DE544377C - Buegelpresse - Google Patents

Buegelpresse

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Publication number
DE544377C
DE544377C DE1930544377D DE544377DD DE544377C DE 544377 C DE544377 C DE 544377C DE 1930544377 D DE1930544377 D DE 1930544377D DE 544377D D DE544377D D DE 544377DD DE 544377 C DE544377 C DE 544377C
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DE
Germany
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press
jaw
jaws
ironing
lever
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Expired
Application number
DE1930544377D
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English (en)
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American Laundry Machinery Co
Original Assignee
American Laundry Machinery Co
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Application filed by American Laundry Machinery Co filed Critical American Laundry Machinery Co
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/32Details
    • D06F71/326Arrangements for producing a sliding or ironing movement between the pressing elements in closed position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Bügelpresse Die Erfindung betrifft eine Bügelpresse mit einem Paar gegeneinander bewegbarer Preßbacken und Mittel zur Erzeugung einer relativen Gleitbewegung zwischen den in Berührung gelangten Preßbacken.
  • Es sind Bügelpressen dieser Art bekannt, bei denen die Preßbacken in einem Winkel zu der Richtung geneigt sind, in der die bewegliche Preßbacke in Berührung mit der festen Preßbacke gelangt. Dabei ist die bewegliche Preßbacke derart gelagert, daß sie sich, nachdem sie mit der festen Preßbacke in Berührung gelangt ist, bei weiterer Vorwärtsbewegung ein wenig nach oben verschieben kann.
  • Bei der Bügelpresse gemäß der Erfindung ist die eine Preßbacke mit ihrem Träger durch Lenker verbunden, die Anschläge zur Begrenzung der relativen Gleitbewegung der Preßbacken besitzen. Dadurch wird die Ausübung eines kräftigen Enddruckes nach der Ausführung der Gleitbewegung der Preßbacke ermöglicht.
  • Es sind Federn oder ähnliche nachgiebige Mittel vorgesehen, die die gleitende Preßbacke von ihrem Träger gewöhnlich abdrücken.
  • Gemäß einer anderen Ausführung der Erfindung sind beide Preßbacken in entgegengesetzten Richtungen gleitend bewegbar und führen die Gleitbewegung erst nach ausreichender Berührung zur Verhinderung des Verrutschens des zu bügelnden Gegenstandes aus.
  • In den Zeichnungen ist ein Beispiel einer Ausführung einer Bügelpresse gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. r eine Seitenansicht einer Bügelpresse, bei der nur die obere Preßbacke verschiebbar ist, Fig.2 eine abgebrochen gezeichnete Aufriß-Schnittansicht nach Linie 2-2 der Fig. r mit den beiden eben in Berührung gebrachten Preßbacken, Fig. 3 eine Ansicht ähnlich der Fig. 2, bei der die vollen Linien die Stellung der Preßbacken nach ihrer gegenseitigen Verschiebung und die strichpunktierten Linien die Stellung vor der gegenseitigen Verschiebung, d. h. die Stellung der Preßbacken nach Fig. a, wiedergeben, Fig. 4. eine Teilansicht der Bügelpresse, bei der nur die obere Preßbacke verschiebbar ist, Fig. 5 eine Aufriß-Schnittansicht der in Berührung befindlichen Preßbacken nach Linie 5-5 der Fig. q. vor der gegenseitigen Verschiebung, Fig.6 eine ähnliche Ansicht der Preßbacken nach der gegenseitigen Verschiebung, Fig. 7 eine Au.friß-Schnittansicht, bei der beide Preßbacken verschiebbar sind. Die Erfindung kann an verschiedenen Arten von Bügelpressen angewendet werden. 'Im vorliegenden Beispiel ist sie an der bekannten l.aundry-Bügelpresse angewendet.
  • Die Maschine besteht aus einem Fußgestell i mit einem darauf befestigten Stützbock 2, der die untere Preßbacke 3 trägt. An der Rückseite des Stützbockes besitzt das Fußgestell einen aufwärts ragenden Arm 4, an dessen oberes Ende bei 5 ein zweiarmiger Hebel 6 angelenkt ist. Am vorderen Ende des gabeligen Hebelarmes befindet sich die Preg= backe 7, die mit der unteren Preßbacke 3 zusammenarbeitet. Eine oder mehrere Federn 8 sind bei 9 an der Fußplatte des Fußgestelles i und bei io än dem rückwärtigen Ende des Hebels 6 befestigt und dienen dazu, den Hebel und damit die obere Preßbacke 7 im Uhrzeigersinne zu bewegen (Fig. i), um die Bügelvorrichtung nach Beendigung des Bügelvorganges zu öffnen und normalerweise diese Teile in der in Fig. i ersichtlichen Offenstellung zu halten.
  • Der Hebel 6 und dadurch auch die obere Preßbacke 7 werden zwecks Zusammenarbeitens der beiden Preßbacken im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers (Fig. i) durch ein Druckmittel be-,vegt, das auf eine geeignete Hebelübertragung einwirkt. An dem Maschinenfußgestell i ist das vordere Ende eines Zylinders 15 schwenkbar angebracht, in dem ein Kolben 16 sich bewegt, an welchem das eine Ende einer Kolbenstange 17 befestiä-t ist. Das andere Kolbenstangenende ist bei 18 mit einem Lenker ig verbunden, dessen unteres Ende bei 9 am Fußgestell angelenkt und dessen oberes Ende bei 20 mit dem unteren Ende des Lenkers 2 1 verbunden ist. Das obere Ende des Lenkers 21 ist in geeigneter Weise mit dem rückwärtigen Arm des Hebels 6 bei io verbunden. Zwecks Schließens der Preßbacken wird durch die Leitung 23 ein Druckmittel in den Zylinder 15 geschickt. Die Zufuhr des Druckmittels und sein Auslaß wird durch eine geeignete Einlaß- und Auslaßventileinrichtung 25 gesteuert, die ihrerseits durch den Handhebel 26 von dem Bedienenden eingestellt werden kann.
  • Bei der vorliegenden Ausführung wird durch Aufwärtsbewegung des Handhebels 26 das Einlaßventil der Ventileinrichtung 25 geöffnet und das Auslaßventil geschlossen. Das Druckmittel fließt durch die Leitung 23 in das vordere Ende des Zylinders 15. Dadurch wird der Kolben 16 nach rückwärts bewegt, die Lenkerverbindung ig, 21 wird gestreckt und über den Hebel 6 die Preßbacke 7 im entgegengesetzten - Sinne des Uhrzeigers bewegt und dadurch in Berührung mit der unteren Preßbacke 3 gebracht. Nach Beendigung des Bügelvorganges wird durch Herunterdrücken des Handhebels 26 das Einlaßventil geschlossen und das Auslaßventil geöffnet. Der Druck im Zylinder 15 läßt nach, das Treibmittel entweicht in die Leitung 23, und die Feder 8 bewegt den Hebel 6 und damit die Preßbacke 7 im Uhrzeigersinne (Fig. i). Die Bügeleinrichtung ist jetzt wieder geöffnet.
  • Zwecks Verbesserung der Bügelergebnisse sind die beiden Preßbacken 3 und 7 oder eine von ihnen erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß eine gleitende Relativbewegung zwischen den Preßbacken hervorgerufen wird, nachdem diese miteinander in Berührung gebracht sind. Durch Verzögerung dieser Relativbewegung bis zum Augenblick unmittelbar nach der Berührung wird ein Verrutschen des zu bügelnden Gegenstandes vermieden.
  • Bei der Ausführung nach den Fig. i. 2 und 3 ist nur eine Preßbacke, und zwar die untere relativ zur oberen, gleitend verschiebbar. Bei der dargestellten Bauart besitzt die untere Preßbacke zwei Paar nach unten ragende Laschen 29. An jedem Paar ist durch Splinte oder auf andere geeignete Weise bei 3o das obere Ende eines Lenkers 31 angebracht, dessen unteres Ende in ähnlicher Weise bei 32 mit einem der Laschenpaare 33 des Stützbockes 2 verbunden ist. Jeder dieser beiden Lenker besitzt am oberen Ende, im wesentlichen senkrecht dazu, einen abwärts gerichteten Anschlag 34, mit dem eine Schraubenfeder 35 zusammenarbeitet. Die Anschläge besitzen schwächere Enden 36, die in die oberen Enden der Federn ragen und diese festhalten. Die Federn ruhen auf dem Stützbock 2 und umgeben an diesem Stützbock angebrachte Anschläge 37.
  • Die Federn 35 halten normalerweise die sintere Preßbacke in angehobener Stellung mit Bezug auf den Stützbock :2 (Fig. i). Wie aus den Fig:2 und 3 ersichtlich., ist die untere Preßbacke derart an dem Stützbock 2 befestigt, daß die Lenker 3 i, von vorn auf die Maschine gesehen, nach oben und rechts geneigt sind. Daher bewegt sich das untere Preßglied nach unten und nach rechts, wenn es von der oberen Preßbacke gedrückt wird. Diese zurückweichende Bewegung der unteren Preßbacke erfolgt jedoch erst bei genügendem Druck der oberen Preßbacke auf die untere, so daß der zu bügelnde Gegenstand in der vorbereiteten Lage verbleibt. Diese zurückweichende Gleitbewegung der unteren Preßbacke, die die verbesserten Bügelergebnisse herbeiführt, erfolgt selbstverständlich entgegen dem Widerstande der Feder 35 und so lange, bis die unteren Enden 36 der Preßbackenanschläge 34 die oberen Enden der Stützbockanschläge 37 berühren, worauf deizu behandelnde Gegenstand eine kräftige Schlußpressung erhält. Diese Stellung der Teile zeigen die ausgezogenen Linien der Fig. 3.
  • Bei der Ausführung nach den Fig.4, 5 und 6 ist die obere Preßbacke relativ zur unteren gleitend verschiebbar, während die untere Preßbacke ortsfest ist. Bei der dargestellten Bauart ist die Preßbacke 7 an dein gabeligen Arm des Hebels 6 vermittels eines Paares Lenker ¢o verbunden, deren obere Enden bei :41 in geeigneter Weise mit dem Hebel verbunden sind. Die unteren Lenkerenden sind bei .42 an den auf der Oberseite der Preßbacke befindlichen Laschen -.3 angebracht. Jeder Lenker ist am oberen Ende mit einem im wesentlichen senkrecht dazu nach unten ragenden Anschlag-15 versehen und kann mit einem Preßkopfanschlag 46 bei Anwendung des kräftigen Schlußdruckes in Berührung gelangen. Die Anschläge 4.5 und 46 begrenzen die Bewegung der Lenker 40 im Uhrzeigersinne (Fig. 5 und 6). Zur Begrenzung der Bewegung im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers besitzt jeder Lenker 4o an seinem unteren Ende einen seitlichen Fuß 47, der mit einer Erhöhung ,48 auf der Oberseite der Preßbacke in Berührung gelangen kann. Für jeden Lenker ist in Berührung mit dem Lenkerfuß 47 eine Schraubenfeder5o vorgesehen, um die obere Preßbacke in der unteren Stellung, also fort von dem Hebel 6, zu halten. Zu diesem Zwecke besitzt jeder Lenker einen Schulteransatz 51, auf dem das untere Ende der Feder So ruht, deren oberes Ende eine Ouerstange 5.4 des gabeligen Endes des Hebelarmes 6 berührt. Um die Federn So am Platze zu halten, sind die Ouerstange und die Lenkerschultern mit Ansätzen 55 ausgerüstet, die in die Federenden ragen.
  • Wie in den Fig. 5 und 6 dargestellt, ist die Preßbacke 7 derart an dem Hebel 6 befestigt, daß bei Ansicht der Maschine von vorn die Lenker4o nach oben und rechts geneigt sind. Daher gleitet die Preßbacke 7 nach Berührung mit der unteren Preßbacke nach links. Auch in diesem Falle erfolgt die Gleitbewegung der oberen Preßbacke erst, nachdem sie die untere mit genügendem Druck zum Festhalten des zu bügelnden Gegenstandes berührt. Die Gleitbewegung der oberen Preßbacke erfolgt entgegen@ dem Widerstande der Federn 50, und zwar so lange, bis die Lenkeranschläge 4.5 die Preßbackenanschläge 46 berühren, worauf der zu bügelnde Gegenstand einem kräftigen Enddruck unterworfen wird.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 7 sind beide Preßbacken 3 und 7 relativ zueinander gleitend bewegbar. Die Ausbildung der oberen Preßbacke ist die gleiche wie die nach den Fig. ,4, 5 und 6 und die Ausbildung der unteren Preßbacke die gleiche wie die in den FIg. 1, ?, 3.
  • Bei der Bauart nach Fig. 7 erfolgt die Gleitbewegung der beiden Preßbacken nach entgegengesetzten Richtungen unmittelbar nach Berührung der beiden Preßbacken, und zwar bewegt sich die Preßbacke 7 nach links und die Preßbacke 3 nach rechts.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bügelpresse mit einem Paar gegeneinander bewegbarer Preßbacken und Mittel zur Erzeugung einer relativen Gleitbewegung zwischen den in Berührung gelangten Preßbacken, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Preßbacke (3) mit ihrem Träger (2) durch Lenker (31) verbunden ist, die Anschläge (3.4) zur Begrenzung der relativen Gleitbewegung der Preßbakken (3, 7) besitzen. z. Bügelpresse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Federn (35) o. dgl., die die Preßbacke (3) von ihrem Träger gewöhnlich abdrücken. 3. Bügelpresse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Preßbacken (3, 7) in entgegeilgesetzten Richtungen zueinander gleitend bewegbar sind und die Gleitbewegung erst nach ausreichender Berührung zur Verhinderung des Verrutschens des zu bügelnden Gegenstandes ausführen.
DE1930544377D 1929-11-07 1930-05-14 Buegelpresse Expired DE544377C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US405419A US1964126A (en) 1929-11-07 1929-11-07 Pressing machine

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DE544377C true DE544377C (de) 1932-02-17

Family

ID=23603622

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DE1930544377D Expired DE544377C (de) 1929-11-07 1930-05-14 Buegelpresse

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GB353117A (en) 1931-07-23
US1964126A (en) 1934-06-26

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