DE575167C - Eisenbahntuerschloss - Google Patents

Eisenbahntuerschloss

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Publication number
DE575167C
DE575167C DES97082D DES0097082D DE575167C DE 575167 C DE575167 C DE 575167C DE S97082 D DES97082 D DE S97082D DE S0097082 D DES0097082 D DE S0097082D DE 575167 C DE575167 C DE 575167C
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DE
Germany
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bolt
locking
nose
door lock
handle
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Expired
Application number
DES97082D
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English (en)
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FRANZ JAKOBS
Original Assignee
FRANZ JAKOBS
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schloß iür Eisenbahnfahrzeuge, bei dem die Türklinke durch ein von außen und innen auszulösendes Sperrglied gegen unbeabsichtigtes öffnen gesichert ist. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art mußte jeweils sowohl beim öffnen als auch beim Schließen der Tür das Sperrglied von Hand ausgelöst werden.
Nach der Erfindung wird nun die von Hand ausgelöste Sperr- bzw. Verriegelungsvorrichtung für den Drücker während der Öffnungsbewegung der Klinke unter Vermittlung der letzteren selbsttätig in die zum nachherigen Feststellen der Türklinke erforderliche Bereitschaftsstellung gebracht, und fängt beim Zuschlagen der Tür die hierbei in ihre Ruhelage zurückspringende Tür- bzw. Sperrklinke ab. Dies wird dadurch erreicht, daß an dem Türdrücker ein Sperrstift angeordnet ist, vor
so den sich eine Nase legt, die sich an einem unter Federwirkung stehenden, in zurückgezogener Lage festgestellten Sperriegel befindet, welcher beim Niederdrücken des Türdrückers selbsttätig aus dieser Lage ausgelöst
as wird. Hierfür ist unter dem Sperriegel ein Auslöseriegel gelagert, dessen in eine Nase auslaufendes Ende in den · Schwenkbereich
- des am Türdrücker sitzenden Sperrstiftes ragt. Sperr- und Auslöseriegel haben in ihrem Riegelschaft je eine Ausnehmung, in welche eine mit zwei Mitnehmernasen versehene Nuß eintritt, deren eine Nase den Sperriegel anhebt, während die andere Mitnehmernase in den Auslöseriegel eintritt. Damit der Drücker mit seinem Sperrstift in seine ursprüngliche Stellung ungehindert und reibungslos zurückschlagen kann, sind die Nasen des Sperr- und Auslöseriegels dachförmig mit gegeneinander gerichteter Neigung abgeschrägt.
Der _ Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Vorderansicht mit abgehobener Schloßplatte in gesperrtem Zustand,
Abb. 2 die gleiche Ansicht, jedoch in ungesperrtem Zustand,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2. "Auf dem Beschlagblech a, in dem der Drücker b lagert, ist oberhalb des Drükkers ein Gehäuse c angebracht. In diesem Gehäuse führen sich aufeinander die beiden Riegel d und e. Durch das Gehäuse hindurch tritt die Nuß f, die einen Mitnehmer g für den oberen Sperriegel e und eine Nase h für den unteren Auslöseriegel d trägt. Beide Riegel stehen unter dem Einfluß der Feder i, deren eines Ende sich gegen den Riegel e und deren anderes Ende sich gegen den Riegel d legt und somit bestrebt ist, beide Riegel nach unten zu drücken. Der obere Riegel e ist mit einer Sperrnase k versehen. Der. untere Riegel d endigt ebenfalls in eine Nase L Durch die Nuß / hindurch tritt ein Dorn, an
dessen Enden innen und außen von der Tür je ein Griff m sitzt. Der Drücker b ist mit einem Sperrstift η versehen.
Die Wirkungsweise ist folgende: Ausgehend von der in Abb. ι dargestellten geschlossenen Stellung wird der Griff m in Richtung des Pfeiles I gedreht. Hierdurch bewegt die Nase g, die in den oberen Riegel e eingreift, diesen Riegel m nach oben, also in ίο Richtung des Pfeiles 2, zieht demzufolge die Nase k zurück und gibt den Sperrstift η frei·, so daß die Tür geöffnet werden kann. Der Auslöseschieber d mit der Nase / wird hierbei durch den Nußansatz h zunächst ein kleines Stück hochgehoben und senkt sich dann unter dem Druck des linken Armes der Feder i wieder etwas tiefer, wodurch er mit seiner Schrägfläche p in den Bereich des Zapfens η kommt. In dieser Lage stützt er sich unter so dem Druck des linken Armes der Feder i auf den Nußansatz h; dieser kann in der zugehörigen Ausnehmung ο des Schiebers d nicht zurückgehen, so daß der Nußarm g den Riegel e in der gehobenen Stellung halten as muß. Beim WeiterBewegen der Klinke b gleitet der Zapfen η längs der Schrägfläche der Nase und hebt damit den Riegel d hoch; seine Ausnehmung 0 gibt ietzt den Nußarm k frei, wodurch der Riegel unter dem Druck des rechten Armes der Feder in diese Sperrstellung zurückschnellt.
Die Riegel d und e haben somit wieder die
Stellung der Abb. 1 erreicht. Der Unterschied ist nur der, daß nunmehr der Sperrbolzen η nicht hinter -der Nase k, sondern weiter ab bei gesenktem Drücken davorliegt.
Wird jetzt das Schloß angeschlagen, so springt der Drücker hoch und der Sperrbolzen gleitet über die dachförmigen Flächen p der Nasen / und k, diese entgegen dem Druck der Feder i zurückdrückend, hinter die Nase k, so daß die Tür wieder gesperrt ist.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Eisenbahntürschloß, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Drücker (Z?) ein Sperrstift (n) angeordnet ist, vor den sich eine Nase (k) legt, die sich an einem unter Federwirkung (i) stehenden, in zurückgezogener Lage sich feststellenden Sperriegel (e) befindet, welcher beim Niedergang des Drückers selbsttätig aus dieser Lage ausgelöst wird.
2. Eisenbahntürschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 'daß unter dem Sperriegel (e) ein Auslöseriegel (d) gelagert ist, der in eine Nase (/) endigt, die bei zurückgezogenem Sperriegel (e) in den Schwenkbereich des am Drücker (6) sitzenden Sperrstiftes (») ragt.
3. Eisenbahntürschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Riegelschaft des Sperriegels (e) als auch der Riegelschaft des Auslöseriegels (d) eine Ausnehmung (0) aufweist, in welche eine von außen und innen zu drehende, mit zwei Mitnehmernasen (g und h) versehene Nuß (f) eintritt, deren eine Nase (g) den Sperriegel {e) anhebt, während die andere Mitnehmernase Qi) in den Ausschnitt (σ) des Auslöseriegels (d) eintritt und von diesem abgefangen wird.
4. Eisenbahntürschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nasen des Sperr- und Auslöseriegels dachförmig mit gegeneinander gerichteter Neigung abgeschrägt sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES97082D 1931-03-01 1931-03-01 Eisenbahntuerschloss Expired DE575167C (de)

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