DE137337C - - Google Patents

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DE137337C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L13/00Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L13/04Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors
    • B61L13/045Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors using separated rail contacts, pedals or similar

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 137337 KLASSE 20 L
Bei den bisherigen Stations-Wechselstromblockanlagen erfolgt die Freigabe der Wechselstromblockfelder im Stellwerk von der Station aus, nachdem sich der Stationsbearnte von der vollendeten Einfahrt oder Ausfahrt des Zuges überzeugt hat.
Auch hat man wohl schon einen Streckenstromschliefser dazu benutzt, einen Gleichstrom zu schliefsen, mit Hülfe dessen das Blockfeld entblockt wird.
Nach der vorliegenden Erfindung wird das Schliefsen der Leitung durch die erste oder letzte Achse des Zuges dazu benutzt, ein Laufwerk auszulösen, worauf das Entblocken durch einen besonderen Strom mit wechselnder Richtung vor sich geht. Hierdurch wird ein Blockfeld event, mit Druckknopfsperre in der Station, sowie Leitungen gespart und der Stationsbeamte entlastet.
Die Freigabe des Blockfeldes kann entweder mit Hülfe einer die Richtung eines Gleichstroms wechselnden Einrichtung oder mit Hülfe eines Inductors geschehen, wobei das Aufziehen des hierfür erforderlichen Laufwerkes selbstthätig beim Blocken des Blockfeldes erfolgt. Die Auslösung des Laufwerkes geschieht mittelst eines Elektromagneten durch einen vom Zuge geschlossenen Batteriestrom, während das Laufwerk mit Hülfe eines Stromrichtungswechslers den Strom einer zweiten Batterie in einen Strom mit wechselnder Richtung verwandelt oder einen Inductor treibt.
In der beiliegenden Zeichnung ist das Stromlaufschema für eine derartige Einrichtung, und zwar in Anwendung auf ein Fahrstrafsenblockfeld dargestellt:
Fig. ι mit abgelaufenem und Fig. 2 mit aufgezogenem Laufwerk.
In bekannter Weise giebt die Station, um die Fahrtstellung des Ein- oder Ausfahrtssignals für einen Zug zu veranlassen, mit Hülfe des Signalfeldes α auf der Station das Signalfeld b im Weichenstellwerk frei. Durch die Freigabe des Signalfeldes b im Stellwerk erfolgt durch Contact c die Herstellung der Leitung für die spätere Schliefsung des Stromes der Batterie u durch den fahrenden Zug im Schienencontact d. Der Wrärter legt den Fahrstrafsenhebel für die gestellten Weichen durch Bedienung des Fahrstrafsenblockfeldes e fest, um dann erst das Ein- oder Ausfahrtssignal ziehen zu können. Gleichzeitig wird der Contact f im Stromkreis der Batterie geschlossen, sowie das Aufziehen des Laufwerks durch die an der Blockstange i befindliche Nase k bewirkt.
In den Stromkreis der Batterie u ist der Elektromagnet / eingeschaltet, dessen Anker m den durch das Aufziehen hochgestellten Hebel η sowie den auf letzteren gestützten Gewichtshebel ρ festhält.
Sobald durch den Zug der Stromkreis der Batterie u in dem Schienencontact d geschlossen wird, zieht der Elektromagnet / den Anker m an, wodurch der Hebel n, dessen Achse gegen
das Gehäuse isolirt ist, mit dem Gewichtshebel ρ niederfällt. Letzterer treibt nun mit der Sperrklinke q das Sperrrad r an, welches durch Zahnradübersetzung den Stromrichtungswechsler s in Bewegung setzt. Ein Windfang t regelt die Fallgeschwindigkeit des Gewichtshebels p.
Durch das Niederfallen des Hebels η wird gleichzeitig der Contact ν geschlossen, so dafs nunmehr — der Contact f ist noch geschlossen — der Strom aus der Batterie g nach dem Stromrichtungswechsler s gelangen kann. Der Strom mit wechselnder Richtung entblockt nun erst das Fahrstrafsenblockfeld e. Es wird nach erfolgtem Entblocken der Contact/ wieder unterbrochen, so dafs die Batterie g nur so lange geschlossen bleibt, als zur Freigabe des Blockfeldes erforderlich ist.
Ebenso wie im Vorstehenden zum Entblocken des Fahrstrafsenblockfeldes eine einen Strom mit wechselnder Richtung erzeugende Einrichtung benutzt wurde, so kann auch von dem Laufwerk unmittelbar ein Inductor angetrieben werden, dessen Strom das Fahrstrafsenblockfeld entblockt.
In gleicher Weise ist die Einrichtung ausgebildet bei Einrichtungen zum Entblocken von Signalblockfeldern und Zustimmungsblockfeldern.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    Eine Vorrichtung zum Entblocken von Wechselstromblockfeldern durch den fahrenden Zug mittelst Streckenstromschliefser, dadurch gekennzeichnet, dafs der von dem Stromschliefser geschlossene Strom ein durch Drücken der Blocktaste aufgezogenes Laufwerk auslöst und eine Stromquelle (g) einschaltet, worauf das Entblocken durch einen besonderen Strom mit wechselnder Richtung stattfindet.
    Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der vom Stromschliefser (d) geschlossene Strom einer Batterie (u) einen Anker (m) anzieht, der das beim Blocken des Blockfeldes (e) aufgezogene Laufwerk auslöst, wodurch ein Stromrichtungswechsler fs) in Umdrehung versetzt wird, der den Gleichstrom einer zweiten Batterie in einen solchen mit wechselnder Richtung verwandelt, welcher das Blockfeld entblockt.
    Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der zum Entblocken des Blockfeldes erforderliche Strom mit wechselnder Richtung von einem durch das Laufwerk betriebenen Inductor geliefert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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