DE464012C - Ablaufanlage - Google Patents
AblaufanlageInfo
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- DE464012C DE464012C DES83006D DES0083006D DE464012C DE 464012 C DE464012 C DE 464012C DE S83006 D DES83006 D DE S83006D DE S0083006 D DES0083006 D DE S0083006D DE 464012 C DE464012 C DE 464012C
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- magnet
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L17/00—Switching systems for classification yards
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Railway Tracks (AREA)
Description
Bei den Ablaufanlagen, bei welchen die Stellung der Weichen für jeden Wagen von
diesem selbsttätig gesteuert wird, sind an den Weichen isolierte Gleisabschnitte angeordnet,
die einerseits mit einem Auflösungsmagneten und andererseits mit einer Stromquelle in Verbindung
stehen. Der hierdurch hergestellte Stromkreis wird über die Zugachsen geschlossen
oder aber der Auflösemagnet erhält
to im Ruhezustande über eine isolierte Schiene
Strom und wird durch die Zugachsen kurzgeschlossen. Der Auflösemagnet seinerseits
bewirkt die Auflösung eines in der Schaltvorrichtung für die Weiche vorliegenden Aufträges,
so daß also nach dem Verlassen einer isolierten Schiene durch einen Wagen die zugehörige
Weiche zur Umstellung für den nächstfolgenden Wagen freigegeben ist. Hierbei hat sich herausgestellt, daß durch irgend-
ao welche Zufälle ein vorzeitiges Abfallen und Wiederanziehen des Auflösemagneten herbeigeführtwerden
kann. Liegen z.B. auf den SchienenirgendwelcheisolierendenStoffe, z.B.Sägespäne,
die von einem der ablaufenden Wagen
as herabgefallen sind, Kohle o. dgl., so würde der
Wagen, nachdem er die isolierte Schiene befahren hat, den Auflösemagneten zum Anziehen
bringen, beim Befahren der isolierenden Stoffe würde der Auflösemagnet abfallen,
durch Abfallen des Auflösemagneten nun fälschlicherweise das Schaltwerk der Weiche
Auftrag für einen zweiten Wagen erteilen, da zu jedem ablaufenden Wagen nur ein Anziehen
und Abfallen des Auflösemagneten gehört.
Um derartigen Zufällen entgegenzuwirken, wird gemäß der Erfindung die Einrichtung
so getroffen, daß hinter der oder den vorhandenen isolierten Schienen noch eine isolierte
Schiene angeordnet wird und der Auflösemagnet zwei Wicklungen erhält, von denen jede an eine der isolierten Schienen
angeschlossen ist, und wobei dann die Einrichtung so getroffen ist, daß der Magnet nur
anzieht, wenn beide Wicklungen Strom haben, daß aber jede Wicklung allein imstande ist,
den Anker festzuhalten. Man könnte auch den bekannten Auflösemagneten mit einer Wicklung über zwei Widerstände an die beiden
isolierten Schienen anschließen. Da aber der Gesamtwi der stand bekanntlich nicht gleich
der Summe beider parallel liegender Widerstände ist, erhält man ungünstigere Anzugsmomente für die in Betracht kommenden
Fälle.
Ein Beispiel für den Gegenstand der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Hierbei
sind ι und 2 die beiden isolierten Schienen an der Weiche 3. 4 und 5 stellen die beiden
Wicklungen des Auflösemagneten dar, von denen jede mit einer isolierten Schiene in
Verbindung steht. 6 ist ein Sperrmagnet, der beim Befahren der isolierten Schiene
durch die Achse 7 Strom erhält, seinen Anker anzieht und damit den Weichenschalter sperrt,
also verhindert, daß die Weiche etwa von
Hand durch den Stellwerkwärter unter dem Wagen umgestellt werden kann. Der Auflösemagnet
mit den Wicklungen 4 und 5 hat einen für beide Wicklungen gemeinsamen Anker und ist so ausgebildet, daß, nur wenn
beide Wicklungen Strom haben, der Anker angezogen wird, während andererseits der
einmal angezogene Anker auch weiter festgehalten wird, selbst wenn nur eine Wicklung
ίο Stromdurchflossen ist. Die Wirkung dieser Einrichtung ist folgende:
Sobald die Achse 7 die isolierte Schiene 1 befahren hat, erhält die Wicklung 4 Strom,
zieht aber den Anker des Auflösemagneten noch nicht an; dagegen zieht der Sperrmagneto
an und verhindert eine Umstellung der Weiche. Gelangt nun die Achse 7 des Wagens
auf die isolierte Schiene 2, so erhält die Wicklung 5 Strom, während gleichzeitig die Wickao
lung 4 über die Achse 8 des Wagens mit Strom versorgt wird. Der Anker des Auflösemagneten
4, S wird angezogen und bleibt auch angezogen, wenn die Achse 8 die isolierte
Schiene 1 wieder verlassen hat und nur noch die Wicklung 5 an Spannung liegt. Auch
beim Unterbrechen eines Kontaktes zwischen Radkranz und Schiene bleibt der Auflösemagnet
daher über die andere Wicklung erregt. Hat auch die Achse 8 die isolierte Schiene 2 verlassen, so wird die Wicklung 5
und der Sperrmagnet 6 stromlos, und beide lassen die Anker abfallen. In gleicher Weise
wird der Sperrmagnet stromlos, wenn die Achse 8 beim Befahren der isolierten Schiene2
auf einen isolierenden Stoff, z.B. Kohle, gerät. Der Anker des Auflösemagneten kann nachher
nicht wieder angezogen werden. Dagegen wird der Anker des Sperrmagneten wieder angezogen, da, wie eingangs erwähnt, auch
der Stromschluß über eine isolierte Schiene zum Anziehen seines Ankers genügt. Er
sperrt sodann weiter die Weichenschalter gegen Umstellung von Hand so lange, bis die
Achse 8 endgültig die Schiene 2 verlassen hat.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι. Ablauf anlage, ;bei der die der Weiche zugeordnete Schaltvorrichtung durch eine zu jeder Weiche gehörige isolierte Schiene und einen mit dieser in Verbindung stehenden Auflösemagneten betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, das an jeder Weiche zwei isolierte Schienen hintereinander angeordnet sind und der Auflösemagnet zwei Wicklungen besitzt, deren jede mit einer der isolierten Schienen in Verbindung steht, wobei die Einrichtung so getroffen ist, daß zum Anziehen des Ankers am Auflösemagneten beide Wicklungen Strom haben müssen, während andererseits der Strom einer Wicklung ausreicht, um den angezogenen Anker festzuhalten.
- 2. Ablauf anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Weiche ein Sperrmagnet arigeorjchiei: ist, der sowohl mit der ersten wie mit.!der; zweiten isolierten Schiene in. Verbindung: steht undLmechanisch, oder elektrisch_eme Betätigung der Weiche unter dem Fahr- τ» zeug verhindert und mit ;:emer-_- derartig bemessenen Wicklung versehen ist,. daß er bei Stromschluß an einer der beiden, isolierten Schienen seinen Anker anzieht.,Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83006D DE464012C (de) | 1927-12-08 | 1927-12-08 | Ablaufanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83006D DE464012C (de) | 1927-12-08 | 1927-12-08 | Ablaufanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE464012C true DE464012C (de) | 1928-08-07 |
Family
ID=7510743
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES83006D Expired DE464012C (de) | 1927-12-08 | 1927-12-08 | Ablaufanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE464012C (de) |
-
1927
- 1927-12-08 DE DES83006D patent/DE464012C/de not_active Expired
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