DE256648C - - Google Patents

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DE256648C
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Germany
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DENDAT256648D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/002Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle
    • E05B13/004Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle by locking the spindle, follower, or the like

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
JV£ 256648 KLASSE 68«. GRUPPE
FRITZ ABEL in BARMEN.
Türschloß mit verriegelbarer Drückernuß.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Oktober 1911 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft ein Schloß, bei dem mittels des von der Innenseite des Zimmers über den Drücker geschobenen Ringes ι der Hebelarm 4 des Ringes um ungefähr eine Achtelwendung gedreht werden kann, wobei die hakenartige Angriffsfläche 9 über die runde Gleitfläche des Winkelhebels b gleitet und. der letztere, wie Fig. 2 zeigt, derart gedreht wird, daß sich der Ansatz c vor den Nußarm d legt und der nach unten hängende Teil e des Winkelhebels b auf die Zuhaltungen f des Nachtriegels 16 zu stehen kommt. Der Ansatz 17, der an dem Nachtriegel 16 vorgesehen ist, bewegt beim Vorschließen des letzteren ebenfalls den Winkelhebel b, wie dies beim Umstellen des Stellringes ι bzw. Hebels 4 geschieht. Jedoch kann durch bloßes Verschieben des Riegels 16 nur die Nuß festgestellt werden.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι eine Ansicht des Schlosses mit freigegebenen Riegeln,
Fig. 2 desgleichen mit festgestellten Riegeln mittels des Ringes 1,
Fig. 2 a desgleichen mit festgestellter Falle mittels des Nachtriegels,
Fig. 3 die Ansicht eines Fallenschlosses mit freigegebener Falle,
Fig. 4 desgleichen mit festgestellter Falle.
Will man das in Fig. 1 und 2 beispielsweise dargestellte Schloß von der Innenseite des Zimmers vor unbefugtem öffnen von der Außenseite sichern, so schließe man, wie üblich, den Nachtriegel mit dem Schlüssel vor. Beim Schließen des Nachtriegels wird auch gleichzeitig der Winkelhebel b gedreht; hierbei legt sich der hakenartige Ansatz c vor den Nußarm d, so daß die Nuß gleichzeitig mit dem Schließen des Nachtriegels festgestellt wird.
Nachdem man nun den Riegel des Schlosses mit dem Schlüssel verschlossen und die Nuß bereits gesichert hat, bediene man sich des über den Drücker geschobenen (nicht gezeichneten) Stellringes, der mit dem im Innern des Schlosses befindlichen Hebel 4 in Verbindung steht. Bei dessen Drehung um ungefähr 45 ° wird der Winkelhebel b noch etwas weiter gedreht und in die in Fig. 2 gezeigte Lage gebracht, bei der auch die Zuhaltungen des Schlüsselriegels gegen Ausheben gesichert sind.
Aus dieser S±ellung kann der Winkelhebel b nur mit Hilfe des Stellringes 1 bzw. Hebels 4 befreit werden. Dadurch, daß der Stellring 1 bei gewöhnlichen Türschlössern (d. h. Tag- und Nachtriegelschlössern) nur von der Innenseite der Tür aus gedreht werden kann, kann die Tür von der Außenseite selbst mit dem zum Schlosse gehörenden Schlüssel nicht eher geöffnet werden, bis der Stellring von innen wieder zurückgedreht worden ist.
Man kann aber auch bei diesem Schlosse ohne den Schlüssel bzw. Nachtriegel das Schloß verschließen, indem man den Nachtriegel überhaupt nicht benutzt und durch einfaches Umstellen des Stellringes 1 nur die Nuß feststellt. Das in Fig. 3 und 4 dargestellte Schloß stellt ein an sich bekanntes Fallenschloß dar, bei welchem die neue Einrichtung angebracht und an Stelle des Winkelhebels b ein einarmiger Hebel g verwendet worden ist.
Dieses Fallenschloß kann man, sofern man an beiden Seiten der Tür auf den Drückerhals einen Stellring aufschiebt, der mittels je
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Claims (3)

  1. eines von zwei voneinander unabhängigen Hebeln 4 den einarmigen Hebel g dreht, von beiden Seiten feststellen bzw. sperren. Dieses Schloß eignet sich besonders für Zimmertüren und fällt hierbei der Nachtriegel vollständig fort, ein Vorteil gegenüber Schlössern mit Schlüsselriegel, da bekanntlich bei diesen öfters der Schlüssel verlegt wird. In diesem Falle der Verwendung bei Zimmertüren sind die beiden gegenüberstehenden Angriffsflächen des Hebels 4 so niedrig zu wählen, daß diese aneinander vorbeigehen und beide für sich gedreht werden können.
    1S Patent-Ansprüche:
    i. Türschloß mit verriegelbarer Drückernuß, gekennzeichnet durch einen mit Hilfe eines auf der Drückernuß drehbar gelagerten, mit Hebelansatz (4, 9) versehenen Ringes (1) ein- oder ausrückbaren Sperrhebel (b oder g) für die Nuß.
  2. 2. Eine Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel als Winkelhebel ausgebildet ist, dessen einer Arm zur Verriegelung der Nuß, und dessen zweiter Arm zur Verriegelung der Zuhaltungen des Riegels dient.
  3. 3. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von beiden Seiten über den Drücker je ein Stellring geschoben ist, mit deren Hilfe je einer von zweien auf der Nuß gelagerten Ringen (1) gedreht und die Nuß von beiden Seiten der Tür aus festgestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT256648D Active DE256648C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE256648C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5250047A (en) * 1991-10-21 1993-10-05 Everest Medical Corporation Bipolar laparoscopic instrument with replaceable electrode tip assembly

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5250047A (en) * 1991-10-21 1993-10-05 Everest Medical Corporation Bipolar laparoscopic instrument with replaceable electrode tip assembly

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