DE62152C - Winkelhebel - Waage - Google Patents
Winkelhebel - WaageInfo
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- DE62152C DE62152C DENDAT62152D DE62152DA DE62152C DE 62152 C DE62152 C DE 62152C DE NDAT62152 D DENDAT62152 D DE NDAT62152D DE 62152D A DE62152D A DE 62152DA DE 62152 C DE62152 C DE 62152C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G1/00—Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Testing Of Balance (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In den Fig. 1 und 2 auf beiliegender Zeichnung ist eine Waage in Seiten- und Oberansicht
schematisch dargestellt, die aus der Verbindung einer Doppelwinkelhebel-Waage und
einer Neigungs-Waage besteht, von der nur die Achse A mit dem Gewichtshebel Q1 und
dem Gewicht Q angegeben, deren Verbindung mit Zeiger und Zifferblatt aber als unwesentlich
fortgelassen ist.
Es ist B die Brücke, welche mit vier Stützen B1 auf den inneren Schneiden h1 ruht,
die in den Schenkeln H0 der Winkelhebel H
und H1 befestigt sind. Letztere liegen mit den ebenfalls in H0 festen Schneiden h, den Drehkernen
der Hebel, in dem festen Gestell G der Waage, worin auch die Achse A der Neigungs-Waage
ruht. Auf dieser sitzt. aufser dem Hebel Q1 noch ein Hebel J, der auch ein
Segmentcylinder oder Excenter J1 sein kann. Die Hebel H und H1 sind unten durch die
Stange I verbunden. An H befindet sich ein Arm H2, der durch die Stange K mit dem
Hebel Z1 oder, wenn statt seiner ein Segment J2
u. s. w. vorhanden sein sollte, mit diesen durch ein Band K verbunden ist.
Bei der in Fig. 3 im Durchschnitt dargestellten Waage dieser Art ist auf der Achse A
ein Excenter J1 gewählt, auf welchem das Stahlband
K1 befestigt ist. Die Theile der Waage sind in den Fig. 1 bis 3 gleichförmig bezeichnet.
Es ist ersichtlich, dafs, wenn die Brücke B so belastet wird, dafs die Stützen B1 annähernd
gleichen Druck erhalten, auch die Waage richtig wiegt. Auch senkt sich bei nur linksseitiger
Belastung die Brücke und bewirkt einen Ausschlag des verticalen Schenkels des Hebels H
nach links, welcher durch die Stange C auf den Hebel H1 übertragen wird, so dafs eine
richtige Wägung zu Stande kommt. Hingegen zeigt die Erfahrung, dafs die einseitige Belastung
der Brücke rechts eine Hebung ihrer linken Seite sowie eine Verschiebung derselben von
rechts nach links zur Folge hat.
Der Grund hierfür liegt in der mangelhaften Belastung der Drehschneiden h des Hebels H1.
Die gleichen Erscheinungen zeigt die in Fig. 5 schematisch dargestellte Verbindung einer einfachen
Winkelhebel-Waage mit einer Neigungs-Waage, bei welcher die einzelnen Theile genau
wie in Fig. 1 bis 3 bezeichnet sind, und auch hier ist die mangelnde Belastung der Schneide
die Fehlerquelle.
Um bei diesen beiden Arten von Waagen den Fehler zu beseitigen, müssen die Schneiden h
der Hebel H dauernd belastet werden, wozu das Gewicht Q der Neigungs-Waage folgendermafsen
benutzt wird.
Die Fig. 4 zeigt die Veränderung der Waage (Fig. ι bis 3) in gröfseretn Mafsstabe, während
die veränderte WTaage in Fig. 6 dargestellt ist.
In den mit dem Gestell G passend verbundenen Lagern L ruht eine Achse O, worauf
die Arme M und N befestigt sind, und es ist M mit dem Band K1 des Excenters S1, dagegen
N durch die Stange R mit einem Arm P verbunden, welcher an H0 oder deren Verbindung
sitzt.
Bei dieser neuen Einrichtung fällt in Fig. 1 bis 3 nur der Arm H2 , dagegen in Fig. 5
auch noch der verticale Arm H fort, so dafs nun H0 und P einen geraden Hebel bilden.
Da der Hebel Q1 etwas geneigt steht, so zieht,
wie ersichtlich ist, das Gewicht Q den Arm P stets nach unten und belastet somit die Drehschneide
h dieses Hebels. Die Erfahrung oder der Versuch zeigt, dafs jetzt auch die Waagen
bei einseitiger Belastung der Brücke, gleichviel ob die Belastung rechts oder links liegt, richtig
wiegen.
Wendet man bei der einfachen oder Doppelwinkelhebel-Waage statt der gezeichneten Verkupplung
mit der Neigungs-Waage durch Excenter J1 und Band K1 eine solche durch
Segment oder Cylinder J1 und Band K1 oder
durch Hebelarm J und Stange K an, so bleibt unter Beibehaltung der Achse O mit den Armen
MiV, dem Arm P und der Stange R der Erfolg
derselbe.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine einfache bezw. Doppelwinkelhebel-WTaage, welche mit einer Neigungs-Waage gekuppelt ist, sofern bei derselben eine Achse O mit doppelarmigem Hebel MN angebracht ist, welcher einerseits mit den Hebelschenkeln H0, worauf die Brücke B ruht, und andererseits mit der Achse A der Neigungs-Waage so verbunden ist, dafs deren Gewicht Q die Drehschneiden h der Hebel stets belastet und auch bei einseitiger Belastung der Brücke B die Waage richtig wiegt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62152C true DE62152C (de) |
Family
ID=336158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62152D Expired - Lifetime DE62152C (de) | Winkelhebel - Waage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62152C (de) |
-
0
- DE DENDAT62152D patent/DE62152C/de not_active Expired - Lifetime
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