DE77309C - Vorlegebremse für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Vorlegebremse für Eisenbahnfahrzeuge

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DE77309C
DE77309C DENDAT77309D DE77309DA DE77309C DE 77309 C DE77309 C DE 77309C DE NDAT77309 D DENDAT77309 D DE NDAT77309D DE 77309D A DE77309D A DE 77309DA DE 77309 C DE77309 C DE 77309C
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Germany
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brake
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DENDAT77309D
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H. BÜSSING, Braunschweig
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/02Track brakes or retarding apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
H. BUSSING in BRAUNSCHWEIG. Vorlegebremse für Eisenbahnfahrzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1893 ab. Längste Dauer: 31. December 1907.
Bei der durch Patent Nr. 73029 geschützten Vorlegebremse für Eisenbahnfahrzeuge besteht der Erfindungsgedanke darin., dafs das auf der Schiene weiterrollende Rad durch Andrücken des Bremsklotzes mittelst einer von aufsen kommenden Kraft gebremst wird, wobei eine Zunge als Widerlager dient, über die das Rad hinweggerollt ist.
Eine andere Ausführungsform desselben Erfindungsgedankens ist in beiliegender Zeichnung, Fig. ι bis 9, dargestellt. Bei ihr ist nicht.mehr erforderlich, dafs das mit einem Bremsklotz zusammenwirkende Widerlager von dem zu bremsenden Rade überfahren wird, sondern es ist mit dem Bremsklotz so. verbunden, dafs es nachträglich hinter das Rad gebracht wird, worauf das Bremsen ganz wie bisher erfolgt.
Die Fig. 1 bis 4 stellen eine Construction dar, bei welcher die Zunge in waagrechtem Sinne hinter das Rad eingeschwenkt wird. Der Bremsklotz α ist um Bolzen b drehbar, der zugleich die auf der Schiene aufruhende Rolle c trägt und in einem auf der Schiene geführten Schuh g gelagert ist. Der Schuh g enthält aufserdem den Drehzapfen m des Handhebels d, der durch Zapfen η in curvenförmigem Schlitz 0 das die Zunge h tragende Glied i bewegt, wobei i am Schuh g noch durch einen Zapfen ρ und durch einen zweiten Schlitz an Zapfen / geführt wird. Beim Umlegen des Handhebels durch den Arbeiter wird zunächst Zunge h hinter das Rad gebracht, bei weiterer Drehung werden Bremsbacke und Zunge einander genähert.
Die Fig. 5 bis 9 zeigen eine Construction, bei der die Zunge durch Drehung um eine waagrechte Achse parallel zur Schiene hinter das Rad gebracht wird. Der Schuh g, in dem wieder Bremsklotz α und Handhebel d gelagert sind, besitzt Führungen m I für das Rohr i, das am Ende die Zunge h trägt. Das Rohr wird durch das zwischen Bunde r r greifende gabelförmige Ende des Handhebels d verschoben, wobei im-Anfang der Bewegung eine Drehung des Rohres eintritt, indem ein Stift η an der Führung m in einem Bogenschlitz 0 des Rohres wirkt. Dadurch wird die Zunge hinter dem Rad umgeklappt, bei weiterem Umlegen des Handhebels werden Zunge und Bremsklotz einander wieder genähert.
Der Arbeitsgang ist bei beiden Ausführungsformen genau derselbe wie beim Haupt-Patent Nr. 73029, nur dafs das zu bremsende Rad nicht über die Zunge hinwegrollt, sondern die Zange von dem Arbeiter durch Umlegen des Handhebels hinter das Rad eingeschwenkt wird, bevor er durch weitere Drehung des Hebels die Bremswirkung auf das Rad ausübt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch das Patent Nr. 73029 geschützten Vorlegebremse für Eisenbahnfahrzeuge, gekennzeichnet durch ein einschwenkbares Widerlager (h) als Ersatz für die als Widerlager dienende zu überfahrende Zunge (h) des Haupt-Patentes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSÜRÜCKEREI.
DENDAT77309D Vorlegebremse für Eisenbahnfahrzeuge Expired - Lifetime DE77309C (de)

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DE763265C (de) * 1943-06-09 1954-06-28 Borsig Lokomotiv Werke G M B H Doppelhemmschuh

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