DE44815C - Neuerung an Bremsen für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Neuerung an Bremsen für Eisenbahnfahrzeuge

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DE44815C
DE44815C DENDAT44815D DE44815DA DE44815C DE 44815 C DE44815 C DE 44815C DE NDAT44815 D DENDAT44815 D DE NDAT44815D DE 44815D A DE44815D A DE 44815DA DE 44815 C DE44815 C DE 44815C
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DE
Germany
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brake
brake pads
eccentrics
innovation
brakes
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DENDAT44815D
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Original Assignee
E. D. dougherty in Philadelphia
Publication of DE44815C publication Critical patent/DE44815C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail-vehicle brakes
    • B61H13/02Hand or other personal actuation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
A sind die Seitenbalken des Wagens, an welchen die die Achsbüchsen tragenden Stützen B befestigt sind. An diesen Stützen B ist auf jeder Seite des Wagens eine Stange C befestigt.
D sind die Bremsschuhhalter, welche quer durchbohrt sind zur Aufnahme eines Bolzens d, womit die Schuhhalter an einem Glied D1 befestigt sind; die Glieder D1 sind an den Querbalken A' vermittelst der Stützen D 2 eingehängt. Diese Stützen D2 sind so angeordnet, dafs, wenn die Schuhhalter senkrecht von denselben herabhängen, die Schuhe nicht mit den Rädern in Berührung sind.
Der Schuhhalter besteht aus einem Metallkörper, convex auf einer Seite, concav auf der anderen, und mit einem Ansatz äl und einer Nase d2 auf der convexen Seite versehen. In dem Ansatz dx ist eine schwalbenschwanz-• förmige Nuth angebracht, in welche der Schwalbenschwanz eines aus geeignetem Material hergestellten Reibungsblockes E eingeführt wird. An diesem Block E ist ein mit Schraubengewinde versehener Bolzen e befestigt, welcher durch eine in der Nase d2 angebrachte Oeffnung hindurchragt und von den Muttern e1 in der Nase d2 gehalten wird. Die Schuhe DB sind durch Bolzen oder auf andere geeignete Weise an ihren Haltern befestigt.
An den Stangen oder Balken C sind Bolzen oder Zapfen c befestigt, auf welchen die Excenter F montirt sind. Diese Excenter sind mit Hebelarmen F1 versehen, vermittelst welcher eine bedeutende Hebelkraft auf die Excenter übertragen werden kann. Aus Fig. 1 ist leicht zu ersehen, dafs die Stellung der Zapfen und Excenter am Vorder- und Hinterrad nicht dieselbe ist, und hat dieses seinen Grund darin, dafs, wenn die Arme F1 in derselben Richtung bewegt werden, die Excenter der zwischen den Rädern angebrachten Bremsvorrichtung nach entgegengesetzten Seiten wirken.
A2 stellen hier die Vorder- und AB die Hinterräder vor. Die oberen Enden der Arme F1 sind auf jeder Seite des Wagens durch die Stangen H und die Joche H\ welche eine vermittelst der Muttern h in ihrer Längsrichtung adjustirbare Verbindungsstange bilden, verbunden. Das Ende der Stange H gleitet leicht durch die im Kopf/ϊ1 des Joches angebrachte Oeffnung, ihre Bewegung in dieser Richtung ist jedoch durch eine dieselbe umgebende, zwischen dem Kopf h1 des Joches und den auf der Stange H aufgeschraubten Muttern h2 eingelegte Schraubenfeder / begrenzt. Die Stangen H jeder Seite des Wagens sind durch eine Querschiene K verbunden, in deren Mitte ein Ende der Zugstange L befestigt ist, deren anderes Ende mit dem unteren Theil des Bremshebels M in Verbindung steht.
Wenn der Bremshebel M in der Richtung des Pfeiles, Fig. 1, bewegt wird, werden die vorderen Bremsschuhe zuerst gegen die Vorderräder A2 angelegt, während die Hinterräder A8 noch frei bleiben, da die Arme i**1 mit ihren Excentern der hinteren Bremsschuhe so adjustirt sind in Bezug auf die Stangen H, dafs dieselben erst bei weiterer Bewegung die Schuhe an die Hinterräder anlegen. Bei weiterer Bewegung des Bremshebels in der Richtung des Pfeiles wird die Schraubenfeder / zu-
sammengedrückt und die hinteren Bremsschuhe werden von^ ihren Excentern gegen die Hinterräder Az angelegt. Der Druck der vorderen Bremsschuhe gegen die Vorderräder A2 ist daher von der Stärke der Schraubenfeder J abhängig oder begrenzt, während auf die Hinterräder ein durch die Form des Excenters bedingter Druck ausgeübt werden kann.
Es folgt also daraus, dafs die Wirkung der Bremsung eine äufserst empfindliche ist, und es dem Bremser ermöglicht wird, dieselbe ganz dem Bedürfnisse anzupassen, während bei den anderen Bremsvorrichtungen vielfach durch zu starkes oder zu schwaches Bremsen entweder ein längerer unnöthiger Aufenthalt oder ein Hinausfahren über das Ziel vorkommt, abgesehen von der durch zu starkes Bremsen eintretenden schnelleren Abnutzung der Bremsklötze.
Fig. 5 zeigt die Stellung der Bremse unter der blofsen Einwirkung der Feder /; es werden also nur die Bremsklötze der Vorderräder zur Wirkung gebracht.
Fig. 6 zeigt die Stellung der Bremsvorrichtung in voller Wirkung, nämlich Vorder- und Hinterradbremsklötze angedrückt. Diese Stellung wird damit erreicht, dafs das Excenter E der Vorderradbremsklötze in seiner äufsersten Stellung verharrt und der Feder J einen Widerstand entgegensetzt, so dafs sich die Stange H in der Schleife h1 ohne Einflufs auf dieselbe verschieben kann und dadurch das Excenter F für die Hinterradbremsklötze in diejenige Stellung gebracht wird, welche ein Andrücken der letzteren an die Radkränze und somit eine Bremsung derselben bedingt.
Die Fig. 4 stellt die Form und Construction dieses hinteren Excenters dar, welches, wenn voll angelegt, von selbst in dieser Stellung verharrt, bis es durch Umsteuerung des Bremshebels aus dieser Lage befreit wird.
Der Theil //' des Excenters ist mit dem Zapfen c excentrisch, während der übrige Theil Z"1/2 mit dem Zapfen concentrisch ist, so dafs, wenn die Bremse so weit angelegt wird, dafs der Punkt f1 über die Linie x-x, welche durch die Mitte des Bremsschuhes und des Zapfens c geht, gebracht wird, der Stützpunkt des Excenters auf dem concentrischen Theil desselben und in der Linie x-x sich befindet und daher die Gegenwirkung der Bremse keine Tendenz hat, das Excenter in der einen oder anderen Richtung zu bewegen.
Es liegt auf der Hand, dafs durch geeignete Verlängerung und Kupplung der Zugstange L die Bremsvorrichtungen verschiedener Wagen verbunden und gleichzeitig bewegt werden können und so eine Wagenreihe ebenso leicht wie ein einzelner Wagen gebremst und zum Stillstand gebracht werden kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Bremsvorrichtung als an einem Strafsenbahnwagen angeordnet dargestellt; dieselbe kann jedoch selbstredend auch an Eisenbahnwagen oder anderen Wagen angebracht werden, auch können verschiedene Mechanismen zur Kraftübertragung auf die Bremsvorrichtung angewendet werden.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Bremsvorrichtung fürEisenbahn-Strafsen-
    bahnwagen, gekennzeichnet:
    ι. durch die Verbindung der Arme (F1 F2) zweier Excenterpaare F F mit zwei aus Stange H, Feder J und Joch H1 gebildeten Zugstangen, derart, dafs durch Anziehen der letzteren zuerst die Vorderradbremsklötze infolge des Federdruckes und erst nach diesem die Hinterradbremsklötze zur Wirkung gebracht werden;
  2. 2. zu der unter 1. gekennzeichneten Bremsvorrichtung an beweglichen Stangen D1 aufgehängte Bremsklötze mit einem verstellbaren Reibungsblock E.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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