DE575167C - Eisenbahntuerschloss - Google Patents
EisenbahntuerschlossInfo
- Publication number
- DE575167C DE575167C DES97082D DES0097082D DE575167C DE 575167 C DE575167 C DE 575167C DE S97082 D DES97082 D DE S97082D DE S0097082 D DES0097082 D DE S0097082D DE 575167 C DE575167 C DE 575167C
- Authority
- DE
- Germany
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- bolt
- locking
- nose
- door lock
- handle
- Prior art date
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- Expired
Links
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 5
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/36—Locks for passenger or like doors
- E05B83/363—Locks for passenger or like doors for railway vehicles
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Schloß iür Eisenbahnfahrzeuge, bei dem die Türklinke
durch ein von außen und innen auszulösendes Sperrglied gegen unbeabsichtigtes öffnen gesichert
ist. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art mußte jeweils sowohl beim öffnen
als auch beim Schließen der Tür das Sperrglied von Hand ausgelöst werden.
Nach der Erfindung wird nun die von Hand ausgelöste Sperr- bzw. Verriegelungsvorrichtung für den Drücker während der Öffnungsbewegung der Klinke unter Vermittlung der letzteren selbsttätig in die zum nachherigen Feststellen der Türklinke erforderliche Bereitschaftsstellung gebracht, und fängt beim Zuschlagen der Tür die hierbei in ihre Ruhelage zurückspringende Tür- bzw. Sperrklinke ab. Dies wird dadurch erreicht, daß an dem Türdrücker ein Sperrstift angeordnet ist, vor
Nach der Erfindung wird nun die von Hand ausgelöste Sperr- bzw. Verriegelungsvorrichtung für den Drücker während der Öffnungsbewegung der Klinke unter Vermittlung der letzteren selbsttätig in die zum nachherigen Feststellen der Türklinke erforderliche Bereitschaftsstellung gebracht, und fängt beim Zuschlagen der Tür die hierbei in ihre Ruhelage zurückspringende Tür- bzw. Sperrklinke ab. Dies wird dadurch erreicht, daß an dem Türdrücker ein Sperrstift angeordnet ist, vor
so den sich eine Nase legt, die sich an einem unter Federwirkung stehenden, in zurückgezogener
Lage festgestellten Sperriegel befindet, welcher beim Niederdrücken des Türdrückers
selbsttätig aus dieser Lage ausgelöst
as wird. Hierfür ist unter dem Sperriegel ein Auslöseriegel gelagert, dessen in eine Nase
auslaufendes Ende in den · Schwenkbereich
- des am Türdrücker sitzenden Sperrstiftes ragt. Sperr- und Auslöseriegel haben in
ihrem Riegelschaft je eine Ausnehmung, in welche eine mit zwei Mitnehmernasen versehene
Nuß eintritt, deren eine Nase den Sperriegel anhebt, während die andere Mitnehmernase
in den Auslöseriegel eintritt. Damit der Drücker mit seinem Sperrstift in
seine ursprüngliche Stellung ungehindert und reibungslos zurückschlagen kann, sind die
Nasen des Sperr- und Auslöseriegels dachförmig mit gegeneinander gerichteter Neigung
abgeschrägt.
Der _ Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt
Abb. ι eine Vorderansicht mit abgehobener
Schloßplatte in gesperrtem Zustand,
Abb. 2 die gleiche Ansicht, jedoch in ungesperrtem Zustand,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2. "Auf dem Beschlagblech a, in dem
der Drücker b lagert, ist oberhalb des Drükkers ein Gehäuse c angebracht. In diesem
Gehäuse führen sich aufeinander die beiden Riegel d und e. Durch das Gehäuse hindurch
tritt die Nuß f, die einen Mitnehmer g für den oberen Sperriegel e und eine Nase h für
den unteren Auslöseriegel d trägt. Beide Riegel stehen unter dem Einfluß der Feder i,
deren eines Ende sich gegen den Riegel e und deren anderes Ende sich gegen den Riegel d
legt und somit bestrebt ist, beide Riegel nach unten zu drücken. Der obere Riegel e ist mit
einer Sperrnase k versehen. Der. untere Riegel d endigt ebenfalls in eine Nase L
Durch die Nuß / hindurch tritt ein Dorn, an
dessen Enden innen und außen von der Tür je ein Griff m sitzt. Der Drücker b ist mit
einem Sperrstift η versehen.
Die Wirkungsweise ist folgende: Ausgehend von der in Abb. ι dargestellten
geschlossenen Stellung wird der Griff m in Richtung des Pfeiles I gedreht. Hierdurch
bewegt die Nase g, die in den oberen Riegel e eingreift, diesen Riegel m nach oben, also in
ίο Richtung des Pfeiles 2, zieht demzufolge die Nase k zurück und gibt den Sperrstift η frei·,
so daß die Tür geöffnet werden kann. Der Auslöseschieber d mit der Nase / wird hierbei
durch den Nußansatz h zunächst ein kleines Stück hochgehoben und senkt sich dann unter
dem Druck des linken Armes der Feder i wieder etwas tiefer, wodurch er mit seiner
Schrägfläche p in den Bereich des Zapfens η kommt. In dieser Lage stützt er sich unter
so dem Druck des linken Armes der Feder i auf den Nußansatz h; dieser kann in der zugehörigen
Ausnehmung ο des Schiebers d nicht zurückgehen, so daß der Nußarm g den
Riegel e in der gehobenen Stellung halten as muß. Beim WeiterBewegen der Klinke b
gleitet der Zapfen η längs der Schrägfläche der Nase und hebt damit den Riegel d hoch;
seine Ausnehmung 0 gibt ietzt den Nußarm k frei, wodurch der Riegel unter dem Druck
des rechten Armes der Feder in diese Sperrstellung zurückschnellt.
Die Riegel d und e haben somit wieder die
Stellung der Abb. 1 erreicht. Der Unterschied ist nur der, daß nunmehr der Sperrbolzen η
nicht hinter -der Nase k, sondern weiter ab bei gesenktem Drücken davorliegt.
Wird jetzt das Schloß angeschlagen, so springt der Drücker hoch und der Sperrbolzen
gleitet über die dachförmigen Flächen p der Nasen / und k, diese entgegen dem Druck
der Feder i zurückdrückend, hinter die Nase k, so daß die Tür wieder gesperrt ist.
Claims (4)
1. Eisenbahntürschloß, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Drücker (Z?) ein
Sperrstift (n) angeordnet ist, vor den sich eine Nase (k) legt, die sich an einem
unter Federwirkung (i) stehenden, in
zurückgezogener Lage sich feststellenden Sperriegel (e) befindet, welcher beim
Niedergang des Drückers selbsttätig aus dieser Lage ausgelöst wird.
2. Eisenbahntürschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 'daß unter dem
Sperriegel (e) ein Auslöseriegel (d) gelagert
ist, der in eine Nase (/) endigt, die bei zurückgezogenem Sperriegel (e) in
den Schwenkbereich des am Drücker (6) sitzenden Sperrstiftes (») ragt.
3. Eisenbahntürschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl
der Riegelschaft des Sperriegels (e) als auch der Riegelschaft des Auslöseriegels
(d) eine Ausnehmung (0) aufweist, in welche eine von außen und innen
zu drehende, mit zwei Mitnehmernasen (g und h) versehene Nuß (f) eintritt,
deren eine Nase (g) den Sperriegel {e) anhebt, während die andere Mitnehmernase
Qi) in den Ausschnitt (σ) des Auslöseriegels (d) eintritt und von diesem
abgefangen wird.
4. Eisenbahntürschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Nasen des Sperr- und Auslöseriegels dachförmig mit gegeneinander gerichteter
Neigung abgeschrägt sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES97082D DE575167C (de) | 1931-03-01 | 1931-03-01 | Eisenbahntuerschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES97082D DE575167C (de) | 1931-03-01 | 1931-03-01 | Eisenbahntuerschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575167C true DE575167C (de) | 1933-04-25 |
Family
ID=7520492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES97082D Expired DE575167C (de) | 1931-03-01 | 1931-03-01 | Eisenbahntuerschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575167C (de) |
-
1931
- 1931-03-01 DE DES97082D patent/DE575167C/de not_active Expired
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