DE2209C - Vorrichtung an Schlössern zum elektrischen und pneumatischen Oeffnen von Thüren - Google Patents

Vorrichtung an Schlössern zum elektrischen und pneumatischen Oeffnen von Thüren

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DE2209C
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Germany
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A. LEMKE in Aschaffenburg
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/06Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

1877.
Klasse 68.
ALPHONS LEMKE in ASCHAFFENBURG. •Vorrichtung an Schlössern zum elektrischen und pneumatischen Oeffhen von Thüren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. August 1877 ab. ' ■
Längste Dauer: II. December 1891.
Die vorliegenden Schlösser sind so eingerichtet, dafs sie von jedem beliebigen Orte aus mit : Hülfe des elektrischen Stromes oder durch Luftdruck geöffnet werden können. Eine besondere Modification derselben erlaubt auch die schon • vorhandenen gewöhnlichen Schlösser in solche umzuändern, welche wie erstere geöffnet werden ■'/:' können. Die beiden Fig. 1 und 2 stellen ein ' Schlofs im geschlossenen und geöffneten Zustande dar, Fig. 3 und 4 dasselbe Schlofs mit der Vorrichtung, es auf pneumatischem Wege öffnen zu können. Die Fig. 5 bis 8 zeigen das an Stelle des Schliefsbleches bei gewöhnlichen Schlössern einzusetzende Schlofs; Fig. 9 und 10 dasselbe Schlofs mit pneumatischer Einrichtung. Fig. 11 bis 13 ist eine Vorrichtung um ein gewöhnliches einfaches Drückerschlofs zu öffnen; Fig. 14 bis 17 wiederum dasselbe Schlofs zum pneumatischen Oeffnen eingerichtet. Es ist jedesmal dasselbe Schlofs einmal geschlossen und einmal ; geöffnet gezeichnet. Beim Oeffnen wird die schiefsende Falle A (Fig. 1 bis 4) durch einen doppelarmigen Hebel B vermittelst der Feder C zurückgezogen. Das untere Ende α des Hebels B : stützt sich, wenn die Thür geschlossen ist, gegen den Ansatz b der Nufs D; letztere wird ; wiederum in ihrer Lage festgehalten durch den (sich gegen den von der Nufs D ausgehenden Arm d legenden) Hebel F. Der zweite Arm Fx des Hebels F bildet einen Anker, der von dem Elektromagneten G angezogen wird, wenn der elektrische Strom durch diesen geht. Der Hebel F wird durch eine Stellschraube / fixirt und durch eine Feder g angezogen.
In ähnlicher Weise wird der Arm D ausgerückt durch einen Hebel F'2 (Fig. 3 und 4), der von einem Gummipilz Ή in bekannter Weise gehoben weiden kann. Während der Hebel B und mit ihm die Falle A zurückgeht (Fig. 2 und 4), wird zugleich der Riegel K vorgeschoben, der den Zweck hat, die Thür zu öffnen. Es wird dies durch die schräge Kopffläche bewirkt, welche an einem Ansätze des Schliefsbleches Fig. 1 a vorbeigleitet. Dieser Riegel hat auch den Zweck, den Mechanismus wieder aufzuziehen, wenn man die Thür zuwirft. Indem er in das Schlofs eingedruckt wird, stöfst er vermittelst der Feder i, welche gegen den Ansatz /' des Hebels B wirkt, letzteren zurück, so dafs das Ende α dieses Hebels sich gegen den Ansatz b der Nufs D legt. Der Riegel K wird durch die Feder k2 herausgedrückt; während der Ansatz α die Nufs etwas dreht, gelangt der Arm d wieder in eine derartige Stellung, dafs sich der Hebel F hinter diesen Arm legt. Die Verbindung der Falle A mit dem Hebel B ist derart,, dafs man die Falle A auch mittelst der Nufs L und mit dem Schlüssel auch durch den Hebel M bewegen kann.
Die Fig. 5 bis 10 zeigen die Einrichtung des Mechanismus, welcher das Schliefsblech schon vorhandener Schlösser ersetzen soll. Fig. 8 zeigt dieses in der Ansicht. Es kommt hierzu ein Riegel O1 gegen welchen sich die hebende oder schiefsende Falle des Schlosses legt. Derselbe wird vermöge eines Elektromagneten G zurückgezogen (nach rechts). Zugleich springt wieder ein zweiter Riegel vor, der nachher beim Zuschlagen der Thür den Mechanismus wieder aufzieht, d. h., die Falle O wieder vorschiebt.
Das Zurückziehen der Falle O erfolgt durch den doppelarmigen Hebel 0', welcher sich mit seinem unteren Ende gegen einen Vorsprung- des Ankers F legt. Die Feder C zieht die Falle O nach rechts und die Feder Q1 zieht die Falle Q nach links. Die letztere wird durch einen am Hebel O1 befindlichen Stift q von demselben mitgenommen. Die Modificationen, welche das Oeffnen auf pneumatischem Wege bewirkt, zeigen Fig. 9 und 10 und sind die Abänderungen analog den beim vorigen Falle getroffenen.
Der in den Fig. 5 und 6 dargestellte Riegel ist nur für schiefsende Fallen bestimmt, während Fig. 8 einen solchen zeigt, der für schiefsende und hebende Fallen dient.
Fig. 11 bis 15 zeiget! die Anwendung des Principes auf ein gewöhnliches Drückerschlofs; die Klinke wird durch einen Arm R gehoben, so dafs sie dadurch geöffnet wird. Der Arm R geht von einer Nufs R' aus und wird durch eine Feder R- niedergedrückt. Dieser Arm R wird vermittelst eines Hebels :Tund der Feder T' gehoben; der Hebel T wird durch eine Nase s gehalten, welche an dem Hebel U sich befindet, dessen Arm U1 sich gegen den Anker V, bezw. den Hebel V stützt, welcher letztere durch einen
Gummipilz bewegt wird. Die Wirkungsweise des Apparates wird aus dem Vorhergehenden ersichtlich, und bleibt nur noch zu bemerken, dafs durch den Knopf Z, der an der Thür befestigt wird, beim Zuschlagen derselben der Arm R heruntergedrückt und der Mechanismus aufgezogen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Die durch Zeichnung und Beschreibung in ihrer Zusammensetzung erklärte Vorrichtung an Schlössern zum elektrischen und pneumatischen Oeffnen von Thüren und zwar insbesondere:
    Die Anwendung eines zusammengesetzten Hebelwerkes, welches durch einen Elektro-. magneten oder einen Gummipilz in der beschriebenen Weise in Bewegung gesetzt wird und die Falle zurückzieht, während zugleich ein Riegel vorspringt, der nachher beim Zuwerfen der Thüre den Hebelmechanismus wieder aufzieht.
    Die Einrichtung des Schliefsbleches, welches hierfür an vorhandenen Schlössern anzubringen ist.
    Die Modification für gewöhnliche Drückerschlösser.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT2209D Vorrichtung an Schlössern zum elektrischen und pneumatischen Oeffnen von Thüren Active DE2209C (de)

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