DE396786C - Neigungswaage mit Bandgetriebe - Google Patents

Neigungswaage mit Bandgetriebe

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DE396786C
DE396786C DEA37614D DEA0037614D DE396786C DE 396786 C DE396786 C DE 396786C DE A37614 D DEA37614 D DE A37614D DE A0037614 D DEA0037614 D DE A0037614D DE 396786 C DE396786 C DE 396786C
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DE
Germany
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weight
lever
scale
armed
load
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Expired
Application number
DEA37614D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Avery Weigh Tronix Ltd
Original Assignee
W&T Avery Ltd
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE396786C publication Critical patent/DE396786C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Neigungswaage mit Bandgetriebe. Die Erfindung bezieht sich auf eine halbselbsttätige N eigungswaagemit P andgetriebeund bezweckt, den Bau einer derartigen \1 aage zu vereinfachen, so daß eine genauere Gewichtsangabe und eine klarere Anzeigung der Gewichte auf der Skala erzielt wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Waagebalken und ein Gegengewicht mit einer Anzeigevorrichtung in der \\ eise vereinigt, daß das Restgewicht mittels eines Zeigers angegeben wird, der über einer Skala spielt, während das Hauptgewicht durch Ziffern auf dem M aagebalken angegeben wird. Die letztgenannten Ziffern werden im Verein mit den Angaben der Skala gelesen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß die Last zunächst selbsttätig durch einen \\ iderstand in Gleichgewichtslage gebracht wird, der selbsttätig, die Stellung eines zur Verschiebung eines Gegengewichts benutzten Anzeigers bestimmt, wobei die Last darauf mit Bezug auf ihren Hauptbetrag durch den Gewichtsbalken und das Gegengewicht und ihr kleinerer Restbetrag selbsttätig durch einen freischwingenden \I iderstand bestimmt wird.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Stirnansicht der Skala auf dem Waagebalken und der Anzeigevorrichtung im vergrößerten Maßstabe, wobei die Teile sich in der in Abb. 3 dargestellten Lage befinden.
  • Abb.2 ist eineEndansicht,teilweiseimSchnitt, und Abb. 3 ist eine Ansicht der ganzen Waage. Die Plattform, auf die die Last aufgebracht wird, ist in üblicher «eise mit einer Verbindungsstange 4. verbunden. Letztere ist mittels eines Lenkers 5 an der Messerschneide eines Hebels 6 aufgehängt. Der Hebel 6 ist wiederum m t dem einen Ende mittels Lenker 7 auf der Messerkante 8 des M aagebalkens 9 aufgehängt und an seinem anderen Ende mittels einer Verbindungsstange 1o mit dem Hebel 11 verbunden. Letzterer ist mittels einer Messerkante auf dem Lagerbock 12 gelagert, der seinerseits an dem Skalengehäuse sitzt. Der Hebel 11 besitzt ein Zahnsegment 13, welches mit einem Trieb 1:1 auf der Spindel 15 des Bockes 12 kämmt. Auf der Spindel 15 ist der Zeiger 16 (Abb. 3) befestigt, der die Ziffern auf der kleinen Skala 17 anzeigt.
  • Der Hebel 11 ist durch einen Lenker mit der Schraubenfeder 18 verbunden, die an ihrem einen Ende an der Stange 1g hängt, welche in dem Gehäuse 2o angebracht ist. hie Feder IS bildet einen beständigen \\ iderstand für jede Last, die auf der Plattform ruht, und zwar innerhalb des Angabebereichs der Skala und dient dazu, die Lage des Gegengewichts 21 auf dem V aagebalken 9 zu bestimmen. Der Balken g ist mittels einer Messerkante g' auf den Lagern 2 2 angebracht, die in dem Kopf des Ständers 23 sitzen, innerhalb dessen der Balken vorgesehen ist. Von der hinteren Fläche des Palkens 9 ragt ein wagerechter Zapfen 24. hervor, an dem die senkrechte Stange 25 angreift, die von dem einen Arm eines Hebels 26 hinabhängt, der seinerseits an dem Lagerbock 27 gelagert ist, welcher auf dem Fuße des Gehäuses 2o sitzt. Mit dem andern Arm des Hebels 26 ist ein Stoßdämpfer 28 verbunden. Das äußerste Ende dieses Armes ist mittels einer Messerkante 29 mit einem Gewicht 30 versehen, welches aus einem Stück mit dem Lenker 31 besteht. Dieser Lenker ;i hängt wiederum mittel eines Gelenks 32 von einem Hebel 33 hinab, der durch eine Messerkante 3.4 auf dem Bock 35 gelagert ist. Letztere ist an der Seite des Gehäuses 20 angebracht. Der Hebel 3,, hängt an seinem äußeren Ende an den Lenkern 36, von denen der obere ' auf einer Messerkante eines Bügels 37 ruht, der seinerseits an beiden Enden durch biegsame und vernickelte Bänder 38 mit den Nocken 39 verbunden ist, an denen die freischwingenden M iderstandsgewichte 4.1 sitzen, die ihrerseits den selbsttätigen Gewichtswiderstand für das Restgewicht bilden. Die Nocken und freischwingenden Gewichte sind mittels Messerkanten 41 auf Lagern 42 in den Querstangen .13 gelagert, die einen Teil des Gehäuses 2o bilden. Schwingbar auf dem Bügel 36 ist eine Zahnstänge 44 gelagert, die mit einem Trieb .15 auf einer Spindel 45 in Eingriff steht. Mit dieser Spindel 46 ist ein Zeiger 4.7 (Abb. 3) verbunden, der selbsttätig das Restgewicht angibt.
  • Das Hauptgewicht wird durch die Einteilungen 48 auf dem Waagebalken 9 entsprechend der Lage des Gegengewichts 21 angegeben. Dieses Gewicht 21 ist in üblicher M eise mittels einer Nase auf dem Balken angebracht, die in irgendeine der Nuten 5o des Balkens 9 eingreift. Das freie Ende des langen Armes des Balkens 9 spielt innerhalb einer Ausnehmung des Lagerbocks 51; und seine Bewegung wird durch die Anschläge 52. bestimmt. Der M aagebalken 9 kann in seiner Lage innerhalb des Bockes 51 durch einen Haken 53 verriegelt werden.
  • Die w irkungsweise ist folgende: Nach Aufbringung einer Last auf die Plattform wird das Gewicht durch die Verbindungsstangen a auf den Hebel 6 übertragen und durch letzteren gleichzeitig auf den \@ aagebalken und auf die Feder verteilt. Das Gegengewicht befindet sich in der Nullstellung, und der Waagebalken 9 schwingt mit dem freien Ende seines langen Armes empor und kommt mit dem oberen Anschlag 52 in Berührung. Wenn nun die Last das Gewicht eines Zentners übersteigt, so durchläuft der Zeiger 4.7 die ganze Bahn der Gewichtsskala 54 und wird hinter der Platte 55 unsichtbar. Der kurze Arm des Gewichtsbalkens 9 fällt um seinen vollen Betrag hinab, und die Messerkante 8 bildet nunmehr einen ortsfesten Aufhängungspunkt für das linke Ende des Hebels 6. Demzufolge wird die Last auf der Plattform nunmehr vollständig durch die Verbindungsstange io und den Hebel ii auf die Schraubenfeder i8 übertragen, welche den ungefähren selbsttätigen Gewichtswiderstand oder Gewichtsausgleich für die ganze Last innerhalb des Fassungsbereichs der Skala bildet. Die Last streckt nunmehr die Schraubenfeder 18 um einen Betrag, der gleich der Größe der Last ist, so daß dem Zahnsegment 13 an dem linken Ende des Hebels ii eine Bewegung erteilt wird. Demzufolge wird der Trieb 14. gedreht, und der Zeiger 16 spielt auf der Fläche der kleinen Skala 17. Diese Skala i7 (Abb. 3) ist mit einer Reihe von Ziffern versehen, mit denen der Zeiger 16 in Übereinstimmung k8mmen kann und entsprechend der Stellung des Zeigers 16 wird nun das Gegengewicht 21 von Hand aus auf dem Waagebalken 9 eingestellt.
  • Wenn, wie aus Abb. 3 hervorgeht, beispielsweise der Zeiger 16 mit der Ziffer 6 der Skala 16 zusammenfällt, wird das Gewicht 21 auf dem M aagebalken bis zur Zahl 6 verschoben, wobei eine jede Zahl die Zentner angibt. Die vollständige Gewichtsausgleichung wird nunmehr selbsttätig durch den freischwingenden M iderstand 40 erhalten. Diese Gewichte 4o sind gleich dem Gewicht zwischen je zwei Nuten 5o des Waagebalkens 9, d. h. beim Ausführungsbeispiel gleich einem Zentner, so daß durch Bewegung des Gewichts 21 in Übereinstimmung mit der Zahl 6 der B alken 9 in seine mittlere Stellung zwischen den Anschlägen 52 in der Ausnehmung des Klotzes 51 gebracht wird. Die Ausgleichung der Last zwecks vollständiger Gewichtsangabe wird nunmehr durch den linken Arm des Hebels 6 und die Lenker 7, den Balken 9, den Zapfen 24, die Stange 25, den Hebel 26, die Lenker 31, 32, den Hebel 33, die Lenker 36, den Bügel 37, die biegsamen Bänder 38 und die Nocken 39 auf die Gewichte .4o übertragen. Der kleinere oder Restbetrag der Last bewirkt somit, daß die Gewichte 4o aufeinander zuschwingen und selbsttätig denjenigen Restbetrag der Last ausgleichen, der den Betrag der Hauptlast von sechs Zentnern übersteigt. Diese Bewegung des Hebels 40 mittels ihrer Verbindungen mit dem Bügel 37 bewirkt, daß die Zahnstange 44. den Trieb 4.5 dreht, so daß der Zeiger .47 über den Einteilungen der großen Skala 54 einspielt, bis die vollständige Lastausgleichung erzielt ist. Der Hauptbetrag der Last wird hierbei, wie beschrieben, durch die Ziffern 48 des Waagebalkens 9 und der Restbetrag durch den Zeiger 47 auf der Skala 54 angezeigt.
  • Die beschriebene Vorrichtung der Erfindung liefert sehr genaue Wiegungen für Lasten von beträchtlicher Größe und zeitigt eine klare Gewichtsangabe. Das Restgewicht wird genauer angegeben als dies mit den bisher bekannten Zeigerwaagen möglich ist, wo beide Gewichte (Hauptgewicht und Restgewicht) durch demselben Zeiger angegeben werden.
  • Durch den selbsttätigen, zuerst vorzunehmenden Gewichtsausgleich wird eine beträchtliche Gewichtsersparnis beim M iegen mit der Vorrichtung der Erfindung erreicht. Es ist daher nur notwendig, die Skala für die Restgewichte mit Einteilung zu versehen, wobei letztere in einem größeren Abstande voneinander angebracht werden können, als dies der Fall ist, wo die ganze Last von einer Skala abgelesen werden muß.
  • Die Vorrichtung ist hierbei so ausgebildet, daß, wenn das Gegengewicht nicht richtig in eine Nut des Waagebalkens eingestellt ist, die fertige oder vollständige Abwiegung nicht vorgenommen werden kann, und es wird keine Gewichtsangabe sichtbar, da der das Gewicht angebende Zeiger in diesem Falle hinter der Platte 55 verborgen bleibt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCIi: eigungswaage mit Bandgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiarmiger, einerseits durch ein festes Gegengewicht und andererseits durch ein verschiebbares Gewicht (21) belasteter Waagebalken einseitig vermittels einer Stange (25) und eines ungleicharmigen Hebels (26) mit an sich bekannten, durch Zugbänder (38) untereinander v erbundenen Pendelgewichten (.1o) und durch eine Gelenkverbindung (7) mit einem zweiarmiggleicharmigen Zughebel (6) verbunden ist, dessen anderer Arm über eine Stange (io) mit einem unter dem Einfluß einer Feder (18) stehenden einarmigen Hebel (ii) derart verbunden ist, daß zunächst durch letztgenannte Verbindung (io, 11, 18) eine Grobwägung erzielt wird, entsprechend welcher das Laufgewicht (21) auf dem V4 aagebalken (9) zu verschieben ist, damit schließlich über die Hebelverbindungen (25, 26) zu denPendelgewichten (4o) durch letztere das genaue Restgewicht bestimmt wird.
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