sie dem Wagen entgegen auf die Schiene aufgelegt wird.
Eine zweite Ausführungsform, bei der der Bremsklotz durch einen Hebel angedrückt wird, ist in den Fig. 5 bis 7 dargestellt.
Hier ist der Bremsklotz a an einem seitlich aus dem Geleise herausragenden Hebel d um einen Bolzen e drehbar gelagert. Der Hebel schwingt um einen Bolzen b, der zugleich die Rolle c trägt, die die Reibung zwischen Schuh und Schiene vermindern soll. Die Lagerung g des Bolzens b ist durch ein Winkeleisen i fest mit der Zunge h verbunden.
Der Arbeitsgang ist hier der folgende: Der Schuh wird vor dem aufzuhaltenden Wagen so auf die Schiene gelegt, dafs der Hebel neben dem Geleise herausragt und von dem Bremser gehalten wird. Das zu bremsende Rad rollt über die Zunge hinweg gegen den Bremsklotz und nimmt den ganzen Schuh mit, während der den Hebel haltende Mann nebenher geht. Will er den Wagen zum Stehen bringen, so zieht er den Hebel in der Pfeilrichtung an, dabei legt sich die Zunge hinten fest gegen das Rad an und bildet dort das Widerlager, so dafs der Bremsschub mit grofser Kraft gegen das Rad gedruckt werden kann. Mit dieser Vorrichtung ist es also möglich, den Wagen an einer ganz bestimmten Stelle anzuhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorlegebremse für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs, nachdem das zu bremsende Rad eine Zunge (h) überfahren hat, die Bremswirkung von einer äufseren Kraft (Feder e, Menschenkraft etc.) durch Andrücken eines Bremsklotzes α gegen das auf der Fahrschiene weiter rollende Rad hervorgebracht wird, wobei die überfahrene Ziunge (h) vermöge ihrer festen Verbindung mit den Lagertheilen des Bremsklotzes das Widerlager bildet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT73029D Vorlegebremse für Eisenbahnfahrzeuge Expired - Lifetime DE73029C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763265C (de) * 1943-06-09 1954-06-28 Borsig Lokomotiv Werke G M B H Doppelhemmschuh

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