DE231760C - - Google Patents

Info

Publication number
DE231760C
DE231760C DE1909231760D DE231760DA DE231760C DE 231760 C DE231760 C DE 231760C DE 1909231760 D DE1909231760 D DE 1909231760D DE 231760D A DE231760D A DE 231760DA DE 231760 C DE231760 C DE 231760C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
ratchet
lever
door
locking bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1909231760D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE231760C publication Critical patent/DE231760C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/10Bolts of locks or night latches
    • E05B15/101Spring-retracted bolts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/0046Ratchet mechanisms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/06Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/0079Locks with audio features
    • E05B17/0083Sound emitting devices, e.g. loudspeakers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/04Spring arrangements in locks
    • E05B2015/0403Wound springs
    • E05B2015/042Wound springs wound in a plane, e.g. spirally

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 231760 -KLASSE 68«. GRUPPE
BRUNO BEHRENDT in METZ.
Elektrisches Sicherheitsschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sicherheitsschloß, bei dem die Zurückziehung des durch Federdruck in seine schließende Lage gebrachten Riegels selbsttätig bewirkt wird, sobald eine für gewöhnlich von einem Magnetanker gesperrte, die Kraft der Riegelfeder überwindende Kraftquelle von dieser Sperrung befreit wird. Im Gegensatze zu anderen derartigen Einrichtungen dient nun beim Erfindungsgegenstand ein Federtriebwerk zur Auslösung des Riegels, welches beim öffnen und Schließen der Tür mit Hilfe einer Ratschvorrichtung selbsttätig aufgezogen wird, die mit dem Türpfosten o. dgl. in derartiger Verbindung steht, daß der Ausschlagswinkel der Tür beim Öffnen derselben zum Ingangsetzen der Ratschvorrichtung benutzt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 und 2 die innere Einrichtung eines derartigen Schlosses in geschlossener und geöffneter Stellung. Fig. 3 zeigt eine zum Ratschwerk gehörige Sicherung. Die Fig. 4 bis 9 stellen die Ratschvorrichtung für sich dar, und zwar ist Fig. 4 eine Draufsicht auf die Ratschvorrichtung, während die übrigen Figuren die einzelnen Teile wiedergeben.
Der Schließriegel α wird durch eine Feder b selbsttätig in die Schließlage nach außen gedrückt. Er besitzt einen in einer an ihn angelöteten Hülse senkrecht verschiebbaren und unter Federdrück stehenden Mitnehmer c, mittels dessen er auf folgende Weise zurückgeschoben wird.
Oberhalb des Riegels ist ein Federtriebwerk d-e eingebaut, welches durch die in den Fig. 4 bis 9 besonders dargestellte, in den Fig. ι und 2 indessen nur punktiert gezeichnete Ratsche m-n beim Öffnen und Schließen der Tür, wie eingangs erwähnt, selbsttätig aufgezogen wird. Damit hierbei eine Überspannung der Triebwerksfeder β vermieden wird, wird die in Fig. 3 dargestellte Hifsvorrichtung, welche an sich bei Uhren bekannt ist, benutzt. Diese besteht aus einem Hebel s, der in die angelenkte Zahnstange η der Ratsche eingreift und durch eine Feder auf die Triebwerksfeder e gedrückt wird. Wird letztere durch Anspannung in ihrem Durchmesser kleiner, so wird der Hebel gedreht und hebt die Zahnstange η vom Zahnrad m ab.
Die durch die Ratsche m-n aufgezogene Feder e beeinflußt das Triebwerksrad d, welches mit Stiften t auf den Mitnehmer c einwirkt und für gewöhnlich durch einen Winkelhebel f gesperrt gehalten wird, der durch eine Feder gegen das Rad d gedrückt wird. Sobald der Winkelhebel f so bewegt wird, daß er das Rad d freigibt, wird dieses unter Einfluß der Feder e den Mitnehmer c nach rechts drücken und dadurch den Riegel α verschieben, da die Spannung der Feder e größer ist als die der Feder b. Das Verstellen des Hebels f geschieht auf elektrischem Wege, indem durch einen Druckknopfkontakt Strom in den Elektromagneten h gelassen wird, welcher den auf den Hebel f drückenden Anker g anzieht. Durch den in das Schloßgehäuse hineintretenden Schließriegel α wird gleichzeitig bei i ein Kontakt einer elektrischen Klingel geschlossen, wodurch ein Signal gegeben wird, daß das Schloß geöffnet ist, doch kann diese Kontaktvorrichtung, weil an sich bekannt, auch an-
ders angeordnet werden, ζ. B. auch mit der Ratsche verbunden sein. In der eingezogenen Lage wird der Riegel α noch durch eine Zuhaltung k gesperrt, außerdem wird der Mitnehmer c durch einen Hebel q aus dem Bereich des Stiftenrades d gebracht (Fig. 2), indem ein an der Ratsche sitzender Stift 0 den Hebel q niederdrückt, wobei der Stift 0 über einen gefederten und an q angelenkten Hebel r
ίο läuft. Es wird durch diese Vorrichtung vermieden, daß der Schließriegel α eher vorspringt, ehe die Tür wieder geschlossen ist. Die Auslösung der Zuhaltung k erfolgt durch die Falle I.
Das Ratschwerk selbst besteht aus der Zugstange A und der Ratschgabel B, wie die Fig. 4 bis 9 erkennen lassen. Die · Ratschgabel B ist der Zugstange A durch einen Niet C angelenkt und die Gabel mit einem schrägen Einschnitt D versehen. Unter diesem besitzt die Zugstange A einen Einschnitt, der ihr an dem Stift E Führung gibt. Beide Teile sind auf einer Führungsplatte G durch den Stift E . und die Umklammerung .F beweglich befestigt. Die gleichfalls verschiebbare Führungsplatte G ist mit zwei Einschnitten H versehen, durch die zwei in die Schloßwand eingebaute Stifte u (Fig. 9) ragen, die der Ratsche bei ihrer Bewegung Führung geben.
Eine dritte Führung erfolgt da, wo die Zugstange A durch die Schloßwand tritt. Zwei Federn / (Fig. 8) üben, durch die Muttern der Stifte u angezogen, einen leichten Druck auf die Führungsplatte aus und rufen eine entsprechende Hemmung derselben hervor.
Ist die Tür geschlossen, so ist die Zugstange A mit der Gabel B eingezogen; sie steht also außer Eingriff mit dem Ratschrad. Wird die Tür geöffnet, so schiebt sich die Zugstange A vor, wobei die Gabel B durch den Einschnitt D gehoben und mit ihrem unteren Arm gegen das Rad m gedrückt wird. Bei weiterem Vorschieben der Zugstange geht die Führungsplatte mit, die bis dahin durch die Hemmung der Federn / aufgehalten wurde. Beim Schließen der Tür wiederholt sich das Verfahren entgegengesetzt.
Der Arm η sitzt fest an der Ratschgabel und wird durch den schrägen Schlitz D gegen das Rad m gedrückt. Das Rad d ist auf der . Welle beweglich und steht still, wenn das Rad m gedreht wird; es stemmt sich wie bei jedem Uhrwerk mit einer gefederten Klinke gegen ein neben ihm auf der Welle festsitzendes kleines Zahnrad, wodurch die Feder die Spannung erhält.
Soll die Tür geschlossen werden, so ist der Schließriegel eingezogen und die Zuhaltung k greift in den Einschnitt desselben. Um die Tür schließen zu können, muß die Falle I eingezogen werden. Die Nase derselben drückt hierbei den unteren beweglichen Teil υ der aus zwei Hälften bestehenden Zuhaltung k zurück, wobei die untere Feder &2 nachgibt. Fällt die Falle vor, so stemmt sich der untere Teil im Winkel der Zuhaltung k gegen den oberen Teil und zieht ihn aus dem Einschnitt des Riegels, wodurch dieser frei wird. Die beiden Federn k1, ß2 haben somit den Zweck, die betreffenden Teile in ihrer Stellung zu halten.
Wenn die Tür geöffnet und dadurch die Ratsche vorgeschoben wird, sp gleitet der Stift 0 hierbei zwischen den Hebeln r und q, hebt den Hebel r entgegen der Wirkung der auf ihn drückenden Feder hoch und befindet sich' dann unter der Feder. des Hebels r links ■ von letzterem. Beim Schließen der Tür wird die Ratsche zurückgezogen, der Stift 0 gleitet hierbei über den schrägen Hebel r und drückt ihn sowie den Hebel q und den Stift des Mitnehmers c aus dem Bereich der Stifte t, worauf er vom Hebel A abfällt und sich nun auf einer kurzen geraden Fläche des Hebels r. befindet. Beim Zudrücken oder Zuschlagen der Tür löst die Falle I die Zuhaltung k, der Schließriegel fällt vor und der Stift 0 befindet sich in seiner ursprünglichen Stellung. Das Schloß könnte auch eventuell unter Benutzung geeigneter Zuhaltungen durch einen Schlüssel bedient werden, indem dieser auf den Hebel f einwirkt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrisches Sicherheitsschloß, bei welchem durch einen Elektromagneten eine Auslösung des unter Federdruck stehenden Schließriegels stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließriegel unter Einfluß eines Federtriebwerkes steht, welches von einer mit dem Türpfosten in Verbindung stehenden Ratschvorrichtung selbsttätig aufgezogen wird.
2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließriegel in eingeschobener Stellung durch eine von der Ratsche bedienbare Hebelvorrichtung (q-r) außer Eingriff mit dem Triebwerk gebracht wird, indem der gefederte Mitnehmer (c) durch die Hebelvorrichtung (q-r) niedergedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1909231760D 1909-12-03 1909-12-03 Expired DE231760C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE231760T 1909-12-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE231760C true DE231760C (de) 1911-03-02

Family

ID=29721795

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1909231760D Expired DE231760C (de) 1909-12-03 1909-12-03

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE231760C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3700891A1 (de) * 1987-01-14 1987-06-19 Geco Sicherungstechnik Schloss
US6176522B1 (en) * 1993-06-08 2001-01-23 Securency Pty Ltd Embossing of bank notes or the like with security devices

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3700891A1 (de) * 1987-01-14 1987-06-19 Geco Sicherungstechnik Schloss
US6176522B1 (en) * 1993-06-08 2001-01-23 Securency Pty Ltd Embossing of bank notes or the like with security devices

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2254181B2 (de) Betätigungseinrichtung für die bewegbare Innenscheibe einer Schiebefensteranordnung, insbesondere bei Kraftfahrzeugen
DE231760C (de)
DE2551076C3 (de) Betätigungsvorrichtung für einen Steuerschalter in einer photographischen Kamera
DE263824C (de)
DE425350C (de) Vorrichtung zum Sperren von Zug- oder Druckschaltern
DE117786C (de)
DE186966C (de)
DE261765C (de)
DE300555C (de)
DE196588C (de)
DE232757C (de)
DE151084C (de)
DE544177C (de) Abstellvorrichtung fuer das Alarmwerk von Schubladensicherungen
DE525449C (de) Kartenlochmaschine
DE264351C (de)
DE536612C (de) Schluesselloses Fahrradschloss
DE251962C (de)
DE293712C (de)
DE218856C (de)
DE371388C (de) Alarmschloss mit Kontakt oder Schalthebel im Schliesskasten
DE246769C (de)
DE242762C (de)
DE377567C (de) Schloss
DE2209C (de) Vorrichtung an Schlössern zum elektrischen und pneumatischen Oeffnen von Thüren
DE277130C (de)