DE64990C - Elektrischer Stationsmelder mit Weckvorrichtung - Google Patents

Elektrischer Stationsmelder mit Weckvorrichtung

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DE64990C
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DE
Germany
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armature
station
magnet
name
wake
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64990D
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English (en)
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A. palfy und A. neumann sen., Advocat, in Budapest, Stadthausgasse 4
Publication of DE64990C publication Critical patent/DE64990C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D41/00Indicators for reserved seats; Warning or like signs; Devices or arrangements in connection with tickets, e.g. ticket holders; Holders for cargo tickets or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
in BUDAPEST.
Diese durch beiliegende Zeichnung dargestellte Erfindung ist eine durch einen elektrischen Strom bethätigte Vorrichtung, welche bei Eisen- und Strafsenbahnen, eventuell auch bei Schilfen u. s. w. das reisende Publikum durch ein Glockenzeichen vor der Einfahrt in eine Station aufmerksam macht und demselben gleichzeitig den Namen der betreffenden Station anzeigt.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 diese Vorrichtung in Seitenansicht bei geöffnetem Gehäuse, Fig. 2 dieselbe in Vorderansicht bei abgenommener Vorderwand. Fig. 3 und 4 zeigen zwei Einzelteile in schaubildlicher Darstellung.
Die ganze Vorrichtung ist in einem Gehäuse α angeordnet, das an einer von allen Seiten leicht ersichtlichen Stelle des Wageninnern angebracht wird. In diesem Gehäuse a befindet sich an der Rückwand ein Schlitten b, der zwischen den beiden Führungsleisten c c seitlich verschiebbar ist und an der linken Gehäuseseite behufs Auswechselung herausgezogen werden kann, zu welchem Zwecke dieser Schlitten b auch an beiden Seiten mit griffartigen Durchbrechungen d versehen ist (Fig. 3). Der Schlitten b trägt oben und unten je einen Lagerständer e (von welchen in Fig. 3 der untere abgenommen ist), in welchen Walzenf gelagert sind. Um diese Walzen/ ist ein endloses Band g gelegt, das, gleichzeitig zur Bewegungsübertragung dienend, an der Aufsenseite (Fig. 2) mit den auf einander folgenden Stationsnamen versehen ist. Je nach der Zahl der Stationen ist ein längeres oder kürzeres Band g nöthig. Für ein kurzes Band genügen die zwei an den äufsersten Enden des Lagerständers angeordneten Walzen f. Für längere Bänder dagegen sind zwei oder mehrere Paare Walzen f nöthig (wie z. B. Fig. 1 zeigt) und ist dann die Wickelung des Bandes entsprechend der Fig. 1. Das über zwei Walzen laufende Band liegt in einer einfachen offenen Schlinge um dieselben, wie es in Fig. 3 punktirt gezeichnet ist. Diese fertigen Schlitten können an allen Anfangs-, End- oder Kreuzungsstationen vorhanden sein und nach Bedarf in das Gehäuse α eingeführt werden. Zur leichteren Zusammenstellung des Bandes sind' die Lagerständer e am Schlitten b noch auf- und abwärts verschiebbar und mittelst einer Schraube h festzustellen, wobei der Bolzen der Schraube h durch einen Schlitz i des Schlittens b (Fig. 3) hindurchgeht. Das Band bewegt sich mit seiner vordersten Fläche an dem in der Vorderwand befindlichen Ausschnitt j vorbei, in welchem der jeweilige Stationsnamen zu sehen ist. Die Bewegung des Bandes g ist eine unterbrochene und erfolgt durch ein starkes Federtriebwerk k, das an der Innenfläche der Gehäusewand angebracht ist und bei / aufgezogen werden kann. Jeder Schlitten b mufs sich beim Einschieben in das Gehäuse selbstthätig mit diesem Federtriebwerk k kuppeln, was in der Weise erfolgt, dafs der rechtsseitige Zapfen m der vordersten unteren Walze/ ein vierkantiges Loch η hat (Fig. 3), in welches sich der vierkantige Treibzapfen 0 des Gangwerkes k einschiebt. Auf diesem Treibzapfen 0 sitzt das
vierzahnige Sperr- bezw. Hemmrad ρ, das im Verein mit dem Anker q ein plötzliches Ablaufen des Triebwerkes verhindert und eine gleichmäfsige Schaltung des Bandes g bezw. der Walze f bewirkt. Der Hub einer Schaltung ist so grofs als die Höhe des Ausschnittes j und entspricht diesem Hub eine Viertelumdrehung der mit dem Triebwerk k verbundenen Walze^. Der Sperranker q ist am Gehäuse des Triebwerkes um einen Zapfen r pendelnd gelagert und trägt an seiner unteren Verlängerung einen Eisenanker s, der beständig von einem Elektromagneten t angezogen wird, so dafs der untere Zahn n1 das Triebwerk durch das Sperrrad ρ hemmt. Wird jedoch der elektrische Strom unterbrochen, so läfst der Magnet t den Anker s frei, welcher durch eine Spiralfeder ν zurückgezogen wird und den Anker q dadurch so "dreht, dafs der untere Zahn nl das Sperrrad ρ freiläfst, während der obere Zahn w2 das Sperrrad ρ bei dessen nächstem Zahn wieder hemmt, wie es Fig. ι zeigt. Wird der Strom wieder geschlossen, so rindet die entgegengesetzte Bewegung des Ankers q statt, und es läfst der obere Zahn n2 das Sperrrad ρ frei, das nun wieder vom unteren Zahn n\ nachdem es eine Vierteldrehung gemacht hat, gehalten wird. Dasselbe Spiel kann, so oft es erforderlich ist, wiederholt werden und erscheint nach jedem Stromunterbrechen und Wiederschliefsen ein anderer Name im Ausschnitt j. Im Gehäuse α ist ferner eine elektrische Glocke angeordnet, deren Elektromagnet ν im Innern des Gehäuses α angeordnet ist (Fig. ι und 2 punktirt), während die Glocke w sich aufsen befindet. Die Stromzuleitung zum" Magneten t ist so hergestellt, dafs bei Unterbrechung desselben derselbe Strom seinen Weg durch den Glockenmagneten ν nimmt und diesen so lange läuten läfst, bis der frühere Stromschlufs wieder hergestellt ist, worauf aber die Schaltung des Bandes g erfolgt, d. h. ein neuer Stationsname im Ausschnitt j erscheint. Die Glocke signalisirt also das Erscheinen eines neuen Stationsnamens. Das Läutewerk kann nach Belieben durch Ausziehen eines Contactstöpsels χ (Fig. 1) ausgeschaltet werden. Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 beispielsweise eine Ausführungsart einer solchen Stromzuführung schematisch dargestellt, und zwar mittelst eines Doppeltasters λ1. "Ein Draht bl geht von einem Pol der Batterie a2 zum Magneten t und zweigt sich daselbst auch zum Magneten ν ab. Zwei Rückleitungsdrähte cl und d1 gehen von je einem der Magnete ί und ν zu den Stromschlufsplatten e1 und e'2 des Tasters a1, der mit dem anderen Pol der Batterie in Verbindung steht. Durch Niederdrücken des Tasters a} wird der Strom durch die Drähte bl und cl zur Glocke geleitet (wie in Fig. 1), während die Leitung b1 d1, welche den Strom zum Schaltmagneten t führt, unterbrochen ist. Läfst man den Taster a} los, so schliefst sich letztere Leitung und die Glockenleitung wird unterbrochen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Stationsmelder mit Weckvorrichtung für Eisen- und Strafsenbahnen, Schiffe u. s. w., um dem reisenden Publikum die Einfahrt in eine Station und deren Namen anzuzeigen, gekennzeichnet durch ein in einem Gehäuse α angeordnetes, über in einem auswechselbaren Schlitten b gelagerte Walzen f laufendes endloses, an der Aufsenfläche mit den entsprechenden fortlaufenden Stationsnamen versehenes Band g, das intermittirend mit diesen Namen an einem entsprechenden Ausschnitt j der vorderen Gehäusewand durch ein Federtriebwerk vorbeibewegt wird, das mit der vordersten unteren Walze f durch Vierkant 0 des Triebwerkes und entsprechendes Loch η im Walzenzapfen m- leicht lösbar gekuppelt ist, aber durch Anker q und Sperrrad ρ gehemmt wird, wobei die Erhaltung des Ankers q in seiner hemmenden Stellung durch einen Ruhestrom-Elektromagneten t bewirkt wird, der den Hemmanker q durch Anziehen eines mit letzterem verbundenen Eisenankers s festhält, aber bei Stromunterbrechung freiläfst, was eine theilweise Schaltung des Bandes g zur Folge hat, während durch Wiederschliefsen des Stromes die vollständige Schaltung des Bandes g erfolgt, und ein elektrisches Läutewerk, durch welches der elektrische Strom dann fliefst, wenn er in dem Magneten t unterbrochen wurde, so lange läutet, als der Strom des Magneten unterbrochen bleibt, wodurch das Publikum auf die vor sich gehende Schaltung aufmerksam gemacht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64990D Elektrischer Stationsmelder mit Weckvorrichtung Expired - Lifetime DE64990C (de)

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