DE96013C - - Google Patents
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- DE96013C DE96013C DENDAT96013D DE96013DA DE96013C DE 96013 C DE96013 C DE 96013C DE NDAT96013 D DENDAT96013 D DE NDAT96013D DE 96013D A DE96013D A DE 96013DA DE 96013 C DE96013 C DE 96013C
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- DE
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- signal
- armature
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- electromagnet
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L13/00—Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle
- B61L13/04—Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors
- B61L13/045—Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors using separated rail contacts, pedals or similar
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
,KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die Abhängigkeit der Sperrsignale auf Blockstrecken wird gegenwärtig vorwiegend durch
die mit Magnetinductionsstrom betriebenen Blockapparate bewirkt.
Die nachfolgend beschriebene Schaltvorrichtung bezweckt diese Abhängigkeit durch galvanische
Ströme unter Verwendung von Signalen, die durch den Zug auf »Halt« zurückgestellt
werden, wobei jedoch die Benutzung gewöhnlicher, von Hand zu stellender Signale nicht ausgeschlossen ist.
Die Schaltvorrichtung besteht aus zwei Elektromagneten a CL1 a2 az und b bl b.2 b3,
welche derart zusammenarbeiten, dafs die Selbstsperrung der zu den Elektromagneten
α <2j a2as gehörigen Anker durch die Nasen
eeleiei nur durch die Elektromagnete b by
b% bs, welche Strom von der in der Zugrichtung
folgenden Station aus erhalten, aufgehoben werden kann.
Zur Erläuterung der Wirkung des Apparates, wie der des Zusammenarbeitens der einzelnen
Apparate wird im Folgenden ein bestimmter Betriebsfall, nämlich derjenige angenommen,
dafs in der Fahrtrichtung von A nach B Züge verkehren sollen, und weiterhin angenommen,
dafs die ganze Strecke von einem Zuge bereits durchfahren wurde, dieselbe sonach
frei ist.
Der Wärter in der Abgangsstation zieht das Blocksignal auf »Fahrt«, mit welchem Vorgange
ein Stromschlufs an der Signalkurbel oder am Signale hergestellt wird, wonach der Strom
der Batterie Z1 durch den Elektromagnetanker T1
das Stromschlufsstück C1 zum Elektromagneten des selbstfallenden Signales S1 und von diesem
zur Erde geht. Beim Ausfahren des . Zuges überfährt derselbe ein Schienenstromschlufsstück
k1 , wodurch ein Theilstrom durch den
Elektromagneten ^1 und durch den Schienenstromschlufs
zur Erde fiiefst.
Hierdurch wird der Anker T1 angezogen,
der Stromschlufs bei C1 geöffnet, wodurch das
Signal in die »Haltstellung« fällt, dagegen der Strom der Batterie Z1 nach dem Betriebsbüreau
durch ^1 zu einem Wecker oder einem Rückmeldeapparate und dergleichen geschlossen.
Gleichzeitig hat sich die Ankernase des Ankers T1 bei ex in den Auslösehebel eingehakt,
wodurch der Anker in der beschriebenen Stellung vorläufig festgehalten ist, und es ausgeschlossen
ist, Strom in den Elektromagneten des Signales zu schicken und letzteres vorläufig
wieder auf »Fahrt« zu stellen.
Auf dem weiteren Wege passirt der Zug die Blockstation Nr. 2, wirft durch Ueberfahren
des Schienenstromschlufsstückes h2 bezw. durch Erregung des Elektromagneten a.2 und Oeffnen
des Stromschlusses C2 unter gleichzeitiger Arretirung
des Ankers r2 an der Nase e.2 das
Signal S2 auf »Halt« und befindet sich nun
zwischen den Blockstationen Nr. 2 und Nr. 3, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
Mit der Selbstarretirung des Ankers r2 wurde
zugleich der Stromschlufs d^ hergestellt und auf diese Weise der Strom der Batterie z2 zu
dem Auslöseelektromagneten ^1 der rückliegenden
Blockstation Nr. 1 geleitet. Sobald der Strom den Elektromagneten bx erregt hat,
wind ein ' permanenter drehbarer Magnet ^1,
dessen verlängerter Hebel ein Scheibchen H1
Claims (3)
1. Eine Schaltvorrichtung für elektrische . Streckenblockirung, gekennzeichnet durch
ein derartiges Zusammenspiel von auf den einzelnen Blockstationen aufgestellten Elektromagnetpaaren
(a b) untereinander, dafs, sobald der eine Elektromagnet (a) seinen
Anker in die Arbeitslage umstellt, der Strom der zugehörigen Batterie nach der
rückliegenden Blockstation zur Auslösung einer Sperrung geleitet und gleichzeitig in
der eigenen Blockstation dieselbe Sperrung des Ankers bewirkt wird.
2. Eine Ausführungsform der.Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die zweiten Elektromagnete
(b) von den Sperrankern (f) gewöhnlich so weit abstehen, dafs eine Auslösung
der Sperrung bei Herstellung des Stromschlusses nicht eintritt, sondern erst dann eingeleitet wird, wenn eine Annäherung
der Elektromagnete an die Sperranker von Hand herbeigeführt ist.
3. Eine weitere Ausführungsform der Einrichtungen nach Anspruch 1 und 2, bei
welcher der Auslösestrom für die Sperrungen zugleich dazu benutzt wird, das Functioniren
der Batterie sichtbar oder hörbar in der Abgangsstation anzuzeigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96013C true DE96013C (de) |
Family
ID=367184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96013D Active DE96013C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96013C (de) |
-
0
- DE DENDAT96013D patent/DE96013C/de active Active
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