DE124590C - - Google Patents

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DE124590C
DE124590C DENDAT124590D DE124590DA DE124590C DE 124590 C DE124590 C DE 124590C DE NDAT124590 D DENDAT124590 D DE NDAT124590D DE 124590D A DE124590D A DE 124590DA DE 124590 C DE124590 C DE 124590C
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
124590 KLASSE 35 a.
C. HOPPE in BERLIN. Fangvorrichtung für Förderanlagen.
Zusatz zum Patente 78280 vom 1. Mai 1894.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1901 ab. Längste Dauer: 30. April 1909.
Bei der Fangvorrichtung nach dem Patent 78280 werden die Bremskräfte durch zweiarmige Hebel C1 C2 auf nachstellbare Zug- und Druckstangen d{ do bezw. fx f.2 übertragen, deren elastische Verlängerungen bezw. Verr kürzungen den Widerlagern der Kniehebel b{ b.2 ein Nachgeben gestatten. Durch das Zusatz-Patent 102611 wurden alsdann die Bremskräfte vermittelst der zweiarmigen Hebel C1 C2 nicht mehr auf die Zugstangen d und Druckstangen/, welche mitsainmt ihren Widerlagern in Fortfall kamen, sondern durch Kniehebelpaare 77J1 m.2 auf Federpaare F übertragen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nunmehr die denkbar möglichste Vereinfachung der Construction des Haupt-Patentes 78280 und des Zusatz - Patentes 102611, wodurch wiederum eine gröfsere Betriebssicherheit erreicht wird, weil mit dieser Einfachheit in der Gesammtconstruction auch das Gewicht geringer wird.
Dieser angegebene Zweck wird nunmehr dadurch erreicht, dafs bei der durch Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnungen schematisch dargestellten Fangvorrichtung nicht nur die Kniehebelpaare Wi1TW2 des Patentes 102611 sowie deren Widerlager bezw. zweiarmigen Hebel C1C2, sondern auch die Druckstangen^/j/g des Haupt-Patentes 78280 in Fortfall kommen.
An Stelle der Kniehebelpaare mx m.2 treten die Winkelhebel C1 C1 (bezw. C2 C2, letztere nicht dargestellt, da nur eine Hälfte der Fangvorrichtung gezeichnet ist).
Die auf die Bremsbacken ax a.2 einwirkenden Kniehebelpaare bx b.2 (Jb2 sind auf der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellt) von der durch die Zusätze 9635g und 102612 bekannten Construction sowie die Widerlager bezw. Stege E des Patentes 102611 und die Zugstangen dx dL bezw. d2 d.2 des Haupt-Patentes 78280 sind in vorliegender Construction beibehalten worden.
Die durch Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnungen schematisch dargestellte Wirkungsweise der vorliegenden Fangvorrichtung ist nun folgende:
Wenn beim Fahren ein Seilbruch eintritt oder die Verbindung des Seiles mit der Förderschale sich löst, werden die Fang- oder Bremsbacken ax a.2, die vorher auf den Sitzen ρ ruhten und dabei um ungefähr 1 5 mm von der Schachtleitung 5 zurückgezogen waren, paarweise durch die sogenannte Königsfeder mittels Hebelübersetzung und der Zugstange k so weit (um die Strecke t, Fig. 1) angehoben, dafs sie an der Schachtleitung 5 anliegen (Fig. 1). Da nun die als Excenter ausgebildeten Kniehebel bx bx so geformt sind, dafs der von denselben auf die Bremsbacken ax im Berührungspunkte 1 ausgeübte Druck mit der senkrechten zur Schachtleitung einen sehr kleinen Winkel bildet, so müssen durch die erzeugte Reibung zwischen der Leitung und den Backen diese letzteren
und damit auch die Kniehebel bx mit in die Höhe genommen werden (Fig. 2.)
Infolge der (in Bezug auf den Drehpunkt 2) excentrischen Ausbildung von bi mufs bei dieser Aufwärtsbewegung von ax und bx der Stützpunkt 2 von b1 zurückweichen und zwingt dadurch den Hebel C1, sich um den festen Punkt 3 des Steges oder Führungsstückes E zu drehen. Der auf E hierbei ausgeübte Druck wird von den beiden Zugstangen dY dx aufgenommen.
Auf den Winkelhebel C1 wirkt im Punkte 4 eine Spiralfeder f, die bei dem erwähnten Drehen von C1 zusammengedrückt wird.
Aus der Zeichnung ist es ersichtlich, dafs der in Richtung 1 - 2 wirkende Excenterdruck bezw. Druck von b1 in der ersten Stellung (Fig. 1) mit dem Hebelarme u und in der höchsten Stellung (Fig. 2) mit dem allmü'hlich gröfser gewordenen Hebelarm ν auf Drehen des Hebels C1 wirkt.
Da also die Federkraft f und der Hebelarm des Excenterdruckes zu gleicher Zeit allmählich gröfser werden, so läfst es sich durch richtige Bemessung der Feder erreichen, dafs der Druck auf die Schachtleitung annähernd constant bleibt und dafs die Fangvorrichtung infolge dessen unempfindlich wird gegen eine 10 min oder noch mehr betragende Abnutzung der Schachtleitungen.
Denn bei Abnutzung der Schachtleitung S wird der Punkt 1 (Berührungspunkt der Bremsbacken mit S bezw. mit den als Excenter ausgebildeten Kniehebeln ^1) mehr nach innen, der Punkt 2 des einen Hebelendes vom Winkelhebel C1 nach aufwärts und der Punkt 4 des anderen Hebelendes von C1 nach auswärts rücken. Durch diese Aufwärtsbewegung des Punktes 2 wird die Projection ν des Hebelarmes 2-3 des Excenterdruckes entsprechend der Abnutzung kleiner, und ebenso nimmt proportional der Federdruck ab, weil die Spannung der Feder mit dem Auswärtsrücken des Punktes 4 abnimmt; denn die Projection des Hebelarmes 3-4 des Federdruckes bleibt, bedingt durch die Lage des Hebelarmes 3-4 zur Kraftrichtung der Feder f, annähernd constant.
Demnach bleibt der Druck auf die Schachtleitung annähernd constant und die Fangvorrichtung unempfindlich gegen eine ziemlich bedeutende Abnutzung der Schachtleitung S.
Die Fig. 3, 3 a und 3 b veranschaulichen die Anordnung der Fangorgane neben einander und ist besonders im Grundrifs (Fig. 3 b) die Lage der Theile b, C, E und d zu einander ersichtlich. Fig. 3 b stellt ein Viertel der symmetrisch angeordneten Fangvorrichtung dar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der Fangvorrichtung für Förderanlagen nach Patent 78280 und 102611, dadurch gekennzeichnet, dafs an Stelle der Kniehebelpaare (mx m2) des Patentes 102611 unter Beibehaltung der auf die Bremsbacken (ax a.,J einwirkenden Kniehebelpaare (bx b%) die in Verbindung mit den Spiralfedern (f) stehenden Winkelhebelpaare (C1 C2) treten, während die Druckstangen (fx f.2) und zweiarmigen Hebel (C1 c2) des Haupt-Patentes 78280 in Fortfall kommen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9617402B2 (en) 2011-10-28 2017-04-11 Basf Se Process for preparing polyisocyanates which are flocculation-stable in solvents from (cyclo)aliphatic diisocyanates
WO2018065343A1 (de) 2016-10-07 2018-04-12 Basf Se Verfahren zur herstellung von in lösungsmitteln flockulationsstabilen polyisocyanaten von (cyclo)aliphatischen diisocyanaten.
WO2019057540A1 (de) 2017-09-20 2019-03-28 Basf Se Verfahren zur herstellung von in lösungsmitteln flockulationsstabilen polyisocyanaten von (cyclo)aliphatischen diisocyanaten

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US11807709B2 (en) 2016-10-07 2023-11-07 Basf Se Method for producing polyisocyanates of (cyclo)aliphatic diisocyanates which are flocculation-stable in solvents
WO2019057540A1 (de) 2017-09-20 2019-03-28 Basf Se Verfahren zur herstellung von in lösungsmitteln flockulationsstabilen polyisocyanaten von (cyclo)aliphatischen diisocyanaten
US11542356B2 (en) 2017-09-20 2023-01-03 Basf Se Method for producing polyisocyanates of (cyclo)aliphatic diisocyanates which are flocculation-stable in solvents

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