DE740428C - Neigungswaage mit Zusatzgewichten - Google Patents
Neigungswaage mit ZusatzgewichtenInfo
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- DE740428C DE740428C DEA88374D DEA0088374D DE740428C DE 740428 C DE740428 C DE 740428C DE A88374 D DEA88374 D DE A88374D DE A0088374 D DEA0088374 D DE A0088374D DE 740428 C DE740428 C DE 740428C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G1/00—Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
- G01G1/02—Pendulum-weight apparatus
- G01G1/16—Means for correcting for obliquity of mounting
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G1/00—Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
- G01G1/18—Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
- G01G1/26—Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Manipulator (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Neigungswaage mit Zusatzgewichten, die zur Ei>
höhung oder Verringerung des Wiegebereiches auf eine mit dem Waagebalken gelenkig verbundene,
von diesem bei waagerechter Aufstellung, der Waage senkrecht herabhängende
und mittels eines an einem Festpunkt des Waagerahmens gelagerten Lenkers geführte
Tragstange aufgesetzt oder von dieser abgehoben werden.
Bei den bekannten Waagen dieser Art tritt der Nachteil auf, daß die Tragstange mit den
Zusatzgewichten, wenn die Waage aus irgendeinem Grunde nicht ganz waagerecht, sondem
etwas schief steht, den Waagebalken aus der Nullage bringt, so daß auch der -Zeiger
auf der Skala nicht mehr auf Null, sondern rechts oder links davon steht. Dieser Fehler
macht sich nicht nur in der Nullstellung, sondem durch die ganze Skala· hindurch bemerkbar.
Um einen Ausgleich für diesen Fehler zu erreichen, hat man Neigungswaagen mit durch
Zusatzgewichte erweiterbarem Wägebereich schon so ausgebildet, daß der Waagebalken
selbst, von dem die Gewichtstragstangen so>wie die Tragstange für die Lastschale frei
herabhängen, pendelnd aufgehängt ist. Dies ist jedoch sehr umständlich und erschwert die
Handhabung. Insbesondere wird das Wiegen durch das Pendeln des Waagebalkens sowie
der nicht geführten, vom Waagebalken herabhängenden Tragstangen außerordentlich
erschwert und erfordert eine sachkundige Bedienung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Neigungswaage mit Zusatzgewichten zu
schaffen, bei der ein selbsttätiger Fehlerausgleich beim Schiefstellen erfolgt, dabei aber
die frei pendelnde Aufhängung des Waagebalkens sowie der Tragstange für die Zusatzgewichte
vermieden ist.
Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß der Lenker zwischen dem Aufhängepunkt
der Tragstange am Waagebalken einerseits und den an ihr vorgesehenen Aufnahmestellen
für die Zusatzgewichte andererseits an der Tragstange derart angelenkt ist
und dabei der Festpunkt des Lenkers und sein Angriffspunkt an der Tragstange so angeordnet
sind, daß die bei Schrägstellung der Waage an dem Waagebalken und an dem
Lenker auftretenden Komponenten, die einzeln einen Ausschlag des Waagebalkens oder
Lenkers hervorrufen könnten, einander aufheben.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der ίο Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform
dargestellt, und zwar zeigen Fig. ι eine Ansicht des Waagengetriebes im
Schema und bei waagerechter Stellung der Waage, wobei alle für das Verständnis der
vorliegenden Erfindung unwesentlichen Teile fortgelassen sind,
Fig. 2 im wesentlichen die gleiche Ansicht wie Fig. i, jedoch bei nach links geneigter
Waage, und
Fig. 3 die gleiche Ansicht bei nach rechts geneigter Waage.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist 2 ein Waagebalken, der bei / in einem an
einem Rahmen fest angeordneten Lager unterstützt ist. Der eine Arm des Waagebalkens 2
ist mit einer Zugstange/3 verbunden, die mit
einem Lastaufnehmer in Verbindung steht. Ferner greift an dem Ende dieses Armes, und
zwar über ein an sich bekanntes Hebel-3Q
getriebe L, eine pendeiförmige Lastausgleichsvorrichtung
Ό an. Am anderen Arm des Waagebalkens hängt senkrecht eine Tragstange
3 für Zusatzgewichte G herab, von denen nach Bedarf zur Erhöhung des Wiegebereiches
eines oder mehrere mit der Tragstange 3 verbunden oder aber zur Verringerung des Wiegebereiches von dieser gelöst
werden können.
Wenn die Waage nicht ganz gerade steht, bringt die gewichtsbelastete Stange 3 den
Waagebalken 2 aus dem Gleichgewicht, so daß dieser nicht mehr auf dem Nullpunkt, sondern
über oder unter diesem steht. Nun ist an der Tragstange 3 bei 6 das eine Ende eines
Lenkers 4 angelenkt, dessen anderes Ende um einen Festpunkt am Waagenrahmen schwenkbar
ist. Der Lenker 4 ist in der Zeichnung in strichpunktierten Linien angedeutet.
Die Wirkungsweise der Ausgleichsvorrichtung ist im wesentlichen die folgende:
Wenn die Waage vollkommen gerade steht, verhindert der Lenker 4 in üblicher Weise
nur ein unerwünschtes Schwingen der Tragstange 3. Befindet sich die Waage aber in
einer nicht vollkommen geraden Lage, so wirkt der Lenker 4 über die Drehverbindung 6 auf
die Tragstange 3 als Stütz- und Drehpunkt, wodurch die Stange 3 in einen Hebel verwandelt
wird, dessen einer Arm mit dem Waagebalken 2 verbunden ist, während der andere Arm die Zusatzgewichte G stützt.
Steht bei aufgesetzten Zusatzgewichten die Waage, wie in Fig. 2 dargestellt, nach links
geneigt, wirken das Gewicht der Tragstange 3 sowie die Gewichte G derart auf das rechte
Ende des Waagebalkens 2, daß eine Komponente g- entsteht, die bestrebt ist, das
rechte Ende des Waagebalkens 2 nach oben und dadurch aus der Nullage heraus zu bewegen.
Am unteren Ende der Tragstange 3 greift aber infolge des Eigengewichtes des unteren Tragstangenarmes und infolge der
Gewichte G eine Kraft ,S* an, deren Komponente
f2 bestrebt ist, den Lenker 4 um seinen Festpunkt nach unten zu drehen. Durch
zweckmäßige Anordnung des Festpunktes für den Lenker 4 in bezug auf den Stützpunkt/
des Waagebalkens 2, unter dem er nicht notwendigerweise in der durch den Drehpunkt /
gehenden Senkrechten angeordnet zu sein braucht, und durch geeignete Anordnung der
Drehverbindung 6 zwischen dem Lenker 4 und der Tragstange 3 heben die beiden Komponenten
sich gegenseitig auf, so daß der Waagebalken 2 nicht aus seiner Nullage heraus bewegt wird.
Steht die Waage, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, nach rechts geneigt, so wird in
ähnlicher Weise eine Komponente gs entstehen, die bestrebt ist, den einen Arm des
Waagebalkens 2 nach unten zu ziehen. Dieser Komponente g3 wirkt eine gleichstarke Komponente
t3 entgegen, die am Lenker 4 auftritt und die bestrebt ist, diesen nach oben
um seinen Festpunkt zu drehen. Diese beiden Komponenten heben sich ebenfalls auf, so
daß der Waagebalken seine Nullage beibehält. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht
auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern es sind
in ihrem Rahmen noch die verschiedensten Abänderungen und auch andere Ausführungen
möglich; so kann beispielsweise das Verhältnis der einzelnen Hebellängen untereinander
ein anderes als das dargestellte sein. Anstatt geneigt zur Waagerechten könnte der
Lenker auch waagerecht liegen, wenn sich der Waagebalken in seiner Nullage befindet.
Ferner könnte der Lenker durch ein Kurvenstück, das am unteren Ende der Tragstange
für die Zusatzgewichte befestigt ist und an ■ Rollen des Waagenrahmens entlang gleitet,
oder durch ein am Waagenrahmen festes Kurvenstück, auf dem eine Rolle der Tragstange
für die Zusatzgewichte läuft, oder durch ahnlieh wirkende Einrichtungen ersetzt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Neigungswaage mit Zusatzgewichten, die zur Erhöhung oder Verringerung des Wiegebereiches auf eine mit dem Waage-balken gelenkig verbundene, von diesem bei waagerechter Aufstellung der Waage senkrecht herabhängende und mittels eines an einem Festpunkt des Waagenrahmens gelagerten Lenkers geführte Tragstange aufgesetzt oder von dieser abgehoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (4) zwischen dem Aufhängepunkt der Tragstange (3) am Waagebalken (2) einerseits und den an ihr vorgesehenen Aufnabmestellen für die'Zusatzgewichte (G) anderseits an der Tragstange (3) derart angelenkt ist und dabei der Festpunkt des Lenkers (4) und sein Angriffspunkt (6) an der Tragstange (3) so angeordnet sind, daß die bei Schrägstellung der Waage an dem Waagebalken (2) und an dem Lenker (4) auftretenden Komponenten (g2 und i2 bzw. g3 und f3), die einzeln einen Ausschlag des Waagebalkens (2) oder Lenkers (4) hervorrufen könnten, einander aufheben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB740428X | 1938-06-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE740428C true DE740428C (de) | 1943-10-20 |
Family
ID=10495928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA88374D Expired DE740428C (de) | 1938-06-22 | 1938-10-30 | Neigungswaage mit Zusatzgewichten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE740428C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1079337B (de) * | 1948-08-03 | 1960-04-07 | Carlo Curioni | Waage, insbesondere selbstanzeigende Ladentischwaage |
-
1938
- 1938-10-30 DE DEA88374D patent/DE740428C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1079337B (de) * | 1948-08-03 | 1960-04-07 | Carlo Curioni | Waage, insbesondere selbstanzeigende Ladentischwaage |
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