DE674176C - Bremsvorrichtung mit veraenderlicher UEbersetzung und einem fuer die Vor- und Hauptbremsung gemeinsamen Bedienungshebel - Google Patents
Bremsvorrichtung mit veraenderlicher UEbersetzung und einem fuer die Vor- und Hauptbremsung gemeinsamen BedienungshebelInfo
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- DE674176C DE674176C DEB169347D DEB0169347D DE674176C DE 674176 C DE674176 C DE 674176C DE B169347 D DEB169347 D DE B169347D DE B0169347 D DEB0169347 D DE B0169347D DE 674176 C DE674176 C DE 674176C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T11/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
- B60T11/04—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically
- B60T11/08—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically providing variable leverage
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Es sind Bremsvorrichtungen mit veränderlicher Übersetzung und 'eimern für die Vor-
und Hauptbremsung gemeinsamen Bedienungshebel bekannt, bei denen durch einen an dem
Hauptbremshebel angelenkten, mit dem Bremsgestänge starr verbundenen Hebel das Anlegen
der Bremsbacken an die Bremstrommeln mit einer kleinen Üersetzung 'und durch den Hauptbremshebel das eigentliche Bremsen
mit großer Übersetzung über ein Gesperre nach Überwinden einer auf den Hauptbremshebel
wirkenden Federkraft erfolgt.
Bei diesen. Vorrichtungen wird nach Zurücklegen einer vorher genau festgelegten Wegstrecke
der Hebel für die Hauptbremsung durch Festklemmen von Kugeln zwangsläufig wirksam und damit alsdann die Hauptbremsung
eingeleitet. Weiterhin wird hierbei ein Nachstellen der Bremsbedienungshebel nach
so Abnutzung der Bremsbeläge von Zeit zu Zeit
erforderlich, und je nach Abnutzung der Bremsbeläge müssen der sog. Kugelkorb gegenüber
dem Hauptbremshebel und ebenfalls das1 Nutengehäuse
gegenüber der Lagerstütze verstellt werden. Zum. ordnungsgemäßen Ablauf der
Vor- und Hauptbremsung ist also auch eine dauernde sorgfältige Überwachung der einzelnen
Teile der 'Bremseinrichtung unerläßlich.
Durch den Erfindungsgedanken, der sich auf eine Bremsvorrichtung der erwähnten Art
erstreckt, werden die geschilderten Nachteile erfindungsgernäß durch 'eine derartige Ausbildung
des Gesperres vermieden, daß die
Bewegung des Vorbremshebels das Gesperre während der Vorbremsung nicht beeinflußt.
Hierdurch ist erreicht, daß eine Kupplung des Hauptbremshebels mit dem Bremsgestänge
immer erst dann erfolgt, wenn die Federkraft, die auf den Hauptbiiemshebel wirkt, überwunden,
d. h. die Vorbrenasung in jedem Falle durchgeführt ist. Der Wieg, den der Vorbremshebel
jeweils zurücklegt, unabhängig wie lang derselbe ist, wird durch das Gesperre
nicht beeinflußt. Auf diese Weise ist dafür die Gewähr geboten, daß die Hauptbremsung,
unabhängig von der Beschaffenheit der Bremsbeläge und einem größeren oder geringeren
Spiel des Gestänges, immer erst dann eingeleitet wird, wenn die Vorbremsung jeweils
vollkommen beendet ist, d. h. die Bremsbacken zur Anlage an die Bremstrommeln gekommen
sind.
Die Abbildung zeigt in perspektivischer Darstellung, teilweise im Schnitt, ein Ausführungsbeispiel
nach dem Erfindungsgedanken.
Der Hauptbremshebel c, an welchen im Gelenk & in bekannter Weise ein für die Vor-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ludwig Schröer in Braunschweig.
G74176
und die Hauptbremsung gemeinsamer Handgriff ß angreift, ist mit einer in der Hülse e
liegenden drehbaren Nabe»· fest verbunden. Auf den Hauptbremshebel c wirkt eine Feder k,
die entsprechend dem Leerlaaifwiderstand des Bremsgestänges bemessen ist. Die Bewegung
des ebenfalls an den Hangriff α angelenkten
Vorbremshebels if wird auf die Hülse e derart
übertragen, daß hierdurch die Bremsbacken
ίο an die Bremstrommeln mittels eines Bremsgestänges/
.angelegt werden. Durch Bedienung des Handgriffes* wird mittels des Vorbrems hebeis
d die Hülse e immer so weit gedreht, bis die Vorbremsung beendet ist. Ist dieses
geschehen, so macht sich ein gewisser Widerstand bemerkbar, der die Hülse e zum Halten
bringt. Wird nun auf den Handgriff α eine weitere Kraft ausgeübt, so bildet dieser Handgriff
mit dem Hauptbremshebel c ein starres System, durch welches die Nabe,g" gegenüber
der Hülsen um einen bestimmten kurzen Weg bewegt wird, so lange, bis nunmehr durch die
Klemmrollen i, die gegen die konisch ausgebildeten
Flächen h der Nabeg gepreßt werden, eine Sperrung eintritt. Wird der Handgriff
iff weiterhin bedient, so wird nunmehr mit der großen Übersetzung die Hülsen über
die Klemmrollen / gedreht und über das Bremsgestänge
/ eine besonders wirksame Bremsung erzielt. Dagegen wird während der eigentlichen
Vorbremsung der Vorbremshebelifif durch
das Klemmgesperre nicht beeinflußt.
Nach Aufhebung jeder Bremsung werden die Klemmrollen i mittels Federn in ihre Äusgangslage
zurückgeführt, um eine ungewollte Sperrung zu verhindern.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Bremsvorrichtung mit veränderlicher Übersetzung· und einem für die Vor- und Hauptbremsung gemeinsamen Bedienungshebel, bei welcher durch einen an dem Hauptbremsheber angelenkten, mit dem Bremsgestänge starr verbundenen Hebel das Anlegen der Bremsbacken an die Bremstrommeln mit einer kleinen Übersetzung und durch den Hauptbremshebel das eigentliche Bremsen mit großer Übersetzung über ein Gesperre nach Überwinden einer auf den Hauptbremshebel wirkenden Federkraft erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre derart ausgebildet ist, daß die Bewegung des Hebels (U) dasselbe während der Vorbremsung nicht beeifiußt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbremshebel (d) an einer mit dem Bremsgestänge (/) starr verbundenen, frei drehbaren, das Gehäuse für ein. Klemmrollengesperre bildenden Hülse (e) befestigt ist und daß der Hauptbremshebel (c) mit einer mit keilförmig ausgebildeten Flächen (A) versehenen, innerhalb der Hülse (e) drehbar gelagerten Nabe (g) verbunden ist, welche bei Bedienen des Hauptbremshebels (c) durch die zwischen der Hülse (e) und den Flächen (A) angeordneten Klemmrollen (ß) eine Kupplung des Hebels (c) mit der Hülse (e) und dem Bremsgestänge (/) bewirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB169347D DE674176C (de) | 1935-04-09 | 1935-04-09 | Bremsvorrichtung mit veraenderlicher UEbersetzung und einem fuer die Vor- und Hauptbremsung gemeinsamen Bedienungshebel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB169347D DE674176C (de) | 1935-04-09 | 1935-04-09 | Bremsvorrichtung mit veraenderlicher UEbersetzung und einem fuer die Vor- und Hauptbremsung gemeinsamen Bedienungshebel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE674176C true DE674176C (de) | 1939-05-10 |
Family
ID=7006295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB169347D Expired DE674176C (de) | 1935-04-09 | 1935-04-09 | Bremsvorrichtung mit veraenderlicher UEbersetzung und einem fuer die Vor- und Hauptbremsung gemeinsamen Bedienungshebel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE674176C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767576C (de) * | 1940-10-11 | 1952-12-08 | Daimler Benz Ag | Bremsvorrichtung mit einer Rueckholfeder fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1096772B (de) * | 1956-06-21 | 1961-01-05 | Hans Utz | Handbremsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1133994B (de) * | 1956-07-16 | 1962-07-26 | Graubremse Gmbh | Bremsanlage fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuganhaenger |
-
1935
- 1935-04-09 DE DEB169347D patent/DE674176C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767576C (de) * | 1940-10-11 | 1952-12-08 | Daimler Benz Ag | Bremsvorrichtung mit einer Rueckholfeder fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1096772B (de) * | 1956-06-21 | 1961-01-05 | Hans Utz | Handbremsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1133994B (de) * | 1956-07-16 | 1962-07-26 | Graubremse Gmbh | Bremsanlage fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuganhaenger |
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