DE246769C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE246769C DE246769C DENDAT246769D DE246769DA DE246769C DE 246769 C DE246769 C DE 246769C DE NDAT246769 D DENDAT246769 D DE NDAT246769D DE 246769D A DE246769D A DE 246769DA DE 246769 C DE246769 C DE 246769C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- door
- drop
- clock
- lever
- bolt
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 claims 1
- 239000000543 intermediate Substances 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 230000003442 weekly effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B43/00—Time locks
Landscapes
- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
(We*
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, um Räume aller Art, Schränke o. dgl.
während beliebiger Zeitdauer zu verschließen und dieselben nach Ablauf dieser Zeit selbsttätig
wieder zu offnen.
Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich von den bereits bekannten Verschlüssen dadurch,
daß gleichzeitig beim Schließen der Tür eine Schließvorrichtung selbsttätig in Bewegung
gesetzt wird, während sodann der Öffnungsvorgang durch eine Uhr eingeleitet wird.
.Zu dem Zweck ist im Rahmen der Tür ein in senkrechter Richtung freibeweglicher Fallbolzen
angebracht, der in der Ruhestellung auf einem kleinen Schieber aufliegt. In Höhe
dieses Schiebers befindet sich an der Tür ein geeigneter Widerstand, wie beispielsweise ein
verschiebbarer Riegel, ein Verschlußeisen ο. dgl., der bei zugehender Tür den Schieber zurückdrückt,
so daß der auf dem Schieber ruhende Fallbolzen um ein gewisses Stück niederfällt
und die Tür verschließt. Durch derartige Verschlußmittel wird in erster Linie erreicht,
daß jegliches äußere Erkennungszeichen für die Öffnung der Tür in Wegfall kommt, so
daß ein gewaltsames öffnen sehr erschwert wird. Damit sich die Tür dann zur gewünschten
Stunde selbsttätig öffnet, ist eine Uhr angebracht, die in an sich bekannter Weise mit
einer Wochen- und Tagesscheibe versehen ist, um das öffnen zu bestimmter Zeit und Stunde
vor sich gehen zu lassen. Diese Uhr bewirkt dann durch Auslösen von Kräften, wie beispielsweise
Federn, Gewichte oder mit Hilfe des elektrischen Stromes, das Anheben des
Fallbolzens und damit das Freigeben bzw. Öffnen der Tür.
40
Zur Übertragung der Bewegung der Uhr auf die Tür können geeignete Zwischenglieder
oder der elektrische Strom in Betracht kommen, und es würde in letzterem Falle die Uhr
einen Stromkreis sehließen, der das Anheben des jetzt als Magnetanker ausgebildeten Fallbolzens
bewirkt.
Veranschaulicht wird der Erfmdungsgegenstand auf der Zeichnung in einer beispielsweisen
Ausführungsform, und zwar stellt
Fig. ι eine Gesamtanlage der Einrichtung in der Ruhelage dar,
Fig. 2 die Einrichtung in der Gebrauchsstellung,
Fig. 3 einen Längsschnitt in vergrößertem
Maßstabe,
Fig. 4 den entsprechenden Grundriß zur
Fig· 3. ·
Fig. 5 den als Magnetanker ausgebildeten Fallbolzen,
Fig. 6 und 7 die Uhr selbst.
An dem Rahmen 1 der Tür 2 ist eine U-förmige Führung 3 für den Fallbolzen 5 angebracht.
Der Fallbolzen 5, der frei in der Führung 3 läuft, kann durch einen Schieber 4 entweder unterstützt oder freigegeben werden,
so daß er durchfallen kann.
In Höhe des Schiebers 4 ist nun in der Tür ein fester Anschlag oder auch, wie gezeichnet,
ein in seiner Längsrichtung verschiebbarer Sperriegel 6 angeordnet, der mit Hilfe
einer Schlitzführung von Flügelmuttern o. dgl. gehalten wird und festgestellt werden kann
und beim öffnen der Tür zurückgeschoben wird (Fig. 1). Soll die Tür dagegen verschlossen
werden, so wird dieser Sperriegel 6, ehe die Tür zugemacht ist, vorgeschoben, so
55
60
daß er beim Zumachen der Tür den Schieber 4 zurückdrängt und durch den jetzt herunterfallenden Fallbolzen 5 gesperrt gehalten
wird. Der Fallbolzen 5 selbst steht mit einer kleinen Kette 7 in Verbindung, die ihrerseits
an einem im Punkte 8 drehbar gelagerten Hebel 9 befestigt ist. Das entgegengesetzte
Ende steht mit einer Uhr 10 in Verbindung, die zur gestellten Zeit das öffnen bzw. das
to Anheben des Fallbolzens bewirkt. Die Ursache zu dieser in der Uhr stattfindenden Bewegung
kann auf mechanischem oder elektrischem Wege hervorgerufen werden, und zwar geht durch die Uhr eine Stange 11, die in
ihrem oberen Teil eine Brücke 12 trägt, an der entsprechende Spiralfedern 13 befestigt
sind. Die anderen Enden dieser Federn 13 sind am Gehäuse angebracht. Die Stange 11
trägt an der einen Seite kleine Zähne, die in ein Zahnrad 14 eingreifen, das mit einem Hebel
15 fest verbunden ist. Dieser Hebel 15 legt sich bei der Aufwärtsbewegung der Zahnstange
11 auf eile Stütze 16 auf, die vom Uhrwerk in beliebiger Weise bewegt wird,
und zwar derart, daß sie bei Erreichung der auf der Tagesscheibe eingestellten Stunde nach
rechts gedreht wird, so daß der Hebel 15 abgleitet und durch die Kraft der Federn 13 in
seine Anfangsstellung zurückgedrückt wird.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform
wird dieser Rückschlag dazu verwendet, den Fallbolzen mittels eines zweiarmigen Hebels 9 und der Kette 7 hochzuziehen
und die Tür freizugeben.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 und 6 würde der Hebel 15 beim Einnehmen seiner Anfangsstellung einen Stromkreis 17 schließen, durch
den der als Magnetanker ausgebildete Fallbolzen 5 angezogen wird.
Soll die Tür o. dgl. verschlossen werden, so wird die Tagesscheibe der Uhr auf die morgens
wieder zu öffnende gewünschte Stunde eingestellt,die Stange 11 unter Überwindung der
Spannung der Federn 13 so weit hochgeschoben, bis der vom Zahnrad 14 gleichzeitig aufwärts
bewegte Hebel 15 sich auf die vom Uhrwerk gedrehte Stütze auflegt.
Der quer zu der U-förmigen Führung 3 leicht verschiebbar gelagerte Schieber 4 wird
nach vorn unmittelbar unter den Fallbolzen 5 geschoben, der sich sodann bei hochgehender
Stange auf denselben auflegt (Fig. 1). Wird jetzt die Tür 2 geschlossen, so wird der nach
außen geschobene Sperriegel 6 den Schieber 4 erfassen und nach dem Türrahmen hin verschieben
(Fig. 3). Dadurch wird die Auflage des Fallbolzens weggezogen und derselbe fällt
in seine tiefste Lage, die Kette 7 straff ziehend (Fig. 2). Die Tür ist also geschlossen.
Die auf einen beliebigen Wochentag und beispielsweise morgens zum Öffnen eingestellte
Uhr wird bei Erreichung der gewünschten Zeit die Stütze 16 in Fig. 6 nach rechts drehen,
und der Hebel 15 wird durch die Federn 13 in seine Anfangslage zurückgeschnellt, wobei
gleichzeitig auch der Fallbolzen hochgezogen wird.
Wird der Fallbolzen als Magnetanker ausgebildet, so kann der Stromschluß auch durch
einen außerhalb des abzuschließenden Raumes angeordneten Kontakt erfolgen.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Schließen und öffnen
von Türen, Schränken o. dgl. zu vorher bestimmten Zeiten, dadurch gekennzeichnet,
daß die zugehende Tür oder ein daran verschiebbarer Anschlag einen kleinen Schieber derart zurückdrängt, daß ein
in senkrechter Richtung frei verschiebbarer Fallbolzen sich hinter einen an der Tür
befestigten festen oder verschiebbaren Sperranschlag legt und damit die Tür verschließt,
wobei eine an sich bekannte Uhr auf elektrischem Wege oder unter Einschaltung geeigneter Zwischenglieder ein Anheben des
Fallbolzens und damit ein Öffnen der Tür bewirkt.
2. Eine Uhr zum Auslösen des Fall- · bolzens nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine unter Federdruck stehende Zahnstange, die bei ihrer Verschiebung einen Hebel bewegt, der sich in seiner
Endstellung auf eine Stütze auflegt, die bei Erreichung einer bestimmten Zeit derart
gedreht wird, daß der Hebel in seine Anfangsstellung zurückschnellt und damit ein Entspannen der mit dem Fallbolzen
in Verbindung stehenden Zugstange und somit ein Öffnen der Tür herbeiführt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der
Uhr verschiebbar gelagerte Zahnstange mit einem drehbar angeordneten zweiarmigen
Hebel (9) in Verbindung steht, der die Bewegung der Uhr durch geeignete Arbeitsmittel,
wie beispielsweise eine kleine Kette
o. dgl., auf den Fallbolzen überträgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallbolzen
als Magnetanker ausgebildet ist, der beim Schließen des Stromkreises durch die Uhr
angehoben wird und die Tür für die Öffnung freigibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246769C true DE246769C (de) |
Family
ID=505620
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246769D Active DE246769C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246769C (de) |
-
0
- DE DENDAT246769D patent/DE246769C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102004023927B3 (de) | Schiebetürsystem mit einer in einem Kämpfer angeordneten Antriebsvorrichtung | |
| DE246769C (de) | ||
| DE302661C (de) | ||
| AT56979B (de) | Vorrichtung zum Schließen und Öffnen von Türen, Schränken oder dgl. zu vorher bestimmten Zeiten. | |
| DE150148C (de) | ||
| DE187240C (de) | ||
| DE264355C (de) | ||
| DE155495C (de) | ||
| DE181084C (de) | ||
| DE132600C (de) | ||
| DE293712C (de) | ||
| DE178784C (de) | ||
| DE214273C (de) | ||
| DE274184C (de) | ||
| DE3712666C2 (de) | ||
| DE195498C (de) | ||
| DE151388C (de) | ||
| DE243673C (de) | ||
| DE1929617C3 (de) | Parkuhr für Münzbetrieb zur Verwendung in Parkhäusern | |
| DE151084C (de) | ||
| DE245377C (de) | ||
| DE201901C (de) | ||
| DE132397C (de) | ||
| WO2019042819A1 (de) | Schloss | |
| DE261811C (de) |