DE405071C - Sicherung fuer Eisenbahnzuege - Google Patents
Sicherung fuer EisenbahnzuegeInfo
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- DE405071C DE405071C DEH96195D DEH0096195D DE405071C DE 405071 C DE405071 C DE 405071C DE H96195 D DEH96195 D DE H96195D DE H0096195 D DEH0096195 D DE H0096195D DE 405071 C DE405071 C DE 405071C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
- B61L3/08—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
- B61L3/12—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves
- B61L3/121—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves using magnetic induction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherung für Eisenbahnzüge jener Art, bei welchen von der
Station aus mit den Streckensignalen einschaltbare und überwachbare Streckenmagnete
durch Induktion auf eine auf dem Zuge befindliche elektromagnetische Signalvorrichtung
einwirken, um dem Zugpersonal beim Überfahren eines auf »Halt« gestellten
Streckensignals ein Zeichen geben zu können,
ίο wobei die Zeichengebung gleichzeitig durch
ein in der Station befindliches, in den Stromkreis eingeschaltetes Kontrollsignal überwachbar
ist. Auch ist es schon bekannt geworden, zum Einschalten der auf den Zügen bzw. auf den Lokomotiven angeordneten Signale
oder sonstiger mechanischer Einrichtungen relaisartige Schaltvorrichtungen zu verwenden.
Die hierzu bekannten Signalgeber sind aber
ao in ihren Ausgestaltungen viel zu umständlich und damit zu kostspielig sowie auch in der
Wirkung zu unsicher.
Bei der nachstehend näher beschriebenen Sicherungseinrichtung sind diese Mängel behoben
und infolge deren besonderen Ausgestaltung und Anordnung die größte Einfachheit im Bau solcher Einrichtungen erzielt
sowie auch die sicherste Wirkung gewährleistet.
Dies wird dadurch erreicht, daß der auf dem Zuge angeordnete, von den Streckenmagneten
beeinflußte Elektromagnet mit seinen Wicklungen an die vordere halbe Wicklung eines Doppelrelais der Signalvorrichtung
angeschlossen ist, während mit dessen hinteren halben Wicklung, dem Halterelais, zwei
Stromkreise in Verbindung stehen, die zu drei Kontaktfedem geführt sind, welche ein Arm
des Ankers vom Doppelrelais untergreift. Dadurch ist ermöglicht, daß bei vom Geleisemagneten
dem Zugmagneten erteilten Stromstoß angezogenem Anker durch dessen Kontaktarm gleichzeitig die drei Kontaktfedern
in Kontaktstellung gebracht und somit der eine Stromkreis über eine Batterie zum Halterelais
sowie auch der andere Stromkreis zum Signal geschlossen wird und bis zur Betätigung
eines eingebauten Trennschalters geschlossen bleibt.
In den Abb. 1 bis 3 der Zeichnung ist eine solche Sicherung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Hierbei zeigt Abb. 1
die Einrichtung für die Lokomotive bzw. den Zug in schematischer Darstellung und Abb. 2
die Rückansicht der Lokomotive mit dem Magnet und dem Signal, während Abb. 3 die
Einrichtung in der Station ebenfalls in schematischer Darstellung erkennen läßt.
Die Sicherung besteht in der Hauptsache aus zwei hufeisenförmigen Elektromagneten a
und b, von denen der Magnet α auf der Strecke in entsprechender Entfernung von der
Gefahrenstelle, etwa gegenüber dem Streckenhauptsignal, zwischen den Geleisen eingebaut
ist und mit seinen Polenden etwas über dem Boden vorsteht (Abb. 3). Die Magnetspuleri
C c1 dieses Magneten α sind an eine elektrische
Stark- oder auch Schwachstromleitung bzw. auch Gleich- oder Wechselstromleitung d
angeschlossen, die in bekannter Weise mit einem in der Station bedienbaren Schalter e
und einer Überwachungslampe / ausgestattet ist, um durch letztere die erfolgte Schaltung
in der Station kontrollieren zu können.
Der andere Magnet b ist unter dem Führerstand g, beispielsweise an der Lokomotive/;,
und zwar an einem Lager / derselben so angeordnet, daß er beim Fahren des Zuges über
den Streckenmagnet α etwa nur in 50 mm Abstand vorbeibewegt wird.
Die Spulen k, kl dieses Magneten b stehen
nun gemäß der Erfindung durch Leitungen /, m mit einem Doppelrelais η, ο in Verbindung,
wobei dem linken Relais // ein Anker ρ mit Kontakthebel q gegenübersteht. Dem Kontakthebel
q gegenüber sind drei Kontaktfedern r.s.f angeordnet, von denen die Kontakt federn
/-, S mit dem rechten Relais 0 durch
die Leitungen u, ν verbunden sind. In die Leitung ti ist hierbei eine kleine Batterie w
und ein Trennschalter χ eingeschaltet sowie an diese eine weitere Leitung y angeschlossen,
die zu der Kontaktfeder / führt und in die noch ein Signalgeber ζ eingeschaltet ist.
Die Handhabung und Wirkungsweise dieser Zugsicherung ist folgende:
Beim Einschalten des Streckenhauptsignals auf »Halt« von der Station aus wird gleichzeitig
auch der Schalter e und damit der Elektromagnet α und dessen Überwachungslampe / eingeschaltet. Wird nun ein mit
dem anderen Sicherungsteil, dem Elektromagneten b, ausgestatteter Zug bzw. die Lokomotive
// diese Stelle der Strecke überfahren, so wird von dem unter Strom stehenden
Magneten α ein kurzer starker Stromstoß in dem Elektromagneten b erzeugt und dadurch
der Anker ρ vom Relais 11 angezogen. Dadurch werden dann vom Kontakthebel q die
Kontaktfedern r, s, t in Kontaktstellung gebracht und damit einerseits der Relaishaltestromkreis
o, u, r, s, v, w und andererseits der
Signalstromkreis v,w,s,t,y,z geschlossen, d.h.
das Signal ζ zum Ertönen gebracht. Da da- : durch das Halterelais ο eingeschaltet wurde,
so wird auch das Signal ζ so lange ertönen, bis der Trennschalter χ betätigt und damit
das Relais ο wieder ausgeschaltet wird. Damit die Ausschaltung des Signals ζ nur von
einer dem Zugpersonal übergeordneten Person erfolgen kann, ist das Doppelrelais n,o
> mit Signal und dazugehörigen Einrichtungen j in einem besonders verschließbaren Gehäuse
■ untergebracht, zu welchem nur der Kontroll-[ beamte den Schlüssel besitzt.
: Ist das Streckenhauptsignal nicht auf ' »Halt« gestellt, dann tritt auch keine Wirkung-
vom Magneten α zum Magneten b ein, da
j ersterer dann stromlos ist.
ι Die sonstige Ausgestaltung der Einzelteile j kann beliebig sein, wie es auch beliebig ist, j an welcher Stelle des Zuges der Magnet b \ und das Signal ζ angeordnet wird, letzteres ; muß jedoch da untergebracht sein, wo sich '■ das die Bremsvorrichtungen bedienende Personal befindet, damit beim Ertönen des Signals sofort die Bremsen gelöst werden können.
ι Die sonstige Ausgestaltung der Einzelteile j kann beliebig sein, wie es auch beliebig ist, j an welcher Stelle des Zuges der Magnet b \ und das Signal ζ angeordnet wird, letzteres ; muß jedoch da untergebracht sein, wo sich '■ das die Bremsvorrichtungen bedienende Personal befindet, damit beim Ertönen des Signals sofort die Bremsen gelöst werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sicherung für Eisenbahnzüge mit auf dem Zuge angeordneter elektromagnetischer Signalvorrichtung, die durch in den Stationen mit auf »Halt« zu stellenden Streckensignalen einschaltbaren und durch Kontrollsignale überwachbaren Streckenmagneten durch Induktion beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Zuge angeordnete, von den Streckenmagneten (a) beeinflußte Elektromagnet iß) mit seinen Wicklungen (k, k1) an die vordere halbe Wicklung (ti) eines Doppelrelais {ti, o) der Signalvorrichtung angeschlossen ist, während mit dessen hinteren halben Wicklung, dem Halterelais (o), zwei Stromkreise (u,v) und (y,y) in Verbindung stehen, die zu drei Kontaktfedern ir, s, ti geführt sind, welche ein Arm (qi des Ankers (//) vom Doppelrelais (ti, 0) so untergreift, daß bei durch vom Streckenmagneten (a) dem Zugmagneten iß) erteilten Stromstoß angezogenem Anker (pt durch dessen Arm (q) die drei Kontaktfedern (/", s, t) gleichzeitig in Kontaktstellung gebracht und somit der Stromkreis (11, ν) über eine Batterie (w) zum Halterelais (o) sowie auch der Stromkreis (y, y) zum Signal (z) geschlossen wird und bis zur Betätigung eines in die Leitung (v) eingebauten Trennschalters (χ j geschlossen bleibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH96195D DE405071C (de) | 1924-02-22 | 1924-02-22 | Sicherung fuer Eisenbahnzuege |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH96195D DE405071C (de) | 1924-02-22 | 1924-02-22 | Sicherung fuer Eisenbahnzuege |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE405071C true DE405071C (de) | 1924-10-25 |
Family
ID=7167493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH96195D Expired DE405071C (de) | 1924-02-22 | 1924-02-22 | Sicherung fuer Eisenbahnzuege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE405071C (de) |
-
1924
- 1924-02-22 DE DEH96195D patent/DE405071C/de not_active Expired
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