DE65616C - Selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

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Publication number
DE65616C
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DE
Germany
Prior art keywords
coupling
wagon
axis
arms
railway vehicles
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65616D
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English (en)
Original Assignee
F. GRABE in Danzig, Kass. Markt Nr. 21
Publication of DE65616C publication Critical patent/DE65616C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/40Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with coupling bars having an enlarged or recessed end which slips into the opposite coupling part and is gripped thereby, e.g. arrow-head type; with coupling parts having a tong-like gripping action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTA
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die hier zur Darstellung kommende Eisenbahnwagenkuppelung besteht aus einem am Ende des einen Wagens angebrachten Kuppelungsmaul und einem am Ende des anderen Wagens sitzenden Kuppelungsstempel, der beim Gegeneinanderfahren der Wagen sich in das geöffnete Kuppelungsmaul hineinschiebt und dieses veranlafst, sich so weit zu schliefsen, dafs es den Stempelkopf fest umfafst und in sich festhält.
Das Ende einer in der Kopfschwelle des Eisenbahnwagens federnd festgehaltenen Stange a läuft in dem einen oberen Maultheil b aus, und mit ihm ist durch einen Gelenkbolzen c der untere Maultheil d verbunden. An den beiden Seitenflächen des unteren Maultheiles sind gelenkig zwei Arme e e befestigt, durch deren obere Enden eine Querstange f gesteckt ist, die auf. dem oberen Maultheil aufliegt. Hiermit ist der untere an den oberen Maultheil angehängt.
Das gegenüberstehende Kopfende des anderen Wagens trägt den Stempel g, welcher sich, wenn die Wagen gegen einander fahren, zwischen die Maultheile b und d schiebt. Es drückt dabei der Stempelkopf gegen eine Nase dl des unteren Maultheiles und veranlafst diesen, sich gegen den festen Maultheil zu bewegen. Die Arme e e werden angehoben, und dabei . schwingen ihre oberen, mit einander verbundenen Enden um eine Achse, welche durch die im festen Maultheil b gelagerten Drehzapfen h gebildet wird, mit welchem Zapfen die Querstange f durch Excenter i verbunden ist.
Bei Anhebung des unteren Maultheiles werden nun die Excenter i durch die Arme e e veranlafst, sich um die Achse h h zu drehen, wobei die Querstange f über der Achse h h gegen eine Nase B1 zu liegen kommt (Fig. 1). Es liegt alsdann die Querstange / ein wenig nach hinten über die durch die Drehachsen ex ex und h h gelegte Ebene hinaus, so dafs die Arme ee einem Zug, der auf sie durch den Druck, welchen der Stempel g auf den unteren Maultheil ausübt, in ihrer Längsrichtung nach unten wirkt, nicht folgen können. Es haben jetzt die Maultheile hinter dem verdickten, abgerundeten Kopf des Stempels dessen schlankeren Hals umfafst, und die beiden Wagen sind hierdurch fest mit einander verkuppelt.
Die Entkuppelung geschieht mittels Hand dadurch, dafs man die mit einem Hebel k versehenen Excenter und damit die Arme e e und den unteren Kuppelungsmaultheil d in ihre Ursprungslagen zurückdreht (Fig. 3). Es legt sich dabei die Querstange / in eine Vertiefung der Oberfläche des oberen Maultheiles hinein und verbleibt hier so lange in Ruhelage, bis sie durch die selbsttätige Verkuppelung wieder gegen die Nase bx gelegt wird.
Um die Kuppelungstheile in den beiden beschriebenen Stellungen mit gröfserer Sicherheit festzuhalten, können am oberen Maultheil festsitzende Federn / / durch Lenkerstangen m m, welche die freien Federenden mit den Excentern i i verbinden, derartig auf letzere einwirken, dafs jedesmal erst die Kraft der Federn überwunden werden mufs, um die Excenter von der einen beschriebenen in die andere
Lage zu bringen. Anstatt Federn können auch andere Kraftorgane benutzt werden, z. B. Gewichte.
Bezüglich der Anordnung der Kuppelungsvorrichtung an den Wagen sei bemerkt, dafs sie die Buffer ersetzen kann, indem man die Bufferstangen des einen Wagens mit den Maultheilen versieht und die Bufferstangen des anderen Wagens als Stempel g ausbildet. Da jedoch eine Verdrehung der Stempelköpfe in den geschlossenen Maultheilen vorkommen könnte, so wird es zweckmä'fsig sein, zwischen den beiden Kuppelungsbuffern noch einen gewöhnlichen Buffer anzuordnen, dessen Scheiben jedoch mit.Rücksicht auf ein sicheres Einkuppeln nur so weit über die Kopfschwellen hervortreten, dafs bei eingekuppelten Wagen zwischen ihnen noch ein geringer Spielraum bleibt. Der Buffer tritt also nur dann in Wirkung, wenn die Stempel g sich etwas verdrehen und dabei die Wagen sich einander etwas nähern.
Will man die Buffer an ihrer jetzigen Stelle belassen und die Kuppelung wie bisher in die Mitte der Wagen bringen, so kann die in Fig. 5 im Grundrifs dargestellte Anordnung angewendet werden.
Jede Kopfschwellenstange α läuft hier in eine U-förmige Gabel α, aus, und während das eine Gabelende der einen Stange die Kuppelungsmaultheile und das andere Gabelende den Stempel trägt, sind die entsprechenden Gabelenden der anderen Stange in umgekehrter Folge mit Kuppelungsmaultheil und Stempel versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine selbsttätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge mit einem am Ende des einen Wagens angebrachten Kuppelungsmaul und einem am Ende des anderen Wagens sitzenden Stempel, gekennzeichnet durch die am unteren, gelenkig mit dem oberen Maultheil verbundenen Maultheil angebrachte Nase (Cl1), gegen welche der Stempel (g) stöfst, hierdurch den unteren Maultheil (d) sowie Arme (e e) anhebt und die zu einer Achse (h h) des oberen Maultheiles excentrisch verdrehbaren Enden der Arme etwas über die durch die Drehachse (h h) und die Aufhängeachse (ex ex) der Arme am unteren Maultheil gelegte Ebene fort nach hinten legt, um durch die Maultheile den Stempelhals hinter dem Stempelkopf zu umschliefsen und festzuhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65616D Selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge Expired - Lifetime DE65616C (de)

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