DE390877C - Selbsttaetige Waegevorrichtung mit einem auf einer lotrechten Achse sitzenden Trommelanzeiger - Google Patents

Selbsttaetige Waegevorrichtung mit einem auf einer lotrechten Achse sitzenden Trommelanzeiger

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DE390877C
DE390877C DEA38765D DEA0038765D DE390877C DE 390877 C DE390877 C DE 390877C DE A38765 D DEA38765 D DE A38765D DE A0038765 D DEA0038765 D DE A0038765D DE 390877 C DE390877 C DE 390877C
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DE
Germany
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pendulum
drum
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weighing device
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Expired
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DEA38765D
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Avery Weigh Tronix Ltd
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W&T Avery Ltd
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/02Pendulum-weight apparatus
    • G01G1/04Pendulum-weight apparatus the pendulum having a fixed pivot axis
    • G01G1/06Pendulum-weight apparatus the pendulum having a fixed pivot axis with a plurality of pendulums

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

  • Selbsttätige Wägevorrichtung mit einem auf einer lotrechten Achse sitzenden Trommelanzeiger. Den Gegenstand der vorliegenden Erfin-. Jung bildet eine selbsttätige Wägevorrichtung, bei welcher ein um eine lotrechte Achse in wagerechter Ebene drehbar angeordneter trommelförmiger Anzeiger vorgesehen ist, um die Empfindlichkeit dadurch zu vergrößern, daß man die Reibung an dem unteren Lager der lotrechten Achse, welche Reibung durch die Belastung der Spindel entsteht, im wesentlichen aufhebt oder stark vermindert. Ferner bezweckt die Erfindung einen zweckentsprechenden Antrieb des trommelförmigen Anzeigers. Ferner soll der Anzeiger in seiner genauen Nullage unabhängig von der mehr oder minder genauen wagerechten Lage der Vorrichtung gehalten werden. Es gibt bereits Vorrichtungen, welche den gleichen Zweck verfolgen und dazu pendelartige Einrichtungen verwenden. Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich grundsätzlich von diesen bekannten Einrichtungen dadurch, daß, während bei den bekannten Vorrichtungen das eine Pendel mit dem anderen Ausgleichspendel derart verbunden ist, daß die Winkelbe-,vegurig des einen Pendels infolge der Neigung der Vorrichtung durch eine gleiche und entgegengesetzte Winkelbewegung des anderen Pendels dieses Pendelpaares ausgeglichen wird, bei der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung das eine Pendel des Paares dazu verwendet wird um eine gleiche Menge der Belastung bzw. des Zuges auf die Verbindungsstange zu derjenigen hinzuzufügen, welche durch das andere Pendel des Paares beseitigt wird und infolgedessen die Skala in die geneigte Lage gelangt, so daß die Bewegung der beiden Pendel dem Anzeiger nicht mitgeteilt wird.
  • Erfindungsgemäß ist auf der Spindel des trommelförmigen Anzeigers ein Schwimmer angeordnet, welcher in einer Flüssigkeit derart schwimmt, daß das Gewicht der Anzeigevorrichtung ganz oder im wesentlichen durch die Auftriebskraft des Schwimmers aufgewogen wird. Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß man den trommelförmigen Anzeiger in beiden Richtungen durch entgegengesetzt gewundene nachgiebige Bänder zur Drehung bringt, deren Außenenden auf Flächen befestigt sind, die einen Teil eines doppelten pendelartigen Wägewiderstandes bilden, wobei die Belastung diesen Pendeln mittels anderer nachgiebiger Bänder mitgeteilt wird, «-elche in Verbindung mit der Skala stehen, in der Weise, daß die Bewegungen der Pendel durch die genannten Bänder auf den trommelförmigen Anzeiger übertragen werden. Ferner können ein Paar von pendelartigen Widerstandsgewichten vorgesehen sein, «-elche selbsttätig die Belastung der Skala oder eines Teiles derselben aufhellen, wobei die. beiden dieser Pendelgewichte mit einer gemeinsamen Verbindungsstange verbunden sind, welche bis auf die gesamte Wägefähigkeit der Skala überbelastet ist, so (Maß die Verllin(lungsstange stets in Spannung gehalten wird. Das eine der Pendel steht in Wirkungsverbindung mit dein trrnnnielförniigen Anzeiger, und jede Verä nderung in der wagerechten Lage der Waage veranlaßt, ('aß (las eine pendelartige Gewicht des Paares ein gleiches und entgegen--esetztes Gewicht der überbelasteten Verbin-4lungsstange hinzufügt bzw. aufhellt, (las (tann seinerseits durch (las andere [leildel des Paares beseitigt bzw. hinzugefügt wird, wodurch die Bewegiuig der Pendel nicht auf den Anzeiger übertragen wird.
  • Die Erfindung ist in dur Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist ein lotrechter Schmitt, teilweise in Vorderansicht der Arbeitsteile der Wä gevorrichtung.
  • Abb. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i.
  • Abb.3 ist ein lotrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. i.
  • Abb. d. zeigt eine Einzelheit.
  • Die Last wird von der Lastschale durch ein bekanntes Hebelsvstem fler Verbindungsstange d. mitgeteilt, welche ein ihrem olleren Ende an ein Joch angeschlossen ist. Das Joch ist mit den unteren Enden von drei biegsamen Bändern .4a gelenkig verbuliden, welche an ihren oberen Enden mit je einem Bügel @ in Verbindung stehen. Jeder Bügel 5 ist an einer Messerkante 6 angehängt, wobei jede 'Messerkante getrennt auf einem der benachbarten, sich teilweise überlappenden Arin 7 und 8 montiert ist. Die Arme; und 8 bilden Teile von pendelartigen Gliedern g und i o, wobei die Arme 7 gabelähnlich gestaltet und an jeder Seite des Armes 8 verlaufen. Die pendelartigen Glieder 9 und io sind mittels der Messerkanten 9a und ioa auf Trägern ii und t2 gelagert, welche in dem Gehäuse 13 befestigt sind. Das Glied 9 ist finit einem aufwärts vorragenden Arm 1d versehen, welcher an seineirr oberen Ende als ein Seginent ausgebildet ist. Die beiden Glieder 9 und io sind finit Pendelgewichten 1d, j,3 belastet, welche bestimmt sind, die auf der lastschale liegende Last ganz oder teilweise auszugleichen. Die beiden Pendelgewichte bewegen sich in entgegengesetzten Richtungen unter der Wirkung der Last, welche von der Lastschale aus durch die Verbindungsstange .4 den Armen 7 und 8 mitgeteilt wird. Der Pendel i 5 hat die gleiche und entgegengesetzte Wirkung wie (las Pendel 1q., zum Zweck, den trommelartigen Anzeiger genau in der Nullage zu halten, wie (lies noch erklärt werden wird. 16 und r; sind Gewichte, welche auf den spiiidelförmigen Fortsätzen 18 und i9 der Glieder 9 und io gelagert sind und zum genauen Augleich eines jeden Gliides auf der 'Messerkante 9a bzw. ioa dienen.
  • Entsprechend dem 1@Tägeglied c ist auf der anderen Seite ein Glied 2o vorgesehen, welches finit einem Seginentarin 21 ausgestattet ist, der dem Segmentarin 1d. des Gliedes 9 entspricht. Das Glied 2o ist mittels der -Messerkante 20a auf dem Träger 22 montiert, welcher an dein Gehäuse i 3 befestigt ist. Das Glied 2o ist niit einem Ausgleichsgewicht 23 versehen, welches auf der Spindel 24 in ähnlicher Weise verstellbar ist wie die bereits erwähnten Gewichte der Glieder 9 und io. Das Glied 2o bildet keinen Teil des wägenden Widerstandes der Waage, sondern wird nur verwendet, um die erforderliche Drehung der Trommelachse 30 zu bewirken.
  • An einem Ende der Flächen der Seginentarme 14 bzw. 2.1 sind im wesentlichen "vagerecht verlaufende biegsame 'Metallbänder 25 bzw. 26 befestigt, wobei das Band 25 an seinem anderen Ende mittels eines lotrechten Joches 27 mit zwei biegsamen Metallbändern 28 verbunden ist, die in rechtem Winkel zu dein Band 25 verlaufen. Die Bänder 28 sind uni einen Zylinder 29 herumgewunden, welcher auf der Trommelachse 30 befestigt ist. Das biegsame Band 26 ist an seinem freien Ende an einem weiteren biegsamen Band 31 befestigt, welches in einer Ebene in rechtem Winkel zu derjenigen des Bandes 26 verläuft. Das Band 31 ist an seinem anderen Ende finit dem Zylinder 29 verbunden und uni denselben in entgegengesetzter Richtung herunigewunclen wie die beiden Bänder 28.
  • Die Trommelachse 30 ist an jedem Ende finit einer Spitze versehen, wobei die Spitzen in kegelförmigen Ausnehmungen oder Lagern 32 bzw. 33 gestützt sind. Das Lager 32 ist an dein Kopf des Gehäuses 13 einstellbar angeordnet, während das Lager 33 an dein Bodenteil einer Schwimmerkammer 3.[ befestigt ist. Auf der Achse 30 ist ein Schwimmer 3 5 gelagert, welcher die Gestalt eines Schaufelrades besitzt, das aus Holz besteht und sich finit der Achse zusammen dreht. Der Schwiniiner schwimmt auf einer Flüssigkeit, z.131. Wasser oder öl, welches in der Kammer 34 Aufnahme findet.
  • Auf der Tronnnelachse 3o sitzt ferner die Anzeigevorrichtung 36, welche in bekannter Weise aus einem rahmenförmigen Gerippe 37 besteht. Es ist ersichtlich, daß das Gewicht, welches von dem Trommelanzeiger und dein Zylinder 29 auf die Trommelachse 3o übertragen wird, dadurch ini wesentlichen oder ganz aufgehoben wird, daß die Spindel der Auftriebskraft des in die Flüssigkeit eintauchenden Schwimmers unterworfen ist. Auf diese Weise wird der Druck und somit auch die Reibung, welche sonst zwischen den unteren Ende der Achse 30 und dem Lager 33 entsteht, vermindert bzw. im wesentlichen aufgehoben, was zur Folge hat, daß eine sehr geringe lnderung der Last auf der Lastschale sich in genaue Drehung des Trommelanzeigers übersetzt, wodurch die Empfindlichkeit der Waage sehr gesteigert wird. Die Schaufeln 35 dienen ferner dazu, um eine übermäßige Bewegung der Trommel 36 zu verhindern, indem diese Schaufeln die Flüssigkeit in der Kammer 34. fördern und dadurch einen Widerstand erfahren.
  • Die selbsttätige Einstellung der Nullage des Trommelanzeigers in dein Fall, wenn sich die wagerechte Lage der Vorrichtung ändert, erfolgt mittels der Glieder 9 und i o, auf welche die Last durch die Verbindungsstange 4 gleichmäßig übertragen wird. Däs Glied 9 allein überträgt dabei die Bewegung auf den Trominelanzeiger in der Weise, daß beim Verschwenken des Gliedes 9 um die Messerkante ga ein Zug auf das wagerechte Band 25 ausgeübt wird, welcher seinerseits auf die Bänder 28 durch das Joch 27 übertragen wird und den Zylinder 29 auf der Achse 3 i in Drehung versetzt, so daß die Bänder 28 vom Zylinder 29 abgewickelt werden. Zu gleicher Zeit mit dem Abwickeln der Bänder 28 erfolgt ein Aufwickeln des Bandes 31, während umgelehrt beim Wegnehmen der Last von der Lastschale die Vorrichtung selbsttätig in ihre ursprüngliche Lage dadurch zurückkehrt, daß sich die Glieder 9 und ?o in umgekehrtem Sinn bewegen. .
  • Das Ausgleichglied io arbeitet in Zusaminenwirkung mit dem Wägewiderstand 9 in folgender Weise: Da die Verbindungsstange 4 auf den sich überlappenden Armen 7 und 8 der Glieder 9 und io aufgehängt ist, so erfolgt eine Teilung der Belastung, welche der Verbindungsstange mitgeteilt ist, in zwei gleiche Hälften, wobei jeder Arm 7 bzw. 8 die halbe Belastung aufnimmt. Die Verbindungsstange 4 ist vorzugsweise in bekannter Weise überbelastet, so daß sie stets unter Spannung gehalten wird, wobei die Pendelgewichte 15 und 15a dieser Überbelastung entgegenwirken. Wird diewagerechte Lage des Wägegehäuses geändert, so kommen die beiden Pendelgewichte 15 und 15 a zum Verschwenken in gleicher Richtung, d. h. entweder schwingen die beiden nach rechts oder nach links, mit dem Erfolg, daß das eine Pendel eine gleiche Menge der -Belastung oder Spannung der Verbindungsstange .4 mitteilt und somit die Menge der Belastung bzw. Spannung ausgleicht, «-elche durch das andere Pendelgewicht beseitigt wird. Auf diese Weise hat eine etwaige Veränderung der Lage des Wägegehäuses keinen Einfluß auf den Anzeiger, was von wesentlicher Bedeutung für die Empfindlichkeit des Wägens ist.
  • Es kann auch irgendeine bekannte Einrichtung zum Beseitigen von Stößen oder zum Dämpfen von Erschütterungen in @"erbindung mit der vorliegenden Vorrichtung vorgesehen werden. Ferner ist es wünschenswert, daß die Verbindungsstange 4 mit einem losen Spiel ausgestattet ist, beispielsweise mittels eines Zapfens und eines Schlitzes, um zu verhindern, daß plötzliches Aufstellen oder Entfernen der Last von der Lastschale sich sofort auf den Anzeiger überträgt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Selbsttätige Wägevorrichtung mit einem auf einer lotrechten Achse sitzenden Trommelanzeiger, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Trommelachse (30) ein Schwimmer vorgesehen ist, welcher in einer Flüssigkeit eintaucht, zum Zweck, das Gewicht des Anzeigers und der Nebenteile im wesentlichen durch die Auftriebskraft des Schwimmers aufzuheben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung des trommelförmigen Anzeigers in beiden Richtungen mittels entgegengesetzt gewundener biegsamer Bänder (28,-3i) erfolgt, deren Außenenden an seginentartigen Enden von pendelförmigen Gliedern (i4, 21) befestigt sind, welche Glieder den ganzen Wägewiderstand oder einen Teil desselben bilden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks selbsttätiger Einstellung des Anzeigers in die Nullage bei Änderung der wagerechten Lage der Wägevorrichtung zwei pendelartige Glieder (9, 2o) vorgesehen sind, auf welche die Last zu je einer Hälfte verteilt wird, wobei die Pendel der beiden Glieder zugleich in gleicher Richtung bei der Änderung der wagerechten Lage der Waage ausschwingen, so daß dem Anzeiger selbst die Veränderung der Waagenlage nicht mitgeteilt wird.
DEA38765D 1921-11-19 1922-11-10 Selbsttaetige Waegevorrichtung mit einem auf einer lotrechten Achse sitzenden Trommelanzeiger Expired DE390877C (de)

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DEA38765D Expired DE390877C (de) 1921-11-19 1922-11-10 Selbsttaetige Waegevorrichtung mit einem auf einer lotrechten Achse sitzenden Trommelanzeiger

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DE (1) DE390877C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934020C (de) * 1952-09-18 1955-10-06 Rhewa Rheinische Waagenfabrik Oberschalige Neigungswaage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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