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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektronische Einrichtungen,
zum Beispiel Flachbildschirme, sowie weitere Arten elektronischer,
großflächiger Einrichtungen
mit einem Dünnschicht-Schaltkreiselement.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf Verfahren zur
Herstellung einer solchen elektronischen Einrichtung.
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Es
besteht zurzeit ein großes
Interesse, Dünnschichtschaltungen
mit Dünnschichttransistoren
(im Folgenden als „TFTs" bezeichnet) und/oder
anderen Halbleiterschaltungselementen auf Glas und auf weiteren kostengünstigen
Isoliersubstraten für
elektronische Großflächenanwendungen
zu entwickeln. Solche, mit amorphen oder polykristallinen Halbleiterschichten
hergestellte TFTs können
die Schaltelemente in einer Zellenmatrix, zum Beispiel in einem
Flachbildschirm, wie in US-Patent US-A-5 130 829 beschrieben, und/oder
in integrierten Ansteuerungsschaltungen für solche Zellenmatrizes bilden.
Dünnschichtdioden
(im Folgenden als „TFDs" bezeichnet) in Form
von nicht linearen Schaltelementen können an Stelle von TFTs für die Zellenmatrix einer
Anzeigeeinrichtung, zum Beispiel wie in der bekannt gemachten Europäischen Patentanmeldung
EP-A-0 649 048 beschrieben, verwendet werden. US-Patent US-A-5 272
370 beschreibt ein Beispiel einer anderen Art einer elektronischen
Großflächeneinrichtung
mit einer Matrix von Dünnschichtschaltelementen,
in diesem Fall einem Dünnschicht-ROM-Speicher,
welcher verschiedene Arten TFDs mit unterschiedlichen Leitungscharakteristiken
aufweist, um den Informationsgehalt der ROM-Matrix zu bestimmen.
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Bei
der Entwicklung und Herstellung von elektronischen Großflächeneinrichtungen
wird erkannt, dass die Leistung der Einrichtung entscheidend von
der Qualität
des elektrischen Kontakts zwischen einer Elektrode und einer leitenden
Schicht eines Dünnschichtschaltelements
abhängen
kann. Es besteht die Notwendigkeit, Kontakte guter Qualität reproduzierbar
und folglich gleichmäßig vorsehen
zu können.
Es sind verschiedene Materialien für die Elektroden und leitenden
Schichten, wie zum Beispiel in US-A-5 130 829, EP-A-0 649 048 und
US-A-5 272 370 offenbart, bekannt. In den meisten Fällen ist
die aktive Fläche
eines Dünnschichtschaltelements
durch eine leitende Halbleiterschicht, meist aus Silicium in amorpher
oder mikrokristalliner oder aber polykristalliner Form oder aus einer
siliciumreichen Siliciumverbindung, dargestellt. Die Bereiche auf
Siliciumbasis können
von Elektroden, zum Beispiel aus Chrom, Wolfram, Zink, Titan, Nickel,
Molybdän,
Aluminium und Indiumzinnoxid (ITO), kontaktiert werden. Diese Elektroden
können
selbst von einer leitenden Schicht (zum Beispiel aus Aluminium,
Wolfram, Molybdän
oder ITO), welche eine Struktur aus Verbindungsleiterbahnen zwischen
diesen Schaltelementen bildet, kontaktiert werden. In den meisten
Fällen
ist es wünschenswert,
dass die Elektrode zu dem Halbleiter und zu der Verbindungsleiterbahn
einen ohmschen Kontakt mit geringem Widerstand herstellt, obgleich
in einigen Fällen
Bedarf nach einer Schottky-Barriere guter Qualität besteht.
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Das
Konferenzpapier „An
Ohmic Contact Formation Method for Fabricating α-Si TFTs on Large Size Substrates" von Yukawa et al,
veröffentlicht
in Proceedings of the 9th International
Display Research Conference, 16.-18. Oktober 1989, Kyoto, Japan,
Japan Display'89,
Seiten 506-509, beschreibt frühere
Schwierigkeiten, gleichmäßige, widerstandsarme
Kontakte zwischen der unteren Drain- und Sourceelektrode und der Siliciumschicht
eines Top-Gate-TFTs herzustellen. Diese Schwierigkeiten resultierten
darin, dass die meisten Flachbildschirme trotz der vielen Vorteile
von Top-Gate-TFTs mit Bottom-Gate-TFTs
hergestellt werden. Das Konferenzpapier beschreibt das Vermeiden
dieser Schwierigkeiten durch Verwendung von ITO für die Source- und
Drainelektrode und durch Dotieren der Siliciumschicht mit Phosphor
von der ITO-Struktur der Source- und Drainelektrode. Somit wird
bei dem in dem Konferenzpapier beschriebenen Verfahren eine, auf
dem Bauelementsubstrat aufgebrachte ITO-Schicht geätzt, um
eine gewünschte
Struktur aus Pixelelektroden und Source- und Drainelektroden sowie
Leiterbahnen für
die TFTs vorzusehen, und diese ITO-Struktur wird dann einer RF-Glimmentladung
von PH3 (Phosphin) ausgesetzt. Aufgrund
dieser Phosphin-Plasma-Exponierung haftet ein Phosphordotand an
der Oberfläche
der ITO-Struktur, jedoch nicht signifikant an der SiO2-Oberflächenschicht
des zwischen der ITO-Struktur freiliegenden Substrats. Nach einer
optischen Ätzstufe
wird dann eine undotierte, amorphe Siliciumschicht aufgebracht,
um den Kanalbereich des TFTs vorzusehen. Während dieser Beschichtung werden
in der amorphen Siliciumschicht in Angrenzung an die ITO-Struktur
n*-Bereiche durch Phosphordiffusion von der Oberfläche des
ITOs ausgebildet. Diese Dotierung der Halbleiterschicht von der ITO-Source-
und Drainelektrode aus resultiert in einem qualitativ hochwertigen,
widerstandsarmen, ohmschen Kontakt für die Source- und Drainelektrode
des TFTs. Die Notwendigkeit des Aufbringens des Siliciummaterials auf
ITO schränkt
jedoch die Beschich tungsparameter, z.B. auf Beschichtungstemperaturen
von weniger als 250°C,
ein. Überdies
werden bei diesem Verfahren einige Ausgangsgaszusammensetzungen
mit einem, wie im Allgemeinen zur Siliciumbeschichtung verwendeten
Wasserstoffgasgehalt (zum Beispiel SiH4 mit
H2) vorzugsweise nicht verwendet, um unerwünschte Wechselwirkungen
mit dem ITO (zum Beispiel Wasserstoffreduzierung des ITOs) zu verhindern.
Bei Nichtberücksichtigung
dieser Einschränkungen
kann eine Oberflächenzersetzung
des ITOs auftreten, und die Qualität der Siliciumschicht kann
durch Störstellendiffusion
von dem ITO beeinträchtigt
werden.
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Ein
Top-Gate-TFT mit einer Source- und Drainelektrode aus ITO, und in
welchem dotierte Bereiche in der darüber liegenden Halbleiterschicht
auf ähnliche
Weise durch Diffusion von Phosphordotanden, die in dem ITO enthalten
sind, ausgebildet werden, ist in EP-B-0 221 361 beschrieben. In
diesem TFT ist die ITO-Source- und Drainelektrode ebenfalls mit
konisch auslaufenden Seitenwänden
ausgebildet.
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Die
Europäische
Patentanmeldung EP-A-0 556 891 offenbart einen Dünnschicht-Magnetkopf, welcher zur
Ermittlung von Magnetfeldern auf einem, sich entlang des Magnetkopfes
bewegenden Magnetband eingesetzt wird. Der Magnetkopf weist ein
Substrat und ein Magnetowiderstandselement auf, welches einen Abstand
zwischen zwei Flusspfaden überbrückt. Um
die Mehrschichtstruktur zu schützen,
ist ein Schutzblock vorgesehen, welcher einen Teil der Kopffläche bildet.
Auf der Kopffläche
ist eine elektrisch leitende Ummantelung vorgesehen, die zum Beispiel
aus Titancarbid, Titannitrid oder Chromnitrid gebildet wird.
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Der
Erfindung liegt gemäß Anspruch
1 und 9 als Aufgabe zugrunde, ein Elektrodenmaterial vorzusehen,
welches sich zur Ausbildung guter, elektrischer Kontakte zu Halbleiterschichten
und anderen, leitenden Schichten, die bei der Dünnschichtbearbeitung für elektronische,
großflächige Einrichtungen
verwendet werden, eignet, während
gleichzeitig die den Dünnschichtverfahrensparametern
auferlegten Beschränkungen
gelockert werden.
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Gemäß einem
Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist eine elektronische
Einrichtung mit einem Dünnschichtschaltelement
vorgesehen, welches eine Elektrode in direktem physikalischen Kontakt
mit einer leitenden Schicht aufweist, wobei die Elektrode eine Schicht
aus Chromnitrid zumindest in Angrenzung an eine Fläche der
leitenden Schicht aufweist, wobei die benachbarte Fläche der
leitenden Schicht ein Halbleitermaterial, zum Beispiel ein Material
auf Siliciumbasis, enthält.
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Die
vorliegende Erfindung basiert auf der Feststellung der Erfinder
der vorliegenden Erfindung, dass Chromnitrid überraschenderweise eine besonders
vorteilhafte Kombination aus Eigenschaften zum Einsatz als Elektrodenmaterial
von Dünnschichtschaltelementen
aufweist. Schichten aus kristallinem, amorphem Chromnitrid mit geringer
Dehnungsspannung, einem Stickstoffgehaltbereich und guter Schichtintegrität können bei niedriger
Temperatur, zum Beispiel bei Raumtemperatur, durch kostengünstige,
reaktive Zerstäubung
leicht und steuerbar aufgebracht werden. Chromnitridbearbeitung
ist mit allgemein üblichen
Dünnschichtschaltelement-Techniken
kompatibel. Die Chromnitridschichten können unter Einsetzen von Ätzmitteln,
welche in der Dünnschichttechnik
zur Ätzung
von Chrom, zum Beispiel bei kostengünstigen Nassätzverfahren
unter Verwendung von Ammonium-Cernitrat mit Salpetersäure und/oder
Chlorwasserstoffsäure
bereits verwendet werden, strukturiert werden. Die Chromnitridschichten
sind chemisch weniger reaktiv als Chrom selbst, ITO und viele andere
Elektrodenmaterialien. Sie weisen eine geringe Affinität zum Oxidwachstum,
jedoch eine relativ hohe Leitfähigkeit
auf, auf Grund welcher widerstandsarme Barriere-Grenzflächen zu
Halbleiterbereichen und/oder zu Metallleiterbahnen verhindert werden
können.
Eine Chromnitridschicht kann eine darunter liegende Schicht gegen
Wasserstoffreduktion schützen
und kann ebenfalls als effektive Barriere gegen Störstellendiffusion
wirken, wodurch Halbleiterbereiche gegen Indium oder andere Fremdatome
geschützt
werden. Somit kann die Chromnitridschicht eine darüber angeordnete
Halbleiterschicht während
der Beschichtung gegen Kontamination von einer darunter liegenden
Schichtstruktur, zum Beispiel aus ITO, Aluminium, Molybdän oder einem
anderen leitenden Material, schützen.
Des Weiteren kann eine Chromnitridschichtstruktur sogar eingesetzt
werden, um einen benachbarten Halbleiterbereich mit einem, den Leitfähigkeitstyp
festlegenden Dotierstoff, zum Beispiel unter Anwendung des zuvor
beschriebenen Plasmadotierungsverfahrens, zu dotieren. Unter geeigneten
Bedingungen, d.h. wenn die Chromnitridschicht einen sehr hohen Stickstoffgehalt
aufweist, kann der benachbarte Halbleiterbereich sogar mit, aus
der Chromnitridschicht selbst diffundiertem Stickstoff dotiert werden.
Dieses kann bei Silicium-Halbleiterschichten, bei denen Stickstoff
ein Donatordotierstoff ist, besonders zweckdienlich sein.
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Es
sei erwähnt,
dass die offen gelegte Japanische Patentanmeldung JP-A-06-275827 die Ausbildung einer
Elektrode aus einer Chromschicht offenbart, die mindestens ein Element
enthält,
welches aus der Gruppe, der Stickstoff, Kohlenstoff und Fluor angehören, ausgewählt wurde,
wobei sich der Elementgehalt über
die Schichtdicke verändert,
um in dem oberen Teil der Schicht eine schnellere Ätzrate als
in dem unteren Teil vorzusehen. Durch die Schichtzusammensetzung
kann die geätzte
Elektrode mit konisch auslaufenden Seiten versehen werden, so dass
sich diese dazu eignet, eine Bottom-Gate-Elektrode eines TFTs auf
einem Bauelementsubstrat zu bilden. Die konisch auslaufende Form
verbessert die Ummantelung der Gateelektrode durch eine Isolationsschicht,
welche das Gate-Dielektrikum
des TFTs vorsieht. Der aktive Kanalbereich des TFTs ist durch eine
Halbleiterschicht vorgesehen, welche auf dieser Isolationsschicht
aufgebracht wird und die Gateelektrode nicht kontaktiert. Im Falle
eines Stickstoffgehalts kann der obere Teil der Schicht, welcher
den Stickstoff enthält,
entfernt werden, bevor das nächste
Material (die Isolationsschicht) aufgebracht wird. JP-A-06-275827
offenbart weder die Verwendung von Chromnitrid als Teil einer Elektrode
in Situationen, auf welche sich die vorliegende Erfindung bezieht,
noch im Zusammenhang mit den gemäß der vorliegenden
Erfindung vorgesehenen Vorteilen.
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Bei
einer elektronischen Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
kann die Elektrode in ihrer gesamten Dicke oder zumindest in Angrenzung
an eine Fläche
der leitenden Schicht, mit welcher sie einen elektrischen Kontakt
bildet, aus Chromnitrid bestehen. Diese benachbarte Fläche der
leitenden Schicht kann im Allgemeinen ein Halbleitermaterial, wie
z.B. amorphes Silicium, mikrokristallines Silicium, polykristallines
Silicium oder eine amorphe, siliciumreiche Siliciumverbindung, enthalten.
Die Chromnitridschicht ist gut geeignet, um eine Bodenelektrode
zu bilden, welche dem nachfolgenden Aufbringen einer leitenden Halbleiterschicht und
nachfolgenden Bearbeitungsstufen standhalten kann, ohne die Halbleiterschicht
zu degenerieren. Es können
Beschichtungstemperaturen über
250°C (zum
Beispiel bis zu 300°C
oder mehr) verwendet werden. Somit kann die Elektrode, welche die
Schicht aus Chromnitrid aufweist, auf einem Substrat des Bauelements,
zwischen dem Substrat und einer darüber liegenden Fläche der
leitenden Halbleiterschicht, getragen werden.
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Die
Elektrode kann zwischen der benachbarten Fläche der leitenden Halbleiterschicht
und einer Fläche,
welche eine potentielle Störstellenquelle
darstellen kann, zum Beispiel auf der Substratoberfläche, vorgesehen
sein. Die Chromnitridschicht der Elektrode kann eine Störstellendiffusionsbarriere
vorsehen, welche die benachbarte Fläche der leitenden Halbleiterschicht
schützt.
Die potentiellen Fremdatome können
aus Indium aus einer ITO-Schicht bestehen. Somit kann das Chromnitrid
eine Barriere gegen Indiumdiffusion in den benachbarten Bereich
der Halbleiterschicht vorsehen. Dieser Geschichtspunkt ist insbe sondere
bei Flachbildschirmen und anderen großflächigen, elektronischen Einrichtungen,
bei welchen es wünschenswert
ist, eine ITO-Struktur (zum Beispiel als transparente Pixelelektrode)
mit einer Bodenelektrode eines Dünnschichttransistors
oder eines anderen Schaltelements zu verbinden, von Nutzen. Des
Weiteren kann die Chromnitridschicht als effektive Diffusionsbarriere
gegen das Eindringen von Wasserstoff während Halbleiter-CVD (chemischer Bedampfung)
aus einer Wasserstoff enthaltenden Gasquelle wirken; somit kann
eine Wasserstoffreduzierung von ITO verhindert werden, indem über dem
ITO eine Chromnitridbarriereschicht vorgesehen wird.
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Wie
bereits erwähnt,
kann die benachbarte Fläche
der leitenden Halbleiterschicht mit einer, den Leitfähigkeitstyp
bestimmenden Dotierungskonzentration, welche sich von der, das Chromnitrid
enthaltenden Elektrode erstreckt, dotiert werden. Die benachbarte
Fläche
der leitenden Halbleiterschicht kann zum Beispiel mit Bor oder Phosphor
oder einem anderen Dotierungsmittel von der Elektrode aus dotiert
werden. Dieses kann unter Anwendung des zuvor beschriebenen Plasmadotierungsverfahrens
durchgeführt
werden, um das Dotierungsmittel an der Oberfläche der Elektrode zu adsorbieren.
Somit hat es sich zum Beispiel gezeigt, dass Phosphor an einer Chromnitridschichtstruktur
auf einem, einem Phosphinplasma ausgesetzten Bauelementsubstrat
zufriedenstellend haftet, wohingegen die Anmelder feststellen, dass,
wenn eine Chromstruktur einem solchen Plasma ausgesetzt wird, keine
zureichende Adsorption von Phosphor an dem Chrom erfolgt, um als anschließende Diffusionsquelle
wirken zu können.
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Eine
solche, Chromnitrid enthaltende Elektrode in elektrischem Kontakt
mit einer leitenden Halbleiterschicht kann bei verschiedenen Dünnschichtschaltelementkonfigurationen
verwendet werden. Somit kann das Schaltelement zum Beispiel durch
einen Dünnschichttransistor
dargestellt sein, und bei der Elektrode kann es sich um eine Sourceelektrode,
eine Drainelektrode oder eine Gateelektrode des Transistors handeln.
Bei einer anderen Form kann das Schaltelement durch eine Dünnschichtdiode
dargestellt sein, welche Bereiche der leitenden Halbleiterschicht
aufweist, die mit Dotierungskonzentrationen vom entgegengesetzten
Leitfähigkeitstyp dotiert
sind, um eine PIN-Struktur vorzusehen, und eine Anoden- und/oder
Kathodenelektrode der Diode kann die Chromnitridschicht enthalten.
Bei einer weiteren Form kann das Schaltelement durch eine Dünnschichtdiode
dargestellt sein, bei deren leitender Halbleiterschicht es sich
um eine siliciumreiche, nicht stöchiometrische Siliciumverbindung
handelt, und die Anoden- und/oder Kathodenelektrode dieser Diode
kann eine Chromnitridschicht gemäß der vorliegenden
Erfindung aufweisen.
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Gemäß einem
zweiten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist eine elektronische
Einrichtung vorgesehen, welche einen Dünnschichttransistor mit einer
Gateelektrode, einer Sourceelektrode und einer Drainelektrode vorsieht,
dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Elektroden eine
Schicht aus Chromnitrid aufweist. Die vorliegende Erfindung ist
besonders vorteilhaft, um Probleme bei sogenannten „Top-Gate"-TFTs zu verhindern
und zu reduzieren. Bei einem Top-Gate-TFT befindet sich die Gateelektrode auf
einem Gate-Dielektrikum auf einer Oberseite einer Halbleiterschicht,
welche einen Kanalbereich des TFTs vorsieht.
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Die
vorliegende Erfindung kann vorteilhaft eingesetzt werden, um ein
bestimmtes Kontaktproblem bei dieser Gateelektrode des Top-Gate-TFTs
zu überwinden.
Diese Gateelektrode kann zumindest auf ihrer Oberseite aus Chromnitrid
bestehen, und eine Gate-Verbindungsleiterbahn kann diese Oberseite
der Gateelektrode an einem Fenster in einer Isolierschicht, welche
auf der Gateelektrode vorgesehen ist, elektrisch kontaktieren. Die
Anmelder stellen fest, dass bei Anordnungen nach dem Stand der Technik,
zum Beispiel mit einer Chrom-Gateelektrode, eine harte und unlösliche Oberflächenhaut
auf der Vorderseite der Gateelektrode, insbesondere, wenn die Isolierschicht
bei Temperaturen über
etwa 250°C
aufgebracht wird, gebildet wird. Besteht jedoch die Gateelektrode
zumindest auf ihrer Oberseite aus Chromnitrid, wird, offenbar auf
Grund der chemisch weniger reaktiven Art von Chromnitrid und dessen
geringer Affinität
zum Oxidwachstum, eine solche harte und unlösliche Oberflächenhaut
nicht gebildet. Somit kann durch Anwendung der vorliegenden Erfindung bei
der Gateelektrode eines Top-Gate-TFTs die Isolierschicht auf der
Gateelektrode Siliciumoxid enthalten und bei einer hohen Temperatur
aufgebracht werden, um sehr gute Isoliereigenschaften aufweisen
zu können.
Diese Isoliereigenschaften können
in anderen Bereichen der Einrichtung, dort, wo die Isolierschicht
zwischen zwei sich kreuzenden Leiterbahnen vorgesehen sein kann,
von Bedeutung sein.
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Die
Source und der Drain eines Top-Gate-TFTs können als obere oder als untere
Elektroden vorgesehen werden. Durch die chemisch weniger reaktive
Art von Chromnitrid kann die Elektrode dem nachfolgenden Aufbringen
der Halbleiterschicht und anschließenden Bearbeitungsstufen widerstehen.
Somit können
die Source- und die Drainelektrode Chromnitrid enthalten und zwischen
dem Substrat und darüber
liegenden Flächen
der Halbleiterschicht, welche von der Source- und der Drainelektrode
elektrisch kontaktiert werden, angeordnet sein. Aufgrund ihrer geringen
Affinität
zum Oxidwachstum können
diese Bodenelektroden aus Chromnitrid gute elektrische Kontakte
zu der Halbleiterschicht bilden. Somit ist es von Vorteil, dass
die Source- und die Drainelektrode zumindest dort aus Chromnitrid
bestehen, wo sie die darüber
liegenden Flächen
der Halbleiterschicht kontaktieren. Des Weiteren können diese
darüber
liegenden Flächen
der Halbleiterschicht mit einer, den Leitfähigkeitstyp bestimmenden Dotierungskonzentration
von der Source- und Drainelektrode aus dotiert werden.
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Die
chemische Reaktivität
und die Oxidwachstumsaffinität
von Chromnitrid verringern sich mit Zunahme des Stickstoffgehalts
des Chromnitrids. Vorteilhafterweise enthält die Schicht aus Chromnitrid,
zumindest über
einen Teil ihrer Dicke, mehr als 15 Atomprozent Stickstoff. In den
meisten Fällen
wird, zumindest über einen
Teil der Dicke der Schicht, ein wesentlich höherer Atomprozentgehalt, zum
Beispiel zwischen 30 und 50 Atomprozent, an Stickstoff bevorzugt.
Die Erfinder ziehen es vor, in Angrenzung an die Fläche des
elektrischen Kontakts einen hohen Stickstoffgehalt vorzusehen. Wird
das Chromnitrid durch Sputtern in einem Gasgemisch aus einem Inertgas
und Stickstoff aufgebracht, stellt der Stickstoffgehalt der Chromnitridschicht
eine Wirkungsweise des Stickstoffprozentgehalts in dem Gasgemisch
dar und ist ebenfalls von dem Druck des Gasgemischs abhängig. Die
Menge des auf der Chromnitridoberfläche ausgebildeten Oxids ist
eine Wirkungsweise des Stickstoffprozentgehalts der Chromnitridschicht.
Somit ist es zur Reduzierung der auf der Kontaktfläche vorhandenen
Oxidmenge von Vorteil, einen hohen, prozentualen Stickstoffgehalt
in der Chromnitridschicht auf der Oberfläche vorzusehen. Der gleiche
prozentuale Stickstoffgehalt kann über die Dicke der Schicht beibehalten werden,
oder die Schicht kann bei ihrem prozentualen Stickstoffgehalt eine
Variation aufweisen, wobei sich zum Beispiel der höchste Prozentgehalt
in Angrenzung an die Oberfläche
zeigt. Der Stickstoffgehalt kann sich über die Dicke der Elektrodenschicht
progressiv oder schrittweise verändern.
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Liegt
der N-Gehalt der Chromnitridschicht zwischen 45% und 50%, wird deren
Leitfähigkeit
im Vergleich zu einer Chromschicht um einen Faktor 2 reduziert.
Es ist daher von Vorteil, die Chromnitridelektrode auf den Kontaktbereich
zu begrenzen, obgleich das Chromnitrid ebenfalls kurze Leiterbahnlängen vorsehen kann.
Es ist jedoch vorzuziehen, lange Leiterbahnen eines leitfähigeren
Materials, zum Beispiel Aluminium oder Molybdän oder sogar ITO, vorzusehen.
Aluminium ist ein ausgezeichnetes Material für widerstandsarme Leiterbahnen,
weist jedoch potentielle Probleme im Hinblick auf Oberflächenoxidation,
Ausbildung von Ätzhügeln und
potentielle Kontamination einer darüber angeordneten Halbleiterschicht
auf. Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung bieten die Möglichkeit diese, bei Aluminium
auftretenden Probleme durch Verwenden einer Chromnitridschicht gemäß der Erfindung
zu überwinden
oder zu reduzieren. Es können
mehrere vorteilhafte Anordnungen des Chromnitrids verwendet werden.
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Somit
kann bei einer solchen Anordnung für eine widerstandsarme Verbindung
mit einer Source- oder Drainelektrode eines TFTs die Chromnitridschicht über einer
Leiterbahn für
die Source- oder Drainelektrode aufgebracht werden, wobei die Verbindungsleiterbahn
aus einem Material, zum Beispiel Aluminium, besteht, welches eine
höhere
Leitfähigkeit
als das Chromnitrid, mit dem es sich in elektrischem Kontakt befindet,
aufweist. Das Chromnitrid über
der Verbindungsleiterbahn kann Ätzhügelprobleme,
welche sich zum Beispiel bei Aluminium ergeben, verringern, und
es kann als Barriere gegen Diffusion von Aluminium und anderen Fremdatomen
von der Verbindungsleiterbahn in den TFT- (oder TFD-) Körper wirken.
Somit kann die Verbindungsleiterbahn, um das Auftreten eines Stufenüberdeckungsproblems
zu verhindern und unerwünschte
Wechselwirkungen mit dem TFT-Körper
zu minimieren, auf einer, zu einer Fläche, auf welcher der Transistor
auszubilden ist, versetzten Fläche
des Substrats vorgesehen werden, und die Chromnitridschicht kann
sich lateral von der Verbindungsleiterbahn zu dem Bereich des Transistors
erstrecken. Ähnliche
Anordnungen können
für eine widerstandsarme
Verbindung mit einer TFD-Dünnschichtdiode
verwendet werden.
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Bei
einem Top-Gate-TFT als Schaltelement kann, wenn (wie oben beschrieben)
die Gateelektrode zumindest auf ihrer Oberseite aus Chromnitrid
besteht, eine Isolierschicht, zum Beispiel aus Siliciumoxid, auf
der Gateelektrode aufgebracht und in der Isolierschicht ein Fenster
geätzt
werden, um zur Herstellung eines Kontakts mit einer widerstandsarmen
Gate-Verbindungsleiterbahn, zum Beispiel aus Aluminium, eine Oberseite der
Gateelektrode freizulegen.
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Gemäß einem
dritten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zur Herstellung einer elektronischen Einrichtung vorgesehen, die
ein Dünnschichtschaltelement
mit einer, sich in elektrischem Kontakt mit einer leitenden Schicht
befindlichen Elektrode aufweist, wonach die leitende Schicht auf
einer Oberseite der Elektrode aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektrode zumindest in Angrenzung an deren Oberseite eine
Schicht aus Chromnitrid aufweist.
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Ein
Verfahren dieser Art kann zum Vorteil des Herstellers von Einrichtungen,
bei welchen die das Chromnitrid enthaltende Elektrode als Bodenelektrode
einer Dünnschichtdiode
oder eines Dünnschichttransistors
eine Schicht auf Halbleiterbasis kon taktiert, angewandt werden.
Dieses ist insbesondere zur Herstellung von Top-Gate-TFTs von Vorteil.
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Somit
ist nach einem vierten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung
ein Verfahren zur Herstellung einer elektronischen Einrichtung mit
einem Dünnschichttransistor
vorgesehen, wonach die Source- und Drainelektrode auf einem Substrat
ausgebildet werden, eine Halbleiterschicht aufgebracht wird, um
einen Kanalbereich des Dünnschichttransistors
zwischen der Source- und der Drainelektrode vorzusehen, ein Gatedielektrikum
auf einer Oberseite der Halbleiterschicht aufgebracht und auf dem
Gatedielektrikum eine Gateelektrode ausgebildet wird, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine der Elektroden eine Schicht aus Chromnitrid aufweist.
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Damit
kann die Schicht aus Chromnitrid aufgebracht werden, um vor Aufbringen
der Halbleiterschicht zumindest einen oberen Teil der Source- und
Drainelektrode vorzusehen. Diese Schicht aus Chromnitrid kann in
Angrenzung an ihre Oberseite mit einem höheren Stickstoffgehalt aufgebracht
werden; danach werden die Source- und Drainelektrode durch Ätzung der
Schicht unter Anwendung eines Nassätzverfahrens mit konischen
Seitenwänden
ausgebildet. Des Weiteren kann das Chromnitrid der Source- und Drainelektrode
(wie bereits oben beschrieben) mit einem Dotierstoff dotiert werden,
welcher einen Leitfähigkeitstyp
in der Halbleiterschicht bestimmt, und darüber angeordnete Bereiche der
Halbleiterschicht können
während
des Aufbringens der Halbleiterschicht mit einer, den Leitfähigkeitstyp
bestimmenden Dotierungskonzentration von der Source- und Drainelektrode
aus dotiert werden. Diese Source- und Drainelektrode aus Chromnitrid
können
vor Aufbringen der Halbleiterschicht einer Plasmadotierungsquelle
für den,
den Leitfähigkeitstyp
bestimmenden Dotierstoff ausgesetzt werden.
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Durch
Graduieren des Stickstoffgehalts der Chromnitridschicht über deren
Dicke kann bei Ätzen
der Schicht unter Anwendung eines Nassätzverfahrens zweckmäßigerweise
eine Elektrode mit konisch auslaufenden bzw. abgeschrägten Seitenwänden erhalten
werden. Eine solche Konizität
ist zum Beispiel für
die Source- und Drainelektrode eines Top-Gate-TFTs oder, was im
Besonderen die Verhinderung von Stufenüberdeckungsproblemen bei anschließend aufgebrachten
Schichten betrifft, die untere Elektrode einer TFD vorteilhaft.
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden
näher beschrieben.
Es zeigen:
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1 – einen,
zur Erläuterung
der vorliegenden Erfindung zweckdienlichen Querriss eines TFTs in
einem Teil einer elektronischen Einrichtung;
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2 – einen
zur Erläuterung
der vorliegenden Erfindung zweckdienlichen Querriss eines Teils
des TFTs von 1 in einem Stadium seines Herstellungsverfahrens;
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3 – einen
Querriss eines weiteren TFTs in einem Teil einer weiteren elektronischen
Einrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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4A bis 4C – Querrisse
des in 3 dargestellten Teils der elektronischen Einrichtung
in aufeinander folgenden Herstellungsstufen nach einem Verfahren
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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5 – einen
Querriss eines weiteren TFTs in einem Teil einer elektronischen
Einrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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6 – einen
Querriss einer TFD in einem Teil einer weiteren elektronischen Einrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung:
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7 – ein Diagramm,
welches den Atomprozentgehalt von Stickstoff (At.-%N) in einer aufgebrachten Schicht
aus Chromnitrid (CrNx) als eine Wirkungsweise
des Prozentgehalts von Stickstoff (%N2)
in dem Sputter-Gasgemisch (N2 + Ar) zeigt;
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8 – ein Diagramm,
welches die Konzentration von Sauerstoff (O) in 105 Sauerstoffatomen
cm–2 als eine
Wirkungsweise des Atomprozentgehalts von Stickstoff (At.-%N) in
der Chromnitridschicht (CrNx) zeigt;
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9 – ein Diagramm,
welches die Schwankung von Strom (I) in Milliampere bei angelegter
Spannung (V) in Volt bei 3 verschiedenen Teststrukturen der gleichen
Layout-Geometrie zeigt, wobei diese bei Kurve A eine, eine Chromnitridelektrode
kontaktierende Aluminiumleiterbahn, bei Kurve B eine, eine Chromelektrode
kontaktierende Aluminiumleiterbahn und bei Kurve C einen berechneten
Vergleichswiderstand in Form einer integrierten Chromnitridleiterbahn
aufweist;
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10 – ein Diagramm,
welches die Schwankung von Sourcestrom (Is)
in Ampere mit Gate-Vorspannung (Vg) in Volt
bei 3 verschiedenen Top-Gate-TFT-Strukturen der gleichen Geometrie
mit Source- und Drain-Bodenelektrode aus Chromnitrid bei Kurve A,
aus ITO bei Kurve B und aus Molybdän bei Kurve C zeigt;
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11 – einen
Querriss, welcher eine Modifikation des TFTs von 5 zeigt,
wobei die Source- und die Drainelektrode konisch auslaufende Seitenwandflächen aufweisen;
sowie
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12 – einen
Querriss, welcher eine weitere Modifikation des TFTs von 5 zeigt,
wobei sich die Sourceelektrode über
eine Verbindungsleiterbahn erstreckt.
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Es
sei erwähnt,
dass die 1 bis 6, 11 und 12 der
Zeichnung schematisch, nicht jedoch maßstabsgetreu dargestellt sind.
In der Zeichnung wurden relative Dimensionen und Proportionen der
Teile dieser Querrisse zum Zwecke einer deutlicheren Wiedergabe
größenmäßig übertrieben
oder reduziert dargestellt. Einander entsprechende oder ähnliche
Merkmale in verschiedenen Ausführungsbeispielen
sind im Allgemeinen durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
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Die
großflächige, elektronische
Einrichtung, von welcher ein Teil in 1 gezeigt
wird, kann zum Beispiel durch einen Flachbildschirm der in US-A-5
130 829 beschriebenen Art dargestellt sein. Somit kann eine rückseitige
Platte des Bildschirms ein Substrat 30 vorsehen, wobei
auf einer ersten Hauptoberfläche
desselben der TFT von 1 angeordnet ist. Das Bauelementsubstrat 30 ist
zumindest in Angrenzung an diese erste Hauptoberfläche elektrisch
isolierend. Das Substrat kann ein Glas- oder anderes kostengünstiges
Isoliermaterial aufweisen. Es können
zwischen Isolierschichten auf der Oberseite des Substrats opake
Lichtabschirmungen eingebettet sein. In einem spezifischen Ausführungsbeispiel
kann das Substrat 30 eine Glasbasis mit einer Oberflächenschicht
aus Siliciumdioxid, Siliciumnitrid oder Siliciumoxynitrid aufweisen.
Auf dieser Oberfläche wird
eine große
Anzahl einzelner TFTs nebeneinander ausgebildet und durch Dünnschicht-Leiterbahnstrukturen,
wie zum Beispiel die Metallleiterbahnen 37, 39 und 40,
miteinander verbunden. Bei dem TFT von 1 handelt
es sich um eine Top-Gate-Konfiguration, welche der für den TFT 11 in 6 von
US-A-5 130 829 beschriebenen gleicht. Um einen Vergleich zu erleichtern,
sind die TFT-Teile von 1 durch die gleichen oder ähnlichen
Bezugsziffern wie in US-A-5 130 829 gekennzeichnet. Jedoch weist
mindestens eine der Elektroden des TFTs von 1 eine Schicht
aus Chromnitrid auf.
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Der
TFT von 1 weist einen Kanalbereich auf,
welcher durch eine Halbleiterschicht 50, zum Beispiel aus
polykristallinem Silicium, auf dem Substrat 30 vorgesehen
ist. Auf einer Oberseite der Halbleiterschicht 50 befindet
sich eine Gateelektrode 155 auf einem Gatedielektrikum 38 aus
z.B. Siliciumoxid. Ein dotierter Source- und Drainbereich 51 und 52 in
der Halbleiterschicht können,
zum Beispiel durch Ionenimplantation, zu der Gateelektrode 155 automatisch
ausgerichtet werden. Eine Gateverbindungsleiterbahn 37,
zum Beispiel aus Aluminium, kontaktiert eine Oberseite der Gateelektrode 155 an
einem Fenster in einer Isolierschicht 54, zum Beispiel
aus nem Fenster in einer Isolierschicht 54, zum Beispiel
aus Siliciumoxid, auf der Gateelektrode 155 elektrisch.
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Die
Gateelektrode 155 besteht zumindest auf ihrer Oberseite,
wo diese von der Verbindungsleiterbahn 37 kontaktiert wird,
aus Chromnitrid. Im Gegensatz dazu weist der Top-Gate-TFT von 6 von
US-A-5 130 829 eine Gateelektrode 55 aus dotiertem, polykristallinem
Silicium auf. Die Gateelektrode 155 des TFTs von 1 kann
bei der in 1 dargestellten, kompaketen
Verbindungsform, bei welcher die Verbindungsleiterbahn 37 die
Elektrode 155 in dem Bereich des TFTs kontaktiert, über ihre
gesamte Dicke aus Chromnitrid bestehen. Jedoch kann die Elektrode
eines TFTs durch einen Schichtkörper
dargestellt sein, welcher Chromnitrid auf einem anderen Elektrodenmaterial,
zum Beispiel auf Chrom, Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, enthält. Diese
zusammengesetzte Form von Elektrode 155 ist bei der Reduzierung
des Gate-Reihenwiderstands von Vorteil, wenn sich die Elektrode
in einem Abstand von dem TFT erstreckt, bevor sie von der Gate-Verbindungsleiterbahn 37 kontaktiert
wird.
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Ein
Vorteil, Chromnitrid auf einer Aluminiumleiterbahn/-elektrode vorzusehen,
ist, dass es das Aluminium bedeckt, um sowohl eine Oxidation der
Aluminiumoberfläche
als auch die Bildung von Ätzhügeln in
dem Aluminium zu verhindern. Ohne diese Chromnitridabdeckung kann
eine solche Oberflächenoxidation
und Ätzhügelbildung
in der Aluminiumleiterbahn/-elektrode stattfinden, wenn das Substrat 30,
zum Beispiel während des
Aufbringens einer Siliciumoxidschicht 54, auf etwa 250°C oder mehr
erhitzt wird. Ein weiterer Vorteil, Chromnitrid auf einer Aluminiumelektrode
vorzusehen, ist, dass es die Oberseite des Aluminiums gegen Angriff
durch ein Ätzmittel
(zum Beispiel HF), welches zur Öffnung
eines Kontaktfensters in einer Isolierschicht 54 verwendet
wird, schützt.
Ein Vorteil, für
die Oberseite der Elektrode 155 Chromnitrid an Stelle von
Chrom zu verwenden, ist, dass die Bildung einer unlöslichen,
hochohmigen Oxidschicht auf der Oberseite der Elektrode 155 während des
Aufbringens der Siliciumoxidschicht 54 verhindert wird.
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2 zeigt
eine Stufe bei der Herstellung dieses TFTs, wobei ein Kontaktfenster
in der Siliciumoxidschicht 54 geöffnet wird, um die Oberfläche 160 der
Elektrode 155, welche in diesem Beispiel die Gateelektrode
darstellt, freizulegen. Das Kontaktfenster wird unter Anwendung
einer photolithographischen und Ätzbehandlung,
zum Beispiel mit gepuffertem HF als Ätzmittel, ausgebildet. Die
Erfinder stellen fest, dass, wenn die Oberseite 160 der
Elektrode 155 aus Chrom, nicht jedoch Chromnitrid besteht,
durch diese Ätzbehandlung
auf der Oberseite 160 einer Chromelektrode 155 eine
hochohmige Oxidschicht nicht entfernt wird. Die Oxidschicht ist
hart genug, um, wie die Erfinder feststellen, nur durch Ionenätzen entfernt
oder aber alternativ durch Anlegen einer hohen Spannung an die Elektrodenverbindung 37 nach
Herstellen des TFTs elektrisch abgebaut werden zu können. Diese
zusätzlichen,
bei einer Chromelektrode 155 erforderlichen Schritte reduzieren
die Herstellungsausbeute und erhöhen
die Herstellungskosten. Diese zusätzlichen Schritte sind nicht
erforderlich, wenn die Oberseite 160 der Elektrode 155 aus
Chromnitrid besteht.
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Es
ergibt sich der folgende Mechanismus, durch welchen das Chromnitrid
die Ausbildung dieser hochohmigen Oxidschicht verhindert. Typischerweise
wird die Siliciumoxidschicht 54 bei einer Temperatur von
etwa 250°C
oder mehr aufgebracht. Die Siliciumoxidschicht 54 kann
durch Anwendung eines CVD-Beschichtungsverfahrens unter AP (Atmosphärendruck)
bei etwa 400°C
oder TEOS-(Tetraethyloxysilan)- oder aber PE (plasmagestütztes) CVD-Beschichtungsverfahrens
bei einer niedrigeren Temperatur, zum Beispiel 300°C, aufgebracht
werden. Während
sich das Substrat diesen Beschichtungstemperaturen nähert, scheint
sich auf der Außenseite
der Elektrode 155 eine monomolekulare Schicht aus Oxid
auszubilden. Während
mehr Sauerstoff die Schichtoberfläche erreicht, wird auf Grund
der negativen Überschussladung
der Sauerstoffatome ein starkes, elektrisches Feld in der Oxidschicht
aufgebaut. Bei einer Chromelektrode 155 wandern Elektronen
unter dem Einfluss des elektrischen Feldes in die Chromschicht,
und Cr3+-Ionen wandern zu der Oberfläche und
gehen mit dem adsorbierten Sauerstoff eine Reaktion ein. Durch dieses
Verfahren werden Schichten aus Chromoxid (vorwiegend Cr2O3) auf einer Chromelektrode 155 ausgebildet,
bis die Dicke der ausgebildeten Oxidschicht so ist, dass das Feld
für einen
weiteren Drift von Elektronen oder Cr3+-Ionen
zu schwach ist. Diese elektrisch gesteuerte Ausbildung von Oxid
erfolgt sehr schnell (binnen Nanosekunden); danach wird die Wachstumsrate diffusionsbegrenzt.
Es ist wichtig, zu erwähnen,
dass in beiden Stufen die Wanderung von Chromionen durch die Oxidschicht
den Begrenzungsschritt darstellt. Im Gegensatz dazu wandert Stickstoff
nicht durch die ursprüngliche
Oberflächenoxidschicht,
wenn die Elektrode 155 aus Chromnitrid besteht. Ein stickstoffreicher
Bereich scheint sich unverzüglich
unterhalb der Oberflächenoxidschicht
auszubilden, während
Chrom zu der Oberfläche
wandert. Dieser stickstoffreiche Bereich wirkt als Barriere für eine weitere
Wanderung von Chrom in die Oxidschicht, wodurch das Wachstum begrenzt
wird. Somit kann das Oberflächenoxidwachstum
auf der Oberseite 160 der Elektrode 155 durch
Regulieren des Stickstoffgehalts der Chromnitridelektrode 155 in
Angrenzung an deren Oberseite 160 gesteuert werden. Spezifische
Beispiele einzelner Ergebnisse sind unten unter Bezugnahme auf die 7, 8 und 9 beschrieben.
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Die
Source und der Drain des Top-Gate-TFTs von 1 können auf
bekannte Weise, zum Beispiel wie in 6 von US-A-5
130 829 dargestellt, ausgebildet werden. Somit können die Source und der Drain
jeweils n+-dotierte Bereiche 51 und 52 der Halbleiterschicht 50 mit
Source- und Drainverbindung 39 und 40, welche aus
der gleichen Aluminiumschichtstruktur wie die Gateverbindung 37 gebildet
werden können,
aufweisen. In der zum Beispiel in 1 gezeigten
Anordnung ist die dotierte Drainelektrode 52 durch die
Leiterbahn 40 mit einer ITO-Pixelelektrode 20 verbunden
dargestellt. Es sind jedoch erfindungsgemäß auch andere Anordnungen der
Source- und Drainelektrode möglich.
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3 zeigt
beispielsweise eine Source- und Drainkonfiguration gemäß der vorliegenden
Erfindung mit jeweiligem Source- und Drainelektrodenbereich 151 und 152 aus
einer Chromnitridschicht. Diese Chromnitrid-Source- und Drainelektrode 151 und 152 sind
zwischen dem Substrat 30 und darüber vorgesehenen Bereichen
der Halbleiterschicht 50 angeordnet. Die Chromnitrid-Source-
und Drainelektrode 151, 152 bilden auf Grund der
geringen Affinität
von Chromnitrid zum Oxidwachstum und ebenfalls auf Grund der Dotierung
dieser darüber
liegenden Bereiche 51, 52 mit einer leitfähigkeitsbestimmenden
Dotierungskonzentration von der Source- und Drainelektrode 151, 152 aus
gute, ohmsche Kontakte zu den sich darüber befindlichen Bereichen der
Schicht 50. Der n+-dotierte Source- und Drainbereich 51, 52 können unter
Anwendung des bekannten Plasmadotierungsverfahrens, zum Beispiel
mit den in den 4A bis 4C dargestellten
Verfahrensschritten, ausgebildet werden. Spezifische Beispiele einzelner
Ergebnisse sind unten unter Bezugnahme auf die 7, 8 und 10 beschrieben.
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3 zeigt
insofern einen weiteren Unterschied, als die Drainelektrode 152 mit
der ITO-Pixelelektrode 20 unmittelbar verbunden ist. Des
Weiteren kann in diesem Falle ein Teil der Source-Verbindungsleiterbahn 39 durch
einen Teil 121 der gleichen ITO-Schichtstruktur, wie die Pixelelektrode 20 diese
vorsieht, gebildet werden. Auf Grund ihrer geringen chemischen Reaktivität können die
Source- und die Drain-Chromnitridelektrode 151 und 152 gute
elektrische Kontakte zu den ITO-Teilen 121 und 20 herzustellen.
Die Chromnitrid-Source- und Drainelektrode 151, 152 trennen
die ITO-Teile 121 und 120 ebenfalls komplett von
der Halbleiterschicht 50. Diese Anordnung ist während des
Herstellungsverfahrens, wenn die Chromnitrid-Source- und Drainelektrode 151, 152 eine
Barriere gegen Wasserstoffreduktion der ITO-Teile 121 und 20 und
gegen Diffusion von Indium und anderen Fremdatomen in die Halbleiterschicht 50 von
den ITO-Teilen 121 und 20 aus vorsehen, von besonderer
Wichtigkeit.
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Die 4A bis 4C zeigen
aufeinander folgende Stufen der Herstellung des Top-Gate-TFTs von 3.
Eine auf das Bauelementsubstrat 30 aufgebrachte ITO-Schicht wird unter
Anwendung bekannter photolithographischer und Ätzverfahren in die Bereiche 121, 20 von 4A strukturiert.
Sodann wird eine Chromnitridschicht aufgebracht und unter Anwendung
zur Verfügung
stehender, photolithographischer und Ätzverfahren in separate, den
Kanalabstand zwischen der Source- und Drainelektrode definierende
Bereiche 153, 154 strukturiert. Die sich ergebende
Struktur ist in 4B dargestellt. Die Chromnitridschichtbereiche 153 und 154 bedecken
die ITO-Teile 121 und 20 vollständig.
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Diese
Struktur von 4B wird dann einer RF-Glimmentladung
von Phosphin ausgesetzt, um Phosphor an der Oberfläche der
Chromnitridbereiche 153 und 154 zu adsorbieren.
Es wird keine signifikante Menge Phosphor an der ausgesetzten, isolierenden
Substratoberfläche
zwischen den Chromnitridteilen 153, 154 adsorbiert.
Es kann jedoch, falls gewünscht,
ein Trockenätzverfahrensschritt
ausgeführt
werden, um das Dotierungsmittel von der isolierenden Substratschicht
vollständig
zu entfernen.
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Danach
wird, zum Beispiel durch ein bekanntes, plasmagestütztes, chemisches
Dampfabscheidungs-(PECVD)-Verfahren Siliciummaterial aufgebracht,
um eine Schicht 150 aus amorphem Silicium auszubilden.
Diese Beschichtung aus amorphem Silicium kann bei einer Temperatur
im Bereich von zum Beispiel 270 bis 300°C, welche wesentlich höher als
die maximale Temperatur ist, welche für die Beschichtung aus amorphem
Silicium auf ITO gemäß dem in
dem Konferenzpapier, Japan Display, beschriebenen Verfahren verwendet
wird, durchgeführt
werden. Überdies
kann die Abscheidung aus einem Gasgemisch aus Silan mit Wasserstoff
vorgenommen werden. Sowohl die höhere
Temperatur als auch der Wasserstoff resultiert in einer Verbesserung
der Qualität
der aufgebrachten Schicht 150, welche sich zum Beispiel
in Form einer erhöhten
Feldeffektmobilität
und Trägerlebensdauer
sowie einer verbesserten Stabilität zeigt, welche die Lebensdauer
der Anzeigeeinrichtung erhöht.
Es stellt sich heraus, dass der Wasserstoff als mildes Ätzmittel
wirkt, so dass ausschließlich
gute Siliciumbereiche vorgesehen werden. Bei dieser Beschichtungstemperatur
diffundiert der adsorbierte Phosphor von den Chromnitridteilen 153, 154 in
die benachbarten, aufgebrachten Bereiche 150 aus Silicium,
wodurch in diesen benachbarten Siliciumbereichen durch die Dotierungsdiffusion
während
des Aufbringens der Schicht 150 n+-Teile ausgebildet werden.
Vorzugsweise wird nun ebenfalls eine geringe Dicke der Gate-Dielelektrikumschicht
in dem gleichen CVD-Reaktor aufgebracht, um die Oberseite der Siliciumschicht 150 während einer
nachfolgenden photolithographischen und Ätzstufe zu schützen.
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In
dieser photolithographischen und Ätzstufe wird eine Photolackmaske über dem
TFT-Bereich A der Siliciumschicht 150 vorgesehen und eine Ätzbehandlung
durchgeführt,
um die einzelnen Inseln 50 für die einzelnen TFTs zu definieren.
Unter Verwendung der gleichen Maske können nun die Chromnitridbereiche 153, 154 strukturiert
werden, um die Source- und Drainelektrode 151, 152 des
TFTs auszubilden. Vor dieser photolithographischen und Ätzstufe
kann die Schicht 150 aus amorphem Silicium, zum Beispiel
unter Verwendung eines Exzimerlaserenergiestrahls, in polykristallines
Silicium umgewandelt werden. Jedoch kann das Material aus amorphem
Silicium für
die Insel 50 zurückbehalten
werden.
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Nach
der photolithographischen und Ätzstufe
wird die Gate-Dielektrikumschicht 38 (bzw.
deren verbleibende Dicke) aufgebracht. Diese Schicht 38 kann
zum Beispiel bei einer amorphen Siliciumschicht 50 aus Siliciumnitrid
bestehen. Sodann wird die Gateelektrode auf der Gate-Dielektrikumschicht 38 vorgesehen.
Diese Gateelektrode wird zum Beispiel in der in 3 dargestellten
Form durch einen Bereich der Gate-Verbindungsleiterbahn 37,
zum Beispiel aus Aluminium, gebildet.
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Es
versteht sich von selbst, dass viele Modifikationen und Variationen
innerhalb des Anwendungsbereichs der vorliegenden Erfindung möglich sind.
Zum Beispiel zeigt 5 einige solcher Variationen,
wobei die Source- und Drainelektrode 151, 152 Flächen mit
einer Chromnitrid-Schichtstruktur aufweisen und die Gateelektrode 155 eine
Fläche
mit einer zweiten Chromnitridschichtstruktur aufweist. Bei der,
Struktur von 5 erstrecken sich die Source-
und Drainelektrode 151, 152 geringfügig über die,
von Aluminium-Verbindungsleiterbahnen 39 und 40 zu
kontaktierende TFT-Siliciuminsel 50 hinaus. Die Gateelektrode
weist eine Verbindungsleiterbahn 37 aus Aluminium (oder
einer Aluminiumlegierung) auf, wobei die Chromnitrid-Gateschicht 155 deren
gesamte Oberseite kontaktiert. Eine Leiterbahn 40 aus Aluminium
(oder einer Aluminiumlegierung) verbindet die Chromnitrid-Drainelektrode 152 mit
einer ITO-Pixelelektrode 20. Es können gute, elektrische Kontakte zu
den Chromnitrid-Oberseiten der Elektrodenteile 151, 152 sowie 155 an
Kontaktfenstern in der Isolierschicht 54 auf die gleiche
Weise, wie bei 2 beschrieben, hergestellt werden.
Des Weiteren können
die Chromnitrid-Elektrodenteile 151 und 152, wie bei 3 beschrieben,
gute Kontakte mit dotierten Bereichen 51 und 52 zu
der Siliciumschicht 50 für die Source und den Drain
des TFTs vorsehen.
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Die 1 bis 5 zeigen
die Anwendung der vorliegenden Erfindung bei TFTs. Die vorliegende
Erfindung kann jedoch ebenfalls bei anderen Dünnschicht-Schaltelementen, zum Beispiel TFDs,
wie in 6 dargestellt, angewandt werden. 6 zeigt
eine vertikale TFD, deren Körper
durch eine aktive, leitende Halbleiterschicht 50, welche
zwischen einer unteren Elektrode 152 und einer oberen Elektrode 37 angeordnet
ist, dargestellt ist. Die Halbleiterschicht 50 kann ein,
auf Silicium basierendes Material in amorpher, mikrokristalliner
oder polykristalliner Form enthalten. Auf den Seitenwänden der
leitenden Halbleiterschicht 50 kann zum Beispiel eine Isolierschicht 54,
zum Beispiel aus Siliciumoxid, vorgesehen sein. Die obere Elektrode 37 kontaktiert
die Oberseite der aktiven Schicht 50 an einem Fenster in
dieser Isolierschicht 54. Gemäß der vorliegenden Erfindung
weist mindestens eine dieser Elektroden (vorzugsweise die untere
Elektrode 152) eine Schicht aus Chromnitrid auf. In Abhängigkeit
der Ausrichtung der Diode können
die Elektroden 37 und 152 jeweils Anode und Kathode
oder jeweils Kathode und Anode sein. Die untere Elektrode 152 wird
von einer Leiterbahn 120 auf dem Substrat 30 kontaktiert.
Je nach Verwendung der Einrichtung kann die Leiterbahn 120 ITO
oder Aluminium und/oder ein weiteres Material, zum Beispiel Chrom,
Wolfram, Zink, Titan, Molybdän
oder Nickel, enthalten.
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Die
TFD von 6 kann in einer großflächigen Dünnschicht-ROM-Vorrichtung, wie
z.B. in US-A-5 272 370 beschrieben, eingesetzt werden. Eine solche
Diode kann zum Beispiel durch eine PIN-Diode, bei welcher die aktive,
leitende Halbleiterschicht 50 auf ihrer Ober- und Unterseite
mit Dotierungskonzentrationen vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp
dotiert wird, um eine PIN-Struktur aufzuweisen, dargestellt sein.
Alternativ kann die TFD durch eine sogenannte „MIM"-Diode dargestellt sein, welche bidirektional
ist und bei welcher die aktive, leitende Halbleiterschicht 50 aus
einem undotierten (eigenleitenden und folglich halbisolierenden),
siliciumreichen, nicht stöchiometrischen
Siliciumverbundwerkstoff besteht. Eine solche MIM-Diode kann ebenfalls
in einer ROM-Vorrichtung,
wie in US-A-5 272 370 beschrieben, verwendet werden. Jedoch kann
eine solche MIM-Diode alternativ als nicht lineares Schaltelement
in einer Anzeigevorrichtung, wie in EP-A-0 649 048 beschrieben,
eingesetzt werden. Eine, wie in 6 ausgeführte PIN-Diode
kann ebenfalls als Schaltdiode und/oder als Photodiode in einem
großflächigen Abbildungsgerät verwendet
werden. Der n-leitende Bereich einer solchen PIN-Diode kann unter
Anwendung der PH3-Plasmadotierungsbehandlung
durch Phosphordiffusion von der Oberfläche der Chromnitridelektrode 152 aus
gebildet werden. Es ist eine ähnliche
Plasmabehandlung zur Bordotierung für einen p-leitenden Bereich
unter Verwendung von Diboran (B2H6) an Stelle von Phosphin möglich.
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Es
sei erwähnt,
dass bei den gewünschten,
elektrischen Kontakteigenschaften bei einer PIN-Diode und bei einer
MIM-Diode ein Unterschied besteht. Bei einer PIN-Diode wird zwischen den Elektroden 37, 152 und
dem p-leitenden und n-leitenden Bereich der Schicht 50 ein
guter, niederohmiger, ohmscher Kontakt gewünscht. Chromnitrid kann, auf
Grund seiner geringen Affinität
zum Oxidwachstum und da es ebenfalls ein Dotierungsadsorptionspotential
zur Dotierung der Schicht 50 vorsieht, einen solchen ohmschen
Kontakt ermöglichen.
Bei einer MIM-Diode weist die Schicht 50 aus einer Siliciumverbindung
einen breiteren Bandabstand auf, und die gewünschte Elektrodenkontakteigenschaft
gleicht mehr einer Schottky-Barriere als einem ohmschen Kontakt.
Jedoch ermöglicht
die Verwendung von Chromnitrid für
die MIM-Elektrode durch Variieren des Stickstoffprozentgehalts der
Schottky-Elektrode zur Reduzierung einer ungleichmäßigen Oxidgrenzfläche zwischen der
Schottky-Elektrode und der Schicht 50 aus einer Siliciumverbindung
eine Steuerung des Verhaltens der Schottky-Barriere.
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Die
Chromnitridschichten, welche für
die verschiedenen Elektrodenanordnungen in den 1 bis 6 verwendet
werden, können
typischerweise eine Dicke im Bereich von 25 nm bis 100 nm aufweisen.
Bei den unter Bezugnahme auf die 7 bis 10 nun
zu erwähnenden,
spezifischen Messergebnissen betrug die Dicke der Chromnitridschicht
35 nm. Es ist schwierig, bei Schichtdicken von weniger als 20 nm
eine gute Oberflächenbedeckung
zu erreichen, welche frei von Defekten ist. Die Verwendung von größeren Schichtdicken
als etwa 100 nm ist, was die Stufenüberdeckung durch nachfolgend
aufgebrachte Schicht betrifft, weniger wünschenswert. Die dickeren Chromnitridschichten
können
verwendet werden, wenn die Seitenwände der Chromnitridschichtstruktur
konisch auslaufend sind.
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Die
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendeten Chromnitridschichten können als polykristallines oder
amorphes CrN mit etwa 50 Atomprozent Stickstoff und/oder als Cr
2N mit etwa 30 Atomprozent Stickstoff oder
mehr aufgebracht werden. Der Atomprozentgehalt der Chromnitridschicht
kann durch Variieren des Prozentgehalts von Stickstoff in dem Sputter-Gasgemisch
effektiv über
einen Nutzbereich zwischen 15% und 50% variiert werden. Dieses ist
in
7 dargestellt. Als Target für die Sputter-Quelle wird Chrom
verwendet. Das Sputtern wurde mit einem Gasgemisch aus Argon und
Stickstoff durchgeführt.
Die Messergebnisse von
7 wurden bei unterschiedlichem
Gasdruck, nämlich
1,5 mTorr und 6 mTorr, erreicht. Die Substrattemperatur wurde vor
Beschichtung auf 350°C
erhöht
und zu Beginn der Beschichtung auf 300°C verringert. Die verwendeten Beschichtungsparameter
sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
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Das
Chromnitrid wurde bis zu einer Dicke von 35 nm aufgebracht. Es wurde
die Auger-Elektronenspektroskopie eingesetzt, um den Stickstoffgehalt
in der Chromnitridschicht und den Sauerstoffgehalt an der Siliciumgrenzfläche zu der
Chromnitridschicht 151, 152 zu messen. Aus 7 ist
ein Diagramm zu ersehen, welches den Stickstoffgehalt in der aufgebrachten
CrNx-Schicht als eine Wirkungsweise des
Stickstoffgehalts des Gasgemischs bei dem verwendeten, unterschiedlichen
Druck zeigt. Die 5mTorr-Kurve flacht bei etwa 40 Atomprozent N ab.
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8 zeigt
ein Diagramm der Flächenkonzentration
von Sauerstoff an der Siliciumgrenzfläche zu der CrNx-Schicht 151, 152 als
eine Wirkungsweise des Atomprozentgehalts von N in der CrNx-Schicht. Sauerstoff in der Atmosphäre liefert
sowohl während
des Aufheizens des Substrats 30 vor Einsetzen der Beschichtung als
auch während
des Aufbringens der Schicht 150 die Quelle dieses Grenzflächensauerstoffs.
Es besteht eine gute, inverse Korrelation zwischen den beiden prozentualen
Anteilen in 8, welche zeigt, dass die Oxidmenge
an dieser Grenzfläche
durch Steuerung der CrNx-Beschichtungsparameter gesteuert werden
kann.
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Somit
stellt der Stickstoffgehalt der durch Aufsputtern vorgesehenen Chromnitridschicht
eine Wirkungsweise des Stickstoffgehalts und Druckes des Sputter-Gasgemischs dar.
Die an der Grenzfläche
einer Chromnitrid-Bodenelektrode 151, 152 vorhandene
Oxidmenge sowie eine darüber
liegende, leitende Halbleiterschicht 50 stellt eine Wirkungsweise
des Stickstoffgehalts der Chromnitridschicht dar. Somit kann die
Oxid menge an der Kontaktgrenzfläche
durch Steuerung der Chromnitrid-Beschichtungsparameter
gesteuert werden.
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9 zeigt
die gute Qualität
des Kontakts zwischen einer Aluminium-Verbindungsleiterbahn 37, 39 oder 40 und
einer Chromnitridelektrode 155, 151 oder 152.
Der elektrische Kontakt zwischen den beiden Schichten erstreckte
sich über
eine Fläche
von 6 μm
mal 6 μm.
Die Kurven A und C entsprechen dieser Kontaktfläche an einem Kontaktfenster
in einer Isolierschicht 54, wie in 2 dargestellt.
Die Messungen wurden durch Anlegen einer Spannungsdifferenz zwischen
zwei, jeweils mit den beiden Schichten in einem kurzen Abstand von
der Kontaktfläche
hergestellten, elektrischen Verbindungen vorgenommen. Auf Grund
dieses Abstands von der Kontaktfläche zu den Verbindungen ist
ein Widerstand in der Längsstrombahn
entlang jeder Schicht vorhanden. Die Wirkung dieses Widerstands
bei einer integrierten Chromnitridleiterbahn zwischen den beiden
Verbindungen ist durch Kurve B in 9 dargestellt.
Somit sieht Kurve B eine Referenz vor, mit welcher die Qualität der Kontakte
zwischen den beiden Schichten verglichen werden kann. In Kurve B
ist die ideale Kontaktcharakteristik dargestellt. Kurve A steht
für eine,
eine Chromnitridelektrode kontaktierende Aluminium-Verbindungsleiterbahn,
und ihre unmittelbare Ähnlichkeit
mit Kurve B zeigt die sehr gute Qualität des Kontakts zwischen diesen
beiden Schichten. Kurve C steht für eine, eine Chromelektrode
kontaktierende Aluminium-Verbindungsleiterbahn.
Wie aus 9 ersichtlich, ist die Charakteristik
von Kurve C weit entfernt vom Ideal und zeigt einen nicht ohmschen
Kontakt mit einer Potentialbarriere von etwa 1 Volt zwischen dem
Aluminium und dem Chrom. Es wird davon ausgegangen, dass diese Potentialbarriere
auf das Vorhandensein der harten und unlöslichen, Sauerstoff enthaltenden,
hochohmigen Oberflächenhaut
auf der Chromelektrode zurückzuführen ist.
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10 zeigt
die Qualität
des elektrischen Kontakts zwischen der unteren Source- und Drainelektrode 151 und 152 aus
Chromnitrid und der TFT-Kanalschicht 50 aus amorphem Silicium.
Die in 10 dargestellten Source-Gate-Charakteristiken
sind ein Maß des
Ein-Widerstands des TFTs und daher ein Maß des Widerstands des Source-
und Drainkontakts. Es wurden drei verschiedene Top-Gate-Strukturen
der gleichen Geometrie hergestellt, welche jedoch eine Source- und
Drainelektrode aus unterschiedlichen Materialien aufweisen. Die
untere Source- und Drainelektrode bestanden bei Kurve A aus Chromnitrid,
bei Kurve B aus ITO und bei Kurve C aus Molybdän. Alle drei Elektrodenmaterialien
wurden vor Aufbringen der Siliciumschicht 150 der gleichen
PH3-Plasmadotierungsbehandlung
unterworfen. Die Source-Gate-Charakteristiken von 10 wurden
bei einer Drainvorspannung von 0,25 Volt gemessen. Wie aus 10 ersichtlich,
ist die Source-Gate-Charakteristik für die untere Source und Drainelektrode 151 und 152 aus
Chromnitrid mit dieser für
die untere Source- und Drainelektrode aus ITO vergleichbar und ist
zwei Größenordnungen
besser als diese für
die untere Source- und Drainelektrode aus Molybdän.
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Die
in dem Konferenzpaper, Japan Display '89, beschriebene Plasmadotierungsbehandlung
umfasst die Adsorption einer Dotierungssubstanz an der Elektrodenstruktur,
indem diese einem Plasma einer Dotierungsquelle, zum Beispiel aus
PH3, ausgesetzt wird. Es besteht ebenfalls
die Möglichkeit,
zu dem Plasma der Dotierungsquelle eine Halbleitermaterialquelle
(zum Beispiel SiH4) hinzuzufügen und
dadurch auf der Oberfläche
der Elektrodenstruktur eine dünne
Haut aus dotiertem Silicium selektiv aufzubringen, ohne dabei eine Schicht
auf die, zwischen der Elektrodenstruktur freiliegende, isolierende
Substratoberfläche
aufzubringen. Eine solche selektive Beschichtung mit dotiertem Silicium
kann nicht nur auf einer ITO-Elektrodenstruktur, sondern auch auf
einer Chromnitridelektrodenstruktur gemäß der vorliegenden Erfindung
erreicht werden. Jedoch scheint ein selektives Aufbringen einer
Haut aus dotiertem Silicium keine weitere Verbesserung der Kontaktcharakteristiken
gegenüber
den durch Dotierung mit adsorbiertem Dotierstoff auf einer Chromnitridelektrode
erhaltenen zu ermöglichen.
Es ist schwierig, die Parameter für eine solche selektive Beschichtung
aus dotiertem Silicium zu steuern, wodurch gegenwärtig eine
Plasmadotierungsbehandlung ohne Siliciumbeschichtung bevorzugt wird.
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Wie
zuvor erwähnt,
können
für die
verschiedenen Elektrodenanordnungen der 1 bis 6 dickere
Chromnitridschichten verwendet werden, wenn die Seitenwände der
Chromnitridschichtstruktur konisch auslaufend sind. Zu diesem Zweck
könnte
ein Trockenätzverfahren
angewandt werden. Ein solches Verfahren ist jedoch gewöhnlich kostenaufwendig.
Durch Einsetzen der verschiedenen Ätzraten von Chromnitridschichten
mit unterschiedlichem Stickstoffprozentgehalt kann diese Konizität unter
Anwendung eines Nassätzverfahrens
bequem erreicht werden. Somit kann die aufgebrachte Chromnitridschicht über ihre
gesamte Dicke einen graduierten Stickstoffgehalt so aufweisen, dass
sich die Stickstoffkonzentration in der Schicht von einem hohen
Wert in Angrenzung an die Oberfläche
der Schicht verringert, d.h. sie nimmt von der Substratoberfläche aus
zu. In diesem Fall werden konisch auslaufende bzw. abgeschrägte Seitenwände, deren
Oberflächen
nach unten zu dem Substrat hin abfallen, bei Strukturieren der Schicht
unter Anwendung eines Nassätzverfahrens, zum
Beispiel unter Verwendung von Ammonium-Cernitrat mit Salpetersäure und/oder
Chlorwasserstoffsäure, auf
Grund eines unterschiedlichen Ätzeffekts,
welcher aus dem Chromnitrid bei einer, einen höheren Stickstoffgehalt vorsehenden Ätzung mit
einer schnelleren Ätzrate
resultiert, erzeugt. 11 zeigt zum Beispiel einen Querriss
durch einen TFT, welcher im Allgemeinen diesem von 5 entspricht,
dessen Source- und Drainelektrode 151 und 152 jedoch
konisch auslaufende, auf diese Weise erhaltene Seitenwände aufweist.
Eine solche Abschrägung
kann zum Beispiel auf die Source- und
Drainelektrode 151 und 152 der Top-Gate-TFT-Strukturen
der 3 und 5 angewandt werden. Auf diese
Weise können
zusätzliche
Vorteile, ähnlich
den in EP-B-0 221 361 im Hinblick auf eine, eine Source- und Drainelektrode
aus ITO-Material mit konisch auslaufenden Seitenwänden aufweisende
Top-Gate-TFT-Struktur beschriebenen, erreicht werden. Insbesondere kann
die erforderliche Dicke der Halbleiterschicht 50 reduziert
werden. Die konisch auslaufende Source- und Drainelektrode 151 und 152 können noch
immer wie zuvor beschrieben dotiert werden, um den dotierten Source-
und Drainbereich 51 und 52 in der anschließend aufgebrachten
Halbleiterschicht 50 vorzusehen.
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Selbstverständlich kann
das aus der Verwendung einer Chromnitridschicht mit einem graduierten Stickstoffgehalt
zusammen mit einem Nassätzverfahren
resultierende Abschrägen
auch auf andere Elektrodenanordnungen, zum Beispiel die untere Elektrode
einer TFD, angewandt werden. Im Falle der leitenden, aktiven Halbleiterschicht 50,
zum Beispiel aus einer siliciumreichen, nicht stöchiometrischen Siliciumverbindung, wie
zum Beispiel einem Siliciumnitridmaterial in einer TFD vom MIM-Typ,
welche sich in der TFD vollständig über die
untere Elektrode und zu jeder Seite derselben erstreckt, trägt das Abschrägen der
Elektrode dazu bei, Stufenüberdeckungsprobleme
zu verhindern, wenn eine relativ dicke Chromnitridelektrode verwendet
wird.
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12 zeigt
eine Anordnung einer vorteilhaften, niederohmigen Verbindungsleiterbahn
für eine
Bodenelektrode 151 aus Chromnitrid gemäß der vorliegenden Erfindung.
In dem in 12 dargestellten, spezifischen
Beispiel ist das Dünnschicht-Schaltelement durch
einen TFT dargestellt, und die Schicht 151 aus Chromnitrid
bildet die Source- oder die Drainelektrode des TFTs. Wie in 12 dargestellt,
erstreckt sich die Elektrodenschicht 151 aus Chromnitrid
lateral von einer Verbindungsleiterbahn zu dem Bereich des TFTs,
und die Verbindungsleiterbahn 39 ist auf einer Fläche des
Substrats 30 vorgesehen, die zu dieser, auf welcher der TFT
ausgebildet wird, versetzt ist. Der TFT von 12 kann
zum Beispiel durch eines der Schaltelemente der Matrix und die Leiterbahn 39 zum
Beispiel durch einen Spaltenleiter in einer Matrix dargestellt sein.
Die Leiterbahn 39 besteht aus einem Material, welches eine
höhere
Leitfähigkeit
als das Chromnitrid aufweist, und ist dicker als die Schicht 151.
Die Leiterbahn 39 kann zum Beispiel aus Molybdän oder einer
Molybdänlegierung oder
vorzugsweise aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, welche
eine besonders hohe Leitfähigkeit aufweisen,
bestehen. Diese in 12 dargestellte, versetzte Anordnung
gleicht dieser der Verbindungsleiterbahn 39 und des TFT-Körpers 50 der
Anordnung von 5. Ähnliche versetzte Anordnungen
können
bei dem TFT von 3 (durch Reduzieren der Fläche A in 4C gegenüber dem
Abstand zwischen den Flächen 121, 20)
sowie bei der TFD von 6 (durch Verändern der lateralen Ausmaße der Schichten 120 und 152)
angewandt werden.
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Bei
der in 12 dargestellten Modifikation
wird die Chromnitrid-Elektrodenschicht 151 über der
Leiterbahn 39 aufgebracht. Durch dieses Anordnen der Chromnitridschicht 151 über der
Verbindungsleiterbahn 39 wird die Leiterbahn direkt bedeckt,
und die Oberflächenoxidation
sowie Ätzhügelbildung
in der Aluminiumleiterbahn 39 bei Erhitzung während der
anschließenden
Bearbeitungsstufen kann dadurch reduziert werden. Die Chromnitridschicht 151 kann
ebenfalls als Barriere gegen Diffusion von Aluminium und anderen
Fremdatomen von der Leiterbahn 39 in den TFT-Körper 50 wirken.
Unerwünschte
Wechselwirkungen mit dem TFT-Körper 50 werden
auf Grund der versetzten Anordnung der Leiterbahn 39 ebenfalls
minimiert, und diese versetzte Anordnung verhindert ebenfalls das
Auftreten eines Stufenüberdeckungsproblems über den
Seiten der dicken Leiterbahn 39.
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Inschrift
der Zeichnung
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