DE649158C - Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung von Ladeeinrichtungen in Untervermittlungsstellen ueber Fernsprechleitungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung von Ladeeinrichtungen in Untervermittlungsstellen ueber Fernsprechleitungen

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DE649158C
DE649158C DEF67228D DEF0067228D DE649158C DE 649158 C DE649158 C DE 649158C DE F67228 D DEF67228 D DE F67228D DE F0067228 D DEF0067228 D DE F0067228D DE 649158 C DE649158 C DE 649158C
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Germany
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switching
circuit arrangement
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control
arrangement according
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DEF67228D
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Normalzeit Lehner & Co
Tenovis GmbH and Co KG
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Normalzeit Lehner & Co
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/06Current supply arrangements for telephone systems in which current supply sources at subordinate switching centres are charged from the main exchange

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung von Ladeeinrichtungen in Untervermittlungsstellen. Diese Fernsteuerung geschieht über die Verbindungsleitungen, die auch zur Abwicklung der Gespräche dienen. Bei den bekannten Anordnungen dieser Art wird über einen der betreffenden Leitung zugeordneten Verbindungswähler je nach dessen Einstellung durch Nummernstromstöße auf bestimmte Kontakte die Ein- oder Ausschaltung einerjLadeeinrichtung für die Batterie der Untervermittlungsstelle bewirkt, oder es werden besondere Leitungen benutzt, die mittels zusätzlicher Prüfwähler die Steuerung vorzunehmen gestatten. Falls die Steuerung über die zu Gesprächen der Teilnehmer dienenden Leitungen bewirkt wird, besteht die Gefahr, daß durch unberechtigte Wahl der betreffenden Ziffern Fehl-Steuerungen vorkommen. Ein weiterer Nachteil dieser Anordnungen besteht darin, daß die zur Fernsteuerung verwendeten Anschlußnummern nicht mehr mit Teilnehmern belegt werden können, was insbesondere bei kleinen Anlägen ins Gewicht fällt. Wollte man zur Fernsteuerung der Ladeeinrichtung bei der Ziffernwahl ein besonderes Steuerpotential anlegen, so würde das die Verwendung von besonders ausgebildeten Nummernschaltern bedingen und somit ebenfalls zusätzlichen Aufwand bedeuten. Diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden^ wobei zugleich die an sich bekannte Einschaltung von Überwachungsmeßgeräten in der Hauptvermittlungsstelle ermöglicht wird, ohne hierfür besondere Sicherheitsmaßnahmen vorsehen zu müssen.
Erfindungsgemäß werden in der Untervermittlungsstelle die Schaltmittel zur Ein- und Ausschaltung der Ladeeinrichtung in der Weise an eine zur Herstellung von Verbindungen mit Teilnehmern benutzbare Fernsprechverbindungsleitung angeschlossen, daß sie über diese Leitung von der Hauptvermittlungsstelleaus durch von der Nummernstromstoßgabe unterschiedliche Schaltmaßnahmen, z. B. Anlegen von Erdpotential, beeinflußt werden, bei der Einschaltung von Überwachungsmeßgeräten in der Hauptvermittlungsstelle jedoch unwirksam bleiben. Die Überwachungsbeamtin hat jederzeit die Möglichkeit, sich von dem ordnungsgemäßen Arbeiten der Ladeeinrichtung zu überzeugen oder die Spannung der Batterie in der Unterzentrale zu messen.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist der, daß den Unterzentralen, die oft für sehr wenig Anschlüsse eingerichtet sind, kein Anschluß entzogen wird.
Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung ist die Anwendung mechanisch gesperrter Relais in der Unterzentrale, die den Ladevorgang
auch dann aufrechterhalten, wenn die Verbindungsleitung zu Kontroll- oder Sprechzwecken benutzt wird.
Im Ausführungsbeispiel wird als Steuervorrichtung für die verschiedenen fernzusteuernden Vorgänge ein Differentialrelais gewählt. Natürlich können, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen, andere bekannte, über die Verbindungsleitung fernzusteuernde ίο Schaltmittel gewählt werden.
Während der Erregung des Differentialrelais ist gemäß der Erfindung der etwa durch den Anschluß der Verbindungsleitung belegte Verbindungssatz für andere Verbindungen »5 verfügbar.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Unter I ist eine Hauptstelle einer verzweigten Fernsprechanlage und unter II eine ?·" Unterzentrale unter Fortlassung aller für das Verständnis der Erfindung unwesentlichen Teile dargestellt.
In der Hauptstelle I ist ein handbedienter Platz mit der Klinke K dargestellt. Die Klinke A" führt über eine Verbindungsleitung VL zu einer fernen Unterzentrale II mit eigener Sekundärbatterie B. Die Batterie B dient zum Betrieb der durch die strichpunktierte Linie eingegrenzten automatischen Verbindungseinrichtung, von der nur der Anrufsucher AS und<lasStromstoßempfangsrelais/ mit den Wicklungen α und b dargestellt ist. Die Wicklung α des Relais / liegt am geerdeten Pol der Batterie B.
Die Batterie B der Unterzentrale II kann durch eine Ladeeinrichtung von einem Lichtoder Kraftnetz gespeist werden, das an die Klemmen c und d angeschlossen ist. Die Ladeeinrichtung wird in und außer Betrieb gesetzt durch stoßartige Erregung des Relais R bzw. durch Schließen und Öffnen dessen Kontaktes r. Das Relais R ist mit mechanischer Sperrung versehen, so daß etwa nach jeder zweiten Erregung der Kontakt r geschlossen wird.
Die Verbindungsleitung ist über ein Differentialrelais D und Kontakte (I1 und d2 dieses Relais an den Anrufsucher AS der automatischen Verbindungseinrichtung angeschlossen. Bei normalem Betrieb kann die Hauptstelle I von einem Teilnehmer der Untervermittlungsstelle etwa durch Erregen eines Anrufrelais AR angerufen werden. Ebenso kann die Beamtin der Hauptstelle I einen Teilnehmer der Unterzentrale II über Verbindungsleitung VL anrufen. Die Sprechströme fließen dabei unter Umgehung der Wicklungen des Relais D über die Kondensatoren C1 und C2.
Will jedoch die Beamtin die Ladung der Batterie B einleiten, so betätigt sie nach Belegen eines Verbindungssatzes in der Unterzentrale II durch Stöpseln der Klinke K in der Hauptstelle ihre Taste T. Durch Erden des einen Zweiges der Leitung VL wird -die linke Wicklung des Differentialrelais kurzgeschlossen, so daß Relais D ansprechen kann, das seine Kontakte dt und d2 umlegt. Mit Kontakt d2 wird Relais/? erregt: -f, Taste.T, Klinke A', Abfrageapparat der Beamtin, Klinke A', rechte Ader der Verbindungsleitung VL, rechte Wicklung des Differentialrelais D, d.,, Relais R, —.
Relais R wird erregt und betätigt seinen geöffnet gezeichneten Kontakt r, der durch eine mechanische Sperrvorrichtung geschlossen gehalten wird. Kontakt r schaltet in bereits beschriebener Weise die Ladeeinrichtung G ein.
Wird, wie angenommen, die Batterie durch gleichgerichteten Wechselstrom geladen, so kann durch kapazitive Ankopplung eine einfache akustische Kontrolle für die Beamtin geschaffen werden. Über den betätigten Kontakt r, den Kondensator C3 und eine Ader der Verbindungsleitung VL hört die Beamtin, daß die Ladeeinrichtung betätigt ist, läßt die Taste T los und zieht den Stöpsel aus der Klinke, wodurch die Rückkehr sämtlicher eingestellter Schaltmittel bewirkt wird. Lediglieh Kontakt r bleibt bis zur nächsten Erregung des Relais R betätigt.
Die Erregung des Relais D bewirkt außer den beschriebenen Vorgängen die Auslösung des belegten Verbindungssatzes, der für andere Verbindungen verfügbar ist.
Die Kontrolle über die Ladung erhält die Beamtin durch einfache Spannungsmessung nach Belegung eines Verbindungssatzes, durch Umschaltung mittels des Schalters Λ" auf einen Spannungsmesser V, der zweckmäßig ein Kreuzspuleqßystem besitzt.
Ist die Ladung beendet, so kann die Ausschaltung der Ladeeinrichtung G in gleicher Weise erfolgen, wie oben bei deren Einschaltung beschrieben.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung von Ladeeinrichtungen in Untervermittlungsstellen über Fernsprechleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Untervermittlungsstelle (II) die Schaltmittel (D, R) zur Ein- und Ausschaltung der Ladeeinrichtung (G) in der Weise an eine zur Herstellung von Verbindungen mit Teilnehmern benutzbare Fernsprechverbindungsleitung (VL) angeschlossen sind, daß sie über diese Leitung von der Haupt- iao vermittlungsstelle (I) aus durch von der Nummernstromstoßgabe unterschiedliche
    Schaltmaßnahmen (z.B. Anlegen von Erdpotential an eine Ader der Verbindungsleitung) beeinflußt werden, bei der Einschaltung von Überwachungsmeßgeräten (V) in der Hauptvermittlungsstelle (I) jedoch in ihrer Ruhelage bleiben.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ein- und Ausschaltung der Ladeeinrichtung mechanisch gesperrte Relais verwendet werden.
  3. 3. Schaltungseinrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Ein- und Ausschaltung sowie zur Umschaltung der Verbindungsleitung zu Kontrollzwecken Differentialrelais verwendet werden.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zugleich mit der Einschaltung der die Ein- und Ausschaltung bewirkenden Relais ein über einen Kondensator verlaufender Mithörstromkreis gebildet wird, der der Hauptzentrale eine akustische Überwachung des ordnungsmäßigen Arbeitens der Ladeeinrichtung ermöglicht.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kontrolle des ordnungsmäßigen Betriebs der Ladeeinrichtung akustische Kontrolleinrichtungen in der Hauptzentrale vorgesehen sind.
  6. 6. Schaltungseinrichtung nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jederzeit über die Verbindungsleitung Kontrolleinrichtungen in der Hauptzentrale betätigt werden können.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Spannungskontrolle Spannungsmesser mit Kreuzspulensystem verwendet werden.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß während der Erregung des Differentialrelais ein durch die Verbindungsleitung belegter Verbindungssatz der Unterzentrale für andere Verbindungen verfügbar ist.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterzentrale außer dem Verbindungsleitungsanschluß kein weiterer Anschluß für die Fernsteuerung der Ladeeinrichtung entzogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF67228D 1928-11-15 1928-11-15 Schaltungsanordnung zur Fernsteuerung von Ladeeinrichtungen in Untervermittlungsstellen ueber Fernsprechleitungen Expired DE649158C (de)

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